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Thema: Torvalds kommentiert Kernel-Releases

92 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 00:40 #
Thorwald, Torwalts, Torvalt...
wenigstens hier sollte es richtig geschrieben werden
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    Von Wolfgang am Mi, 28. November 2001 um 01:10 #
    Hi!

    Im Text ist es ja richtig. In der Überschrift habe ich mich nur vertippt, ich mache es also nicht systematisch falsch. ;-) Wird aber sofort korrigiert.

    Cheers,
    GNU/Wolfgang

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    Von Ups... am Mi, 28. November 2001 um 22:32 #
    "Zuletzt meint Linus, dass man sich darüber im Klaren sein solle, dass weniger fundamentale Änderungen nicht nur langsameren Fortschritt bedeuten würden, sondern auch ein Zeichen dafür seien, dass ein System ein mittleres Alter erreicht hätte."

    Na bitte: Schöner hätte Microsoft es über Office und Win auch nicht sagen können!

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    Von Ups... am Mi, 28. November 2001 um 22:32 #
    "Zuletzt meint Linus, dass man sich darüber im Klaren sein solle, dass weniger fundamentale Änderungen nicht nur langsameren Fortschritt bedeuten würden, sondern auch ein Zeichen dafür seien, dass ein System ein mittleres Alter erreicht hätte."

    Na bitte: Schöner hätte Microsoft es über Office und Win auch nicht sagen können!

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    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 03:19 #
    Zu den ganzen Stabilitäts-Themen:

    Ich benutze seit ca. 6 Jahren Linux, zwischen 5 und 25 Rechner.

    Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, welchen Kernel ich für welche Anwendung einsetze, einmal abgesehen davon das ich manchmal für meinen Privatrechner einen Update für die TV-Karte brauche und prinzipell versuche Kernel & Distribution relativ aktuell zu halten.

    (Langer Satz, gelle? ;-)

    In der Zeit habe ich eine Handvoll Crashes gehabt. Bugs hin oder her, es spielt meiner Erfahrung nach kaum eine Rolle welche Kernelversion man nutzt. Die "unstabilen" Entwicklerversionen sind auch für den Produktiveinsatz stabil genug, wenn man keine 100%-Verfügbarkeit anstrebt.

    Macht doch nicht so einen Wirbel um das Thema, so schlimm ists doch wirklich nicht...

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    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 08:16 #
    Hey Anonymous!

    Du beschreibst den IDEALZUSTAND... :-)

    UND ... so wie Du sagst WAR es ja lange Zeit auch!!!

    Ich benutze seit ca. 6 Jahren Linux...

    Eben...

    Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, welchen Kernel ich für welche Anwendung einsetze

    GENAU SO sollte es ja auch sein!!!

    Nun aber... - kleiner Einschub...: Auf www.kernel.org kann man jetzt z.B. lesen:

    "WARNING: Don't use the 2.4.15/2.5.0 kernel. It has a filesystem corruption bug in it. 2.4.15-pre8 or 2.4.16-pre1 should be OK; 2.4.15-pre9 has the same bug."

    ...d.h. also DA sollte man sich schon "Gedanken machen"... ;-)

    Und auch einige andere 2.4er sind nicht SO berühmt...

    einmal abgesehen davon das ich manchmal für meinen Privatrechner einen Update für die TV-Karte brauche...

    (Kleines Seufzerchen) ... Es sind IMMER diese "kleine Einschränkungen" die Leute bei völlig ihren unzulässigen Verallgemeinerungen machen, die die EIGENTLICHE Aussage beinhalten.

    Schema: "Wozu bracht man denn XXX, mit YYY geht doch e h ALLES; außer vielleicht..."

    ---> Und dieses "ausser vielleicht" ist ja genau DER GRUND, weshalb *andere* Leute es als notwendig/sinnvoll erachten up zu daten...

    Aber das nur am Rande... ;-)

    und prinzipiell versuche Kernel & Distribution relativ aktuell zu halten.

    ???

    Ja eben..., so denken halt auch viele andere... [Nur dass sie eben den Kernel auch unabhängig von der jeweils verwendeten Distribution betrachten... SOLLTE das denn nicht auch so sein??!]

    In der Zeit habe ich eine Handvoll Crashes gehabt. Bugs hin oder her, es spielt meiner Erfahrung nach kaum eine Rolle welche Kernelversion man nutzt.

    Deine *Erfahrung* ist da leider nicht mehr auf dem letzten Stand...

    Ein zerschossenes Dateisystem, ist m.E. kein (kleiner) Bug mehr, mit dem sich leben lässt...

    Die "unstabilen" Entwicklerversionen sind auch für den Produktiveinsatz stabil genug, wenn man keine 100%-Verfügbarkeit anstrebt.

    Siehe das oben gesagt.

    Macht doch nicht so einen Wirbel um das Thema, so schlimm ist's doch wirklich nicht...

    Sag das mal den Leuten, die a) den Kernel nicht kompilieren können, b) bei denen bestimmte Subsysteme nicht (mehr) funktionieren, oder c) nun ein zerschossenes Dateisystem haben... ;-)

    Gruß,
    Franz

    P.S.
    Ein paar einfache End-Tests vor einem Release sollten sowohl a) als auch b) und c) wirkungsvoll verhindern helfen... Und alles wäre (wieder) so, wie Du gesagt hast.

    Und GENAU DAS hat sich wohl nun auch Marcelo Tosatti gedacht... :-)

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Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 00:44 #
Der Kernel ist Linus' Baby. Er wird schon das richtige tun. Wer erwartet, dass ein brandneuer Kernel stabil und ohne die kleinsten Probleme läuft, hat eh einiges noch nicht kapiert ... ;-)
  • 0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 09:20 #
    ...Ääääh... Ich glaub es ging weniger darum, "dass ein brandneuer Kernel stabil und ohne die kleinsten Probleme läuft", sondern darum, dass noch in der "stable" Version 2.4.10 *gravierende* Änderungen an "Subystemen" des Kernels vorgenommen wurden... (Stichwort VM).

    Immerhin, diese Phase dürfte ja nun (hoffentlich) überstanden sein. (Wir sind ja "erst" bei 2.4.16)

    Gruß,
    Franz

    0
    Von Gerd am Mi, 28. November 2001 um 11:19 #
    vielleicht muss man das wieder etwas lockerer sehen.
    Oder gibt es hier Programmierer die keine Fehler machen?
    Wenn ja, dann könnt ihr euch bei mir bewerben
    :-)
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    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 12:11 #
    wie gesagt, der Kernel ist Linus' Baby. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Wem das nicht passt ... . Punkt. That's all folks .
    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 15:42 #
    @gerd

    Ja, gerade WEIL man als programmierer Fehler macht, muss man dem *systematisch* etwas entgegensetzen... ;-)

    F.

    @Anonymous

    Baby oder nicht: es ist ein Gemeinschaftsprojekt. Außerdem haben auch Kernel-Entwickler [JA; also auch Linus!] SICHER das Ziel *brauchbare* Software zu entwickeln. :-)

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    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 16:01 #
    stimmt schon, aber wie sagt man so schön : der Weg ist das Ziel. Linux ist eine work in progress, sagt auch Linus. Das ist auch allen Kernelentwicklern klar. Gerade das macht Linux doch so stark, dass nicht alles festgeschrieben ist sondern dass kurzfristig (fast) alles geändert werden kann. So z.B. die Geschichte mit der VM: es war an der Zeit, sie auszutauschen, denn die neue war einfach besser. Punkt. Das hat ja dann auch AC eingesehen.
    Der Kernel ist mittlerweile höllisch kompliziert, viel umfangreicher als zu 2.0 oder 2.2 Zeiten. Je grösser ein Softwareprojekt, desto grösser ist auch die Gefahr, dass Fehler reinkommen. Das ist doch ganz normal und menschlich.
    Alle, die ernsthaft einen Server betreiben, benutzen doch eh einen 2.2 er Kernel oder einen frühen 2.4er, aber doch niemals die allerneueste Version. Auch OttoNormalUser (sofern es die unter Linux überhaupt gibt) wird sich nicht jede neue Kernel-release ziehen und sofort darauf umsteigen.

    Leute, EIN NEUER KERNEL BRINGT AUCH IMMER DIE GEFAHR, DASS ETWAS IN DIE HOSE GEHEN KANN !!!
    Jeder, der sich den gerade neuesten Kernel installiert weiss das !!!
    Aber allem Anschein nach weiss das hier keiner ...
    Linux kann nicht mit kommerziellen Produkten verglichen werden, es gelten ganz andere Regeln. Linux ist Linux. Punkt aus basta.
    Wenigstens erfährt man da, dass es Fehler gibt....

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    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 17:16 #
    Hallo Anonymous!

    "Gerade das macht Linux doch so stark, dass nicht alles festgeschrieben ist sondern dass kurzfristig (fast) alles geändert werden kann. So z.B. die Geschichte mit der VM: es war an der Zeit, sie auszutauschen, denn die neue war einfach besser. Punkt. Das hat ja dann auch AC eingesehen."

    Das hat durchaus was für sich, was Du da sagst. Betrifft aber nur den "Entwicklungsprozess" an sich. Und der scheint ja bislang bei Linux recht ordentlich zu funktionieren. Daran was zu kritisieren fällt m i r nicht ein!

    Nun aber:

    "Der Kernel ist mittlerweile höllisch kompliziert, viel umfangreicher als zu 2.0 oder 2.2 Zeiten. Je grösser ein Softwareprojekt, desto grösser ist auch die Gefahr, dass Fehler reinkommen. Das ist doch ganz normal und menschlich."

    So IST es! Und GENAU DESHALB ist es m.E. nun hoch and er Zeit, dass man "Strukturen" implementiert, die helfen dieser Komplexität gerecht zu werden. (---> QA) Das WAR vielleicht beim 2.0er und 2.2er noch nicht der Fall...

    Nun aber können sich "Umweltbedingungen" aber ändern... Und Evolution bedeutet, dass Organismen sich den geänderten Bedingungen anpassen. Tun sie das NICHT... (...)

    Etwas anderes:

    Alle, die ernsthaft einen Server betreiben, benutzen doch eh einen 2.2er Kernel

    Ja. (WARUM wohl?)

    oder einen frühen 2.4er

    Welchen hältst Du den für GUT?! ;-)

    aber doch niemals die allerneueste Version.???

    He, hallo, wir sind inzwischen bei 2.4.16 (!!!) - Was heißt hier also "neue"...

    Wenn ich in 4 Monaten dann einen (dann) "alten" 2.4.15 in mein System einspiele, ist der dann BESSER geworden?! ["Reifen" Kernelreleases???]

    Auch OttoNormalUser (sofern es die unter Linux überhaupt gibt) wird sich nicht jede neue Kernel-release ziehen und sofort darauf umsteigen.

    Nein, aber AB UND AN will man das halt vielleicht machen...

    Beim 2.2er ist das schon seit LANGEM möglich!
    (Also auch mit "frühen" Versionen...)

    "EIN NEUER KERNEL BRINGT AUCH IMMER DIE GEFAHR, DASS ETWAS IN DIE HOSE GEHEN KANN !!! Jeder, der sich den gerade neuesten Kernel installiert weiss das !!!"

    So IST es. Guter Grund das "Risiko" dass so was passiert ZU MINIMIEREN...


    "Linux kann nicht mit kommerziellen Produkten verglichen werden, es gelten ganz andere Regeln.

    Ja, und nein... wenn es sich als Betriebssystem gegenüber Windows und anderen DURCHSETZEN will (oder "konkurrenzfähig" sein will), muss es sich auch an ihnen MESSEN lassen.

    Es geht einfach nicht an, dass Kernel-Releases beinahe schon als ECHTER "Risikofaktor" anzusehen sind: d.h. man kann inzwischen schon davon AUSGEHEN, dass sie Probleme bereiten... !? ---> Das ist doch kein Zustand!

    F.


    [Kleinere Bugs... die im Laufe der Zeit auftauchen... ist EINE Sache..., aber *schwere* Fehler???]

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    Von Thomas am Mi, 28. November 2001 um 17:58 #
    @ Franz
    kannst Du nicht mal aufhören immer wieder mehr oder wenger das Gleiche rumzulabern.

    Thomas

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    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 19:53 #
    Solange solche Hirnis wie Du hier schreiben, offenbar nicht! :-)

    F.

    0
    Von iGEL am Mi, 28. November 2001 um 21:41 #
    Moin!

    Eigentlich wollte ich ja noch was da unten zu schreiben, aber nach dem hier...

    cu Johannes

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    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 21:50 #
    @iGEL!

    JA, ich bin auch immer wieder tief beeindruckt von der kommunikativen Kompetenz, die hier einige an den Tag legen (Raver, z.B.).

    VOR ALLEM aber auch an dem Engagement und Commitment an/bei der "Weiter-Entwicklung" von Linux, das derartige Statements zeigen.

    :-(

    F.

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Von Ralf am Mi, 28. November 2001 um 05:29 #
Warum macht mans mit den releases eigentlich nicht wie bei Mozilla, so mit milestones?

Mittlerweile ist ein STABLE kernel nicht gerade das was man erwartet, warum wird er dann überhaupt als Stable bezeichnet?

Neue Features könnte man ja reinpatchen, daher frag ich mich immernoch warum man sowas als STABLE bezeichnet.

Nun, jetzt kann man sagen, daß man auf die aktuellen Distri-Kernels warten soll, aber dann bräuchte man den Kernel von kernel.org trotzdem nicht als Stable bezeichnen wenn ers nicht ist.


Ob das wohl absichtliche Irreführung ist, damit er getestet wird?

Irgendwie seltsam, früher haben immer alle mit der Stabilität und Schnelligkeit von Linux angegeben, aber was ist jetzt draus geworden?
Der STABLE Kernel ist alles andere als das.
Die Grafischen Oberflächen, die soviel besser sein sollen als die von Win sind träge wie nochwas, ohne 1000mhz und 256 RAM geht da nicht viel.

So langsam krieg ich so meine zweifel an Linux bzw. Open Source, ich glaub fast den Entwicklern fehlt die Motivation($) irgendwas gescheites zu machen, was ich auch sehr gut verstehen kann. Was für mich wieder die alte Behauptung aufwirft, daß man mit Open Source nichts verdienen kann.

Und diese Posting bitte ncht löschen, da es nicht gegen die Netiquette verstößt, sonder nur berechtigte Kritik ist.

  • 0
    Von DarkVision am Mi, 28. November 2001 um 05:51 #
    Das mit den Kernel-Releaqses ist schon ok, milestones wären wohl 2.0, 2.2 oder 2.4.

    Aber bevor ich behaupte 2.4.15 ist "stable", würde ich ein paar "preX" oder "Beta1" rausgeben (im Abstand von Tagen/Wochen). Die Leute testen diese Kernel trotzdem, aber es entsteht bei weitem nicht der schlechte Eindruck wenn Fehler entdeckt werden wie bei als "stable" bezeichnete Kernel.

    DV

    0
    Von stefan3??? am Mi, 28. November 2001 um 07:38 #
    Moin,

    ich stimme darin überein, daß ein stable-Kernel stabil sein muß, wobei stabil meint: ohne gravierende Bugs.
    Bis 2.4.15 waren viele 2.4er eben nicht stable, d.h. hatten gravierende Bugs.
    Bei 2.2 gabs solche gravierenden Bugs nicht.
    Da waren stable-Kerneles eben wirklich stable.
    Zur Oberfläche: XFCE sollte auch auf nem 486er/24MB gut laufen.
    Selbst KDE2.1.2 ist auf nem P166MMX/64MB noch einsetzbar. KDE2.2 dürfte performanter sein als KDE2.1.2.
    Das Gemecker über angeblich schlechte Performance von "der Linux-Oberfläche" ist dumm,
    a) weil es "die Linux-Oberfläche" nicht gibt, sondern vielmehr dutzende Oberflächen, die der User auswählen kann. Sogar bei SuSe.
    Und wenn jeder die hardwarehungrigste Oberfläche wählt, ist das Users Entscheidung und kein Linuxproblem.
    b) Weil es Oberflächen gibt wie icewm oder XFCE, die auch auf nem 486er mit 32 MB gut einsetzbar sind;
    c) weil KDE2.1.2 (bereits veraltet) auch mit P200/64 MB noch einsetzbar ist;
    d) weil eben manche Distris (SuSe7.3, Mandrake8.X) langsam sind (Standardinstallation), aber niemand SuSe oder Mandrake verwenden muß. Und ne Standardinstallation auch flott gemacht werden kann. Wie? Siehe Handbuch!

    Bye

    Stefan
    ........................

    Das OS-Forum: http://beta.forumprovider.de/?user=stefan3x&board=test2

    0
    Von Hanno am Mi, 28. November 2001 um 08:32 #
    Hey, klar lief in letzter Zeit beim Kernel manches schief, aber das scheint sich ja jetzt wieder zu legen. Linus hatte halt mal Žnen Durchhänger.
    Wer viel arbeitet, macht Fehler. Und wer viel arbeitet und das ganze auch noch verschenkt, dem sollten wir die Fehler verzeihen, solange er sie wieder gut macht.
    Ich bin zuversichtlich, dass es mit dem neuen Maintainer besser wird.
    Alles noch lange kein Grund zu schreien "Ich habŽs gewußt, Linux ist doch nicht so gut, ich nehm wieder Windows!"
    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 08:33 #
    Die Grafischen Oberflächen, die soviel besser sein sollen als die von Win sind träge wie nochwas, ohne 1000mhz und 256 RAM geht da nicht viel.

    Hm, ich habe einige Zeit auf einem 486er mit 33MHz und 8MB Ram gearbeitet, mit fvwm2 war man auch nicht langsamer als mit windows 3.1, was damals die Alternative war. Nur daß man den fvwm2 wesentlich besser konfigurieren konnte. Jetzt mit einm K6 350 MHz läuft wmaker schnell, stabil und natürlich gut konfigurierbar.

    Matthias

    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 09:30 #
    @DV

    Eine "veröffentlichte" (!) Pri-Final Version vor der jeweils neuen Release-Version würde bestimmt viel helfen!

    Das aber scheint mir *derartig* selbstverständlich zu sein, dass man sich über das Nichtvorhandesein eines derartigen Ablaufs nur wundern kann!

    Im großen und ganzen hat man derzeit den Eindruck, als ob der "STABLE" Linux-Zweig 2.4.X eigentlich der "Entwicklung" dient.

    Das scheint ja auch die Meinung EINIGER Poster hier wieder zu spiegeln: FEHLER sind da normal, und werden eben als "normal" akzeptiert - Punkt aus. (Kopfschüttel!) - Wer eine gestestete, oder halbwegs Bugfreie Kernelversion haben will, soll sich eben an die (KOMMERZIELLEN!!!) Distributoren wenden...

    RATLOS: Steht also Open Source plötzlich NICHT MEHR für Qualität?! Für Software, die auch einigermaßen fehlerfrei ist...? Auch DANN NICHT, wenn sie aus sog. "STABLE"-Reihen stammt. Ist also Open Source in Zukunft als SYNONYM für "Buggy"-Software anzusehen? ["Du darfst!"] :-(((

    ALLES sehr sonderbar... (Insbesondere die Meinungen einiger Leute hier...)

    Gruß,
    Franz

    0
    Von iGEL am Mi, 28. November 2001 um 09:46 #
    Moin!

    Franz: Freie Software (Open Source) und kommerzielle Software schliessen sich in keinem Punkt aus. Wenn du das behauptest, hast du wenig begriffen!

    cu Johannes

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    Von astacx am Mi, 28. November 2001 um 09:47 #
    ... und es ist wie immer im Leben. Nicht immer alle blind glauben, sonder Gehirn einschalten.
    "Mercedes ruft x-tausend Karren zurück, um an ihnen kleine Änderungen vonzunehmen - wegen der Sicherheit" - "Oh mein Gott, ist jetzt Merceses Schrott, können die nicht mal nen Auto bauen, welches auf alle 4 Rädern steht und *nicht* umfällt?"
    Abgesehen davon, daß ich (persönlich) Mercedes Schrott finde, ist eine solche Argumentation nen bissel flach. Da kommt Woche für Woche ne Patch mit 100erten von Änderungen, jetzt ist eine davon mal buggy, NATÜRLICH wird dieser Fehler binnen 24 Stunden behoben und trotzdem regen sich Leute darüber auf!?! Ich versteh's nicht! Wenn ihr Angst vorm Kernel habt, dann laßt besser die Finger davon...
    ... und kauft euch nen Taschenrechner!

    cya, jens

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    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 09:52 #
    @Johannes

    "Freie Software (Open Source) und kommerzielle Software schliessen sich in keinem Punkt aus"

    Ähhh... Habe ich das irgendwo behauptet???! :-o

    F.

    0
    Von micha am Mi, 28. November 2001 um 10:00 #
    ...oder so aehnlich verhaelt sich mein dual-boot system mit einem 266er celeron und 256MB sowie win98 und linux: waehrend die win98 installation mit jedem feature (software) das ich installiere (in der zwischenzeit werden es immer weniger...) immer langsamer wird (sowohl die zeit zum hochfahren alsauch die zeit zur ausfuehrung von programmen) wird meine linux-installation mit jedem kernel-patch immer schneller, dann noch den windowmaker drauf, der ist eh sauschnell und dann noch mit tastatur schneller zu bedienen als mit der maus, und wer von den laetitia-themen behauptet, die saehen nicht sexy aus, der ist wahrscheinlich krank *;o) also wenn ich jetzt noch corel printhouse fuer meine freundin zum laufen gebracht habe (unter linux mit wine...tips sind gern willkommen) dann hat meine win98 installation endgueltig das zeitliche gesegnet.

    desweiteren bin ich der meinung, dass der admin eines mission critical-systems sich eh mal die postings auf der lkml reinzieht, bevor er auf ein neues release patcht, oder ?! *;o) und allen anderen sollte es eh egal sein, ob die daten wech sind, zumindest sollten sie sich des risikos bewusst sein, wenn sie einen eben rausgebrachten patch einspielen, und danach das system mit der uptime von 2 monaten auch noch rebooten *fg*

    schönes wochenende

    micha

    0
    Von Cocteau am Mi, 28. November 2001 um 12:58 #
    Huhu,
    "Die Grafischen Oberflächen, die soviel besser sein sollen als die von Win sind träge wie nochwas, ohne 1000mhz und 256 RAM geht da nicht viel." Kann nicht verstehen: Bei meinem PII mit 266Mhz und 98 MB Ram läuft KDE 2.2.2 richtig flott und ohne Probleme. Dabei verwende ich derzeit eine SuSE 7.3, die aus Bequemlichkeit noch nicht einmal getunt wurde. Ist ja aber auch eigentlich alles off topic. na was solls...
    0
    Von iGEL am Mi, 28. November 2001 um 16:52 #
    Moin!

    @ Franz: Das hab ich hieraus gelesen:

    > Wer eine gestestete, oder halbwegs
    > Bugfreie Kernelversion haben will,
    > soll sich eben an die
    > (KOMMERZIELLEN!!!) Distributoren
    > wenden...

    > RATLOS: Steht also Open Source
    > plötzlich NICHT MEHR für Qualität?!
    > Für Software, die auch einigermaßen
    > fehlerfrei ist...?

    Nur weil der Kernel von SuSE, Mandrake oder Red Hat überarbeitet ist, ist er noch lange nicht propritär. Ich denke, eine Menge Bugfixes werden auch an die Kernelentwickler gehen.

    Die Kernel auf Kernel.org sind direkt von der Quelle. Wie im Artikel oben beschrieben, werden die -pre-Kernel von zu wenigen Personen getestet, als das alle Bugs gefunden werden können.

    Du hast hier vor ein paar Tagen geschrieben, dass du eine Testercommunity willst. Aber so läuft das mit freier Software nicht, wenn du da was geändert haben willst, mach dich selbst auf den weg.

    Hast du dir einen 2.4.15-preX-Kernel heruntergeladen und getestet? Vielleicht hättest du ja den Bug mit dem Dateisystem gefunden (er war schon in 2.4.14-pre9 drin) und ihn reportet, dann wäre er jetzt nicht mehr drin. Aber immer nur fordern, dass andere ihr System mit ungetestetem Code gefährden, damit man selbst einen guten Kernel bekommt (oder Linux bei irgendwelchen Bossen gut darsteht), finde ich fast schon dreist.

    Ich gebe zu, ich bin mit der Situation auch nicht ganz zufrieden (und habe mir auch mit 2.4.16-pre1 das erste mal einen -pre-Kernel gezogen, der ja eigentlich ein reiner Bugfix war), aber Marcelos Pläne hören sich sehr gut an. Warum im Schritt vom letzten -preX-Kernel auf den Stable-Kernel immer noch Änderungen gemacht wurden, also relativ ungetester Code direkt in den Stable einfliesst, habe ich nie so recht verstaden. Aber solange sich keine Firma bereiterklärt, eine Testabteilung für den Linuxkernel abzustellen, wird es immer die Gefahr von Bugs geben.

    cu Johannes

    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 18:16 #
    Hallo Johannes!

    "Nur weil der Kernel von SuSE, Mandrake oder Red Hat überarbeitet ist, ist er noch lange nicht propritär.

    Hmmm... Zumindest sind die Teile aber auch nicht (mehr) identisch...

    Ich denke, eine Menge Bugfixes werden auch an die Kernelentwickler gehen.

    Ja.

    Die Kernel auf Kernel.org sind direkt von der Quelle. Wie im Artikel oben beschrieben, werden die -pre-Kernel von zu wenigen Personen getestet, als das alle Bugs gefunden werden können.

    Ja. Logo...

    Du hast hier vor ein paar Tagen geschrieben, dass du eine Testercommunity willst.

    Hmmm... Dss ICH sie will, ist zuviel gesagt... :-) // Ich habe nur dazu ANGEREGT. (Das ist nicht dasselbe.)

    Es würde ganz einfach so was BRAUCHEN. Das ist alles.

    Hast du dir einen 2.4.15-preX-Kernel heruntergeladen und getestet?

    Nein, hab ich nicht - geb ich zu... // Aber das ist hier nicht der Punkt!

    Vielleicht hättest du ja den Bug mit dem Dateisystem gefunden (er war schon in 2.4.14-pre9 drin) und ihn reportet, dann wäre er jetzt nicht mehr drin.

    Ja, ich verstehe, was Du meinst... ABER EBEN: Ich wäre viel eher motiviert einen "2.4.17-PräFinal" zu testen, wo man WEISS, dass wirklich nur noch Bugs gefixt werden, als... irgend einen Kernel aus der preX reihe, wo man weiß, dass da noch am Source "gebastelt" wird... :-(

    Aber immer nur fordern, dass andere ihr System mit ungetestetem Code gefährden, damit man selbst einen guten Kernel bekommt (oder Linux bei irgendwelchen Bossen gut darsteht), finde ich fast schon dreist.

    Würde ich NIE machen wollen. Ich liefere z.B. recht oft Bug-Reports für einen "Freien C-Compiler"... // Und ich würde das wohl auch im Rahmen eines Testprogramms für Linux tun...

    Ich gebe zu, ich bin mit der Situation auch nicht ganz zufrieden (und habe mir auch mit 2.4.16-pre1 das erste mal einen -pre-Kernel gezogen, der ja eigentlich ein reiner Bugfix war), aber Marcelos Pläne hören sich sehr gut an.

    Ja... so weit schon.

    Warum im Schritt vom letzten -preX-Kernel auf den Stable-Kernel immer noch Änderungen gemacht wurden, also relativ ungetester Code direkt in den Stable einfliesst, habe ich nie so recht verstanden.

    BREIT GRINS - Und warum diskutieren wir denn hier überhaupt (darüber)? ;-) :-)

    ---> Es geht mir doch nur darum, dass ich der Meinung bin, das man da "relativ einfach" manches anders/besser machen KÖNNTE... [ICH NICHT!!!]

    Aber solange sich keine Firma bereiterklärt, eine Testabteilung für den Linuxkernel abzustellen, wird es immer die Gefahr von Bugs geben.

    Ja, sehe ich auch so. Und DAHER habe ich halt so ein *BILD* davon dass die Frei Community nicht NUR das Entwickeln in die eigene Hand nimmt, wie sie das ja schon gemacht hat, sondern eben auch noch "das Testen" - genauer die QA.

    Gruß,
    Franz

    0
    Von Kai Lahmann am Mi, 28. November 2001 um 19:09 #
    Ich glaube das Problem sind auch mit die User, die zum einen lieber über Probleme die sie selbst nicht betreffen meckern oder aber wenn sie Testversionen nutzen davor zurückschrecken die Fehler zu melden.

    Wenn etwas nicht geht, schreibt man eine Mail an den Autor. Soetwas sollte doch selbstverständlich sein, oder? Testversionen sind nicht dazu da, dass man sie benutzt und mit Fehlern rechnet, sondern dass man sie benutzt um die Fehler zu finden!

    0
    Von iGEL am Mi, 28. November 2001 um 19:09 #
    Moin!

    @Franz:




    > Hmmm... Zumindest sind die Teile aber
    > auch nicht (mehr) identisch...

    Das ist richtig (wenn der Patch nicht wieder in die Entwicklung des Kernels einfliesst). Aber daran ist ja auch nicht schlecht, schliesslich müssen die Verbesserungen immer auch als Quellcode weitergegeben werden.

    > ABER EBEN: Ich wäre viel eher
    motiviert einen
    > "2.4.17-PräFinal" zu testen, wo man WEISS, dass wirklich
    > nur noch Bugs gefixt werden, als... irgend einen Kernel
    > aus der preX reihe, wo man weiß, dass da noch am
    > Source "gebastelt" wird...

    Von der Sorge kann ich dich befreien: Soweit ich weiss, wird in den Kernel nur Code eingebaut, der vom Programmierer als fertig angesehen wird. Er muss eben nur noch getestet werden. Du kannst dich also bedenkenlos ans Testen machen :) (Korrigiert mich, wenn ich damit falsch liege)





    > Und warum diskutieren wir denn hier überhaupt (darüber)?

    Das frage ich dich! Ich denke, dadurch, dass Marcelo vor jedem Kernel einen Release Candidate einlegen will, wird sich die Situation schon deutlich verbessern. Und vielleicht sollten wir auch darüber reden:

    > Es IST die Pflicht der Entwickler dafür zu sorgen, dass
    > ihr Produkt auch einigermaßen Bugfree ist!

    Das sehe ich nämlich anders. Die meisten Programmierer machen die Arbeit immernoch in ihrer Freizeit und selbstverständlich mit dem Ziel, den Linuxkernel so gut und stabil wie möglich zu machen, aber ein Recht darauf habe ich nicht.

    > Ansonsten: Ehrlich gesagt, ist M I R völlig gleichgültig
    > was mit Linux ist, oder nicht ist. MIR geht's hier
    > nur ums Prinzip.

    Dafür hast du aber verdammt viel Staub aufgewirbelt. Eigentlich schade, denn ein zentrales Portal, wo man über die wichtigsten Bugs und Patches aufgeführt würden, hätte ich gar nicht schlecht gefunden (Trotz der von mir erwarteten Verbesserung der Kernel-releases). Aber wenn du dich da nicht dahinterklemmst, wird das wohl so schnell nichts.

    cu Johannes

    0
    Von iGEL am Mi, 28. November 2001 um 19:15 #
    Arg, sorry für die Monsterabsätze, die sind durch Copy&Paste entstanden :(
    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 20:31 #
    @iGEL!

    Prä-kernel...

    "Soweit ich weiss, wird in den Kernel nur
    Code eingebaut, der vom Programmierer als fertig angesehen wird. Er muss eben nur noch getestet werden. Du kannst dich also bedenkenlos ans Testen machen (Korrigiert mich, wenn ich damit falsch liege)"

    Du hast mich da falsch verstanden: Ich meine ja, dass ich keine Lust habe einen Kernel -also in der Prä-Reihe- zu testen, wo HINTERHER doch wieder neues eingebaut, und manches ausgebaut wird... [JA, ich lese die ChangeLogs aufmerksam mit! ;-)] ---> Statt NUR Bugs zu fixen.

    Deshalb: Wenn es einen Release Candidate gibt, bin i c h eher motiviert mir das Teil anzugucken - und Fehler zurückzumelden.

    "Ich denke, dadurch, dass Marcelo vor jedem Kernel einen Release Candidate einlegen will, wird sich die Situation schon deutlich verbessern."

    Ja, sehe ich auch so. N u r war um steht und fällt das alles mit der "Tat" oder der "Entscheidung" EINER EINZIGEN Person - DAS will mir nicht einleuchten: SO WAS sollte eben nicht nur an einem Mann "hängen" - immerhin leistet eine sehr große Anzahl an Leuten einen Beitrag zum Kernel...

    Na egal. Ich hab ja schon GENÜGEND zu dem Thema gesagt hier... ;-)

    vielleicht sollten wir auch darüber reden:

    Es IST die Pflicht der Entwickler dafür zu sorgen, dass ihr Produkt auch einigermaßen Bugfree ist!

    Das sehe ich nämlich anders.

    Glaube ich nicht... ;-) Vielleicht hätte ich statt "Pflicht" auch besser "Verantwortung" schreiben sollen... [?]

    Die meisten Programmierer machen die Arbeit immernoch in ihrer Freizeit und selbstverständlich mit dem Ziel, den Linuxkernel so gut und stabil wie möglich zu machen, aber ein Recht darauf habe ich nicht.

    Nein, ein RECHT hat man darauf ***natürlich*** nicht. Also ich denke, Du hast Da was [mich] VÖLLIG falsch verstanden: meine Meinung ist ja gerade, dass WIR ALLE ("die Community") da mithelfen müssen, wenn wir was brauchbares haben wollen: die Entwickler tun ja schon IHREN teil dafür! (Davon bin ich überzeugt!)

    Ansonsten: Ehrlich gesagt, ist M I R völlig gleichgültig was mit Linux ist, oder nicht ist. MIR geht's hier nur ums Prinzip.

    Dafür hast du aber verdammt viel Staub aufgewirbelt.

    Ach man tut was man kann... ;-) Nein im Ernst - das sind halt nun mal meine Gedanken/Ideen zur Sache. Wenn das jemanden Anspricht GUT, wenn nicht, auch GUT (naja... eher nicht so gut, aber...)


    Eigentlich schade, denn ein zentrales Portal, wo man über die wichtigsten Bugs und Patches aufgeführt würden, hätte ich gar nicht schlecht gefunden

    Ja, ich auch nicht... ;-)

    ---> Linux Kernel-Info... ;-)

    Die Schlüsselfrage: "Welchen Kernel hätten's den gern?!" ;-) :-)

    "Trotz der von mir erwarteten Verbesserung der Kernel-releases"

    Ja, klar. Trotzdem würde so was Sinn machen m.E. (...)

    Allein wenn ich daran denke: Welche Software/Bibliothek/Lib/Treiber läuft mit welchem Kernel DEFINITIV nicht - und wo gibt's (keine) Probleme...

    Wär doch nett, wenn das alles -sofern man das eindeutig einem Kernel zuordnen kann- oder auch nur gehäuft Auftritt im Zusammenhang mit einem Kernel, einer zentralen DB entnehmen könnte...

    Ich bekomme ja oft mit, dass Leute SCHREIBEN ...das und das hat mit dem Kernel 2.4.6 tadellos funktioniert, und jetzt im 2.4.13 geht es nicht... usw...

    Dabei wird natürlich in so einer Datenbank klar unterschieden zwischen: REPORTED und CONFIRMED! (Schön ist auch, wenn man dann Einträge findet, wie: FIXED in Version 2.4.XY)

    Usw...

    Ich stell mir so eine Page einfach als eine SCHNITTSTELLE zwischen den Kernelentwicklern bzw. dem, was man hier

    http://www.kernel.org/

    findet, und den "Anwendern"..., "Sysadmins", etc...

    Gruß,
    Franz


    Aber wenn du dich da nicht dahinterklemmst, wird das wohl so schnell nichts.

    Naja, an MIR wird's ja wohl nicht hängen... ;-)

    Und hoffentlich gibt's hier auch ein paar Leute, die kapieren, dass auch eine FORMULIERUNG einer Idee ein Beitrag zur Community sein kann...

    [ Ideen die nicht formuliert sind, sind nämlich EXTREM schlecht umzusetzen... ;-) ]

    cu Johannes

    0
    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 20:55 #
    @Kai

    Du schreibst:

    Ich glaube das Problem sind auch die User, die zum einen lieber über Probleme, die sie selbst nicht betreffen meckern, oder aber wenn sie Testversionen nutzen davor zurückschrecken die Fehler zu melden.

    Da ist sicher was dran. Das selbe habe ich schon von professionellen Entwicklern gehört!

    Wenn etwas nicht geht, schreibt man eine Mail an den Autor. So etwas sollte doch selbstverständlich sein, oder?

    Ja, und nein... Ich habe z.B. hier einen Fall einer Software, die ist wirklich VOLLER Fehler... aber ich habe es aufgegeben die Fehler an den Autor zu Mailen... Er fixt zwar ab und an etwas und ENTWICKELT vor allem sein Produkt weiter (!) - aber ein WIRKLICHES Interesse daran scheint er nicht zu haben, sein Produkt weitgehend "Bugfree" zu machen... :-(

    Tja, leider gibt's auch so was... Ich WEISS zwar, dass er Mann (offenbar) überfordert ist allein... Aber trotzdem... :-(

    Testversionen sind nicht dazu da, dass man sie benutzt und mit Fehlern rechnet, sondern dass man sie benutzt um die Fehler zu finden!

    Jep. Volle Zustimmung.

    Kleine Anregung von mir... Was spricht eigentlich dagegen dass man bestimmte "Linux Programme" (Nur als Beispiel mal KDE-Applikationen...) Mit einem Feedback-System (Modul, etc.) ausstattet, das von Usern, die das Willen leicht benutzt werden kann, um BUGS zu melden: Idealerweise sollte da ein ansprechendes Formular die Daten aufnehmen...)

    Das könnte man doch unter dem "Help-Menü" als "Report-Bug" und (zusätzlich noch) "Feedback" anbieten!

    Da das dann FORMULARE sind, die an die Entwickler gehen, kann man das dann einer automatisierten Software überlassen die jeweils in eine "Bug-Report"-Datenbank einzureihen: Der Entwickler wird so nicht von einer Flut an Feedback überschwemmt, und hat trotzdem so einen bequemen überblick über die berichteten Fehler!

    ----> Sort: Serverety... etc.

    Gruß,
    Franz

    0
    Von Kai Lahmann am Do, 29. November 2001 um 03:00 #
    @Franz:

    loooool...
    selten so gelacht! Weißt du, was jedes KDE-Programm im Hilfe-Menü hat? Nur das schöne Formular fehlt (noch).
    Bei Abstürzen haben KDE und GNOME einen Dialog um das sofort zu melden.

    Der Typ, der nu da genannt hast wird sicherlich nicht soetwas wie Kernel-Entwicklung machen, wo man JEDEN Bug ernst nimmt!

    0
    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 07:59 #
    @Kai

    Ja, lachen ist schön... :-)

    ABER... Der Formularcharakter des Feedbacks ist WICHTIG ---> damit es eben auch gleich von der Bug-Datenbank eingereiht werden kann.

    "Die Kernelentwickler betrachten j e d e n Bug als wichtig", ist leicht gesagt" - wenn Du aber am Tag 1000 E-mails bekommst mit 1000 mehr oder weniger ausführlichen "verbalen" Bugreports, ist das halt auch nicht mehr ganz so einfach... ;-)

    Wie auch immer: Etwas in der Art, wie es offenbar bei KDE vorhanden ist, sollte es also dann auch zum Thema Kernel geben...

    Ich denke da eben an eine eigene Applikation ---> "Kernel-Test-Suit".

    Die eben per Skript bestimmte Tests ablaufen lässt. Das Programm sollte dann SELBST schon -wo das möglich ist- Ergebnisse produzieren. Dazu dann eben noch die "manuell" abgeschickten Meldungen der Leute: Ev. auch mit einem Formular ABGEFRAGT.

    Was hier ja auch sehr wichtig ist/wäre, ist die "Konfiguration" des Systems... Also vor allem auch die Hardware auf der das läuft... Das alles muss also KOMPLETT erfasst werden, und dem "Bug-Report" (wenn möglich) automatisch beigefügt sein/werden...

    ALL DAS würde ich als Entwickler wirklich nicht von Hand auswerten wollen... ;-)

    -------------------

    Wie auch immer: GIBT es das schon? :-)

    F.


    P.S.
    Zudem ist es mit derartigen "formalen" Reports möglich, diese automatisch an die VERMUTLICH von dem Problem betroffenen Maintainer bestimmter Kernel-Subsysteme zu schicken...

    Bsp: Wenn etwas im Zusammenhang mit USB nicht funkt, braucht das nicht auch Andrea Arcangeli zu gehen... ;-)

0
Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 07:42 #
auch wenn der Kernel getestet wird, er wird nicht von so vielen Leuten geetestet!
  • 0
    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 09:36 #
    Ja, ein MANGEL!!!

    Einzige Abhilfe m.E. Man schafft eine Tester-Community.

    Und die Stimmung: Testen ist cool, testen ist hype. IST es ja auch!!!

    Gruß,
    Franz

    Pre-Finals die NUR für diese "Final-Tests" vorgesehen sind, und wo NUR noch Bugs gefixt werden, die da rauskommen (also KEINE "Updates", etc.) wären da sehr hilfreich!!!

    Änderungen, die (nur) den ***Entwicklern*** notwendig erscheinen, können dann ja schon in den nächsten Pre-1 einfließen! (NICHT mehr aber in den Pre-Final; es sei denn es handelt sich um eine wirklich "grobe" Sache: DANN aber ist ein weiterer Pre-Final(2) unumgänglich.)

0
Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 09:48 #
Allgemeine Bemerkung.

Ich halte Linus' Haltung / Argumentation durchaus für nachvollziehbar.

Und klar hat er recht: "Bevor ein Kernel nicht stabil ist, testen ihn nicht viele und bevor ihn nicht viele testen, wird er nicht stabil.

Leute wir brauchen eine "Tester-Community" im Linux-Bereich...!

So dass in etwa folgende Bereiche entstehen:

Entwickler-Community Tester-Community Benutzer-Community

Derzeit scheint mir die Struktur eher SO zu sein:

Entwickler-Community Benutzer-Community...

Und getestet wir auch irgengwann, irgendwo, und von irgendwelchen Leuten, gelegentlich mal... ;-)

Im ernst jetzt: Bei MOZILLA könnte man sich da einiges abschauen.

"Bugs" werden in einer zentralen Datenbang geführt, und die Entwicklerdiskussionen drehen sich im Vorfeld einer Release (1.0) BEINAHE nur noch um "Bugfixen"...

Siehe hier:
http://www.mozilla.org/status/2001-11-21.html

...Ist einen Blick wert... ;-)

Gruß,
Franz


P.S.
Kurze Nachbemerkung noch: JEDER der oben genannten Communities

- Entwickler-Community
- Benutzer-Community

zeichnet sich u.U. durch eine Ständig wachsende *spezifische* Dokumentation aus...

Bei den Entwicklern sind das eben Dokus zum Kernel und zur den Softwareinternals... Und im Bereich der Benutzer: HOW-TOs und ähnliches...

WO ABER gibt es *vergleichbares* zum Thema Testen? (Außer irgendwelchen verstreuten Pages im Netz natürlich...) ---> Also ein *zentrales* Repository zu dem Thema???

0
Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 09:53 #
Wie wär's dann mit einem Kernel-Testing Projekt.
0
Von Manuel am Mi, 28. November 2001 um 11:14 #
Hi Leute!

Also, von wegen stable in der linux-community und so...
Wenn ich mir da debian anguck, dann
haben die begriffen, was "stable"
wirklich heisst... Nämlich dass ein
Stück Software mindestens ein halbes bis ein Jahr im Umlauf ist, ohne dass böse Bugs gefunden wurden. "Stable" releases sind natürlich nicht sofort stable, das weiss jeder, der schonmal was programmiert hat, sobald man eine Zeile ändert, hat man eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass ein Bug dazugekommen ist... Also weint hier mal nicht so rum... Übrigens machen die "kommerziellen" Distros auch nix anders: Die testen einen Kernel einfach ein paar Wochen lang intensiv, bevor sie ihn als update rausgeben => wenn du dir die Version des Kernels kompilierst, die die kommerziellen Versionen als update anbieten, bist du mit grosser Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite. Wenn das allerdings alle so machen, dann testet gar niemand mehr kernelz ;-P Tja, Henne und Ei Problem...
Viel Spass beim Diskutieren,
Manuel

  • 0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 12:26 #
    Volle Zustimmung.

    F.

    Nur...

    "=> wenn du dir die Version des Kernels kompilierst, die die kommerziellen Versionen als update anbieten, bist du mit grosser Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite."

    Schon richtig. Was mir hier aber eben missfällt ist diese reine "Konsumenten-Haltung" - zwar will man einen möglichst Fehlerfreien Kernel haben, ist aber nicht bereit auch ev. seinen Beitrag dafür zu leisten...

    Ein Test-Projekt für vielen (auch Nicht-Entwicklern) die Möglichkeit geben, hier etwas "zurückzugeben".

    GERADE der Nutzer ist doch auch der "optimale" Tester... WENN es einen "Rücklauf" der Infos gibt...

    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 12:27 #
    Sollte heißen:

    Ein Test-Projekt würde vielen (auch Nicht-Entwicklern) die Möglichkeit geben, hier etwas "zurückzugeben".

    F.

0
Von Tesla am Mi, 28. November 2001 um 13:06 #
Na dann probierts doch einfach aus. Started so nen test projekt. Ich glaub das is erstmal nich so schwer.
Sich mit den entwicklern in verbindung setzen und schauen ob die schon irgendwelche test methoden haben oder wenn nicht mit ihnen welche entwickeln. Auf ne website pascken und noch nen bugtracking system dazu und immer nen link zu dem grad zu testenden kernel. Dann mal sehn wieviel resonanz das erzeugt. Es gab hier im board ja schon 2, 3 die richtig interessiert dran waren. Ich hätte glaub auch kein problem bei mir unstable kernel laufen zu lassen (alle daten per nfs und hab endlich dsl ;))

so könnte mer einfach mal anfangen

  • 0
    Von tix.64 am Mi, 28. November 2001 um 13:31 #
    vom prinzip her ist das sammeln der bugreports das wichtige. ausserdem kann man so sicherstellen, dass aussagekräftige bugreports entstehen. spezielle testmethoden muss es, glaube ich, nicht geben. die kernel-entwickler wollen, dass man alles das tut, was man mit seinem system halt so tut. da sollten dann noch einige sachen von http://ltp.sf.net/ mitgetestet werden.

    jetzt müssten wir nur noch jemanden finden, der das organisieren würde. ich würde mich dann auf jeden fall daran beteiligen.

    tix.64

    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 15:38 #
    Hallo Leute!

    Ich wär dann in jedem Fall auch dabei. IDEEN dazu hab ich ja ne Menge. Aber a) nicht allzuviel Zeit dafür, und b) finde ich es extrem *de-motivierend* was man so von Seiten vieler "Linuxer" zu hören bekommt (Siehe weiter oben...)

    ICH persönlich nutze Linux nur ab und an - würde mich aber AUCH darüber freuen, wenn man Kernels *bedenkenlos* updaten könnte. (Natürlich nicht gerade im "Produktionsumfeld"... - aber *davon* redet ja auch niemand!)

    @tix.64

    "vom prinzip her ist das sammeln der bugreports das wichtige."

    Sicher ist das sehr wichtig: Da könnte man ich ebenfalls auf Bugzilla stützen! Eine DB auf die man bequem vom Web aus zugreifen kann - die immens leistungsfähig ist (für den Zweck).

    ausserdem kann man so sicherstellen, dass aussagekräftige bugreports entstehen.

    Ja.

    spezielle testmethoden muss es, glaube ich, nicht geben.

    Nein, ABER: Die Community könnte welche AUSARBEITEN!

    Also auch kleine Programme, die ein eigenes "kleines" (oder größeres) Testscript abspulen, nachdem ein Kernel installiert ist!

    Selbst automatisierte Feedbacksoftware könnte so eine Community "vertreiben" - wie es das z.B. für den Mozilla/Netscape gibt!

    Was aber VIEL wichtiger ist: dass man in das Testen eine "Ordnung" bringt...

    Auf so einer Homepage müsste ERSICHTLICH sein, "wer" (bzw. wie viele Leute) WAS, WOMIT und MIT WELCHEM ERGEBNIS getestet haben...

    die kernel-entwickler wollen, dass man alles das tut, was man mit seinem system halt so tut.

    GENAU... Aber das kann man eben noch etwas genauer spezifizieren und kategorisieren"...

    ALL DAS könnte zentral erfasst sein. Und dadurch wäre eben klar: WAS WURDE (*konkret*) getestet, und mit welchem RESULTAT.

    da sollten dann noch einige sachen von http://ltp.sf.net/ mitgetestet werden.

    Genau so ist es: Mit denen müsste man natürlich KO-OPERIEREN. (Bzw. sich abstimmen!) ---> Vieles könnet/sollte an auch übernehmen von denen.

    jetzt müssten wir nur noch jemanden finden, der das organisieren würde.

    Was ist ein Kaiser ohne Volk? (Oder seine "Getreuen"...) ;-)

    Gruß,
    Franz


    P.S.
    Noch ne Anregung... Gut / Wichtig wäre m.E. auch eine ***zentrale Liste***, wo etwas ÜBER die Kernel zu finden ist...

    Ich wüsste nicht wo es bisher so was gibt...

    Also eine "Liste", wo dann drinnensteht:

    2.4.11.
    Servere problems with... - ***don't use it***!

    2.4.12
    Has some Problems with compiling of..., and... (usw...)
    ...

    2.2.15.
    Problems with i-nodes - ***don't use it***!
    ...

    2.2.16.
    Overall ok, but... das und das funkt ev. nicht, usw...
    ...


    Ev. Nur das wichtigste zuerst, und dann ein Link auf [more], der zu einem entsprechenden Auszug aus der Fehlerdatenbank führt!

    So kann man bevor man einen Kernel auf einen Server setzt, leicht checken, ob das OK geht, oder nicht!

    0
    Von Raver am Mi, 28. November 2001 um 16:43 #

    Ich wär dann in jedem Fall auch dabei. IDEEN dazu hab ich ja ne Menge. Aber ...

    Jaja Franz.
    Mehr als heiße Luft und Beleidigungen der "Linuxsekte" (wie du so schön sagst) hast du doch selten drauf.
    Schreib doch nächstesmal einfach ein Bugreport zu KDE anstadt über einen Bug in diversen Foren der "Linuxsekte" herzuziehen.
    Das ist schon hilfreicher als dein "ich bin auf jeden Fall dabei aber .." ;-)


    ICH persönlich nutze Linux nur ab und an - würde mich aber AUCH darüber freuen, wenn man Kernels *bedenkenlos* updaten könnte.

    Dann bleib bei deiner Distribution.Ist so als wenn man ABS im Winter abschaltet weil man ja ein "harter Mann" ist, anschliesend gegen ein Baum rutscht und dann dem Autohersteller vorwirft das das Auto im Winter unsicher ist. ;-)


    Die Community könnte welche AUSARBEITEN!

    Falsch, du könntest welche ausarbeiten und bei interesse bekommst du weitere Unterstützung von anderen Usern.
    Durch tun funktioniert eine Comunity und nicht durch "das müßt Ihr machen" Sätze.

    mfg
    Raver

    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 17:04 #
    @Raver...

    Manchmal bist ja geradezu "herzig"... :-)

    -----------------------

    Nun mal aber ernst: Was anderes als stänkern fällt Dir wohl nicht ein.

    Tz...Tz... (Kopfschüttel!)

    F.

    0
    Von iGEL am Mi, 28. November 2001 um 17:26 #
    Moin!

    > Ich wär dann in jedem Fall auch dabei.
    > IDEEN dazu hab ich ja ne Menge. Aber
    > a) nicht allzuviel Zeit dafür,

    Bei soviel Zeit, wie du hier im Forum zubringst, kann ich das echt nicht glauben. Mal ehrlich, ich denke, dass du den Zeitaufwand etwas überschätzt.

    > und b) finde ich es extrem
    > *de-motivierend* was man so von
    > Seiten vieler "Linuxer" zu hören
    > bekommt (Siehe weiter oben...)

    Vielleicht liegt es einfach daran, dass du mit der falschen Haltung an die Sache rangehest? Wenn du immer nur forderst (und dass in einem Tonfall, als sei es die Pflicht der Programmierer, dir einen funktionsfähigen Kernel vorzusetzen), ist es kein Wunder, dass die meisten hier viele schon als nervend einstuffen und (wahrscheinlich) deine Kommentare überlesen.

    Und indem du (berechtigte [wie ich finde]) Kritik an deiner Haltung als Trollversuch und Rumstänkerei abstempelst, machst du dir wahrscheinlich auch keine Freunde.

    Also, fang einfach mal an, wenn du das richtig machst, wirst du bestimmt die nötige Unterstützung finden...

    cu Johannes

    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 17:46 #
    @Johannes!

    Es IST die Pflicht der Entwickler dafür zu sorgen, dass ihr Produkt auch einigermaßen Bugfree ist!

    Ansonsten: Ehrlich gesagt, ist M I R völlig gleichgültig was mit Linux ist, oder nicht ist. MIR geht's hier nur ums Prinzip. :-)

    F.

0
Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 13:13 #
Nehmt doch einfach den KRNL386.Der ist viel besser,stabiler und schneller
0
Von cirad am Mi, 28. November 2001 um 14:18 #
Der 2.4er Kernel hat grosse Aenderungen erfahren. Die meisten hier haben wohl mitbekommen, wie lange es gedauert hat, bis er fertig war und wie haeufig der 2.4.0er Release immer und immer wieder verschoben wurde.

Je groesser die Aenderungen, umso mehr Bugs. Je groesser der Kernel, desto unuebersichtlicher wird er und umso schwieriger ist alles zu koordinieren. Je mehr Fehler, umso mehr Patches. Das sich nicht immer alles miteinander vertraegt ist klar.

Das legt sich alles wieder, da bin ich sicher. (:

PS: KDE ist gegenueber Windows arschlahm. 1 Sekunde, bis der Konqueror da ist, ist nicht so viel. Aber es wirkt dadurch nicht fluessig und ich fidne es unangenehm.

  • 0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 15:13 #
    PS: KDE ist gegenüber Windows arschlahm. 1 Sekunde, bis der Konqueror da ist, ist nicht so viel. Aber es wirkt dadurch nicht fluessig und ich finde es unangenehm.

    Ja, geht mir auch so! Die sollten einfach wieder trennen in einen "Folder" der geöffnet wird, wenn man eben ein FolderIcon anklickt... [Wie das andere Systeme ja auch machen...] und einem VOLLEN "Web-Browser" mit allem Pi-Pa-Po.

    Was das EINE mit dem anderen zu tun hat, habe ich ohnehin noch nie so richtig verstanden... (AUCH so eine grandiose Erfindung von M$...)

    F.

0
Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 15:01 #
FUCK!
Der 2.4.16 ist auch shit!
Hat mir meine root Partition zerschossen >:(
  • 0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 17:57 #
    Hast recht besser: ist so was einfach totzuschweigen... [MS zeigt einem wie das geht!]

    F.

    0
    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 18:01 #
    Sorry, war eigentlich als Antwort auf Johannes'

    "Aber bitte nicht allen damit in den Ohren hängen."

    gedacht.

    Passt aber -zusammen mit dieser Erklärung- hier auch ganz gut. ;-)

    F.

    PSSSSSSSSSSSSTTT: NIcht weitersagen, dass auch der 2.4.16er (grobe) Macken hat! ;-)

    0
    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 20:39 #
    Ja, ja, gibt ja schon den 2.4.17-pre1 ***vielleicht*** macht der das ja nicht mehr - who knows?! :-)

    pre1:

    - Change USB maintainer (Greg Kroah-Hartman)
    - Speeling fix for rd.c (From Ralf Baechle's tree)
    - Updated URL for bigphysmem patch in v4l docs (Adrian Bunk)
    - Add buggy 440GX to broken pirq blacklist (Arjan Van de Ven)
    - Add new entry to Sound blaster ISAPNP list (Arjan Van de Ven)
    - Remove crap character from Configure.help (Niels Kristian Bech Jensen)
    - Backout erroneous change to lookup_exec_domain (Christoph Hellwig)
    - Update osst sound driver to 1.65 (Willem Riede)
    - Fix i810 sound driver problems (Andris Pavenis)
    - Add AF_LLC define in network headers (Arnaldo Carvalho de Melo)
    - block_size cleanup on some SCSI drivers (Erik Andersen)
    - Added missing MODULE_LICENSE("GPL") in some (Andreas Krennmair)
    modules
    - Add ->show_options() to super_ops and
    implement NFS method (Alexander Viro)
    - Updated i8k driver (Massimo Dal Zoto)
    - devfs update (Richard Gooch)

    ------------------------------------------

    Ja, das Einspielen von Linux-Kernel gleicht in letzter Zeit ein wenig dem Russischen Roulett...: Man WEISS dass es einen treffen KÖNNTE...; nur noch nicht genau, wann... :-)

    F.

0
Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 15:31 #
hallöchen

also irgendwie kotzt mich die ganze sache hier, von wegen kde is so lahm im gegensatz zu win, voll an.
dann sollen die betroffenen doch wieder zu win wechseln, aber dann kommt bald wieder das geheule: win is scheisse und schmiert dauernd ab.
findet euch damit ab, das es kein perfektes system gibt, noch nich.

  • 0
    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 15:55 #
    also irgendwie kotzt mich die ganze sache hier, von wegen kde is so lahm im gegensatz zu win, voll an.

    Ändert das was daran, DASS es so ist?! :-o


    dann sollen die betroffenen doch wieder zu win wechseln

    Wenn sie aber aus anderen Gründen lieber mit Linux arbeiten wollen: Stichwort: Sicherheit... "Open Source", usw...?

    aber dann kommt bald wieder das geheule: win is scheisse und schmiert dauernd ab.

    KDE macht das leider auch immer wieder mal. (Fakt!)

    findet euch damit ab, das es kein perfektes system gibt

    WER will ein "perfektes"? - MIR würde ein *brauchbares* schon reichen.

    Windows IST brauchbar für viele Belange... - auch DAS ist Fakt...: Aber NICHT frei, nicht Open Source und M$... :-(

    F.

    0
    Von cirad am Mi, 28. November 2001 um 16:23 #
    "dann sollen die betroffenen doch wieder zu win wechseln"

    --- Warum sollte ich zu Windows wechseln, nur weil ein Programm oder eine Programmsammlung langsam und fuer mich ungenuegend ist?

    "findet euch damit ab, das es kein perfektes system gibt, noch nich."

    --- Nie.

    0
    Von iGEL am Mi, 28. November 2001 um 17:07 #
    Moin!

    Solange es sich um eine reine Feststellung handelt, dass es dem so ist, ist es ja okay. Ich denke mal, dass die wenigsten hier Linux als perfekt bezeichnen würden (Aber bestimmt jede Menge, die Windows als nicht perfekt und schlecht bezeichen ;)).

    Aber das Geheule mancher hier geht mir auch auf die Nerven. Wenn euch etwas nicht gefällt, habt ihr 3 Möglichkeiten: Ihr findet euch damit ab, ihr sucht euch was anderes (Auch zu KDE, X11 oder sogar Linux gibt es Alternativen!) oder ihr setzt euch selbst ran und verbessert es selbst (oder schafft eine Alternative). Aber bitte nicht allen damit in den Ohren hängen.

    cu Johannes

    0
    Von Bephep am Mi, 28. November 2001 um 20:24 #
    Da wird immer geschrieben Linux lahm Win stüzt ab.
    Auf dem gleichen Comp ist Win 98 langsamer beim Start wie MDK 8.1 mit KDE.
    Mein Linux stürzt nicht ab auch nicht der Kong, nur auf einer Seite reproduzierbar.
    Mein Win stürzt auch nicht ab wird aber nach einem halben Jahr irgendwie instabil und dann wird es neu installiert so einfach ist das.
    Das es bProbleme gibt habe bei Win heute gesehen wenn 10 Minuten nicht mehr gearbeitet wird ist die Maus weg.Bei mir nicht.
    Daher denke ich das viele auch Kernelprobleme am Computer liegen.
0
Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 15:38 #
Kann es sein,das die Leute die am Kernel arbeiten einfach unfähig sind und es deshalb soviele Nachbesserungen geben muß?
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    Von Hanno am Mi, 28. November 2001 um 15:46 #
    Kann es sein, dass Herr Annonym ein bißchen Arroganz ist? Die Kernelleute haben in den letzten Jahren erstaunliches geleistet. Jeder macht mal Fehler.
    Wenn Du die Leute für so unfähig hältst, dann mach doch mal was konstruktives und hilf mit. Mit Deiner Genialität sicher kein Problem.
    Ich verspreche Dir, wenn Du alle Features, die so geplant sind, in den Kernel reinbekommst, ohne dabei gelegentlich Fehler zu machen, wirst Du sehr schnell zum Kernel-Maintainer Nr. 1.
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    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 15:50 #
    SICHER NICHT! :-)

    Die Erklärung ist ganz einfach, dass der Kernel inzwischen schon ein EXTREM komplexes Stück Software geworden ist.

    Mit der "Kompetenz" der Entwickler hat das nur wenig zu tun...

    Nun aber: Meine MEINUNG ist, dass diese Leute zwar vielleicht ganz gut sind, wenn es ums Entwickeln von Code geht... ABER offenbar recht "blank" in bezug auf QA...

    Denn AUCH DAS erfordert ganz spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten - die man als Entwickler NICHT ad-hoc mitbringt, wie vielleicht manch einer glauben mag...

    Gruß,
    Franz

    P.S.
    Netter Troll-Versuch! :-)

    P.P.S.
    Linus selbst ist z.B. zweifellos ein "Management-Genie" - *viel mehr* das, als ein begnadeter Entwickler... ;-) // Braucht er ja auch nicht zu sein!!!

    0
    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 16:11 #
    Mann Franz, wann checkst du das endlich ... QA funktioniert bei Linux so, dass die Tester BugReports schreiben. Je nach Schwere der Fälle wird da dann extrem schnell gefixt. Siehe 2.4.16.

    Schneller reagiert dir keine kommerzielle SoftwareFirme auf der ganzen Welt !

    Die neuesten Kernelreleases SIND die QA !!!

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    Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 16:59 #
    ***LOL***

    "Die neuesten Kernelreleases SIND die QA !!!

    Sieht man ja! :-)

    F.

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    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 17:38 #
    Oh Franzl,
    Linus hat prinzipiell ein komplettes OS für den PC geschrieben. Ist das nicht ein Hinweis das der Kerl ein Genie ist? Linus ist nicht heilig aber genial. Auf jeden Fall.
    Deine Beschreibung würde eher auf Gates passen. Der hat von DOS keine Zeile selbst geschrieben. Sondern nur vermarktet.
    Aber wie du meinst... Ist ja nur Deine Meinung, gelle?
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    Von oknitter am Mi, 28. November 2001 um 17:40 #
    Sorry, wollte nicht anonym posten. (@17:38h)
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    Von oknitter am Mi, 28. November 2001 um 17:40 #
    Sorry, wollte nicht anonym posten. (@17:38h)
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    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 17:42 #
    ***LOL***

    W a s hat Linus??!!! :-)

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Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 15:45 #
Vielleicht sind aber auch nur die Kommentarschreiber hier unfähig. Wenn dir etwas nicht paßt: du mußt nicht den neuesten Kernel benutzen, und bezahlt hast du sowieso nichts dafür. Mir ist der Kernel noch nie abgestürzt, höchsten X11.

ps. Und wem KDE oder GNOME zu langsam ist und zuviel Speicher brauchen, der soll eben XFCE oder einen reinen Fenstermanager benutzen.

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Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 16:06 #
Aha, und was spricht für dich dagegen, XFCE zu benutzen?
Mal im Ernst, mir ist bisher höchstens KDE und X11 abgeschmiert, aber noch nie der Kernel. ABer ich setze auch nicht ständig den neuesten Kernel ein. Bei mir Läuft Kde 2.1.1 stabil, nur KDE 2.0 war bei mir ziemlich instabil.

Abgesehen davon: so viel Rechenleistung, wie heute zur Verfügung steht....

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Von Franz am Mi, 28. November 2001 um 17:55 #
"...ich glaube auch, dass die breite Masse
damit umgehen kann, dass Software eben Fehler hat..."

(Kurt Sibold, Chef von Microsoft Deutschland)

GENAU!

F.

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    Von UPS am Mi, 28. November 2001 um 22:34 #
    "Zuletzt meint Linus, dass man sich darüber im Klaren sein solle, dass weniger fundamentale Änderungen nicht nur langsameren Fortschritt bedeuten würden, sondern auch ein Zeichen dafür seien, dass ein System ein mittleres Alter erreicht hätte."

    Na bitte: Schöner hätte Microsoft es über Office und Win auch nicht sagen können!

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    Von UPS am Mi, 28. November 2001 um 22:34 #
    "Zuletzt meint Linus, dass man sich darüber im Klaren sein solle, dass weniger fundamentale Änderungen nicht nur langsameren Fortschritt bedeuten würden, sondern auch ein Zeichen dafür seien, dass ein System ein mittleres Alter erreicht hätte."

    Na bitte: Schöner hätte Microsoft es über Office und Win auch nicht sagen können!

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    Von Alex am Do, 29. November 2001 um 22:58 #
    zu dem Zitat:

    Wenn *ich* daran denke, *was* fehlerhafte Software alles anstellen kann, dann wird mir ganz schlecht bei dem Gedanken!

    Wenn ich ein Auto kaufe, dass einen Fehler hat und ich dadurch einen großen Sachschaden oder gar Personenschaden (ist ein wirklich schreckliches Wort) habe, gehe ich vor Gericht und bekomme 100%ig Recht!

    Wenn ich eine Software für die der Zitatträger verantwortlich ist, kaufe und ich habe einen Sachschaden (was wirklich *sehr* leicht passieren kann) oder gar einen Personenschaden (was zum Glück *sehr* selten vorkommen kann), so verliere ich vor Gericht, weil in der Lizenz zig Schadensausschlussparagraphen stehen.

    Wieder zurück zum Auto:
    Wenn nun ein Autohersteller im Kaufvertrag so etwas drinstehen hätte, mal ehrlich, wer würde so ein Auto kaufen? *Ich* ganz sicher nicht!

    Was aber, wenn es nur einen Autohersteller gibt, dessen Autos man fahren kann, weil man nur mit solchen Autos zu fahren gelernt hat?
    Was, wenn man auf manchen Straßen nur mit den Autos dieses Herstellers fahren kann?
    Wenn es also keine Standarts, dafür ein Monopol gibt?
    Dann bin ich gezwungen, mir diese Autos zu kaufen und habe bei einem Fehler im Auto einfach Pech.

    Ich wünsche jedem, der behauptet, Software hat prinzipiell Fehler, dass er einmal an einer Herz-Lungen-Maschiene hängt und sich dann Gedanken macht, ob die Software in der Maschiene vielleicht Fehler haben könnte.

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Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 20:43 #
Warum ist eigentlich die ganze Kernel-Entwicklung immer noch so stark um Linus Torvalds konzentriert? Man könnte doch auch CVS einsetzen,so dass eher eine Gruppe von Leuten Änderungen vornehmen können!
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    Von Anonymous am Mi, 28. November 2001 um 21:02 #
    Linux will eben die KONTROLLE über den Kernel behalten. Ich kann das sogar weitgehend akzeptieren...

    Zumindest für die Entwicklerkernel... Wenn aber mal ein Kernel im "STABLE" Status ist, und es nur noch um BUGFIXES geht, könnte man m.E. doch auch über ein CVS nachdenken, ja... (nein?)

    VOR ALLEM: Bevor ein Release Candidate erscheint, wird ja der Branch ja ohnehin eingefroren. Da könnte man es dann wieder so halten, dass in dieser Phase NUR noch ein (oder mehrere) speziell ernannte Maintainer Zugriff drauf haben, um Patches einzuspielen, oder auch nicht...

    So, oder so ähnlich machen die das bei Mozilla; ob das aber auch für einen Kernel sinnvoll und praktikabel ist, weiß ich nicht.

    Was meinen denn hier Entwickler / Kernel-Hacker dazu? Wolfgang Shellschrubber?!

    F.

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Von Anonymous am Di, 4. Dezember 2001 um 13:12 #
Hi

@Franz: vielleicht liest du das nicht mehr, wollte aber noch sagen, daß Linus Torvalds schon vor längerer Zeit mal gesagt hat, "daß es ein Problem wäre, das viele Leute die Kernel benutzen, aber nicht testen wollen" (hat er gesagt, bevor die Probleme auftauchten)

Nicht das du denkst, du wärst da als erster darauf gekommen...

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