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Thema: Greencard: Positive Resonanz

21 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von MoppyDig am Do, 9. August 2001 um 17:43 #
ich mag diese Greecard nicht
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    Von Dariush am Do, 9. August 2001 um 17:51 #
    Warum?
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    Von MoppyDig am Do, 9. August 2001 um 21:09 #
    warum?

    Ich mag diese Greencard einfach nicht.
    Bei 4Mio. Arbeitslosen, Stellenabbau .......
    blablabla

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    Von BufferOverflow am Fr, 10. August 2001 um 17:49 #
    @ MoppyDig:

    Hm, meinst Du nicht auch, dass unter den 3,5 Mio Arbeitslosen auch sehr viele Leute sind, die jeden Tag "viva Sozialstaat" rufen? Ich unterstelle das jetzt nicht jedem Arbeitslosen, aber ich koennte mir vorstellen, dass es noch 500.000 - 1.000.000 Arbeitslose weniger sein koennten....

    Die Leute, die rumjammern, aber sich nicht weiterbilden wollen (Qualifikation), sind auch selber Schuld.

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Von Anonymous am Do, 9. August 2001 um 17:57 #
Es kann nur eine Greencard geben - die ins gelobte Land den USA. Deutschland ist doch der letzte Husten und steht selbst bei ausländischen IT-Experten in der Wunschliste auf den hinteren Plätzen.
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    Von Andre am Do, 9. August 2001 um 19:26 #
    Die USA ist ja ein schönes Land, aber die Einstellung der Leute da kann ich nicht verstehen.
    Deshalb werde ich nie, auch wenn die mir einer Greencard Schenken, dahin gehen.
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    Von Anonymous am Fr, 10. August 2001 um 13:41 #
    Die USA sind auch nichtmehr das was sie mal waren. Für Computerspezialisten nicht mehr anlaufpunkt Nr. 1.
    1. Strommarkt ist das bekannteste Beispiel für Fehlschläge in der Wirtschaft
    2. Das FBI ... ( Krieg gegen die Computer Freaks... na super ... M4 gegen P4 :-( )
    3. Die aktuelle Regierung ... ich hasse Todesstrafe... Ist ja wie im Krieg

    Nee nee ... nicht in die USA ...

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    Von Anonymous am Fr, 10. August 2001 um 19:22 #
    Unsinn. Für die meisten ITs ist es immer noch eines der höchsten Ziele in den USA Fuss zu fassen. Bei den "IT-Indern" stehen die USA sogar an erster Stelle (es gab darüber mal einige Interessante Berichte aus den unterschiedlichen Ländern).
    Neuerdings kommen aber gerade aus Deutschland öfter auch Wünsche in Richtung Norwegen/Finnland. Egal!
    Deutschland spielt als IT-Entwicklungsland sowieso keine Rolle. Die meisten Ausländer belächeln uns mittlerweile eher :(
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Von Anony am Do, 9. August 2001 um 18:50 #
Warum ist der Begriff 'Green Card' nicht geschützt wie heutzutage fast jeder Schrott. Dann wäre die missbräucheliche und falsche Verwendung dieses ursprünglich von den USA geprägten Begriffes durch die Bundesregierung nicht so einfach möglich.
Die echte Green Card gewährt unbegrenzte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis mit der Option zur späteren Einbürgerung.
Die Genossen in der Regierung hingegen wollen keine Einwanderer, sondern nur Gastarbeiter, die nach fünf Jahren wieder weggeschickt werden können.
Aber mit Begriffen wie 'Gastarbeiter' läst sich die die Eigene Politik nicht so gut vermarkten und die Wähler täuschen.
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Von Miko am Do, 9. August 2001 um 22:04 #
Ich persönlich habe jedes Vertrauen verloren, dass Regierungen oder Wirtschaft tatsächlich am Wohlergehen unserer gemeinsamen Volkswirtschaft interessiert sind.
Das Motiv, "fertige" IT-Fachkräfte "einzuführen liegt mitnichten in der Sorge um unser Renten- und Sozialversicherungswesen, sondern in dem Bestreben, ohne Sähen (Ausbilden) ernten zu können.

Da passt es nur zu gut, jeden Kritiker von green card und co als Ausländerhasser verunglimpfen zu können ( kostet nix).
Das Resultat ist seit langer Zeit am Niedergang unseres Schul- und Ausbildungswesens zu erkennen. Wer auf die Hauptschule geht ist unzweifelhaft und deutlich benachteiligt (das trifft auch und gerade die Kinder von Ausländern).
Wir führen also viel lieber eine green card ein - als Schulen aller Art mit Computern auszustatten und die Jugend zeitgerecht auszubilden. Dabei müsste das doch ein leichtes sein: Schon heute rechnet die Politik aus, wieviele Fachkräfte in zehn Jahren fehlen werden.
Dass wir seit rund zwanzig Jahren eine stabile Arbeitslosigkeit von3,5 bis 5.0 Mio haben stört die Herren offenbar nicht sonderlich.

Angeekelt
Miko

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    Von Anonymous am Do, 9. August 2001 um 22:27 #
    Und es schaft ein Lohndumping !!!

    Weil wer nicht 100.000 DM zahlen will sucht sich halt einen der tausenden Studis aus Bombay.

    Tja faire Löhne in der IT können halt nicht
    lange hingenommen werden, das geht gegen das
    Unternehmensziel: Porsche sammeln für die Geschäftsführung.

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    Von Anony am Do, 9. August 2001 um 23:51 #
    Die Regierung sorgt sich schon um das Sozialversicherungssystem. Immerhin wird von den Greencard-Gastarbeitern verlangt, fünf Jahre lang in die Staatskassen einzuzahlen, ohne daraus Ansprüche zu erwerben.


    Gruss an alle Genossen. Tretet euren Leuten mal auf die Füße.

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    Von c-moon am Fr, 10. August 2001 um 08:55 #
    Ich teile mit Miko groesstenteils die Meinung, dass die Greencard nichts anderes ist, sich hier im eigenen Land die Ausbildung bzw. Umschulung zu sparen und gleichzeitig von anderswo irgendwelche fertig ausgebildeten IT-Kraefte zu holen. Es fehlt mit Sicherheit nicht an Fachkraeften hier in Deutschland. Vielmehr ist es die Bereitschaft der Firmen auf eine fundierte Ausbildung unserer Leute zu setzen, was natuerlich erhebliche Kosten mit sich bringt. Vor allem willige Quereinsteiger bekommen nur selten eine Chance im IT-Bereich Fuss zu fassen (weiss das aus eigenes Erfahrung, hat sehr lange gedauert.....).

    Auch das deutsche Kultusministerium zeigt ihre Schwaechen. In vielen Schulen gehoert ein halbwegs moderner Computer scheinbar immer noch zu einem Luxusartikel. Warum ausgerechnet in der Bildungspolitik gespart wird ist mir schleierhaft......

    Armes Deutschland!

    c-moon

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    Von Der falsche Inder am Fr, 10. August 2001 um 09:36 #
    @ Miko

    1-Ich gluabe Du hast mit einem Teil deiner Meinug recht: Die Ausbildung und die Schulen werden in Deutschland vernachlässigt. Was Du aber dabei vergisst ist dass immerhin Deutscland in weltweiten Vergleich "fast" glaeiche Chansen für alle ich betone alle Bürger garantiert.
    2- Bei IT-Fachkräfte geht es nicht nur um Fachkräfte: in einer globalen Welt geht es auch um Austasch von Ideen, Geschäftsbeziehungen,..

    Weißt wie viele Deutsch Fachkräfte jedes Jahr ihr Glück irgenwoandere auf der Erde(meistens in sonnigen California)suchen? ca 20 000.

    Ich kenne viele Deutsche Kollegen in ami. Unternehmen.

    Ich kenne jede menge "Ausländer" in Deutschland" die fast nur "deutsche" IT-Fachkräfte beschäftigen.

    Ich werde auf keinen Fall, jeden, der sich über die "Yello Card"(Danke an BO) aufregt Ausländerhasser nennen. Was mich nur freuen würde, wäre wenn die Leute die Zusammenhänge kennen würden oder Fragen stellen und nicht ohne Hintergründe zukennen urteilen.

    Viele Gruesse

    "Der falsche Inder"

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Von Miko am Fr, 10. August 2001 um 08:50 #
Ich glaube das stimmt nicht, Anony. Anspruch auf Leistungen wie Arbeitslosenunterstützung, Krankenversicherung usw. bestehen für jeden Einzahlenden. Mit der Rentenkasse kenne ich mich nicht aus. In der Regel werden aber im Ausland erworbene Ansprüche per Anerkennungsverfahren berücksichtigt.
Für eigene gut ausgebildete Leute aber gilt:
Es entfallen nicht nur die Kosten für die Sozialkassen (Arbeitslosigkeit) sondern zugleich wird die Gruppe der Einzahler größer.
Ausbildung ist die Finanzierung von Arbeit - anstatt Finanzierung der Arbeitslosigkeit mit nie endenden Klage über die hohen Lohnnebenkosten - die ja gesenkt werden, siehe Rentenreform und künftig Gesundheitsreform.
Ich halte es für Unsinn, wenn Unternehmen bezugslos über hohe Einkommen in Deutschland klagen - Entscheidend ist wohl das Maß Wertschöpfung pro Lohneinheit, also die Produktivität bzw. die Lohnstückkosten. Und die sind in Deutschland Spitze.

Allerdings tun wir durch katastrophale Bildungspolitik alles, um das zu zerstören.

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    Von Anony am Fr, 10. August 2001 um 13:52 #

    >Ich glaube das stimmt nicht, Anony. Anspruch auf Leistungen wie Arbeitslosenunterstützung, Krankenversicherung usw. bestehen für jeden Einzahlenden.

    Arbeitslosengeld bekommt nur wer mindestens 12 Monate eingezahlt hat. Nichtstaatsangehörige müssen mehr als 5 Jahre in die BRD-Kassen eingezahlt haben.
    Karnkenversicherung sollte funktionieren wie gehabt, unbahängig von der Staatsbürgerschaft.
    Rentenansprüche sind in Zukunft sogar für BRD-Staatsbürger fast wertlos.

    > Mit der Rentenkasse kenne ich mich nicht aus. In der Regel werden aber im Ausland erworbene Ansprüche per Anerkennungsverfahren berücksichtigt.

    Prinzip Hoffnung

    > mit nie endenden Klage über die hohen Lohnnebenkosten - die ja gesenkt werden, siehe Rentenreform und künftig Gesundheitsreform.

    gesenkt werden ?? lächerlich.
    Es wird nur viel drüber geredet. Reformen werden blockiert, zurückgenommnen, verschoben oder in winzige Trippelschritte aufgespalten und als große Regierungsleistung verkauft.
    Neben Arbeitskosten sind im übrigen Rohstoff- und Energiekosten auch nicht ganz unwichtig. Eine Verlagerung der Arbeits- auf die Energiekosten bringt gesamtwirtschaftlich gar nichts. Wenn Energie- ,Arbeits- und Rohstoffkosten in der Summe steigen ergibt sich Inflationspotential.

    > Entscheidend ist wohl das Maß Wertschöpfung pro Lohneinheit, also die Produktivität bzw. die Lohnstückkosten. Und die sind in Deutschland Spitze.

    Das ist den Gewerkschaftsfunktionären zu verdanken. Arbeitskosten werden immer weiter hoch getrieben. Bei Investitionen fällt die Entscheidung dann eher zugunsten von Rationalisierungs-, als von Innovations- und Bildungsmaßnahmen aus.
    Rationalisierungpotential ist natürlich nur bgrenzt.
    Die mittel- bis langfristig notwendige Innovation wird in Länder verlegt, in denen das Einsparungspotential durch Rationalisierung nicht so groß ist wie das Gewinnpotential durch Bildung und Innovation.

    > Allerdings tun wir durch katastrophale Bildungspolitik alles, um das zu zerstören.

    Die Genossen haben halt versucht möglichs viele Akademiker zu produzieren.
    Technische und Naturwissenschaftliche Fachbereiche sind dann, zugunsten der wesentlich günstigern Geisteswissenschaften, vernachlässigt oder geschlossen worden. Zusätzlich sind noch Gerüchte, wie z.B Informatikerschwemme, verbreitet worden.

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Von Miko am Fr, 10. August 2001 um 16:55 #
Bezüglich der sozialen Ansprüche die creen card Inhaber (zu Recht) haben sind wir uns ja nahezu einig.

Die Rentenbeiträge steigen für Arbeitnehmer ganz erheblich unter dem Zauberwort "Eigenverantwortung".
Daran beteiligt sich die Wirtschaft nicht.
Also Senkung der Lohnnebenkosten.

Gleiches erwarte ich in Kürze für die Krankenversicherung

Den Begriff "Spitze" bei der deutschen Produktivität meinte ich eigentlich positiv - Die Lohnstückkosten liegen in deutschland wirklich sehr günstig aus Unternehmersicht.

Wie auch immer, ich denke, wenn es gelänge die (mit Verdeckten)4.0 bis 4,5 Mio Arbeitslosen wieder zu Beitragszahlern in die Sozialversicherungen zu machen, würde sich Standort deutschland sehr viel positiver darstellen.

In diesem Zusammenhang halte ich das wirtschaftspolitische Instrument "green cards" für kontraproduktiv.

Gruß
Miko

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    Von Anony am Fr, 10. August 2001 um 19:36 #

    > Die Rentenbeiträge steigen für Arbeitnehmer ganz erheblich unter dem Zauberwort "Eigenverantwortung".
    Daran beteiligt sich die Wirtschaft nicht.
    Also Senkung der Lohnnebenkosten.

    Dem staatlichem Rentensystem würde ich freiwillig keinen Cent anvertrauen. Da sorge ich liber für mich selbst.
    Man sollte den ganzen bürokratischen Irrsinn klar trennen, in steuerfinanzierte Sozialleistungen, und beitragsfinanzierte Versicherungsleistungen. Der Staat sollte sich auf seine Aufgaben reduzieren und die Versicherungen in die Privatwirtschaft ausgliedern. Viel überflüssige Bürokratie würde damit noch überflüssiger, und der Bürger könnte frei über seine Altervorsorgebeiträge entscheiden.
    Das von der Regierung geplante gleichzeitige Einzahlen in private und staatliche Versicherungen ist Generationenbetrug, und hoffentlich nur Notlösung, um aus dem Generationvertrag rauszukommen. Grundsätzlich sollte jede Generation für sich selbst sorgen. Ein System, in dem einmal geburtenstarke für geburtenschwache Jahrgänge und ein anderesmal umgekehrt sorgen müssen kann nicht gerecht sein.

    > Gleiches erwarte ich in Kürze für die Krankenversicherung

    Natürlich. Noch vor dem Wahlkampf. Die finden schon einen Weg in Bereichen, die von den Medien weniger wahrgenommen werden doppelt und dreifach zu kassieren. z.B. bei den Gebühren auf Ämtern und Behörden für z.B. Ausweise und Urkunden.

    > Den Begriff "Spitze" bei der deutschen Produktivität meinte ich eigentlich positiv - Die Lohnstückkosten liegen in deutschland wirklich sehr günstig aus Unternehmersicht.

    War auch nicht wirklich negativ gemeint. Hohe Produktivität bedeutet immerhin auch, das Arbeit die von Maschinen gemacht werden kann, nicht von Menchen gemacht werden muß. Der Mensch muß sich somit nicht auf eine Stufe mit der Maschine stellen. Das ändert aber nichts daran das hohe Arbeitskosten sich negativ auf Innovation und Bildung auswirken.

    > Wie auch immer, ich denke, wenn es gelänge die (mit Verdeckten)4.0 bis 4,5 Mio Arbeitslosen wieder zu Beitragszahlern in die Sozialversicherungen zu machen, würde sich Standort deutschland sehr viel positiver darstellen.

    Henne-Ei Problem. Der Standort Deutschland muß sich erstmal positiver darstellen, um die 4.0 bis 4,5 Mio Arbeitslosen wieder zu Beitragszahlern in den Sozialversicherungen zu machen.

    > In diesem Zusammenhang halte ich das wirtschaftspolitische Instrument "green cards" für kontraproduktiv.

    Es geht um gerade mal 20.000, während die USA gleizeitig 600.000 IT-Experten zu wesentlich beseren Bedingungen anwerben. Das ist keine Wirtschaftspolitik, sondern nur ein Werbegag.

    Ein Unternehmen sollte sich die besten Mitarbeiter frei von bürokratischen Mauern selbst aussuchen können.
    Bei den, von den Unternehmen gesuchten Leuten geht es nicht um irgendweche IT-Facharbeiter, sondern um die besten. Und die besten findet man eher an einer indischen UNI, als auf deutschen Arbeitsämtern.
    Wenn für irgendwelche Poltiker die Nationaltiät ein Problem ist, wird zur Not ein neuer Standort im Ausland aufgemacht.

    In diesem Sinne,
    Gruss
    Anony

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