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Thema: Bareos 19.2.5 freigegeben

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Von anon am Do, 6. Februar 2020 um 12:26 #

Aktuell nutze ich ein selbstgebasteltes rsync-Script, das über hardlinks einmal täglich rotiert, aber das stößt langsam an seine Grenzen. Daher suche ich einen Ersatz für das Backup von ca. 60 Systemen, die meisten davon sind Linux-VMs. Auf ein paar Systemen laufen Datenbanken MySQL/Maria und Postgres, die natürlich konsistent gesichert werden sollen.

Ist Bareos da die richtige Lösung? Bacula habe ich vor Jahren mal getestet und fand das viel zu kompliziert und zu komplex. Daher bin ich skeptisch. Wie sieht es mit Alternativen aus? Ich hab mir mal borgbackup angeschaut (vorrangig weil das von Hetzner promotet wird), aber das läuft mir zu hakelig.

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    Von ups am Do, 6. Februar 2020 um 13:04 #

    Ich hatte früher mal ARECA genutzt, es lohn sich anzuschauen, ist aber Java-lastig.
    Bin nun auf rdiff-backup umgestiegen, ein Konsolentool, mit der optionalen GUI JBackpack. Der Vorteil, das Programm arbeitet mit reverse-deltas.

    Es gibt auch eine Seite von Thomas Krenn über rdiff-backup.

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    Von kraileth am Do, 6. Februar 2020 um 13:44 #

    Bareos ist wie Bacula, nur etwas moderner und eben durch die Gemeinschaft weiterentwickelt, während sich Bacula dem Freemium-Modell ausgeliefert hat. Wir haben (noch) beides im Einsatz und ich würde sagen, bei 60 Systemen ist die Komplexität nicht mehr so hoch, daß Bareos eine schlechte Idee wäre (für eine handvoll Server würde ich es nicht einrichten).

    Allerdings ist es weniger kompliziert als man erstmal denkt. Man muß erstmal verstehen, welche Komponenten hauptsächlich beteiligt sind (fd, sd, dir) und die Terminologie kennen. Dann ist es eigentlich kein Hexenwerk.

    Für Datenbankbackups ist es so, wie es mir hier klingt, NICHT geeignet. Natürlich wird da keine Konsistenz garantiert, wenn Du die Datenbank nicht derweil anhältst. Allerdings ist ein Backup auf Dateisystemebene auch nicht unbedingt die beste Wahl. Ggf. wäre es sogar sinvoller, per Cronjob regelmäßig DB-Backups zu machen und diese dann von Bareos mitsichern zu lassen.

    Wenn Du wirklich Konsistenz bei einem Backup auf Dateisystemebene haben willst, bleiben Dir am ehesten moderne Dateisysteme wie ZFS, bei denen Du praktisch sofort Snapshots anlegen kannst, aus denen die Daten dann gesichert werden. Diese sind dann natürlich konsistent. Aber wie gesagt ist das nicht unbedingt die bestmögliche Sicherungsmethode für Datenbanken.

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      Von isi am Fr, 7. Februar 2020 um 07:04 #

      Ich kann mich dem nur anschließen, bei 60 Servern finde ich lohnt sich der Aufwand sich da einzuarbeiten. Die Doku ist gut. In der Bug database findet man auch manchmal wertvolle Hinweise https://bugs.bareos.org/my_view_page.php

      DB Backups mache ich wie der andere Kollege tägliche Dumps und dann mit dem "normalen" Backup sichern.

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    Von acme am Do, 6. Februar 2020 um 14:28 #

    warum lauft borg nicht ordentlich? Was für Probleme gibt es?
    Ich finde es für eine Überschaubare Anzahl von Servern gerade zu ideal, kann viel und ist nicht kompliziert zu pflegen.

    wegen der DB: ich begnüge mich damit, 2x am Tag einen Dump der Datenbanken zu erstellen, die dann ins normale Backup einfliessen.
    lg

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    Von IT guy am Do, 6. Februar 2020 um 15:35 #

    Zu den DB am besten mal die Bareos-Seite 'Co-Funding' aufrufen; dort ist recht genau beschrieben, was heute schon geht in Bezug auf Postgres, MySQL/Maria.

    https://www.bareos.com/en/co-funding.html#postgres

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    Von Tiroler am Do, 6. Februar 2020 um 17:08 #

    schau dir mal elkarbackup an... in 5 Minuten installiert, gute Voreinstellungen für den Otto Normalverbraucher, basiert auf rsync & hat eine nette Weboberfläche...

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    Von blablabla2323 am Fr, 7. Februar 2020 um 11:12 #

    Restic, einfach zu verteilen und braucht keine lauftzeit (bei borg python) auf dem server.
    https://restic.readthedocs.io/en/latest/

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    Von fork am Fr, 7. Februar 2020 um 16:33 #

    Ich nutze seit Jahren BackupPC - ein deduplizierendes dateibasiertes Backup z. B. auf rsync/ssh - Basis. Das ist sehr sparsam im Speicherplatzverbrauch für Nutzdaten. Braucht nur ssh-Zugriff und rsync auf den zu sichernden Systemen.

    Es ist sehr angenehm zu benutzen. Zwar web 1.0 aber im Betrieb einfach voll zufriedenstellend. Wenn Du es probierst, dann mit der Version 4.0(="neue" Version).

    Ich würde sagen bareos ist noch etwas stärker skalierbar, aber dafür greift die Deduplikation afaik nur für Dateien innerhalb eines Backupzieles/Servers(man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege).

    Snapshots sind bestimmt sehr effektiv, vor allem wenn man mal schnell auf einen alten Stand will. Ich bevorzuge lieber ein paar Klicks im Webinterface(Hat ja afaik bareos auch).

    Zum Thema OSS-Backupsoftware siehe auch hier:

    Thread im Debianforum zu Backupsoftware:
    https://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=167901

    Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 07. Feb 2020 um 16:35.
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