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Thema: CERN beendet Test von Facebook Workplace

15 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn xh am Mi, 5. Februar 2020 um 14:28 #

> Rückmeldungen [...] waren nicht gerade überwältigend oder, wie CERN schreibt, »nicht immer positiv«
> Viele Mitarbeiter verzichteten auf Facebook Workplace, da sie Facebook bezüglich dem Datenschutz von vornherein nicht vertrauten.
> Insgesamt ließen sich nur rund 1000 Mitarbeiter zu einer Nutzung von Facebook Workplace hinreißen, die Plattform verzeichnete nur 150 aktive Benutzer pro Woche.

Das klingt alles ausgesprochen gesund. Irgendwo gibt es also noch die Leute, wo die Synapsen noch zünden.

> Facebook forderte von CERN, entweder Lizenzgebühren zu zahlen oder [...] Daher kündigte CERN Ende Januar das Ende des Tests an

Schade jedoch, dass das dafür wieder nötig war, um das Richtige zu tun. Ich hätte nicht in der Haut dieser armen Mitarbeiter stecken wollen, wenn FB noch eine zeitlang weiter auf Kohle verzichtet hätte (was sicher strategisch geschickter gewesen wäre aus deren Sicht).

> Als Ersatz betreibt CERN Mattermost für Echtzeit-Kommunikation und Discourse für Diskussionen. Beide sind offenbar bereits länger in Betrieb.

Ach, sieh an... Sie haben sich also sogar ohne große Not Facebook zum Fraß vorgeworfen. Also so sehr mir diese Mitarbeiter sympathisch sind, so sehr scheint die Entscheidungsebene ja dort genauso ekelhaft zu sein, wie das heute auch sonstwo üblich ist.

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Von Froz am Mi, 5. Februar 2020 um 15:36 #

Finde ich wirklich gut, dass Cern sich gegen Facebook und für Mattermost entschieden hat. Mattermost ist in modernen Sprachen (Golang und JS) geschrieben, wodurch sich auf jeden Fall leichter Programmierer finden lassen und bietet super Integrationen zu z.B. Gitlab oder auch den Produkten von Atlassian.

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    Von brum am Fr, 7. Februar 2020 um 09:53 #

    Produkten von Atlassian sind in der Menge nicht wartbar.

    Diese sind teuer (~ 10 € pro Person und Jahr), haben eine Schnittstelle zu unzähligen weiteren, bis einige hundert Euro teueren Plugins mit beschränkter Gültigkeit. Wenn das Jahr herum ist, fängt man an Plugins aufzulisten Lizenzgebühren zu zählen ...

    Die Kunden kommen bei Jira mit tausend Sonderwünschen, welche echt manpower-lastig sind. Manche sind nicht realisierbar, das stellt man aber erst hinterher fest...

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Von ups am Mi, 5. Februar 2020 um 15:58 #

In einem anderen Artikel von Pro-Linux war zu lesen, CERN tendiert zu KOPANO als Email-System.

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Von Frank Wildel am Mi, 5. Februar 2020 um 21:10 #

die Frage ist warum CERN überhaupt den Schritt mit Facebook gemacht hat, das Geschäftsmodell und der "Datenschutz" von Facebook ist doch weit bekannt ...

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Von interessiertnicht am Do, 6. Februar 2020 um 09:37 #

Schön, dass man beim CERN gemerkt hat, dass man mit Microsoft, Facebook etc. nicht weiterkommt. Dafür bekommen endlich FLOSS Projekte wie Own- oder viel besser Nextcloud, Kopano, Mattermost, Discourse, GNU/Linux-Distributionen usw. zum Einsatz.

Gute Entscheidung.

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