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Thema: Qt stellt Roadmap für 2020 vor

64 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Do, 9. April 2020 um 19:09 #

Sonst gäbe das eine schöne Meldung:

Microsoft kauft die Qt Company, um (mit Canonical im Schlepptau) ein Gegengewicht zu IBM/RedHat/Gnome zu zimmern. Würde ja gut zur Umarmungs-Strategie passen, die Satja Nutella seit einiger Zeit gegen Linux fährt ;)

  • 1
    Von der Leyen am Do, 9. April 2020 um 20:38 #

    Wäre sicher nicht die schlechteste Option für Qt. Dann könnte Microsoft Wiedergutmachung für das Kaputtmachen von Nokia (was auch Auswirkungen auf Qt hatte) leisten.

    Aber da deren Produkte (VS Code oder Skype) hauptsächlich mit Electron entwickelt werden, glaube ich kaum das sowas passiert.

    • 0
      Von inta am So, 12. April 2020 um 13:42 #

      Wäre sicher nicht die schlechteste Option für Qt.
      Möglicherweise nicht die schlechteste, aber meinem Gefühl nach auch keine besonders gute.

      Dann könnte Microsoft Wiedergutmachung für das Kaputtmachen von Nokia (was auch Auswirkungen auf Qt hatte) leisten.
      Oder einfach das Gleiche noch einmal abziehen und Qt als Ablösung für Visual Basic ins eigene Portfolio integrieren. Ich weiß nicht, ich bin da eher pessimistisch.

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Von Kuckuck am Do, 9. April 2020 um 19:33 #

Keine Ahnung. warum mein Morgenkommentar zu den Qt-Company-Managerüberlegungen, Qt-Releases in Zukunft nur mit 12 Monaten Verzögerung auch als GPL freizugeben, wel Corona!!, downgevotet wurde... zuviele Möchtegern-Autokraten hier unterwegs? ;-)

Die Qtr-Company hat mittlerweile ein Dementi herausgegeben, allerdings ohne echte Zusagen für die Zunkunft, da kann sich jeder selbst sein Urteil bilden:
https://www.qt.io/blog/qt-and-open-source

Auch immer noch unklar, wie ihre Pläne aus Januar, nach 12 Monaten einen LTS-Branch nur noch Closed-Source zu releasen, genau umgesetzt werden kann in Sachen Bugfixes, die andere dann auf LTS-Forks z.B. in Distributionen) machen.

  • 1
    Von der Leyen am Do, 9. April 2020 um 20:31 #

    Ich hab eh die Befürchtung, dass es Qt ab Version 6 nur noch in GPL und kommerzielle Version gibt. Das mit den 12 Monaten Verzug finde ich jetzt nicht mal einen großen Beinbruch, zumindest nicht für Leute die mit der LGPL lizensierten Qt-Version Closed-Source Software entwickeln. Da war das mit dem Wegfall der LTS-Version schon schlimmer.

    • 1
      Von Kuckuck am Do, 9. April 2020 um 20:54 #

      KDE & Co. und die Nutzer deren Software finden das aber schoin einen Beinbruch, erst ein Jahr später die aktuelle Version von Qt verwenden zu können. Zumal hier und da Verbesserungen zusammen stattfinden. z.B. per Bugreports und Patches in Qt-BetaVersionen.

      Das taucht vermutlich nicht in den Finanzstatistiken auf, da all die Bugreports uind Patches "kostenös" für die Qt Company sind.

      • 1
        Von kamome umidori am Do, 9. April 2020 um 21:39 #

        > da all die Bugreports uind Patches "kostenös" für die Qt Company sind

        Sind sie dann eben nicht mehr (bzw. bleiben aus).
        Oder man bezahlt Qt für den Code (wie (glaube ich) auch Samba an Microsoft zahlt)?

        • 1
          Von Kuckuck am Fr, 10. April 2020 um 02:07 #

          Du meinst. die Qt Company soll all die KDE-Leute bezahlen, für deren Arbeitszeit, die sie in das sorgfältige Schreiben von Bugreüprts (inkl. funktionierender Code-Beispielle und folögender Diskussion) bzw. die Patches, die sie emtwickeln?`

          Da würde die Qt Company ganz schön arm werden.

          Und nicht zu vergessen die kostenlose Ausboildung vieler Entwickiler, die bei KDE & Co. Qt-Porgrammierung lernen und damit Teil des Qt-Ökosystems werden. Viele kommerzielle Lösungen nutzen Qt, weil die ANgestellten Qt aus der FLOSS-Welt kannten und die Verwendung empfohlen (auch um den eigenen Arbeitsplatz zu sichern, da man ja Qt-Experte ist).

          https://macieira.org/~thiago/qt-stats/current/qt5-full.employer.relative.png gibt eine grobe Idee, wer alles zu Qt beiträgt. Das ist nicht allein die Qt Coimpany.

          • 1
            Von klaus U. am Fr, 10. April 2020 um 10:14 #

            Und nicht zu vergessen die kostenlose Ausboildung vieler Entwickiler, die bei KDE & Co. Qt-Porgrammierung lernen und damit Teil des Qt-Ökosystems werden.

            Das ist eigentlich der Punkt. Aus einem ganz anderen Bereich: Die Siemens S7 ist nicht der Marktführer bei SPS in Europa weil sie besser als alle anderen SPS ist, sondern weil es abertausende Elektriker hier gibt, welche den Umgang mit STEP 7 während der Ausbildung gelernt haben. In anderen Erdteilen sieht das ganz anders aus, da sind Mitsubishi Electric (Asien) oder General Electric (Amerika) bei SPS die Marktführer.

            1
            Von Unerkannt am Fr, 10. April 2020 um 10:59 #

            Und nicht zu vergessen die kostenlose Ausboildung vieler Entwickiler, die bei KDE & Co. Qt-Porgrammierung lernen und damit Teil des Qt-Ökosystems werden.
            Ich denke da hast du den Sargnagel für Qt gefunden. Qt selbst ist ein ziemlich Nischenprodukt weil es sich außer Konzerne eigentlich niemand leisten kann damit kommerzielle Software zu Entwickeln. Die einfache Möglichkeit privat durch die FOSS-Variante von Qt Kenntnisse zu erlangen, war eine große Stärke und die beste Werbung. Wenn man diese Basis hat wird man in der Bedeutungslosigkeit versinken. Das ist eines was Google richtig gemacht hat als man Java als Hauptsprache für Android gewählt hat, den Zugriff auf eine breite Entwicklerbasis.

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            Von kamome umidori am Fr, 10. April 2020 um 12:46 #

            Nein, ich meinte, dass z. B. die KDE Free Qt Foundation sich mit Qt (Company) darauf einigt, eine einzige Lizenz für alle FOSS-Entwickler zu erwerben. Aus Prinzip fände ich das zwar armselig von Qt, aber würde der Gemeinschaft nicht wirklich schaden.

            • 1
              Von Kuckuck am Fr, 10. April 2020 um 19:09 #

              Was für eine Lizenz sollte das sein, im Vergleich zu der jetzigen GPL bzw. in Teilen LGPL?
              Und warum sollten FLOSS-Entwickler Interesse haben an so einer Freeware-Lizenz? Sie und die Distributionen verwenden Linux, Gnu* & Co. Software aus einem bestimmten Grund.

              Ich verstehe. daß die LGPL hier Schmerzen bereitet, da so einige Unternehmen das ausnutzt und ihre eigene Closed-Source-Software durch Qt-Nutzung aufwertet, und den Gewinn einbehält. Legal, aber asozial.

              Aber stattdessen komplett effektiv Closed-Source zu gehen (denn wer nutzt schon 12 Moinate alte Software, die händisch nachgebessert werden muß, mit allen Komplikationen hinsichtlich Copyright der Bugfixe, da schaut man eher nach Alternativen), daß wäre ein fetter Fußtritt ins Gesicht der KDE-Community, mit der man so lange fruchtbare Symbiose gefahren ist.

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              Von #! am Fr, 10. April 2020 um 21:33 #

              Mit "Lizenz" war wohl ein Obulus dafür gemeint, dass man die Veröffentlichungen unverzögert (unter der (L)GPL) erhält.

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                Von Antworterin am Fr, 10. April 2020 um 22:35 #

                Die (L)GPL ist aber viral :) Hast du Software unter (L)GPL. kannst Du die mit genau der gleichen Lizenz weitergeben.

                Da KDE den Nutzern Qt auch weitergeben muss, damit die KDEs Software selber nutzen können, haben die Nutzer das dann auch als (L)GPL. Und damit also jeder, weil KDE seine Software nicht exklusiv verteilt, sondern an alle. Also auch die, denen Qt-Company gerne auch bezahlte Lizenzen verkaufen möchte.

    1
    Von klaus U. am Fr, 10. April 2020 um 10:02 #

    Auch immer noch unklar, wie ihre Pläne aus Januar, nach 12 Monaten einen LTS-Branch nur noch Closed-Source zu releasen, genau umgesetzt werden kann in Sachen Bugfixes, die andere dann auf LTS-Forks z.B. in Distributionen) machen.

    Eben! Normalerweise werden die Bugfixes doch ebenfalls unter der GPL veröffentlicht? Wie wollen die die jetzt in einen Closed-Source LTS-Branch einpflegen? Oder soll die GPL jetzt ganz wegfallen und es kommt wieder eine Qt-Lizenz?

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    Von Josef Hahn xh am Di, 14. April 2020 um 17:34 #

    > warum mein Morgenkommentar [...] downgevotet wurde...

    Sowas ist hier schon länger an der Tagesordnung. Du kannst die Uhr danach stellen, dass alles erstmal unter den Threshold wandert, was über "horray" hinausgeht.

    > zuviele Möchtegern-Autokraten hier unterwegs?

    Diese Befürchtung beschleicht mich auch seit einer Weile. Wie auch außerhalb dieser Plattform. Eine laute Minderheit gibt den Ton vor, und der Großteil vom Rest hält es für eine geschickte Strategie, sich einfach garnicht zu äußern.

    Zu Qt: Ob nun Dementi oder nicht. Ich beobachte Qt schon seit vielen Jahren dabei, wie sie eigentlich unzufrieden mit ihren Open Source Wurzeln sind. Die wollen das mittelfristig loswerden und Closed Source werden. Da gibt es imho wenig Zweifel dran. Nun haben sie möglicherweise in einem Anfall von Übermut versucht, zuviel Salami abzuschneiden, und sind nach bösem Feedback erstmal wieder zurückgerudert, und schneiden jetzt erstmal wieder kleinere Scheiben. Aber sie werden auch die nächste Chance wieder nutzen, ihre Haltung zu OSS wieder ein kleines bisschen zu relativieren. Und ich verstehe ganz genau, warum. Die Frage ist nur: Passen Kommerz und OSS _wirklich_ so gut zusammen, wie heutzutage so getönt wird? Mich hat es bisher nicht überzeugt.

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Von Andre_001 am Sa, 11. April 2020 um 17:54 #

... könnte ja diesmal mal versuchen in Version v6.2 die gleiche Stabilit, Ausgereiftheit und Performance wie KDE/Plasma 5.18 zu erreichen... - das würde dann sicher auch viele Kritiker besänftigen.

Wünschenswert wär auch das nicht wieder nur Basisinfrakstrukturen umgebaut werden, sondern auch Anwendungen weiter entwickelt werden. z.B. KSysguard, ksnapshot (screenshots mit rahmen/markierungen/texten etc bearbeiten), zb grafische Adminoberflächen für Serverdienste inkl. Userverwaltung etc pp, zb grafische Firewall-Dienste etc. pp.

  • 1
    Von Integrator am So, 12. April 2020 um 10:26 #

    ksnapshot (screenshots mit rahmen/markierungen/texten etc bearbeiten)

    Dafür gibt's jetzt Spectacle

    • 1
      Von Andre_001 am So, 12. April 2020 um 19:24 #

      * Schade das soetwas nicht gleich in KSnapshot integriert wurde, sondern wieder etwas "neues" Entwickelt werden muss.
      * Nach wie vor wären viele Features für erweiterte produktivität wünschenswert:
      > Rahmen in verschiedenen Farben/Linienstärken definieren
      > Linien ziehen, inkl. Schatten
      > Textmarker funktionlitätem
      > Texte definieren
      > Bereiche markieren/ausschneiden
      > Bereiche vergrößern
      > Schatteneffekte
      > Ausgraueffekte
      > Alle o.g. Funktionen Vektorbasiert, so das ein nachträgliches Überarbeiten einfach möglich ist.
      > Eigenständige Screenshotverwaltung ohne jedes Bild einzeln manuell ablegen zu müssen

      Ja, ich bin sicher das geht auch alles in gimp - schnell/intuitiv ist jedoch anders.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 13. Apr 2020 um 18:34.
      • 1
        Von Onlyfox am Mo, 13. April 2020 um 09:32 #

        > Bereiche markieren/ausschneiden
        Geht doch? Bereich > Rechteckiger Bereich

        • 0
          Von Andre_001 am Mo, 13. April 2020 um 18:47 #

          Warum wechseln Sie in Ihrem Ton von der Sachebene auf die persönliche Angriffebene wenn
          * lediglich ein Punkt von zehn Ihren Vorstellungen nicht entspricht?
          * Sie nicht verstanden haben das es um die nachträgliche Bearbeitung geht.

          Kleiner Tipp:
          Installieren Sie sich einmal in einer virtuellen Maschine Demoversionen von Windows10 1909, Prozess-Explorer, Prozess-Monitor (Sysinternals/Microsoft) und Snaggit (Techsmith). Nachdem Sie sich mit besagten Tools und dem Standard-Taskmanager sowie dem Windows-Taschenrechner auseinander gesetzt haben werden Sie schnell feststellen, das der Funktionsumfang der o.g. Desktoptools den GNU/Linux-Desktop-Tools wie KSnapshot, Spectacle, KSysguard und auch dem KDE/Gnome Taschenrechner weit vorraus sind. Die kommende Windows-Version des Taschenrechners soll dann ebenfalls Graphen-Funktionen beinhalten. Es wär ein echter Mehrwert für den GNU/Linux Desktop wenn die Lücke zwischen der Desktop-Funktionalität geschlossen würde.

          Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert. Zuletzt am 13. Apr 2020 um 18:59.
          • 0
            Von Missjö am Mi, 15. April 2020 um 11:21 #

            Dafür ist Dolphin dem Explorer Lichtjahre voraus. Beruflich muss ich mit Windows 10 arbeiten und es passiert regelmäßig, dass der Explorer einfriert. Manche Kollegen haben sich tatsächlich wieder den Total Commander drauf gemacht. Bei der Funktionalität bin ich auch regelmäßig positiv überrascht; das sind dann Kleinigkeiten, die unwahrscheinlich Zeit sparen. Das ist meiner Meinung nach eine wichtige Kernkomponente des Desktops.

            Es hakt nach meiner Erfahrung auch ganz besonders im Bereich E-Mail-Programm. Den Thunderbird empfinde ich nicht als gelungen und ich habe keine Hoffnung, dass das noch mal was wird. Ohnehin ist das ein Fremdkörper im Plasma. Kmail ist schon benutzerfreundlicher, wenn es denn läuft. Aber das tut es immer nur bis zum nächsten Update. Wenn das einmal heftig auf die Schnauze fliegt, kommt es von alleine nicht mehr in einen benutzbaren Zustand. Bei diesen PIM-Anwendungen ist im Grunde jede Android-Software besser. Hier müsste man sich auch was von Outlook abgucken: Die Termine kann man ja entweder mit einem Raum buchen oder - jetzt wo alle im Home-Office sind - als Skype-Konferenz. Das müsste im Grunde auch z.B. mit einem Jitsi-Meeting funktionieren...
            Der neueste Schrei ist ja wohl dieses Kube; wahrscheinlich, weil man bei Kmail mehr Aufwand in die Reparatur stecken müsste als in eine komplette Neuentwicklung. Ich hoffe, man spart nicht an Funktionalität, sonst kann man ja gleich beim Webmail bleiben. Oder mutt.

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              Von Josef Hahn xh am Mi, 15. April 2020 um 13:33 #

              > und es passiert regelmäßig, dass der Explorer einfriert.

              Hm; okay... Bei mir aufm Firmen-PC passiert das nicht. Und dabei ist er schon angereichert mit ClassicShell und TortoiseGit. Gibt es bei euch ggf. auch irgendwelche Erweiterungen, die das vielleicht auslösen?

              Also ich benutze derzeit Dolphin, weil ich im Moment zu faul bin, meinen eigenen kleinen Dateimanager für Debian zu kompilieren. Kommt alles noch in einigen Wochen. Ich finde Dolphin weder herausstechend schlecht, noch überragend. Explorer finde ich aber nicht schlechter.

              > Es hakt nach meiner Erfahrung auch ganz besonders im Bereich E-Mail-Programm. Den Thunderbird empfinde ich nicht als gelungen und ich habe keine Hoffnung, dass das noch mal was wird.

              Full ACK.

              > Kmail ist schon benutzerfreundlicher, wenn es denn läuft. Aber das tut es immer nur bis zum nächsten Update. Wenn das einmal heftig auf die Schnauze fliegt, kommt es von alleine nicht mehr in einen benutzbaren Zustand.

              Full ACK. Aber ein wunder Punkt im KDE-Lager. Irgendwie bekommen die das technisch nicht gelöst, sondern verlassen sich auf ihre Claquere, die in jedem Forum dann kommen mit "Bei mir tuts das alles ganz toll seit Ewigkeiten; deine Config/GPU/Southbridge/whatever ist kaputt".

              > Der neueste Schrei ist ja wohl dieses Kube

              Oh, das kannte ich noch nicht. Ja, dann sollen sie mal machen. Aber dann sollten sie die Kritik ernstnehmen und ein gescheites Backend bauen - und sich nicht auf neue Emoji-Picker und noch drei ärgerliche UI-Experimente beschränken.

              Aus Wikipedia:

              > Hintergrund der Neuentwicklung von Sink (und Kube) sind häufige Beschwerden von Anwendern und Administratoren, dass Akonadi (und Kontact) nicht stabil und fehlerfrei genug funktionierten

              Heureka! Und ich dachte schon fast, der Kram funktioniert nur bei mir vorne und hinten nicht, wenn man so das Feedback ernstnimmt, was man bekommt...

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                Von Missjö am Do, 16. April 2020 um 09:11 #

                > Und dabei ist er schon angereichert mit ClassicShell und TortoiseGit. Gibt es bei euch ggf. auch irgendwelche Erweiterungen, die das vielleicht auslösen?

                Bloß TortoiseSVN, aber so ganz genau weiß keiner, was die IT-Abteilung da immer herum pfriemelt.
                Der Dolphin ist meiner Meinung Erfahrung nach stärker und einfacher, wenn es um Netzwerkfunktionalität geht. SFTP geht out of the Box, brauch ich in der Firma aber selten. Nettes Feature ist auch das transparente Kodieren von AudioCDs, was bei mir alle Schaltjahre mal vorkommt (2020). Die geteilte Ansicht ist einfach wichtig.

                > Heureka! Und ich dachte schon fast, der Kram funktioniert nur bei mir vorne und hinten nicht, wenn man so das Feedback ernstnimmt, was man bekommt...

                Das ist auch meine Erfahrung aus dem "Alte-Tanten-Support"; meine Tante kommt mit über 80 gut zurecht mit dem Ubuntu LTS aber bei E-Mail "passiert einmal pro Quartal irgendetwas dummes". Die nicht-Lösung war letztlich Gmail. Auch blöd, aber das funktioniert halt wenn sie 90 ist vom Internetcafé in der Reha oder so.

                Ich frage mich wirklich, was ich da wohl immer falsch mache. Seit SuSE 8.1 bin ich überwiegend bei Linux und genau so lange funktioniert das PIM leidlich.

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                  Von Andre_001 am Di, 21. April 2020 um 11:58 #

                  >> SFTP geht out of the Box
                  Kein "ernstes" Mehrwert-Argument für Dolphin auf GNU/Linux, Filezilla funktioniert für die seltenen SFTP-Zugriffe unter Windows seit Jahren tadellos.

                  >> Nettes Feature ist auch das transparente Kodieren von AudioCDs
                  Kein "ernstes" Mehrwert-Argument für Dolphin auf GNU/Linux, CDex kodiert die wenigen CD-Scheiben unter Windows die man noch in die finger bekommt seit 20Jahren zuverlässig.

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              Von Andre_001 am Di, 21. April 2020 um 11:51 #

              >> Dafür ist Dolphin dem Explorer Lichtjahre voraus.

              Mir gehts aber prinzipiell um Bereiche in denen GNU/Linux besser werden sollte auf dem Desktop.

              Funktionell ja, aber brauch ich das unter Windows? Ich vermisse am Explorer praktisch nichts, und der firert mir bei meinen Tätigkeiten der letzten 20Jahre auch nicht regelmässig ein, vielleicht 2-3x im Jahr. Und nein, ich nutze keine externen Dateimanager unter Windows. Einzig die Windows-Suche ist ein grauss seit sie mit VISTA indiziert wurde, hier habe ich für seltene Fälle FreeCommander.

              Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 21. Apr 2020 um 12:00.
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Von Anonymous am So, 12. April 2020 um 12:38 #

Praktisch wird sich wohl nur wenig ändern.

KDE wird gezwungen sein,

- entweder im Jahrestakt auf die neueste Qt-Version umzuschwenken und hinter Qt hinterherzuprogrammieren

- oder auf eine ranzige, ungewartete Qt-Alt-Version aufzusetzen

Das letztere wäre nicht sooo schlimm - es gibt ja sogar noch allerlei Projekte, die auf Qt 4.8.7 aufsetzen, ohne dass Wurm-Wellen über die Linux-Community hinwegziehen.

Ich tippe aber auf Variante 1: KDE wird vesuchen, hinter Qt hinterherzurennen und seine Nutzer mit halbfertiger Software zu beglücken. Das hat ja bei KDE Tradition und das können sie am besten.

Ist doch viel mehr Fun, auf Beta-Software seinen eigenen unwartbaren Codehaufen draufzuscheissen. LTS-Pflege ist viiiel langweiliger; da hat keiner Bock drauf. Und welchen ensthaften Coder interessiert schon das öde Nutzervieh???ß?

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    Von Kapst am So, 12. April 2020 um 13:30 #

    Tritratrollala, der Anynomous-Kasper, der ist da?

    Schade. daß das sinnloses Bashing war. sonst hättest du eine ordentliche Antwort bekommen. Aber da drücken wohl die Eier aufs Gehirn bei Anonymous und quetschen negative Energie heraus.

    Zur Info für alle anderen:
    * Qt4 ist mittlerweile aus fast allen aktuellen Distributionen verschwunden, und damit auch jegliche Software die darauf aufbaut.
    * Plasma hat eine LTS-Variante. Siehe auch https://www.pro-linux.de/ news/1/27790/kde-plasma-518-lts-ver%C3%B6ffentlicht.html

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Von pvbyx am So, 12. April 2020 um 14:12 #

denn Qt hängt u.a. von Google Blink ab.
Und die Updatefrequenz von Blink ist auch nicht ohne.

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    Von Andre_001 am Mo, 13. April 2020 um 20:30 #

    Solang die veröffentlichte Version bis zur nächsten veröffentlichen Version gepatcht und supported wird, sehe ich als Anwender kein Problem mit 1Jahr Verzögerungen. Vielleicht verhilft das auch so zu insgesamt mehr langzeit abi-stabilität bei all den externen libs welche für den Desktop-Betrieb so benötigt werden. Auch sind ggf. die so veröffentlichen QT-Versionen insgesamt auch ausgereifter, und die in den distribtionen eingesetzten qt-versionen einheitlicher...
    für ein finales Urteil wird man wohl erst die Praxis sehen müssen...

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 13. Apr 2020 um 20:52.
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