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Thema: Alpha-Entwicklerkit von Compaq

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Mi, 25. April 2001 um 23:17 #
Wieso sind eigentlich die Alpha-Prozessoren so teuer? Wenn es die billiger gäbe hätte ich auch schon längst einen.
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    Von Anonymous am Do, 26. April 2001 um 00:24 #
    Damit sie gekauft werden ...
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    Von Anonymous am Do, 26. April 2001 um 01:32 #
    >>Wieso sind eigentlich die Alpha-Prozessoren so teuer?
    >Damit sie gekauft werden ...

    "Da wir fachlich wenig zu bieten haben, müssen wir wenigstens teuer sein, um uns attraktiv zu machen." - oder wie?

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    Von Klaro am Do, 26. April 2001 um 07:48 #
    @Ano1
    Die Prozis sind richtig komplex! Und da sie keine Massenware sind, sind sie Richtig teuer.

    @Ano3
    Ich haette auch lieber alles andere als AMD und Co. Da steckt wenigstens noch Leistung ohne Megascherz drin. Aber teuer *heul*!

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    Von ex-Anonymous am Do, 26. April 2001 um 12:13 #
    Die Alpha Prozessoren sind nicht so teuer. Die mainboard sind es. unverdienter Weise.

    Zumindest vor einiger zeit, als es Alphas noch vergleichsweise einfach einzeln zu kaufen gab, lagen die ersten 21264 bei ca. 700DM. Aber Die Bretter lagen um 2500 - und das, obwohl sie weniger boten als vergleichsweise "Intel" Bretter.

    Dazu kommt, wer sollte eine Alpha kaufen ?
    Win9x war IA32 Domäne, NT hat sich im Masasenmark nie richtig durchgesetzt, Win2K untetstützt keine Alpha mehr. Linux ist erst seit recht kurzem am populär werden, und wer hat schon wirklich ein reines Unix system. Viele linuxer/BSDŽler haben noch irgendwie Win laufen.

    Woher sollen die masenverkäufe kommen.

    Ansonsten ist eine Alpha nicht komplexer als ein PIII. Und auch im "Anwendungsbereich" nicht wirklich viel schneller.
    Renderer, 3D Spieler und Menschen, die die endlichkeit von PI beweisen wollen, wären Glüücklich, aber joe Textverarbeitung mit ein wenig surfen hat davon nichts.

    Und wer trotzdem "bock" auf ne richtige Architektur hat, kann schon recht günstig ältere Alphas kaufen. Von ev4 rate ich eher ab (weil zu langsam), aber ev5 Maschinen (21164) gibt es schon recht günstig - liegen aber bei gleicher Taktrate etwas unterhalb eines Athlon/PIII.
    Ansonsten gehen bei ebay gerne mal ältere RS/6000 oder Indi2 weg. Aber dann eher für interessierte als für Arbeitsmaschinen.

    www.gall.de verkauft auch gebrauchte Unix Maschinen.

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    Von ex-Anonymous am Do, 26. April 2001 um 12:23 #
    P.S.: ich entschuldige mich bei allen Lesern für die Zumutung in sachen Rechtschreibung.
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    Von Klaro am Do, 26. April 2001 um 12:53 #
    @ex-Ano
    RS/6000 laufen aber mit PowerPC Prozis und nicht mit Alphas und sie brauchen Stunden zum booten :-(.
    Fuer den Anwendungsbereich reicht ein 500 Intel oder sonst etwas. Aber sobald du FPU Leistung brauchst sind die Dinger einfach nur langsam. Und FPU Leistung ist das, was ich im Moment brauche.
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    Von ex-Anonymous am Do, 26. April 2001 um 13:07 #
    Ist mir schon klar. Auch die Indis laufen nicht mit Alphas. Aber muß es denn unbedingt ne Alpha sein (ja!) ?

    Ich denke mal, Du kannst auch mit anderen "Unix" Kisten Spaß haben. Preis-Leistungsmäßig ist IA32 nunmal ungeschlagen.
    Und wenn du mal ne "richtige" Architektur kennen lernen willst, tut es halt auch ne alte Sparc, mips, PA-RISC oder was auch immer. Zumindest NetBSD läuft ja auf allen :)

    Und wenn sich jemand ne Alpha als "Arbeitsmaschine" zulegt, wird er (sie?) spätestens beim Thema Video-widergabe den ersten Schock bekommen. Von Java gibt es inzwischen ja zumindest ne Beta. Geht weiter, wenn jemand kommerzielle Software oder Closed Source allgemein einsetzen will, wie z.B. Star Office; wenn auch Open Source Probleme macht, weil der Compiler miserablen Code erzeugt und z.B. KDE2 (noch) nicht übersetzt (da hat sich der Rot Hut Compiler bezahlt gemacht).

    Ist leider nicht so, das du ne Alpha und Linux hast, und alles so glatt und reibungslos läuft, wie man das von Intel gewohnt ist.

    Wird aber zumindest bei Alpha immer besser, und wenn erst der gcc-3.0 kommt, wird alles gut :)

    Deshalb tut es auch ne RS/6000 oder ne Indi2 oder ne alte Sparc, weil die Intel Kiste als "Arbeitsmaschine" (was für ein sch*** pseudo Wort) nicht ohne weiteres zu ersetzen ist.
    Du hast halt die Wahl zwischen "Idealismus" und Bequemlichkeit.

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    Von Klaro am Do, 26. April 2001 um 14:29 #
    Du hast schon recht, fuer zuhause reicht ne Intel Kiste. Spass mit grossen Kisten habe ich auf der Arbeit genug. Leider sind da ziehmlich viele RS/6000 dabei. Ich mag die Dinger einfach nicht. Und AIX mag ich noch viel weniger. Aber gelegentlich sind da auch ein paar Sun's dabei.
    Zum Heimgebrauch koennte ich mir so ne kleine Sun vorstellen, das wird aber noch nen Moment warten muessen.
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    Von ex-Anonymous am Do, 26. April 2001 um 15:15 #
    Ich weiß nicht, für zu Hause ne kleine nicht Intel Kiste hat was, wenn man Spaß an freien Unices hat und nicht "bloß" arbeiten will. Also Linux/BSD als selbstzweck.
    Sicher AIX ist nicht wirklich schön - ob ich Solaris wirklich mag, sei auch dahingestellt. Es kommt komischer(?) Weise nichts an *BSD oder (Slackware) Linux ran. Kenne nun SCO und HP-UX nicht, aber auch Tru64 hat mich nicht wirklich in Begeisterungsstürme versetzt - um nicht zu sagen, ich bin zu blöde, die Konsole richtig einzustellen oder X richtig zu konfigurieren. Aber ich stehe ja auch mit XFree auf Kriegsfuß, liegt also an mir ;)
    Allerdings kenne ich die kommerziellen weit weniger gut als eben Linux, weshalb meine Aussagen mit Vorsicht zu genießen sind.
    Wirklich begeistert war ich nur von Irix (auf ner O2), aber auch hier halt nicht so annähernd so viel Praxis wie mit BSD/Linux.
    Weshalb ne alte Indi2 her muß.
    Mag sicherlich Gewöhnung sein, aber alleine die Verzeichnisstruktur erscheint mir bei den freien wesentlich übersichtlicher. Und "praktische hardcore Betriebserfahrung" hab ich "mit den großen" halt nicht.
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    Von ex-Anonymous am Do, 26. April 2001 um 15:18 #
    Ich weiß nicht, für zu Hause ne kleine nicht Intel Kiste hat was, wenn man Spaß an freien Unices hat und nicht "bloß" arbeiten will. Also Linux/BSD als selbstzweck.
    Sicher AIX ist nicht wirklich schön - ob ich Solaris wirklich mag, sei auch dahingestellt. Es kommt komischer(?) Weise nichts an *BSD oder (Slackware) Linux ran. Kenne nun SCO und HP-UX nicht, aber auch Tru64 hat mich nicht wirklich in Begeisterungsstürme versetzt - um nicht zu sagen, ich bin zu blöde, die Konsole richtig einzustellen oder X richtig zu konfigurieren. Aber ich stehe ja auch mit XFree auf Kriegsfuß, liegt also an mir ;)
    Allerdings kenne ich die kommerziellen weit weniger gut als eben Linux, weshalb meine Aussagen mit Vorsicht zu genießen sind.
    Wirklich begeistert war ich nur von Irix (auf ner O2), aber auch hier halt nicht so annähernd so viel Praxis wie mit BSD/Linux.
    Weshalb ne alte Indi2 her muß.
    Mag sicherlich Gewöhnung sein, aber alleine die Verzeichnisstruktur erscheint mir bei den freien wesentlich übersichtlicher. Und "praktische hardcore Betriebserfahrung" hab ich "mit den großen" halt nicht.
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Von ErrEss am Do, 26. April 2001 um 08:32 #
Wenn eine CPU ohne gross "skaliert" zu werden (viel MHz), mehr leistet (PA-Risc, PowerPC, Alpha), als eine CPU mit vielen Umdrehungen (gut fuer die Werbeabteilung, da nur EINE Zahl), dann muss sie einfach viel "intelligenter" sein. Und Intelligenz ist eben schwer zu erlernen und mesit teurer, da sie in kleineren Stueckzahlen auftritt. Die Masse liebt eben ihre Schwarzenegger-CPUs mit den einfachen Loesungen.
Ein, meiner Meinung nach, wichtigeres Problem ist, dass, wie auch beim Betriebssystem, jede Unix Klitsche ihre eigene CPU haben muss und diese (Mips, Alpha, Sparc, PowerPC,...) auch nur alleine in kleinen Stueckzahlen, selber verarbeitet, anstatt die leistungsfaehigste einzukaufen. Und das ist zur Zeit eben der Alpha.
Ein Problem des Alpha ist aber seine Leistungsgier. Er konsumiert die gelieferten Elektronen recht heftig und wandelt davon vieles in Waerme um.
Ein Alpha in moderner (13um)Architektir in Maschinen verschiedener Systemhersteller (Sun, IBM ;-) ), also grosser Stueckzahl und kleinem Preis, waere auch Linuxs Traum.
Stattdessen arbeitet der Pinguin hauptsaechlich auf einer 80er Jahre CPU mit wenig (segmentierten)Registern, die immer noch rueckwaertskompatibel zu ihren Urgrosseltern ist und reif fuer eine Antiquitaetensammlung.
Aber ein richtiger Mantafahrer braucht eben auch 1,7GHz, die bei 90 Watt verbraten werden. Mami wird das E-Werk schon bezahlen.
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    Von Mosh am Do, 26. April 2001 um 20:36 #
    soweit ich dass noch im Kopf habe,
    werden von den MIPSen im embedded Bereich
    _signifikant_ mehr fabriziert als Intel(&Co) im PC-Bereich.

    Und in dieser Prozessorsparte ist Stromsparen auch nicht ganz unwichtig ...

    Mosh

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    Von ex-Anonymous am Fr, 27. April 2001 um 11:41 #
    Die MIPS für den Embedded Bereich sind nicht gleich mit denen in den SGI Kisten.
    Sprich, die "großen" mips werden nicht billiger durch die in Massen verkauften "kleinen", da die beiden nichts miteinander teilen und so auch keine Produktion teilen können.
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Von tycoon666 am Do, 26. April 2001 um 08:35 #
Ich habe zwar schon lange keine preissliste mit alphas mehr gesehen(weiss jemand wo es alphas zu kaufen gibt) aber ich kann mich errinern das Die alpha prozessoren nicht sooo teuer waren.
Das Teure waren die Boards > 3000DM :(

tycoon666@jabber.com

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Von Frä am Do, 26. April 2001 um 09:14 #
die alpha-architektur ist sicher eins der besten architekuren. das problem liegt bei compaq das die alphas sooo teuer sind.
wieso:
1. die taktfrequenz diferenz vom heutigen alphas zu denen vom jahre 1998 sind minimal (ca. 300 Mhz(bei der architektur: 21264))
2. compaq investiert nicht viel in die architektur.
3. wo bleibt der alpha 21364??? dieser prozessor sollte schon auf den markt sein(roadmap 1998).
4. viele entwickler gingen als compaq dec übernahm ( okey, grosser teil von der strongarm seite.)
es entstanden 2 neue firmen:
www.sibyte.com
www.alchemysemi.com

es gab natürlich noch schwirigkeiten bei der herrstellung bei samsung. aber das finde ich kann nicht jahre dauern.

es hat den anschein das compaq den alpha sterben lässt. das find ich schade:-(


Frä

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    Von conloos am Do, 26. April 2001 um 10:33 #
    tja,

    ich hab schon vor jahren gehört und gelesen (cŽt) das die russen an einem proz basteln unteranderem mit sun .. angeblich soll es "der" itanium killer werden (schneller und kleiner - was den ausschuss verringern soll)

    man kann nur hoffen, daß die das hinbekommen mit der entwicklung und sun das produziert

    conloos

    ps: an die skeptiker .. pentium 1-3 sind eigentlich auch mehr "russisch" als "amerikanisch" :)

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    Von Frä am Do, 26. April 2001 um 11:28 #
    ich kenne den prozessor er heisst elbrus weitere infos bekommst du unter:
    www.elbrus.ru

    (ich glaube der server ist down oder die firma, konnte nicht auf die site)

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    Von hjb am Do, 26. April 2001 um 11:42 #
    Compaq hat mit dem Apha nicht so viel zu tun. Hersteller von Alphas ist API Inc. Leider werden die CPUs und Boards immer teuer bleiben, weil die Stückzahlen so niedrig sind. Aber den Intel-Schrott stecken sie immer noch in die Tasche, auch wenn der Vorsprung geringer geworden ist.

    Es gibt m.W. eine Roadmap bis zum Jahr 2025; doch wenn es Alpha nicht gelingt, den Leistungsvorsprung zu halten oder preiswerter zu werden, dann ist das alles Makulatur...

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    Von Frank am Do, 26. April 2001 um 12:58 #
    Hallo,

    ich habe mit den Russen oefters beruflich zu tun.
    Es fehlt ganz einfach das Geld, um den Chip in Serie oder Massen zu produzieren. Ausserdem muss ja der Markt dafuer da sein. Sun hat sich wohl zurueckgezogen. Uebrigens gab es vor dem Wechsel zu Transmeta Geruechte, dass Linus an diesem Projekt teilnimmt.
    Kostenlos (quasi als open source) wollen die Russen das Design wohl auch nicht abgeben.
    Da spielt auch der Nationalstolz mit, wie man jetzt sieht haben sie z.B. trotz ISS fertige Plaene fuer eine Mir2 in der Schublade. Alles eine Geldfrage.
    Wirklich schade, denn Intel blockiert mit seiner Itanium-Ankuendigung ohne Resultate ganz einfach jahrelang den Markt.

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Von BuBu-macher am Do, 26. April 2001 um 12:55 #
Ich habe einen PWS500a und die meisten Leute sollten lieber bei x86-PC's bleiben.
Die Architektur ist interessant, ohne Frage (siehe Interrupts).
Das ist bei der total vermurksten PC-Architektur aber keine Kunst (siehe A20-Gate).
Bei den Alpha's ist auch nicht alles Gold was glänzt.
Ich hoffe die Itanium-Architektur räumt mit den unsäglichen Ur-PC-Fragmenten mal so richtig aufräumen.

Ach ja. Hat jemand Erfahrung mit FreeBSD auf Alpha?

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    Von ex-Anonymous am Do, 26. April 2001 um 13:15 #
    Yup. 4.2 Läuft ganz ok (auf ner AS500), aber einige Ports machen Probleme.
    KDE2 libs, Gnome-applets, icewm :(, mozilla, XFree4 (3.3.6 läuft).

    Allerdings ist das der Stand von vor 2 Monaten, vielleicht haben sich eineige Ports "erholt". Für IceWM gibt es keinen Grund, außer, das er aus unersichtlichen Gründen ein apm.o haben will, das es nur im i386 tree gibt. Reine Schlamperei, aber ich kanns auch nicht besser machen.

    Ansonsten werde ich mal 4.3 testen, vielleicht ist der gcc2.93 ja wirklich besser auf ner Alpha als sein unrühmlicher Vorgänger.

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