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Thema: Ubuntu 20.04 LTS setzt auf Kernel 5.4

47 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von DominikG am Fr, 7. Februar 2020 um 11:08 #

Besser auf Stabilität und Zuverlässigkeit setzen, als auf die neusten Pakete und Kernel. So ziemlich jeder aus meinen Bekanntenkreis war Feuer und Flamme für Manjaro und Arch Linux. Wenn es doch um Produktivität geht setzen auch sie auf Debian oder Ubuntu. Ganz egal welche Desktop Environment man nutzen möchte. Reine Geschmackssache.
Für mich wird es immer Klickibunti bleiben.

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    Von Ach je ... am Fr, 7. Februar 2020 um 12:29 #

    Besser auf Stabilität und Zuverlässigkeit setzen, als auf die neusten Pakete und Kernel.
    Da ist für produktive Server im (semi)profesionellen Umfeld sicher korrekt.
    Privat nutze ich auf meinem Desktop stets gerne den aktuellen Mainline Kernel (eben 5.5.1) ebenso wie die jeweils aktuelle Version einer Anwendung, die über die Repositories verfügbar sind.Und das inzwischen einige Jahre.

    Von "Instabilität oder Unzuverlässigkeit" kann ich da nicht berichten. Im Gegenteil, "schneller-weiter-höher" ist der Fall.

    Hach, gerade kommt der 5.5.2 rein ...

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      Von Ach je ... am Fr, 7. Februar 2020 um 12:30 #

      Allerdings ist hier auch kein *buntu ...

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        Von Nö! am Fr, 7. Februar 2020 um 13:04 #

        Sondern?
        Arch?

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          Von Ach je ... am Fr, 7. Februar 2020 um 13:16 #

          openSUSE Leap 15.1

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            Von DominikG am Fr, 7. Februar 2020 um 13:53 #

            Wie ist deine Erfahrung mit Opensuse Leap? Hatte mal Tumbleweed getestet aber sämtliche RPMs liegen da nicht korrekt wie zum Beispiel onlyoffice 5.2.

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              Von DominikG am Fr, 7. Februar 2020 um 13:54 #

              *liefen

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              Von Ach je ... am Fr, 7. Februar 2020 um 16:13 #

              Ich nutze ausschließlich openSUSE seit der 13.2 auf dem Desktop-PC und hatte bislang keine nennenswerten Probleme.

              Zu onlyoffice kann ich nichts sagen, ich kenne es nicht einmal.

              Ich sehe auch kein Repository dafür im openSUSE-Umfeld, so wie es welche für LibreOffice oder OpenOffice gibt.
              Das rpm dazu dürfte dann von $woandersher gekommen sein.
              Und wenn "alle rpm nicht liefen", dürfte das Problem wohl ebenfalls $woanders gelegen haben.

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                Von DominikG am Fr, 7. Februar 2020 um 20:58 #

                Onlyoffice 5.2 ist eine Office Suite die wesentlich besser mit Microsoft Office Formaten arbeitet als Libreoffice. Das Rpm Paket hab ich vom Entwickler bzw Hersteller. Da Opensuse das nicht anbietet. Leider funktionierte das auch nicht richtig.

                Unter Debian und Ubuntu lief das DEB. problemlos.

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                  Von Ach je ... am Sa, 8. Februar 2020 um 10:40 #

                  Du schriebst "sämtliche rpm" funktionieren nicht und onlyoffice nanntest du nur als rein Beispiel. Das kann man als "openSUSE" ist Schrott, da funktioniert nichts"-Bashing interpretieren.

                  Ich sage erneut: ich nutze openSUSE seit Jahren täglich problemlos. Und ich kann nicht beurteilen, was du eventuell seinerzeit bei openSUSE falsch und was du bei Debian und Ubuntu nicht falsch gemacht hast.

                  Onlyoffice als Produkt interessiert mich grundsätzlich nicht, egal wie toll du es persönlich findest. Die zweieinhalb MS-Office-Textdokumente, die mir je privat begegneten, machten keine Probleme.

                  Wie ich neulich an anderer Stelle schrieb: das Netz ist voll mit Beispielen, die sich idR problemlos mit LO-Writer öffnen und bearbeiten lassen. Z. B. bei der Stadtverwaltung Heilbronn:

                  https://www.landkreis-heilbronn.de/formulare-und-downloads.9.htm?theme=7134&cat=

                  Wenn dir onlyoffice so wichtig ist, deine Sache. Wenn du es mit einer bestimmten Distribution nicht hinkriegst, nimm halt eine andere. Ich werde das Paket nicht installieren, nur um dir zu zeigen "geht ja doch...". Wovon ich ausgehe.

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                  Von hugox am Sa, 8. Februar 2020 um 15:08 #

                  unter ubuntu 19.10 läuft es nicht.

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                  Von Herbert am Sa, 8. Februar 2020 um 19:13 #

                  Installier dir den Schnäpstore - von da kannst du onlyoffice ohne probleme installieren. Habe ich unter TW schin ein paar mal gemacht, einziges Problem: Onlyoffice pfeifft ab HiDPI wenn der restliche desktop skaliert.

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                  Von blablabla233 am Di, 11. Februar 2020 um 12:13 #

                  Scheint per Snap zu funktionieren:
                  https://snapcraft.io/install/onlyoffice-desktopeditors/opensuse

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    Von 0byte am Fr, 7. Februar 2020 um 14:21 #

    Sogar die Kernelentwickler empfehlen immer den aktuellen Kernel.

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      Von klopskind am Fr, 7. Februar 2020 um 14:28 #

      Ja, wenn es keine guten Gründe dagegen gibt, also nicht per se. Ansonsten hätte ich dazu gerne eine einschlägige Quelle.
      Insofern werte ich Ihre Aussage als die halbe Wahrheit.

      Zudem bleibt der hier gewählte 5.4-Zweig mit den Zwischenveröffentlichungen doch auch aktuell bis Dezember 2021, siehe hier. Canonical verlängert die Unterstützung innerhalb Ubuntu.

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      Von DominikG am Fr, 7. Februar 2020 um 20:55 #

      Quelle bitte

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        Von 0byte am Sa, 8. Februar 2020 um 20:38 #
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          Von klopskind am Di, 11. Februar 2020 um 20:56 #

          Zitat aus dem Artikel, das die wesentlichsten Aussagen zusammenfasst:

          Für fast alle Anwender ist die beste Wahl der Kernel, den die jeweilige Distribution mitliefert. [...]

          Wer keinen Distributions-Kernel nutzen will, sollte stets die neueste stabile Kernel-Version verwenden. [...]

          Für Entwickler von eingebetteten Systemen, [...], ist die neueste langfristig unterstützte Version (LTS) die nächstbeste Option. [...]. Sollte auch die neueste LTS-Version nicht möglich sein, ist eine ältere LTS-Version für Entwickler die nächstbeste Wahl.

          Insgesamt wirkt der auch wesentlich ausgewogener, als Ihre plumpe Darstellung. Die Frage ist, welche Stelle Ihre allgemeine These belegen würde.

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            Von 0byte am Mi, 12. Februar 2020 um 10:48 #

            "Wer keinen Distributions-Kernel nutzen will, sollte stets die neueste stabile Kernel-Version verwenden."

            Darum gehts, doch, dass hier viele gerne den neusten Kernel hätten. Ubuntu bietet auch neue Kernel an (ohne Support).

            Für Sie gilt allerdings: "Für fast alle Anwender ist die beste Wahl der Kernel, den die jeweilige Distribution mitliefert".

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              Von klopskind am Fr, 14. Februar 2020 um 23:06 #

              Sie sprachen von einer pauschalen Empfehlung seitens der Entwickler zur Verwendung des stets aktuellen Linux-Kernels ("empfehlen immer"). Ein solche gibt die Quelle, auf die Sie verwiesen, allerdings nicht her - jedenfalls nicht in obiger generalisierenden Formulierung.

              Wie ich bereits zitiert hatte, sehen die Entwickler laut des referenzierten Artikels das differenzierter, als Ihre obige Aussage vermuten lässt.

              Umgekehrt wird ein Schuh draus: In der Regel ("Für fast alle Anwender [...]") empfehlen ("[...] ist die beste Wahl [...]") die Entwickler den von der jeweiligen Distribution ausgelieferten Kernel ("[...] der Kernel, den die jeweilige Distribution mitliefert."). Das hängt auch damit zusammen, für welche Art Distribution sich die Anwender in erster Hinsicht entschieden hatten (Ursache Wirkung).
              Diese Faustregel (Empfehlung) wird dann unter der Nennung von Ausnahmen vom Regelfall ("Für fast alle [...]") nuanciert, so z.B. "Wer keinen Distributions-Kernel nutzen will, sollte [...]" usw.

              Ich vermute, dass Sie hier bewusst die Reihenfolge der Zitate zur ursprünglichen Formulierung im Artikel verdrehen wollten. Das wäre als ein rein rhetorisches Mittel für den Versuch, die Stützung Ihrer These aufrecht zu erhalten, zu werten. Ein Mittel zum Zweck...

              Zudem sprachen Sie von einer Mehrzahl von Entwicklern, die diese Empfehlung aussprechend würden ("[...] die Kernelentwickler empfehlen [...]"). Im referenzierten Artikel wird allerdings lediglich ein Blogeintrag von einem einzigen Entwickler, Greg Kroah-Hartman, wiedergegeben. Nun könnte man ja damit argumentieren, dass der Mann nach Linus Torvalds die zweitgrößten Töne im Linux-Projekt angibt, da er für die Linux Foundation arbeitet, und deshalb für diese insgesamt, d.h. einen Großteil der Entwicklergemeinde, sprechen würde. Das tut er an jener Stelle aber nicht, denn im einschlägigen Blogeintrag weist er explizit darauf hin, dass es sich bei diesen Empfehlungen lediglich um seine persönliche Meinung handelt und sonst nichts. Zitat:

              As always, the opinions written here are my own, I speak for no one but myself.

              Dass es Ihnen offenbar an grundlegendem Textverständnis mangelt und Sie auf betreutes Lesen angewiesen sind, um einzusehen, dass Ihre eigenen Quellenangaben Ihre eigenen Behauptungen nicht stützen (und sogar entkräften), ist bezeichnend.

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    Von finrik am Fr, 7. Februar 2020 um 17:26 #

    Ich verwende schon Jahre Manjaro. der Kernel wird ja nicht automatisch auf den neuesten Stand gebracht. Das muss/kann man manuell machen. Es gibt dann immer LTS bwz. empfohlene Versionen. Bei Manjaro jetzt eben auch der 5.4er. Wer will wechselt in ein paar Monate auf 5.5 oder in einem Jahr auf 5.6... das ist echt kein Grund gegen Manjaro.

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      Von DominikG am Fr, 7. Februar 2020 um 20:53 #

      Ich verwende auch Manjaro als mein 2.OS auf ganz aktueller Hardware und dies seit 2 Jahren. Regelmäßig brechen Updates bzw neuere Pakete. Ich bin kein Anfänger und weiß mir zu helfen, aber als Produktivsystem für mein Job, würde ich es niemals einsetzen.

      Aber jeder wie er meint.

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        Von #! am Sa, 8. Februar 2020 um 15:18 #

        Ich habe Arch (ehemals Antergos) und mir ist schon lange nichts mehr zerfetzt, trotz allerlei installierten Paketen mit sich weit verzweigenden Abhängigkeiten, trotz zahlreicher AUR-Pakete.

        Hingegen nervt das Debian Stale auf den Unirechnern regelmäßig ab.

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    Von Tamaskan am Fr, 7. Februar 2020 um 22:29 #

    Der Kernel war bisher immer das unkritischste, was Updates anbelangt. Wenn man proprietäre Treiber benutzt (z.B Nvidia), muss man allerdings aufpassen, wenn der Hersteller irgendwann den Support für neuere Kernel-Versionen einstellt, dann läuft der Treiber nicht mehr.

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      Von Ach je ... am Sa, 8. Februar 2020 um 10:51 #

      Dann ist es halt so. Bis das passiert, gehen viele Jahre ins Land.

      Und wenn es irgendwann so weit ist, kann man mit diesem Kernel-Treiber-Konstrukt noch etliche Jahre weiter machen, bis man irgendwann ohnehin eine technologische Erneuerung vornehmen möchte. Die Nutzer von LTS-Distributionen machen letztlich nichts anderes.

      Bis der aktuelle Kernel 5.5 obsolet ist, dürften noch einige Jahre vergehen.

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    Von #! am Sa, 8. Februar 2020 um 15:08 #

    Ich bin privat ohne Unfälle produktiv mit dem neusten vom neusten unterwegs. Meine Produktivität wird durch veraltete Software, nicht gefixte Bugs in LTS-Distris und mangelnde Hardwareunterstützung bei veralteten Kernels gehemmt.

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      Von Lolig am Sa, 8. Februar 2020 um 16:34 #

      Ja klar wer es glaubt... Völlig falsch und sinnfrei

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        Von #! am So, 9. Februar 2020 um 15:36 #

        Ja, ich lüge, weil ich nämlich für jeden neuen Arch-Nutzer 1000 € bekomme. Was auch sonst?

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          Von Lolig am So, 9. Februar 2020 um 16:32 #

          Welches Unternehmen setzt auf Arch Linux? Kenne keins. Als Entwickler ist es toll, ja und. Mir als Anwender völlig egal.

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            Von Herbert am So, 9. Februar 2020 um 21:39 #

            Nun ja, ihr quält euch mit Problemen die man unter Arch nicht mehr hat da die aktuellsten Pakete binnen Stunden in den Repos sind, ich verwende seit 3 Jahren Arch sowie Opensuse TW und hatte noch nie ein echtes Problem. Von daher würde ich sagen als Anwender merkst sehr wohl etwas davon und profitiert auch daraus.

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            Von 0byte am Mo, 10. Februar 2020 um 12:32 #

            Für Unternehmen muss die Software so lange wie möglich funktionieren. Da ist RHEL mit 10 jährigem Support interessant. Ubuntu lts bietet mittlerweile auch 10 Jahre Support an.

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        Von Verfluchtnochmal_5987108 am So, 9. Februar 2020 um 22:42 #

        Was du Kleinkind glaubst oder nicht interessiert eigentlich keine Sau, es gibt Unternehmen wo Techniker technische Entscheidungen treffen und Fedora auf Servern war schon lange bevor es "Fedora Server" gab produktiv kein Problem

        Dazu braucht es halt Leute die selbst gehen können und keine Idioten die nur vorkonfiguriertes auf die Maschinen pappen und beim ersten Problem jemand brauchen den sie anrufen können um es zu lösen

        Den scheissdreck von sysvinit auf RHEL6 hätte ich um viel Geld nicht mehr haben wollen und alle 10 Jahre neu aufsetzen mag ich Server auch nicht

        Bei 2 jährlichen dist-upgrades sind die relevanten Änderungen überschaubar und den web/mailstack baue ich aus Prinzip selbst weil ich und sonst niemand entscheiden wann meine Software die drauf läuft so weit ist, in der Regel lange bevor Fedora mit neuen Versionen antanzt und hin und wieder mag ich auch keine x.2 wenn ich nichts davon habe und mögen andere die Bugs suchen

        Aber hey, ich bin auch einer der Trottel die programmieren können und vollautomatische Testsysteme hinbekommen die meinen workload testen und nicht was bei dir so läuft

        Ein dich schlaflose Nächte betreffener bug kann nämlich hier komplett egal sein und umgekehrt, aus einer LTS Distribution verschwindet der aber dann auch nicht zeitnah, bei mir schon

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