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Thema: Torvalds: Benutzt kein ZFS!

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Von kraileth am Fr, 10. Januar 2020 um 13:42 #

Im Gegenteil zu der hier getroffenen Aussage würde ich behauten, daß die Kombination von Dateisystem und Volume-Manager einer der Geniestreiche hinter ZFS ist. Dadurch weiß ZFS, welche Teile eines Speichermediums überhaupt gewollte Daten enthalten und welche als leer angesehen werden können.

Zieh mal bei einem mdadm-Spiegel (zu dem Tool sage ich besser mal überhaupt nichts) aus zwei 8-TB-Platten, auf denen nur 20 GB belegt sind, einen Teinehmer, weil sie kaputt ist und packe eine neue dazu. Das MDRaid muß das gesamte Gerät / die gesamte Partition synchronisieren, wovon der allergrößte Aufwand unnötig ist. ZFS resilvert die 20 GB + Metadaten und ist fertig. Wer darauf steht, seine Laufwerke unnötig zu quälen oder lange Zeiten mit verminderter Leistung durch das Synchronisieren von Datenmüll super findet, der sollte natürlich von ZFS Abstand nehmen.

Aber auch sonst ist der ZFS-Ansatz massiv im Vorteil. Wenn Du etwas Flexibilität hinsichtlich der Partitionierung haben willst, hilft Dir das Softraid gar nichts, sondern Du brauchst gleich noch LVM - und damit eine weitere Schicht. Das ist bei ZFS alles gleich mit dabei (und erheblich besser ausgeformt).

Entsprechend würde ich schon darauf bestehen, daß diese Dinge alle zusammengehören und es sehr sinnvoll ist, sie zu kombinieren, wenn alle Teile davon profitieren.

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