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Thema: Richard Stallman vor dem brasilianischen Kongreß

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Von Anonymous am Do, 22. März 2001 um 14:00 #
Was kann denn RMS dafür, wenn er nicht so viel Zeit hat wie Alan Cox? Und wer seine Rede nicht gesehen hat, sollte sich mal die Zusammenfassung unter http://www.f22.parsimony.net/ forum40735/messages/ 2791.htm (ohne die Leerzeichen in der URL) ansehen. Er kam da absolut nicht ignorant rüber, im Gegenteil. Und bei der Podiumsdiskussion, die auch stattfand war er zweifellos mit weitem Abstand der sympahtischste - und sogar der einzige, der Humor in die Diskussion einbrachte.

Seine Ansichten sind auf den ersten Blick sicher ungewöhnlich, aber wenn man sich näher damit befasst, merkt man, wie sehr er doch Recht hat. Er betont eben vor allem die Freiheit, die freie Software den Benutzern bringt und erachtet die höhere Qualität nicht als das entscheidene Kriterium. Außerdem sagt er eben offen und direkt seine Meinung, was vielen Leuten eben unangenehm ist und weshalb gewisse Kreise ihn nicht mögen. Aber er legt auch überhaupt keinen Wert darauf, beliebt zu sein. Ich habe mal folgendes Zitat von ihm gefunden (Mit "culture" ist dabei die ursprüngliche Hacker-Gemeinschaft gemeint):

"I'm the last survivor of a dead culture, and I don't really belong in the world anymore. And in some ways I feel I ought to be dead."

RMS ist sicher ein schräger Vogel, aber es ist eben Schade, dass viele sich nicht die Mühe machen, wenigstens zu versuchen ihn zu verstehen und so schlecht über ihn reden.

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