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Thema: Linux 5.6 löst Jahr-2038-Problem für 32-Bit-Systeme

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Oiler der Borg am Fr, 7. Februar 2020 um 12:30 #

mit einem Fünkchen Verstand ist das 32Bit-Geraffel doch in drei Jahren beerdigt

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    Von kraileth am Fr, 7. Februar 2020 um 13:15 #

    Du unterschätzt die Langlebigkeit von kleinen Embedded-Systemen. Die brauchen erstens oftmals gar keine 64-Bit-Systeme (warum auch?) und stecken zweitens in ziemlich vielem drin, wo man sie vielleicht nicht unbedingt erwarten würde.

    2015 gab konnte z.B. ein französischer Flughafen keine Starts und Landungen mehr abfertigen, weil eine Kiste mit Windows 3.11 (kein Vertipper!) ein Problem hatte... In vielen dunklen Ecken läuft noch Maschinensteuerungssoftware auf DOS oder Unices der 1980er Jahre!

    Etwas bitter würde ich sagen: Was in der IT einmal da ist und produktiv genutzt wird, das bleibt. Bei stark veralteter Software - und natürlich noch viel mehr bei älteren Plattformen.

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      Von bo am Fr, 7. Februar 2020 um 13:51 #

      Sag' mal einem BWLer, daß Du ein neues CNC Bearbeitungszentrum brauchst. Weil das Betriebssystem veraltet ist. Wenn du Glück hast läuft LinuxCNC darauf, aber auf zuviel Experimente hätte ich da auch keine Lust.

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        Von blablabla2323 am Fr, 7. Februar 2020 um 13:53 #

        Der BWLer sagt Dir...schalte das Jahr auf 1.1.2000 um.

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          Von bo am Fr, 7. Februar 2020 um 14:28 #

          Schau lieber mal wie es die Finanzwirtschaft macht ( Banken holen IT-Veteranen aus dem Ruhestand). Hätte ich für das Jahr 2000 Problem doch nur Cobol gelernt, dann würde ich wie ein Bekannter damals und heute eine goldene Nase verdienen. Und das alles läuft natürlich bestimmt au einem 54bit System (Vorsicht Sarkasmus).

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            Von glasen am Sa, 8. Februar 2020 um 13:38 #

            Naja, ganz so wild wie es der Artikel darstellt ist es auch wieder nicht. Vor allem weil sich die Banken dieser Tatsache bewusst sind und schon seit vielen Jahren dabei sind ihre Infrastruktur zu modernisieren.

            So komplex sind die alten Cobol-Programme nun auch wieder nicht. Ich kenne z.B. eine "Bank", welche noch einen IBM-Mainframe nur noch aus dem Grund im Einsatz hat, weil es billiger ist das alte Cobol-Programm dort weiterlaufen zu lassen, als eine Neuzertifizierung auf einem neuen Server durchzuziehen. Das Programm generiert nur Kontonummern nach einem bestimmten Schema. Die Portierung würde keinen Tag dauern.

            Cobol ist übrigens deshalb so beliebt im Finanzbereich, da es Zahlenwerte Dezimal hinterlegen kann:

            http://www.3480-3590-data-conversion.com/article-packed-fields.html

            Das kostet zwar Speicherplatz, man bekommt aber keine Rundungsfehler bzw. nur solche, die man aus der Dezimalwelt kennt.

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              Von Ach je ... am So, 9. Februar 2020 um 12:22 #

              Cobol ist übrigens deshalb so beliebt im Finanzbereich, da es Zahlenwerte Dezimal hinterlegen kann

              Autsch ...

              1. kann das ziemlich jede Hochsprache
              2. konnte das in den 1960er Jahren schon der IBM /360-Assembler

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            Von blablabla233 am Di, 11. Februar 2020 um 15:49 #

            >Und das alles läuft natürlich bestimmt au einem 54bit System (Vorsicht Sarkasmus)

            So sarkastisch ist das gar nicht, vor dem 360'er liefen die meisten grossrechner mit 6-bit-einheiten.

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      Von klopskind am Fr, 7. Februar 2020 um 14:20 #

      Ich finde das kommt oft auch einfach auf die Integration jener System und die Infrastruktur bzw. deren schrittweise Veränderung rundherum an.

      Ein 64bit-System kann sinnvoll sein, um sich modernere Toolchainfeatures zunutze zu machen, die es unter 32bit gar nicht mehr gibt, z.B. viele der Sicherheits- und Hardeningfeatures aus der Toolchain für C und C++.

      Inwiefern die erhöhten Systemkosten ein Rolle spielen, weiß ich allerdings nicht. Das könnte mitunter der Ausschlaggebende Faktor sein. Oder natürlich, dass die jeweilige Software/Treiber erstmal portiert werden müssten. Das kann durchaus sehr kompliziert und teuer werden.

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      Von anonymous am Fr, 7. Februar 2020 um 16:59 #

      Medizingeräte, SPS, diverse Steuergeräte, Kraftwerke ... haben alle noch 32bit

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    Von gunni am Fr, 7. Februar 2020 um 14:09 #

    Es gibt auch jetzt schon Programme die Datumswerte größer 2038 benötigen. Vor allem wenn es um Prognosen geht, z.B. bei Versicherungen.

    • 1
      Von Verfluchtnochmal_5987108 am Fr, 7. Februar 2020 um 20:31 #

      Es gibt auch seit 15 Jahren 64bit Systeme und das worum es hier geht sind embedded Systeme die länger laufen aber die bekommen mitnichten einen Kernel 5.6 mit brandaktueller glibc

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    Von Pffffft am So, 9. Februar 2020 um 01:23 #

    Wie kommst du den darauf? Habe hier sogar noch 8- & 16Bit im Einsatz xD

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Von Sudo am Fr, 7. Februar 2020 um 15:25 #

Hat sich erledigt.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 07. Feb 2020 um 21:05.
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    Von Verfluchtnochmal_5987108 am Fr, 7. Februar 2020 um 20:28 #

    Kannst du nicht lesen was du postest? Da wird eindeutig ext4 auf /boot angesprochen was wohl ein ext2/ext3 war und damit kann es per Definition nicht um EFI und fat32 gehen

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    Von Verfluchtnochmal_5987108 am So, 9. Februar 2020 um 22:30 #

    Wow, seinen Unsinn nachträglich entfernen - Chuzpe

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