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Thema: Torvalds: Benutzt kein ZFS!

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Ghul am Fr, 10. Januar 2020 um 20:56 #

Das ist so, wird erfreulicherweise jedoch nicht so bleiben, denn mit bcachefs befindet sich eine vielversprechende Lösung in weit fortgeschrittener Entwicklung, die unter anderem mit dem Ziel geschrieben wird nicht die Fehler von Btrfs zu wiederholen.

Also eine weitere Sau die durchs Dorf getrieben wird?

Mich würde mal interessieren, warum man nicht Btrfs bis zur Reife (das schließt Raid5 und 6 ein) nicht fertig macht und welche Fehler Btrfs gemacht hat, die man nun mit bcachefs lösen will?

Ja, ich höre von bcachefs das erste mal.
Auch btrfs war auf dem Papier sehr vielversprechend, kann aber heute noch nicht das liefern, was es marketingtechnisch groß ankündigte zu können.

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    Von blubb am Fr, 10. Januar 2020 um 22:35 #

    Mich würde mal interessieren, warum man nicht Btrfs bis zur Reife (das schließt Raid5 und 6 ein) nicht fertig macht und welche Fehler Btrfs gemacht hat, die man nun mit bcachefs lösen will?
    Das wesentliche Problem war, dass man es extrem schnell in den Kernel aufgenommen hatte, schon als noch nicht stabil war und einige Grundfunktionen gefehlt haben (und ich rede jetzt nicht von RAID5/6, sondern noch grundlegenderen Dingen).
    Dazu kamen einige üble Bugs (wie z.B. der, dass das Dateisystem voll laufen konnte obwohl eigentlich laut Anzeige noch viel Platz übrig hätte sein sollen).

    Das hat btrfs von Anfang an ein schlechtes Image verpasst.
    Die meisten Dinge sind zwar inzwischen ausgeräumt, aber ein paar Sachen (eben RAID5/6) sind eben immer noch nicht ganz gefixt, siehe Status Seite:
    https://btrfs.wiki.kernel.org/index.php/Status

    Mir persönlich wäre es ehrlich gesagt recht, wenn es genau ein gut supportetes COW Dateisystem unter Linux gäbe.
    Ob das nun btrfs oder bcachefs oder HammerFS oder was auch immer ist ist mir ehrlich gesagt egal, solange es in etwa den Funktionsumfang von btrfs hat (COW, Compression, Scrub, RAID, Quotas, …) und stabil ist.
    Aber ich muss zugeben, dass ich abgesehen von RAID5/6 mit btrfs auch sehr zufrieden bin. Datenverlust hatte ich mit btrfs im Gegensatz zu Ext4 bislang noch nicht, obwohl ich es seit mindestens 5 Jahren einsetze (genau weiß ich das ehrlich gesagt nicht mehr).

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    Von ano am Sa, 11. Januar 2020 um 10:44 #

    @Ghul
    Deine Wortwahl "Sau durchs Dorf getrieben" ist nichts weiter als Polemik, auch wenn die Frage warum bcachefs anstatt Btrfs zu verbessern berechtigt ist.

    Auf den verlinkten Seiten zu bcachefs (siehe insbesondere die Patreon Seite wo die Dinge einfach verständlich erklärt werden) ist genau dies klar verständlich erklärt. Kurz: Btrfs hat Design-Fehler, diese sind wesentlich schlimmer als Bugs, und können nicht so einfach behoben werden, dadurch wird auch der Code von Btrfs unnötig kompliziert und darüberhinaus fehleranfällig.

    Ganz grundsätzlich hat jeder FOSS Entwickler wie jeder andere Mensch das Recht frei zu entscheiden an was er arbeiten will, eine Anweisung z.b. von Linus oder einer ähnlichen Stelle gibt es hier nicht. (außer man lebt in Ländern/Systemen mit Diktatur)

    bcachefs wird von einem einzelnen fleißigen Entwickler aus freien Stücken entwickelt (wie das häufig bei neuen Projekten ist), ich will wirklich wissen wieso du dich darüber aufregst, anstatt dich (siehe meine Links) zu informieren (siehe meine Links). Kent Overstreet hätte sich sicherlich nicht an Btrs beteiligen wollen, da 1. es seinen Ansprüchen für schönen Code nicht genügt 2. zu schlecht entworfen wurde 3. es niemanden etwas angeht woran er sich beteiligt oder was er macht.

    Bei mir herrscht Freude vor wenn Menschen ihre Freizeit für ein interessantes FOSS-Projekt opfern, andere möchen diese Menschen lieber schlecht machen, keine Ahnung warum man für solche Leute einen Finger heben sollte.

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