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Thema: Google stellt OpenSK, eine vollständig offene USB-Key-Implementation vor

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Von klopskind am Mi, 5. Februar 2020 um 17:52 #

Zu Ihrem zweiten Absatz, wenn es um Authentifizierungslösungen generell geht:
Mit dem Browser machen das Google und Mozilla ja bereits. Die Passwortverwaltung findet meines Wissens nach, je nach dem, ob man ein Konto verwendet, auf den Systemen von Google bzw. Mozilla statt. So braucht man ja nur noch ein Passwort für allen Online-Kram und kommt auch wieder dran, wenn plötzlich die lokalen Daten verschwunden sein sollten. Es ist einfach so praktisch!

Auch Android bzw. iOS selbst sind in gewisser Weise Authentifikatoren. Dort liegen Geheimnisse, auf die im Optimalfall nur der Besitzer Zugriff hat (per PIN etc.). Zudem ist die Mobilfunknummer eindeutig einer Person zuzuordnen. Auch bei Prepaid muss ja inzwischen zwangsweise ein Identität registriert werden.
Das merkt man an den ganzen IdeenSpinnereien und Zukunftsklänge von Krankenkassen und Kreditinstituten für Arztbesuche, Fitnessapps zur Bewertung des Risikos deiner Person als Versicherungsfall, Authentifizierung von Bezahlvorgängen, Autoschlüsselersatz, Park- , Flugerlaubnis oder Reiseerlaubnis wie etwa der Reisezertifikatersatz im Nah- und Fernverkehr DB (Apps oder elektronische Dokumente als Fahrschein) und natürlich zur Identifikation.

In dieser Hinsicht muss man diese Entwicklungen schon kritisch betrachten. Ein OpenSK allein, was hier als OSS über den Zaun geworfen wird, ist für sich genommen ein anderes Thema, das nicht dieser Reichweite entspricht. Das ist ein winzig kleines Zahnrad, das allein nicht relevant wäre, für die Maschinerie. Das wäre bestenfalls die Spitze des Eisbergs. In der Hinsicht stimme ich Ihnen zu. Jetzt verstehe ich auch, worauf Sie eigentlich hinaus wollten.

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