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Thema: Nextcloud wird zu »Nextcloud Hub«

50 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von yahya am Sa, 18. Januar 2020 um 19:07 #

Früher war ja die Integration von Collabora in Nextcloud besser. Nach der Ankündigung setzt man jetzt ganz auf OnlyOffice. Würde mich interessieren woher diese Wende kommt. OnlyOffice ist insgesamt ja etwas flüssiger zu bedienen, weil ein großer Teil der Prozesse im Brower passiert und nicht auf dem Server, aber es schien mir bisher weniger ausgereift.

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Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 12:33 #

Manchmal hat man schon das Gefühl hier wird immer mehr gelöscht. Linux steht für Freiheit und Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. Egal ob es Trottel, Arschlöcher oder politisch gleich oder andersdenkende sind.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19. Jan 2020 um 12:33.
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    Von Markus B. am So, 19. Januar 2020 um 13:19 #

    Angesichts dessen, was diese Spammer hier andauernd an Müll reinschreiben, solltest du dem Beitreiber dankbar dafür sein.

    Die Stärke von Pro-Linux ist gerade, dass praktisch nicht zensiert wird.

    Was "vom Betreiber gelöscht" wird, wird m. E. zu Recht gelöscht, besonders dann, wenn es politisch oder religiös ist (ich hatte in letzter Zeit einige Male spät nachts Gelegenheit, diese Ergüsse vorher noch lesen zu können). Es hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, wenn man dadurch zulässt, dass ein gutes IT-Forum rund um Linux der politischen Korrektheit willen zum hundertsten von den üblichen Verdächtigen zerstörten Forum wird, das kaum mehr zu lesen ist.

    • 1
      Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 13:50 #

      Aber dafür gibt es doch die Funktion das man für Kommentare Sterne vergeben kann. Und man kann einstellen, das Kommentare die weniger als X Sterne erhalten automatisch ausgeblendet werden. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

      • 1
        Von Janko Weber am So, 19. Januar 2020 um 14:07 #

        Vielleicht ist pro-linux garnicht so neutral wie man meinen sollte... *?


        MfG Janko Weber

        • 1
          Von klopskind am So, 19. Januar 2020 um 15:00 #

          Ist von einer Plattform, die sich Pro-Linux nennt, zu erwarten, dass diese neutral eingestellt wäre? Hinweis: "pro" ist lateinisch und heißt so viel wie "für", "im Interesse von" oder "zum Vorteil von".

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          Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 15:07 #

          Pro Linux ist auch nicht neutral. Ich habe oft das Gefühl der Admin / Betreiber hat ganz klar Sympathien für alt68er Positionen. Aber ist ja egal, denn keiner ist neutral. Nur ich finde es nicht gut wenn immer mehr gelöscht wird, weil das einfach Zensur ist.

          • 1
            Von glasen am So, 19. Januar 2020 um 15:24 #

            Ich habe oft das Gefühl der Admin / Betreiber hat ganz klar Sympathien für alt68er Positionen.
            Ohne Worte ...

            Nur ich finde es nicht gut wenn immer mehr gelöscht wird, weil das einfach Zensur ist.
            Das nennt sich Hausrecht. Zensur wäre es, wenn von staatlicher Stelle eingegriffen wird. Das ist das gleiche, wie wenn dich der Wert deiner Stammkneipe vor die Tür setzt, weil du andere Gäste beleidigt hast.

            Oder anders ausgedrückt:

            Nur weil du eine Meinung hast, muss ich diese nicht auf "meiner" Plattform veröffentlichen!

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            Von klopskind am So, 19. Januar 2020 um 15:40 #

            Pro Linux ist auch nicht neutral. Ich habe oft das Gefühl der Admin / Betreiber hat ganz klar Sympathien für alt68er Positionen.
            1. Gefühle helfen an dieser Stelle nicht weiter. Haben Sie Belege?

            2. Kann sein, und nun?

            Nur ich finde es nicht gut wenn immer mehr gelöscht wird, weil das einfach Zensur ist.
            Der Betreiber muss löschen, wozu er rechtlich verpflichtet ist. Und darüber hinaus darf er willkürlich löschen, wie es ihm beliebt. Das hat auch nichts mit Zensur zu tun. Zensur impliziert einen staatlich organisierten Eingriff, siehe Duden.

            0
            Von kraileth am Mo, 20. Januar 2020 um 07:25 #

            Moin Lemongrass, an dieser Stelle möchte ich Dir einfach mal widersprechen. Meinem Eindruck nach ist es um die Freiheit auf dieser Plattform sogar ausgezeichnet bestellt. Es kommt nur einfach immer darauf an, wie man etwas sagt. Ich vertrete die Ansicht, daß es in etwas einseitigen Diskussionen gut ist, auch eine radikale Außenseiterposition einzubringen und das habe ich in letzter Zeit auf PL auch öfter getan. Dabei habe ich Dinge geschrieben, wegen derer sich bei nicht wenigen Leuten die Fußnägel hochrollen dürften. Ich gehe wahrlich nicht davon aus, daß die Macher von PL diese Ansichten irgendwie gutheißen. Zensiert wurde trotzdem nicht.

            Auch den „alt-68er“-Vorwurf kann ich nicht recht verstehen. Wer heute ernsthaft klassische linke Positionen vertritt, der lebt auch alles andere als einfach. Mir ist aufgefallen, daß beide „Lager“ dazu neigen, die Widrigkeiten und Unterdrückungsmaßnahmen recht genau zu kennen, welche sie betreffen, die Situation für die andere Feldpostadresse jedoch genau gegenteilig einzuschätzen, obwohl es dort vergleichbar aussieht.

            Für Linksaußen ist „der Staat auf dem rechten Auge blind“, duldet Rechtsextreme oder paktiert sogar mit ihnen (was tatsächlich so aussehen kann, weil gewisse Dienste politische Wirrköpfe und Heißsporne beider Seiten für ihre Zwecke nutzen, wobei sich „Rechte“ wegen deren Hang zu Autorität leichter führen lassen). Gleichzeitig sind linke Freiräume ständig bedroht, man muß mit Bespitzelung rechnen, usw.

            Der Rechtsaußen dagegen sieht, daß linksextreme Projekte geldlich gefördert werden, vermeintliche Linke mit Gewerkschaftsbussen zu Demos herangekarrt werden und man dem Schwarzen Block anscheinend Narrenfreiheit einräumt, während man selbst auf der Demo Tätowierungen abkleben muß, die mit etwas Fantasie eine Rune sein können, man schickanöse Hausdurchsuchungen ertragen muß und ggf. den kostenlosen Brieföffnerservice bekommt.

            Wenn man neutral und mit etwas Abstand darauf schaut, dann hält sich das mehr oder weniger die Waage, obwohl das für jeden einzelnen Angehörigen eines Lagers eine große Überraschung ist und er oder sie wahrscheinlich dagegenargumentieren wird, weil wir als menschliche Wesen eben nicht in einer objektiven, sondern in einer subjektiven Wirklichkeit leben.

            Daher vielleicht noch einen Versuch, dem Problem mit Logik zu begegnen: Üblicherweise sind sich „Rechts“ und „Links“ einig, daß das herrschende System eigentlich nur einen „Wert“ kennt - den des Geldes. Es wird auch noch viel Zustimmung dafür geben, daß wir es mit einem internationalen Finanzkapital zu tun haben, dem jegliche Hemmnisse für „freien Kapitalfluß“ ein Dorn im Auge wären. Sowohl von rechts als auch von links kommen - freilich aus unterschiedlichen Ideenwelten heraus - Vorschläge, wie man diese grenzenlose Macht einhegen könnte. Hier käme es jetzt darauf an, sich nicht darüber zu steiten, ob die Herrschenden nun „ganz klar mit einer rechten Diktatur besser könnten als mit einem linken System“ (oder umgekehrt), sondern ganz nüchtern festzustellen, daß die derzeitigen Eliten an Alternativen von beiden Seiten keinerlei Interesse haben und desweigen natürlich auch beide Richtungen bekämpfen.

            Und nein, das ist wirklich nur eine Feststellung, von der ich glaube, daß sie den meisten Leuten nützen würde, wenn man den politischen Gegner (das bleiben die anderen ja) nicht automatisch als Komplizen des herrschenden Systems betrachten würde. Ich bin der Ansicht, das eine wirkliche Lösung der Probleme unseres Jahrhunderts derzeit noch nicht auf dem Tisch liegt (oder aber wenig bekannt ist) und möchte Hindernisse beseitigt sehen, miteinander zu reden, zu diskutieren, leidenschaftlich zu streiten. Das nur, bevor jemand meinen Beitrag als „Querfront heil!“ zusammenfassen möchte.

            Zurück zur Ausgangsfrage: Niemand möchte Zensur und es ist gut, wenn auch mal jemand bis an die Schmerzgrenze geht. Aber was drüber ist, ist drüber. Das muß dann einfach weg. Einmal, weil es unwürdig wäre, es stehen zu lassen, zum anderen aber eben auch zum Selbstschutz. Man kann noch so libertär eingestellt sein - was gesetzlich untersagt ist, muß schlicht und ergreifend unterbleiben. Wer wirklich an solchen Dingen herumdeuteln möchte, der wäre besser beraten, die Gesetzeslage anzugreifen (ich bin auch der Ansicht, daß es töricht und mittelfristig schädlich ist, Gesetzesschutz für Geschichtswahrnehmung zu schaffen), als sich ach so keck vorzukommen und zu fragen, ob sechs Millionen Tote nun in Wahrheit nur fünfkommacht waren...

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        Von klopskind am So, 19. Januar 2020 um 14:56 #

        Das Kommentarbewertungssystem hat die Funktion Kommentare zu bewerten. Nach welchen Kriterien diese Bewertung erfolgt, hängt allein von den registrierten Nutzern des Systems ab. Es gibt hier keine vorgelegten Maßstäbe, wonach diese Bewertung sich auszurichten hätte, zumal das hier niemand wirklich objektiv prüfen könnte, dürfte und möchte.

        Dass die Kommentare unter einer gewissen Bewertungsschwelle nur noch versteckt angezeigt werden, heißt nicht, dass man diese nicht mehr aufrufen könnte, oder aus Suchmaschinenindizes verschwindet.

        Allerdings wäre Letzteres in einigen Fällen notwendig (und ist es leider auch), denn Plattformen wie Pro-Linux unterliegen auch gewissen juristisch verbindlichen Regeln unserer Rechtsprechung, die hier greifen. Nicht nur allein Pro-Linux unterliegt diesen. Die Betreiber müssten bei Missachtung oder Verstößen die Konsequenzen tragen, was im Zweifelsfall per Gerichtsurteil/-anordnung u.A. zur Schließung der gesamten Plattform führen kann.

        Falls die Betreiber etwaige Konsequenzen einer Missachtung jener Regeln nicht riskieren oder gar vorbeugen möchten, müssen Sie diese Regeln achten und befolgen.

        Darüber hinaus steht den Betreibern das Recht zu, alle weiteren Inhalte zu löschen, wie es Ihnen beliebt. Das bedarf noch nicht einmal einer transparenten Vorschrift oder eines Kodex. Die Betreiber haben hier das Recht zur reinen Willkür, und dagegen können Sie rein gar nichts tun. Demzufolge haben Sie keinen Anspruch, einzufordern, dass hier Inhalte gewisser oder beliebiger Art(en) von einer Löschung ausgeschlossen oder rückgängig gemacht werden.

        Es tut mir leid, aber falls Ihnen das tatsächlich so sehr missfällt, haben Sie lediglich die freie Wahl, andere Plattformen in Betracht zu ziehen, welche diese Regeln nicht befolgen oder anders auslegen. Das schließt die Möglichkeit ein, selbst eine Plattform zu errichten und zu verwalten. Viel Erfolg!

        Wie Markus B. oben schrieb, habe ich hier auch das ein oder andere Mal Inhalte (Kommentare) vor deren Löschung lesen können. Die Fälle, in welchen ich dies bisher so beobachten konnte, hielt ich bisher für durchaus gerechtfertigt, auch im juristischen Sinne eines Laien wie mich. Die Meinungs(äußerungs)freiheit gemäß Art. 5 GG und z.B. auch §§ 130, 166, 185-187 StGB zeigen klare Grenzen dieser Freiheit auf.

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          Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 15:12 #

          Ist mir schon klar das die Betreiber das Recht haben willkürlich zu löschen. Und ich kann trotzdem sagen, das ich löschen nicht gut finde.
          Von den gesetzlichen Richtlinien her, muss ich sagen, für mich ist Linux das Gegenteil von Staat denn es ist Freiheit (mithelfen, nutzen, forken) alles frei. Beim Staat stattdessem immer nur du musst oder Konsequenzen. Wie Du es oben auch beschrieben hast.

          Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19. Jan 2020 um 15:13.
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            Von klopskind am So, 19. Januar 2020 um 16:09 #

            Ist mir schon klar das die Betreiber das Recht haben willkürlich zu löschen.
            Kam bisher nicht so zum Ausdruck, denn Sie versuchten oben mit Ihrer Antwort auf Markus B. Kommentar gegen genau diesem Argument, ja diesem Fakt, zu widersprechen.

            Und ich kann trotzdem sagen, das ich löschen nicht gut finde.
            Ja, so oft Sie möchten. Aber erwarten Sie nicht, dass das etwas ändert, oder das andere Leser der selben Meinung wären.

            Von den gesetzlichen Richtlinien her, muss ich sagen, für mich ist Linux das Gegenteil von Staat denn es ist Freiheit (mithelfen, nutzen, forken) alles frei.
            Das ist, wie ich finde, ein total bescheuerter Vergleich, sodass ich darauf in keiner Weise weiter darauf eingehen möchte.

            Beim Staat stattdessem immer nur du musst oder Konsequenzen. Wie Du es oben auch beschrieben hast.
            Ein Staat schafft nicht nur Verbote. Im Gegenteil, er schafft primär Rechte. Die meisten Rechtsprechungen dieser Erde verfahren nach dem Grundsatz, dass alles erlaubt ist, was nicht verboten ist, und aus Gründen des legislativen und juristischen Verwaltungsaufwands ein nötiges Minimum an Verboten aufgestellt wird. Zumindest ist das der vorgegebener Maßstab. Natürlich weichen einige Verfechter der Juristerei weichen aus Eigeninteressen davon ab (mehr Aufwand, mehr Fälle, mehr Arbeit, mehr Geld) - das ist ein Problem, ja. Aber das schweift weit von Ihrer ursprünglichen Kritik/Forderung ab...

            Eine Person kann mit einer Handlung also gegen ein allgemeines Gesetz (z.B. StGB) verstoßen (Verbot) oder gegen das Recht einer anderen Person. Für die Umsetzung von Verboten, benötigt der Staat das Gewaltmonopol. Deshalb auch die Gewaltenteilung, die dem Missbrauch dieses Monopols entgegenwirkt. Eine unermessliche Vergrößerung der Staatsgewalt hat früher oder später immer zum Zerfall der Machtstrukturen geführt, die diese vorangetrieben haben.
            Ich denke daher, dass Verbote eher in der Unterzahl ggü. Rechten sind. Beispiel: Erst in den letzten Jahren wurden rechtliche Maßnahmen ergriffen, um effektiver gegen Bandenkriminalität und Klanstrukturen vorgehen zu können. Rechte schützten und schützen diese, obwohl jeder wusste/weiß, dass diese unrechtmäßig agier(t)en.

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              Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 17:11 #

              Das Problem ist doch schon wenn ich jemanden Rechte garantiere. Das geht immer nur mit Aufwand, Gewalt und oder Geld. Das führt im Umkehrschluss immer dazu das jemand anderes eingeschränkt wird, weil er für die Rechte des anderen eintreten muss, eingeschränkt wird oder sie bezahlen muss. Deswegen kann es z.B. in der Summe des Zeitaufwandes nie mehr Rechte als Pflichten geben in einem Staat. Und damit die Pflichten eingehalten werden arbeitet der Staat mit Verboten und Konsequenzen bei Nichteinhaltung.
              Ich brauch so etwas nicht.
              Der Staat hat nur genau eine funktionierende Funktion, im Falle eines Angriffes von außen die Verteidigung zu organisieren. Der Staat ist militärisch gesehen das effektivste Konstrukt um Krieg zu führen.
              Bei allem anderen führt der Staat über kurz oder lang immer in den Abgrund.

              Aber ich glaube das werden so Menschen wie Du nie verstehen. Ihr lebt lieber in einem Käfig den ihr noch selber bezahlen müsst als frei sein zu wollen.

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                Von klopskind am So, 19. Januar 2020 um 18:40 #

                Das Problem ist doch schon wenn ich jemanden Rechte garantiere.
                Sie tun das bestimmt nicht.

                Das geht immer nur mit Aufwand, Gewalt und oder Geld.
                Gewalt, ja. Was nützt hier Geld? Geld ist nichts wert, wenn es keine Gesellschaft gibt, die diesem Geld einen Wert beimisst. Kann eine Gesellschaft ohne Staat mittel- bis langfristig existieren? Aus Anarchie und Chaos haben sich immer wieder Machtstrukturen herausgebildet. Oder nennen Sie mir ein Gegenbeispiel. Wo herrscht seit mehr als ein Menschenleben lang Anarchie?

                Das führt im Umkehrschluss immer dazu das jemand anderes eingeschränkt wird, weil er für die Rechte des anderen eintreten muss, eingeschränkt wird oder sie bezahlen muss.
                In einer Gesellschaft erzeugen Rechte des einen, Pflichten für den anderen. Aha, das ist ja eine beinahe triviale Erkenntnis. Schön, dass hier jeder die selben Rechte genießt.

                Der Staat hat nur genau eine funktionierende Funktion, im Falle eines Angriffes von außen die Verteidigung zu organisieren.
                Ich glaube, dass das eine äußerst naive Ansicht ist. Wer übernimmt denn für diese Aufgabe bitteschön freiwillig die Verantwortung, wenn ihm dafür keine Kompetenzen/Privilegien, sprich Rechte, erteilt werden? Dieser Staat wäre nicht handlungsfähig, selbst im Bezug auf diese einzige Aufgabe nicht. Wie soll das bitteschön realistische funktionieren? Wie stellen Sie sich das vor? Das mündet in Anarchie und Chaos. Und dann? Dann gibt es irgendjemanden, der das Machtvakuum nutzt, und die Spielregeln selbst bestimmt. Hoffentlich steht er Ihnen gewogen gegenüber. Legitimiert wurde er auch nicht - nur durch das Gesetz des Stärkeren. Ist es das, was Sie anstreben?

                Der Staat ist militärisch gesehen das effektivste Konstrukt um Krieg zu führen.
                Ich würde sagen, dass das Militär dieses Aufgabe am besten erfüllt. Natürlich kann das Militär auch ein Staat im Staate sein, wenn es sich "verselbstständigt" und so das Gewaltmonopol infrage stellt bzw. übernimmt. Worauf wollen Sie hinaus?

                Bei allem anderen führt der Staat über kurz oder lang immer in den Abgrund.
                Also bei allem anderen außer der Kriegsführung? Das sehe ich nicht so. Ich denke, dass Anarchie und Chaos in den Abgrund führen.

                Aber ich glaube das werden so Menschen wie Du nie verstehen. Ihr lebt lieber in einem Käfig den ihr noch selber bezahlen müsst als frei sein zu wollen.
                Ah ja, Sie haben Recht, weil ich zu blöd bin - gutes Argument. Dass ich da nicht drauf gekommen bin, Mensch. Danke!

                Sie wissen überhaupt nichts über mich. Und diesen "Käfig" wollen Sie mit Ihren Vorschlägen durch einen rechtsfreien Raum ersetzen, in welchem Mord und Totschlag "legal" ist, weil allein das Gesetz des Stärkeren gilt. (Wer erhält das eigentlich aufrecht? Dafür bräuchte es ja wieder ein Gewalt, ups...) Und bezahlen "muss" man in diesem "Käfig" auch nichts, es ist ein Sozialstaat. Da finde ich diesen "Käfig" weitaus besser als Ihre verqueren albtraumhaften und ideologisch inkonsitenten Philosophien.

                Naja, für verblendete Prepper und Reichsbürger scheint das eine schöne Vorstellung zu sein.

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                  Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 21:26 #

                  Gewalt, ja. Was nützt hier Geld?

                  Geld ist ein Schuldschein für Arbeit/Lebenszeit den ich gegen die Arbeits/Lebenszeit von anderen eintauschen kann. Die diese Zeit anders verbracht, was anders gemacht haben als ich.
                  Bäcker / Brötchen Maurer / Geld. Da man Mauern schlecht tauscht. Geld wird daher immer bestehen in welcher Form oder mit welchem Namen, mag sich ändern. Aber Geld wird bestehen, weil es einfach zu praktisch ist. Einfach weil der Maurer seine Mauern nicht so leicht gegen Brötchen tauscht.

                  In einer Gesellschaft erzeugen Rechte des einen, Pflichten für den anderen. Aha, das ist ja eine beinahe triviale Erkenntnis. Schön, dass hier jeder die selben Rechte genießt.

                  Hier genießt nicht jeder die selben Rechte, Beamte haben z.B. schon mal mehr Rechte. Und ich wollte damit nur sagen das man in einem Staat nie mehr Rechte als Verbote haben kann. Da Pflichten zu verboten/Strafen führen müssen. Aber diese triviale Erkenntnis war noch nicht bei Ihnen angekommen. Oder sie haben es davor falsch geschrieben.

                  Ich glaube, dass das eine äußerst naive Ansicht ist. Wer übernimmt denn für diese Aufgabe bitteschön freiwillig die Verantwortung, wenn ihm dafür keine Kompetenzen/Privilegien, sprich Rechte, erteilt werden? Dieser Staat wäre nicht handlungsfähig, selbst im Bezug auf diese einzige Aufgabe nicht. Wie soll das bitteschön realistische funktionieren? Wie stellen Sie sich das vor? Das mündet in Anarchie und Chaos. Und dann? Dann gibt es irgendjemanden, der das Machtvakuum nutzt, und die Spielregeln selbst bestimmt. Hoffentlich steht er Ihnen gewogen gegenüber. Legitimiert wurde er auch nicht - nur durch das Gesetz des Stärkeren. Ist es das, was Sie anstreben?

                  Wir leben doch jetzt schon nach dem Gesetz des stärkeren. Und dieser, ist der Staat. Und dem Staat steht vor, der sich am stärksten / besten in den Medien durchsetzt. Zudem früher gab es freie Hansestädte das hat ganz gut geklappt. Noch früher gab es freie Stämme, das hat ganz gut geklappt. Aber es hat immer nur so lange gut geklappt bis eine Monarchie/oder ein Gebilde das einem Staat sehr ähnlich ist ist sich die Menschen oder das Gebiet gewaltsam einverleibt hat.
                  Z.B Interessante Epoche der Geschichte: Katharer (Südfrankreich) gegen Katholische Kirche.

                  Ich würde sagen, dass das Militär dieses Aufgabe am besten erfüllt. Natürlich kann das Militär auch ein Staat im Staate sein, wenn es sich "verselbstständigt" und so das Gewaltmonopol infrage stellt bzw. übernimmt. Worauf wollen Sie hinaus?

                  Der Staat, deswegen, weil er fast "unerschöpfliche Mittel" für das Militär bereitstellen kann. Durch Verpflichtung der Bürger/Steuern ...
                  Zudem können sich viele Bürger mit dem Staat identifizieren. Weil sie z.B. den Staat einfach geil finden oder Staat und Land / Heimat verwechseln. (Passiert auch oft bei Europa Und EU)
                  Zudem kommt die Aussage aus der Empirie. Ich habe noch nie gehört das eine Monarchie gegen einen Staat einen Krieg gewonnen hat.

                  Also bei allem anderen außer der Kriegsführung? Das sehe ich nicht so. Ich denke, dass Anarchie und Chaos in den Abgrund führen.

                  Anarchie ist nicht gleich Chaos! Und ich habe nie von Anarchie gesprochen

                  Ah ja, Sie haben Recht, weil ich zu blöd bin - gutes Argument. Dass ich da nicht drauf gekommen bin, Mensch. Danke!
                  Ich glaube nicht das Sie blöd sind. Ich glaube das sie zu verblendet zu durchpropagiert, oder einfach zu feige sind.


                  Sie wissen überhaupt nichts über mich. Und diesen "Käfig" wollen Sie mit Ihren Vorschlägen durch einen rechtsfreien Raum ersetzen, in welchem Mord und Totschlag "legal" ist, weil allein das Gesetz des Stärkeren gilt. (Wer erhält das eigentlich aufrecht? Dafür bräuchte es ja wieder ein Gewalt, ups...) Und bezahlen "muss" man in diesem "Käfig" auch nichts, es ist ein Sozialstaat. Da finde ich diesen "Käfig" weitaus besser als Ihre verqueren albtraumhaften und ideologisch inkonsitenten Philosophien.

                  Sie wissen überhaupts nichts über mich. Und sie müssen mir hier auch nicht Worte in dem Mund legen die ich nicht geschrieben habe. Wenn Sie wolllen können wir ja mal telefonieren und über Alternativmodelle reden.

                  Naja, für verblendete Prepper und Reichsbürger scheint das eine schöne Vorstellung zu sein.
                  Natürlich ist die grenzenlose Freiheit nicht erreichbar. Aber erstens sollte man immer über Alternativen nachdenken und zweitens bereit sein Macht und Zwang etwas entgegensetzen zu können.

                  Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19. Jan 2020 um 21:28.
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              Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 17:15 #

              In Deutschland gibt es keine Gewaltenteilung.
              Staatsanwalt Weisungsgebunden.
              Polizeipräsidenten werden mit Parteipolitikiern besetzt
              Somit ist die Judikative als auch die Exekutive in Hand der Legislative.
              Nur mal so.

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          Von Demon am So, 19. Januar 2020 um 16:37 #

          Allerdings wäre Letzteres in einigen Fällen notwendig (und ist es leider auch), denn Plattformen wie Pro-Linux unterliegen auch gewissen juristisch verbindlichen Regeln unserer Rechtsprechung, die hier greifen. Nicht nur allein Pro-Linux unterliegt diesen. Die Betreiber müssten bei Missachtung oder Verstößen die Konsequenzen tragen, was im Zweifelsfall per Gerichtsurteil/-anordnung u.A. zur Schließung der gesamten Plattform führen kann.

          Danke! Den Sachverhalt perfekt getroffen.

          Gruß,
          demon

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        Von Demon am So, 19. Januar 2020 um 16:34 #

        Die Kommentare, die gelöscht worden sind gehen in den meisten Fällen über das Recht auf freie Meinungsäußerung weit hinaus. Leider :( Wir reden hier nicht von ein paar Wirrköpfen, die Linux nicht mögen, sondern übelste Rechts-Propaganda, Holocaustleugnung, Verleumdung und so weiter. Wir sind deshalb dazu verpflichtet, sie zu löschen.

        Gruß,
        demon

      1
      Von Mietzekatze am Mo, 20. Januar 2020 um 13:20 #

      Höre auf so einen Unsinn zu erzählen, dass löschen hier hat krasse Ausmaße angenommen und das hat nichts mit Spam zu tun. Es gab hier eine Menge an Anregungen, Sichtweisen etc. die hilfreich, sachlich und ohne eine Form der Diffamierung dargestellt wurden, mit dem Ergebnis das man kräftig löscht. Sorry, aber das geht auf dieser Plattform mal gar nicht!

    0
    Von klopskind am So, 19. Januar 2020 um 15:33 #

    Manchmal hat man schon das Gefühl hier wird immer mehr gelöscht.
    Das ist gut möglich. Daraus kann man leider nicht ableiten, dass die Löschungen immer häufiger ungerechtfertigt wären. Und ich sehe unter den Umständen dieser Plattform auch keine Möglichkeit, dies auf transparentem Wege für Unbeteiligte in Erfahrung bringen zu können.

    Dass viele und möglicherweise immer mehr Kommentare gelöscht werden, finde ich nicht verwunderlich, da hierfür keine Registrierung notwendig ist. Das ist und bleibt eine bewusste Entscheidung des Betreibers, denn dieser muss mit den Konsequenzen leben. Ich finde die unregistrierte Zulassung von Kommentaren aufgrund der Größe der Leserschaft angemessen, basiert aber auf der optimistischen Ansicht, dass dies nicht missbraucht wird.
    Daher habe ich auch schon mehrfach dazu geraten, dass, um Kommentare auf Pro-Linux verfassen zu können, die Registrierung verpflichtend wird. Aber das ist eben nur meine Meinung.

    Linux steht für Freiheit [...]
    ... sagt wer? Und wieso gilt das uneingeschränkt und rechtsverbindlich für alle? Das ist doch höchstens eine Meinung, PR oder Marketing - mehr nicht.

    [...] und Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.
    Welche Freiheitsrechte verletzt der Betreiber denn Ihrer Meinung nach?

    Wenn es um das Recht der Meinungs(äußerungs)freiheit gemäß § 5 GG geht, so bleibt diese vom Betreiber unverletzt. Sie dürfen sich die Plattform Ihrer Wahl aussuchen, und Ihre Meinung äußern und verbreiten. Das schließt auch die Möglichkeit ein, eine solche Plattform selbst zu errichten.

    Der Betreiber hat das Hoheitsrecht über die Inhalte der von ihm betriebene Plattform. Das ist keine Zensur. Der Staat greift hier nicht ein.

    Egal ob es Trottel, Arschlöcher oder politisch gleich oder andersdenkende sind.
    Nein, darauf kommt es nicht an. Es kommt einerseits auf den verfassten Inhalt an. Ist dessen Äußerung rechtlich erlaubt? Wäre der Betreiber ggf. zur Löschung verpflichtet? Andererseits kommt es auf den Betreiber an. Wie legt der Betreiber diese Rechte aus? Befolgt er sie samt ihrer Einschränkungen? Verfolgt er darüber hinausgehende Löschinteressen, die ihm als Betreiber rechtmäßig zustehen?

    1
    Von Necromancer am Mo, 20. Januar 2020 um 15:37 #

    Nö! Die machen das schon richtig! Dieses Nazi-, Reichsbürger,- AFD-, etc-Gespamme brauchen wir nicht! Nicht mal mit den Sternchen!

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Von lemongrass am So, 19. Januar 2020 um 15:16 #

Hoffentlich wird es in Zukunft trotzdem noch eine abgespeckte Version geben. Für Hosting auf einem Raspberry Pi z.B.

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Von Mchael Kribitz am Mo, 20. Januar 2020 um 23:53 #

Ihr müsst die caote Trolle mehr löschen oder am besten gleich ne Woche den acc sperren...
Weil das Könnens auf Facebook und steam weiter betreiben, da will man als normaler Mensch e nimmer wirklich sein.

Wenn es nix mit dem Thema zu tun hat und es e nur Beschimpfungen sind solltest wirklich mehr löschen. Weil das is höchstens peinlich, aber keine Diskussions Grundlage... Normale komments Schaum nämlich Anders aus.

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Von Mchael Kribitz am Di, 21. Januar 2020 um 01:06 #

Zitat von glasen: "Nur weil du eine Meinung hast, muss ich diese nicht auf "meiner" Plattform veröffentlichen!". Genauso seh ich das nämlich auch...
Wir dürfen uns ja net jedes gute Forum in dem es noch so etwas wie Diskussionskultur herrscht, von solchen Leuten kaputt machen lassen.

Und da ist blocken und sperren das beste das man machen, wie bei den Kollegen auf YouTube. Weil wenn wir jetzt auch so anfangen würden wär schnell Schicht im Schacht.

Es is echt immer wieder verblüffend, wenn sie bei Pegida, IB, usw lautstark nach Integration schreien. Dabei sind die ja auch ka Vorbild, weil zivilisiert und kultiviert is was anderes.

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    Von kraileth am Di, 21. Januar 2020 um 07:53 #

    Hier wirfst Du jetzt aber einige Dinge durcheinander, die man durchaus als voneinander verschieden betrachten sollte. Pegida ist eine aus ohnmächtiger Wut heraus entstandene... Organisationsform? Hier wollen sich die Ungehörten etwas Gehör verschaffen, vielfach aber auch einfach einmal Dampf ablassen. Ob aber Wut und Zorn die besten Ratgeber sind, darf bestritten werden. Diese Leute haben, vom Namen angefangen, so ziemlich alles falsch gemacht, was man PR-mäßig falsch machen kann. Macht sie mir wieder ein wenig sympathischer, weil eben nicht „gemacht“, sondern echt. Hilft aber nichts, denn dumpf bleibt dumpf.

    Der durchschnittliche Lambda-Träger ist da ein ganz anderes Kaliber. Hast Du mal mit einem IBler gesprochen? Da stehen die Chancen nicht so schlecht, daß er mit der Sezession ein Blatt liest, dem man vieles ankreiden kann, aber nicht, daß es pöbelhaft ist. Ich würde im Gegenteil sagen: Es ist relativ abgehoben, hat den Boden und damit den Kontakt zu den einfachen Menschen verloren. Aber letzteres ist auch gar nicht der Anspruch. Das IfS zielt nun mal nicht auf eine Massenbewegung ab, sondern auf eine rechte Elitenbildung. Und mit Menschen aus dem Umfeld kann man hervorragend ganze Nächte diskutieren. Sie sind kultiviert, kennen ihren Jünger, von Salomon, usw.

    Es ist das Verdienst dieser Leute, alte, teilweise aber erstaunlich modern wirkende Denker ausgegraben zu haben. Die Konservative Revolution hat durchaus ihre faszinierenden Seiten. Und es schadet auch nicht, wenn man über den begrenzten deutschsprachigen Raum hinausschaut (wofür Pegida wenig geeignet ist), und sich z.B. mal mit Casa Pound beschäftigt (Hausbesetzer von rechts-außen!), die man gerne als „neofaschistisch“ abstempelt, damit man ein Etikett hat, mit dem man sie aburteilen kann. Aber sie sind doch deutlich vielschichtiger, als man zuerst denken mag - und nur, weil jemand Evola gelesen hat, wird er noch nicht zum Faschisten.

    Auch schreien diese Gruppen keineswegs nach Integration. Im Gegenteil: Sie polarisieren bewußt und wollen nicht „auch ihren Teil vom Kuchen”, sondern den Systemwechsel. Über ihre Ziele sollte man viel mehr reden (die meisten haben nur eine sehr nebelhafte Vorstellung davon, was man dort eigentlich will), aber die Menschen, die ich habe kennenlernen dürfen, machten auf mich einen ehrlichen und vernünftigen Gesprächen ganz und gar nicht abgeneigten Eindruck.

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      Von YetAnotherWanderer am Mi, 22. Januar 2020 um 17:18 #

      […] die Menschen, die ich habe kennenlernen dürfen, machten auf mich einen ehrlichen und vernünftigen Gesprächen ganz und gar nicht abgeneigten Eindruck.

      Erstaunlich. Bislang habe ich dich für sehr vernünftig gehalten. Braun bleibt braun. Da gibt es nichts zu relativieren.

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      Von klopskind am Mi, 22. Januar 2020 um 19:20 #

      Einschätzung zu Pegida würde ich größtenteils teilen. Allerdings haben die mMn immerhin das Potential der Angst (Kriminalität und relativem gesellschaftlichem Abstieg) und des Sündenbocks (ihnen fremde Menschen) gut erkannt und für sich nutzen können, sonst hätten sie nicht so viele Trittbrettfahrer gehabt.

      Der durchschnittliche Lambda-Träger ist da ein ganz anderes Kaliber.
      Wer oder was ist ein Lambda-Träger? Habe ich etwas verpasst? Okay, habe das Logo der IB jetzt gesehen.

      Hast Du mal mit einem IBler gesprochen? [...]
      Nein, und ich weiß auch nicht, ob ich das möchte nachdem ich das Wiki gelesen habe. Ich wüsste auch nicht wo oder zu welchem Anlass das geschehen sollte, und ob ich mich da auf etwaige Konsequenzen, die aus überhöhter Gewaltbereitschaft resultieren könnten, vorbereiten müsste. Allein das schreckt mich eigentlich genug ab. Vom BfV muss man auch erstmal als rechtsextrem eingestuft werden. Das ist für mich eher auch ein abstoßendes Signal.

      Ich würde im Gegenteil sagen: Es ist relativ abgehoben, hat den Boden und damit den Kontakt zu den einfachen Menschen verloren.
      Und doch erreichen sie scheinbar genug, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Das bedingt sich natürlich gegenseitig. Aber ich glaube nicht, dass deren Zielgruppe speziell auf Leute mit einem Mindest-IQ von 90 oder so abzielt. Vielleicht war(en) derjenige/diejenige(n) IBler/in(nen) schlicht nicht repräsentativ. (Mit wie vielen haben Sie denn gesprochen?)

      Was ist das IfS?

      Und mit Menschen aus dem Umfeld kann man hervorragend ganze Nächte diskutieren. Sie sind kultiviert, kennen ihren Jünger, von Salomon, usw.
      Sind also eigentlich ganz friedliche Menschen, oder wie? Die sind nur gegen die Verfassung abschaffen und streben die globale Apartheid an. Das alles mit durchaus trickreich ausgeklügelter Sprache und "empfänglicheren" Grundsätzen. Halten Sie Menschen ernsthaft für kultiviert, die einen Rassismus ohne Rassen, sprich der Kulturen, wünschen, und die Würde des Menschen als zentralen Wert eher ablehnen oder hinten anstellen?

      Es ist das Verdienst dieser Leute, alte, teilweise aber erstaunlich modern wirkende Denker ausgegraben zu haben. Die Konservative Revolution hat durchaus ihre faszinierenden Seiten.
      Sie scheinen ja richtig davon zu schwärmen. Warum werden Sie nicht Mitglied? Oder sind Sie es schon?

      An den Positionen der IB fasziniert mich leider gar nichts - höchstens im negativen Sinne. Was ich bisher über CasaPound (benannt in Anlehnung an Ezra Pound) lesen konnte, erquickt mich auch nicht besonders. "Südtirol reinigen" auf dem Wahlplakat macht mich ehrlich gesagt weniger an.

      [...], die man gerne als „neofaschistisch“ abstempelt, [...]
      Klingt ein wenig negativ gegenüber den Abstemplern. Wo liegen diese falsch? Wie würden Sie die Bewegung einordnen, wenn nicht neofaschistisch?

      Aber sie sind doch deutlich vielschichtiger, als man zuerst denken mag - und nur, weil jemand Evola gelesen hat, wird er noch nicht zum Faschisten.
      Nein, aber eventuell zu einem Rassisten, oder aber jemand, dem einfach nichts besseres einfiel, um sich die Zeit zu vertreiben. Dass man Evola durch puren Zufall liest, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Und selbst falls letztere Ihrer Aussagen zutrifft, wo ist da der Zusammenhang in der Ersteren?

      Dass Sie hier versuchen, solche Bewegungen normalisierend zu relativeren, schmackhaft zu machen oder gar auf Kuschelkurs gehen, kann ich nicht nachvollziehen.

      Sie polarisieren bewußt und wollen nicht „auch ihren Teil vom Kuchen”, sondern den Systemwechsel.
      Klingt ja richtig harmlos.

      Über ihre Ziele sollte man viel mehr reden (die meisten haben nur eine sehr nebelhafte Vorstellung davon, was man dort eigentlich will), aber die Menschen, die ich habe kennenlernen dürfen, machten auf mich einen ehrlichen und vernünftigen Gesprächen ganz und gar nicht abgeneigten Eindruck.
      Na jetzt haben Sie mich aber doch noch überzeugt. Ich verspüre reges Interesse, mich gründlich zu informieren und sofort viel tiefer mit diesen Themen und Bewegungen auseinanderzusetzen, am liebsten direkt von Angesicht zu Angesicht, damit ich auch ja alles verstehe, falls ich Fragen habe.


      Tut mir leid, aber wenn ich viele Ihrer restlichen Kommentare nicht kennen würde, könnte ich Sie nicht einen Deut ernst nehmen. Sonst hätte ich auch gar nicht kommentiert.

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