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Thema: »Windows Subsystem for Linux 2« unterstützt GUI-Anwendungen

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Von theuserbl am Mi, 20. Mai 2020 um 20:05 #

Schon gestern gab es Ankündigungen, daß Microsoft sein Direct3D 12 für Linux auf WSL2 zur Verfügung stellen will.
Dabei handelt es sich um einen Port von D3D12 auf Linux. Jedoch basiert es auf dxgkrnl, das jedoch auf Windows zugreift.

Es ist nicht geplant daß D3D12 OpenSource wird. Jedoch ist der Unterbau dxgkrnl OpenSource.

Nun gibt heute neue Neuigkeiten dazu. So plant Microsoft einen eigenen Wayland Compositor für WSL2 als OpenSource zu programmieren.
Außerdem ist in der Überlegung, D3D12 auch auf einem nativen Linux lauffähig zu bekommen.


Dürfte interessant werden.

Und ebenfalls laut Phoronix veröffentlicht jetzt (in diesem Fall nicht Microsoft) eine Person ihren RenderDoc 1.8.
Ein Grafik-Debugger für Vulkan, Direct3D 11/12, OpenGL und OpenGL ES . Und in Zukunft soll auch Metal unterstützt werden.
Dann kann man sicher viel besser die einzelenen Grafik-Ausgaben vergleichen.

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    Von Andre_001 am Do, 21. Mai 2020 um 00:51 #

    hmmm wie kann man das technisch im detail verstehen?

    handelt es sich um einen linux grafiktreiber (als kernelmodul) der die Grafik-Daten via RDP an den Host zurückgibt, und dabei am host directx12 grafiksupport unterstützt? würde das bedeuten das die grafikausgabe der grafischen linux-applikationen vollen hardware-support erhalten? wär da nicht sowas wie gpu passthrough/iommu sinnvoller?
    was ist am ende das "praktische" ziel? aufwendige grafische 3d-linux-applikationen, oder beispielsweise netflix mit hardwareunterstützung im linux-firefox unter windows laufen lassen zu können?

    ich verstehs nicht ganz...
    bekomme aber zunehmend den eindruck das ms alles dadran setzt windows/linux zu verschmelzen - mit allen mitelfristigen konsequenzen die das bedeuten könnte:
    * zb möglicherweise keine win32-ports mehr von gnu/linux-apps notwendig
    * zb mittelfristig grafische applikationen die sich auch unter visual-studio als fertiges linux-binary compilieren/paketieren lassen
    * zb möglicherweise die frage windows-server onpremise überhaupt noch vertrieben werden, wenn zukünftig server-dienste wie ad/sql-server etc. als cloud-dienste oder für grosse unternehmen als linux-services angeboten werden (mit webgui - somit könnte microsoft mittelfristig massiv einsparen, und würde dank cloud-dienste noch mehr verdienen.

    Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 21. Mai 2020 um 01:15.
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