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Thema: KDE eingefroren

61 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von rewi am Di, 12. Juni 2001 um 18:18 #
Hoffentlich wird auf das Ressourcenmanagement nicht wieder erst in der 2.2.1er geachtet. Das war bei 2.1 mein Eindruck.

rewi [sich an der schnellen entwicklung von linuxanwendungen erfreuend]

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Von rewi am Di, 12. Juni 2001 um 18:19 #
Hoffentlich wird auf das Ressourcenmanagement nicht wieder erst in der 2.2.1er geachtet. Das war bei 2.1 mein Eindruck.

rewi [sich an der schnellen entwicklung von linuxanwendungen erfreuend]

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Von gnu128 am Di, 12. Juni 2001 um 18:41 #
einfach genial. :) *freu*
Bei mir leuft 2.2alpha2 schon ne ganze Weile und ich bin echt beeindruckt wie stabil alles laeuft.
(java-applets funzen auch endlich richtig)
Wenn die Kde-Developer dann noch das Starten von Kde-Programmen beschleunigen bin ich fast rund um gluecklich :), was nich heisst, dass sich die kde-coder sich zurueck lehnen koennen!!!
WEITER SO! und THANKS fuer Kde.

Hoffentlich bricht diesmal nich gleich wieder so ein bescheuerter flam-war aus.

cya

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Von Der wahre Experte am Di, 12. Juni 2001 um 18:55 #
Grafische Benutzeroberflächen sind für Weicheier.
Nur mit dem Vi kann man ein System vernünftig einstellen.
Dateimanager wie MC sind Scheiße, cd und ls reichen völlig aus.
KDE sieht aus wie Windows und Gnome erinnert mich an einen Unfall in einem
Farbengeschäft. Wer eine Maus anfasst, dem soll die Hand abfallen.
  • 0
    Von Robert am Di, 12. Juni 2001 um 19:06 #
    Ich persönlich habe lieber eine Maus in der einen Hand und meine Freundin hält meine andere Hand.

    Aber was erzähle ich Dir das? Vor lauter auswendig lernen der Unixbefehle, kennst Du mit Sicherheit nicht den Unterschied zwischen Weiblein und Männlein. :-P

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    Von Booty am Di, 12. Juni 2001 um 19:17 #
    Wer eine Tastatur anfasst, dem sollen ebenso beide Hände abfallen. Richtige Experten senden ihre Befehle per Gedankenübertragung in den Rechner :-)
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    Von Manuel am Di, 12. Juni 2001 um 19:46 #
    Gedankenübertragung. Pfff... ich bediene meinen Rechner per Firewire - intravenös in meinen Arm rein. :-)
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    Von Der einzig Wahre Experte am Di, 12. Juni 2001 um 19:47 #
    tastaturen sind für weicheier!
    also ich code jedesmal direkt den kernel rein, direkt über den den tastaturcontroller, mit nem stück draht!


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    Von stefan.becker am Di, 12. Juni 2001 um 19:56 #
    wer braucht schon vi ? briefe kann man auch mit
    echo "was auch immer"
    schreiben.
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    Von greg am Di, 12. Juni 2001 um 19:57 #
    echo ist völlig überflüssig!

    mann kann doch einfach die passenden funktionen aus der c-lib nehmen ;)

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    Von Catonga am Di, 12. Juni 2001 um 20:02 #
    Tastatur, gg ach was.


    Ich mach das alles per virutellem Holodeck.
    Wenn ich nen neuen Kernel will sag ich:
    Computer, generiere neuen kernel.

    Und Festplattensäuberung wird mit dem Holobesen durchgeführt.
    Also ein sehr menschenfreundliches
    Eingabe-Interface. :)


    Natürlich kann man das in allen Varianten haben, wer z.b. ne Textdatei bearbeiten will,
    der braucht nur virtuellen Teig zu kneten und sich den Kuchen daraus zu backen.
    Andere Leute bevorzugen es gerne Lustvoller,
    die masieren dann ne virutelle Frau anstatt nen Teig, das Endresultat also ne bearbeitete Textdatei bleibt die selbe.
    Soviel zum Vielfältigen Interface.

    Tastatur ist Schnee von gestern, höchstens
    was für Nostatliger die noch kein Holodeck haben.


    0
    Von c3k am Di, 12. Juni 2001 um 20:08 #
    Computer sind für Weicheier.
    Nur mit dem Abakus kann man seinen Hintern vernünftig einstellen.
    Computer wie Intel sind Scheiße, 5 Finger reichen völlig aus.
    Linux sieht aus wie meine Mama und Gnome erinnert mich an einen Elefanten in einem
    Narbengeschäft. Wer ein Haus anfasst, dem soll die Wand einfallen.

    ... oder so. ;-)

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    Von Stefan Antoni am Di, 12. Juni 2001 um 20:36 #
    Holodeck kann ich mir leider nicht leisten, aber ich bin sicher in 1-2 Jahren kriegt man die Dinger bei jedem neuen Haus mit dabei (dann aber halt nur als bulk version, besser als nix).
    Ich glaub ich warte noch ein bissi und lass mir jetzt erstmal die Hände abhacken damit ich mir nen vi draufschrauben kann. Leider kann ich dann aber meine cat nicht mehr streicheln.
    muss ich noch mal drüber nachdenken, währendessen hole ich mir im cd /pub more beer.
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    Von Descartes am Di, 12. Juni 2001 um 21:01 #
    Ein echter Crack benutzt weder Holodeck noch C-Lib.

    Der Coded noch nicht mal in Assembler -- weil Assembler mit seinen Mnemonics was für Warmduscher ist.

    Ein echter Crack coded seinen Rechner -- wie anno dazumals den guten alten Altair (Gott hab' ihn selig) -- indem einzelne Bits verschoben werden.

    SO long and
    01100110 01110101 01100011 01101011 00100000 01111001 01101111 01110101 Checksumme 01011000

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    Von Sierk am Di, 12. Juni 2001 um 21:29 #
    Real geeks install their software by hand!
    Clench a magnetized needle, (which you must magnetize yourself)
    between your thumb and forefinger, and carefull magna-etch the data of
    your program onto the surface of your hard drive platter.
    Don't leave any fingerprints on the platter, and for god's sake, leave
    your static electricy elsewhere!
    Use of microscopes is generally frowned upon. Come on! Like you can't
    feel your way through those sectors!
    0
    Von Patrick am Di, 12. Juni 2001 um 21:33 #
    Sorry, aber der war echt gut :-) Glücklich sind diejenigen, die ohne X leben können, wenn es sein muss. Ich bin da eher ein Weichei.
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    Von Bephep am Di, 12. Juni 2001 um 21:44 #
    Äh,mmn. maine forschlak, Morsetate nemen.die ganse buchstabe auv tastarturr ales kaos durcheinander keine sitehm wenich plaz auf schreiptisch. jez schreipe nur 2 vinger dan brauche nur einen. get schneler muß nicht mer buckstape suchen. Hat einer program.
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    Von Markus Schmiedel am Mi, 13. Juni 2001 um 14:08 #
    Leute, ihr seid doch langweilig.
    Ich boote meinen Kernel per Morsetaste über die serielle Schnittstelle.
    ;-)
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    Von Albedo am Mi, 13. Juni 2001 um 14:45 #
    Dämliche Rotznase....
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    Von Andreas am Do, 14. Juni 2001 um 11:27 #
    so ne typen die meinen die weißheit mit löffel gegessen zu haben stinken mir zu tiefst.
    vieleicht hast "experte" mal darüber nach gedacht was oberflächen wie kde erreicht haben. oder diese teile würdest du wahrscheinlich der einzigste sein der linux überhaupt noch benutzt.
    echt mal solche typ bringen mich zur weißglut. kauf dir ne scheibmaschine!!!!!!!! :((
    0
    Von Gerd am Do, 14. Juni 2001 um 12:52 #
    kannst du mit vi auch GIMP benutzen?
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    Von michael am Do, 14. Juni 2001 um 22:02 #
    lol - der war gut ;-)))


    vi tux.bmp

    0001000 110100100
    0001001 010100010
    0010001 001001000
    0101001 001010101
    ...

    (esc) x


    hehe

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Von Death Viper am Di, 12. Juni 2001 um 19:14 #
Wie lange soll Linux noch leben wenn es nur Befehle giebt ? Dem Desktop gehört die Zukunft. Wie soll man sonst mit einem perfekt eingestellten System Briefe oder Bilder erstellen ? Oder soll Linux nur perfekt eingestellt werden um dan stolz zu sagen "Habe ich ein perfekt eingestelltes System. Ich kann zwar nicht mit arbeiten aber es ist perfekt."
  • 0
    Von Descartes am Di, 12. Juni 2001 um 19:48 #
    Dem Desktop gehört die Zukunft. Wie soll man sonst mit einem perfekt eingestellten System Briefe oder Bilder erstellen ?

    Grafiken und Bilder erstellen ? OK.

    Aber seit wann braucht man zum Erstellen von Briefen einen Desktop ?

    Die UNIX-Systeme hatte ebenso wie MS-DOS über zehn Jahre lang keinen Desktop.

    Donald Knuth hat in den siebzigern seine Bücher mit TeX geschrieben.
    Ein LaTeX-System liefert mit dem DIN-Brief Paket 1a formatierte Briefe ab. Von Büchern, Dissertationen, Studien- und Diplomarbeiten gar nicht erst anzufangen. Weder für das erstellen noch für das Ausdrucken mit LaTeX brauchst du einen grafischen Desktop. Zur Not kannst du im tiefsten Afrika sitzen und per HAM/Telnetverbindung deine Diplomarbeit auf dem Uni-Rechner in München schreiben und ausdrucken.

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    Von Catonga am Di, 12. Juni 2001 um 20:15 #
    Ich glaube was Death Viper mit den Briefen meinte ist das Whysigwig (oder wie auch immer das in Kurz Forum heißt).

    Also "what you see, is what you get", bei allen Vorteile von tex und co ist die für menschen einfache virtualiesierung des Briefes mit solchen Grafischen Oberflächen ein nicht zu verachtente Erleichterung.

    Es fehlt letzten endes manchmal nur an Programmen die das auch in der Praxis stabil
    umsetzen so daß es wirklich eine Erleichterung zum arbeiten ist.


    Also die Console hat sicher irgendwo ihre Vorteile, z.b. beim Dateimanagement oder beim Konfigurieren des Systems.
    Aber ein Desktop ermöglicht viele andere neue Dinge, z.b. das anschauen von Videos.

    Außerdem spart man sich das erlernen von vielen Befehlskombinationen was bei einer Konsole nötig ist, z.b. wäre das GnuPG als PGP Ersatz.
    Wenn man da einen schönen Überblick über seine Public Key Sammlung haben will welche man vielleicht noch gleich bearbeiten möchte,
    dann ist ein schönes GUI nicht zu verachten.

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    Von CP am Di, 12. Juni 2001 um 21:30 #
    Heißt in Kurzform WYSIWYG ;-)
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Von Rüdi am Di, 12. Juni 2001 um 20:08 #
Ihr habt die Ironie von Linux-Newbye ja wirklich gut verstanden :)

P.S.:
Nehmt nicht immer alles so tierisch ernst und lacht mal zwischendurch :)

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    Von Spark am Di, 12. Juni 2001 um 21:11 #
    Genau. :)

    Ich dachte ich werd' nicht mehr, als ich tatsaechlich "ernsthafte" Antworten auf die Postings vom wahren Experten und dem Linux Newbye gefunden habe. :)
    Es trifft zwar teilweise erschreckend nah die Wirklichkeit, aber ganz so schlimm sollte es dann doch nicht sein. ;)

    Die Aussage ist vertretbar. Wer meint, dass ihm einer abbricht, wenn andere mit grafischen Benutzeroberflaechen arbeiten, ist genauso daemlich, wie die "Ich hbae linux 7.0 erklaerr mri mal eina wie man da die farbe wechlset"-Typen. ;)

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    Von Spark am Di, 12. Juni 2001 um 21:13 #
    Es kann sich allerdings auch um einen oder zwei Tolls/Trolle gehandelt haben, die gehofft haben, dass manche die Postings fuer voll nehmen und sich heftigs streiten. =)
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Von Anonymous am Di, 12. Juni 2001 um 20:40 #
Was ist denn auf ser Susi 7.2 drauf?

Die alpha?

Und damit werben die dann?

TsTs?

Äh.

TsTs. Meinte ich.

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Von Anonymous am Di, 12. Juni 2001 um 23:59 #
Der HJB ist heute aber wieder eifrig am Kommentar-Löschen ;-)

erst warens 52 Kommentare, dann 48 und jetzt nur noch 26

irgendwann hast du es geschafft und hier steht eine negative Anzahl Kommentare ;-

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Von hjb am Mi, 13. Juni 2001 um 00:00 #
Heute hat das Board mächtig zugeschlagen. Zuletzt waren nur noch zwei Kommentare übrig, so daß ich einen Backup eingespielt habe. Habe auch gleich einen Fehler im NewsBoard entdeckt und beseitigt. Mal sehen, ob es jetzt hält...
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    Von Anonymous am Mi, 13. Juni 2001 um 00:13 #
    Na dann wird es langsam Zeit dass Ihr das ominöse Newsboard v2.0 enthüllt und einbaut.
    *Vaporware-Award verleih*

    Bevor dem "Lösch-Daemon" noch wichtige Teile von Pro-Linux zum Opfer fallen.

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    Von Demon am Mi, 13. Juni 2001 um 09:01 #

    Irgendwie fuehle ich mich immer angesprochen, wenn es um das NB2.0 geht... ;-)
    Wir sind auf jeden Fall dabei und haben das Teil nicht aus den Augen verloren. Leider bleibt mir in der letzten Zeit immer weniger Freizeit uebrig und NB wird nicht mehr so effektiv wie noch vor einem halben Jahr entwickelt. Wir haben es aber nicht vergessen, nur die Prioritaeten ein wenig verschoben ;-)

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    Von feldsee am Mi, 13. Juni 2001 um 09:14 #
    Ihr administriert das Board doch nicht etwa mit einer grafischen Oberfläche!?!?!

    ;-) feldsee.

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Von Bephep am Mi, 13. Juni 2001 um 00:58 #
Habe ich mir gleich gedacht das nicht gelöscht wurde. Auch wenn einer schreibt das diese Seite das niedrigste Nivau von PL ist.Einer der besten Eigenschaften von PL ist das es keine Zensur gibt, ausser bei wirklich schwachsinnigen Beiträgen.Dafür einmal danke an das Team. Und vor allem an hjb der 142 Beiträge ? über sich ergehen lassen musste ohne Zensur und löschen. Finde ich sehr gut!!
PS. Ich gebe zu das mein noch existierender Beitrag Schwachsinn ist. Aber das Leben ist ernst genug.Aber seit Tuxtöter nicht mehr da ist haben wir nichts mehr zum lachen.
Noch ein PS.
Warum wird die Seite von KDE.org.de nicht aktualisiert ????
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Von zyta am Mi, 13. Juni 2001 um 10:15 #
Hi zusammen,

weiss jmd. ob die KDE2.2 schneller ist als die 2.1er ?!

Einige Beispiele:
auf meinem 200MMX mit 128MB RAM dauert es erstmal eine Ewigkeit, bis er den KDE hochgefahren hat (ca. 30 Sekunden ab Login)

mp3 abspielen lastet den artsd mit ca. 65% aus !

und für ein Programm zu starten muss ich im Schnitt auch um die 10 Sekunden warten.

KDE2.1 macht mir einen sehr guten und auch stabilen Eindruck... doch die Performance ist zum reiern... liegts am C++ ??? (ein weiterer Nachteil. der fwbuilder<<10MB wurde nach dem compilieren zu einem 100MB Projekt !!)

weiter so... doch bis die Performance einigermassen stimmt, arbeite ich noch auf Gnome1.4

PS: jaja... selber compilieren, dann ist's schneller: Stimmt nicht: Habs probiert mit allen Compileroptionen. Macht höchstens 8% aus

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    Von Anonymous am Mi, 13. Juni 2001 um 10:47 #
    das scheint der einzigste punkt zu sein wo sich die meisten kde-benutzer einig sind - die performance. mit C++ dürfte das aber nix zutun haben, eher mit der art-und weise wie man es implmentiert hat.
    das kde-2.2 plötzlich ein sprinter wird ist aber unwahrscheinlich, evtl. dauert das aufstarten bei dir dann vielleicht noch 20s anstatt 30s.
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    Von Lucifer am Mi, 13. Juni 2001 um 10:51 #
    eine grosser speed-zuwachs bei 2.2 ist nicht zu erwarten. wenn du gute performance und schnelle aufstartzeiten brauchst musst du wohl bei gnome bleiben.
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    Von Daniel Molkentin am Mi, 13. Juni 2001 um 13:21 #
    Hallo!

    Zu dem Thema "Speed in KDE 2" gibt es eine ausführliche Analyse von Waldo Bastian (http://dot.kde.org/989353453/), die sehr deutlich macht, das wir leider nicht sehr viel an der bisherigen Lage ändern können, ohne dass sich andere Sachen in Linux verändern. Konkret zu nennen ist da z.B. der GNU Runtime Linker (LD), der leider nicht auf die Massen von Symbolen, wie sie bei C++ und besonders bei großen Projekten wir KDE anfallen, optimiert ist. Wäre er optimiert, würde alles per-se schon mal 40-60% schneller laufen.

    Was die Entwickler angeht: Sie bemühen sich sehr, Code Doubletten auszumerzen und den verbleibenden code zu optimieren. Nur so ist Geschwindigkeitszuwachs auf ganzer Fläche möglich.

    Das alles ändert zwar nichts an der Prolblematik, macht aber deutlich, dass andere große Projekte (auch GNOME in 2.x, auch wenn sie kein C++ verwenden) früher oder später bei diesen Problemen landen werden. Auf Waldos Analysen hin gab es jede Menge Antworten von Fachkundigen und Verantwortlichen anderer Projekte und so bleibt zu hoffen, dass nicht nur KDE schneller wird (wir arbeiten dran, wirklich!), sondern dass sich auch die Bedingungen "run herum" bessern.

    Gruß,

    0
    Von Tackat am Mi, 13. Juni 2001 um 13:22 #
    > weiss jmd. ob die KDE2.2 schneller ist als die 2.1er ?!

    KDE 2.2 ist gegenüber KDE 2.1 nocheinmal eine ganze Ecke schneller geworden.

    > liegts am C++ ???

    Ja und nein :-) Der Grund für den relativ langsamen Start liegt darin, daß die Programmierer fast alles in irgendwelche Bibliotheken packen (spart Ressourcen). Leider ist Linux/Unix (genauer gesagt: der dynamische Linker) nicht auf einen Desktop ausgelegt, dessen Applikationen fast nur aus Programmbibliotheken bestehen und auch auf sehr viele zurückgreifen.
    Das erklärt, warum KDE 2.x-Programme (und auch etwas modernere Gnome-Programme) langsamer starten als vergleichbare Programme aus KDE 1.x/Gnome 1.x-Zeiten.
    Es gibt jedoch sehr erfreuliche Nachrichten. Wenn ich

    http://lists.kde.org/?l=kde-core-devel&m=99134101312638&w=2

    richtig verstehe, dann dürfte bei künftigen gcc-Versionen in denen das Problem behoben ist (evtl. gcc 3.1?) KDE nur noch etwa 5% der aktuellen Startzeit pro Programm benötigen.
    Für gcc 3.0 (und aktuelle gcc-"snapshots") ist wohl voraussichtlich noch keine Besserung diesbezüglich zu erwarten - da wird wohl gcc 2.95 noch schneller bleiben.

    > PS: jaja... selber compilieren,
    > dann ist's schneller: Stimmt

    Welchen gcc benutzt Du eigentlich :-) ?

    Wer noch mehr zu dem Thema von Fachkundiger Seite erfahren will:

    http://www.suse.de/~bastian/Export/linking.txt

    Und noch ein paar Tips, um KDE-Programme schneller zu starten:
    - kein Antialiasing verwenden oder nur wenige Truetype-Fonts oder aber aktuelles XFree-CVS (aufgrund eines fehlenden Caches wurde der Start bei vielen Truetype-Fonts oft recht lang - das hat sich mit dem aktuellen XFree geändert).
    - hdparm verwenden, um die Parameter für die Festplatte richtig einzustellen.
    - QT mit
    ./configure -sm -gif -system-jpeg -no-opengl -kde -no-g++-exceptions -xft
    kompilieren.
    - gcc 2.95 verwenden.

    Grüße,
    Tackat

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    Von zyta am Mi, 13. Juni 2001 um 16:23 #
    @Tackat

    dann warten wir halt auf gcc3.1 ;) Hoffe nur, dass das nicht gerade Jahrzehnte dauert.

    Du wolltest wissen, was für einen gcc ich benutze ??

    Kann ich dir schon sagen:
    gcc 2.95.2 :)

    mfg
    zyta

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    Von Tschortsch am Do, 14. Juni 2001 um 07:40 #
    Wie ist das eigentlich mit C++ und Mozilla. Linkt Mozilla gegen die C++ Bindings von GTK? Wenn ja könnte man wohl mit einem kdeinit mässigen hack oder mit dem geplanten preliking kürzere start Zeiten erreichen.
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Von los-banditos-und-die-maskierte am Mi, 13. Juni 2001 um 10:44 #
Bei KDE2.2 soll die Performance besser als bei 2.1 sein, aber neue Welten duerften sich da nicht grad auftun.
Wenn Du nicht ne aktuelle Maschine hast, solltest Du die Finger von KDE lassen und lieber bei Gnome bleiben. Ich selbst hatte bis vor einem Monat auch "nur" nen K5-200 mit 100MB RAM. Daruaf lief KDE2.1 grottenlangsam, Gnome aber fluessig.
Ich persoehnlich bevorzuge GnuStep, aber das ist wohl nicht jedermanns Sache...

Als Alternative gibts auch noch XFE oder so, der soll extrem schnell sein, weil er nicht soviel Schnickschnack hat. Probier halt den mal aus

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Von zyta am Mi, 13. Juni 2001 um 12:22 #
Yes...

danke für die reply's :)

Hauptsache ist doch
Linux Rulez !!

Es tut sich was im Blätterwald *g*. Ist es nicht schön die Auswahl zwischen verschiedenen WM's zu haben ?

Vielleicht steige ich ja auch wieder zu 'E' um ;) Ist auch ganz nett !

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    Von Kadaverschlitzer am Mi, 13. Juni 2001 um 13:30 #
    Jopp der E16 is schon was feines, aber ich warte sehnsüchtigst auf den E17, aber da Rasterman in lezter Zeit die ganze Umzugsorgie hatte wird es wohl noch ein bischen dauern. Hat irgendjemand ne Ahnung wo man die Sourcen oder deb's zu E17 bekommt, oder isset wirklich so datt Rasterman erst bei Fertigstellung alles Online frei gibt? Soll ja ein komplettes Desktop Environment werden mit Dateimanager und so! Wie KDE und Ximian Gnome eben, aber viel schneller da die Mesa teilweise zur Darstellung benutzt wird. 3d-Funktionalität also bei dem E17! Cool !!!

    Zum Abschluss noch ne Frage, kann man das KDE-Panel wie das Gnome-Panel auch unter einem anderen Windowmanager starten?

    Gruß

    vom

    Schlitzer

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    Von Kadaverschlitzer am Mi, 13. Juni 2001 um 13:50 #
    Ok Ok hab grad noch mal bei Rasterman vorbeigeschaut, und jesehen datt ich den Source aus dem CVS bekomme ! Hatt datt schon mal jemand kompiliert und ausprobiert ?

    Gruß

    vom

    Schlitzer

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Von Anonymous am Mi, 13. Juni 2001 um 13:16 #
Einige Tips zum Linux-Performance-Tuning, was schließlich auch Gnome bzw. KDE zugute kommt:

mit "hdparm -c1 -d1 -W1 /dev/hdX" die Festplatte ausreizen; -c1 bewirkt 32-bit I/O, -d1 schaltet den DMA Modus an, -W1 aktiviert den Write Cache der Platte.

die Mount-Option -noatime erhöht die Geschwindigkeit des Ext2 oder ReiserFS Dateisystems - Befehl "remount device /dev/hdX1 -o noatime" (X steht für das IDE-Device, also hda oder hdb etc; 1 steht für die Partition) bei gemounteten Platten.

Bei jedem Zugriff auf eine Datei werden Datum und Zeit des Zugriffes auf die Datei protokolliert, was die Zugriffsgeschwindigkeit verlangsamt. Mit -noatime wird das unterbunden, Datum und Zeit des letzten Zugriffs werden also nicht mit auf die Platte geschrieben, das Dateisystem arbeitet deutlich schneller.

Falls man die /opt oder /usr in eigenen Partitionen hat, kann man sie überhaupt readonly mounten, was das System noch schneller macht. Bei Programmupdates aber nicht vergessen, diese Option vorübergehend wieder aufzuheben :-) .

Wer will, kann diese Optionen bei jedem Systemstart aktivieren, indem er die hdparm Parameter mit -k1 speichert bzw. in die Datei "/etc/rc.d/boot.local" (bei SuSE linux einfügt). Aber nicht vergessen, vorher zu testen, ob die hdparm optionen auch wirklich mit der Platte funktionieren!! Die Mount-Optionen kommen natürlich in die /etc/fstab.

Allgemein ist es sinnvoll, nicht benötigte Optionen abzuschalten; bei reinen Desktop-PCs mit Internet Anbindung sind das beispielsweise der "sshd" (secure-shell-daemon - ermöglicht gesicherte Terminalverbindungen; falls man nicht zulassen möchte, daß sich von Außen per ssh andere auf den eigenen PC einloggen, sollte man diesen Daemon deaktivieren - bei Suse über yast--> Administration des systems --> Konfigurationsdatei verändern --> start sshd auf "no") Das selbe gilt für den "httpd", also Apache. Für einen Otto-Normal-User ist es nicht notwendig, daß er läuft (deaktivieren - bei Suse über yast-->Administration des Systems --> Konfigurationsdatei verändern --> start httpd auf "no"). Sinnvoll ist es auch, den "inetd" zu deaktivieren - gleiche Vorgangsweise wie oben, nur "start inetd" auf "no".

Einen spürbaren Performance-Schub bringt auch ein Selbst-Kompilieren des Kernel bzw. der shlibs. Kernel und Libs (inklusive "kdelibs" bei KDE-Systemen) sind zentrale Bestandteile eines Systems, sie werden beinahe bei jeder Aktion, die auf dem PC ausgeführt wird, benötigt. Wenig Sinn macht es hingegen, einzelne Anwendungen selbst zu kompilieren, da diese ja meist ohnehin auf die entsprechenden libs zugreifen.

Beim Internet-Surfen ist es sinnvoll, anstatt des Browser-Cachings einen lokalen Proxy server wie zB Squid oder wwwoffle zu verwenden. Anleitungen dazu sind ja auf Pro-Linux zu finden :-) .

Viel Spaß beim Ausprobieren und der einen oder anderen Performancesteigerung.

schöne Grüße und viel Spaß mit Linux,

sam

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    Von Bephep am Mi, 13. Juni 2001 um 15:03 #
    Anonymous/sam.
    hdparm -c1 hat das Einfluss auf DOS.
    Was ist mit Swap. da gibt es verschiedene Meinungen. 128 MB genügt oder einrichten bis 512 MB. Wenn man 256 MB auf dem Rechner hat Swap lassen oder kein Swap auf der Festplatte und nur ins Ram.
    ZU KDE. Lieber Kompromisse bei der Geschwindigkeit als bei der Funktion.
    0
    Von Ronny Buchmann am Mi, 13. Juni 2001 um 16:46 #
    zum swap:

    bei kernel 2.4 mindestens doppelt soviel swap wie ram (oder kein swap, aber dann solltest du wirklich genug ram haben)

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    Von Michael am Mi, 13. Juni 2001 um 17:16 #
    @Ronny
    Wodurch wird die Faustregel Swap = 2 x RAM begruendet?
    Ist gar kein Swap bei viel RAM besser als als Swap <= RAM?
    Und wo ich gerade dabei bin: Ist der Swap besser auf auf der (bei mir) wesentlich aelteren und langsameren Slave-HD oder auf der schnelleren Master-HD zusammen mit den anderen Linuxpartitionen untergebracht?
    0
    Von miklos am Mi, 13. Juni 2001 um 18:33 #
    Also swap solltest du immer an einen schnell zugreifbaren ort haben d.h. schnelle platte. Die Platten habe auch bestimmte bereiche wo die schnelle und wo die langsammer sind (ich wies nicht mehr wie das sich heute verteilt). Du must immer dran denken, swap ist ein ram erweiterung!!

    ich persönlich habe mein swap aus, da es sogut wie nix ausgelagert wurde...
    die größe des swaps hängt nicht nur von der ram größe ab, es ist auch wichtig was für programme verwendet werden...
    ich würde ein paar monate ein relativ großen swap anlegen wenn ich neue programme verwende und dann beobachten wie weit der swap benutzt wird.
    bei mir wurden nur ca. 500kB benutzt so habe ich nu kein swap mehr....

    cu all

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    Von Uwe am Do, 14. Juni 2001 um 22:34 #
    Ich kann diese Diskusion nicht ganz nachvollziehen, mein Windows läuft noch viel langsamer als mein KDE! Ich denke mal ob ich nun eine 1/10el Sekunde länger von dem Compi hocke oder nicht ???? Ich setze seit etwa 1/2 Jahr nun Linux ein und muß sagen, 95% aller Linux User sind Fanatiker! Schneller, möglichst nur auf der Komadozeilen Ebene, 80% seiner Zeit mit Systemeinstellungen verbringen ....
    Ich denke mal das der Comp. sicher laufen soll und nicht ständig abstürzen darf -> Windows --> Das ist wirklich für mich WICHTIG!!!!
    Denkt mal darüber nach!
    Gruß aus München
    Uwe
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Von Michi am Mi, 13. Juni 2001 um 21:31 #
Ich habe einen uralten P150 Laptop mit 56 MB RAM (24 + 32). Ich hab auch lange gedacht, KDE sei zu langsam. Jetzt habe ich mir dochmal KDE2 installiert (neuste Version von Debian unstable). Ich muss sagen, der Start dauert zwar wirklich etwas lange (andererseits fahre ich meinen Rechner eh nicht runter, fuer was hat das Ding einen Sleep-Modus) und wenn es mal laeuft, finde ich die Geschwindigkeit selbst auf dem P150 wirklich akzeptabel. Nicht-KDE Programme laufen subjektiv genauso schnell wie unter jeden anderen Desktop und wenn ne Applikation mal zwei Sekunden zum starten braucht, so schlimm ist das ja auch nicht, ich oeffne und schliesse ja nicht den ganzen Tag irgendwelche Programme.

Weiss jemand, ob Sawfish KDE-compliant gemacht werden soll. Sawfish finde ich naemlich genial und KDE mit sawfish, das waere schon was!

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    Von Anonymous am Do, 14. Juni 2001 um 12:39 #
    Programmstart geht bei mir recht schnell, etwa 2s für konqi und 0.5s für Konsole (PII-400Mhz). Das klappt aber nur, wenn man AA-Fonts ausschaltet. Die sind nämlich elend langsam.
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