Login
Newsletter
Werbung

Thema: Torvalds kommentiert Kernel-Releases

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 08:16 #
Hey Anonymous!

Du beschreibst den IDEALZUSTAND... :-)

UND ... so wie Du sagst WAR es ja lange Zeit auch!!!

Ich benutze seit ca. 6 Jahren Linux...

Eben...

Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, welchen Kernel ich für welche Anwendung einsetze

GENAU SO sollte es ja auch sein!!!

Nun aber... - kleiner Einschub...: Auf www.kernel.org kann man jetzt z.B. lesen:

"WARNING: Don't use the 2.4.15/2.5.0 kernel. It has a filesystem corruption bug in it. 2.4.15-pre8 or 2.4.16-pre1 should be OK; 2.4.15-pre9 has the same bug."

...d.h. also DA sollte man sich schon "Gedanken machen"... ;-)

Und auch einige andere 2.4er sind nicht SO berühmt...

einmal abgesehen davon das ich manchmal für meinen Privatrechner einen Update für die TV-Karte brauche...

(Kleines Seufzerchen) ... Es sind IMMER diese "kleine Einschränkungen" die Leute bei völlig ihren unzulässigen Verallgemeinerungen machen, die die EIGENTLICHE Aussage beinhalten.

Schema: "Wozu bracht man denn XXX, mit YYY geht doch e h ALLES; außer vielleicht..."

---> Und dieses "ausser vielleicht" ist ja genau DER GRUND, weshalb *andere* Leute es als notwendig/sinnvoll erachten up zu daten...

Aber das nur am Rande... ;-)

und prinzipiell versuche Kernel & Distribution relativ aktuell zu halten.

???

Ja eben..., so denken halt auch viele andere... [Nur dass sie eben den Kernel auch unabhängig von der jeweils verwendeten Distribution betrachten... SOLLTE das denn nicht auch so sein??!]

In der Zeit habe ich eine Handvoll Crashes gehabt. Bugs hin oder her, es spielt meiner Erfahrung nach kaum eine Rolle welche Kernelversion man nutzt.

Deine *Erfahrung* ist da leider nicht mehr auf dem letzten Stand...

Ein zerschossenes Dateisystem, ist m.E. kein (kleiner) Bug mehr, mit dem sich leben lässt...

Die "unstabilen" Entwicklerversionen sind auch für den Produktiveinsatz stabil genug, wenn man keine 100%-Verfügbarkeit anstrebt.

Siehe das oben gesagt.

Macht doch nicht so einen Wirbel um das Thema, so schlimm ist's doch wirklich nicht...

Sag das mal den Leuten, die a) den Kernel nicht kompilieren können, b) bei denen bestimmte Subsysteme nicht (mehr) funktionieren, oder c) nun ein zerschossenes Dateisystem haben... ;-)

Gruß,
Franz

P.S.
Ein paar einfache End-Tests vor einem Release sollten sowohl a) als auch b) und c) wirkungsvoll verhindern helfen... Und alles wäre (wieder) so, wie Du gesagt hast.

Und GENAU DAS hat sich wohl nun auch Marcelo Tosatti gedacht... :-)

Pro-Linux
Unterstützer werden
Neue Nachrichten
Werbung