Login
Newsletter
Werbung

Thema: Red Hat veröffentlicht Umfrageergebnisse zu Open Source

19 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Potz Blitz am Mo, 24. Februar 2020 um 13:26 #

... dass Linux immer noch vorwiegend auf dem Server eingesetzt wird ... zumindest im Unternehmensumfeld. Das ist bedauerlich, stehen doch leistungsfähige Alternativen auch für den Desktop bereit. Besonders im Versionsmanagement der diversen Desktops & ihrer Anwendugen sehe ich noch Nachholbedarf, denn professionelle User haben wenig Lust auf unausgereifte Betaversionen.

  • 1
    Von Andre_001 am Mo, 24. Februar 2020 um 14:13 #

    es wird schon seine gründe haben warum GNU/Linux auf dem Desktop nach 20Jahren Gnome-/KDE-Entwicklung noch im niedrigen einstelligen Bereich steht. Und das allein mit vorinstallierten Systemen zu verargumentieren ist quatsch - insbesondere auch im Firmenumfeld bei denen der Arbeitgeber vorgibt was zu tun ist und sich beliebige IT-Spzialisiten auf dem Markt einkaufen kann.

    1
    Von Josef Hahn xh am Mo, 24. Februar 2020 um 16:45 #

    > Besonders im Versionsmanagement der diversen Desktops & ihrer Anwendugen sehe ich noch Nachholbedarf

    Das ist schön zusammengefasst. Immer, wenn zehn Bugs gefixt werden, ist auch in irgendeiner Ecke ein neues Feature dazugekommen, für dessen Vorbereitung sich wieder zehn neue Bugs ins Basissystem eingeschlichen haben. Am liebsten hätte man vllt. einfach nur die Fixes und würde das neue Feature lieber erstmal reifen lassen bei denen, die es damit dringender haben. Geht aber nicht.

    ... und die Unlust an Frickelware, die mit jedem Release immer nur woanders kaputt ist, muss sich nicht auf das Geschäftsumfeld beschränken. ;)

    • 1
      Von klopskind am Mo, 24. Februar 2020 um 21:48 #

      Hatten Sie nicht auf die Zwischenveröffentlichungsversion 19.10 von Ubuntu, welche laut Canonical selbst nur für sehr eingeschränkte Anwendungszwecke weit ab vom Brot-und-Butter-Otto-Normalfall dienen soll, aktualisiert und sich über die vielen Fehlerchen bzw. darüber,sich um diese kümmern zu müssen, gärgert?

      Wenn aber Stabilität die Priorität ist, warum dann voreilig auf die allerneuste Veröffentlichungszweig einer Distributionen aktualisieren oder gar ein Rolling-Release einseitzen?

      • 1
        Von Josef Hahn xh am Di, 25. Februar 2020 um 10:22 #

        Das LTS-Argument hast du in den letzten Diskussionen immer sehr hoch gehalten. Ich habe dir da nur teilweise zugestimmt. Die allermeisten Ärgernisse sind nicht distributionsspezifisch. Die Distribution entscheidet hauptsächlich, ob sie eher ältere Versionen mit Bug X oder neuere Versionen mit Bug Y releasen. Mit dem ersten Ansatz kann man _bestenfalls_ ganz kritischen Regressionen aus dem Weg gehen, aber wenn in jeder Projektversion immer n Bugs drin sind (halt nur immer andere), kann die Distribution keine bessere Qualität ausliefern, außer sie patchen noch unrealistisch intensiv rum.

        Meine letzten Tage bestanden darin, meine Workstations auch auf Debian Buster aufzusetzen. Was ich damit erreichen wollte, war, zumindest mal diesem Grub Megablocker-Bug aus dem Weg zu gehen. Und das hat auch funktioniert. Ich kann jetzt hier endlich ein bisschen weitermachen an _meinen_ Sachen. Mein größter Fehler war, in der naiv-doofen Vorstellung dass sie den Bug noch zeitnah fixen, damit vier Monate zu warten. Aber bei mir dauern solche Schritte immer etwas. Ich bin ausdrücklich _kein_ Distribution-Hopper.

        Ich könnte aber überhaupt nicht behaupten - und das war auch überhaupt nicht meine Erwartung - dass man damit eine grundsätzlich bugärmere Umgebung bekommt. Die Pakete sind hauptsächlich älter. Dass damit Bugs verschwinden, nur indem man sie später ausliefert, ist ein Mythos.

    1
    Von Anonymous am Mo, 24. Februar 2020 um 17:00 #

    ... dass Linux immer noch vorwiegend auf dem Server eingesetzt wird ... zumindest im Unternehmensumfeld. Das ist bedauerlich, stehen doch leistungsfähige Alternativen auch für den Desktop bereit.

    Schon. Aber langsam stelle ich mir die Frage, ob Anstrengungen für einen Landgewinn im Desktopbereich überhaupt (noch) Sinn machen. Fünf Prozent genießen halt die Vorteile und Freiheiten von Open Source und der Rest eben nicht. So what? Man kann ja auch niemanden zu seinem Glück zwingen.

    • 1
      Von klopskind am Mo, 24. Februar 2020 um 22:03 #

      Sinn ergeben, tun sie schon, aber nicht wirtschaftlich. Mit der Software für Desktop-Systeme verdient sich heute nur noch sehr schwierig Geld. Das erkennt man auch an den Entwicklungen des Produktangebots Microsofts für den Einzelendanwender. Der Trend geht dort zum Abomodell oder eben zum ehemals offiziellen und noch(?!) inoffiziellen kostenlosen Upgrade der auf dem schnelllebigsten Versionszweig mit allen Vor- & Nachteilen. Lange Unterstützungszeiträume via LTSC gibt es nur noch im Abo. Und den Großteil verdient Microsoft sowieso außerhalb von Windows, etwa mit IP, Lizenzkosten und Azure, oder aber mit den Anwendungen, die auf Windows laufen (Office, Outlook, AD, ...), sowie mit den Nutzerdaten aus der Telemetrie.

    1
    Von Fitzefisch am Mo, 24. Februar 2020 um 17:40 #

    Sag das nicht. Erst letztes Jahr haben wir über 35k Ubunutu-Desktops bei einem deutschen Großunternehmen ausgerollt. Sind damit jetzt über 50k Desktops, und die nächste größere Bestellung ist auch schon da. Auf den Server läuft natürlich RHEL & SLES :)

Pro-Linux
Pro-Linux @Twitter
Neue Nachrichten
Werbung