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Thema: Die Bundeswehr wendet sich Open Source zu

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Noch ein früherer Wehrpflichti am Di, 20. März 2001 um 16:41 #
Die Meldung ist ja absoluter Blödsinn. Als wenn die Bundeswehr erst seit Win95 Computer verwenden würde, bzw. als wenn es kein anderes Unix-Derivat als Linux geben (gegeben) würde (hätte). Tststststs Kurzsichtige Welt. Demnächst erscheint hier wahrscheinlich 'ne Meldung das der BND jetzt seine M$-Betriebssysteme gegen Linux austauscht. Als wenn die wirklich auf sowas angewiesen wären. Sagt jemanden von euch sowas wie SINIX etwas? Der gewöhnliche Feld, Wald und Wiesen Rechner mag ja von M$ befallen sein und sich ggf. freuen wenn Linux eingesetzt werden würde, aber da braucht man auch erst mal die Software dafür, und die gibts nicht um die Ecke zu kaufen. Was Rechenzentren o. ä., wie Leiststellenrechner betrifft werden die unter Garantie *NICHT* auf M$-Betriebssystemen arbeiten. Die Waffensysteme laufen ja auch nicht unter M$. Außerdem steckt die Bundeswehr noch mitten im Papierkrieg. Während ich beim Bund war hatte ausschließlich unser Hauptmann einen PC, und das ist erst 2 Jahre her.
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    Von Christian am Di, 20. März 2001 um 17:44 #
    ...und da hat sich bis heute auch noch nicht viel geaendert. Unsere Files werden immer noch so gespeichert das man sie auch noch mit der aeltesten MSOffice-Version lesen kann!!!

    Wenn ich mit Linux im Dienstzimmer aufschlage glauben alle ich hab' se nicht mehr alle. Aber wenn dann alle seh'n das ich mit JEDER Datei klar komme, gibt's grosse Augen.
    Christian

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    Von Hannibal am Di, 20. März 2001 um 18:45 #
    Im Serverbereich sicher.

    Aber hier geht es wohl um die unzähligen Desktop-PCs der Regierung (und BW).

    Und dort läuft leider fast ausnahmslos Windoof.

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    Von Jochen am Mi, 21. März 2001 um 11:05 #
    Du meinst sicher "Reliant Unix" statt "SINIX"? ;-)

    Ich werde die alten SINIX-Versionen sicher nicht so schnell vergessen: Drei sogenannte "Universes", je nachdem, ob man eher SysV-Verhalten wollte (att), BSD (ucb) oder - Siemens-Verhalten (sie)! Jedes der Universes brachte seinen eigenen Druckerspooler mit. Und am schönsten waren die symbolischen Links, die je nach Universe auf unterschiedliche Dateien zeigten. Wenn die mal kaputtgingen, hatte man ein ganzes Stück Arbeit...

    Die Zeiten sind Gottseidank vorbei. Die heutigen Kisten von Fujitsu-Siemens sind Arbeitspferde - Hauptsache stabil, die Leistung wird schon reichen. Nur schade, dass sie sie MIPS-basierten Rechner in absehbarer Zeit einstampfen und auf Ultra-Sparc umsteigen wollen...

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