Login
Newsletter
Werbung

Thema: Microsoft unterstützt Ximian bei Mono

51 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Anonymous am Mi, 18. Juli 2001 um 01:05 #
Das ist hoch interessant! Hat schon mal jemand überlegt, dass wir alle in einem Boot sitzen?
  • 0
    Von Oliver am Mi, 18. Juli 2001 um 02:25 #
    Ganz und gar nicht! Ich benutze XFce und habe ansonsten mit Ximian nichts am Hut. Es kratzt mich nicht, wenn de Icaza seine spärlichen Ressourcen in sein neues Spielzeug steckt, anstatt den Versionsstand seiner Gnome-Distribution einigermaßen aktuell zu halten. Ich finde auch ansonsten die Ximian-Projekte reichlich überflüssig (s. Konfig-Tools). Mag MS sich doch in den Laden irgendwann einkaufen - na und?

    .NJET wird eh überschätzt, mag zwar einige Entwicklungsprobleme auf seiten Gnomes lösen, wird aber IMHO keine Vormachtrolle spielen, auch wenn nun eine OSS-Firma hinterspringt. Da befinden sich andere weitaus potentere Sachen in den Startlöchern - von anderen Unternehmen.
    Also kann mir Ximian egal sein. Und schließlich gibt's da noch KDE, das eine bewundernswerte Dynamik vorlegt und jetzt schon in puncto 'trendy hyper spacy Future-Desktop' weeeeeiiittt vor Gnome liegt und verdientermaßen eine Hegemonie bei Linux-Desktops ausübt.

    Also: Wofür brauche ich .NJET???

    0
    Von Bernd Mueller am Mi, 18. Juli 2001 um 03:13 #
    Hallo,

    Entschuldige bitte Oliver aber warum benutzt du dann XFce und nicht KDE? Ich mein wenn KDE so eine Vormachtsstellung einnimmt wieso dann nicht bei dir?

    Außerdem versteh ich nicht das Gezeter über die kleinen Versionsnummer von Gnome. Imho lieber etwas langsamer als hastige Releases.

    bye
    / Bernd /

    0
    Von Ralf Nolden am Mi, 18. Juli 2001 um 06:54 #
    Moin !

    @Bernd: bei KDE gibts keine hastigen releases, wir präsentieren nur die Früchte unserer Arbeit. Und die lassen sich wohl durch die (uns selber sehr überraschenden) gute Architektur von KDE 2 halt sehr schnell ernten. Wir releasen, wenn es dem User dient und nicht, um in den News zu stehen :)

    Gruss,

    Ralf

    0
    Von TomZ am Mi, 18. Juli 2001 um 07:35 #
    Da hat Ralf recht, ich freue mich jedesmal ueber eine neue Alpha/Beta/Sonstwas-Version von KDE, weil ich bis jetzt immer noch jedesmal positiv ueberrascht war ...

    Trotzdem: Da kann man sagen was man will, KDE eifert Windows schon ziemlich nach, siehe auch die einblendenden Menues in der neuesten Beta. Und dann Versuche, ActiveX zu portieren und die Meldung hier oben: Im Moment sieht es fast so aus, als ob MS die Steilvorlagen liefert und dann nur noch nachgebaut wird! Wo bleibt da die Innovation? Genau das hat MS jahrelang bei Apple gemacht und macht es immer noch!!!

    0
    Von Kyle am Mi, 18. Juli 2001 um 08:05 #
    Aber Microsoft scheint ganz gut bei dem "kopieren" weggekommen zu sein oder? Die Entwckler von KDE leisten wirklich hervorragende Ergebnisse und warum nicht erstmal einen guten Desktop haben und dann mit Innovationen anfangen? Hat Microsoft schon ein Text to Speech Syteshizer in Windows? Das zum Thema Innovationen.
    0
    Von Catonga am Mi, 18. Juli 2001 um 08:31 #
    @TomZ

    Also ich kann deine Meinung nicht teilen.

    KDE kupfert in keinster Weise bei Microsofts Windows Versionen etwas ab.

    Es ist eher anders, so wie du auch teilweise in deinem posting angedeutet hast.

    KDE "und" Microsoft kupfern vom Mac ab.
    Genau wie all die anderen Desktop Systeme auch.
    Machen wir uns doch nichts vor,
    der Desktop war als erstest auf dem Mac da,
    alles andere sind Imitate bzw. Weiterentwicklungen davon mit ein paar kleineren Abweichungen.


    Aber alle haben was gemeinsam, alle haben Fenster mit Buttons und alle haben ne Mausbedienung, Punkt.
    Das ist das Grundelement und ich glaub kaum
    das der Menscheit vorerst schnell was anderes einfällt.

    Deswegen kann man da nicht meckern, und schon gar nicht behauptet bzw. den KDE Leuten vorwerfen "sie würden alles von Windows abschauen bzw. schlimmer noch kopieren".
    Ehrlich gesagt finde ich sowas schon ziemlich unverschämt, wenn man bedenkt das die KDE Leute soviel arbeit da reinstecken.

    Man sollte nämlich dabei nicht vergessen das Microsoft selber mehr kopiert oder aufgekauft hat als das sie je selber was eigenes geschaffen haben".

    Und im Grunde ist es nicht viel anders mit Gnome, ist auch vom Mac kopiert, so wie alle
    anderen Desktops auch.

    Was Gnome und KDE betrifft.

    Auch ich denke das im moment KDE der wirklich
    featurereichste Desktop für Linux ist.
    Auch mir gefällt Gnome, aber mir gefällt auch KDE und wenn es darum geht einen Desktop zum arbeiten zu haben, dann würde ich im moment KDE wählen.

    Gnome braucht noch etwas Zeit. (ich freu mich schon auf Version 2.0)
    Ein ausgereifter Desktop ist er aber noch nicht, da ist KDE schon weiter.
    Ich würd mal 85 % von 100 % bei KDE sagen,
    während ich bei Gnome eher auf 60 % tippen würde.
    Z.b. fehlt mir im moment bei Gnome das man die Sprache im Gnome Control Center per
    Maus einstellen kann.
    Das ist einfach ein grundlegendes Feature was ein nahezu ausgereifter Desktop mindestens können sollte.
    Bei meinem Gnome ver. 1.4 kann ich das aber nicht. (wenn es bei euch mit ner Standard Gnome Installation gehen sollte, dann nehm ich das zurück).

    Das sind halt so Sachen die noch fehlen.
    Auch fehlt z.b. das man im Gnome Control Center Informationen über den Rechern, also z.b. vom /proc Verzeichnius abrufen kann.
    Sicher gibt es da Programme für Gnome die das können.
    Aber mir ist ein gut durchdachter und in sich integrierter zusammenhängender Desktop lieber.
    Als tausend Programme, wovon es dann noch mehrere Versionen gibt die das gleiche tun, aber bei jedem irgendwas fehlt.
    Was ich damit sagen will, ich will nicht ein Programm das mit die /proc/pci Datei darstellt und dann wieder ein extra Programm, das mir dann die /proc/interrupts Datei darstellt, sonder ich will ein programm, das beides Darstellt und sich nahtlos in das Control Center des Desktop eingliedert.



    0
    Von Oliver am Mi, 18. Juli 2001 um 09:32 #
    @Bernd: XFce benutze ich aus dem Grund, weil es unterm Strich einfach schneller auf meinem Rechner ist. KDE hat mit seinem vielen verlinkten Libs bekanntermaßen noch Geschwindigkeitseinbußen beim Laden einer Applikation im Vergleich XFce/Gtk+. Ich glaube, das KDE-Team arbeitet ja auch daran.

    Darüberhinaus hat jedes neue KDE 2.x-Release eine derartige Performance-/Stabilitäts-Verbesserung gebracht, das die KDE-Anwender dankbar waren, daß nach Wochen wieder ein Update fällig war, weil es sich einfach lohnte.

    KDE 2.2 werde ich mir auf jeden Fall ansehen und, wenn es einen vergleichbaren Fortschritt seit 2.1.2 gemacht hat wie von 2.0.1 zu 2.1, dann werde ich wohl auch dabei bleiben (arbeite mich gerade sowieso in die Qt-Libs ein :-)).

    @TomZ: Ich glaube, bei der ausgedehnten Konfigurierbarkeit kann man eigentlich nicht sagen, daß es das Windows-L&F nachahmt. Die ActiveX-Plugins kann man auch einfach als eine Erweiterung verstehen, die zudem keine nennenswerte Energie von den Gesamtzielen des Projekts weggenommen hat.

    0
    Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 10:13 #
    Ach Oliver... oder besser TrOliver?
    Sei doch einfach gluecklich mit dem was du hast, warum musst du alles schlecht reden.
    Ich verstehe sowas nicht, absolut nicht.
    Du benutzt selber Gtk... aus welchen Gruenden auch immer ist doch Schnuppe, aber es scheint nicht so ganz sinnlos zu sein, hm? Akzeptier es doch... und es ist ja schoen, dass du es besser weisst als alle anderen und schon jetzt ganz genau sagen kannst, dass sich .NET nicht durchsetzen wird... aber vielleicht solltest du dich nicht ganz so weit aus dem Fenster lehnen. Zumindest nicht, wenn du mir nicht wenigstens eine genaue und detailierte Beschreibung der .NET Entwicklungsumgebung geben kannst, der sich daraus resultierenden Vorteile und Nachteile und der technischen Implementierung...
    Und zu den Versionsnummern bei Gnome, das Thema wurde doch oft genug durchgekaut.
    Wenn man sich mal anschaut, was neue KDE Versionen so neues bringen, dann sind das meistens neue Features in KDE Programmen und eher weniger in den KDE Libraries selbst. KDE packt hier halt alles zusammen und released dann gleich das ganze Paket neu. Dass das viele gut finden, manche aber auch nicht, darueber haben wir auch schon oft genug geredet. Und ich verstehe nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.
    Nautilus, Evolution, etc die werden alle getrennt entwickelt. Nur die Fertigstellung von Nautilus UND Bonobo (und ein paar anderen Libraries) war fuer Gnome ein Anlass einen Versionssprung von 1.2 auf 1.4 zu machen.
    Ich habe jedenfalls keine Probleme mit der Aktualitaet der Gnome Programme und viele andere Gnome Benutzer anscheinend auch nicht.
    Sicher, Ximian selber hinkt oft etwas hinterher, aber damit kann ich leben. Mich interessiert neue Software von Ximian derzeit weitaus mehr, als aktualisierte Ximian Pakete. Die muss ich ja nicht verwenden.

    Und noch etwas zum Thema Innovationen... wofuer? ICH brauche erstmal keine Innovation, dass was derzeit in der Mache ist, dass ist interessant genug. Und ich freue mich auch auf C# und Co. Dass es keine Innovation ist sondern von MS uebernommen interessiert mich ehrlich gesagt einen Dreck.
    Genauso wie es auch nicht schlimm ist, dass KDE offensichtlich (*duck*) ein besseres Windows ein moechte, viele wollen ja genau das. Viele erwarten das sogar von GNU/Linux.
    Manche wollen aber lieber etwas ganz anderes.
    Andere wollen wieder etwas kleines schnelles. U.s.w.. man kann sich ja (moeglichst nett) darueber streiten, welche Software denn die beste ist, aber andere (freie!) Projekte ungefragt schlecht zu machen, finde ich sooo zum kotzen.

    0
    Von Anonymous am Mi, 18. Juli 2001 um 11:38 #
    >Hat Microsoft schon ein Text to Speech >Syteshizer in Windows?


    Ja, schon länger: "Spluiidd spinnn controaaal, mnmenju eidäm" ;-)


    Ist nicht anzuhören!

    0
    Von ag am Mi, 18. Juli 2001 um 12:04 #
    Zum Thema Abkupfern von OS/Desktopeigenschaften sei daran erinnert, wo Apple sein neues OS "abgekupfert" hat...
    0
    Von Anonymous am Mi, 18. Juli 2001 um 16:43 #
    >Hat Microsoft schon ein Text to Speech Syteshizer in Windows?


    Ja, es gibt auch eine "MS Voice API".

    0
    Von Gerd am Mi, 18. Juli 2001 um 16:44 #
    Wenn ich mir das so anschaue, übernimmt Microsoft damit praktisch das Internet..
0
Von Andy am Mi, 18. Juli 2001 um 08:18 #
Haaaalllo wir sind hier nicht beim Thema KDE vs Gnome sondern bei .NET.
Ich find das zwar nicht notwendig, da ich von Microsofts .NET nicht viel halte, aber das ist meine persönliche Meinung. Vielleicht kann es aber nicht schaden, wenn einmal Microsoft und Linuxianer in eine gleiche Richtung laufen, sie müssen sich ja nicht die Hände geben, aber schaden tuts doch keinem!
0
Von maop am Mi, 18. Juli 2001 um 08:30 #
Hallo,

ehrlich gesagt kenne ich mich nicht so gut aus mit .NET und möchte mir da kein Urteil erlauben. Im Momemt weiß ich auch nicht ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Also warte ich erst mal ab und schaue was passiert. Zu Ximian: IMHO hat Ximina ein paar Tools entwickelt die sehr nützlich sind, z.B. Red-Carpert. Na ja Debian-User brauchen das nicht :).

Hier nehme ich mal jetzt Gnome in schutz. Es stimmt das Gnome mit der Entwicklung ein wenig hinter KDE ist, aber wer auf dem Linuxtag war ung gesehen hat wie leicht es ist z.B. mit Python Anwendungen zu schreiben wird wissen was ich meine. Mit Bonoboo hat Gnome sehr viel Potenzial.
Doch schließlich benutzt jeder was er will.

Eine Sache finde ich aber traurig. Jeder der Gimp benutzt, benutzt auch eine Gtk anwendung z.b. unter KDE. Aber versuche doch mal den Konqueror unter Gnome zu benutzen. Ich habe hier keine gute Erfahrung gemacht, ich wünsche mir dass die KDE-Anwendungen sich besser ins GNOME implementieren lassen.

Gruß
maop

0
Von AndreasM am Mi, 18. Juli 2001 um 09:12 #
Der Grundgedanke von .NET ist gar nicht so schlecht. Nun beeinhaltet die .NET-Strategie von Microsoft aber mehrere Komponenten, und was Ximian mit Mono realisieren will nennt Microsoft .NET-Framework.


Bisher sieht es wohl so aus, das Microsofts .NET Strategie mehrere Komponenten beinhaltet

.NET-Framework ist für die Entwickler interessant.

Ein beliebiger Compiler erzeugt aus einem Quelltext (Egal ob Delphi, C, C++ oder Basic) einen Code, aber nicht in
Maschinensprache, sondern in einer "Zwischensprache", MSIL (Microsoft Intermediate Lanuage). Diese Sprache ist
von Microsoft komplett dokumentiert und offengelegt.
DER MSIL-Code ist dann der, der "unter Aufsicht der Runtime bei Bedarf zu nativem Code" kompiliert (und
ausgeführt)wird.
So braucht ein Programmierer z.B. dann eine Klassenbibliothek nur noch einmal zu programmieren. Sie wird nach
MSIL kompiliert und kann dann mit Hilfe der Runtime von jeder Programmiersprache aus abgegriffen werden.(CT 06/01)


"...A propos Sicherheit: Entwickler können Klassen oder Methoden Attribute mitgeben, die beispielsweise festlegen,
auf welche Dateien der Code Lese- oder Schreibrechte benötigt, ob er eine Internetverbindung benutzt und vieles mehr.
Fehler lassen sich so sehr einfach abfangen und entsprechend behandeln. Ein weiterer Vorteil dieser Attribute ist aber,
dass man sie auslesen kann, ohne das Programm starten zu müssen. Damit kann man einem Package, das man aus
dem Internet heruntergeladen hat, schon von aussen ansehen, welche eventuell sicherheitskritischen Operationen es
durchführen wird..."


Das ist wohl der zentrale Punkt bei DotGNU, nehme ich an, das Nutzen von MSIL zur Entwicklung verteilter
Anwendungen.
Die Diskussion auf pro-Linux.de geht da wohl dann etwas am Thema vorbei.
Die andere Sache ist nämlich, das Microsoft auf .NET basierende Komponenten zur Verfügung stellen will, auf eigenen
Servern natürlich. Es geht also um die zentrale Speicherung von Kalendern, Adressbüchern, Postfächer usw. Microsoft
definiert die Schnittstellen, die es Dritten ermöglichen soll, diese Angebote zu nutzen, und will, um bösen Zungen
vorzubeugen, offene Standards wie SOAP und XML mit diesen angebotenen Diensten verwenden.
Problematisch dürfte die Komponente sein, die dem Benutzer eine Online-Identität verpasst: "Passport" ist ein
proprietärer Dienst, den Microsoft schon heute anbietet und mit dem sich Benutzer gegenüber diesem Dienst
angeschlossenen Webseiten ohne weitere Anmeldung ausweisen und sogar ihre Kreditkarteninformationen übermitteln
lassen können.
Das ist wahrscheinlich der Punkt, den Kritiker verreissen werden, nehme ich an.

DotGNU pickt sich also die Rosine der verteilen Softwareentwicklung heraus und nutzt diese für eigene Zwecke.
Warum auch nicht? Ich persönlich halte es nicht für übel. Und gerade Microsofts .NET-Technologie könnte ein
Argument FÜR OpenSource werden.

0
Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 10:22 #
Zu einer anderen hier oft aufgetauchten Kritik gibt es in der FAQ nun auch einen Punkt:

Question 48: Do you fear that Microsoft will change the spec and render Mono useless?

No. Microsoft proved with the CLI and the C# language that it was possible to create a powerful
foundation for many languages to interoperate. We will always have that.

Even if changes happened in the platform which were undocumented (which is very unlikely), the
existing platform has a value on its own.

Miguel once explained its motivation for working on Mono to Dave Winer, and his mail got posted here

http://scriptingnews.userland.com/stories/storyReader$1275

0
Von InCore am Mi, 18. Juli 2001 um 10:23 #
M$ unterstützt diese Sache also? Das ist nicht nur widersprüchlich, sondern unfug! Zuerst wird unterstützt, dann gekauft, dann geschlossen.
M$ ist doch Bush' jr. Lieblingskind. Nicht nur das der Mann alle Arbeit seines Vorgängers Clinton konzeptvoll zerstört (Klima-Gipfel, Abrüstung???) sondern auch die Gerichte umkrempelt. Zuerst wird das Zerschlagungsurteil aufgehoben, dann trifft sich zufällig eine Woche später der stellvert. President (war er doch, oder? auf jeden fall so ein schuhablecker von GB) mit M$ Chef? Wir sprechen hier von einer neuen Politik Freunde der OS! Hier wird alles destruktiv totgestellt was den Plänen der Herren von M$ und Government schaden könnte???

Zurück zu .NET... der Grundgedanke ist ja vielleicht ganz nett, aber wer will wirklich alles brav vereint und kontrolliert, zentral registriert in einem Netz?
Wichtig in diesem Zusammenhang, ist die OS.
Sobald hier eine freie Lösung in Sicht ist (ist sie ja nun ;)) kann man die Situation als entschärft ansehen. Weil: solange es "freie" Entwickler gibt, wird es niemals ein wahres Monopol geben können.
Selbst wenn Microsoft die Server für solche Netze programmiert. Es ist nur die Frage von ein kleinem bisschen Zeit, bis es günstigere, kompatible, sichere, stabilere OS-Systeme gibt!

Also OS rult! 4ever... :)

Dieses Essay gruesst alle OS'ler und die die es gerne wären :)

so long
InCore

  • 0
    Von InCore am Mi, 18. Juli 2001 um 10:29 #
    Mir fällt da gerade was ein:

    Vielleicht hören wir ja auch von den USA bald das Statement OS widerspräche dem Amerikanischen Denken... zumindest seit G.Bush jr.
    "Reisse alle Macht an Dich, und erkläre dies für richtig. Ächte alles was anders denkt, handelt oder ist wie Du. Sorge für zentrale, totale Kontrolle deiner User (M$?) und schaffe freies denken ab."

    Hoppla... hab ich doch schon mal irgendwo so ähnlich gehört?

    0
    Von Michael Willers am Mi, 18. Juli 2001 um 13:01 #
    Bleiben wir doch kurz bei .NET. Das Bereitstellen von Diensten im Internet ist EIN Bereich der .NET Plattform.
    Insgesamt gibt es deren vier und der für Entwickler wirklich interessante wird mit "Framework und Tools" bezeichnet.
    Weitere Informationen gibt es dazu unter

    http://www.microsoft.com/germany/ms/msdnbiblio/artikel/mwdotNet.htm und auf der Einstiegsseite von msdn www.microsoft.com/germany/msdn

    Gruss
    Michael

    0
    Von Paradon am Mi, 18. Juli 2001 um 15:41 #
    Ich find das cool, dass dieses Forum inzwischen so wichtig ist, dass sogar Angestellte von Microsoft (ich hoffe, du bist nicht so "lustig" und fakest hier eine sMail Adresse) an der Diskussion teilnehmen!
0
Von Nulli am Mi, 18. Juli 2001 um 10:31 #
Toll, jetzt hilft das Gnome-Projekt
noch Microsoft dabei, neue
(überflüssige)
Standards durchzusetzen.

Vor allem, weil die
Entwicklungstools dafür weiterhin
nur für Windows erhältlich
bleiben.

0
Von Mike am Mi, 18. Juli 2001 um 11:15 #
Wird eigentlich JAVA durch .net überflüssig?
  • 0
    Von Der Wolf am Mi, 18. Juli 2001 um 11:45 #
    Das kommt immer auf den Standpunkt an, den man vertritt.

    Ich selbe finde .NET besser als Java. Durch .NET ist es relativ einfach moeglich verschiedene Programmiersprachen zu entwickeln, die MSIL-Code erzeugen und somit plattformunabhaengig werden. Man koennte somit auch einen Compiler erstelle, der aus Java-Source-Code MSIL-Code erstellt (jedoch hat dort glaube ich Sun etwas dagegen, dass so ein Compiler erstellt wird).
    Damit waere es dann also auch moeglich C#-Objekte in Java zu integrieren oder Java-Objekte in C++ - ohne das JNI zu benutzen und den Binarycode platformabhaengig zu machen.
    Letztendlich macht es die JVM ueberfluessig, da gebe ich Dir Recht. Das ist aber wie gesagt meine Meinung und dummerweise nimmt das menschliche Gehirn nur sehr schwer andere Meinungen als die eigenen entgegen.

    Ich habe jedoch auf Heise in einem Forum dort gelesen, wo einer meinte, es sei unsinnig so viele Programmiersprachen zu verwenden. Hinterher wuerde keiner mehr durch den Quellcode durchsteigen, weil jeder seine Lieblings-Programmiersprache verwendet. Das wuerde die Wartbarkeit von solchen Programmen sehr erschweren. Und er empfindet es als ein Segen, dass es Java gibt und das Problem nach Alternativen entfaellt. .NET wuerde das bloss alles wieder kaputt machen.

    Dem wurde jedoch gegenueber geantwortet - was uebrigens auch meine Meinung ist - dass bereits vielen alten Code gibt, der in anderen Programmiersprachen geschrieben wurde und den man wiederverwenden koennte, wenn entsprechende Bibliotheken sich zu MSIL-Code kompilieren wuerden und man mit seiner Lieblings-Programmiersprache einfach dadrauf zugreifen kann.
    Desweiteren sind viele nicht faehig bestimmte Programmiersprachen zu lernen. Ich kann nicht in Java programmieren und haette auch lieber ein Basic.
    Wenn man ein neues Projekt beginnt, kann man ja trotzdem noch vorher festlegen, welche Programmiersprachen erlaubt sein sollen und welche nicht.
    Somit bietet .NET lediglich eine weitere Moeglichkeit, die Java nicht bietet.

    Wie davon das Gegenargument lautete, dass weiss ich jedoch auch nicht mehr. Wie gesagt: Das Gehirn hat Probleme andere Meinungen als die eigene anzunehmen.

    0
    Von markus am Mi, 18. Juli 2001 um 11:58 #
    java hat meiner meinung nach den vorteil,
    das es schon weiter ist als .NET.
    außerdim wirds auch immer schneller und
    läuft auf allen gängigen systemen
    (windows, solaris, linux). ibm hats denke
    ich auf auf seine system portiert, für freebsd
    gibts auch was und for MaxOS X auch.
    d.h. bis .NET auf diesen plattformen verfügbar ist wird simm java immer mehr dort durchsetzen.

    und java wird ja auch weiterentwickelt, z.B.
    sollen ab version 1.5 (jetzt gibts 1.4 beta) sowas wie templates kommen.


    ich denke, das .NET java genauso wenig verdrängen wird, die Java bisher C++ verdrängt hat. es wird immer mehr alternativen geben.

    und wer keines davon mag, dem empfehle ich
    Ruby.
    das ist portabel, einfach, mächtig, voll object orientiert und open source.

    0
    Von ex-Anonymous am Mi, 18. Juli 2001 um 14:21 #
    > und läuft auf allen gängigen systemen (windows, solaris, linux)

    Vielleicht bringt ja .NET wirklich einen Vorteil, das es nicht nur auf gängigen, sondern auch auf interessanten Plattformen/Betriebssytemen läuft (z.B. NetBSD Alpha, Atheos IA32, Hurd-MIPS, OpenBSD Sparc, Linux PPC ...). Kurz, das zumindest C# wirklich auf alles portiert werden kann, was genug Rechenleistung und Programmierer findet. Auch wenn das sicherlich unrealistisch ist - träumen darf man ja.

    Und spätestens dann wird es Zeit, das Java Applets durch C# Applets abgelöst werden :)

    0
    Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 15:52 #
    Ich denke nicht, dass das unrealistisch ist. Die freie Implementierung (Mono) wird sich sicherlich sehr einfach portieren lassen.
    0
    Von ex-Anonymous am Mi, 18. Juli 2001 um 17:12 #
    Denn soll Ximian mal hinne machen - hab keine Lust mehr auf Seiten/Dienste, die ich mangels Java auf meiner Alpha nicht sehen kann.

    P.S.: Spark -OT, aber falls Du das noch liest. Wie hast Du die Schriften per default vonn 100 auf 75 pt. umgestellt ?

    0
    Von Phisiker am Do, 19. Juli 2001 um 09:52 #
    Java hat den Vorteil, dass es auf den anderen Plattformen weiterhin unterstützt wird, .NET nur so lange, bis sich die wichtigen OS-Programme dort eingeklinkt haben, um dann die ausschliessliche Lauffähigkeit unter Windows zu gewährleisten (Die Protokolländerungen werden ienfach nicht mehr freigegeben. Das ist doch von der Modifikation des W2k-Kerberosservers her bekannt, oder?). Ich würde NIE meine Software von einer M$-Technologie abhängig machen, mit der sie mich dann am Schluss über den Tisch ziehen! Aber eben, die Mehrheit lernt aus der Geschichte nicht (und wenn es um M$ geht schon gar nicht.).
    0
    Von Spark am Do, 19. Juli 2001 um 11:59 #
    ex-Ano, meistens mache ich es mir einfach und installiere einfach nur 75 dpi Fonts. ;)
    apt-get remove xfonts-100dpi oder so.
    Man kann es auch in einem Konfigfile einstellen, das habe ich hier aber nicht im Kopf. Ich meine es waere irgendwo in /etc/X11 (oh Wunder) und dann ein File wie "xsession". Vielleicht war es aber auch ein anderes... durchsuch die Files einfach mal nach 75 und 100. :) Da muss man nur irgendwo die Reihenfolge aendern.
    Wenn du einen Fontserver verwendest, musst du das natuerlich in dessen Konfigfile aendern.

    Phisiker, stfu. Les dich erstmal durch. Niemand erwartet von dir, MS Software zu verwenden.

0
Von micronuke am Mi, 18. Juli 2001 um 11:33 #
hehe, da hat M$ gemerkt, dass sie ihr .NET vielleicht besser durchsetzen können, wenn sie mehr als windows unterstützen.

naja, jedensfalls zeigen sie damit, wie ernst sie linux sehen.

0
Von Mario am Mi, 18. Juli 2001 um 11:34 #
Hi,

sagt doch mal ehrlich: Wer braucht eigentlich wirklich diesen zusätzlichen Ballast von Desktop? Ich benutze plain WindowMaker und der bietet fast schon mehr als ich brauche. Die Möglichkeit per Drag&Drop ein File auf den Papierkorb zu ziehen rechtfertig meiner Meinung nach nicht den immensen Ressourcenhunger sowohl von KDE als auch Gnome. Also seit doch mal so nett und schreibt, was an einem kompletten Desktop wirklich unverzichtbar ist. Selbst meine Mutter kommt mit dem WindowMaker aus.


Mario

  • 0
    Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 11:57 #
    Ressourcenhunger? Wo?
    Ich lade Sawfish. Der ist sicher noch sparsamer als WindowMaker. ;) Dazu das Gnome Panel, weil es teilweise wirklich nuetzlich ist! Ich koennte es ja auch sein lassen.
    Dann starte ich noch gmix um den Mixer einzustellen (ohne GUI natuerlich) und das Background Capplet, so dass ich bequem das Hintergrundbild per Galeon auswaehlen kann (aus dem Browser herraus).
    Ansonsten verwende ich auch einige Gtk/Gnome Anwendungen und habe den Vorteil der integrierten Umgebung und viele kleine Bequemlichkeiten, aber ich sehe da absolut keinen Ballast. Sicher, wenn ich Nautilus staendig starten wuerde um den Desktop darzustellen, waere das schon ein wenig Ballast den ich so gut wie nie.. nein.. NIE braucht. Daher starte ich Nautilus aber auch nur wenn ich Lust habe und lasse von dem nicht meinen Desktop zeichen. Auf meinem Desktop liegt gar nichts, nur das Hintergrundbild.
    Es ist dir ueberlassen, was du aus deinem System machst.
    Verwendest du Gnome, wenn du WindowMaker startest und eine Gnome Anwendung wie das Control Center oder Nautilus? Oder einfach Evolution oder Galeon? Im Grunde ja. Wo ist die Grenze? Gnome ist fuer mich nur eine Sammlung von Programmen und Libraries, aus denen ich mir das raussuchen kann, was ich wirklich brauche. Alles andere liegt bei mir.
    Und alle Gnome Komponenten funktionieren auch wunderbar mit dem WindowMaker. :)
    0
    Von Mario am Mi, 18. Juli 2001 um 16:47 #
    Stimmt, vielleicht braucht der Sawfish noch weniger Speicher, aber er sieht net so cool aus :-))

    Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich schaetze schon den Komfort von Dateiauswahlboxen, komfortablen Menues usw. aber das beim Start auch nur einer KDE Application praktisch das halbe KDE mitgeladen wird, das muss einfach nicht sein.

    Das Panel ist fuer mich eigentlich nur ne flexible Startleiste. Sowas hab ich auch net gemeint. Ich wollte vielmehr wissen, wer wirklich dynamische Verknuepfung von Daten, Drag&Drop u.v.a.m. wirklich! nutzt, und nicht mehr ohne leben moechte.

    Mario

    0
    Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 18:41 #
    > dynamische Verknuepfung von Daten, Drag&Drop u.v.a.m.

    Was soll denn das sein? :)
    Also Drag and Drop... ja schon, ab und an mit Nautilus. Innerhalb einer Anwendung kann das sehr wichtig sein, je nach Anwendung. Lustig ist auch, dass ich z.B. ein Bild einfach auf das Panel legen koennte und es wird dort als Hintergrund verwendet.
    Nichts notwendiges, aber nette Details.
    Keine Ahnung, was du mit dynamischen Verknuepfungen von Daten meinst. :)
    Das Problem mit den KDE Anwendungen kenne ich. Das hat mich damals mit IceWM und Co auch geaergert. Daher mag ich es, dass Gnome Anwendungen hier doch recht... hm... liberal sind. ;)
    Also wie gesagt, Gnome ist fuer mich nicht einfach der Desktop im ganzen, Gnome ist fuer mich das ganze Projekt, die Software, die Menschen, die Libraries... was ich daraus mache, dass ist ja immer noch mein Ding.
    Ich koennte Sawfish mit WindowMaker vertauschen und es wuerde sich nichts aendern (ausser, dass ich diese fuer mich unnoetigen Icons auf dem Screen haette und die Fenster anders aussehen wuerden ;)). WindowMaker ist ja auch nicht uebel.

    0
    Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 19:02 #
    Das mit den veraenderten Fenstern kann ich zuruecknehmen. ;)
    Ich verwende ja gerade sogar einen WindowMaker Theme... aber nur aus einer Laune raus, fuer immer faend ich das nicht so toll.

    http://liebesgedichte.net/Snapshots/windowmakertheme.png

0
Von Anonymous2 am Mi, 18. Juli 2001 um 14:08 #
> Und gerade Microsofts .NET-Technologie könnte ein Argument FÜR OpenSource werden.

*lol*

Das glaubst Du ja wohl selber nicht was Du da geschrieben hast ?

Das einzige Ziel von M$.NET ist, die Weltherrschaft (sprich Kontrolle) nicht nur auf dem Desktop sondern auch im Internet zu erlangen. Dazu wird eine bekannte Technik (JAVA runtime code) neu erfunden (C#) bzw. abgekupfert und ein bißchen verändert und vermarktet. Ein paar Ideen sind sicher nicht schlecht, aber eine vernünftige JAVA-Implementierung hätte es auch getan. Nur leider könnte man dann nicht die Welt beherrschen, weil man ja nicht
Eigentümer von JAVA (tm) ist - wie schade.

Die ganze .NET-Sache verfolgt nur den einzigen Zweck, Sun's derzeitige Vormachtstellung bei JAVA zu brechen und M$-eigene Produkte (z.B. ASP-Server) marktfähig zu machen. Wenn Linux nun .NET nicht unterstützen würde (zumindest rudimentär) würde die Strategie nicht aufgehen, weil dann die ganzen Applets in .mozilla oder .konqueror nicht ablaufen können. Daher das Engagement bei Linux. Der Vernichtungskampf kommt dann erst in Form von Trojaner-ähnlichen Problemen wie inkompatible Änderungen der MSIL, instabile Implementierung der Runtime Umgebung usw., die dann die Anwender wieder zu M$ rübertraben läßt.

Die gleiche Strategie übrigens wie bei Netscape. Erst gibt's den Exploder kostenlos, dann gibt es mit den Standards inkompatible Änderungen und letztlich laufen die Konkurrenzprodukte nur noch unvollständig und instabil mit den neuen "Standards".

Jedenfalls wird sich M$ *nie nie nie* ändern, auch wenn Ihr alle fest dran glaubt und jetzt C#-Programmierer werdet.

X.

  • 0
    Von LH am Mi, 18. Juli 2001 um 14:40 #
    >würde die Strategie nicht aufgehen, weil dann die ganzen Applets in .mozilla oder .konqueror nicht ablaufen können. Daher das Engagement bei Linux<

    Falsch

    Es intessiert Microsoft einen dreck ob irgendetwas bei 1 % der Internet User läuft oder nicht, es geht denen nur um den Ruf. Wenn Ximian an einer Open Source Implentierung arbeitet dann wirkt das so als ob M$ es ernst meinst mit dem versprechen das .Net Windows unabhängig ist. Doch das ist es nicht und wird es nie. 100% Kompatibilität kann Ximian mit seinem beschränkten Recoursen nicht erreichen und alles andere ist nicht nützlich. Ximian lässt sich da für einen Werbegag missbrauchen. Wenn M$ den ruf von .Net als Plattformunabhängig erreicht hat(was es nicht ist) dann wird Ximian schnell merken das es M$ nie ernst war mit .Net für Linux. Der Ruf alleine reicht ausreichend, taten folgen bei M$ doch selten

    0
    Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 15:39 #
    Oh Gott.... Eigentlich hatte ich dazu schon wieder einen seitenlangen Text geschrieben, aber ich habe mich dazu entschlossen, dazu lieber nichts mehr zu sagen...
    Macht euch wenigstens mal die Muehe zu lesen, was hier bereits geschrieben wurde und vor allem, was auf der Mono Seite zu lesen ist.

    Und wenn wir jetzt gute Software alleine aus Marketinggruenden NICHT implementieren sollen, dann weiss ich auch nicht mehr weiter...
    Freie Software sollte sich durch Qualitaet durchsetzen. Und das wird es.
    Das Gerede mit den beschraenkten Resourcen finde ich witzig... GNU hat also beschraenkte Resourcen... deswegen hinken die Desktop Systeme also noch so meilenweit hinter Windows her oder wie?
    Jetzt ist es mal fair, Windows hat nicht mehr 5 Jahre Vorsprung und GNU ist verbreiteter denn je. Ich bin ziemlich optimistisch, dass wir einiges von DotGNU erwarten koennen.
    Aber was rede ich, zuerst meckern ja immer alle bei Neuerungen.
    Zuletzt war es Nautilus... erinnert ihr euch noch? Jetzt moegen ihn auf einmal alle... Vorher war er noch der Garant dafuer, dass Gnome untergehen wird... naja, manche koennen anscheinend nicht gluecklich sein, ohne sich ueber irgendetwas zu beschweren und der Welt zu verkuenden, dass sie es besser wissen.
    Es ist schoen einfach alles schlecht zu reden, denn wenn dann mal wirklich etwas misslingt, dann kann man sagen "ich hab's ja gewusst, haettet ihr mal lieber gleich auf mich gehoert...". Das ist in der Tat eine haeufig praktizierte Methode der Selbstdarstellung... darueber habe ich kuerzlich noch in einer Psychologie Zeitschrift (ich glaube die heisst "Psyhologie Heute") gelesen.
    Wie wahr das doch ist.

0
Von Anonymous am Mi, 18. Juli 2001 um 15:32 #

Ich las gerade einen interessanten Artikel:


http://www.main-netz.de/news/community/ index.html?wochentag=computer/&dpa_file=onl56_5_1807_0718134240.html

  • 0
    Von Spark am Mi, 18. Juli 2001 um 15:50 #
    Hmm... das wird jetzt natuerlich interessant.
    Zum einen habe ich kein grosses Problem damit, wenn Java Applets aus dem Netz verschwinden bzw. nicht mehr so popular sind... und nur darum scheint es ja zu gehen.
    Auf der anderen Seite zeichnet sich doch deutlich ab, dass etwas wie .NET in Zukunft ziemlich wichtig werden koennte... vielleicht so wichtig wie der Webbrowser heute... daher finde ich es umso wichtiger, dass sich GNU gleich an die Arbeit macht.
    Natuerlich gute Moeglichkeiten fuer Microsoft, wieder miese Spielchen zu spielen. Auf der anderen Seite, koennten sie das auch mit HTML und Co machen, aber sie tun es nicht. Sie halten sich tatsaechlich an diese Standards. Und das sogar ziemlich vollstaendig. Standards wird es in Zukunft auf jeden Fall geben. Und auch die von Microsoft koennen nicht einfach so geaendert werden.
    Die Frage wird dann sein, ob sich Microsoft irgendwelche Tricks einfallen laesst. Aber dann haetten wir im Endeffekt das gleiche Problem wie heute.
    Wer Microsoft speziell unterstuetzt, der kann schonmal andere ausschliessen. Wer sich an die Standards haellt, der nicht.
    Wir werden sehen.
    Gefaehrlich ist das natuerlich immer bei einem Monopolisten. Aber auch eine grosse Chance. Und letztendlich bleibt uns eh nichts anderes uebrig. Entweder Konkurrenz oder gleich aufgeben.
    .NET vs. DotGNU
    klingt doch so, als koennte es spannend werden. ;)
0
Von Anno am Mi, 18. Juli 2001 um 17:20 #
ich persoenlich finde es nicht gut, das M$ jetzt ximian unterstuetzt ... ich bin totaler windows gegner und kann nicht verstehen wie man sowas benutzen kann ... hoert sich hart an, ist aber so ...

und auch aus diesem Grund habe ich als ich das jetzt grad gelesen habe, den apt-source von ximian rausgenommen ....

bis irgendwann
anno

0
Von cluso am Mi, 18. Juli 2001 um 17:59 #
Oh Gott,

mein Feindbild ist geplatzt ;-)

Gruss

Cluso

Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten
Werbung