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Thema: Microsoft gibt Quellen von GW-BASIC frei

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von MS_ist_offen am Fr, 22. Mai 2020 um 09:58 #

In 10 Jahren gibt dann Microsoft den Quellcode von Windows 3.0 frei, ich stell schon mal den Kotzkübel bereit ;-).
Trotzdem hätte ich mir damals als z.B. in der ct vollseitige Linuxbashing Werbeanzeigen erschienen niemals träumen lassen dass MS einmal Quellen ihrer Produkte öffnen, wenngleich das natürlich wie immer ein "Marketing Gag" ist.
Hinter vorgehaltener Hand sagte mir damals ein "Microsoft Vertreter" bereits setzt Microsoft gerne Produkte auch der Konkurrenz auf Ihren internen Servern ein, wenn diese besser als das eigene Zeugs sind auch Linux usw. offiziell will man das freilich nicht nach außen lassen.
(ca. 2005-2007) :-).

Aufregende Zeit ...

Schön dass Sie vorbei ist.

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    Von ric am Fr, 22. Mai 2020 um 10:28 #

    Ich weiß ja nicht woher Du das wissen willst, das Win 3.0 quelloffen wird. Aber als Microsoft »Fan« müßtest Du doch wissen das heute der 30jährige Geburtstag von Solitär und Windows 3.0 gefeiert wird. Ein Glück, das OS/2 geflopt ist und Microsoft uns mit so einem »innovativem« Betriebssystem beglücken konnte. Einzig Solitär wird in den Büros immer noch genutzt.

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    Von Andre_001 am Fr, 22. Mai 2020 um 12:59 #

    um 2002 rum habe ich auf busybox-basis (v0.59) und kernel2.0 ein minisystem exact auf die vorgegebene hardware compiliert, welches aufn 486er dx2 33 lauffähig war (4mb ram, 8mb flashdisk davon 2mb swap). alles wurde für i486code optiomiert compiliert, ausschliesslich die benötigten kernelbestandteile statisch fest eincompiliert.
    das linux-system war beim editeren einer einfachen datei "vi /etc/fstab" _erheblich_ träger als via msdos "edit.com fstab". so schlecht wie hier einige von sich geben ist der code von ms grundsätzlich nicht.

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 22. Mai 2020 um 13:05.
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      Von cppbert am Fr, 22. Mai 2020 um 18:10 #

      Vergleich hinkt: Wie soll ein abstrakteres Linux (mit viel mehr möglichen Features) nur Ansatzweise mit einem ausspezialisiertem DOS mit mit Minimal-API auf Interrupt-Ebene in Größe und Performanz konkurrieren, das ist so als wenn du einen Kleinwagen und einen keinen Pickup mit Anbau im Spritverbraucht vergleichst, in DOS wurde an jedem Byte gespart und auch viel mit ASM gemacht und es ging nur um x86 Support

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        Von Andre_001 am Fr, 22. Mai 2020 um 18:57 #

        >> Wie soll ein abstrakteres Linux (mit viel mehr möglichen Features) nur Ansatzweise mit einem ausspezialisiertem DOS mit mit Minimal-API auf Interrupt-Ebene in Größe und Performanz konkurrieren

        Garnicht. Gleiches gilt für Windows3.0 versus X11/Windowmanager.

        Gleiches galt im übrigen auch noch für die Desktop-Renderung in Pentium1-Pentium3 Zeiten - auch hier war selbst WindowsNT mit 32MB Ram oder Windows2000 mit 256MB Ram immer noch spürbar performanter im Desktop-Umfeld als Beispielsweise einfache Windowmanager. Hab das ganze mal aufner Cyrix500 CPU mit 512MB Ram mit Windows2000+Firefox versus einer speziellen Gentoo CPU-Optimierten Distro mit X11 mit Firefox (ohne WindowManager) verglichen... das Rendering einer JS-Intensiven Webseite war auf Windows basis um 2006/7 rum spürbar Prerformanter als gleiche webseite auf dem gentoo-system (firefox direkt auf x11, ohne desktop, ohne windowmanager)

        Insbesondere war und ist das bis heute auch noch bei Open-/Libreoffice zu spüren sofern das GPU-Rendering deaktiviert ist. Damit mein ich explizit nicht die OpenGL-Performance (die ist unter GNU/LInux bereits seit 20 Jahren besser als unter Windows), sondern die Renderingvperformance von Fenstern auf KDE/Gnome/Windowmanager Desktop-Umgebungen. Hier spielt(en) sicher u.a. die fehlende Treiberunterstützung, und die Xorg-Infrastruktur, sowie Ineffizienzen bei KDE/Gnome eine Rolle.

        Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 22. Mai 2020 um 20:38.
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    Von theuserbl am Fr, 22. Mai 2020 um 17:45 #

    Bisher hat Microsoft für Archivierungszwecke vor allem die ersten Versionen als OpenSource veröffentlicht.

    Die letzte eigenständige MS-DOS Version war 6.22.
    Als OpenSource veröffentlicht haben sie 2.0 und in Teilen 1.25.

    Die letzte GW-Basic Version ist Version 3.23 von 1988.
    Veröffentlicht wurde eine Version von 1983. Und GW-BASIC gibt es seit 1983. Also ist es die erste Version. Die möglicherweise noch nicht einmal die Versionsbezeichnung 1.0 trägt.

    Somit wirst Du auch in 10 Jahren nicht Windows 3.0 erwarten können. Wohl aber Windows 1.0, wo sich Fenster noch nicht überlappen konnten und es mit dem Multi-Threading noch nicht so ganz funktionierte.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 22. Mai 2020 um 17:49.
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    Von Pete431 am Fr, 22. Mai 2020 um 18:50 #

    Das wäre tatsächlich spannend. Dann kann man endlich den Beweis antreten, dass Microsoft bewusst durch Codeveränderungen an Windows Konkurrenzprodukte (v.a. WordPerfect) unter Windows 3.x ausgebremst hat.

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