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Thema: Eric S. Raymond kommentiert

96 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Alfred am Mi, 12. September 2001 um 16:05 #
Ich habe mir den Artikel durchgelesen und kann es nicht fassen, dass ESR so etwas schreibt. Offen zu verlangen, dass jeder eine Waffe tragen soll und die Regierung alle mit Pistolen ausstatten soll, ist nicht unbedingt der Gedanke von OpenSource. Auch ich hoffe, dass der Artikel verschindet, weil er ein Beleidigung für die komplette Community darstellt!
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    Von Thoralf Will am Mi, 12. September 2001 um 17:36 #
    Ich kann den Teil mit der Forderung, dass jeder eine Waffe tragen soll beim besten Willen nicht finden. Bitte quoten.
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    Von Spark am Mi, 12. September 2001 um 18:36 #
    "We have learned today that trying to keep civilian weapons out of airplanes and other areas vulnerable to terrorist attack is not the answer either -- indeed, it is arguable that the lawmakers who disarmed all the non-terrorists on those four airplanes, leaving them no chance to stop the hijackers, bear part of the moral responsibility for this catastrophe."

    "Perhaps it is too much to hope that we will respond to this shattering tragedy as well as the Israelis, who have a long history of preventing similar atrocities by encouraging their civilians to carry concealed weapons and to shoot back at criminals and terrorists."

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    Von dios am Mi, 12. September 2001 um 19:18 #
    hat irgendjemand irgend etwas anderes von Eric erwartet? Es ist doch nicht dass erste mal dass er solche eine Meinung abgibt. Gerade Eric steht doch fuer "Freiheit, Open Source und Recht auf Waffen".
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    Von Stefan Antoni am Mi, 12. September 2001 um 19:36 #
    Wenn man vorraussetzt das Eric sehr (Konservativ-)Amerikanisch eingestellt ist, ist dieser Artikel eine logische Folge. Harrsche Kritik an diesem Artikel möchte ich deshalb nicht üben, seiner Meinung bin ich aber jedenfalls nicht.

    verdammt!

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    Von Franz am Do, 13. September 2001 um 02:04 #
    Ich finde Eric hat recht.

    Gruß,
    Franz

    P.S. Was ich etwas *sonderbar* finde, ist, dass der Pro-Linux-Artikel dazu ein paar Sachen behauptet, die NICHT DAS GERINGSTE mit dem zu tun haben, was Eric in seinem Artikel gesagt hat - Englisch sollte man halt können...

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Von conloos am Mi, 12. September 2001 um 16:08 #
naja die frage ist erstmal ob dieser artikel wirklich von ihm ist ... der aprilscherz dieses jahr war auch nicht von linus.

con

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Von Michael am Mi, 12. September 2001 um 16:08 #
Ist halt ein Waffennarr.........
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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 16:15 #
    Nein, es ist ein Stammtischgeschwätz ohne fundierten Hintergrund und nur so von Vorurteilen strotzend. Da hat wohl jemand nicht nachgedacht vor dem schreiben oder hat sich von Emotionen bewegen lassen. So etwas ist aber nicht entschuldigbar wenn man (laut eigener Aussage) im Namen der Community spricht. Ich habe ESR nicht dazu gewählt und will mich von seinem Geschwätz distanzieren!
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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 17:29 #
    ESR _ist_ Waffennarr und steht dazu.
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    Von Thoralf WIll am Mi, 12. September 2001 um 17:39 #
    Auch hier stellt sich mir die Frage: Wo steht, dass er der Meinugn ist für die Community zu sprechen. Er schreibt im Gegenteil gleich im ersten Satz:
    "Some friends have asked me to step outside my normal role as a technology evangelist today[...]"

    Damit macht er sehr deutlich, dass es seine Meinung ist und nicht die der Community.

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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 17:44 #
    ESR wird nicht müde zu wiederholen, dass er das Sprachrohr der Community ist. In jeder zweiten Aussage von ihm kommt diese Aussage zum tragen. Heute ausnahmerweise nicht. Was ist aber mit übermorgen, wenn er wieder im Namen der Community sprechen will? Denken dann nicht alle Nicht-Eingeweihte, dass wir wohl absolut wahnsinnig sind (das denken aber auch schon ohne ESR sehr viele)?
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    Von Thoralf Will am Mi, 12. September 2001 um 18:13 #
    Jeder denkende (und lesende) sollte das unterscheiden können. Alle anderen sind ehrlich gesagt sowieso egal.

    Ich finds nur genauso geschmacklos, wie die Leute sich auf Dinge stürzen, die so nie gesagt wurde.

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Von Mario Kundert am Mi, 12. September 2001 um 16:10 #
Ich weiss nicht so richtig, was ich zu diesem Artikel sagen soll. Wie schon trefflich ein Leser auf Newsforge angemerkt hat: "Stick to software, Eric. Articles like this just show that you know as much about terrorism as the typical politician knows about Perl."

Mario

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Von carsten am Mi, 12. September 2001 um 16:15 #
...er scheint halt auch nur einer von vielen durchgeknallten amis zu sein...
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Von Oliver am Mi, 12. September 2001 um 16:19 #
Ansonsten sind ESRs Essays und Kolumnen Highlights dessen, was in OS-nahen Medien berichtet wird.
Diese Äußerungen jedoch so kurze Zeit nach den Anschlägen müssen einem Europäer jedoch barbarisch erscheinen.
Aus der Sicht verfassungstreuer, patriotischer Amerikaner, die das Recht Waffen zu tragen für sich reklamieren und angesichts der Emotionalität durch tausenden oder gar zehntausenden von Todesopfern muß erscheinen die Äußerungen mindestens plausibel.
Andere Äußerungen in deutschen Foren (heise, prolinux) finde ich dagegen weitaus geschmackloser. Da werden Leute, die besorgt sind, weil manche Sites offenbar business-as-usual-Politik betreiben oder weil sie einfach etwas über diese Tragödie los werden wollen, aggressiv angegangen und sogar beleidigt. Vielfach mit der Begründung, man "sei nach stundenlangem Fernsehkonsum jetzt einfach überfüttert", "brauche nun ein wenig Ablenkung" und "wolle endlich davon in Ruhe gelassen werden", diese Leute sollten "sich endlich verpissen". Gern wird auch die angebliche Geldmacherei der Medien im Zusammenhang mit diesen Ereignissen als Ausflucht herangezogen, um zur Tagesordnung überzugehen, lächerlich!

DAS ist geschmacklos.

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    Von Jörg Bongartz am Mi, 12. September 2001 um 16:49 #
    Dann müßte wir jeden Tag um die hunderten/tausenden Toten trauern, die durch Terrorismus und Staatsterrorismus umkommen.
    Ich denke z.B. an Nordirland(IRA), Spanien(ETA), Afghanistan, Irak, Iran, China ... . Aber wir machen business-as-usual.
    Sicher ist ein schwere Tragödie passiert, doch durch das kurzfristige einstellen einiger Unterhaltungsmöglichkeiten ist keinem geholfen.

    Gruß
    Jörg Bongartz

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    Von Oliver am Mi, 12. September 2001 um 17:00 #
    Soll ich jetzt direkt darauf antworten, nachdem Du mein Posting gründlich mißverstanden hast?
    Was habe ich noch gleich als geschmacklos bezeichnet?
    Na?
    Jetzt kapiert?
    Ist es einfach so schwer, den Kern einer Aussage, die vielleicht in etwas mehr als einem Nebensatz verschachtelt ist, zu erkennen?
    Habt Ihr nie Textanalyse im Deutschunterricht durchgenommen?
    Sorry, wenn das zu weit geht, aber um die Frage, ob man Business-as-usual machen sollte oder nicht, gings mir gerade ÜBERHAUPT nicht.
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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 20:15 #
    @Jörg

    Ignoriere den TROLLiver einfach, machen die anderen hier auch so ;) Er redet häufig Dinge, die unsereiner nicht ganz nachvollziehen kann. Man schaue nur ins Archiv. Du hast ja schon Recht mit dem was du sagt, Jörg, aber du kannst deine zeit sicherlich sinnvoller verwenden als zum Antworten auf Trolle.

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    Von Oliver am Mi, 12. September 2001 um 22:14 #
    LOL ein Anonymous, der liebevoll das ProLinux-Forum für sich vereinahmt.
    Normalerweise seid Ihr doch die armen Schweine, die gebasht werden...ROTFL

    Guter Witz.

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    Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 13:24 #
    Mit der Aussage "LOL" und einer weiteren Begründung aufgrund seines Nicknames wirst du keinen überzeugen können, Oliver. Aber vermutlich möchtest du das auch gar nicht, sondern tatsächlich lediglich "rumtrollen"...? Der Eindruck entsteht jedenfalls.

    Grüße von Anonymous

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    Von Oliver am Do, 13. September 2001 um 16:04 #
    Warum sollte ich jemanden überzeugen wollen. Jeder in dem Forum kann lesen. Im übrigen ist dieser Thread hier gar nicht mehr so interessant. Es ist nur amüsant, daß nunmehr zwei Anonymousse (oder ist es gar nur einer) ohne Begründung gegen einen Beitrag flamen, der gründlich mißverstanden wurde.
    Es gab diese wütenden Schimpftiraden von Leuten, die in Ruhe gelassen werden wollten, kann man nachlesen und komischerweise diskutiert nun anscheinend doch jeder mit.
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Von outsoft am Mi, 12. September 2001 um 16:24 #
Wo ruft ERS dazu auf, jedem eine Waffe in die Hand zu drücken?

Der Gedanke von "verteilten Lösungen von verteilten Problemen" klingt IMHO prinzipiell nicht völlig Abwegig. Nur frage ich mich wie das helfen soll? Jeder einzelne muss mithelfen und Verantwortung tragen, damit soetwas nie wieder vorkommen kann. In diesem Punkt kann man ESR zustimmen.

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    Von mwerner am Mi, 12. September 2001 um 17:47 #
    "it is arguable that the lawmakers who disarmed all the non-terrorists on those four airplanes, leaving them no chance to stop the hijackers, bear part of the moral responsibility for this catastrophe."

    Ich denke, das ist Beweis genug.

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    Von Thoralf Will am Mi, 12. September 2001 um 18:17 #
    Wo ist das ein Beweis für seine Forderung, dass alle Leute Waffen tragen sollen?

    Es steht dort lediglich, dass sich die Leute nicht wehren konnten, da sie keine Waffen hatten. Willst du das bestreiten?

    Und wenn ich jemandem eine Waffe zwangsweise wegnehme bzw. ihm verbiete eine Waffe mitzunehmen, dann muss ich mich zumindest mit der Frage der Mitschuld auseinandersetzen.

    Und genau das steht in dem Ausschnitt, den du eben gepostet hast.

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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 18:21 #
    @Thoralf Will

    Ist es zu viel verlangt etwas um die Ecke zu denken? Muss man Dir alles vorkauen und erklaeren?

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    Von Thomas Mitzkat am Do, 13. September 2001 um 01:44 #
    Es war m.E. nicht nötig gewesen bewaffnet zu sein. Die Entführer haben "nur" Messer bei sich gehabt. Ich hab eine hohe Achtung vor den Menschen, die sich gegen die Entführung gewehrt haben! Tragischerweise ist das Flugzeug dennoch abgestürzt, als es zum Kampf kam, aber es hat seinen tödlichen Bestimmungsort nicht erreicht - die Leute wären sowieso tot gewesen - Hut ab vor dieser Zivilkurage - die Anderen haben sich ganz einfach zur Schlachtbank führen lassen, ohne etwas dagegen zu tun. 85 Leute und mehr gegen ein paar wenige Messerstecher, man sieht, dass sich Gegenwehr lohnt, auch wenn es für Andere ist!
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    Von mwerner am Do, 13. September 2001 um 07:23 #
    Normalerweise soll man sich bei Entführungen ruhig verhalten und nicht versuchen, die Entführer zu überwältigen, da gerade das zu einem Blutbad führen könnte. Wie ich sagte: Normalerweise. Hier haben leider etwas andere Umstände geherrscht. Aber ich glaube nicht, dass die Insassen genau wussten, dass sie als menschliche Bomben benutzt werden sollten, daher haben sie sich wahrscheinlich größtenteils ruhig verhalten, um die Entführung zu einem unblutigen Ende zu bringen.
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Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 16:45 #
ESR ist ein Anhänger der sogenannten libertären Ideologie. näheres siehe
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/libi/default.html
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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 17:35 #
    Dann hat er die libertäre Ideologie nicht ganz verstanden. Die Stellungname der "Libertarian Press Agency Berlin" sieht nämlich ganz anders aus als ESRs Pamphlet: http://www.anarchie.de/main-8565.html
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Von Spark am Mi, 12. September 2001 um 16:48 #
> und urteilt über Nationen, die möglicherweise mit dem feigen Terroranschlag
nichts zu tun haben.

Das tut er nicht. Er hat nur einmal von "Den feiernden Palestinern" gesprochen, also nicht den "Palestinern" im Allgemeinen!

Wie auch immer... das Recht auf eine Waffe ist sicher prinzipiell nicht verkehrt.
Damals hat das bestimmt gut funktioniert.
Damals gab es aber auch nur Schwerter, die nicht mal eben so versehentlich losgehen und einen Menschen toeten koennen und es gab vor allem nicht so eine Flut von voellig verbloedeten Menschen.
Es gibt inzwischen soviele Menschen auf der Erde, da it es einfach nur logisch, dass sich auch verdammt viele darunter befinden, die ich nicht mit einer Waffe in meiner Naehe haben moechte.

Ich wuerde mich in einem Flugzeug nicht unbedingt sicherer fuehlen wenn ich wuesste, dass jeder Zweite um mich herum eine Waffe traegt...

Stattdessen liegt doch eine anderer Schluss viel naeher.
Flugzeuge sind eventuell derzeit die staerkste Waffe des Terrorismus.
Hier wurden mal eben zwei der wichtigsten amerikanischen Bauwerke zerstoert, etwas, was man vor kurzem noch fuer reine Fiktion gehalten haette (Independence Day) und das nicht etwa durch ausserirdische Laserkanonen oder Milliardenteure Fernlenkraketen, sondern durch ein paar mit Messern (!) bewaffnete Terroristen.

Und ist es wirklich SO schwer, diese Moeglichkeit komplett zu unterdruecken?
Ich denke da z.B. an komplett isolierte Pilotenkapseln, so dass selbst im schlimmsten Fall NIEMAND die Kontrolle ueber das Flugzeug erlangen koennte, ausser der Pilot selber.
ZUSAETZLICH sollte sich auf jedem Flug bewaffnetes Wachpersonal befinden, damit nicht dennoch ein Terrorist auf die Idee kommt, die Passagiere in seine Gewalt zu bringen um seine Ziele zu "erpressen" (was aber zumindest nicht mehr zu einstuerzenden Gebaeuden fuehren sollte, denn welcher Pilot wuerde ein Flugzeug in ein Gebaeude fliegen, um seine Passagiere zu retten?).
Das waere keine Loesung gegen Terrorismus, aber man darf es ihnen einfach nicht so leicht machen.

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    Von hn77 am Mi, 12. September 2001 um 21:26 #
    ACK!

    - wobei dass mit den bewaffnetn Wachen.. bin mir dabei net so sicher. Im Fernsehen (war gestern in meiner Bestürzung zu nichts anderem fähig) hab ich gehöhrt, dass es Experimente mit bewaffneten Wachperson (auch in zivil) sowohl im Passagierraum als auch im Cockpitbereich gab. Letzlich haben sich die Piloten geweigert. Sie sahen die Gefahr einer evt. (auch unabsichtlich) hochgehenden (bei Schußwechsel) Handgranate als zu hoch an. Allerdings wurden damals auch noch keine Flugzeuge zu "fliegenden Granaten" - man wird wohl wieder drüber nachdenken müssen.

    gruß
    Hendrik

    --
    mein Beileid den Familien der Opfer

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    Von Pospiech am Mi, 12. September 2001 um 22:54 #
    Die amerikanischen Flugzeuge gelten als die best gesichertesten der Welt. Sie setzen auch Wachpersonal ein. Wenn ich das richtig mitbekommen habe allerdings nicht auf Inlandsflügen.
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    Von Spark am Mi, 12. September 2001 um 23:44 #
    hn, die isolierte Pilotenkapsel wuerde ja schon ausreichen. Eventuell. Ist dann natuerlich etwas einsam fuer die Piloten...
    Wenn man aber gar keine MOEGLICHKEIT eines Durchgangs, also einer Kontrolluebernahme schafft, dann sinkt wohl auch deutlich der Reiz.
    Entfuehrer koennten dann natuerlich noch Passagiere bedrohen und den Pilot so zwingen, die Route zu wechseln. Aber sie koennen ihn damit kaum zwingen, sich selbst und die Passagiere in den Tod zu stuerzen, geschweige denn in das World Trade Center.... Der Anzreiz fuer Terroristen ein Flugzeug zu entfuehren, waere also weit niedriger.
    Irgendeine Moeglichkeit muss es doch geben.
    Man muesste ja prinzipiell "lediglich" sicher stellen, dass niemand ausser den Piloten das Flugzeug steuern kann. Das sollte bei einem immer vorhandenen Copilot auch voellig ausreichend sein, falls mal einer ausfaellt.
    Einfach ist sowas natuerlich nicht, aber selbst wenn eine Durchfuehrung Milliarden kostet.... was kostet wohl so ein World Trade Center?
    Flugzeuge koennen von jedem dahergelaufenen Selbstmoerder als hochexplosive und absolut treffsichere MIssile verwendet werden, die problemlos ein Hochhaus zum Einstuerzen bringen koennen.
    Das kann doch absolut nicht angehen.
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    Von Michael am Do, 13. September 2001 um 10:51 #
    Spark,
    mit Technik wird sich das Problem nicht loesen lassen. Dann klauen die Terroristen das Flugzeug halt schon am Boden, oder chartern es, oder kaufen gleich ein eigenes. Der destruktiven Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
    Ich fuerchte eher, dass in Zukunft jedes gekaperte Flugzeug, das von seiner geplanten Route abweicht, in hoechster Gafahr ist, von der Luftwaffe abgeschossen zu werden. Wer weiss, auf welche Weise die vierte Maschine in den USA ihr Ende fand?
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    Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 11:03 #
    Wo liegt das Problem?

    Pilotenkanzel wird durch eine Panzertür gesichert (wie z.B. bei der israelischen El Al (?) ) und für Notfälle bekommt der Pilot einen roten Knopf, mit dem er die Passagier-kabine mit einem Schlafgas fluten kann.

    Ok, ok, sehr futuristisch, aber ist es soo abwegig ?

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Von Andi am Mi, 12. September 2001 um 16:56 #
habe den Bericht zwar noch nicht gelesen, dass das mit jeder hat eine Waffe nicht unbedingt so utopisch ist, sieht man aber anhanden der Schweiz. Jeder Wehrpflichtige hat sein persönliches Sturmgewehr inkl. Munition bei sich zuhause. Nach der Wehrpflicht kann man diese Waffe auch behalten. Umfälle, Morde oder gar Überfälle gibt es damit aber trotzdem kaum bis überhaupt nicht. Das Prinzip KANN also durchaus funktionieren, nur wie das gegen Terror helfen soll ist mir wiederum nicht so klar.
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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 17:03 #
    In der Schweiz herrt auch eine andere Mentalität als in USA.
    Da _will_ man Waffen benutzen. Schau dir mal an wieviele 'Sportvereine' und Feste es da gibt, wo die nur rumballern können.
    Ist dir sowas in irgendeiner Form von der Schweiz bekannt?
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    Von Andi am Mi, 12. September 2001 um 17:46 #
    was Schützenvereine betrifft, gibt es bei uns eine beträchtliche Anzahl. Ich würde das Schiessen als ein Hobby wie jedes andere auch bezeichnen, solange es auf dafür vorgesehenen Plätze und Ziele erfolgt. Es ist ja auch so, dass jeder solange er Wehrpflichtig ist (ca. 20 - 35Jährig) jährlich schiessen muss. (Was natürlich auch richtig ist, da sonst die grösste Gefahr von ungeübten Schützen ausgehen würde)
    hm... wir sind jetzt aber ein bisserl abgeschweift. ;-)

    PS: Erwatet nicht von einem Ami, dass er die Hintergründe (historisch und aktuell) hören will, denn vielleicht würde dann der eine oder andere merken, dass durch verschiedene Haltungen und Aktionen diesen Gruppierungen erst die Möglichkeit eine schlagkräftige Organisation aufzubauen gegeben wurde. (Ist ja auch schon vorgekommen, dass die US-Amis ihre eigenen Gegner zunächst aufgebaut haben)

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    Von pab am Mi, 12. September 2001 um 21:15 #
    Ja, gut, in der schweiz herrscht eine andere einstellung, und soweit geht das mit den waffen, die man zuhause hat ganz gut.. nur leider leider leider gibt es im militär der schweiz immer mehr braune ärsche..

    Ich meine, ich laufe mit roten haaren und terrorgruppe shirt an den soldaten vorbei, und muss mich doch nicht blöde anf*cken lassen.....

    Und ja.. wenn ich eine Glaze mit Onkelz Shirt sehe , die hinten eine pistole am gürtel hat (mehrmals gesehen) dann habe ich echt schon angst..

    aber das ist wohl doch etwas OT....

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Von Andreas Spengler am Mi, 12. September 2001 um 17:07 #
> Raymond verlangt in seinem Artikel
> die grundlegenden Freiheiten der
> Menschen teilweise einzuschränken.

Auch wenn der Rest des Artikels hanebüchen ist, genau das hat ESR NICHT verlangt. Er schreibt vielmehr, dass es "ein Sieg des Terrorismus wäre, wenn man durch "Anti-Terror-Maßnahmen" weiter in seinen Grundrechten eingeschränkt würde"...

Andreas

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Von prefund am Mi, 12. September 2001 um 17:08 #
Als was sich der Typ so alles bezeichnet "Technologie Evangelist", "Internet technologist"...

Eine Ideologie die selbst Pamela Anderson vertritt, kann man doch nur ein schmunzeln entgegenbringen. Vielleicht hat der Typ ja in seinem Job mehr auf Tasche ;)

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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 18:18 #
    Raymond füllt in der Computerszene eine Lücke aus. Er unterfüttert die realen Veränderungen, die durch open source Bewegung ausgelöst wurden mit historischen und gesellschaftwissenschaftlichen Theorien. Dabei verquirlt er Theorieversatzstücke aus Soziologie, Psyschologie und Anthropologie.
    Er hat Erfolg und erzielt Aufmerksamkeit, weil sein Publikum von diesen Dingen noch weniger Ahnung hat als er selbst.
    Sozialwissenschaftler und Psychologen können über seine Elaborate allerdings nur schmunzeln.
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Von Thoralf am Mi, 12. September 2001 um 17:16 #
Sorry, aber ich finde den Artikel nicht im mindesten verweflich. Der fragliche Abschnitt dürfte wohl dieser sein:


---Zitat Anfang---
We have learned today that trying to keep civilian weapons out of airplanes and other areas vulnerable to terrorist attack is not the answer either -- indeed, it is arguable that the lawmakers who disarmed all the non-terrorists on those four airplanes, leaving them no chance to stop the hijackers, bear part of the moral responsibility for this catastrophe.
---Zitat Ende---

Der Mann hat Recht. Sicher ist es nicht die Lösung den Leuten jetzt Waffen mit auf die Flüge zu geben, damit diese sich bei einem ähnliche Fall wehren könnten. Aber auf jeden Fall stimmt die Aussage, dass den Passagieren durch das fehlen der Waffen jede Möglichkeit genommen wurde etwas gegen die Terroristen zu tun.

Gruss,
Thoralf

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    Von Thomas am Mi, 12. September 2001 um 18:35 #
    Das Argument, dass Leute bewaffnet sein dürfen, um sich gegen Verbrecher zu wehren hört man in den USA ja immer wieder und trotzdem ist es falsch.
    Gerade in den USA sind Schusswaffen in Privathand viel stärker verbreitet, als in anderen westlichen Staaten. Und die Zahl der Morde und Gewaltverbrechen, die mit diesen Waffen begangen werden, ist in den USA eben auch viel höher als in vergleichbaren Ländern.
    Man erreicht damit also gerade das Gegenteil des Erwünschten.
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    Von Ani am Mi, 12. September 2001 um 18:38 #
    Wieviele Passagiere sind im Flugzeug besoffen ? Was passiert wenn einer der Besoffenen im Suff ein Fenster in 10.000 Meter Höhe zerschießt?
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    Von Pascal am Mi, 12. September 2001 um 18:42 #
    Ich weiss nicht, wie das die Fluggesellschaften im allgemeinen handhaben, ab so weit ich weiss, gibt es Waffen in dem meisten Swissair-Flugzeugen, oft sind auch zwei Zivile Polizisten an Board (einer in der busines und einer in der economy class. Einfach zu erkennen: Polizisten an board schlafen nie ;-))
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Von J6 am Mi, 12. September 2001 um 17:20 #
Er versucht noch nicht mal die Ursachen zu beleuchten, eine armseelige Gestalt. Hat auch noch Angst sein "Recht" eine Waffe tragen zu dürfen nicht mehr ausüben zu können, weil Anti-Terror-Gesetzte das einschränken könnten. NEIN! Das gibts doch nicht. Wie kann man nur so engstirning sein. Darum geht es doch überhaupt nicht.
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Von Harlekin am Mi, 12. September 2001 um 17:40 #
Lieder denken viele Leute dort so.
Aber was soll man auch erwarten. Sie wachsen mit Cowboy und Actionfilmen auf, haben von der Welt keine Ahnung (siehe Bush der keine Ahnung hat wo Slowenien liegt).

Ich hab dort 2 Jahre gelebt und bin auch zur Schule gegangen. Ich kenne kaum einen Ort wo man so viele DUMME Leute finden kann.

Auch selten hab ich eine solch verlogene Gesellschaft gefunden die sich im öffentlichen Leben fast überall selbst was vormacht.

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    Von Dr.Psycho am Mi, 12. September 2001 um 18:55 #
    Ich kenne kaum einen Ort wo man so viele DUMME Leute finden kann

    Vielleicht bist ja auch nur du der Dumme und alle anderen sind Schlauer? Psychologisch-Kranke werden dir auch beschwören das alle anderen unnormal sind ;)

    Die USA ist fast in allen Bereichen die Nr.1. Die Deutschen denken immer wunder wie Schlau sie sind und merken dabei garnicht das alle andere Länder an ihnen Vorbeiziehen...

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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 19:10 #
    @ " Dr.Psycho "

    man merkt, du warst noch nie dort, und wenn dann nur als Touri

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    Von Mosh am Mi, 12. September 2001 um 22:37 #
    Dumm == Amerika ??

    Alle Pauschalisierungen sind falsch ( ;)

    Jedenfalls kenne ich kein Land, dass
    in den letzten 50 Jahren so viele
    NobelpreisträgerInnen gestellt hat
    als die USA.

    Andererseits, dass von manchen College-AbsolventInnen Spanien bei
    Florida geographisch eingeordnet wird,
    findet ich mehr als bedenklich ...

    Mosh

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    Von Ani am Do, 13. September 2001 um 02:14 #
    Die Zahl der Nobelpreisträger stimmt nur eingeschränkt. Die Entdeckungen, für die die Nobelpreisträger ausgezeichnet werden, haben sie meist in ihren Geburtsländern gemacht, da zwischen Entdeckung und Auszeichnung ca. 15 Jahre vergehen. Amerika holt sich diese Spitzenkräfte dann ins Land und kassiert so die Lorbeeren ab.
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    Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 09:02 #
    @Mosh

    siehe Ani, er hat recht, aber in _diesem_ Punkt sind die USA uns weit vorraus.

    Während hier kleinbürgerliche Politiker einen Wahlkampf der "nationalen Identität" führen wollen, holen die Amerikaner sich alles ins Land was intelligent ist, um ihren Standard zu halten.

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    Von Thomas Mitzkat am Do, 13. September 2001 um 09:33 #
    Das mit der amerikanischen Dummheit ist leider nicht so weit hergeholt. Man muss sich nur betrachten, welche Ursprünge diese Gesellschaft hat. Kriminelle und Abenteurer haben das Land besiedelt. Aus Europa wurden viele zwangsausgewiesen, die man hier aus vielerlei Gründen nicht mehr haben wollte, bzw. die hier auf keinen grünen Zweig kamen. Man hatte damals sicher nicht den intellektuellen Kader in die neue Welt geschickt. Von daher ist der Wunsch der Amerikaner sich kluge Leute ins Land zu holen durchaus verständlich. Unter Anderem wurde nach dem zweiten Weltkrieg der Grossteil deutscher Spitzenwissenschaftler nach Amerika gelockt/gebracht, welche die Atombombe und den Mondflug erst möglich machten. Aber diese Intelligenz konzentriert sich in Amerika auf enge intellektuelle Zirkel, der Rest.....
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    Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 09:51 #
    "Unter Anderem wurde nach dem zweiten Weltkrieg der Grossteil deutscher Spitzenwissenschaftler nach Amerika gelockt/gebracht,"

    sofern sie nicht schon vorher vor den Nazi Mördern fliehen mussten.

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    Von Mosh am Do, 13. September 2001 um 11:12 #
    Ich denke da nur an '33.
    Wie viele dt. WissenschaftlerInnen (wenn sie nicht gerade Juden waren) waren Hitler treu ergeben !

    @Thomas Mitzkat
    Intelligenz ist nicht alles (um im Leben erfolgreich zu sein ((gilt auch für die wissenschaftliche Laufbahn!!))
    und was die "Vererbung der Intelligenz (bzw. Begabungen betriff):

    a)
    Als ich ins Gymnasium eingetreten bin,
    haben 5 MitschülerInnen die Probezeit nicht bestanden.
    Alle kamen aus Artzfamilien.

    b)
    Viele Kinder von Promis haben Probleme mit ihren Eltern (geht bis zu Selbstmord -> siehe auch Familientragödien in Hollywood)

    c)
    Ein Sohn von Einstein wurde in die Heil- und Pflegeanstalt überwiesen.
    Einstein hat sich um diesen Sohn nicht
    mehr gekümmert
    (Nicht gerade ehrenvoll von ihm!)

    und zig Beispiele mehr.

    Nobeltreisträger werden nach Nationalitäten vergeben und nicht
    nach momentanen Aufenthaltorten.
    (Wissenschaftler reisen viel rum und
    verbleiben das eine oder andere Gastsemester schon mal dort).

    Amerikanische Nobeltreisträger sind _Amis_ :)
    (wenngleich viele Eltern haben, die
    erst kurz von ihrer Geburt eingewandert sind nach den USA)

    Mosh

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Von Hendrik Lehmbruch am Mi, 12. September 2001 um 18:06 #
Das verwerfliche scheint tatsächlich , die frage der bewaffnung jedermanns zu sein. ESR beschreibt in einem Absatz, dass jeder mündige Bürger eine Waffe tragen sollte, ähnlich der Menschen in Israel, um sich selbst zu verteidigen. Ich persöhnlich teile diese Einstellung nicht. Ohne dem US-Amerikanischem Volk nahe treten zu wollen, halte ich diese Idee, in einer von John Wayn und Rambo gepägten Gesellschaft, für verwerflich und sehr, sehr Gefährlich.
In Israel, so mein Wissen, werden die Menschen schon in den Schulen im vernünftigen Umgang mit Waffen Unterichtet, Frieden hat es trotzdem nicht gestifftet!!!!!!!!!
Ich für meinen Teil halte mich da lieber an die Ideen des Herrn Gandi, der leider auch Opfer eines Fanatikers wurde.
Was jetzt nötig ist, ist Ruhe und Besonnenheit, nicht die Überreaktion.
Waffen helfen da wirklich nicht, nein sie schüren nur weiter die Spirale der Gewalt, und ich möchte nicht in einem Flugzeug sitzen, oder in einem Land sein, in dem fast jeder der für mündig gehalten wird ein Waffe trägt.

Im Gedenken an alle Opfer des Terrors auf der gesamten Welt und in hochachtung der Opfer des gestriegen Tages
Hendrik Lehmbruch

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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 18:20 #
    ---Zitat---
    ESR beschreibt in einem Absatz, dass jeder mündige Bürger eine Waffe tragen sollte
    ---Zitatende---

    Wo steht das? Er ist der Meinung, dass jeder eine Waffe tragen KÖNNEN sollte.

    Das ist ein riesiger Unterschied.

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    Von hendrik am Do, 13. September 2001 um 02:06 #
    (...tragen können sollte...)
    Etwa auch Kinder?
    In Gesetzes Texten wird so unterschieden, hier aber wird gegen den gesunden Menschenverstand kommentiert.
    Haarspaltereien sollten wir im Moment seien lassen.
    Auch habe ich nicht wörtlich übersetzt.
    Ich bin nur der Meinung, dass dies auf so etwas hinaus laufen wird.
    Irgendwann sind in den USA wieder Wahlen und die waffenfanatische Lobie ist dort nicht klein.
    Wenn ESR aber vor Überreaktionen warnt so hat er sich aber selbst ein Bein gestellt.
    Dies ist doch indirekt ein Votum zur Selbstjustiz, wo bitte bleibt denn der gesunde Menschenverstand?

    Hendrik

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Von Alex Kloss am Mi, 12. September 2001 um 18:23 #
Sieht denn kein Schwein, daß hier zum Massenselbstmord per Luftfracht aufgerufen wird?

Forderung: alle sollen mit Waffen ausgerüstet werden, damit man sich gegen Terroristen in Flugzeugen wehren kann.

Auswirkung: Wenn jeder eine Schußwaffe ins Flugzeug mitnehmen darf (und die meisten werden sich für eine solche entscheiden, da es nicht viele gibt, die eine solide Ausbildung im Messerkampf absolviert haben), kann jeder beim Ansatz von Terrorismus (und das ist ja schon der Fall, wenn der Nachbar seine Waffe zieht, um sich zu vergewissern, daß sie noch da ist) wild um sich ballern, dabei die Hülle des Flugzeugs zerstören, was zu einem Absturz und wahrscheinlichem Tod aller Passagiere führen würde. Toller Plan! Ganz abgesehen davon, daß es den Terroristen nichts ausgemacht hat, sich und alle anderen zu opfern, dem normalen Passagier aber schon.

Verbesserungsvorschläge:
1. Die Kontrollen an den Flughäfen müssen verbessert werden. Denn wie sonst hätten die Terroristen überhaupt das Flugzeug besteigen können.

2. Sicherheitskräfte als Flugbegleiter, optimalerweise mit den neuartigen "Taser"-Betäubungswaffen ausgerüstet, deren Mündungsgeschwindigkeit keine Gefahr für die Außenhülle eines modernen Flugzeuges darstellt und gleichsam einen besseren Schutz für die Insassen gewährleisten kann, zumal die Sicherheitskräfte bei entsprechender Ausbildung ihre Waffen eher optimal handhaben können als bspw. ein dahergelaufener ESR...

3. Wer dennoch eine Chance zur _Selbst_verteidigung haben will, kann sich in allen Ländern der Welt in vielen verschiedenen Kampfsportarten üben.

4. Wenn dem Terrorismus der Boden entzogen werden soll, müssen die betroffenen Länder zumindest teilweise aufhören, sich Feinde zu machen (die Amis übertreiben es in dieser Hinsicht momentan)...

Wenn das nichts hilft - kein Mensch lebt ewig.

Alex Kloss

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    Von Oliver am Mi, 12. September 2001 um 22:46 #
    > 2. Sicherheitskräfte als Flugbegleiter, optimalerweise mit den neuartigen "Taser"-Betäubungswaffen ausgerüstet, deren Mündungsgeschwindigkeit keine Gefahr für die Außenhülle eines modernen Flugzeuges darstellt und gleichsam einen besseren Schutz für die Insassen gewährleisten kann

    Vielleicht täusche ich mich, aber ein Durchschuß in 8000 bis 10000 m Höhe hat einen Druckabfall zufolge. Für diesen Fall baumeln Sauerstoffmasken von der Decke, bis die Maschiene eine niedrige Flughöhe erreicht hat.
    Ich denke nicht, daß ein derart kleines Loch oder zwei oder drei die Außenhülle stark genug streßt, daß der Rumpf auseinanderfliegt.
    Die Betäubungswaffe mit der geringen Austrittsgeschwindigkeit gegen einen mit Schußwaffen ausgerüsteteten Terroristen einzusetzen, schafft das Risiko, daß dieser höchstwahrscheinlich sowieso zum Schuß kommt. Das Ergebnis ist gleich.

    > 3. Wer dennoch eine Chance zur _Selbst_verteidigung haben will, kann sich in allen Ländern der Welt in vielen verschiedenen Kampfsportarten üben.

    Hmm, ist keine ernsthafte Alternative, oder?

    > 4. Wenn dem Terrorismus der Boden entzogen werden soll, müssen die betroffenen Länder zumindest teilweise aufhören, sich Feinde zu machen (die Amis übertreiben es in dieser Hinsicht momentan)...

    Interessant, das bedeutet dann, daß sich alle westlichen (nördlichen) Staaten auch nicht mehr um Frieden bemühen, was eben auch so aussehen kann, daß man Druck auf die Parteien ausübt. Pat das einer der APrteien nicht, gibts Terror.
    Das halte ich für eine ziemliche Feigheit. Gerade die USA haben sich, nachdem Bush in den ersten Wochen seiner Regierungszeit in der Weltöffentlichkeit und auch gerade von der Seite der Palästinenser für seine passive Haltung kritisiert worden ist, für eine Beilegung der Gewalttätigkeiten stark gemacht. Man hat Israel offen für deren Abarbeitung der Schwarzen Listen kritisiert und erreicht, daß Scharon die Angriffe gegen palästinensische Führer teilweise eingestellt hat.

    Ich denke, diese Art von Terrorismus, wie sie nun stattgefunden hat, ist nicht in den besetzten Gebieten beheimatet (@Anonymous von oben: beheimatet sein = seine Heimat haben, v.), sondern ist ziemlich abgehoben von den sozialen Brennpunkten der Region und das Produkt einer "Terror GmbH", wie Bin Ladens Laden n der Presse genannt wurde.
    Ein einfaches "Raushalten" aus den Krisengebieten der Welt hilft da gar nicht. Die alleinige Existenz der USA und des Westen, seine säkularen Gesellschaften, die in den Augen der Fundamentalisten zionistisch unterwandert sind, ist Provokation und Herausforderung genug für die heiligen Krieger.

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Von Tobias am Mi, 12. September 2001 um 18:27 #
Ich weiß nicht was ihr habt. Steht OpenSource nicht auch mit für Meinungsfreiheit ?

Es sollte jedem überlassen sein wie er sich zu diesem ( oder jedem anderen Thema ) äußert.

Für mich ist somit eine solche Aussage wie sie von Alfred stammt nicht tragbar, da die dieses Ideal beschneidet.

Zitat :"Auch ich hoffe, dass der Artikel verschindet, weil er ein Beleidigung für die komplette Community darstellt!"

Die Meinungsfreiheit ist, wie ich meine, eines der wichtigsten Prinzipien der "freien Welt", dass hier in Deutschland schon viel zu stark beschränkt wird.

Tobias B.

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    Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 18:50 #
    Nein, Open Source ist nur ein Entwicklungsmodell, jedenfalls laut den "Chefs" davon. Aber die Free Software Community setzt sich für Freie Meinungsäußerung ein. (Zitat "The FSF supports the freedoms of speech, press, and association on the Internet, the right to use encryption software ...")
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Von Johannes Segitz am Mi, 12. September 2001 um 19:02 #
"I expect that in the next few months, far too many politicians and
pundits will press for draconian "anti-terrorist" laws and
regulations."

Sag mal, lest ihr die Texte nicht? Er fordert, das die Grundrechte *NICHT* eingeschraenkt werden

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    Von Thoralf am Mi, 12. September 2001 um 21:30 #
    vergiss es, selbst wenn man den leute die Texte übersetzt, versuchen sie noch Sachen hinein zu interpretieren, die weder drin stehen noch so gemeint sind.
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    Von Mario Kundert am Mi, 12. September 2001 um 23:00 #
    Naja, das ist definitionssache. Wenn man offen darueber schreibt Verbrecher mit dem Tod sofort zu bestrafen, so ist es eine massive Einschränkung der Grundrechte jedes Menchen. Jeder hat das Recht auf eine faire Verhandung, egal was er verbrochen hat. Das ist die falsche Definition von Freiheit, auch wenn ESR was anderes behaupten mag und seiner Neigung zur Waffen freien Lauf lassen will.
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    Von Moritz Moeller-Herrmann am Do, 13. September 2001 um 09:47 #
    Offensichtlich fehlt dir der Kontext. In Amerika gibt es Fehlgeleitete Irre wie Timothy McVeigh und ESR, die glauben das Recht ein Mordwerkzeug versteckt bei sich zu haben sei ein Grundrecht wie z.B. die Versammlungsfreiheit.

    Ich bin durchaus dafür, Flughafenkontrollen zu verschärfen. Das dient meinem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

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Von evi am Mi, 12. September 2001 um 19:45 #
moin,
Das Grausamste an der Sache ist, das es ab jetzt bis in alle Ewigkeit in den Medien zertreten wird...
In spätestens drei Tagen fliegt der erste Tomahawk in irgendeine Wüste und verwüstet irgendetwas. Und wir werden glauben, das es recht so ist. Wir werden alles glauben, was die Amis uns erzählen, und wir stehen dahinter und jubeln ihnen zu.
Es fehlt doch nur noch, daß der Pabst seinen Segen gibt und zum 4.Kreuzzug aufruft, denn nur so wird der 3.Weltkrieg heißen.
Oder aber wir erobern irgendeinen ölfördernden Staat...(am Ende wird es keine Rache, sondern ein Kommerz)
Ich bin gespannt, was der Cowboy als nächstes unternehmen wird, schließlich geht es auch um seine Wiederwahl.
mfg
evi
Mit einem anderen Präsidenten und einer anderen Politik wäre das wohl nicht passiert
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    Von m@rio am Do, 13. September 2001 um 09:15 #
    hi evi,
    ich glaube nicht, daß wir hier das recht haben einem demokratisch gewählten präsidenten eines staates die schuld an diesem wahnsinn zuschreiben zu können. dieser terroranschlag ist mit sicherheit nicht erst in den amtstagen des herrn bush geplant worden.
    gegen fanatismus ist mit diplomatie leider nichts zu machen. wir sehen dies gerade auch in den letzten wochen in irland wo kinder auf dem weg zur schule angegriffen werden.
    jeder der solche anschläge plant, durchführt oder gut heißt hat das recht auf gehör für seine belange verwirkt.
    zumal die terroristen diesesanschlages zu feige sind sich zu zeigen. staaten die "menschen" beherbergen die anhand dieser entsetzlichen bilder feiern oder terroristen unterschlupf gewähren sollten sich ihrer mitschuld bewußt sein. diese länder können kein gesprächs- und handelspartener für einen demokratischen staat sein. ziehen wir uns doch entsprechend dem wunsch der extremisten aus all diesen ländern zurück und betreiben keinen handel mit ihnen. erst dann werden die menschen in den ländern merken wer die wahren schuldigen an ihrem leid sind. die anhänger werden weniger werden, wenn nicht sogar von ihrem eigenen volk vervolgt.
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    Von evi am Fr, 14. September 2001 um 12:11 #
    moin,
    Ich denke, die Planung für so ein Attentat ist nicht wirklich lang, wenn man die richtigen Leute schon hat. Jeder, der lesen kann, kann die Flugpläne studieren ( im Internet ) und sich die geeigneten Flieger aussuchen.
    Das dauert doch nicht länger als eine Stunde...
    Anreise, ausrüsten und taktische Besprechung der Attentäter laß dann noch ne Woche dauern...
    Dann ist die Sache erledigt. Ich wette, die Attentäter haben ebenfalls nicht mit so einer Auswirkung gerechnet.
    Ein anderer Präsident hätte im Naost-Konflikt wohl schon vor Monaten vermittelt, und auch die Israelies unter Druck gesetzt.
    Das hätte nicht passieren müssen.

    Ach ja, kann mir einer den Unterschied erklären, zwischen dem Attentat und dem geplanten Racheakt der USA und der Nato ?
    mfg
    evi

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    Von Thomas Mitzkat am Sa, 15. September 2001 um 21:08 #
    @evi:

    Ich glaube es gibt da keinen Unterschied! Offenbar haben sich die USA durch Handlungen in der Vergangenheit (z.B. Truppenanwesenheit in Saudi-Arabien, Unterstützung Israels, Raketenangriffe auf Sudan und Afghanistan ) den Zorn vieler Islamisten zugezogen. Ich habe mich zuvor gefragt, was die Amis gemacht haben, um solchen Hass zu provozieren, der solche Handlungen auslöst. Mir kann niemand erzählen, dass das alles einfach so passiert. Es folgt Reaktion auf Reaktion und die Welt befindet sich in einer Spirale der Gewalt, wo es wenig Sinn macht nach dem ursprünglichen Beginn zu suchen. Fakt ist, dass alle mitmachen! Wir sollten aufpassen, ob wir uns in diese Dynamik der Handlungen hineinziehen lassen wollen. Klar - ich verstehe die Einwände: Es sind tausende von Menschen gestorben und es war ein Anschlag auf Menschen, die das Ereignis nicht haben kommen sehen und wenig dagegen tun können und es gibt den §5 des Nato-Vertrages. Das ist richtig und sehr grausam und hat mich auch sehr schockiert. Ich spreche den Angehörigen hiermit meine ganze Anteilnahme aus. ABER: Es ändert nichts an dem, was ich zuvor gesagt habe. Es ist kein Weg neues Leid wegen altem Leid zu produzieren! Es dürfen nicht wieder aufs Neue Unschuldige geopfert werden.

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Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 20:49 #
Wenn einen nach diesem Anschlag erstmal die kalte Wut packt, kann ich das ja verstehen. Aber es gibt so viele Möglichkeiten, bei denen Raymonds Vorschlag von vornherein völlig nutzlos ist---was helfen z.B. PIstolen, egal wer sie hat, gegen Autobomben?
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Von Tristan Koch am Mi, 12. September 2001 um 21:13 #
Hallo,

Unabhängig davon, wie man zu diesem Kommentar steht (und wie es ESR wirklich mein, ich denke da sind noch viele Rückfragen nötig..) - Warum soll nun die OpenSource-Welt fürchten ihr gutes Image zu verlieren?
Je größer eine Ansammlung von Menschen ist, desto mehr Ideen sammeln sich an, denn jeder Mensch ist anders, und das ist auch gut so.
Jetzt einmal völlig wertungslos ob gut oder schlecht, da ist es doch logisch, dass ein Einzelner aus der Society eine ganz anderer Meinung hat als jetzt z.B die entrüsteten Poster "von oben".
Man kann doch jetzt nicht pauschalisiert ESR zu einem schlechten Menschen machen, weil er eine etwas andere Ansicht (eine Amerikanische Sicht der Dinge) hat?
Das ist genau die Intoleranz, die zu überhaupt diesem Übel führt.
Toleriert andere Ansichten, Amerikaner und Islamisten, alle, auch wir, nur so haben alle Menschen die Chance auf Gleichberechtigung, nur so wird es in Zukunft keine (weniger) Menschen mehr geben, die mit einem unglaublichen (zu verurteilenden) Gewaltakt ihre Ansicht meinen durchsetzten zu müssen um sich gegen die Intoleranz zu wehren (und dabei ebenfalls Intoleranz zum Ausdruck bringen).

Oder gänzlich anders gesagt:
Gewalt entsteht nicht aus dem Nichts, sie entsteht aus der Unterdrückung, der Intoleranz.

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Von Anonymous am Mi, 12. September 2001 um 22:47 #
Ich beschäftige mich noch nicht lange mit OS also wer ist denn eigentlich Eric S. Raymond? Bitte nicht falsch verstehen ist ernst gemeint
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    Von tiba am Mi, 12. September 2001 um 23:32 #
    eric s. raymond ist der verfasser von "the cathedral and the bazaar". dieses thesenpapier war meiner ansicht nach der beginn der open-source-revolution insofern, dass ab dieser veröffentlichung auch in anderen publikationen als nur den it-magazinen von open-source die rede war.

    insofern ist die wichtigkeit von esr überhaupt gar nicht zu bestreiten.

    seine homepage: http://tuxedo.org/~esr/

    "the cathedral...":
    http://tuxedo.org/~esr/writings/

    auf deutsch:
    http://www.phone-soft.com/RaymondCathedralBazaar/catb_g.0.html

    allerdings muss auch gesagt werden, dass der den papieren zugrunde liegenden these durchaus auch widersprochen wurde: 10% der entwickler liefern 90% des opensource-codes (zahlen sind nur illustrativ zu verstehen, es gab aber eine studie, die zu einem ähnlichen (oder krasseren) ergebnis kommt). von daher also eher kein allzu bunter basar.

    alla dann,
    till

    p.s.: zum waffennarren esr ist am besten ein aufsatz von ihm selber zu lesen:
    http://tuxedo.org/~esr/writings/anarchist.html
    unverschämt ist natürlich, dass er sich als "anarchisten" bezeichnet. anarchie in seiner wortbedeutung und der damit verbundenen konsequenz ist natürlich das exakte gegenteil davon, genauso wie die attentate gestern abenso unhuman wie anti-anarchistisch waren. also bitte net verwechseln.

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Von tiba am Mi, 12. September 2001 um 23:23 #
also, wer esr am linuxtag gehört hat, war sicherlich nicht überrascht.

cu
till

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Von Mac am Mi, 12. September 2001 um 23:27 #
War Eric S. Raymond nicht derjenige der "The Cathedral and the Bazaar" vefasst hat? Dort wettert er gegen die Kathedrale und nun lässt er sich von der Waffenlobby manipulieren!

Mir wird schlecht, wirklich schlecht!

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Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 07:44 #
Man kennt doch die Werbung wo die beiden Mädels sagen "Wer ist eigendlich Paul" vielleicht sollte man auch so über den Eric R. denken
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Von Moritz Moeller-Herrmann am Do, 13. September 2001 um 09:55 #
Gestern kam erst in Fernsehen, daß bin Laden in den 90ern mehrere eigene Schießanlagen in den USA betrieben hat, wo Terroristen den Umgang mit Knarren und dergleichen gelernt haben. Da bin ich doch ganz froh, daß in Europa recht restriktive (noch nicht restriktiv genug!) Regeln bezüglich des Waffenbesitzes existieren. Unsere Kriminalstatistiken sind der Beweis für die Richtigkeit der europäischen Auffassung. Die USA haben mehr Leute in Lagern und Anstalten als jedes andere demokratische Land und dennoch sind sie krimineller.
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Von bio-dioxin am Do, 13. September 2001 um 10:02 #
Auch wenn ESR viel mit Linux zu tun hat, sehe ich nicht ein, dies in einem Linux-Forum zu diskutieren.

Hierfür gib es hinreichend viele andere Plattformen!

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Von tiba am Do, 13. September 2001 um 10:49 #
> Auch wenn ESR viel mit Linux zu tun hat, sehe ich nicht ein, dies in einem Linux-Forum zu diskutieren.

> Hierfür gib es hinreichend viele andere Plattformen!

...bloß findest du da evtl. nicht die leute, mit denen du das gerne diskutieren *möchtest*...
pro-linux ist nicht nur ein linux-forum sondern auch ein forum für "linuxer".

till
p.s.: außerdem zwingt dich niemand zum lesen, gelle?

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Von Oliver Dauter am Do, 13. September 2001 um 11:07 #
Man sollte sich in der Linux-Gemeinde langsam mal damit abfinden, daß Leute, nur weil die den Open-Source-Gedanken vertreten, nicht trotzdem grandiose Arschlöcher sein können. Und genau für ein solches halte ich Raymond, sollte diesen Kommentar tatsächlich selber verfasst und veröffentlicht haben.
In seinem Buch "Just for Fun" kann man nachlesen, was Linus zu diesem Thema sehr treffend sagt. Auch wenn es dabei mehr um seine Person geht, gilt das selbe auch für andere Leute der Open-Source-Gemeinde.
(Bin mal gespannt, ob dieser Kommentar gelöscht wird... hab ja ein böses, aber wie ich meine absolut passendes Wort gebraucht.)
cu. olli
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Von Holger am Do, 13. September 2001 um 11:07 #
Hi all , die sich bisher an diesem Thread beteiligt haben:

ich finde es schon erstaunlich, wieviele Leute sich hier von einer Person so abhängig machen, dass sie in Entsetzen ausbrechen, wenn jene Kultfigur plötzlich etwas vertritt, was gar nicht in ihr Denken passt.

In Sachen Linux mag ESR sicher bedeutend sein, das heißt aber nicht, dass für mich als Linuxfan die halbe Welt untergeht, wenn ESR z.B. für Todesstrafe ist, während ich diese entschieden ablehne - ob er das ist, weiß ich nicht, es ist nur ein Beispiel.

Ebenso ist Linus für Linux sehr bedeutend, seinen Technikoptimismus kann ich überhaupt nicht teilen ... aber mir ist es ehrlich gesagt völlig egal, ob Linus da eine andere Meinung hat.

Und wenn ESR sich zum Sprachrohr für die Community macht, schön und gut, das ist mir auch egal ... wenn er in Sachen Linux entsprechende Positionen vertritt, die ich auch teile, ist das natürlich schön :-).

Macht doch bitte mit diesem Personenkult schluss, irgendwie finde ich das einfach lächerlich.

Und wenn ESR irgendetwas in Beziehung zu Open Source setzt, was damit eigentlich gar nichts damit zu tun hat ... meine Güte, was interessiert es einen Linuxfan. Und außerdem: Es gibt wohl größere geistige Persönlichkeiten in der Geschichte, aber in einer Zeit, wo etwa ein Firmenprojekt schon als "Philosophie" bezeichnet wird, wundert es mich nicht, dass extremer Personenkult auch Hochkonjunktur hat.

Das musste ich mal los werden, meine es nicht böse, aber manchmal ...

Noch einen schönen Tag,
Holger

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Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 11:10 #
Das ESR wohl wahnsinnig sein muss, sieht man auch in einem Interview in LinuxEnterprise. Zu finden HIER
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Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 11:41 #
vieleicht ist er krank, geistig verwirrt, und es wird noch schlimmer
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    Von Xaver am Fr, 14. September 2001 um 02:34 #
    Dann sind 90% aller US-Bürger auch krank, geistig verwirrt, - oder noch schlimmer?
    Den Berichten zufolge haben 90% ESR's Einstellung.
    Meiner Einschätzung nach sind die "USA" auch nicht das "ach so heilige" Land. Denn wenn einmal so ein Militarismus vorexerziert wird, kann ich mir nicht vorstellen daß das einer
    "Weltmacht, einem Hüter des globalen Friedens"
    gerecht wird.
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Von Anonymous am Do, 13. September 2001 um 11:53 #
Ob sich ESR wohl mal Gedanken darum gemacht hat, was passieren würde, wenn die Passagiere bei einer Entführung wildwütig um sich ballern? Ich denke, die meisten Entführungen würden mit einem Absturz enden! Daß das in _diesem_ Fall die bessere Alternative gewesen wäre, hätte sich vorgestern noch keiner vorgestellt.

Roland

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Von Stefan999 am Do, 13. September 2001 um 12:38 #
Wenn als Folge der Terroranschläge die Freiheit der Bürger eingeschränkt wird (z.B. weil ein Polizeistaat mehr Schutz bietet), dann dat der Terrorismus gewonnen.

Stefan

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Von Orakel am Do, 13. September 2001 um 17:57 #
Jedem seine Meinung! Auch wenn ich die nicht teile. Solange nicht die reale Freiheit anderer ungerecht eingschränkt wird.
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Von energyman am Fr, 14. September 2001 um 01:50 #
du meine Güte...

Jahrzehntelang haben die USA überall in der Welt Zvilisten weggebombt, aus mehr als nur fadenscheinigen, zum Teil auch gefälschten Gründen... und kaum einer hat etwas gesagt.. und niemand zu allgemeiner Trauer aufgerufen.. und jetzt kriegen sie einmal selber ab, was sie anderen dauernd zufügen.. und schon zerdrücken weltweit Profibetroffene ihre Krokodilstränen.

Die USA haben sowas provoziert.. und wer auf innernationalen Flügen auf Sicherheitsmaßnahmen verzichtet, ist zu einem guten Teil ganz einfach und brutal selber schuld..


Aber die USA sind ja was besonderes...


Zusatz: um eines klar zu stellen, um die Opfer ist es traurig.. es ist tragisch, aber es ändert nichts daran, daß dies einfach der grausame Fall ist, wo jemand diesem moralisch fragwürdigem Staat seine eigene Medizin verabreicht hat...

Glück Auf!

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