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Thema: Mitchell Baker wird CEO von Mozilla

30 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von hosi am Do, 9. April 2020 um 08:44 #

Da wird Firefox von Microsoft Edge überholt und Du denkst, schlimmer kann es nicht kommen -- und *schwups* wird Mitchell Baker wieder CEO.
Wie wird wohl der nächste Schritt aussehen? Ein Zwangsaccount bei Mozilla Pocket, um das Benutzererlebnis zu optimieren? Ein vorinstalliertes pinterest-Plugin, das demnächst die für Dich passenden Stories einblendet: passend zur Jahreszeit vielleicht ein Osterhasen-Hefekranz-Rezept?
Oder hier: die besten 25 Gründe, wie Du die Corona-Krise überstehst....

*sigh*

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    Von DotzlerMotzilla am Do, 9. April 2020 um 09:10 #

    Läuft doch alles nach Plan. Baker hat den Laden mitgegründet, jetzt fährt sie ihn final gegen die Wand. Irgendwann liest man dann was von "Beratervertrag bei x für y Dollar im Jahr".

    • 2
      Von Naja am Do, 9. April 2020 um 09:35 #

      Habt ihr auch echte Argumente, oder seid ihr einfach nur gegen alles?

      • 3
        Von DotzlerMotzilla am Do, 9. April 2020 um 09:49 #

        Was soll man noch groß argumentieren? Der Drops ist gelutscht. Die Debatte ist durch. Ende Gelände.
        Magst du olle Kamellen? Da habe ich eine: Geschäftskunden waren nie unsere Zielgruppe

        Alte IT-Weisheit: Die Mitarbeiter installieren sich daheim die Software, die sie von der Arbeit her kennen. Auf diese Art haben sich DOS und Windows ausgebreitet.

        Mozilla wollte nicht in Unternehmen und Institutionen präsent sein. So haben sie auch die Privatnutzer verloren. Da wundert es dann nicht mehr, dass das freie Jitsi nicht mit Firefox läuft.

        • 0
          Von badabuum am Do, 9. April 2020 um 14:29 #

          Komisch das freie jitsi läufft bei mir auf firefox (linux und freebsd)....dos und windows haben sich nicht deswegen verbreitet, sondern weil es vorinstalliert war und weil es software gab.

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            Von DotzlerMotzilla am Do, 9. April 2020 um 17:33 #

            Du hast das Wörtchen "daheim" überlesen.

            […] weil es software gab.
            Wo kam die Software her? Genau, von der Arbeit. Wurde kopiert.
            dos und windows haben sich nicht deswegen verbreitet, sondern weil es vorinstalliert war
            Wo kamen die Rechner her? Nein, nicht von Vobis, Escom und Co. Ausrangierte Firmenrechner bildeten in den 80ern den ersten Schwung an privaten PCs. Computer standen bis dato im privaten Bereich nur in Kinderzimmern. Neue Komplett-PCs waren schweineteuer und im Prinzip nur für Gewerbetreibende erhältlich. Selberbauen war schon damals angesagt. Liezenzen für Betriebssysteme hat damals keiner bezahlt. War offensichtlich von Microsoft so gewollt. In der Fachpresse las man in diesem Zusammenhang öfter den Ausdruck "anfixen". Den Rest kennst du hoffentlich: Niedergang der Heimcomputer, Siegeszug des PCs.

            Woher kannten die DAUs nun Netscape, wo doch Microsoft mit dem IE nachziehen wollte und ihn zwangsweise auslieferte?
            Genau: Weil die DAUs Netscape von der Arbeit her kannten. Stark vertreten war er an deutschen Universitäten. Das legte den Grundstock für die spätere hohe Verbreitung von Firefox in Deutschland – sei es in Firmen, sei es im privaten Umfeld.

            Irgendwann ist diese Entwicklung abgerissen und heute hast du freie Projekte wie Jitsi, die offiziell vor Firefox warnen:

            https://community.jitsi.org/t/software-unusable-on-firefox-why/22143

            Mir ist das ziemlich egal, ob es bei dir läuft. Tatsache ist, dass das auf eigene Verantwortung passiert. In der aktuellen Situation
            soll es aber Leute geben, die sich wenigstens auf ihre Software hundertprozentig verlassen wollen, weil eine Menge Geld davon abhängt. Wenn meine Mitarbeiter privat an ihren Rechnern rumspielen, ist das ihre Sache. Eine Videokonferenz für die Firma hat ganz einfach zu laufen – ohne Wenn und Aber.

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        Von Anonymous am Do, 9. April 2020 um 10:43 #

        Hier ist eins aus der englischsprachigen Wikipedia:

        "In 2018 she received a total of $2,458,350 in compensation from Mozilla"

        Und Forbes meinte 2014:

        "Mozilla's highest-paid official, chairperson Mitchell Baker, now enjoys a pay package that tops $1 million. In 2014, she got a $400,000 base salary, a $594,000 bonus and some other benefits that pushed total compensation to $1,035,114. That hardly rivals, say, the $102 million that Apple CEO Tim Cook booked last year, mostly because of stock vesting. Still, it means Baker isn't trapped in abject poverty."


        Das Einkommen ist trotz sinkender Nutzerzahlen kontinuierlich gestiegen. Offenbar Schmerzensgeld dafür, dass sie die Bude gegen die Wand fahren durfte.

        Und die Tante ist ja nicht der einzige Sesselfurzer in dem Laden.

        Mozilla ist leider kein Browserhersteller mehr, sondern in erster Linie eine Geldwaschmaschine, die von Google solange mit Geld zugeschissen wird, bis sie nicht mal mehr einen Browser bauen kann.

        Der Browser (bzw. die Browser-Engine) soll nämlich ausschliesslich von Google kommen, damit Google die Schnorchel-Standards setzen kann. Das Abschnorcheln der User ist schliesslich Googles Geschäftsmodell.

        Bei Mozilla geht es wohl nur noch darum, die Google-Kohle zu verfrühstücken, solange sie noch fliesst. Dass die nebenher und auslaufend einen Browser bauen, ist wohl nur noch Alibi.

        Wäre ja alles zum Lachen, wenn es eine leistungsfähige Alternative zu Chrome/Chromium und Firefox gäbe. Gibt es aber nicht; das sind alles nur noch neu verpackte Chromiums oder Firefoxes.

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Von lemongrass am Do, 9. April 2020 um 12:24 #

... Missmanagement.
Echt Schade. Benutze Firefox jetzt 15 Jahre. Aber diese Meldung macht auch mir klar, jetzt muss ich weiterziehen. Probiere es mal mit Brave.
Bei Firefox einfach viel zu viel Ideologie anstatt Fortschritt. Das ist einfach der Tod im Browser Bereich.
Social Justice Warrior anstatt gute Programmierer mit Plan und Vision.
Firefox RIP

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Von Paul C. am Do, 9. April 2020 um 13:56 #

Es hätte schlimmer kommen können: 2014: Neuer Firefox-Chef homophob?

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Von Grüs am Fr, 10. April 2020 um 17:24 #

Mozilla wird dann einfach von Browsern auf Code of Conducts umstellen. Prima Geschäftsmodell. Und wenn es für Mozilla nicht funktioniert, immer noch genug harten Alkohol, den man mit der Asche bunkern kann.

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