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Thema: Linux Lite 4.8 richtet sich an Windows 7-Umsteiger

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn x am Mi, 15. Januar 2020 um 10:26 #

> Linux Lite 4.8 richtet sich an Windows 7-Umsteiger

Das erscheint mir plausibel. Auf der Startseite finde ich das Wort "frei" null mal, und "Facebook" zweimal. Das ist also wahrscheinlich ein guter Match.

> Ein Willkommensbildschirm soll bei der ersten Orientierung und beim Einrichten des Systems helfen

Er sieht nicht so aus, als könne er Großartiges bewegen. Das sind drei generische Sprüchchen von der Art "we provide you ..."; Aber eins tut er natürlich: Er hält dem User nochmal ein paar Facebook-Logos ins Gesicht. Und auch nochmal einen "Social Media" Contribute Button.

Alles ein bisschen sehr aufgekratzt facebookig.... Und imho wenig Spannendes dahinter?!

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    Von GrünerBrokoli2020 am Mi, 15. Januar 2020 um 11:02 #

    > Das erscheint mir plausibel. Auf der Startseite finde ich das Wort "frei" null mal, und "Facebook" zweimal. Das ist also wahrscheinlich ein guter Match.

    Das liegt evtl. daran das die Seite mit Hilfe von Google Translate übersetzt und deswegen "free" mit "kostenlos" übersetzt wurde. "Free" kommt insgesammt 5x vor.

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      Von Josef Hahn x am Mi, 15. Januar 2020 um 11:33 #

      Hm, ja, keine Ahnung was ich da gerade vercheckt habe, auf Wortebene kommt es tatsächlich ein paarmal vor. Allerdings auch nur, weil da halt ein paarmal "Free Operating System" steht. Für mich sieht die Webseite dennoch so aus, als ob ihnen Social Media weitaus wichtiger ist, als die Freiheit des Systems, was sie da anbieten. Wer Facebook hat, kann doch auch einfach weiter Windows machen, oder? Was hat jemand, dem Privacy und Freiheit sowasvon egal ist, davon, sich dieses Linux ans Bein zu hängen? Windows ist beim PC eh dabei, und es macht nichts, was für Facebook-User schlimm wäre. Und gängige Unterhaltungsprodukte (Hard- und Software) laufen Out-of-the-Box.

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        Von klopskind am Mi, 15. Januar 2020 um 12:27 #

        Für mich sieht die Webseite dennoch so aus, als ob ihnen Social Media weitaus wichtiger ist, als die Freiheit des Systems, was sie da anbieten.
        Das mag eine berechtigte Bewertung sein.

        Wer Facebook hat, kann doch auch einfach weiter Windows machen, oder? Was hat jemand, dem Privacy und Freiheit sowasvon egal ist, davon, sich dieses Linux ans Bein zu hängen? Windows ist beim PC eh dabei, und es macht nichts, was für Facebook-User schlimm wäre. Und gängige Unterhaltungsprodukte (Hard- und Software) laufen Out-of-the-Box.
        1. Weil die Unterstützung für Windows 7 ausläuft, und die Anwender nicht auf Windows 10 wechseln wollten oder konnten.

        2. Woraus leiten Sie ab, dass (potentielle) Nutzer von Linux Lite automatisch Facebook (oder andere Social-Media-Angebote) verwenden?

        Ich denke da einerseits vorwiegend an Menschen in Gegenden, die nicht zur ersten Welt gezählt werden, wo viele ganz andere Sorgen haben, und andererseits an ältere Menschen, die es mit Digitalem und Betriebssystemen einfach nicht so haben. Welche größeren Gruppierungen sehen Sie im von Linux Lite anvisierten Nutzerfeld?

        3. Windows ist nicht bei jedem PC dabei. Aber darum geht es hier überhaupt nicht. Es geht um diejenigen, die auf Windows 7 ausgeharrt haben - aus welchen Gründen auch immer - und nun eine Umstiegsoption für die bestehende Hardware benötigen. Das kostenlose Angebot Microsofts von Windows 10 wurde von diesen Nutzern nicht wahrgenommen - bewusst oder unbewusste. Inzwischen steht das Angebot nicht mehr offiziell, es würde Geld kosten. (Und ja, ich weiß, dass jenes Angebot inoffiziell immer noch wahrgenommen werden kann, aber darum geht es nicht.) Außerdem ist die Treiberunterstützung alter Hardware für Windows 10 ungewiss. Ältere CPU-Serien werden offiziell überhaupt nicht mehr unterstützt.

        4. Suchen Sie Argumente gegen Linux? Die gibt es natürlich zuhauf. Aber darum geht es dem Projekt nicht - jedenfalls nicht primär, denn zum Lösen der Probleme von Linux müsste man diese zunächst korrekt identifizieren. Ihnen geht es um möglichst viele Nutzer, und sie erhoffen sich, in den Umstiegszeiten möglichst viele Wechsler abfischen zu können. Wenn jemand schon ein neues Betriebssystem aufsetzt, kann sie/er schließlich auch gleich die Alternativen erwägen. Gar nicht mal so doof, oder?

        5. Gängige Unterhaltungsprodukte ersetzen keinen PC.

        Zudem bringt es insgesamt schon etwas, selbst wenn ein Wechsler Facebook & Co verwendet. Man kann schließlich nicht alle Entwicklungen rückgängig mach und alle Gewohnheiten und Verbindungen auf einmal kappen und umstellen.
        Wenn Sie ein Angebot der Kirche wahrnehmen, zu welchem diese explizit alle Interessierten zur Teilnahme aufgerufen haben, wäre es je nach Kirchengemeinde auch nicht unbedingt schlau, und mitunter sogar kontraproduktiv für deren langfristigen Fortbestand, Sie direkt zum Eintritt zu drängen, Sie für die unbeabsichtigte Missachtung der Gemeinderegeln zu bestrafen, oder jeden Sektenritus zu lehren und strikt einzufordern etc. pp.

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          Von klopskind am Mi, 15. Januar 2020 um 12:32 #

          Nachtrag: Punkt 1 meinte ich als direkte Antwort auf die Frage

          Wer Facebook hat, kann doch auch einfach weiter Windows machen, oder?
          Meine Antwort lautet also weitergefasst: Nein, kann der-/diejenige nicht, weil die Unterstützung für Windows 7 ausläuft, und die Anwender bisher nicht auf Windows 10 wechseln wollten oder konnten.

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            Von Josef Hahn x am Mi, 15. Januar 2020 um 14:49 #

            >> Wer Facebook hat, kann doch auch einfach weiter Windows machen, oder?

            > Nein, kann der-/diejenige nicht, weil die Unterstützung für Windows 7 ausläuft, und die Anwender bisher nicht auf Windows 10 wechseln wollten oder konnten.

            Sie können praktisch alle. Manche wollen zuerst nicht; das kann sein. Das ist aber aus der Perspektive eines Facebook-Users _nur_ Spinnerei. Warum?! Er soll sich für nen Zwanni irgendwo ein Win10 schießen und darauf glücklich seine Instagram Stories twittern... Er wird deutlich weniger technischen Widerstand erfahren. Irgendwann streamen die doch sowieso nur noch die Games. Was ist in dem Zusammenhang schlecht an Windows als Unterbau?

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              Von klopskind am Mi, 15. Januar 2020 um 15:24 #

              Sie können praktisch alle. Manche wollen zuerst nicht; das kann sein.
              Stimmt nicht, denn ältere Hardware wird nicht unterstützt, , siehe auch hier da oder dort.

              Das ist aber aus der Perspektive eines Facebook-Users _nur_ Spinnerei. Warum?! Er soll sich für nen Zwanni irgendwo ein Win10 schießen und darauf glücklich seine Instagram Stories twittern...
              Es ist ziemlich herabwürdigend, was Sie hier schreiben, denn "für nen Zwanni irgendwo ein Win10 [zu] schießen", ist für viele einfach nicht drin. Auch ein kompletter Rechner (z.B. gebraucht, after-market) mit Lizenz für Windows 10 ist vielerorts nicht drin. Haben Sie einen groben Überblick über die Größen des Durchschnittseinkommen in anderen Ländern? Schauen Sie mal in die Enzyklopädie oder den Schulatlas Ihrer Wahl. Dort sind entsprechende Tabellen drin.

              Nur als Beispiel: Als ich 14 Jahre alt war, und anfing mich näher mit Hardware und Software zu beschäftigen, war "nen Zwanni" (Mark) für mich sehr viel Geld. Das war zu dieser Zeit etwa das Taschengeld für zwei Monate, wenn mich nicht alles täuscht.

              Außerdem erklärt das nicht, warum alle Interessenten für Linux Lite auch Facebook- oder Instagram-Nutzer sein müssen, was Sie hier stillschweigend suggerieren. :)

              Er wird deutlich weniger technischen Widerstand erfahren.
              Ja, das ist bei Umstiegen häufiger der Fall. ;)

              Irgendwann streamen die doch sowieso nur noch die Games.
              Was hat das mit dem Rest der Diskussion zu tun?

              Was ist in dem Zusammenhang schlecht an Windows als Unterbau?
              Das müssten Sie die Windows-7-Spätwechsler fragen. Ich vermute, dass es einerseits die ausbleibenden Sicherheitsaktualisierungen für Windows 7, die offiziell fehlende Hardwareunterstützung von Windows 10, die Kosten von Windows 10, oder die Zunahme an Telemetrie sind. Suchen Sie sich etwas aus! Dass Sie da nicht allein' d'rauf gekommen sind... ich bin enttäuscht. :P

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                Von Josef Hahn xx am Mi, 15. Januar 2020 um 17:46 #

                Deine Argumentation hier und unten zielen im Wesentlichen darauf ab, dass manche Leute sich in der Tat kein Win 10 leisten können. Vielleicht auch weil die Hardware veraltet ist usw usf... Machen wir es kurz: Ja; für diese Leute wäre Linux eine Option. Ich hätte ihnen dann eher zu etwas mit einer Community geraten als zu so einem toten Pferd.

                > Außerdem erklärt das nicht, warum alle Interessenten für Linux Lite auch Facebook- oder Instagram-Nutzer sein müssen, was Sie hier stillschweigend suggerieren

                Linux Lite stecht anderen Distris gegenüber damit hervor, dass es (a) sich Facebook anbiedert, und (b) praktisch keine Community dahinsteckt. Zweiteres ist nicht soooo praktisch; gerade für Umsteiger. Es muss also der erste Punkt sein, der die Fans reizt. Und das könnte man ja nur damit erklären, dass sie da selbst sind, oder?

                > Ich vermute, dass es einerseits die ausbleibenden Sicherheitsaktualisierungen für Windows 7, die offiziell fehlende Hardwareunterstützung von Windows 10, die Kosten von Windows 10

                Wie ich ein paar Zeilen weiter oben schon eingestehen musste: Ja. Für diese Leute kann Linux was sein. Aber dann bitte eins, was im weiteren Bekanntenkreis auch irgendjemand kennen könnte. Es basiert doch eh auf Ubuntu; also sollen sie dann halt einfach Ubuntu nehmen... Da gegen wär' ja erstmal nix zu sagen...

                > oder die Zunahme an Telemetrie sind

                Und genau das lasse ich nicht gelten. Das ist genau der Reibungspunkt. Wen dieses "Socialise on Facebook and Twitter." von der Linux Lite Startseite anspricht, der hat auch kein Problem mit Telemetrie. Kein echtes. Vielleicht springt da jemand sprallig auf irgendwas auf, was er irgendwo aufgeschnappt hat. Aber es betrifft ihn nicht. Telemetrie betrifft Facebook-User nicht. Wer sich eine halbe Stange Zigaretten am Tag reinpfeift, braucht sich auch um Feinstäube des Laserdruckers nicht zu kümmern. ;) Er wäre gut beraten, es locker anzugehen, und einfach weiterzumachen. Den Laserdrucker zu verbannen wird zu eventuell empfindlichen Einschränkungen in der Produktivität führen, aber das Leben wohl doch statistisch nur um einen Vierteltag verlängern.

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                  Von klopskind am Fr, 17. Januar 2020 um 12:18 #

                  Deine Argumentation hier und unten zielen im Wesentlichen darauf ab, dass manche Leute sich in der Tat kein Win 10 leisten können. Vielleicht auch weil die Hardware veraltet ist usw usf...
                  Wenn Sie das als das einzige wesentliche Argument identifizieren, haben Sie sich geirrt. Mein Hauptargument ist, dass Ihre Argumentation schlicht nicht schlüssig bis grober Unfug ist, was ich mithilfe unterschiedlicher Punkte deutlich gemacht habe. Ein weiterer wesentlicher Punkt war Ihre pauschalisierende, abwertende und teils implizite Annahme, dass als potentielle Nutzer von Linux Lite lediglich Nutzer von Facebook & Co. infrage kämen.

                  Ich werde mich hier nicht umfänglich wiederholen. Ich empfehle Ihnen, die Texte erneut zu lesen. Lesekompetenz, Verständniswillen und Versachlichung ohne beleidigende, diffamierende und selbstdisqualifizierende Wortwahl setze ich in einer sinnvollen Diskussion auf Augenhöhe voraus. Alles andere ist für mich unnötige Zeitverschwendung.

                  Machen wir es kurz: Ja; für diese Leute wäre Linux eine Option.
                  Schön, dass hier ein Konsens herrscht.

                  Ich hätte ihnen dann eher zu etwas mit einer Community geraten als zu so einem toten Pferd.
                  Ja, und das ist auch völlig legitim. Andere tun anderes. Damit allein wäre das, was andere tun, noch nicht verwerflich oder "falsch".

                  Linux Lite stecht anderen Distris gegenüber damit hervor, dass es (a) sich Facebook anbiedert, und (b) praktisch keine Community dahinsteckt. Zweiteres ist nicht soooo praktisch; gerade für Umsteiger. Es muss also der erste Punkt sein, der die Fans reizt.
                  Über die Verwendung des Begriffs "anbiedern" kann man sicherlich streiten. Das ist aber nicht der Punkt.

                  Ich denke, dass es noch einige Distributionen gäbe, welche in diese Kategorien (Punkt a) und b)) fallen würden. Eine Beleg bleibe ich Ihnen schuldig.
                  Demnach könnte Linux Lite nicht durch Ihre Kategorisierung dieser Distribution aus den anderen hervorstechen. Der Rest folgt nicht, da bereits die Prämisse falsch gewählt ist.

                  Zur Größe der Community: Ja, in der Regel wäre größer besser. Aber auch hier, wäre so einigen eine hilfsbereite und starke Community wertvoller als eine große unfreundliche, zerstrittene und elitäre Community. Der Wert einer solchen bemisst sich nicht in Ihrer Größe. Zudem lässt sich diese häufig sehr schwierig abschätzen. Genauere Zählungen führen meines Wissens nach nur wenige Projekt durch.

                  Und das soll also die logisch schlüssige Erklärung dafür sein, "alle Interessenten für Linux Lite auch Facebook- oder Instagram-Nutzer sein müssen"? Ich kann Sie nicht ernst nehmen. Tut mir leid.

                  Wie ich ein paar Zeilen weiter oben schon eingestehen musste: Ja. Für diese Leute kann Linux was sein.
                  Schön, das Sie und ich uns da einig sind.

                  Aber dann bitte eins, was im weiteren Bekanntenkreis auch irgendjemand kennen könnte. Es basiert doch eh auf Ubuntu; also sollen sie dann halt einfach Ubuntu nehmen... Da gegen wär' ja erstmal nix zu sagen...
                  Jein, wieso? Es kommt doch darauf an, was der Primärnutzer möchte, hier z.B. eine möglichst große - zumindest äußerliche - Ähnlichkeit zu Windows 7. Es funktioniert selten, dass Leute in gewisser Weise gezwungenermaßen (Supportende v. Windows 7) so offen für Neues sind, dass man Ihnen einen völlig fremden Desktop ans Herz legen kann.

                  Eigentlich ist es doch eine vorteilhaft Situation: Der Umsteiger bekommt seine mehr oder weniger gewohnte Oberfläche, so zumindest das Versprechen des Projekts, und die Aushilfe im Bekanntenkreis kann sich auf die Kenntnisse des Unterbaus (Ubuntu) verlassen, falls es dann doch mal kracht.

                  In diesem Sinne: Und ob dagegen etwas zu sagen wäre...

                  Und genau das lasse ich nicht gelten. Das ist genau der Reibungspunkt. Wen dieses "Socialise on Facebook and Twitter." von der Linux Lite Startseite anspricht, der hat auch kein Problem mit Telemetrie. Kein echtes.
                  Das impliziert wieder die Annahme, dass die Umsteiger auf Linux Lite alle "Social Media" à la Facebook & Co. nutzen würden. Diese Annahme halte ich für ungültig, siehe oben. Vielleicht handelt es sich zu signifikanten Teilen auch im ältere Herr- und Damenschaften, die auf Windows 7 auf alter Hardware hängen geblieben sind, weil es bisher keinen guten Grund für sie gab, zu wechseln, und welche ihre Briefe und Mails damit schreiben und ausdrucken, und Bilder anschauen, kopieren, ausdrucken oder in Auftrag geben - wer weiß?


                  Die Argumentation dreht sich im Kreis, und ich glaube nicht, dass das an mir oder meinen Argumenten liegt. Das ist ermüdend.

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                Von kamome umidori am Mi, 15. Januar 2020 um 23:30 #

                > was Sie hier stillschweigend suggerieren

                _stillschweigend_?! Wohl eher das Gegenteil, oder?

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              Von Pfister2 am Mi, 15. Januar 2020 um 15:50 #

              Aha, der "Hahn" kräht mal wieder, dass Linux eh nichts bringen würde. Hast Du Linux Lite überhaupt mal angeschaut?

              Ich habe es angeschaut. Ist jetzt leider doch realtiv langsam beim Hochfahren (ca. 50 Sekunden), aber vielleicht bin ich da mit meinem AVMultimedai (<10 Sekunden) mittlerweile auch etwas gar verwöhnt.

              Aber alle Achtung, darob abzuleiten, und keck zu behaupten, Windows sei ohnehin besser bzw. geeigneter, das ist ein starkes Stück. Ich meine, wo doch Zwangs-Update und Supportende bei Windows7 den Alltag darstellen.

              Nochmals in wessen Diensten stehst Du jetzt? Kannst ja gerne mal etwas berichten, von welcher Closed-Source-Firma Deine Lohntüte jetzt bestückt wird.

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                Von Josef Hahn x am Mi, 15. Januar 2020 um 16:24 #

                > Aber alle Achtung, darob abzuleiten, und keck zu behaupten, Windows sei ohnehin besser bzw. geeigneter, das ist ein starkes Stück.

                Wenn ich Windows für besser halten würde, hätte ich Windows! :-P

                Es ist aber ohne jeden ernstzunehmenden Zweifel besser für die angepeilte Zielgruppe. Wer auf der Hauptseite vier Facebook-Referenzen und einen Steam-Screenshot braucht, ist bei Windows besser aufgehoben. Ist einfach so. Und technisch macht Linux Lite überhaupt nichts, was interessant wäre. Dann können diese Umsteiger auch Ubuntu nehmen. Da gibt es wenigstens eine Community zu. Oder AVMultimedia; da sind die dann 40 Sekunden eher am Facebook Prompt.

                > Hast Du Linux Lite überhaupt mal angeschaut?

                Nein. Also da reicht ein kurzer Blick auf die Startseite der Homepage. Es gibt manchmal auch so Dönerbuden, da hat man schon von außen genug, oder? Vielleicht schon aus 20 Metern Entfernung... Das ist so ein Fall...

                > Nochmals in wessen Diensten stehst Du jetzt? Kannst ja gerne mal etwas berichten, von welcher Closed-Source-Firma Deine Lohntüte jetzt bestückt wird.

                Ich sitze hier in Russland in einer geheimen Trollfabrik, und versuche gegen Geld, Linux und FOSS künstlich schlecht zu reden. Manchmal machen wir auch politische Kampagnen... Aber die Profile sehen auch natürlicher aus, wenn man verschiedene Themen beackert mit ihnen...

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                  Von klopskind am Fr, 17. Januar 2020 um 12:27 #

                  Es ist aber ohne jeden ernstzunehmenden Zweifel besser für die angepeilte Zielgruppe. Wer auf der Hauptseite vier Facebook-Referenzen und einen Steam-Screenshot braucht, ist bei Windows besser aufgehoben.
                  Implizit treffen Sie für dieses Argument hier wiederholt grob pauschalisierende Annahmen, die sich nicht belegen. Das Argument und die Schlussfolgerungen sind damit auf logischer Ebene ungültig. Wann begreifen Sie das?

                  Nein. Also da reicht ein kurzer Blick auf die Startseite der Homepage. Es gibt manchmal auch so Dönerbuden, da hat man schon von außen genug, oder? Vielleicht schon aus 20 Metern Entfernung... Das ist so ein Fall...
                  Ich möchte an dieser Stelle nicht sagen, ob Ihre oberflächlichen Einschätzungen und Bewertungen des Projekts zutreffen oder nicht. Aber ab und zu wird man dann doch ganz positiv überrascht. Ihre Einstellungen führt zwangsweise zu unbegründeten Vorurteilen und Ressentiments - ein guter Nährboden zum Schüren von Zwietracht, Spalterei und Hass, jedoch keiner für sachliche Diskussionen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

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                Von pointer am Do, 16. Januar 2020 um 10:52 #

                Aha, der "Hahn" kräht mal wieder, dass Linux eh nichts bringen würde. Hast Du Linux Lite überhaupt mal angeschaut?

                Der gibt hier in der Tat den Linux-Grinch. Seine Mission scheint es zu sein, anderen den Spaß an Linux zu verderben. Dafür scheint ihm kein Mittel zu blöd. Jetzt zählt er sogar Worte auf Homepages und nimmt das Ergebnis als Qualitätskriterium. Darauf muss man auch erst mal kommen!

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                  Von Josef Hahn xx am Fr, 17. Januar 2020 um 00:04 #

                  Es ist immer so schade, wenn die Kommunikation auf so tiefen Layern schon fehlschlägt... Dass du von mir schonmal kritische Statements zu FOSS oder Linux gelesen hast, mag sicher sein. Und ich würde mich von Herzen freuen, wenn ihr bei Angriffen von außen auch mal so robust verteidigungswillig wärt.

                  Aber hier habe ich an keinem Punkt wirklich etwas gegen Linux gesagt. Das betrübt mich in diesem Fall, und sonst wäre ich darauf garnicht mehr weiter eingegangen... Was ich eigentlich gesagt habe: Leute, die Linux auf Facebook finden, brauchen es in Wirklichkeit garnicht. Da kannst du dich jetzt dran aufreiben oder auch nicht. Aber das ist etwas vollkommen anderes, als das, was du mir unterstellst.

                  Für Leute, denen typische FOSS-Werte eher nicht nahestehen, aber die darauf angewiesen sind, dass verschiedenste Mainstream Entertainment Produkte "einfach funktionieren" ohne technisches Gespiel, denen würdest du doch nicht _ernsthaft_ Linux ans Herz legen, oder?

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                    Von pointer am Fr, 17. Januar 2020 um 09:10 #

                    Andere haben den Verdacht ja schon geäußert. Und Deine praktisch ausnahmslos negativen/destruktiven Beiträge zu beispielsweise LibreOffice, Firefox oder auch hier zu Linux-Lite sowie Deine mehr oder weniger verschleierten Empfehlungen für Closed-Source-Anbieter ergeben tatsächlich dann einen Sinn, wenn man sie als Werk eines Trolls betrachtet.

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                      Von Josef Hahn xx am Fr, 17. Januar 2020 um 09:42 #

                      Ich will dir deine Haltung dazu nicht nehmen, und wer aus jeder Kritik immer Destruktivität und Dienstleistung für die Gegenseite rausliest, der soll das halt bitte tun... Ich wollte nur einfach mal drauf hinweisen, dass es hier wirklich _noch_ grotesker und durchsichtiger ist, als an den anderen Stellen.

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                        Von klopskind am Fr, 17. Januar 2020 um 13:15 #

                        Sie unterstellen hier Destruktivität? Dann drehen wir den Spieß doch mal um: Wie konstruktiv ist denn Ihre Kritik, die Sie u.A. mit fragwürdigen pauschalisierenden Annahmen und nicht nur rhetorisch mit der Diffamierung von Facebook- und Social-Media-Nutzern zu rechtfertigen versuchen? Unten wählten Sie sogar die Bezeichnung "Facebook-Opfer"...

                        Nicht nur halte ich Ihren Vorwurf für unangemessen, er enthält auch eine gesunde Portion Doppelmoral. Das würde ich grotesk nennen. Sie benötigen unbedingt mal einen Spiegel oder ein anderes Mittel zur Reflexion Ihrer selbst, falls Sie nicht schon über solche verfügen oder diese schlicht ignorieren. Ich kann hier gute Freunde empfehlen.

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                        Von pointer am Fr, 17. Januar 2020 um 13:44 #

                        Ich will dir deine Haltung dazu nicht nehmen, und wer aus jeder Kritik immer Destruktivität und Dienstleistung für die Gegenseite rausliest, [...]

                        Hier geht es nicht um einzelne kritische/destruktive Beiträge. Das weißt Du auch ganz genau. Hier geht es um ein wiederkehrendes, praktisch unveränderliches Muster und ein mittlerweile stimmiges Gesamtbild. Dafür bist einzig und allein Du verantwortlich.

                        Du willst kein Troll sein oder nicht als solcher wahrgenommen werden? Dann verhalte Dich auch nicht so!

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                          Von Josef Hahn xx am Fr, 17. Januar 2020 um 14:21 #

                          > Du willst kein Troll sein oder nicht als solcher wahrgenommen werden?

                          Wie gesagt: Die Wahrnehmung ist mir einerlei. Wenn ich bei jemandem das Gefühl habe, dass er mich vorschnell als Troll einordnet, obwohl ich ihn für grundsätzlich schlau genug halte, es besser zu verstehen, versuche ich kurz es zu klären. Wenn das nicht geht, geht es halt nicht... Es wird sich an meiner Kommunikationsform deshalb nichts ändern. Auch weiterhin werde ich Dinge an FOSS-Projekten doof finden, und das dann hier reinschreiben. Ich schreibe hier einmal pro Woche irgendwo: Ich benutze selbst Linux und nur das. Ich bin halt nur nicht technisch mit allem zufrieden. Aber wer aus meinen Kommentaren eine Kampagne rausliest, FOSS künstlich schlecht zu machen, naja, dem kann ich dann einfach nicht helfen... Von diesen Leuten erwarte ich mir aber auch nicht viel; also kann es mir letztlich auch egal sein...

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                    Von klopskind am Fr, 17. Januar 2020 um 13:02 #

                    [...]. Und ich würde mich von Herzen freuen, wenn ihr bei Angriffen von außen auch mal so robust verteidigungswillig wärt.
                    Etwa "so robust verteidigungswillig" wie Sie es sind? Und wer ist schon wieder mit diesem "wir" gemeint?

                    "Wir" entlarven Teile Ihrer Kommentare, die sich als provokanter Kokolores bewerten lassen, und Sie werfen "uns" vor, Ihnen nicht hinreichend "robust verteidigungswillig" zu sein. Ein Realitätscheck wäre angemessen.

                    Aber hier habe ich an keinem Punkt wirklich etwas gegen Linux gesagt. [...]
                    Aha! Sind Sie sicher, dass das mit Ihren bisherigen Äußerungen konsistent ist? Sie hatten Windows 10 ggü. Linux-Alternativen quasi uneingeschränkt empfohlen, ohne auf die im Kontext des Umstiegs im Zuge der Einstellung des Supports für Windows 7 nicht ganz unwesentlichen Umstände, dass hier höchstwahrscheinlich ein Haufen alter Nutzergewohnheiten und alter Hardware, welche von Windows 10 nicht mehr unterstützt wird, im Spiel sind, Rücksicht zu nehmen. Sogar einen Wechsel der Hardware haben Sie Betroffenen auf diesen Einwand hin nahegelegt, um sich da irgendwie herauszuwinden. Offensichtlicher geht es wohl nicht.

                    Und angenommen, Ihre implizite Annahme, alle potentiellen Nutzer von Linux Lite wären automatisch "Facebook-Opfer", die ihren PC für nichts anderes verwenden, würde zutreffen, so würde Windows 10 diesen Nutzern keinen signifikanten Mehrwert ggü. Linux bieten, denn Facebook & Co. laufen im Browser. Die Bedienungskonzepte der Browser am Desktop ähneln sich mittlerweile sehr stark, und viele laufen auch unter Linux ganz prima. Wieso dann also trotz dieser Annahme einseitiger Anwendungsfälle Windows 10 empfehlen? Es ergibt einfach keinen richtigen Sinn.
                    Da liegt die Vermutung durchaus nahe, dass Sie hier scheinbar unbegründet Partei für Microsoft Windows 10 ergreifen - wieso auch immer, das sei mal dahingestellt.

                    Für Leute, denen typische FOSS-Werte eher nicht nahestehen, aber die darauf angewiesen sind, dass verschiedenste Mainstream Entertainment Produkte "einfach funktionieren" ohne technisches Gespiel, denen würdest du doch nicht _ernsthaft_ Linux ans Herz legen, oder?
                    Wieso denn eigentlich "verschiedenste"? Ich würde vermuten, dass 80% der Nutzer solcher Medienprodukte gleichzeitig nicht mehr als zwei solcher Produkte erwerben, geschweige denn tatsächlich umfassender wahrnehmen können. Es kommt also auf die speziellen Produkte an. Welche schweben Ihnen bei diesem Argument so vor?

                    Das kommt doch offensichtlich ganz stark auf die speziellen Umstände und Produkte an. Welche funktionieren denn nicht richtig? Fabulieren Sie sich ruhig wieder eine super relevante Nische, die dann implizit doch wieder auf jeden Umsteiger zutrifft!

                    p.s.: Zudem wäre dieses Argument ein wenig inkonsistent mit Ihrer Kritik des W3C wegen der Standardisierung von EME als Schnittstelle für DRM-Implementierungen. Denn wäre EME nicht standardisiert worden, hätten wir heute ein Dutzend verschiedene, verbuggte und unportierbare DRM-Implementierungen der verschiedenen Anbieter. In dieser Situation würde ich mir noch viel weniger Hoffnungen machen, dass das je vernünftig unter Linux laufen würde. You can't have your cake and eat it.
                    Aber das nur am Rande...

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          Von Josef Hahn x am Mi, 15. Januar 2020 um 14:42 #

          zu 1: Der Smart Gardening Shop Heise.de ("heise investigativ" - ehrlich; unter der Flagge haben die das laufen lassen!!! ROFL) hatte doch neulich berichtet über sehr billige Lizenzen bei Edeka. Ehrlicherweise sollte man den Leuten das anraten. Die allermeisten werden nämlich kurz- und mittelfristig mit Linux Lite (und mit Linux i.A.) nicht glücklich werden. Das sind wieder ein Haufen Leute, die von falschen Voraussetzungen ausgehend einmal durch die übliche Foren gepumpt werden, da bekommen sie konstruktive Antworten von der Art "PEBCAK" und "RTFM", und dann sind sie halt wieder weg.

          zu 2: Die Zielgruppe wird doch von diesen Bildern umrissen: 1. Heterosexuelle Päärchen, die im Hemd in der geleckten Küche am Notebook "socializen" "on Facebook and Twitter". 2. Leute, die auf der Arbeit mit UIs konfrontiert sind, die seeehr nach Computerspiel aussehen. 3. Leute, die in der Tabellenkalkulation die Anschaffung von Überwachungstechnik planen. 4. Steam-Kunden. Ich würde sagen: Das taugt allerhöchstens für den Kerl in dem blauen Pulli von seinem Game-Launcher etwas. Die anderen werden sich in Kürze nach einem Win10 umsehen. Egal, ob sie den Umweg über Linux Lite machen oder nicht.

          zu 3: Ja gut, das stimmt. Wer sich auch bei Edeka oder bei Ebay kein Win10 Home leisten kann, der soll halt das nehmen. Für ein bisschen Facebook wird's reichen; und Steam fällt ja mit der Hardware, die man dann mutmaßlich hat, auf beiden OSes eh flach.

          zu 5: Die Analogie mit der Kirche hinkt ja. Im Gegensatz zu FOSS steht die Kirche ja nicht für irgendwas Greifbares. Ein guter Mensch sein und nicht lügen kann ich auch ohne Kirche. Betrieb von Kindergärten und Krankenhäuser ist auch nichts, was an die Bibel oder Gott geknüpft sein müsste... Außerdem hat die Kirche von jeder Nase etwas: Die Kirchensteuer nämlich.

          • 0
            Von klopskind am Mi, 15. Januar 2020 um 15:51 #

            zu 1: Nein, es wurden keine Lizenzen verkauft, sondern allein die Schlüssel. Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, wüssten Sie das. Es gibt nämlich einen eklatanten Unterschied zwischen einem funktionierenden Schlüssel und einer gültigen Lizenz. Der rechtmäßige Erwerb eines ersteren berechtigt nicht den Anspruch auf letztere. Nur weil Ihnen jemand den Schlüssel zu einer Wohnung verkauft, ergibt sich daraus kein Aufenthalts- oder Wohnrecht in der dazu passenden Wohnung (wo auch immer diese sein mag). Zudem bleibt höchst fragwürdig, ob die Schlüssel tatsächlich legal. Einige stammen aus wiederverwertbaren Volumensammlungen, welche ursprünglich chinesischen Universitäten etc. zugewiesen worden sind. Einige Schlüssel funktionierten nicht, da das Volumen bereits überschritten war. Immerhin bekam man dann einen Ersatzschlüssel der ominösen Vertriebsfirma jener Schlüssel. Lizenzen Ich würde niemandem dazu raten.

            Und was hat das nun direkt mit dem unter Punkt 1 geschilderten Problem zu tun?

            zu 2: Äußerst sachlich argumentiert...

            zu 3: Na nun sehen Sie es wohl doch noch ein? Außer bei der Sache mit Steam. Da kann ich nicht zustimmen. Es gibt so viele alte Spiele und Indie-Spiele auf Steam, die auf jedem zehn Jahre alten Schrottrechner noch laufen.

            zu 5: Ihre Antwort thematisiert das unter diesem Punkt geschilderte Problem in keiner Weise. Der letzte Absatz gehört thematisch nicht zu diesem Punkt. Meine Kirchenanalogie galt nur dem letzten Absatz. Auf diese werde ich nicht weiter eingehen, da sie nicht im Zentrum meiner Kritik steht, und es auch sonst zu nichts führen würde.

            Ergo: In Punkt 3 stimmen Sie mir zu. Punkte 1, 2 und 5 gehen an den jeweiligen Themen vorbei. Da Sie Punkt 4 nichts entgegnen, nehme ich an, dass Sie mir auch dort zustimmen. Langweilig...

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    Von klopskind am Mi, 15. Januar 2020 um 11:52 #

    Auf der Startseite finde ich das Wort "frei" null mal, und "Facebook" zweimal.
    Hm, was ist denn die Startseite? Hier konnte ich das Wort "free" mehrmals finden: im Bild im Kopf der Seite ("SIMPLE FAST FREE") und im Fuß ("2012-2020© Linux Lite Free Operating System").

    Auf der Seite zum Herunterladen, auf welche auch der Artikel verweist, kann ich das Wort zusätzlich zusätzlich nochmals finden:

    We would like to take this opportunity to welcome all Windows 7 people who have come here to find a simple, fast and free alternative to Windows 7 [...]
    Das ist allerdings mehr eine Wiederholung der Information des Banners.

    In der ebenfalls im Artikel erwähnten Veröffentlichungsankündigung kommt der selbe Begriff auch mehrmals vor, wenn auch nicht immer im direkten Zusammenhang mit der Distribution.

    Man kann jetzt über die dort beabsichtigte Bedeutung des Wortes "free" streiten. Es kann ja sowohl gratis als auch frei (free speech, free beer) bedeuten, wobei gratis ja auch die Freiheit von Kosten nahelegt, also indirekt wieder mit dem Begriff frei verbunden werden kann. Außerdem ist es Teil von FSF (free software foundation, four essential freedoms), der DFSG (Debian free software guidelines) und von FOSS (free and open-source software) bzw. dem daraus entsprungenen F/LOSS (free/libre and open-source software) zur bewussten Nennung (und damit Trennung) beider Bewegungen.

    Kritisieren Sie also, dass der Begriff "libre" hier nicht verwendet wurde, oder bestehen Sie in diesem Fall auf dessen Verwendung? Oder kritisieren Sie einfach nur, dass nicht klar ist, welche Bedeutung der Begriff hier trägt?

    Er [der Willkommensbildschirm] sieht nicht so aus, als könne er Großartiges bewegen. Das sind drei generische Sprüchchen von der Art "we provide you ..."; [...]
    Naja, es wäre nicht der erste dieser Art, so viel steht fest. Wo sehen Sie diese drei generischen Sprüchchen?

    Dafür finde ich dort eine weitere Verwendung des Begriffs "free". Diesmal wird auch präzisiert: "Linux Lite is free for everyone to use and share, [...]". Wirkt also zunächst wie "free" in free beer. :/

    Aber eins tut er natürlich: Er hält dem User nochmal ein paar Facebook-Logos ins Gesicht. Und auch nochmal einen "Social Media" Contribute Button.
    Ja, das stimmt. Die Kritik halte ich für vollständig gerechtfertigt.

    Alles ein bisschen sehr aufgekratzt facebookig.... Und imho wenig Spannendes dahinter?!
    Ein Projekt muss sich gut überlegen, wie es auf Nutzerfang gehen möchte. Wenn man möglichste viele erreichen möchte, haben sich heutzutage Facebook & Co wohl leider weitläufig zum vermeintlich alternativlosen Mittel der Wahl etabliert. Falls vom Nutzerfang ein guter Teil bei Linux bleibt, sowie ggf. von GNU, FSF und FLOSS erfährt und auf eine fürs Linux-Ökosystem gemeinhin wertvollere Distribution umsteigt, wäre mMn dadurch (Linux Lite) schon viel gewonnen. Jedenfalls mehr als es schadet, oder nicht?

    Ich würde nicht erwarten, dass für Nicht-Wechsler, d.h. bestehende Linux-Anwender, etwas Spannendes hinter Linux Lite stecken würde. Wieso auch? Ich denke nicht, dass Linux Lite diesen Anspruch für sich erhebt oder erheben möchte.

    Bis auf den Einsatz von Facebook & Co kann ich Ihre Kritik demnach nicht wirklich nachvollziehen. Wie würden Sie in Umstiegszeiten, wie in diesem Fall, eine möglichst effektive Werbung in Form einer kurzfristigen Werbekampagne für eine Linux-Distribution organisieren? Welche Features, Eigenschaften und Argumente würden Windows-7-Wechsler-auf-den-letzten-Drücker am meisten überzeugen?

    • 0
      Von Josef Hahn x am Mi, 15. Januar 2020 um 12:05 #

      Wie ich schon geschrieben habe: Beim Suchen muss mir ein Fauxpas unterlaufen sein. Die Verwendung irgendwelcher Begriffe war auch nicht Teil irgendeiner Forderung, sondern nur Indizien. Indizien, die zur Kernaussage führen, die eigentlich so gemeint war: Denen scheint Facebook sehr wichtig zu sein; und Freedom nicht so sehr.

      Facebook und "Social Media" werden jeweils zwei Mal genannt; in konkretem Zusammenhang. Das scheint für diese Truppe ein sehr großes Gewicht zu haben. Die Freiheits- und Privacy-Aspekte scheinen weniger wichtig zu sein. Und genau das ist die Stelle, wo ich mich wundere. Das passt wirklich _perfekt_ zur anvisierten Zielgruppe; aber diese Zielgruppe hat doch auch schon ein System, was alles nötige leistet?! Wozu brauchen diese Facebook-Opfer Linux? Was ist der Sinn? Das kapiere ich einfach nicht?!

      > Jedenfalls mehr als es schadet, oder nicht?

      Jedes Facebook-Opfer schadet erstmal nur. Wo soll der Nutzen sein? Was bringen diese Leute mit, außer die Vorstellung, dass alles Facebook (und natürlich Youtube) ist?!

      > Wie würden Sie in Umstiegszeiten, wie in diesem Fall, eine möglichst effektive Werbung in Form einer kurzfristigen Werbekampagne für eine Linux-Distribution organisieren?

      Ich würde denen ein Youtube-Filmchen machen, in denen ich ihnen klarmache, dass Win 10 für sie genau das richtige ist (weil es eben genau so ist). Und dann mache ich nochmal eine Webseite, mit Text, und ohne Social Media Scheiss, auf der ich die Distri bewerbe. Das wird ganz klar nur einen kleinen Anteil der Leute ansprechen. Keine Frage. Die Frage wäre: Was hättest du von der Masse?

      • 0
        Von klopskind am Mi, 15. Januar 2020 um 14:21 #

        Wie ich schon geschrieben habe: Beim Suchen muss mir ein Fauxpas unterlaufen sein. Die Verwendung irgendwelcher Begriffe war auch nicht Teil irgendeiner Forderung, sondern nur Indizien. Indizien, die zur Kernaussage führen, die eigentlich so gemeint war: Denen scheint Facebook sehr wichtig zu sein; und Freedom nicht so sehr.
        Aha, aber das hängt eben von der Definition des Freiheitsbegriffs ab. Ganz so eindeutig wird dieser nämlich nicht ausgelegt.

        Facebook und "Social Media" werden jeweils zwei Mal genannt; in konkretem Zusammenhang. Das scheint für diese Truppe ein sehr großes Gewicht zu haben. Die Freiheits- und Privacy-Aspekte scheinen weniger wichtig zu sein. Und genau das ist die Stelle, wo ich mich wundere. Das passt wirklich _perfekt_ zur anvisierten Zielgruppe; [...]
        Mag sein, aber wieso? Weil Jetzt-noch-Windows-7-Nutzer (anvisierte Zielgruppe?) automatisch auch Facebook-Nutzer sind - nein, sein müssen - und nur durch Facebook & Co. auf Linux Lite aufmerksam werden konnten/können?

        [...] aber diese Zielgruppe hat doch auch schon ein System, was alles nötige leistet?! Wozu brauchen diese Facebook-Opfer Linux? Was ist der Sinn? Das kapiere ich einfach nicht?!
        Nein, das System leistet keine Sicherheitsaktualisierungen mehr. Diese werden aber benötigt.

        Linux kann eine gute Alternative dazu darstellen, vor Allem wenn Windows 10 auf der alten Hardware, die (noch) nicht ersetzt werden kann/soll, nicht annehmbar läuft. Sie bräuchten Linux also, falls alle anderen Alternativen individuell (d.h. subjektiv) schlechter oder unbekannt wären. Und das Bekannheitsproblem löst dieses Projekt scheinbar auch mittels Social-Media.

        Man kann von Facebook und deren Nutzer halten, was man möchte, aber wenn man sich, nur weil man etwas (z.B. Beweggründe) nicht versteht nicht erkennt, gezwungen sieht, auf herabwürdigende Beleidigungen wie "Facebook-Opfer" zurückgreifen zu müssen, diskreditiert und disqualifiziert man sich ganz schnell selber. Zudem impliziert dies, Linux wäre einer Elite vorbehalten. Auf der Grundlage würde ich auch nicht weiter diskutieren wollen.

        Und noch ein kleiner Tipp: Nicht alles ergibt auch immer einen übergeordneten "Sinn" bzw. es gibt keine Verpflichtung, diesen zu erkennen, und auch keinen Anspruch, Ihnen diesen erkenntlich zu machen. Menschen sind Wesen mit irrationalen Tendenzen, Gefühlen, Trieben und Reflexen und tanzen bspw. einfach mal gerne ohne einen tieferen Sinn.

        Jedes Facebook-Opfer schadet erstmal nur. Wo soll der Nutzen sein? Was bringen diese Leute mit, außer die Vorstellung, dass alles Facebook (und natürlich Youtube) ist?!
        Ihr Menschenbild begreife ich nicht ganz. Wem schadet jeder Facebook-Nutzer? Inwiefern? Etwa weil jeder Facebook-Nutzer Facebook nützt, und damit indirekt der Gesellschaft schadet, weil Facebook gesamtgesellschaftlich mehr schadet als es nützt? Jein, so könnte man zwar argumentieren, aber das steht bestenfalls auf einer vagen Grundlage, die nicht genau zu bemessen ist und auf moralischen Grundsätzen und Werten basiert, die nicht jeder teilt. Zudem führen Sie keine Anhaltspunkte und Belege dafür an.

        Es gibt ohne Frage sehr gute Argumente gegen Facebook & Co, die für meinen Teil den mir bekannten Pro-Argumenten deutlich überlegen sind. Aber das leite ich aus meinem Wissen und meiner subjektiven Überzeugung ab.
        Nun gut, ich würde hier also sogar insoweit mitgehen. Aber dass Facebook-Nutzer diesen Zusammenhang bzw. dessen Ausmaß nicht gut abschätzen können, und damit auch ganz anders bewerten mögen als Sie und ich, liegt vermutlich in der Komplexität der Sache, denke ich. Es wird auch viel dafür getan, damit der Schein gewahrt bleibt. Und u.A. deshalb findet eine tiefere kritische Auseinandersetzung mit dem Thema bei vielen vermutlich gar nicht statt.

        Indirekt ist jedenfalls anzunehmen, dass jeder Facebook-Nutzer einen (individuellen) Nutzen von der Nutzung Facebooks hat. Ob dieser die Schäden bzw. die Kosten tatsächlich überwiegt, ist rein objektiv mMn quasi nicht abschätzbar oder gar metrisierbar. Und deshalb kann ich niemandem verübeln, dazu nicht fähig zu sein.

        Aber warum haben Sie zusätzlich dazu eine Erwartungshaltung, dass "diese Leute" etwas mitbringen müssten, d.h. einen Nutzen bringen müssten? Nutzen für wen? Wohin mitbringen? Ins ewige Reich der unantastbaren Linux-Eliten?
        Ich denke, dass allein der Anstieg der Zahl der Anwender von üblichen Linux-Distributionen für das Ökosystem und damit allen Nutzern von Vorteil sind und dem Umfeld einen Nutzen bringen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um das Henne-Ei-Problem des Softwareangebots bzw. der Software-Unterstützung für Linux auf dem Desktop lösen zu können.

        Ich würde denen ein Youtube-Filmchen machen, in denen ich ihnen klarmache, dass Win 10 für sie genau das richtige ist (weil es eben genau so ist).
        Warum denken Sie, dass das so sein sollte? Glauben Sie nicht, dass all' diejenigen, die das kostenlose Angebot von Microsoft zum Upgrade auf Windows 10 bis heute nicht wahrgenommen haben, absolut keine Gründe dafür haben können? Vielleicht läuft die Hardware unter Windows 10 einfach nicht mehr anständig, siehe auch hier da oder dort. Vielleicht waren sie für das offizielle Angebot zu langsam/faul. Offiziell würde sie nun ein Upgrade alter Hardware auf Windows 10 bares Geld kosten.

        Warum haben Sie es noch nicht getan (Youtube-Filmchen einstellen)?

        Und dann mache ich nochmal eine Webseite, mit Text, und ohne Social Media Scheiss, auf der ich die Distri bewerbe.
        Was denn nun? Windows 10 oder Linux-Distribution? Sie müssen sich schon entscheiden. Und wie soll man auf diese Seite Ihrer Idee nach aufmerksam werden? Per Suchlisteneinträge und -kategorien, so wie früher von Yahoo? Zeitung? Telefonbuch? Schule? Apothekenschau? Arbeitskreis? Sportverein? Unizirkel? Kneipe? Mundpropaganda?

        Das wird ganz klar nur einen kleinen Anteil der Leute ansprechen. Keine Frage.
        Ja, eben. Diese Art von potentielle Nutzern wären gezielte Interessenten und auch schon so auf die bestehenden Distributionen aufmerksam geworden, z.B. durch Internetrecherche. Also wozu dann das Ganze? Was erhoffen Sie sich davon?

        Die Frage wäre: Was hättest du von der Masse?
        Eine Tendenz der Lösung des Henne-Ei-Problems des Linux-Desktop-Ökosystems, was ich oben bereits ansprach. Durch die breitere Nutzerbasis werden die Softwarebuden eher dazu motiviert und gezwungen, optionale Photoshop-Äquivalente usw. für Linux anzubieten, welche mit der Konkurrenz mithalten können und noch mehr Nutzern einen Umstieg ohne große Baustellen ermöglicht oder schmackhaft macht. Repeat!

        Dann würde der ganze Kram schonmal auf einer breit genutzten, offenen Plattform laufen. Das wäre ein Errungenschaft für sich. Da so mehr Fehler entdeckt würden und mehr Anreize und Möglichkeiten entstünden, diese Plattform zu erweitern oder darauf aufbauende Techniken weiter zu öffnen. Und Synergieeffekte treten ein oder verstärken sich. So entsteht auch eine bessere Plattform, als ich sie bisher habe.

        Jedenfalls ist das mein naiv-optimistischer Gedanke dabei. Sie können natürlich auch alles schlechtreden und es gar nicht erst versuchen bzw. darauf ankommen lassen. Dagegen kann und werde ich nichts tun.

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Von Oiler der Borg am Mi, 15. Januar 2020 um 10:33 #

ständig nur Windowsdaddler zu avisieren und stattdessen sich wieder auf eigene Stärken besinnen!

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Von Potz Blitz am Mi, 15. Januar 2020 um 12:36 #

... die ich mehr als nur sporadisch genutzt habe. Und ich denke gern daran zurück. Die Basis Ubuntu, DAS Linux für Dummies, erschien mir ideal. Darüber ein praxisgerechter Desktop, der nicht polarisiert und auch noch schick aussieht. "Made in Neuseeland" bedeutete für mich einen gewissen Coolnessfaktor.

Für jemanden, der sein altes Windows 7 in Rente schicken will/muss, kann ich Linux Lite sehr empfehlen. Es ist eine liebevoll gemachte Distribution und wird euch sicher nicht enttäuschen.

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    Von devil am Mi, 15. Januar 2020 um 13:01 #

    Danke für den positiven Kommentar. Ich kenne Linux Lite nicht genauer, jedoch selbst aus objektiver Sicht ist nicht zu verstehen, warum man Einsteigern diese Distro vorenthalten sollte. Jeder kann selbst entscheiden, ob er Anfänger bleibt oder über Linux Lite hinauswächst.

    • 0
      Von Oiler der Borg am Mi, 15. Januar 2020 um 13:34 #

      Ich kenne Linux Lite nicht genauer, jedoch selbst aus objektiver Sicht ist nicht zu verstehen, warum man Einsteigern diese Distro vorenthalten sollte. Jeder kann selbst entscheiden, ob er Anfänger bleibt oder über Linux Lite hinauswächst.
      Es geht doch nicht darum irgendwas vorzuenthalten! Aber die Marketingmasche, vorzugeben, Umsteiger würden den Unterschied gar nicht bemerken führt vorhersehbar an die Wand!
      Das Konzept Windowsuser abzuholen, wo immer sie auch stehen mögen, kann gar nicht funktionieren.....
      Einsteigerdistros gibt es wahrlich schon länger mehr als genug eine mehr macht da den Kohl auch nicht mehr gross fett
      :roll:

      Viel viel schlimmer ist jedoch das die letzten Jahre aufkommende Gelüst, fulminante Sockenschüsse, die Winzigweich zur Jahrtausendwende hatte , nun im Zuge der überzogenen Anbiederung genau so deppert nachzubauen :cry:
      Ganz hässliches Beispiel: die Flatpack/Snap/AppImage-Gülle!!!

      • 0
        Von klopskind am Mi, 15. Januar 2020 um 15:01 #

        Aber die Marketingmasche, vorzugeben, Umsteiger würden den Unterschied gar nicht bemerken führt vorhersehbar an die Wand!
        Für den ein oder anderen Nutzer der naiveren Sorte vielleicht schon, stimmt. Aber diejenigen, die Linux Lite ausprobieren, wissen, dass sie etwas neues ausprobieren, dass sie bisher nicht kannten, und dass das nach hinten losgehen kann. Sie können auch keine Erwartungshaltung aus den "Versprechen" ableiten. Alles andere wäre naiv, schließlich schließen sie hier keinen Vertrag ab - auch nicht indirekt. Super finde ich solche "Versprechen" auch nicht, aber von dem was ich gelesen habe, finde ich nichts, was derartig übertrieben klingt.

        Das Konzept Windowsuser abzuholen, wo immer sie auch stehen mögen, kann gar nicht funktionieren.....
        Was heißt schon "funktionieren", vor Allem im Zusammenhang mit Windows, Linux und Software oder Hardware im Allgemeinen...

        Marketing basiert auch ein bisschen darauf, zu übertreiben, um wenigstens ein erstes Interesse oder wenigsten eine erste Aufmerksamkeit zu wecken. Wer alles glaubt, was in der Werbung kommt oder im Internet steht, wird in dieser Welt an einige Wände fahren. Für diese Blauäugigkeiten kann aber die Werbung oder das Internet nichts.

        Einsteigerdistros gibt es wahrlich schon länger mehr als genug eine mehr macht da den Kohl auch nicht mehr gross fett
        Stimmt, aber welche erhebt den Anspruch, Windows-7-Umsteigern zu Windows 7 ähnliche GUIs und Features anzubieten? Nicht so viele, oder?

        Ich kenne Linux Lite nicht, aber Linux auf dem Desktop hat generell, vielleicht mit der Ausnahme von ChromeOS, so einige grundsätzliche Macken. (Windows im Übrigen auch.) Wenn man diese nun stattdessen den potentiellen Nutzern und Windows-7-Wechslern vorhält, wird es auch so einige unsicheren Verwirrungen geben. Fakt ist aber, dass man damit nicht die Nutzerbasis von Desktop-Linux vergrößert.

        Viel viel schlimmer ist jedoch das die letzten Jahre aufkommende Gelüst, fulminante Sockenschüsse, die Winzigweich zur Jahrtausendwende hatte , nun im Zuge der überzogenen Anbiederung genau so deppert nachzubauen
        Das machen die Entwickler nur, um Sie persönlich zu ärgern natürlich.

        Ganz hässliches Beispiel: die Flatpack/Snap/AppImage-Gülle!!!
        Ihre Kritik lässt sich sicherlich konkretisieren, oder? Wie würden Sie das Problem der unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Softwareentwicklung lösen? Die Distributionen haben ein Stück weit ihre ursprünglichen Zweck verloren und reduzieren sich immer mehr zu Anwendungsplattformen. Die übliche Verwaltung der Distributionen kann nicht alle Anwendungszwecke abdecken, weil es bspw. keine Trennung vom Basis-System gibt. Es gibt verschiedenste Ansätze, das aufzuweichen: Ubuntus HWE-Stacks (Minor-Releases), Red Hats Modularisierung z.B. CentOS Stream (was in Fedora mehr schlecht als recht funktioniert), andere Semi-Rolling-Ansätze wie etwa Chakra und in gewisser Weise openSUSE Leap (nur für endständige Pakete/Software), sowie eben die von Ihnen genannten. Die BSDs trennen wenigstens Basis vom Rest.

        Fakt ist doch, dass dieses Problem irgendwie gelöst werden muss. Wie würden Sie das bewerkstelligen? Stört Sie bereits das Konzept von Flatpack etc? Was stört Sie an der Umsetzung dieser Technologien? Und wieso machen Sie es nicht selbst besser? Immerhin ist die Entwicklung offen.

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          Von Oiler der Borg am Do, 16. Januar 2020 um 09:58 #

          Stimmt, aber welche erhebt den Anspruch, Windows-7-Umsteigern zu Windows 7 ähnliche GUIs und Features anzubieten? Nicht so viele, oder?
          ZorinOS, Chalet OS, Kubuntu, Robolinux, Deepin und sehr viele sagen das auch von Linux Mint , wiewohl ich persönlich Cinnamon deutlich schicker & komfortabler finde als Aero :D
          Naja und etwa 30-40 weitere Kleindistros
          Das machen die Entwickler nur, um Sie persönlich zu ärgern natürlich.
          Wage ich stark zu bezweifeln, wer von denen kennt mich denn persönlich :roll: ?
          Nööö, ist die übliche Verlockung von " Quick ´n Dirty"!
          Stört Sie bereits das Konzept von Flatpack etc?
          Exakt! .... und das ist ja keineswegs neu... M$ hat das schon zur Jahrtausendwende mit .Net und ähnlichen Frameworks durchexerziert und die resultierenden Probleme und Lücken sind nach wie vor mehr noch als legendär...LEGION!!!

          Was stört Sie an der Umsetzung dieser Technologien?
          Ein halbes Dutzend Frameworks in fünf Versionen und jeweils zwölf Instanzen und das durchgängig komplett ungefixt auf dem System kleben zu haben, ist schlicht eine Kackidee! ... so bequem es vielen auch erscheinen mag!!

          Wohlgemerkt ich beziehe mich auf den gewöhnlichen Desktoprechner, dass es andere Szenarien gibt, wo solche Blasen professionell bereitgestellt und dabei von qualifizierten Fachpersonal hingebungsvoll und akribisch gepflegt werden , sei offen zugegeben.

          • 0
            Von klopskind am Do, 16. Januar 2020 um 22:23 #

            1. - Chalet OS ist seit Jahren inaktiv.

            - Robolinux möchte kein Ersatz für Windows sein, sondern eine für den Nutzer möglichst einfache Koexistenz ermöglichen. Dazu basiert es auf einer vermeintlich reibungslosen Integration via VM. Die dafür nötige Windows-Lizenz von Microsoft müsste man also trotzdem erwerben und durch die VM wird das auch nicht gerade performanter für alte Hardware, auf der bisher Windows 7 lief.

            - Für Linux Mint hätte ich gerne einen Beleg, wo das Projekt ihre Produkte klar als umsteigerfreundliche Ersatzalternative für Windows 7 definiert und bewirbt.

            - Wer hat Sie an dieser Stelle nach der eigenen Meinung gefragt? Es ging um die faktische Selbstdarstellung und Bewerbung der einzelnen Distributionsprojekte nach.

            - Belege für die Existenz jener 30-40 "Kleindistros" sind erwünscht. Danke!

            2. Ihre Kritik an Flatpak etc. ist kaum konkreter geworden.

            Sie stört bereits das Konzept und begründen das mit einer eher vagen Kritik an Microsofts Umsetzung dieses Konzepts. Schließen daraus schon auf Existenz der selben Probleme und Lücken in der Linux-Umsetzung des Konzepts? Woraus folgt dieser Schluss? Das ergibt für mich keinen Sinn.

            Auf die zentrale Frage, wie Sie stattdessen das Problem der verschiedenen Geschwindigkeiten (siehe oben) angehen würden, sind Sie leider mit keinem einzigen Wort eingegangen.
            Oder identifizieren Sie das gar nicht als Problem der Linux-Distributionen insbesonder im Bezug auf den Desktop?


            p.s.: Meinen Sie, Ihr Kommentar wird Ihrem Anspruch an eine sachliche und sinnvolle Diskussion tatsächlich gerecht?

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      Von mosu am Mi, 15. Januar 2020 um 13:57 #

      Der Punkt scheint für mich eher der zu sein, dass es eine leichtgewichtige Distribution mit wenig Ressourcenhunger ist. Das macht sie vermutlich auch für Windows7-Wechsler mit einem entsprechend betagten PC interessant. Nach meiner schnellen Internet-Recherche, könnte das sogar auf einem Mac-Mini von 2008 funktionieren, der bei uns an der Schule ungenutzt herumsteht.

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    Von *Facepalm* am Mi, 15. Januar 2020 um 13:23 #

    "Made in Neuseeland" bedeutete für mich einen gewissen Coolnessfaktor.

    wohl verpennt, dass Neuseeland zu den "five eyes" gehört ?!??

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      Von Potz Blitz am Mi, 15. Januar 2020 um 14:04 #

      Das muss mir glatt entgangen sein. Jetzt weiß ich endlich warum mein Zentrifugalentsafter so komische Geräusche macht.

      Darf ich denn Manjaro verwenden? Manjaro basiert auf Arch und das kommt laut DistriWatch aus Kanada. Soll ja auch ein gefährliches Mitglied im Club der "five eyes" sein.

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      Von Linux Lite 4.8 vs. Kanotix am Mi, 15. Januar 2020 um 14:16 #

      Der X-Dersktop ist doch nun nicht gerade die beste Wahl für einen umsteiger, da empfehle ich doch eher Kanotix 8)

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Von blackcrack am Mi, 15. Januar 2020 um 16:32 #

Hi,

man fasst es nicht wie die stimmung.. die Werbe stimmung über die Jahre sich gewandelt hat, jetzt fangen auch schon die Linux-Leutz an, sich um die Win7 "Abgänger" zu scharen und
machen ein als Werbeakobaten.. kann man nur kichern... ich benutz zwei Systeme, WinNT und Linux im keller als Server.. und warte, daß OpenMandriva auf ner workstation funtzt, die einen Uhd 43" LG Fersehen als Monitor hat, was bislang noch nicht funtzt.. leider.. selbst mit RedHat's CommunityLinux Fedora ned.. Witzigerweise Rennt aber Reactos selbst mit nem UHD .. und Nvidia supportet so was auch.. selbst unter linux.. nur daß manche Stupfi's meinen sich nur an Opensource software halten zu müssen, obwohl das absolut nonsens iss, da Nvidia von Haus aus mittels orginal Treiber alles funtzt.. und dann sich nur an nouveau halten *würg* ich brauch n treiber der auch funktioniert.. und nicht mit biegen und brechen versuchen die user auf opensource halten zu wollen.. und versuchen die zu bevormunden *kopfschuettel*

Deshalb wart ich mit meinem Win7 auf Reactos das in den nächsten zwei Jahren mindestens benutzbar ist/wird.. dann verabschied ich mich von MS-kommerz-Dreck und hab dann wirklich einen OpenSource untersatz in Linux und in WinNT.. Das wichtigste dabei iss, daß man die Reactos Brüder in GPL auch unterstützt, denn ich glaube.. und im Grunde weis ich es auch, Win32/64 iss ne spitzen Workstation und Linux als ein Hammer als Serversystem, wenn man beherrscht damit um zu gehen auf consolenebene.. denn das ist normalerweise auch linux, ein kernel, mit tools um damit zu arbeiten.. mit eventuellem Grafischen Server..nichts anderes..

Die Leutz die meinen den grafischen Server auf tty 1 legen zu müssen haben den Sinn dahinter nicht wirklich verstanden.. denn der läuft auf tty8 auch ganz gut und nimmt nicht die Möglichkeit sich im ersten Terminal ein zu loggern.. das mal dazu... *kopfschüttel*

hach war das leben damals schön..

liebe grüße
Blacky

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Von Töppke am Mi, 15. Januar 2020 um 20:46 #

Habe im Laufe der Zeit verschiedene Versionen ausprobiert.
Stabil gelaufen über einen längern Zeitraum ist keine.
Weg von Win7? Dann benutz das hier


Trisquel 8

Was ist Trisquel?

Trisquel GNU/Linux ist ein absolut freies Betriebssystem für Privatnutzer, kleine Unternehmen und Lerneinrichtungen.

https://trisquel.info/de

Trisquel Mini

Trisquel Mini ist eine Trisquel-Variante für Netbooks und Rechner mit wenig Rechenleistung. Es verwendet die ressourcenschonende Arbeitsoberflächenumgebung LXDE (Lightweight X11 Desktop Environment) und einfache GTK+ und X Window System-Alternativen zu GNOME und KDE/Qt-Anwendungen.

https://trisquel.info/de/wiki/trisquel-mini

Läuft auch auf alten Netbooks mit dem "ABrowser" =>Firefoxclon

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    Von Oiler der Borg am Do, 16. Januar 2020 um 10:06 #

    Trisquel Mini ist eine Trisquel-Variante für Netbooks und Rechner mit wenig Rechenleistung. Es verwendet die
    ressourcenschonende Arbeitsoberflächenumgebung LXDE
    dass LXDE inzwischen komatös ist...
    und die Ablösung LxQt gar nicht mehr so resourcenschonend.
    Da wird man bald bei müssen....

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    Von jueshire am Do, 16. Januar 2020 um 11:07 #

    Bevor jemand Trisquel GNU/Linux ausprobiert, sei dringend eine Hardware-Überprüfung mit lspci -nn angeraten, und man teste die dort aufgeführten Controller sowie die vorhandenen Peripheriegeräte (Drucker, Scanner etc.) unter https://h-node.org/hardware/catalogue/en.

    Unter Trisquel GNU/Linux laufen freilich viele Komponenten handelsüblicher Computer sowie Peripheriegräte nicht. Insbesondere . Ob man ehemalige Windows 7-NutzerInnen zum Umstieg überzeugen kann, wenn man ihnen eine Distribution andreht, mit der sie nicht ins WLAN und nichts drucken können, wage ich zu bezweifeln. (Ich verstehe den rigorosen Ansatz von Trisquel, aber ich bezweifle die Erfolgsaussichten und bevorzuge Debians Strategie des Umgangs mit unfreier Software.)

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Von pointer am Do, 16. Januar 2020 um 10:45 #

Es ist gut und geschickt, dass und wie sich Linux Lite mit der neuen Version direkt an potenzielle W-7-Umsteiger wendet. AFAIK nutzt keine andere Distribution diese sich aus dem Supportende von W 7 ergebende Chance.

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    Von Oiler der Borg am Do, 16. Januar 2020 um 12:10 #

    Es ist gut und geschickt, dass und wie sich Linux Lite mit der neuen Version direkt an potenzielle W-7-Umsteiger wendet. AFAIK nutzt keine andere Distribution diese sich aus dem Supportende von W 7 ergebende Chance.

    ... kam auch nicht viel bei rum!

    Darüber hinaus stehe ich dieser Taktik, wie weiter oben ausgeführt, auch schon länger überaus kritisch gegenüber!

    • 0
      Von pointer am Do, 16. Januar 2020 um 12:52 #

      ... kam auch nicht viel bei rum!

      Wie soll man das wissen?

      Darüber hinaus stehe ich dieser Taktik, wie weiter oben ausgeführt, auch schon länger überaus kritisch gegenüber!

      Ich kann da nicht ein einziges valides Argument erkennen, warum man W-7-Nutzer jetzt nicht direkt ansprechen sollte. Das wäre wieder eine vertane Chance - wie z. B. bei W-8. Sich auf dem Dach des Elfenbeinturms in vermeintlicher Überlegenheit zu sonnen, bringt gar nichts. Außer eben Marktanteilen, die knapp über dem Gefrierpunkt liegen.

      • 0
        Von Oiler der Borg am Do, 16. Januar 2020 um 14:26 #

        Ich kann da nicht ein einziges valides Argument erkennen, warum man W-7-Nutzer jetzt nicht direkt ansprechen sollte. Das wäre wieder eine vertane Chance - wie z. B. bei W-8.....
        ganz einfach, 98% wollen einfach Windows mit Photoshop und Call of Duty !!!
        Ich kann Dir auch nicht erklären, warum ein Fleischfachverkäufer keine zwei Tage ohne Photoshop auskommt, aber es ist nun mal so :cry:
        Außer eben Marktanteilen, die knapp über dem Gefrierpunkt liegen.
        Im Sektor Gameloader!
        Bei Servern sieht es ganz anders aus, Embedded kräht auch keiner nach Windows.....etc..etc...
        >> ... kam auch nicht viel bei rum!< <

        Wie soll man das wissen?

        Zugriffe auf die Repos und diverse Websites

        • 0
          Von pointer am Do, 16. Januar 2020 um 14:42 #

          ganz einfach, 98% wollen einfach Windows mit Photoshop und Call of Duty !!!
          Quelle?

          Im Sektor Gameloader!
          Bei Servern sieht es ganz anders aus, Embedded kräht auch keiner nach Windows.....etc..etc...

          Dass wir hier nicht über Server reden, sondern Desktop, ist doch wohl klar.

          Zugriffe auf die Repos und diverse Websites

          Mal Butter bei die Fische: Quellen?

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        Von klopskind am Do, 16. Januar 2020 um 22:39 #

        Wie soll man das wissen?
        Das habe ich mir auch gedacht, bis ich den Teil, der im Titel des Kommentars steckt, entdeckt habe.

        Die von Ihnen zitierte Wortgruppe bezieht sich also auf den Text, der im Titel versteckt ist, nicht auf das vorangehende Zitat.

        Zugegeben: Für die Aussage, dass das vor sechs Jahren im Bezug auf Umsteiger von Windows XP nicht funktioniert hätte, fehlen belastbare Quellenbelege.

        Zudem: Das wurde ganz schön merkwürdig verfasst. Wieso kommt das Zitat dazwischen? Das trennt den inhaltlichen Zusammenhang dieser Wortgruppen auf unnötige und enorme Art und Weise.
        Das sprachlich saubere und möglichst unmissverständliche Verfassen eines Kommentars sollten man als Mindestanforderung werten, falls man ernstgenommen werden möchte. Unnötige Irreführungen wie diese gehören jedenfalls nicht dazu.
        An solchen Indizien kann man erkennen, dass das nicht der Fall sein kann.

        • 0
          Von pointer am Fr, 17. Januar 2020 um 10:40 #

          Das habe ich mir auch gedacht, bis ich den Teil, der im Titel des Kommentars steckt, entdeckt habe.

          Die von Ihnen zitierte Wortgruppe bezieht sich also auf den Text, der im Titel versteckt ist, nicht auf das vorangehende Zitat.

          Stimmt. Das hatte ich übersehen, weil ich auch gar nicht damit gerechnet habe, dass die Überschrift geändert werden kann. Zur Gewährleistung einer kontext-konsistenten Kommunikation sollte das auch gar nicht möglich sein.

          Davon abgesehen: Der Wechsel von XP auf W-7 ist ja gefühlte Ewigkeiten her. Linux und die Desktops haben sich seitdem weiterentwickelt. Was also seinerzeit nicht gelang, könnte heute durchaus erfolgreich sein. Vielleicht wurde es damals auch einfach nicht richtig und zudem unkoordiniert angepackt.

          Ob's einem gefällt oder nicht: Für viele gehören FB, Twitter etc. heute nun einmal dazu. Auch Spiele. Und Linux Lite sagt nur:

          "Hey, das alles geht auch problemlos mit Linux - und bei LL alles schon fertig eingerichtet, leg' einfach los! Und außerdem: bei Linux gibt es kein Supportende!"

          Ich kann daran nichts Negatives erkennen.

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            Von klopskind am Fr, 17. Januar 2020 um 13:22 #

            Ja, aber an

            Und Linux Lite sagt nur: "Hey, das alles geht auch problemlos mit Linux - und bei LL alles schon fertig eingerichtet, leg' einfach los! Und außerdem: bei Linux gibt es kein Supportende!"
            könnte ich bedingt schon etwas Negatives erkennen. Das kommt aber auf der Art und Weise, wie so ein "Versprechen" abgegeben wird. Denn ganz so einfach, wie es manchmal überzogen dargestellt und schöngeredet wird, ist es dann nicht immer. Das ginge in kontraproduktive Irreführung potentieller Nutzer. Das müsste ich in so einem Fall dann schon eingestehen. Da hätte die Kritik, die weiter oben geäußert wurde, schon einen bedingten wahren Kern. Aber dabei bleibt es dann auch. Die Kritik oben geht in Form und Inhalt weit über diesen Kern hinaus.

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Von Janko Weber am So, 19. Januar 2020 um 14:02 #

>Mit Version 5.x wird Linux Lite Xfce als Standard-Desktop ausliefern.

Was interessiert Version 5?
Ich dachte der Standard-Desktop ist schon lange XFCE. *?

Es wird nicht KDE benutzt: also...
Wieso finde ich den Artikel in der Rubrik Spiele?

Warum Ubuntu? Es gibt doch Debian 8. :P


MfG Janko Weber

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