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Thema: »Windows Subsystem for Linux 2« unterstützt GUI-Anwendungen

135 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Platon am Mi, 20. Mai 2020 um 10:21 #

Warum solle Microsoft als wirtschaftliches Unternehmen auf openSource bzw. Linux setzen, wenn Microsoft von immer größer werdenden Gewinneinnahmen abhängig ist?
Und inwieweit wäre dies für Linux von einen Vorteil, falls es überhaupt einen gibt?
Ich würde behaupten, dass Microsoft versucht Linux bzw. openSource in Zukunft per Dienstleistungen bzw. Service per bezahlbare (Abo)Modelle anzubieten, anders sehe ich keine wachsende Kapitaleinnahmen für Microsoft.
Aber vielleicht sehe ich das falsch, was meint ihr?

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Von Josef Hahn xh am Mi, 20. Mai 2020 um 13:37 #

... wenn es am Ende MS war, das erstmals Linux-Desktopanwendungen in hoher Qualität an eine breite Masse an Leuten ausgeliefert hat.

Eine Plattform, die nicht mehr verschiedene Desktopumgebungen als Nutzer hat! Ein bisschen Stabilität zumindest hinsichtlich des Softwarestandes. Es ändert sich nicht dauernd der Grundaufbau des Gesamtsystems (das wird MS wohl nicht akzeptieren). Nicht jeden Monat eine neue *Kit Lib, die wie Don Quixote versucht, die Desktopsysteme unter einen Hut zu bringen.

Und diese Verlässlichkeit führt in zweiter Instanz dann vielleicht auch zu mehr Qualität innerhalb der Komponenten. Man kann Trickserei und Glue-Codes abrüsten, und muss nicht gegen diese ganze Vielfalt anprogrammieren. Das führt zu weniger Bugs und mehr Funktionalität.

Das WSL wird immernoch mit Canonical zusammen gebaut?! Wie funktioniert da eigentlich diese ganze Updaterei? Bekommt das WSL dann immer alle üblichen Ubuntu-Updates, oder wie läuft das? Ich bin gerade zu faul, es nachzuschauen. :)

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Von theuserbl am Mi, 20. Mai 2020 um 20:05 #

Schon gestern gab es Ankündigungen, daß Microsoft sein Direct3D 12 für Linux auf WSL2 zur Verfügung stellen will.
Dabei handelt es sich um einen Port von D3D12 auf Linux. Jedoch basiert es auf dxgkrnl, das jedoch auf Windows zugreift.

Es ist nicht geplant daß D3D12 OpenSource wird. Jedoch ist der Unterbau dxgkrnl OpenSource.

Nun gibt heute neue Neuigkeiten dazu. So plant Microsoft einen eigenen Wayland Compositor für WSL2 als OpenSource zu programmieren.
Außerdem ist in der Überlegung, D3D12 auch auf einem nativen Linux lauffähig zu bekommen.


Dürfte interessant werden.

Und ebenfalls laut Phoronix veröffentlicht jetzt (in diesem Fall nicht Microsoft) eine Person ihren RenderDoc 1.8.
Ein Grafik-Debugger für Vulkan, Direct3D 11/12, OpenGL und OpenGL ES . Und in Zukunft soll auch Metal unterstützt werden.
Dann kann man sicher viel besser die einzelenen Grafik-Ausgaben vergleichen.

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Von Pete431 am Mi, 20. Mai 2020 um 20:39 #

Dann kann man endlich XEyes unter Windows laufen lassen!

Nein, mal ehrlich. Ich befürchte, dass Microsoft nach wie vor ihre Strategie "Embrace, Extend and Extinguish" verfolgt. Sie sind nun schon beim Schritt "Extend" angekommen, mit DirectX etc.
Bei Microsoft R machen sie das auch so und sind schon einen Schritt näher an Extinguish. Ich habe nun schon öfter gehört, dass "dieser R Code läuft nur unter Microsoft R" und nicht mehr unter dem echten CRAN R. Das ist hoch bedenklich!!!

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Von yahya am Do, 21. Mai 2020 um 07:13 #

Der Blog-Eintrag sagt am Ende des Abschnitts über die (noch experimentelle) Unterstützung von GUI-Anwendungen: "These changes are on the WSL’s team roadmap and you can expect to hear more about this work by holiday 2020."

"Holiday" steht in der liberalen Variante des Amerikanischen für Weihnachten

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