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Thema: OpenBSD 6.7 erschienen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von kraileth am Mi, 20. Mai 2020 um 15:59 #

Es ist schön zu sehen, daß hier auch langsam Bewegung reinkommt. OpenBSD hat zwar FFS2 schon ziemlich lange, aber es wurde recht stiefmütterlich behandelt. Leider wird damit aber auch nur eine bessere Unterstützung von größeren Datenträgern ermöglicht - von einem modernen Dateisystem ist OpenBSD noch ziemlich weit entfernt.

Traumhaft wäre es, wenn tatsächlich jemand von den verschiedenen Leuten, die einen HAMMER/HAMMER2-Port angekündigt haben, liefern würde. Denn die Nichtverfügbarkeit eines zeitgemäßen Dateisystems ist einer der letzten Punkte, die aus meiner Sicht OpenBSDs allgemeine Nützlichkeit stark bremsen. Aber vor einiger Zeit hätte ich noch Punkte wie eine hoffnungslos veraltete Compiler-Toolchain, fehlende Virtualisierungsunterstützung, usw. genannt - und hier haben die Jungs und Mädels ja bekanntlich geliefert und stehen inzwischen gar nicht so schlecht da.

Insofern: Schauen wir mal! Denn im Grunde meines Herzens mag ich Puffy, auch wenn ich mich vor ein paar Jahren gegen Open- und für FreeBSD entschieden habe.

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    Von kamome umidori am Mi, 20. Mai 2020 um 22:50 #

    Ja, HAMMER2 wäre … der Hammer :)

    > veraltete Compiler-Toolchain […] hier haben die Jungs und Mädels […] geliefert

    Ja, GCC 4.2.1 und 3.3.6 ;) SCNR

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      Von yagga am Mi, 20. Mai 2020 um 23:57 #

      LLVM/Clang 8.0.1 Vergisst Du mit absicht oder?
      Denn dies ist der STD-Compiler

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        Von klopskind am Do, 21. Mai 2020 um 11:57 #

        Aktuell ist Version 10. Also wieso nutzt OpenBSD eigentlich genau diese Version (8.0.1) statt einer neueren? Hat das mit der Lizenzänderung von LLVM zu tun? Wie steht OpenBSD zur Apache-2.0 / ASL2? Stecken Sie jetzt im selben "Dilemma" wie mit den alten GCC-Versionen von vor dem Wechsel zur GPL3+? Weiß da jemand mehr?

        Das wäre insofern bemerkenswert, weil OpenBSDs Wechsel von GCC auf LLVM genau dieses "Dilemma" lösen sollte und gelöst hatte, aber nun wieder vor dem selben Problem in grün stünde.

        p.s.: Zur Auffassung OpenBSDs bzgl. der ASL2 konnte ich Folgendes finden:

        The original Apache license was similar to the Berkeley license, but source code published under version 2 of the Apache license is subject to additional restrictions and cannot be included into OpenBSD. In particular, if you use code under the Apache 2 license, some of your rights will terminate if you claim in court that the code violates a patent.

        A license can only be considered fully permissive if it allows use by anyone for all the future without giving up any of their rights. If there are conditions that might terminate any rights in the future, or if you have to give up a right that you would otherwise have, even if exercising that right could reasonably be regarded as morally objectionable, the code is not free.

        In addition, the clause about the patent license is problematic because a patent license cannot be granted under Copyright law, but only under contract law, which drags the whole license into the domain of contract law. But while Copyright law is somewhat standardized by international agreements, contract law differs wildly among jurisdictions. So what the license means in different jurisdictions may vary and is hard to predict.

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          Von yugga am Do, 21. Mai 2020 um 17:57 #

          FreeBSD nutzt bei der neusten stable auch genau diesen, ich denke nicht dass dies irgendwas mit der lizenz zutun hat sondern einfach mit der erfahrung und der stabilitaet...wieso nutzt RedHat nicht gcc10?

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          Von knall am Mo, 25. Mai 2020 um 12:27 #

          source code published under version 2 of the Apache license is subject to additional restrictions and cannot be included into OpenBSD

          Furchtbar, diese Lizenz-Taliban von OpenBSD.

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        Von kamome umidori am Do, 21. Mai 2020 um 15:29 #
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        Von kraileth am Do, 21. Mai 2020 um 16:00 #

        Sonst hätte ja der kleine Spaß auch nicht funktioniert! Aber im Ernst: Immerhin ist man ja in den letzten Jahren den 2.95er GCC losgeworden (als die VAX begraben wurde, meine ich?). Ich frage mich, welche Plattform(em) noch den 3.3er benötigen. Hatte sogar mal versucht, es herauszufinden, meine ich, bin mir aber nicht mehr sicher, ob ich es herausgefunden hatte.

        FreeBSD hat ja dieses Jahr endlich den 4.2er eingebuddelt (und deswegen SPARC64 mitbegraben *schnüff*). Manchmal dauert das Aufräumen eben etwas länger.

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    Von doe am Do, 21. Mai 2020 um 18:25 #

    Du meinst man solle lieber seine Zeit in ein experimentielles Dateisystem versenken?
    Ich bezweifle dass man noch die Manpower hat um VFS weiter zu entwickeln geschweige die Fixes für HAMMER2 stetig nachzuführen.

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