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Thema: Seamonkey 2.53.1 freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von open_micha am Fr, 28. Februar 2020 um 12:19 #

ist seamonky nicht contra produktiv? ich werde dazu animiert mir keine passwörter zu merken und im Falle eines hacks liegt letzendlich alles in einer datei

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    Von ____# am Fr, 28. Februar 2020 um 14:02 #

    Zu Seahorse und Passwörter merken:

    Für jeden Account ein eigenes gutes Passwort kann ich mir nicht merken. Ein Passwortmanager ist schon sinnvoll. Der sollte die Passwörter dann natürlich nicht in einer unverschlüsselten Datei speichern. Aber welcher Passwortmanager macht das denn?

    Ein guter Passwortmanager schlägt einem auch gute Passwörter vor. Firefox hat ja auch ein Passwortmanager, so auch Seamonkey?

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Von open_micha am Fr, 28. Februar 2020 um 12:27 #

Sorry Leute hab es mit Seahorse verwechselt Asche auf mein Haupt =;-)

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Von Scytale am Fr, 28. Februar 2020 um 16:26 #

Bleibt das Problem, dass nicht genug Manpower vorhanden ist, um auch nur annähernd die in der aktuellen Firefox Version gefundenen Sicherheitslücken auch in Seamonkey zu fixen.

Diese ESR Version ist schon aus dem Support, die müssten alle Fixes zwischen ESR60 und 68 selbst backporten, mit einem Bruchteil der Manpower von Mozilla. Und selbst Mozilla hat schon Probleme mit der Manpower, um in der aktuellen ESR Version alle bugs zu fixen.

So schön ich Seamonkey als Projekt finde, ich würde jedem davon abraten, es irgendwie im Internet zu benutzen. Gemessen an den Releasecycles läuft man bis zu 2 Jahre ohne Sicherheitsfixes rum, nur um dann wie in diesem Fall alle Bugfixes einer ESR Version zu bekommen, die ebenfalls schon aus dem offiziellen Support raus ist. ui ui ui.

  • 1
    Von abc am Fr, 28. Februar 2020 um 19:50 #

    Man kann Seamonkey schon benutzen, allerdings ohne Javascript, das man in der GUI problemlos abschalten kann. Die meisten Firefox-Sicherheitslöcher sind mit abgeschaltetem Javascript gar nicht ausnutzbar, für Thunderbird gilt das gleiche.

    Gegenüber Firefox und Chromium in Linux-Distros, die meistens regelmäßig aktualsiert werden, fällt Seamonkey in punkto Sicherheit natürlich ab. Nicht aber gegen die unzähligen Webkit-Browser in Linux-Distributionen, die so gut wie nie auch nur ein Sicherheitsupdate in einer solchen Distro zu sehen bekommen, auch wenn eigentlich Sicherheitsupdates existieren (i.e. die "non-feasible"-Philosophie).

    Zudem hat Seamonkey IMO mitlerweile eine funktionellere GUI als Firefox. Firefox äfft nur Chrome nach, Seamonkey ist da anders, es "äfft" den alten Mozilla-Browser nach, weshalb einige Nutzer es noch einsetzen.

    • 1
      Von Scytale am Sa, 29. Februar 2020 um 09:48 #

      Die GUI Argumente kann ich nicht nachvollziehen, welchselnde GUI Philosophie ist für mich kein Problem.

      Zu abgeschaltetem Javascript: Na klar, wird Seamonkey dann etwas weniger angreifbar. Aber die akutelle Version von Firefox ebenfalls mit deaktiviertem Javascript ist dann auch wieder um Größenordnungen sicherer. Ich halte das nicht für ein zielführendes Argument, Seamonkey mit abgeschaltetem Javascript mit Firefox mit Javascript zu vergleichen, bzw. den Vergleich zu implizieren.

      Ich mein, ein Browser ist dafür da, nicht vertrauenswürdigen externen Code auszuführen, den irgendjemand irgendwo geschrieben hat. Da muss doch das erste Entscheidungskriterium sein, dass der Browser so sicher wie möglich ist.

      • 1
        Von Unerkannt am Sa, 29. Februar 2020 um 15:31 #

        Ich mein, ein Browser ist dafür da, nicht vertrauenswürdigen externen Code auszuführen, den irgendjemand irgendwo geschrieben hat. Da muss doch das erste Entscheidungskriterium sein, dass der Browser so sicher wie möglich ist.

        Mit der Argumentation sollte man auch die Finger von Firefox lassen. Mit Chrome kann er sicher nicht konkurrieren. Chrome hat die Google Milliarden im Rücken. Firefox nur Mozilla und die hatten Anfang des Jahres noch nicht einmal Reserven um 70 Mitarbeiter zu halten.

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        Von msi am So, 1. März 2020 um 11:02 #

        Ich mein, ein Browser ist dafür da, nicht vertrauenswürdigen externen Code auszuführen, den irgendjemand irgendwo geschrieben hat. Da muss doch das erste Entscheidungskriterium sein, dass der Browser so sicher wie möglich ist.

        Das bringt die reichlich irre raison d'être heutiger Webbrowser sehr treffend auf den Punkt. Das Plädoyer einiger Leute dafür, das Web in eines of applications und eines of documents zu trennen[1] und für letzteres eigene Browser bereitzustellen, erscheint mir da sehr geboten.

        [1] Siehe etwa http://blog.danieljanus.pl/2019/10/07/web-of-documents/

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