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Thema: Borland Kylix 2

74 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Mi, 24. Oktober 2001 um 20:11 #
kylix braucht bisher wine um zu laufen, so viel ich weis.
hat sich das bei kylix 2 jetzt endlich geändert und ist kylix 2 jetzt ein "richtiges" Linux Programm ???
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    Von asuzuki am Mi, 24. Oktober 2001 um 20:21 #
    Das würde mich auch interessieren. Ich lange mit Delphi gearbeitet, das Tool war wirklich super wenn man schnell ein Tool coden musste, das eine GUI zur Verfügung stellen muss.
    WINE und die von vielen Seiten bemängelte Stabilität des ersten Releases hat mich bisher davon abgehalten, es zu probieren...
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    Von Daniel H. am Mi, 24. Oktober 2001 um 22:31 #
    Wenn man den Postings in
    borland.public.kylix.non-technical
    glauben schenken darf (und davon gehe ich aus), dann basiert auch die IDE von Kylix 2 wieder auf den Wine Bibliotheken.
    Wenn ich mich recht erinnere hatte Borland eigentlich "versprochen", die nächste IDE selbst mit CLX als native Linux-Anwendung zu coden.
    Na ja, ist wohl doch nicht ganz so einfach (insbesondere, wenn so schnell eine neue Version nachgeschoben wird).
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    Von LH am Mi, 24. Oktober 2001 um 23:39 #
    Nun, Delphi dürfte nicht gerade eine kleine Anwendung sein. Die zu portieren ist sicher mehr als Aufwendig.
    Naja, das wird schon. Sooo schlimm war die IDE ja auch nicht. Auf einem normalen PC (> 500 MHz) lief sie eigentlich ganz gut.
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    Von schlaffie am Do, 25. Oktober 2001 um 00:22 #
    Das was ich jetzt frage ist mir fast peinlich. Ich kenne Delphi als Progammingtool für schnell hergestellte grafisch geführte Oberflächen - aber nur für Windows! Was ich aber selbst noch nicht weis: Welches X benutzt Windows und wenn dann das kein X ist, wie portiert man dann eine graphische Entwicklungsumgebung von kein X nach X? Gibt es etwa Parallelen die ich nur ahne, aber nicht kenne?
    Ich werde mich vorerst hüten, und meine kleinen tools mit Qt schreiben und alle oder nur mich glücklich machen.
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    Von LH am Do, 25. Oktober 2001 um 10:53 #
    >Das was ich jetzt frage ist mir fast peinlich. Ich kenne Delphi als Progammingtool für schnell hergestellte grafisch geführte Oberflächen - aber nur für Windows! [usw]<

    Bisher stimmte es das es Delphi nur für Windows gab. Jetzt stimmt das nicht meh dank Kylix.

    Windows nutzt eine eigene, nicht extra benannte Grafische Oberfläche. Linux setzt meist auf XFree auf.
    Zwischen Windows und Linux zu portieren ist an sich schwierig, da Windows Kontrollelemente wie Buttons GÄNZLICH anders erzeugt wie Linux. Windows kennt nur den weg über die Windows API, Linux nutzt extra Libarys wie GTK und QT.
    Delphi Programme nutzen aber fast nie direkt die Windows API für soetwas, sondern eine zwischenschicht namens VCL (Visual Componenten Libary).
    Diese gibt es in einer fast Identischen vorm von Borland auch wieder in Kylix (hier: CLX), nur das diese im hintergrund auf QT aufbaut.
    Obwohl der Backround völlig anders ist (Windows API QT+Linux Kernel) sind die Systeme für Kylix und Delphi dank VCL/CLX ähnlich. Ein gutes Grundprinzip zahlt sich halt später aus :D

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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 11:27 #
    wobei: Wer platformunabhängige Programme schreiben möchte muß die CLX verwenden, die es sowohl für Delpi 6 als auch Kylix gibt.Wird das Programm unter Kylix compiliert verwendet CLX die Qt, und unter Windows wird logischerweise die Win-API verwendet.
    Daß geniale daran ist, daß obwohl plattformunabhänig programmiert wird, man die Vorzüge des Systems (...in gegensatz zu den plattformunabhänigen Konzept von Java) voll ausnutzen kann, es kommt zu keinen Performanceverlusten...
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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 11:31 #
    Die IDE mag stellenweise recht langsam sein, die damit erstellten Programme (die ja direkt ohne WINE laufen...) sind aber erstaunlich schnell.
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Von bernhard am Mi, 24. Oktober 2001 um 20:30 #
habe heute zum ersten mal die alte open-edition-version von kylix ausprobiert.... und war ganz erstaunt wie reibungslos alles geklappt hat.

Leider werde ich daß gefühl nicht los, daß Kylix von den Linux-Gurus noch nichts so akzeptiert ist (...ich jedenfalls habe noch nie eine Kylix-Anwendung zum freien Download gesehen.....).

Da Delphi und Kylix aber ein wirklich tolles Projekt sind, hoffe ich, daß Kylix bald etwas bekannter wird...

PS: Weiß jemand, ob es Kylix eigentlich auch auf deutsch gibt?

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    Von Al User am Mi, 24. Oktober 2001 um 20:40 #

    >Leider werde ich daß gefühl nicht los, daß
    >Kylix von den Linux-Gurus noch nichts
    >so akzeptiert ist (...ich jedenfalls habe noch nie eine
    >Kylix-Anwendung zum freien Download
    >gesehen.....).

    ...weil die meisten GURUS in C/C++ programmieren können. Außerdem bringt Kylix auch viele Nachteile mit. Für ein einfaches "Hello World"-Programm ca 430 KB ist nicht gerade wenig. Außerdem, wer ein Programm für KDE od. Gnome entwickeln will, der wählt so schnell nicht Kylix, weil es dann nur unter Linux läuft und nicht unter *BSD. Das Tool ist wirklich nur interessant, wenn man für Windows _und_ Linux entwickeln will.

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    Von Axel am Mi, 24. Oktober 2001 um 21:32 #
    @ Al User
    Wenn ich Platformunabhaenig schreiben will nehme ich C/Gtk+ (oder Perl/gtk+, damit habe ich aber leider keine Erfahrungen).
    Derzeit entwikliche ich mit einigen Freunden eine Kommerzielle Software (ja ich weiss wie ekelig das ist) mit C/Gtk+ und wir sind sehr zufrieden.
    Mit Glade schnell das Frontend, dann noch ein wenig was an Callbacks geschrieben und schon ist eine Anwendung fertig (nun gut, wir sind derzeit bei den Calbacks angelangt, es sieht aber sehr gut aus.)
    Und das ganze leuft dann nicht nur auf Linux und Windows sonder auch (rein theoretisch) ueberall dort wo es gtk+ gibt. Wie z.B. *BSD (sollte es gtk+ geben), OS/2, MacOS X(auch keine ahnung wie weit die Jungs da sind) und ultimativ auf Framebuffer ;-)

    mfg
    axel

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    Von Oliver am Mi, 24. Oktober 2001 um 21:35 #
    Sehe ich genauso. Wer wirklich ernsthaft Software entwickeln möchte (egal ob Konsolen, oder X11 Applikation) wird wohl C/C++ einsetzen.Ich selber bin von Kylix nicht sonderlich fasziniert. Die Anwendungen werden wie gesagt doch relativ groß (wie bei Delphi eigentlich) und ich hatte ein paar Probleme bei der ausführung meiner Testprogramme...Wenn ich jetzt noch was von Wine lese kommt mir Kylix nicht besser vor, als ein emuliertes Delphi mit ein paar Linux spez. Anpassungen.

    Dennoch halte ich Kylix grundsätzlich für relativ Sinvoll...Ich könnte z.B. endlich mal meine ganzen alten Delphi Programme versuchen nach Linux zu portieren...Zum privatgebrauch eben ;)

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    Von Frank am Mi, 24. Oktober 2001 um 21:37 #
    Von Linux-Gurus wird Delphi sowieso immer etwas belächelt. Wer sich bei C/C++ zu Hause fühlt wird auch eher ungern auf das ehemals für Lehrzwecke gedachte Pascal zurückgreifen. Das soll aber nicht heissen das man mit Pascal (wie auch mit Visual Basic) schneller ans Ziel kommen kann als mit C/C++. Allerdings tummeln sich unter Linux weitaus mehr Programmierer als unter Windows (manchmal denkt man schon das alle Linux-User auch Entwickler sind ;) ) und die Haus&Wiesensprache ist dort meistends C/C++. Deswegen wird Delphi kaum eine grosse Verbreitung unter Linux erlangen.
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    Von micronuke am Mi, 24. Oktober 2001 um 21:52 #
    für kommerzielle, plattformübergreifende entwicklung würde ich dann aber zu QT greifen.
    das ist auch nicht viel teurer und man kann in C++ schreiben.
    zudem hat man dann noch MacOS X mit im boot.
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    Von Linuxglider am Mi, 24. Oktober 2001 um 21:59 #
    Also ich habe bislang noch keine grosse Erfahrung mit Programmierung aber der Ansatz Delphi für Linux ist sicher (gerade hier in Europa) eine feine Sache, man kann (berichtigt mich wenn das so nicht richtig ist) damit schnell auf vorhandene und funktionierende Objekte zurückgreifen und das beschleunigt doch oft den Prozess kleiner utilities die eine vernünftige grafische Oberfläche haben müssen.
    Aber mal eine Frage an die Experten: Ich würde gern selber anfangen zu programmieren ideal wäre als tool kdevelop (hab ich schon auf meiner Kiste drauf) ich weiss nur nicht so recht wie jetzt der Weg des Lernens funktioniert wie kann man in dem Chaos von möglichkeiten am sinnvollsten vorgehen, gibt es vielleicht irgendwo im Netz anleitungen für Anfänger ohne grosse Vorkenntnisse (basic und html ist das einzige was ich kann wobei ich lange nix mehr mit basic gemacht habe)
    hoffe jemand kann da mal etwas Licht ins dunkle bringen.
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    Von LH am Mi, 24. Oktober 2001 um 22:23 #
    @ Bernhard

    >Leider werde ich daß gefühl nicht los, daß Kylix von den Linux-Gurus noch nichts so akzeptiert ist (...ich jedenfalls habe noch nie eine Kylix-Anwendung zum freien Download gesehen.....).<

    Das ist unwichtig. Kylix ist für Firmen gedacht, nicht für möchtegern Gurus ;)
    Und dort soll es den bisher Windows gewohnten Entwicklern einen einfachen Einstieg in die Welt von Linux ermöglichen. Hauptziel ist dabei die riesige Webserver basis von Linux. Kylix soll sich nach Borland wünschen als Web Sprache durchsetzen. Im enteffekt ein Konkurrent zu Java Servlets.
    Irgendwelche angeber die gerade mal 1000 Zeilen Quellcode schreiben mit C für ein Frontend zu Grep oder so sind nicht die Zielgruppe von Kylix. Es ist klar das aber von dort die meisten unkenrufe kommen.

    >Weiß jemand, ob es Kylix eigentlich auch auf deutsch gibt?<

    Die Kaufversion gibt es auch in Deutsch


    @ Al User
    >Für ein einfaches "Hello World"-Programm ca 430 KB ist nicht gerade wenig<

    Ja, aber unter Windows UND Linux eine einheitlich aussende Grafische Oberfläche zu zaubern OHNE Extra Libs die nicht eh schon in jedem System drinne sind schaft nur Kylix. GTK und QT sind Unter Windows nicht üblich. Kylix nutzt unter beiden aber native Systeme (QT und die Windows API). Das ist ein großer Vorteil.


    >Das Tool ist wirklich nur interessant, wenn man für Windows _und_ Linux entwickeln will.<

    Ja, das denke ich auch. Wer nur Linux nutzt wird den vorteil der CLX nicht brauchen, da ist es nur ballast.

    @ Alex

    Toll, du belässtigst also alle mit GTK. WAHNSINN. Das erfreut jeden Windows User sicher enorm...


    @ Oliver

    >Sehe ich genauso. Wer wirklich ernsthaft Software entwickeln möchte (egal ob Konsolen, oder X11 Applikation) wird wohl C/C++ einsetzen.<

    Nö, die Sprachen Wahl ist meist geschmackssache und hat selten etwas mit logischen Argumenten zu tun. Das wiess ich als Delphi Programmierer aus entlichen debatten mit ultra-coolen C/C++ idioten ;) (nicht jdeder C Programmierer ist ein Idiot, aber ich habe schon viele einer dümmeren art getroffen)


    >Wenn ich jetzt noch was von Wine lese kommt mir Kylix nicht besser vor, als ein emuliertes Delphi mit ein paar Linux spez. Anpassungen<

    Hä? Nur Kylix selber ist mit Wine Emuliert, die Anwendungen sind Natives Linux. Das sind nicht "ein paar" Anpassungen. Der Compiler ist komplett neu. Auch die sehr wichtige Klassenbibliothek CLX ist komplett neu.


    @ Frank

    >Deswegen wird Delphi kaum eine grosse Verbreitung unter Linux erlangen.<

    Ihr denkt alle zu sehr im Desktop Bereich. Wenn ihr in Richtung Server denkt merkt ihr das Kylix chancen doch garnicht schlecht sind. Linux auf dem Client ist generell für Firmen wie Borland uninteresant.


    @ Micronuke

    >für kommerzielle, plattformübergreifende entwicklung würde ich dann aber zu QT greifen.<

    Borland hält anteile an QT.
    Kylix baut auf QT auf :)

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    Von Anonymous am Mi, 24. Oktober 2001 um 22:36 #
    @LH

    >Hä? Nur Kylix selber ist mit
    >Wine Emuliert, die Anwendungen
    >sind Natives Linux

    Weist du ob kylix 2 auch noch über wine laufen wird? Oder hat Borland diese Balast endlich über Bord geworfen?

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    Von Anonymous am Mi, 24. Oktober 2001 um 23:24 #
    >Weist du ob kylix 2 auch noch über wine laufen wird? Oder hat Borland diese Balast endlich über Bord geworfen?<

    Mit Sicherheit kann ich es nicht sagen, aber aus einem grund bin ich mir sicher das es noch dabei ist:

    Borland hätte es auf jeden fakk erwähnt wenn eine so wichtige änderung durchgeführt worden wäre. Winr als Kylix IDE Grundlage ist nicht gerade beliebt

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    Von Anonymous am Mi, 24. Oktober 2001 um 23:26 #
    ....weil immer wieder von den ach so großen Dateien von Kylix gesprochen wird: Daß ist doch alles kindsch, wenn kümmert es heutzutage im zeitalter der 40-GB-Standart-PC-Festplatten schon, ob ein programm 20kb oder 15 MB groß ist? Wenn daß Programm rundherum einen guten Eindruck macht, ist die Dateigröße in den meisten Fällen (...und ganz vorallem für die Fälle für die Kylix gemacht ist...) nahezu vernachlässigbar.
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    Von feldsee am Do, 25. Oktober 2001 um 10:37 #
    Die Debatte, ob Pascal oder C++ ist in diesem Zusammenhang unangebracht.

    Der Witz an einer graphischen IDE wie Kylix ist ja gerade, dass damit auch weniger versierte Leute - etwa Kaufleute oder Studenten, die eben *nicht* Informatik studieren, sondern meinetwegen Geografie - selber Anwendungen für ad-hoc-Zwecke schreiben können. Unter Windows geschieht das meistens mit Visual Basic oder mit VBA aus Word oder Excel heraus (kostet nichts extra). Das Fehlen eines vergleichbaren Werkzeugs behindert die Verbreitung von Linux erheblich.

    Das ausgereifte, für die Verbreitung bestimmte Software eher in C++ geschrieben sein sollte, ist klar. Wenn aber ein Programm nur der Fertigstellung einer Doktorarbeit dient, ist Zeitersparnis während der Entwicklungszeit wesentlich wichtiger als zur Laufzeit. Auch die Bibliotheksideologen können da wenig zu beitragen.

    Allerdings kenne ich auch eine Firma, wo eine "professionelle" FiBu unter Delphi entwickelt wird ...

    feldsee.

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    Von Squares am Do, 25. Oktober 2001 um 11:04 #
    Also ich programmiere viel unter Delphi, da kleinere Tools sehr schnell erstellt werden können, ohne das ich erst einige Tage mit Planen verbringen muss. Die größe der Programme relativiert sich, der Speicherverbrauch ist nur Anfangs enorm (Schätze mal das liegt am einbinden der Standartunits). An Pascal schätze ich den sehr übersichtlichen Code, da findet man sich auch nach Jahren schnell wieder zurecht (ok, geht unter C/C++ auch, nur wird man da nicht so zur Übersicht gezwungen).
    Kylix ist auf jeden Fall eine Bereicherung für Linux, da können die C/C++-Cracks sagen, was sie wollen.
    Wie schon von einigen vorher gesagt wird in größeren Firmen viel mit VB und VBA gemacht. Mit Kylix steht nun gleiches unter Linux zur Verfügung. Und größere Projekte kann man damit auch gut realisieren (es kommt halt immer auf die Ansprüche, die man an sich selbst stellt, an). Bei den heutigen Rechnern hat man ausreichend Reserven für Kylix-Programme.
    Squares, der auch unter Java und C++/QT programmiert :)
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    Von Al User am Do, 25. Oktober 2001 um 12:32 #
    @Axel
    Genau das meinte ich: Kylix ist eben nur eine Linux/Windows-Lösung.


    @LH

    Für ein einfaches "Hello World"-Programm ca 430 KB ist nicht gerade wenig<<

    >Ja, aber unter Windows UND Linux eine einheitlich aussende Grafische Oberfläche zu zaubern OHNE Extra Libs die nicht eh schon in jedem System drinne sind schaft nur Kylix. GTK und QT sind Unter Windows nicht üblich. Kylix nutzt unter beiden aber native Systeme (QT und die Windows API). Das ist ein großer Vorteil.<

    QT ist nicht unbedingt Standart auf einem Linuxrechner. Muß man nicht auch noch auf einem Linuxrechner die CLX Libs installieren, damit die Apps laufen? Das sind meine Infos und die scheinen Deine Aussage unten zu bestätigen (siehe auch http://freeclx.sf.net).
    Klär mich bitte gerade mal auf, da Du Kylix gekauft hast.

    Aber nochmal zum Ausgang meiner Aussage, daß ein "Hello World"-Programm zu groß ist: Das wird natürlich relativiert, je größer das Projekt ist. Es bleibt aber die Frage, ob ich für Linux _und_ Windows nicht doch besser Qt oder GTK nehme (lauft auch noch auf anderen Plattformen). Die installiere ich dann eben auf dem Windowsrechner. Ob ich jetzt Kylix Libs installiere oder andere auf dem Win-Rechner...
    ...aber das ist alles Geschmackssache und sollte von vielen Zweckmäßigkeitsüberlegungen entschieden werden.

    <<

    >Ja, das denke ich auch. Wer nur Linux nutzt wird den vorteil der CLX nicht brauchen, da ist es nur ballast.<

    Vor allem können nur die wenigsten Kylix-Quellen übersetzen. Der normale User compiliert ja schon nicht gerne C/C++ Apps mit dem berühmten "Dreisatz". Ich bin auch Entwickler und ich würde mir nicht extra Kylix installieren, da ich es unter Linux nicht so schnell verwenden werde.
    Unter Windows programmiere ich allerdings sehr gerne mit Delphi (Version 6 habe ich allerdings nicht, da ich z.Z. nur für Linux und PalmOS programmiere).

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    Von LH am Do, 25. Oktober 2001 um 13:56 #
    >QT ist nicht unbedingt Standart auf einem Linuxrechner. Muß man nicht auch noch auf einem Linuxrechner die CLX Libs installieren, damit die Apps laufen?<

    Nein, die CLX ist direkt Object Pascal geschrieben und sitzt direkt in jeder Anwendung. Was du meinst die die Schnittstelle zwischen Kylix Anwendungen und QT. Dies ist wohl nötig, weiss es aber nicht 100% warum nun genau.
    Welche so Dateien benötigt werden kann man in meinem Kylix Berich auf Pro Linux nachlesen.

    Das sind meine Infos und die scheinen Deine Aussage unten zu bestätigen (siehe auch http://freeclx.sf.net).
    Klär mich bitte gerade mal auf, da Du Kylix gekauft hast.

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    Von Phoenix am Do, 25. Oktober 2001 um 18:22 #
    Mich interessierts wie gross meine
    Dateien sind? Du hast doch auch keine Musik als wav rumliegen?

    Ich hasse diese Scheißmentalität immer schneller, mehr, viel mehr...

    Sicher ists schön wenn's Schneller wird, aber das sollte man in erster
    Linie durch verbesserungen erreichen
    das man mit weniger auskommt und
    nicht einfach nen immer stärkeren
    Motor einbaut (der dann einfach mal 70Liter auf 100km frisst).
    Wir sind hier nicht in einem
    Amischlitten...

    hoffentlich wirst du nie
    programmierer Anonymous...
    was nützt es wenn alles schneller
    wird wenn alle programme
    proportional schlampiger werden,und
    entsprechend rechenleistung
    fressen... dann hast im endeffekt nix
    gewonnen (ausser nem haufen platz
    für bugs)

    Wirklich gute Programme kümmern sich
    um jedes einzelne Byte...

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Von Anonymous am Mi, 24. Oktober 2001 um 20:37 #
Weis einer die Verkaufszahlen von Kylix?
Würde mich schon interessieren ob die Softwarefirmen es kaufen.
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Von Sven Benecke am Mi, 24. Oktober 2001 um 22:32 #
Hallo leute

Schade finde ich das es Kylix nicht auch als C++ Version gibt, also als Gegenstück zu dem C++ Builder, denn ich bin eigentlich auch ein C++ Entwickler, finde aber den Builder sehr gut und auch sehr schnell. und wenn man die Gui wechlässt werden die Programme eigentlich auch recht Klein, Hello World also unter 400 Kb :-)))


Sven

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    Von Oli am Do, 25. Oktober 2001 um 08:54 #
    Hi Sven!

    Auf der Cebit dieses Jahr hat mit einer der Borland-Leute gesagt, dass es noch in diesem Jahr eine C++Builder-Version fuer Linux geben solle. Ok, geben wir noch ein halbes Jahr drauf
    Aber immerhin besteht noch Hoffnung ;-)

    Oli

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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 10:51 #
    Nach meiner Auskunft plant Borland gar keinen C++ Builder für Linux. Schade eigentlich. Ich weiss nicht was ich mit der instabilen Kylix IDE machen soll??? Viele Entwickler sagen dass sie schon zufrieden sind, wenn die IDE nur 4 - 6 mal am Tag crasht... naja die sind es wohl von Windows her nicht anders gewohnt?!
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    Von Martin Meier am Do, 25. Oktober 2001 um 17:28 #
    Ihr seid aber schlecht informiert, ich hab die Beta des C++ Builders für Linux schon gesehen auf der Systems.
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    Von LH am Do, 25. Oktober 2001 um 17:39 #
    @ Martin

    Ist das immernoch größtenteils WINE Emuliert oder schon weitestgehend Portiert?

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    Von Martin Meier am Do, 25. Oktober 2001 um 23:27 #
    Kann ich dir leider nicht sagen, ob das Wine emuliert läuft hab ich nicht nachgefragt, könnte mir aber vorstellen, das es vorerst auch emuliert läuft, aber ist ja nicht so wichtig.
    Haupsache die Anwendungen laufen nicht emuliert.

    Aber mal sehen, wenn ich die Beta in dden C++ Builder in den Händen habe. Wird auf jedenfall ne tolle sache.

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Von Anonymous am Mi, 24. Oktober 2001 um 22:36 #
Kylix2, da scheint sich ja eine weitere kommerzielle Applikation im Linuxmarkt sich zu etablieren.

Ist für mich völlig neu, daß Kylix sinnvoll für Serveranwendungen in direkter Konkurrenz zu Java sein soll. Ist vielleicht interessant für Einige aber gibt es nicht viel mehr Java-Entwickler, vor allem schon mit Erfahrung in Serverprogrammierung?

Was sind denn eigentlich so die Gemeinsamkeiten oder Unterschiede Delphi vs. Java?

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Von börni am Mi, 24. Oktober 2001 um 22:59 #
Delphi und Java sind grundverschieden und es gibt demenstrsprechend viele Unterschiede. Java ist plattformunabhänig, Delphi kann nun auf Wintendo _und_ Linux ausgeführt werden.

Das geniale an Delphi/Kylix: Aus dem Quellcode wird direkt ein ausführbares Programm erstellt, es ist kein "Zwischeninterpreter" wie bei Java (-> langsam und schwerfällig) nötig. Es wird keine Plattformunabhänigkeit erzwungen, es können sowohl unter Linux als auch unter Windows Programme geschrieben werden die daß jeweilige System voll ausnutzen (seeehr wichtig!), es könnenper compiler-switch auch einzelne Programmteile für unterschiedliche Betriebssystme unterschiedlich übersetzt werden.

Leider erfordert es noch etwas Aufwand die neue CLX stat der alten gut bekannten VCL in seinen Delphi-Projekten zu verwenden, daß wird sich aber mit der Zeit immer mehr verbessern (hoffe ich).

Delphi hat ein seeeehr geniales Komponentenkonzept, man kann sich ordentliche Datenbankanwendungen innerhalb minuten "zusammenklicken", daß ist in C++ viel schwerer möglich. Diverse Gui-Designer für C++ die es ja auch unter Linux massenhaft gibt, kann man nicht unbedingt mit dem Delphi-Konzept vergleichen, da Delphi nahtlos Gui und Quellcode verbindet.

Komponenten können sehr leicht wiederverwertet werden, eben daß wäre für die Open-Source-Gemeinschaft ideal. (leider noch viel zu wenig vorhanden....)

Ich glaube auch nicht, daß KDE eine gute Umgebung für Term-Anwendung ist, die große Stärke liegt bei grafischen Oberflächen, Datenbanken und Internetanwendungen.

Ich denke, es lohnt sich auch für Open-Source-KDE-Desktop-Programmierer (was für ein Wort....) einen näheren Blick auf Kylnx zu werfen *appelier*

may the source be with you...
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    Von LH am Mi, 24. Oktober 2001 um 23:33 #
    Dem stimme ich im großen und ganzen bei, ABER:

    >Komponenten können sehr leicht wiederverwertet werden, eben daß wäre für die Open-Source-Gemeinschaft ideal. (leider noch viel zu wenig vorhanden....)<

    Es mah unter LINUX wenige geben. unter Windows sieht das anders aus.
    Delphi hat unter Windows die wohl größte Open Source gemeinde überhaupt. Projekte wie RX und JEDI nutzt wohl fast jeder Delphi Programmierer, und Winshoes/Indy ist ja inzwischen sogar bestandteil von Delphi.
    Für eine Closed Source IDE auf einem Closed Source Piraten OS eine beachtliche leistung. Ich freue mich auf die taten der Pascaler unter Linux, wo mit einem OSS OS viel besseren Grundlagen für weitere OSS besteht.

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Von Anonymous am Mi, 24. Oktober 2001 um 23:56 #
Mal was anderes...
ich war gerade auf der borland kylix homepage. Dort steht unter Partner: KDE, GNOME und helix. Unter Resources: die free software foundation.

Mal so in den raum gestellt, was hat die fsf mit einer closed source Anwendung zu tun?? Die sind doch sonst so GPL konform.

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Von arni am Do, 25. Oktober 2001 um 00:03 #
Naja, erstmal abwarten! Es sicherlich genauso falsch von einem Flop zu sprechen als auch von einer Alternative zu Java. Letztlich wird das sowieso nicht hier bei ProLinux entschieden sondern durch die verschiedenen Softwareunternehmen die ihre Arme nach Linux ausgestreckt haben und vielleicht noch das passende Werkzeug suchen.

Wenn jemand ein gutes CD-Brennprogramm schreibt, das "Nero" um längen hinter sich lassen würde, spielt es keine Rolle ob das Programm in Pascal, Forth oder C geschrieben wurde.
Die Gewichtigkeit einiger scheint viel zu sehr auf die Werkzeuge gerichtet zu sein, als darauf brauchbare Resultate zu erzielen.

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    Von LH am Do, 25. Oktober 2001 um 10:01 #
    >als auch von einer Alternative zu Java<

    Ähm, ich sprach von einer alternative zu Java Servlets!
    Das ist ein Unterschied den scheinbar viele hier ignorieren :)

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    Von Freddy am Do, 25. Oktober 2001 um 10:18 #
    > Es sicherlich genauso falsch von einem Flop zu sprechen als auch von einer Alternative zu Java.

    Ich hoffe jedenfalls, daß es eine Java-Alternative wird.
    Kompilierte Kylix-Programme benötigen für die Ausführung nur ein Linux-System. Kompilierte Java-Programme benötigen eine JavaVM.
    Ersteres (Linux) ist GPL. Letzteres (die JavaVM) ist nicht einmal OpenSource (zumindest wenn es sich um Java2 handelt. Java1.1 wurde von Kaffe.org ja gut nachprogrammiert).

    Tja, welcher der Programme - Kylix oder Java - ist dann wohl besser für OpenSource-Entwickler geignet?

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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 13:09 #
    hat schon mal einer ein clx projekt auf einen nicht "entwicklungs" rechner installiert??? toll wieviele bibliotheken man da mal so eben installieren muss... Ausserdem! Wer von euch hat schonmal versucht eine ernsthafte webanwendung mit clx zu programmieren??? Die Apache Module funktionieren nicht korrekt! Man kann Formulardaten z.B. nur via GET übermitteln?! Toll!!! Debuggen von Webanwendungen gestalte sich auch als sehr hakelig. Wer einmal die Konfiguration geschafft hat, der kann sich immerhin danach als Apache Crack bezeichnen! Daraus folgt: CLX (pronounced as klicks) for NIX!!!
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Von Beatrix am Do, 25. Oktober 2001 um 12:39 #
Wer C++ programmiert und darauf schwört, soll auch dabei bleiben.
Eine echte Alternative ist Kylix jedoch für Umsteiger-innen die unter Windows viel mit Pascal oder Delphi programmiert haben. Für diejenigen ist es wirklich super das es Kylix gibt. Und ich freue mich, dass es anscheinend auch weiter entwickelt wird.

Mfg Beatrix

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    Von Martin Meier am Do, 25. Oktober 2001 um 17:34 #
    Leute wer von euch hat den schon mit C++ und mit Delphi oder Kylix gleichzeitig programmiert?
    Ich entwickle in C/C++ und Kylix Delphi und ich kann nur sagen jeder der C++ "Guru" ist und sagt Delphi oder Kylix ist scheiße hat absolut keine Ahnung, es kommt immer auf den Vernwendungszwekc an welche Sprache vorzuziehen ist.

    Es sind einfach die meisten zu faul sich mit ner anderen Sprache zu beschäftigen und winken immer gleich mit unqualifizierten Äußerungen ab, C/C++ hat seine Vorteile aber Kylix und Delphi genauso.

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Von embryo am Do, 25. Oktober 2001 um 12:48 #
Hab die OpenSource Variante Version 1 auch schon mal rein interessehalber ausprobiert, war aber nicht ganz so überzeugt davon! Hätte ja wenigsten erwartet, dass ich meine Proggs in ein Source (tar.gz) Paket, genau so wie z.B. in KDevelop umwandeln kann. Das sollte für eine Linux-Programming-Umgebung doch wohl das Mindeste sein, oder?
Die Komponentenpalette in der Open Source Version ist natürlich auch alles andere als umfangreich, eher auf ein bescheidenes Minimum begrenzt! Da lob ich mir doch allemal eine Umgebung wie KDevelop mit QTDesigner! Nicht das ich etwas gegen Borland hätte, ich bin immer wieder von neuem von BorlandŽs CPP Builder begeistert! Für mich jedenfalls wird die ganze Kylix-Sache erst dann interessant, wenn
(a) Kylix keine Portierung eines Windows Programmes mehr ist und
(b) wenn ich anstatt der Pascal-Ausgabe eine C++ Umgebung alla C++ Builder unter Linux mein eigen nennen kann!!

Bis dahin werd ich wohl noch viele viele Nächte QT-Komponenten über meinen Monitor ziehen! cu

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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 13:45 #
    > dass ich meine Proggs in ein Source
    > (tar.gz) Paket, genau so wie z.B. in
    > KDevelop umwandeln kann
    Also ein Source-Paket erstellen, dass kann doch wirklich der Entwickler noch selber machen, ist doch gar nicht der rede wert...

    Die Kompoentenpalette von Kylix ist um einiges _umfangreicher_ als die des QTDesigners, und vorallem ist die IDE voll ausgereift. Man benötigt auch keine mehr als lästigen Zwischenschritte mehr zwischen Code und GUI.

    Ich persönlich finde Pascal übrigens um einiges übersichtlicher als C...

    Bei Kylix ist nur die IDE eine Portierung des Windows-Programms, die damit erstellten Programme laufen in erstaunlich schneller native-speed....

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    Von embryo am Fr, 26. Oktober 2001 um 16:42 #
    > Source-Paket

    Kann man selber machen, muss man doch aber nicht wenn es auch einfacher geht! Ich meine ja nur das mir auffällt, dass Kylix eben "nur" eine Win2Lin-Portierung ist. Man merkt das eben auch an solchen kleinen Dingen!
    Von einer *schweineteuren* professionellen Entwicklungsumgebung erwarte ich eben so etwas! Beispielsweise könnte ich mir z.B. auch gut Vorstellen, dass sich die Proggs neben "tar.gz" in "deb" oder "rpm" Pakete "verpacken" lassen. Kylix soll bitte schön als LINUX Entwicklungsumgebung so was beherrschen. LINUX ist eben zum Glück nicht gleich WINDOWS, dass sollten die Entwickler von Kylix nicht vergessen und sich verdammt nochmal ein wenig anpassen!! Ich glaub der News-Beitrag unter http://www.pro-linux.de/news/2001/3618.html gibt mir recht!!!

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Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 16:28 #
Kylix, das ist auch ein Verkaufsargument für Borlands Windowssprache Delphi. Suggeriert plattformunabhängigkeit. Na ja, C++ galt auch mal als plattformunabhängig. Dennoch sollte man nicht von sich selbst ausgehen. Delphiprogrammierer können jetzt auch für Linux coden, voila. Schade, dass es keinen Visual Basic - Clone unter Linux gibt, dann könnte man bestimmt eine Menge Wincoder für die Plattform gewinnen.
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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 17:50 #
    Kylix ist ja nicht ein weiterer wieder-ein-neuer-Pascal-Dialekt-für-Linux, daß Konzept ist viel weitreichender. Dadurch daß Win & linux die CLX verwendet, können plattformunabhänige Oberflächen entwickelt werden und man bleibt trotzdem gleichzeitig betriebssystemnah.... von konzept her genial.

    kylix ist sehr nah an visual basic, es wird von borland ja auch als Visual-Basic-für-Linux verkauft. Die Unterschiede zwischen Delphi und VB sind für den Otto-Normal-Entwickler ganz klein.

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    Von Martin Meier am Do, 25. Oktober 2001 um 23:41 #
    Nö Nö es gibt ein Visual Basic Clone für Linux hatte den mal drauf aber der war genauso scheiße wie das echte VB.

    Delphi und VB kleiner Unterschied?
    Woah ich glaube ich Spinne, Delphi ist wohl gegenüber VB riesig im Vorteil. VB hat keinen echten Compiler, der Exe Dateien erzeugen kann, die ohne Runtimes auskommen.
    Delphi Anwendung laufen daher um einiges schneller als VB Anwendungen

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    Von LH am Do, 25. Oktober 2001 um 23:59 #
    >VB hat keinen echten Compiler, der Exe Dateien erzeugen kann, die ohne Runtimes auskommen.<

    Das ist glaube ich seit VB6 nicht mehr so.

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    Von Julius am Fr, 26. Oktober 2001 um 14:30 #
    @ Martin
    Dich soll einer verstehen.. Oben schreibst Du: Jeder der sagt Kylix sei scheiße hätte meist keine Ahnung. Jetzt schreibst Du selber VB sei schrott. Ich selber kenne Delphi und VB ziemlich gut und ich muss (entgegen jeder Antipathie gegen MS) sagen, dass _ich_ VB Delphi immer vorziehen würde...

    @LH
    Seit VB5 kann VB auch System Code (also keinen P-Code mehr) erzeugen. Die Runtimes braucht man leider trotzdem noch. Das ist aber, glaube ich, nur noch eine Datei.

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    Von Julius am Fr, 26. Oktober 2001 um 14:32 #
    Was ich eigentlich noch erwähnen wollte:
    Hinter VB arbeitet AFAIK der VC++ Compiler...
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    Von Martin Meier am Fr, 26. Oktober 2001 um 15:05 #
    VB hat keinen Compiler der Exe ohne Runtimes erzeugen kann wer was anderes behauptet hat keine Ahnung fragt bei MS nach oder kauft euch ein anständiges Buch meine Quelle ist VB Kompendium Markt und Technik, dass VB einen VC++ Compiler hat ist absoluter Quatsch, VB benützt die Engine von VC++ zum Optimieren des Codes, aber ich sehe schon ihr wisst gar nicht was ein Compiler Interpreter Linker ist
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    Von Martin Meier am Fr, 26. Oktober 2001 um 15:12 #
    @Julius, sag mir einen Vorteil von VB gegenüber Delphi.

    Ich lache schon immer wenn ich sehe wieviele Zeilen man schreiben muss bei VB wenn man Werte in die Registry Speichern muss oder auslesen.
    VB Speedperformance ist lachhaft und der rest auch.

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    Von Julius am Fr, 26. Oktober 2001 um 15:45 #
    Tja, das mit dem VC Compiler ist eine inoffizielle Information. Ich kann aber gerne nach der Quelle schauen, wenn es Dich interessiert. Schreib mir dann aber vielleicht eine E-Mail, sonst vergesse ich das. ;-)

    Ich persönlich komme mit VB immer sehr viel schneller ans Ziel. Mal davon abgesehen, dass ich ein = logischer finde als :=, hilf die IDE von VB irgendwie mehr. Mit Delphi 6 scheint sich das gebessert zu haben, ich kenne aber nur Delphi5 und Kylix, kann da also nur schreiben, was ich von Kylix weiß.
    Ich finde MS nicht toll und ich nutze eigentlich weder VB noch Delphi freiwillig, aber davon mal ganz abgesehen...

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    Von Martin Meier am Fr, 26. Oktober 2001 um 16:58 #
    Jetzt hab ich noch ein 2.tes Buch rausgekramt. Das VB und DirectX behandelt.
    Hier auch der genaue Wortlaut:
    Obwohl VB nach wie vor eine Interpretersprache ist.
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    Von Anonymous am Fr, 26. Oktober 2001 um 20:33 #
    Ein "=" logischer als ein ":=" und "=" getrennt?

    Haha.

    Und nochmals: Haha.

    Ratespiel: Was kommt z.B. in VB bei der Zeile "a=b=30" heraus?

    (Lösung: a ist entweder True wenn b 30 ist, oder False bei jeder anderen Wert von b.)

    -> Fazit: ....seeehr verwirrend. Ich ziehe ein getrenntes ":=", "=" aufjedenfall vor, vorallem in verschachtelte Bedingungen etc.

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    Von Julius am Fr, 26. Oktober 2001 um 22:00 #
    Also, habe es jetzt mal rausgesucht. Stammt aus "Nitty Gritty VB 6" erschienen bei Addison Wesely:

    "...dass der VB Compiler auf der untersten Ebene den MS C-Compiler verwendet." "...manchmal [meldet VB] beim Kompilieren einen Linker Fehler in Main.C..."

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    Von Anonymous am Sa, 27. Oktober 2001 um 00:17 #
    ich bin mir zu 99,973% sicher daß es sich hierbei um eine Debugger-Message für Microsoft handelt. VB wurde in C++ geschrieben, der VB-Code wird aber beim kompilieren ganz gaaanz sicher nicht zuvor in C umgewandelt.....

    ist aber interessant, daß sowas in büchern geschrieben wird *michNäherUmhörenWerd*

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    Von Martin Meier am Sa, 27. Oktober 2001 um 03:26 #
    Du kannst solange behaupten wie du willst, dass VB nen echten Compiler hat, dass ist und bleibt falsch.
    Da du dich an dem := störst, kann ich mir genau deine Schulbildung ausmalen und verstehe, warum es für dich nicht logisch ist.
    Jeder der etwas Logik und Matheahnung hat kennt das := Zeichen nur zu gut.
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    Von Julius am Sa, 27. Oktober 2001 um 12:26 #
    Ich habe nichts behauptet! Ich habe nur wieder gegeben, was in diesem Buch geschrieben wurde...
    Und? Was habe ich denn für eine Schulbildung? Ich wäre nur ein wenig vorsichtig, weil solche Äußerungen sehr schnell beleidigend werden.

    Mir ging es weniger um Beispiele wie oben, sondern einfach die Setzung von Eigenschaften:

    text1.text = "Hallo"
    text1.text := 'Hallo'

    Nicht um mathematische Operationen.

    Davon abgesehen ist es in VB.Net (ja, ich habe schon damit programmiert) ohnehin wieder total anders.

    Außerdem habe ich hier nur einen Beitrag geschrieben und wollte _keine_ OT (!!!!!) Diskussion anfangen.

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Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 18:50 #
Wenn man bedenkt das Pascal nur eine Schul-und Lehrsprache ist, ist es schon erstaunlich wieviel Energie Borland dort investiert um es Profitauglich zu machen.
Die Geeks unter Linux wird man allerdings nicht mit Pascal oder Basic vom Ofen hervorholen. Kylix wird wohl unter Linux ein Flop werden.
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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 19:19 #
    Kylix ist lang nicht mehr das alte Schul-Pascal sondern ein hochwertiges Object-Pascal, daß sehr viel frischen Schwungins alte Pascal brachte. Unter Windows war jedenfalls die Einfachheit von Delphi (und Object Pascal) ein großer Erfolg.

    Basic und Pascal mit Visual Basic und Object Pascal gleichzusetzen ist heutzutage nur mehr lächerlich.

    Das tolle an kylix ist ja in erster Linie das tolle Kompoentenkonzept, weniger die Sprache an sich.

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    Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 19:19 #
    Kylix ist lang nicht mehr das alte Schul-Pascal sondern ein hochwertiges Object-Pascal, daß sehr viel frischen Schwungins alte Pascal brachte. Unter Windows war jedenfalls die Einfachheit von Delphi (und Object Pascal) ein großer Erfolg.

    Basic und Pascal mit Visual Basic und Object Pascal gleichzusetzen ist heutzutage nur mehr lächerlich.

    Das tolle an kylix ist ja in erster Linie das tolle Kompoentenkonzept, weniger die Sprache an sich.

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Von Anonymous am Do, 25. Oktober 2001 um 21:29 #
und wozu gibts lazarus ???
total Linux programm und OS
....
tut mir leid. ich nehm lazarus lieber als delphi
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    Von LH am Do, 25. Oktober 2001 um 22:53 #
    Öhm, Lazarus und Delphi zu vergleichen ist in etwa so als ob man Windows 1.0 mit Solaris vergleichen würde ;)

    Das älterem, fertige, stabilere (Solaris->Delphi) gegen das junge, unfertige, instabile (Windows 1.0->Lazarus)

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Von ok1 am Do, 25. Oktober 2001 um 22:28 #
kylix open edition in deutsch ist auf der neuen
suse 7.3 professional distribution mit drauf !!
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Von Anonymous am Fr, 26. Oktober 2001 um 22:00 #
Hat jemand von euch eigentlich schon mal eine große Datenbankanwendung in Delphi/Kylix geschrieben? Und eine große in C++ (...oder zumindestens angefangen ;-)...) ?

Dann habt ihr auch sicher den riiiesen-Unterschied bemerkt?

Beim Entwickleraufwand/Effizient/Eleganz liegen Welten dazwischen....

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    Von LH am Fr, 26. Oktober 2001 um 22:43 #
    mhh, so pauschal kann man sowas nicht sagen.
    Ob nun Object Pascal oder C++ besser ist, ist keine sache der Sprache bei solchen aufgaben:
    Delphi und der CBuilder decken beides ab.
    Die Frage ist ob Borland, Microsoft oder Open Source.
    Ungefähr in der Reihenfolge ist auch der Komfor bei der Datenbank Client Entwicklung. Da war Borland schon immer Top, und in der Open Source ecke war da schon immer alles etwas schwieriger ;)
    Macht aber nichts, ist halt geschmackssache. Und mit FreePascal scheint sich das langsan zu gunsten von OSS zu bewegen.
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    Von Anonymous am So, 28. Oktober 2001 um 21:14 #
    Tja, wer knapp 5000! DM übrig hat um die oben angekündigten Features nutzen zu können... Die 500 DM Variante bietet bei weitem nicht das was die "Server Edition" bietet. Na gut.. die meissten Bugs sind auch in der "Desktop" Variante enthalten. Ich finde Kylix nen sehr schlechten Witz (Preis-Leistung).. Ich habe mich ne Zeitlang mit Kylix beschäftigt... muss aber sagen einige Dinge sind schon faszinierend (Datenbankzugriff) andere jedoch sind recht enttäuschend! Hierzu zähle ich vorallem die Sprache mit den konfusen Konstrukten und Einschränkungen. Ich habe jetzt angefangen mit C++ und muss sagen dass mir die C ähnlichen Sprachen etwas mehr behagen... aber jeder muss selber entscheiden was für Ihn oder Sie besser ist.
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