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Thema: Debian plant soziale Plattform

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Slurm am Fr, 20. März 2020 um 08:47 #

Die verstehen aber schon das Debian ein technisches Projekt ist?
Dass ist doch einfach wieder verschwendete Zeit und ein sich selbst Schulterklopfen, die sollen es lieber einfacher machen fuer neue Leute die mitmachen wollen, und ein gutes bug-report-system fehlt auch schon lange....aber nein, machen wir ein Fratzenbuch damit wir uns Katzenfotos zusenden koennen..zum kotzen.

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    Von SIP-Client am Fr, 20. März 2020 um 16:38 #

    Die verstehen aber schon das Debian ein technisches Projekt ist?
    Sonst würde es wohl kaum als ein Debian-Team auf einem Debian-Server laufen: DebianSocial.

    damit wir uns Katzenfotos zusenden koennen
    Hast Du eine Katzenhaar-Allergie? Nein? Dann geh woanders trollen.

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      Von Yugga am Fr, 20. März 2020 um 17:02 #

      Oh mist jetzt willst du mir noch dezentral die fotos mit deren haaren schicken...gott behuete.

      Kraullen sich dann sicher noch, wenn sie endlich das terminal auf regenbogenfarbe umgeschaltet haben ;)

      Nimm es nicht so ernst...fakt ist aber dass bei debian basis-services (bugtracker, offener buildserver etc) vernachlaessigt werden...ich bin ja echt kein Linus-Fan, aber er hat recht dass eine Mail-list und ein SCM genuegt um entwicklung zu koordinieren, mehr plattformen bedeuten "verstreutere" informationen.

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Von Ghul am Fr, 20. März 2020 um 15:20 #

Inhalte in Wort und Bild zu teilen. Dazu soll freie Software eingesetzt werden, die verteilt ohne zentrale Server läuft (Fediverse) und möglichst auf dem ActivityPub-Protokoll aufbaut.

...
Dazu zählen ... Peertube für Videos und Pixelfeld für die Veröffentlichung von Fotos.

Liegen die Daten, die jemand veröffentlicht auf seinem eigenen Rechner, der zum P2P Knoten wird oder schiebt er die Daten auf fremde Rechner des dezentralen Netzes drauf?


Wird das also so ne Art Freenet oder I2P nur ohne Verschlüsselung?
Und warum wird hierfür der Name Debian benutzt?
Eine Umbenennung in einen anderen Namen halte ich für sinnvoller.

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    Von Batterien am Fr, 20. März 2020 um 16:32 #

    Liegen die Daten, die jemand veröffentlicht auf seinem eigenen Rechner, der zum P2P Knoten wird oder schiebt er die Daten auf fremde Rechner des dezentralen Netzes drauf?

    Steht da doch:

    ActivityPub-Protokoll

    1. ActivityPub

    2. ActivityPub


    Reicht das?
    Und: Geh woanders trollen!

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    Von Pete243 am Fr, 20. März 2020 um 18:13 #

    Sie sprechen von den Diensten, die im Fediverse verbunden / föderiert sind, d.h. ein Pleroma (~ Facebook) Nutzer sieht die Beiträge einer Mastodon (~ Twitter) Nutzerin und erhält Nachrichten von Peertube (~Youtube), wenn Videos gepostet werden. Das funktioniert einwandfrei.

    Einfach mal anschauen, bspw. registerieren auf mastodon.social

mehr OS
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Von Kadse77 am Sa, 21. März 2020 um 07:25 #

Opensuse Tumbleweed ist die bessere Wahl.

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    Von Yugga am Sa, 21. März 2020 um 19:18 #

    Suse5.3 war mein erstes Linux, bin dann aber auf Madrake umgestiegen, vor einem Jahr wiedermal opensuse probiert und ist tatsaechlich extrem gut (Leap und tumbleweed)
    Aber btrfs fasse ich nicht an..XFS ist mir deutlich lieber

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    Von klopskind am So, 22. März 2020 um 00:02 #

    Naja, meiner Warte nach befindet sich das Projekt wieder einmal an einem kritischen Punkt, an dessen (Nicht-)Bewältigung die Zukunft maßgeblich abhängen wird, siehe hier und die entsprechende Mailinglistenbeiträge/-threads.

    Zuvor gab es die verschiedenen Übernahmen und Umstrukturierungen in und um SUSE, welche ihre jeweiligen Unklarheiten und Auswirkungsrisiken bzgl. openSUSE mitbrachten. Dann die Ausrichtungskrise (zwischen Versionen 11.a und 13.b), danach Neuausrichtung mit 42.c und schließlich das bestehende Konzept seit den Versionen 15.d. Dabei dann eine Diskussion um die Gründung einer Stiftung (oder einer anderen geeigneten Körperschaft), um sich unabhängiger zu machen, ggf. verbunden mit Logo-/Namenswechsel. Zwar kam diese Diskussion schon öfters auf (nach den Übernahmen), aber diesmal scheint sie ernsthafterer Art zu sein. Nun gab es kaum noch freiwillige Kandidaten für den Projektvorstand, und nach der Wahl jetzt dieses Debakel samt internem Zoff. Das ist noch nicht überstanden. Keiner weiß so richtig, worum es genau ging/geht (Glaubwürdigkeit), oder wie es nun genau weiter geht/gehen sollte. Das wirkt sich meines Empfindens nach natürlich sehr negativ auf das Projekt und die Gemeinschaft aus.


    ---
    Unabhängig davon ist nach meinen persönlichen Einschätzungen größtes technisches Manko:
    Es gibt mWn keine verlässliche Vertrauenskette zu de-facto notwendigen Drittpaketquellen wie Packman. Überall steht zwar was dazu (YaST, Wiki, Mailinglisten, Foren, Reddit etc.), aber alle Nutzer scheinen den Signaturschlüsseln blind zu vertrauen. Selbst nach ausgiebiger Recherche fand ich nur alte Mailinglisteneinträge mit dem selben Thema, die das Problem ungelöst ließen. Auch vorsichtige Nachfragen im IRC ergaben nichts, und in einem Fall sogar schroff abweisende Antworten.

    Mir ist klar, wieso das Projekt diese Pakete nicht in die Hauptpaketquellen integriert, und damit nur ausgelagert zu beziehen sind. Und mir ist auch klar, dass ich letztlich immer den jeweiligen Upstream-Entwicklern und den Paketbetreuern (Packman) vertrauen muss. Es geht mir aber darum, dass selbst wenn ich diesen trauen würde immer noch das Problem besteht, dass Vierte mich per MitM angreifen, indem sie die Unvollständigkeit der Vertrauenskette ausnutzen.

    Die Signaturschlüssel für das Packman-Paketarchiv werden mWn nicht mit openSUSE verteilt. Und auf "der Internetpräsenz" von Packman stehen Anleitungen und Fingerabdrücke. Allerdings kann man auch diesen nicht wirklich vertrauen, da das TLS-Zertifikat längst abgelaufen ist. Auch enthält das openSUSE-Wiki keine Fingerabdrücke oder Schlüssel hinterlegt.
    Ich kann mir also nicht sicher sein, dass die Inhalte, die mir unter dieser Seite angezeigt werden tatsächlich jene sind, auf die das openSUSE-Projekt, Beteiligte oder sogar die Autoren verweisen.

    Das Problem wäre aus meiner Sicht mit geringem bis mittleren Aufwand. Es würde genügen, wenn hier eine Seite aktiv werden würde. Dass dieses Problem offenbar seit jeher bestand und weiterhin besteht, obwohl es öffentlich thematisiert wurde, hinterlässt bei mir einen negativen Eindruck. Für mich ist es sogar ein K.O.-Kriterium gegen openSUSE - tut mir leid. Bei anderen Distributionen wurde das Problem auf die eine oder andere Weise gelöst (Debian, Ubuntu, Arch, Fedora und weitere).

    Woraus resultiert Ihr Vertrauen, dass Sie tatsächlich die Pakete beziehen, die Sie beabsichtigen zu beziehen? Was haben Sie bei der Vertrauenfrage der Paketverwaltung getan? Haben Sie die Schlüsselsignaturen abgeglichen? Über welche Kanäle?

Pro-Linux
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