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Thema: K12LTSP - Linux für Schulen

27 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Do, 28. Juni 2001 um 09:31 #

überhaupt kein thema für europa/ deutschland.

suse stattet die schulen kostenlos aus...

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Von Anonymous am Do, 28. Juni 2001 um 10:49 #

ja blanke theorie....

die kosten sind einfach zu hoch... für das geld kaufe ich lieber neue billig-rechner von aldi mit 1 gigahertz und installiere eine bewärte distri von suse (kostenlos).

außerdem sind die deutschen anpassungen schön integriert... stichwort dsl+vorallem kde...

gnome ist da wohl kaum für den schuleinsatz geeignet.. kriege anfälle wenn ich sehe das der standard-texteditor in gnome vi ist.... das muß einfacher gehen... s. kde mit kword oder kedit.

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    Von LH am Do, 28. Juni 2001 um 10:54 #
    Welches GNOME nimmst du als Grundlage für die behauptung das vi in GNOME Standart ist? Bei mir ist es GEDIT gewesen. Immer schon (SuSE GNOME, Ximian GNOME 1.2 und 1.4). Kann ich nicht nachvollziehen.
    Und AbiWord ist eh stabiler und damit für den täglichen Einsatz besser geeignet als KWord.

    WOZU bruacht eine Schule eigentlich eine einfache DSL Unterstützung auf den Clients ? ;)

    Und wozu 1 GHz Rechner in der Schule?

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    Von ClubDerSteuerzahler am Do, 28. Juni 2001 um 11:01 #
    wir wollen mal nicht übertreiben. vielen schülern fällt der putz auf die stirn aber dafür mehrere 1Ghz rechner mit adsl im raum? da würde was mit der verhältnissmässigkeit nicht stimmen. es geht doch nur darum den kids den pc näher zu bringen dafür reicht auch ein P1 mit linux und win95 drauf. K12LTSP spricht genau dieses an: möglichst billig mit grossem nutzen.

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    Von Anonymous am Do, 28. Juni 2001 um 11:13 #
    Genau so.
    Und dazu brauchts auch keine eierfressende
    Wollmilchsau als Desktop wie KDE oder Gnome
    sondern qvwm odef fvwm95 reichen zu einem
    ordentlichen Unterricht aus.
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    Von Descartes am Do, 28. Juni 2001 um 15:08 #
    @Anonymous
    Du hast das Prinzip hier nicht verstanden.
    Auf dem Server kannst du *jede* Distribution der Wahl auf *jeder* von Linux unterstützter Hardwareplattform einsetzen.

    Es geht hier vielmehr darum dass die Schulen mit ihrer doch zumeist schlechter IT-Hardware nur *einen* (relativ) teuren Rechner (den Server) anschaffen müssen. Dieser kann dann ja auch mit KDE, StarOffice und xDSL ausgestattet werden wenn es dir Spass macht.
    Die Leistungsklasse der Clients hingegen ist vollkommen egal, solange die nur in der Lage sind per Bootrom oder Bootdiskette sich per BOOTP / DHCP (siehe Doku) am Server anzumelden und die Bootsoftware von dort zu bekommen.
    Somit können Schulen die nur alte 80386/80486/P1 Rechner zum Verstauben lassen rumstehen haben ihren Schülern doch eine aktuelle Software zur Verfügung stellen. Die Applikationen laufen alle per XDM auf dem Server weswegen nur *dort* die Hardware entsprechend Performant ausgelegt sein muss. Neue Clients sind recht schnell in das Netzwerk integriert, da nur in wenigen Config-Files auf dem Server (z.B. /etc/dhpcd.conf ) Daten eingetragen sein müssen. Für den Rest genügt eine Bootdiskette.
    Die Rechner sind auch sicher vor zugriffen durch die Schüler ("Performance-Verbesserungen" oder "Viren") weil die Clients beim Anmelden sich die Konfiguration inkl. Kernel vom Server holen.

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    Von benz am Fr, 29. Juni 2001 um 14:05 #
    Du schreibst (auch noch anonym):

    "gnome ist da wohl kaum für den schuleinsatz geeignet.. kriege anfälle wenn ich sehe das der standard-texteditor in gnome vi ist.... das muß einfacher gehen... s. kde mit kword oder kedit."

    Ich betreue seit ca. einem Jahr (als Schüler!) einen Internetraum zum selbständigen Arbeiten von Schülern in unserer Schule (Karls-Gymnasium Stuttgart). Wir haben alte Rechner aufgetrieben (P233 - 64MB RAM) und auf denen Debian mit GNOME installiert. GDM als Display-Manager, Netscape als Browser, den guten alten GMC als Dateimanager.

    Was soll man sagen -- den Benutzern gefällt es offensichtlich. Einige wollten zwar unbedingt KDE2, aber dann bieten wir das halt als Wahlmöglichkeit an. Genauso kann man sich den Browser aussuchen -- neben Netscape auch Mozilla, Konqueror oder Opera. Wir bieten ein sowohl als auch statt entweder oder.

    Debian hat sich wgen dem leichten Einspielen von Updates mit apt als ideal erwiesen.

    --benz.

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Von Benny am Do, 28. Juni 2001 um 11:18 #
Aus Erfahrung weiss ich, dass es nicht ganz so einfach ist, einer Schule Linux näherzubringen. Es wird eben doch meistens erwartet, dass Linux das bessere Windows ist.

Das Konzept des Informatikunterrichts an Schulen heisst eben doch oft MS-Office und Lehrer lernen nicht gerne um auf etwas, wofür sie auch noch ihr gesamtes Unterrichtsmaterial umstellen müssen.

Alte Rechner für Linux herzunehmen ist dann auch nicht immer die beste Wahl, da so ein modernes 32-Bit OS auch mit wenigen Extras mehr Ressourcen verbraucht als ein angestaubtes Windows 95.

Star Office ist schon einmal gar nicht zu empfehlen, da auf alten Rechnern (getestet P 100 mit 40 MB RAM) quälend langsam und auch extrem abturzfreudig ist, was einen effektiven Unterricht unmöglich macht.

Wünschenswert wäre ein Konzept, das den Informatikunterricht grundlegend umkrempelt und den Schülern ein tiefergehendes Knowhow vermittelt.

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    Von Mark am Do, 28. Juni 2001 um 11:28 #
    Soweit ich das verstanden habe laeuft das Star Office nicht auf den alten Clients,
    sondern auf dem Server, der gute Rechenpower habe sollte. Dazu ist ja der Linux Terminal Server
    dabei, der das regelt.
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    Von lucifer am Do, 28. Juni 2001 um 14:54 #
    tiefergehendes know-how ist nicht die aufgabe des informatik-unterrichtes an schulen (real/gymnasium). es soll in erster linie interesse geweckt werden und einfachere edv-grundlagen vermittelt werden.
    wem das nicht reicht muss sich privat weiterbilden und lernt damit gleichzeitig die grundlagen der marktwirtschaft: selbst etwas auf die beine stellen. (genau das scheint für viele kids das grösste problem zu sein)


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Von TommyTaste am Do, 28. Juni 2001 um 13:29 #
die ganze diskussion vergisst einfach auch, dass lernsoftware, die heute erhältlich ist, windows voraussetzt. sobald es also nicht mehr nur um office-unterricht geht, ist - so denke ich - windows als BS einfach vorläufig unersetzlich.

ausser ihr belehrt mich eines besseren und seid der meinung das diese software auch mit einem - kostenlosen - win-emulator läuft... leider habe ich in diesem bereich keine erfahrung...

gruss
Thomas

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    Von Anonymous am Do, 28. Juni 2001 um 14:27 #
    Also einerseits läuft da sicher manches mit WINE, andererseits gibts einiges an Lernsoftware, etwa diverse Tipptrainer. Und für den Informatik-Unterricht ist GNU/Linux wohl sowiso das bessere System.
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    Von Lucifer am Do, 28. Juni 2001 um 15:04 #
    deswegen sollte die devise auch "vielfalt" heissen - windows und linux!
    ganz auf windows zu verzichten wäre törricht. immerhin ist die chance über 90% das die kids irgendwann mit windows in berührung kommen (ja, meistends mit ms office).

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Von Anonymous am Do, 28. Juni 2001 um 15:27 #
Wieso sollte man so dumm sein und 6000 USD Zahlen fuer etwas, was man auch umsonst haben kann?
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    Von Michael am Do, 28. Juni 2001 um 16:06 #
    Hallo Anonymous,

    Jetzt bist aber du der dumme !
    Die Distribution ist natürlich kostenlos, aber in der Rechnung ist bereits die Hardware dabei !!!

    Dann ist es doch wirklich ein supergünstiges Angebot, oder nicht ?!?

    Damit wir uns richtig verstehen: Die wollen dir nichts verkaufen. Sie gehen davon aus, dass du diesen Preis für die nötige Hardware ausgeben werden musst...

    Gruss
    Michael

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Von Ralf Grabow am Do, 28. Juni 2001 um 16:12 #
Also:
Es gibt eine kleine Firma, die seit 1998 parallel zum LTSP eine kommerzielle
remote-boot Version entwickelt. Dank Kontakte
zum Klett-Verlag gelang es auch, Lernsoftware
zum Testen unter wine zu bekommen.
Es gelang, mehrere Windows- und Java-Programme erfolgreich zum Laufen zu
bringen. Zentral installiert, dezentral ausgeführt.
Zwei lokalen Gymnasien wurde eine mehrwöchige Testinstallation angeboten. Nur die Hardware
wäre bei Übernahme zu bezahlen gewesen. Sie hätten ihre alten PCs verwenden können, oder neue Thin-Thin-Clients.
Das sind AMD 333MHZ-Rechner mit 256MByte RAM für 750DM/Stück plus Serverkosten, aber die
hätten sie auf jedenfall gehabt.
Nun, wie waren die Reaktionen?
Man müsse Multimedia machen mit einem Windowsprogramm, das würde gefördert.
Die Lehrer werden seit zwei Jahren auf das neue System geschult und können nicht umgeschult werden.
Man müsse jetzt das neueste einsetzen, weil in zwei Jahren wäre doch wieder alles veraltet.
Kosten? Funktionalität? Nutzen? Effizienz? Eine Diskussion war aufgrund von Inkompetenz
nicht ansatzweise möglich.
Die Prägung auf Windows ist derart, das man wohl von einer evolutionären Schranke sprechen muss.

Ralf

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    Von Catonga am Do, 28. Juni 2001 um 16:39 #
    Ich sags ja schon lange.

    Das erklärt mal wieder die Inkompetenz der Schulen und Lehrer wenn es um das Thema Computer geht.


    Im Grunde sollten die Schüler festlegen welches OS auf die Schulrechner kommt, die Chancen das Linux drauf kommt ist da wesentlich höher, auch wenn es unter diesen Schülern sicher viele Windows Gamer gibt (die sicher gerne auf den rechnern zocken wollen ;) ).


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Von Anonymous am Do, 28. Juni 2001 um 16:36 #
Linux in der Schule wäre endlich mal etwas Sinnvolles. Das Netzwerk mit ca. 20 Clienten bricht so oft zusammen, dass das der Internetadschluss (1 ISDN-Anschluss für 20 Computer) überhaupt nicht genutzt werden kann und auf den Server kann auch nur so jede 2 Stunde zugegriffen werden.

Achja, wenn man Informatik nicht als freiwilliges Wahlfach gewählt hat, kommen zumindest wir, nie in den Computerraum.

Cu
RS

http://www.linux-spiele.de.vu

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Von TommyTaste am Do, 28. Juni 2001 um 17:44 #
die grosse - und für mich an erster stelle stehende - Frage ist: welches ziel verfolgt der computer- respektive informatikunterricht in der schule. ist es programmierung, lernsoftware, klassische büroanwendungen, surfen und email. etc?

je nach antwort wird auch das resultat im schulischen computerraum anders ausschauen!

was die hier viel kritisierte 'lernunfähigkeit' rsp. 'umlernunlust' der lehrer anbetrifft: denkt daran, es gibt in jedem job solche, die offen sind für neues, aber meistens liebt die grosse masse das vertraute und altbewährte (?). und dennoch denke auch ich, fürchten sich viele - vor allem älterer - lehrer vor dem computer im allgemeinen und linux im speziellen im unterricht, denn wenn der lehrer im schulzimmer nicht mehr die das_wissen_auf_sich_vereinende_autorität darstellt, sondern vielmehr die rolle des lern- und wissensmoderators übernimmt (insbesondere beim einsatz des internets im unterricht), kommt es zu einer neudefinition der lehrerrolle... und vor dieser neudefinition haben wahrscheinlich einige lehrer angst, wenn sie nur die gefahren, nicht aber die chancen sehen, und nur allzu oft von den schulbehörden zu wenig unterstützt werden...

in diesem sinne: helft einander und freut euch über die kleinen linuxfortschritte in den schule!

gruss
Thomas

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Von Ricky am Do, 28. Juni 2001 um 20:44 #
Müssen die Clients mit Bootroms auf der Netzwerkkarte ausgestattet sein oder genügt eine Bootdiskette? Danke im Voraus
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Von Catonga am Do, 28. Juni 2001 um 22:25 #
Wieviel Ram braucht eigentlich so ein Thin Client rechner der auf den Großen Server
per XDM zugreift?


Würd mich echt interessieren?

Muß um ein X Window des XFree Server Rechners auf dem Client darzustellen nicht auch noch extra XFree auf dem Client laufen?

Wenn ja, dann bräuchte man für den Thin Client schonmal mindestens 16 MB Ram,
viele 486 haben aber nur 8 MB oder noch weniger.


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Von Catonga am Do, 28. Juni 2001 um 22:35 #
Nachtrag.

Beim Bund ists übrigens noch schlimmer,
da läuft noch Windows 3.1.

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