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Thema: »Windows Subsystem for Linux 2« unterstützt GUI-Anwendungen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Pete431 am Mi, 20. Mai 2020 um 20:39 #

Dann kann man endlich XEyes unter Windows laufen lassen!

Nein, mal ehrlich. Ich befürchte, dass Microsoft nach wie vor ihre Strategie "Embrace, Extend and Extinguish" verfolgt. Sie sind nun schon beim Schritt "Extend" angekommen, mit DirectX etc.
Bei Microsoft R machen sie das auch so und sind schon einen Schritt näher an Extinguish. Ich habe nun schon öfter gehört, dass "dieser R Code läuft nur unter Microsoft R" und nicht mehr unter dem echten CRAN R. Das ist hoch bedenklich!!!

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    Von kamome umidori am Mi, 20. Mai 2020 um 22:37 #

    Ja, sehr bedenklich! (R, vor allem aber auch sonst.)

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    Von theuserbl am Mi, 20. Mai 2020 um 23:43 #

    Ich denke, man sollte sich jeden einzelen Fall ansehen, ob das was Microsoft macht einem mehr nützt oder mehr schadet.

    Bzgl. R habe ich es mir nun mal angesehen.
    Microsoft R Open steht genauso unter der GPL, wie das Original von CRAN.
    Nur die Mathematikbibliothelk MKL, steht unter einer nicht-OpenSource Lizenz.

    Das ist jedoch wiederum historsch bedingt, weil Microsoft das Produkt mit der Übernahme der Firma RevolutionAnalytics mit übernommen hatte.

    Und die MKL ist eine ältere Version der Intel Math Kernel Library. Wobei die Lizenz sich wohl etwas verbessert hat. Bei Intel muß man sich gar registrieren, um die Bibliothek runterladen zu dürfen.
    Also ist bzgl. MKL Intel derjenige, der seinen Code nicht unter eine OpenSource-Lizenz stellen will.

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      Von Pete431 am Do, 21. Mai 2020 um 11:07 #

      Wir hatten Fälle, die mit parallelisiertem R Code gearbeitet hatte (deutet auf die MKL hin) und auch mit bestimmten Packages, die Microsoft nur für Microsoft R zur Verfügung stellt (ich glaube, das eine war RevoScaleR). Auch hatten wir bereits Probleme mit der Snapshot Versionierung von R, die Microsoft R nutzt. In allen Fällen musste Code umgeschrieben werden um es auf CRAN R laufen zu lassen (teils nur wenige Zeilen Code, teils sehr viel aufwändiger).

      Mit anderen Worten, R Open mag unter der GPL stehen, aber teils sind Zusatzprodukte an Microsoft R gebunden und laufen nicht unter CRAN R. Es gibt aber wohl auch Schwierigkeiten der Kompatibilität mit Kernfunktionen, wenn es parallele Verarbeitung und Snapshots betrifft. Mich erinnert das sehr stark an die alte "Embrace, Extend and Extinguish" Strategie.

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