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Thema: Mozilla entlässt über 70 Mitarbeiter

74 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Oiler der Borg am Do, 16. Januar 2020 um 10:10 #

schon krass, wie tief die ehemalige Supermacht "Firefox" gefallen ist :huh:

2
Von Bash.org am Do, 16. Januar 2020 um 10:15 #

Compensation vs Market Share

Steigende Ausgaben bei sinkenden Einnahmen.

  • 0
    Von Anonymous am Do, 16. Januar 2020 um 16:41 #

    Das trifft nicht ganz den Punkt.

    "Compensation" steht ja wohl für Vergütung bzw. Gehalt. Und die rote kurve ist mit "Baker" beschriftet.

    Die "steigenden Ausgaben" sind offenbar das Gehalt der CEO(in).

    Was es noch schlimmer macht.

    Hier sind zwei Links, die das Gehalt in früheren Jahren erwähnen, die Grafik scheint also korrekt zu sein.
    Link 1
    Link 2

4
Von Töppke am Do, 16. Januar 2020 um 10:26 #

....Der Rückgang der Einnahmen erklärt sich durch den sinkenden Marktanteil von Firefox von 5,66 auf 4,93 Prozent im Zeitraum des Reports. ....

Kein Wunder bei der Verfahrensweise. Alle Naselang wird am FF herumgedocktert und ständig neue Versionen auf den Markt geschmissen. Wobei immer mehr Funktionen in den FF gequetscht werde. Beständigkeit und Benuzbarkeit sieht anders aus.

Notwendig ist meinerMeinung nach, eine sinnvolle Verschlankung (Geschwindigkeit des FF)und eine direkte Multimedia-unterstützung (VDPAU/VP9/Grafikkarte) des Firefox. Beispielsweise die Option:
---------------------
Leistung

Hardwarebeschleunigung verwenden, wenn verfügbar: I

Was ein Unsinn. Wo kann ich die Optionen (Mediendecodierung) für meine Grafikkarte einstellen? Ja,Fehlanzeige. usw.

  • 4
    Von blablabla233 am Do, 16. Januar 2020 um 11:17 #

    Die Mediendecodierung ist doch teil der Hardwarebeschleunigung....gerade bei VP9 sieht man einen grossen unterschied der cpu-luast.

    0
    Von klopskind am Do, 16. Januar 2020 um 22:58 #

    Der Rückgang der Einnahmen erklärt sich durch den sinkenden Marktanteil von Firefox von 5,66 auf 4,93 Prozent im Zeitraum des Reports.
    Unabhängig von den Zahlen wäre ich mir nicht so sicher, dass diese Erklärung zutrifft. Der Marktanteil ist eine relative Größe. Müsste der Rückgang der Einnahmen nicht eher mit den absoluten Nutzerzahlen korrelieren? Wie sehen diese aus? Und verdient Mozilla nicht maßgeblich aus Partnerschaften, wie der Standardeinstellung der Standardsuchmaschine? Hat sich da etwas geändert?

    Beim Rest muss ich Ihnen jedoch zustimmen. Die vorkonfigurerte Hardwarebeschleunigung ist vor Allem unter Linux katastrophal. Niemand möchte das einstellen; im Jahr 2020 sollte es einfach ohne Frickelei funktionieren.

    Meiner Meinung nach sollten Sie sich in vielen Bereich viel mehr auf das Wesentliche konzentrieren. Eine gescheite Richtlinienschnittstelle unter Linux wäre von großem Vorteil. Eine der Hauptkritiken von JWZ ist das in kurzen Zyklen wiederholte und teils grundlegende Verändern der UI samt Inkonsistenzen. Pocket etc. sind natürlich auch völliger Mist. Zum Glück kastrieren das einige Distributionen.

10
Von DotzlerMotzilla am Do, 16. Januar 2020 um 10:50 #

Wer jahrelang immer wieder mit Vollgas gegen die Wand brettert, hat es nicht anders verdient. Schade ist es natürlich um die geschassten Mitarbeiter, aber die werden schon irgendwo unterkommen. Eigentlich können sich die Entlassenen beruflich nur verbessern. Gut finde ich, dass Mozilla endlich offiziell den Marktanteil zugibt. Ich bin hier ja im Laufe der Jahre immer wieder von Mozilla-Jüngern angefeindet worden, wenn ich auf die sinkenden Zahlen hingewiesen habe. Persönlich glaube ich nicht, dass Mozilla dauerhaft ausreichend Einnahmen abseits der Suchmaschinen generieren kann. Immerhin haben sie es – wenn auch reichlich spät – probiert. Ich hoffe jedenfalls, dass Mozilla bald stirbt. Dieser endlose Todeskampf ist würdelos.

  • 0
    Von 00Selber am Do, 16. Januar 2020 um 20:03 #

    Wäre mal eine Empfehlung beim all-hands in Berlin den Orwell-Film Animal Farm zu zeigen....

    0
    Von Ghul am Sa, 18. Januar 2020 um 08:01 #

    Ich hoffe jedenfalls, dass Mozilla bald stirbt. Dieser endlose Todeskampf ist würdelos.

    Damit wir alle zum proprietären Google Chrome wechseln müssen?

    • 0
      Von 3735928559 am Sa, 18. Januar 2020 um 12:24 #

      Neben Chrome gibt es u.a. noch Microsoft Edge, Apple Safari, Oper, Brave, usw usf. Das die alle auf KDE KHTML beruhen ist ein Qualitätsmerkmal.

      • 0
        Von Ghul am Sa, 18. Januar 2020 um 15:47 #

        Edge und Safari laufen nicht unter Linux.

        Es ist eher eine Arbeits- und Finanzierungsersparnis, wenn man den Aufwand berücksichtigt, den ein moderner Browser erfordert.

        Im übrigen ist es bezüglich der Interoperabilität auch nicht gut, wenn alle auf die gleiche Browser Engine setzen, weil dann die Webentwickler ihre Webseiten nur noch mit dieser Browser Engine testen.

        • 0
          Von Janko Weber am So, 19. Januar 2020 um 13:44 #

          >...weil dann die Webentwickler ihre Webseiten nur noch mit dieser Browser Engine testen.

          Wir benötigen also Webentwickler die ihre Webseiten so entwickeln daß sie mit den wichtigsten Browser Engines funktionieren. *?
          Das ihr aber auch immer alles falsch versteht!


          MfG Janko Weber

          0
          Von Necromancer am Mo, 20. Januar 2020 um 10:48 #

          Dann baue dir einen eigenen Browser drumherum, die verwendete Engine ist schliesslich Open Source!

    0
    Von Falk am So, 19. Januar 2020 um 16:44 #

    Ich hoffe jedenfalls, dass Mozilla bald stirbt. Dieser endlose Todeskampf ist würdelos.
    Ganz sicher nicht. Da gibt es eine Stiftung, die Mozilla wahrscheinlich auch bei 0% Marktanteil am Leben erhalten könnte, sofern noch etwas mehr Mitarbeiter entlassen würden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Foundation#Finanzierung

    Überschlagen hat die Mozilla Foundation seit 2005 Rücklagen von ca. 770 Mio US$ gebildet. OK, die Ausgaben sind inzwischen bei 450 Mio für 2018 (bei 450 Mio Einnahmen). Das finde ich etwas viel für einen Browser.

    Es wäre wichtiger, dass Mozilla sich auf seine Kernaufgabe konzentriert und einen vernünftigen Browser anbietet. Im übrigen bin ich mit Firefox auf den meisten Webseiten durchaus zufrieden. Auch wenn es immer häufiger vorkommt, dass Mozilla nicht richtig funktioniert. Z.B. kann ich mit Mozilla keine Beiträge auf Pro-Linux bewerten.

    Was richtig ist: Wenn so eine große gemeinnützige Organisation vom Kurs abdriftet und z.B. die Privatsphäre nicht achtet, dann ist das schon sehr ärgerlich. Das gefällt mir auch nicht. Aber sofern da keine katastrophalen Managemententscheidungen getroffen werden, dann wird es Mozilla für die nächsten 10 Jahre geben. Übrigens auch durchaus mit der Möglichkeit, auch wieder auf Augenhöhe mit Chrome zu kommen.

    • 0
      Von DotzlerMotzilla am So, 19. Januar 2020 um 22:29 #

      Überschlagen hat die Mozilla Foundation seit 2005 Rücklagen von ca. 770 Mio US$ gebildet. OK, die Ausgaben sind inzwischen bei 450 Mio für 2018 (bei 450 Mio Einnahmen).
      Wie lange reichen denn die Rücklagen, wenn die Einnahmen bei einem von dir postulierten Marktanteil von 0 % auf 0 sinken?
      Trotz Quantum hat sich der Marktanteil die letzten zwei Jahre halbiert. Ich glaube nicht, dass der gesamte Markt in diesem Zeitraum sich so stark vergrößert hat, dass die absoluten Nutzerzahlen nicht auch gesunken sind. Kurz: Firefox laufen die Benutzer davon. Seit Jahren. Da gibt es nichts schönzureden. Marktführer war einmal. Technologieführer ebenfalls.
      Eher kommen die Chinesen mit einem eigenen Browser, als dass Mozilla die Kurve kriegt. Das Spiel ist gelaufen.

6
Von Josef Hahn xx am Do, 16. Januar 2020 um 10:52 #

Soll der Markt es doch bereinigen. Macht er ja derzeit auch...

In ein paar Jahren findet man Firefox nur noch auf Rechnern, die lange niemand mehr gepflegt hat... Und das ist auch vollkommen okay. Sicher ist das aufkommende Google-Monopol nicht doll. Aber einen Wolf im Schafspelz können wir auf der Wiese auch nicht brauchen. Dann lieber ganz weg damit, das Web übergeben wir formell an Google, die es dann mittelfristig in die Produkte "Google Communication Foundation" und "Google Presentation Foundation" umbenennt und enger an Android koppelt. Adblocker und alles, was für ein bisschen Konsumentenfreundlichkeit gesorgt hat, fliegt. Klar Verhältnisse, jeder weiß, was er hat, keiner macht sich allzu naive falsche Vorstellungen.

> man müsse sich auf die Zukunft vorbereiten

Komisch, dass sowas auf Erden fast niemals etwas Gutes bedeutet. Eigentlich müsste man ja meinen, ihr werdet jeden Tag besser und kommt ein bisschen weiter. Aber irgendwie will so eine Formulierung ja doch immer darauf hinaus, dass es schlechter geworden ist. Nur offen sagen kann man das nicht, ohne das man hauptsächlich spackige und alberne Antworten bekommt.

  • 0
    Von DeepThought am Do, 16. Januar 2020 um 11:16 #

    "Dann lieber ganz weg damit, das Web übergeben wir formell an Google, die es dann mittelfristig in die Produkte "Google Communication Foundation" und "Google Presentation Foundation" umbenennt und enger an Android koppelt. Adblocker und alles, was für ein bisschen Konsumentenfreundlichkeit gesorgt hat, fliegt. Klar Verhältnisse,"

    Deshalb sollten den Browser / die Browserbasis nicht Cromium alleine überlassen !
    Also ich benutze Firefox mit Ubuntu noch jeden Tag zum Surfen. Und bin sehr zufrieden.
    Ich werde Mozilla wiedermal was Spenden, damit die Freiheit noch ein Chance hat !

    • 6
      Von Josef Hahn xx am Do, 16. Januar 2020 um 11:50 #

      > Deshalb sollten den Browser / die Browserbasis nicht Cromium alleine überlassen

      Selbst wenn du wolltest: Du kannst das garnicht aufhalten. Ist dir schonmal aufgefallen, dass diese ganzen Dystopien, gegen die man sich immer so ressourcenintensiv zu wehren versucht, am Ende grundsätzlich immer kommen? Es ist Beschäftigungstherapie und sorgt für ein bisschen Seelenfrieden, wenn die Leute das Gefühl haben, sie könnten da irgendwas zum Guten bewegen. Die Wahrheit ist: Die Großen haben das gut unter Kontrolle. Dort weiß man auch, wie man Meinungen in Medien steuert. Man hat auch hilfsbereite Ansprechpartner in der Politik, die du nicht hast. Da kommt es in diesem Fall sicher auch ganz gelegen, wenn einem technisch eh schon das halbe Internet gehört. Das Google-Monopol _wird_ kommen, und es wird verheerend sein. Man wird es aber nicht verhindern, indem man sich jetzt an Mozilla klammert. Erstens sind sie nicht auf unserer Seite, und wenn sie es wären: Google mörsert die zu Staub binnen Wochen, sobald die Google unangenehm werden...

      4
      Von pointer am Do, 16. Januar 2020 um 14:32 #

      Deshalb sollten den Browser / die Browserbasis nicht Cromium alleine überlassen !
      Also ich benutze Firefox mit Ubuntu noch jeden Tag zum Surfen. Und bin sehr zufrieden.

      Auch ich nutze FF und habe keinerlei Probleme mit Performance oder Kompatibilität. FF ist sicher nicht der optimale Browser und bzgl. Schutz der Privatspäre eher die Wahl des geringeren Übels. Das ist aber immer noch besser, als den Datenkraken auch noch dadurch in die Hände zu spielen, dass man ihre Browser verwendet.

      Den erbärmlichen Fatalismus von Leuten, die hier permanent den Untergang des Internets und der Privatsphäre an die Wand malen, aber offenbar kein Problem damit haben, die Browser der Datensauger zu nutzen, sollte man nicht für voll nehmen.

      • 0
        Von Josef Hahn xx am Do, 16. Januar 2020 um 15:43 #

        FF hat imho _eine_ Chance. Und ich bin eher geneigt, davon auszugehen, dass sie die verdübeln werden.

        Und das ist das Add-On API. Ziehen sie mit und unterbinden auch Adblocker? Oder wird es langfristig unter FF weiter Adblocker geben?

        Da bin ich mal _sehr_ gespannt, was 2020 bringt.

        1
        Von Anonymous am Do, 16. Januar 2020 um 16:12 #

        Das sehe ich auch so.

        Diese Leute agieren wohl nach dem Motto: "Der Feind meines Feindes ist ein Freund", auch wenn der das noch grössere Übel ist.

        • 5
          Von Josef Hahn xx am Do, 16. Januar 2020 um 17:09 #

          Aber de facto sind sie doch ungefähr gleich große Übel. Und das geliebte FF-Übel hängt auch finanziell an dem anderen Übel dran.

          Ich finde es einfach unerträglich, Produkte von einem Anbieter zu beziehen, bei dem die Spanne zwischen Geliefertem und Versprochenem so groß ist.

          Google flunkert mir wenigstens nicht vor, die große Liebe zu sein, sondern steht ganz offen dazu, nur gekaufte/professionelle Liebe gegen direkte Gegenleistung zu liefern. Das war noch ein bisschen relativiert zu betrachten, als Google noch dieses "Don't be evil" in den Statuten hatte. Aber da hat ja auch die Ehrlichkeit gesiegt. Und so sollte Mozilla vielleicht ihr Manifest mal nach /dev/null schieben, und diesen ganzen "Wir bieten dir so ein tolles privates Surferlebnis" Quatsch auch. Diese ganzen Notification-Bars nach der Installation, die mich einlullen, was sie für meine Rechte im Netz kämpfen usw usf... Und dann sollen sie sich vielleicht direkt auch in "Cloudflare Firefox" umbenennen. Wenn sie in der Ehrlichkeit wieder auf Höhe von Google sind, kann man die Engines wieder anhand irgendwelcher technischen Feinheiten vergleichen, wer wieder irgendwo ein Tracking-Cookie mehr oder weniger durchlässt, oder wasweißich...

          • 0
            Von Anonymous am Do, 16. Januar 2020 um 23:24 #

            Wie schon oft geschrieben: die sind beide Mist und verdienen kein Vertrauen. Aber beim Firefox hat man bessere Möglichkeiten, mit Härtungs-Scripts den Mist zu neutralisieren.

            Im

            0
            Von klopskind am Fr, 17. Januar 2020 um 13:56 #

            Aber de facto sind sie doch ungefähr gleich große Übel. Und das geliebte FF-Übel hängt auch finanziell an dem anderen Übel dran.
            Fressen Sie lieber den kompletten Haufen Scheiße, bevor Sie mit dem Schuh hineintreten, oder lecken Sie sich hinterher stattdessen die Reste von der Schuhsohle?

            Ich finde es einfach unerträglich, Produkte von einem Anbieter zu beziehen, bei dem die Spanne zwischen Geliefertem und Versprochenem so groß ist.
            Ich finde es einfach unerträglich, Produkte von einem Anbieter zu beziehen, bei dem die Spanne zum Gelierten der Konkurrenz so groß ist.

            Google flunkert mir wenigstens nicht vor, die große Liebe zu sein, sondern steht ganz offen dazu, nur gekaufte/professionelle Liebe gegen direkte Gegenleistung zu liefern.
            Die ganzen Terms of Service, Datenschutzerklärungen und Umsetzung der Rechte per DSGVO (Widerspruch etc.) findet man nur in der allerhintersten Ecke der intransparenten geboten UI. Davor klatschen immer hübsche, bunte Bildchen und total übersichtliche opt-out Formulare und Tabellen mit Einstellungen zu Sicherheit & Privatsphäre. Da soll sicherlich unterbewusst keine bestimmte Botschaft suggeriert werden, die inhaltlich nicht zutrifft?

            Zu "Don't be evil": Das steht immer noch drin, nur nicht im Vorwort. Bei Alphabet, aktuell Mutterkonzern von Google, ist es "Do the right thing", was jetzt auch nicht unbedingt darauf hindeutet, dass hier ehrlich mit den Themen Datenschutz und Privatsphäre im Sinne der Anwender als Datenquellen (d.h. nicht den Kunden) umgegangen werden würde. In gewisser Weise ist es aus Sicht der Anwender (Datenquellen) auch trügerisch.

            Google hat erkannt, dass vielen (auch potentiellen) Nutzern diese Eigenschaften, Merkmale und Features ihrer angebotenen Produkte im Bezug auf Privatsphäre nicht so ausschlaggebend fürs Geschäft sind, zumal die Umsetzung geschäftsschädigend wäre. Mozilla zielt auf die kleinere Nische an Nutzern ab, die im Bezug auf Privatsphäre höhere Ansprüche verfolgen. Ob das da nicht zu viel Versprochen wird, sei mal dahingestellt. Aber Mozilla ist nicht finanziell von der kompletten Durchleuchtung Ihrer Nutzer abhängig. Damit haben sie weniger Motivation, dies umzusetzen. Dass das an gewissen Stellen trotzdem getan wird, ist ein anderes Thema. Bisher war das allermeiste irgendwie abschaltbar oder blockbar, was man von Google nicht behaupten kann. Außerdem sind Sie der wesentlich kleinere Player. Wenn sich am Markt etwas zum "Positiveren" wenden soll, dann ist Mozilla realistisch betrachtet vermutlich derzeit eine der besten Optionen, um dies zu befürworten. Es gleicht einer Abstimmung im Markt. Die Konkurrenz wäre so eher gezwungen, Mozillas Produkten glaubwürdig nachzuziehen und sogar bzgl. Privatsphäre zu überholen. Wenn Sie die einfältige Konvergenz auf das Monopol Googles wünschen, sollten Sie sich weiterhin von Mozilla fernhalten.

            • 1
              Von Janko Weber am Fr, 17. Januar 2020 um 16:24 #

              >Google hat erkannt

              Ich mache es mir ja einfach: Ich unterteile die Deutschen in "geistig minderbemittelte, primitive, verblödete, naive Idioten (oder Mutanten)" und Terroristen. Bist Du Letzteres?

              Kein normaler Mensch lädt derart substanzlosen Müll ab wie "Gogle hat erkannt". Das klingt wie ein Lob!

              Google das sind Terroristen!
              Google ist die wichtigste Unternehmung des Konglomerat; einer von US-amerikanischer Finanz-Industrie und dem US-amerikanischen Geheimdienst aufgebauten Mafia.
              Die müssen nichts erkennen! Die sabotieren sich die Welt so zurecht wie sie es wollen.

              Ich weiß daß es schwer zu begreifen ist, aber eure tollen Smartphones, I-Phones und was es da noch so alles geben mag werden Euch im Prinzip gebracht von: US-Geheimdienst.
              Die Naivität der Deutschen ist bereits legendär: deshalb werdet Ihr das aber vermutlich nie begreifen.


              MfG Janko Weber

              • 0
                Von klopskind am Fr, 17. Januar 2020 um 19:00 #

                Ich mache es mir ja einfach: Ich unterteile die Deutschen in "geistig minderbemittelte, primitive, verblödete, naive Idioten (oder Mutanten)" und Terroristen. Bist Du Letzteres?
                Allein die Fragestellung setzt voraus, dass ich eine deutsche Staatsbürgerschaft besäße oder eine deutsch geprägte Abstammungshisorie hätte. Sie treffen hier also eine Annahme, die Sie weder bestätigen noch widerlegen können. Daher erübrigt sich rein formal eine ernsthafte Antwort auf diese Frage. Seien Sie mal ehrlich: Würden Sie ernsthaft darauf antworten?
                Zudem wäre die Antwort auf diese Frage in diesem Kontext thematisch völlig irrelevant.

                Und in der Tat, Sie machen es sich wirklich zu leicht. Ihr Kategorisierung einer sehr heterogenen Gruppe von mehreren Millionen Menschen in zwei scheinbar willkürlich gewählte Kategorien ist höchst pauschalisierendes Schubladendenken und grenzt aus meiner Sicht an ein gestörtes, anmaßend-provokantes und primitives Weltbild.

                Außerdem ist diese Frage ein ad hominem.

                Kein normaler Mensch lädt derart substanzlosen Müll ab wie "Gogle hat erkannt". Das klingt wie ein Lob!
                Es war keine Absicht, hiermit ein Lob zu äußern. Damit bleibt das allein Ihre Interpretation der Dinge, die ich natürlich toleriere. Ich kann mir zwar nur schwer vorstellen, wie man ernsthaft zu dieser Deutung gelangt, aber Ihren Gedankengang hierzu können Sie sicherlich näher ausführen.

                Nichtsdestotrotz halte ich die Verwendung dieser Redewendung an dieser Stelle für gerechtfertigt.

                Die Unterstellung, kein normaler Mensch zu sein, gleicht einem ad hominem.

                Google das sind Terroristen! [...]
                Das kommt auf die Definition des Begriffs Terrorismus an. Damit bleibt auch dies allein Ihre eine Meinung und kein Fakt. Kennen Sie den Unterschied?

                Ich weiß daß es schwer zu begreifen ist, aber eure tollen Smartphones, I-Phones und was es da noch so alles geben mag werden Euch im Prinzip gebracht von: US-Geheimdienst.
                Die Naivität der Deutschen ist bereits legendär: deshalb werdet Ihr das aber vermutlich nie begreifen.
                Ich nutze ein altes Windows Phone von Nokia ohne einen Tarif mit Zugriff aufs mobile Datennetz. Nur Anrufe, SMS, Uhr und Wecker nutze ich. Und Sie?

                Und wieder treffen Sie stillschweigend Annahmen über meine Person, welche höchstens bedingt zutreffen, um zu versuchen, darauf ein weiteres Scheinargument aufzubauen. Die Unterstellung, ich wäre schwer von Begriff, ist als ein erneutes ad hominem zu werten. Und dann noch ein pauschalisierende Abwertung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Einfach herrlich!

                Und selbst wenn diese Annahme vollständig korrekt wäre, inwiefern sollte das ein Argument irgendwofür sein? Ihre Schlussfolgerungen sind sehr großschrittig. Ach, was erzähle ich da, es sind Meilensprünge.

                MfG Janko Weber
                Wie glaubwürdig sind diese Grüße nach drei ad hominems? Was ist daran freundlich?

        0
        Von klopskind am Do, 16. Januar 2020 um 23:31 #

        Dem wäre aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.

        0
        Von 3735928559 am Sa, 18. Januar 2020 um 12:34 #


        FF ist sicher nicht der optimale Browser bzgl. Schutz der Privatspäre

        Sehe ich auch so. Daher https://brave.com

      0
      Von Kellerkind am Fr, 17. Januar 2020 um 09:53 #

      Also ich benutze Firefox mit Ubuntu noch jeden Tag zum Surfen.

      Leider argumentiert du auch genauso ...

    0
    Von klopskind am Do, 16. Januar 2020 um 23:20 #

    Ihre ersten zwei Absätze wirken äußerst pessimistisch bis feige. Nur weil ein Ansatz aussichtslos erscheint, bedeutet das nicht prinzipiell, dass er nicht weiterverfolgt und aufgegeben werden sollte - vor Allem wenn es an aussichtsreicheren und ähnlich vertretbaren Alternativen mangelt.
    Würden Sie bspw. den Kampf gegen eine (z.B. wirtschaftlichen oder existenziellen) Vernichtung, mit welcher man Ihnen drohte, wehrlos aufgeben, sobald diese aussichtslos erscheint?

    Zum letzten Absatz: Ja das ist halt so inhaltsleeres "strategisches" Managergeblubber, das an Trivialität grenzt, um den Schein und das Gesicht, und damit den Posten als CEO, zu wahren. Da würde ich nicht so viel hineininterpretieren.

    0
    Von Falk am So, 19. Januar 2020 um 16:59 #

    Ich habe gerade in einem anderen Post darauf hingewiesen, dass die Mozilla Foundation von 2005 bis 2018 ca. 770 Mio $ an Rücklagen gebildet hat. Die Firma hat über 1000 Mitarbeiter.

    Chrome ist ja teilweise auch deshalb der schnellste Browser, weil Google offensichtlich Chrome am schnellsten bedient. Deshalb hatte ja auch Microsoft eingesehen, dass sie den Kampf gegen Chrome nicht gewinnen können. Teilweise waren es wohl auch Bugs, die Google für den Edge gefixt hat und deshalb etwas anderes an Edge ausgeliefert hatte (bzw. für Edge anderen Code bereit hielt).

    Das Problem ist, dass mit den Adwords sehr viele Seiten genau so schnell sind, wie Google den Inhalt ausliefert. Sofern Firefox auch langsamer als Chrome bedient wird, fallen mir da 2 Gegenmaßnahmen ein:
    - Google Tracking blockieren
    - Google verklagen bzw. Öffentlichkeit herstellen

    Gerade mit der ersten Option kann man sicher wieder Marktanteile gutmachen. Firefox/Mozilla muss aufpassen, aber abschreiben würde ich so einen großen Anbieter eher nicht. Mal sehen, ob Mozilla in den Nächsten Jahren wieder besser wird. Das Potential haben sie sicherlich.

0
Von Anonymous am Do, 16. Januar 2020 um 16:15 #

.... stellvertretender CEO Mitchell Baker....

Mann, Thommes, "der" CEO ist 'ne Frau. Schon ziemlich lange.

0
Von Schwarzes Tigerle am Fr, 17. Januar 2020 um 16:07 #

Damals hätte es sows nicht gegeben, sagt der Entwickler.
Und doch war die Qualität besser von Firefox als Heute.
Verwende nur noch Falkon unter Linux, muss ich dan mal den Firefox starten um zu sehen ob das Problem am Browser liegt, merke ich immer wieder was das für eine lahme Krücke ist.
Schade wo es doch nur 3 nennenswerte Htmlengines gibt.
Und anstatt sinvoll einzusparen, besonders im Management welches offensichtlich unfähig ist, werden Mitarbeiter gekündigt.

  • 0
    Von Josef Hahn xx am Fr, 17. Januar 2020 um 20:27 #

    Aber immer wenn er sich besonders viel Zeit lässt, kumpelt er dich doch so herzallerliebst mit einer Notification-Bar an. Mit einer Schildkröte und so einer sprachlichen Stilblüte ala Wir. dienen. Deutschland.

    Aber ja, irgendeine Notification, oder ungebetenes Browser-Tab, oder Whats New in der Statusleiste hat das Mistding ja immer loszuwerden.

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Von Ghul am Sa, 18. Januar 2020 um 08:07 #

Und die Änderungen der letzten Monate, Wechsel zu Rust, bessere Unterstützung Multicore CPUs, Einbau eines Task Managers waren super.

FF wird von Jahr zu Jahr immer besser.

  • 0
    Von Unerkannt am Sa, 18. Januar 2020 um 09:49 #

    FF wird von Jahr zu Jahr immer besser.
    Ist mir noch nicht aufgefallen. Mein Nutzungserlebnis war jetzt eigentlich zweimal in kurzer Folge: Ich hatte einen Webbrowser der mir dankt Erweiterungen ein sehr gutes Nutzungserlebnis ermöglicht, dann wurden die Erweiterungen kaputt gekloppt. Langsam kamen sie zurück und wurden wieder kaputt gekloppt.

    Ich mag den Firefox, aber im Prinzip wird seit Jahren nichts verbessert sondern nur verschlechtert und dann teilweise wieder auf das alte Niveau gehoben. Vergleichbar mit KDE 3 auf 4.

    • 0
      Von Ghul am Sa, 18. Januar 2020 um 15:54 #

      Früher hat man für viele Sachen Erweiterungen benötigt, vor allem, wenn man eine Webseite entwickeln oder deren Technik gründlich durchsuchen wollte. Heute liefert das FF alles mit.

      Außer noscript nutze ich kaum Erweiterungen, insofern vermisse ich da nichts. Das was aber unter "Extras>Web-Entwickler" dazu kam, sowie about:performance ist schon eine ganz tolle Sache.

      Die haben die letzten Jahre hauptsächlich damit verbracht, den Code in Rust neu zu schreiben oder zu portieren. Da steckt die ganze Arbeit drin. Was unter der Haube verbessert wird, sieht man von außen als Nutzer nicht.

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