Login
Newsletter
Werbung

Thema: DeCSS: Programmcode zählt nicht als Sprache

57 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 14:05 #
Heisst das nun dass der Source Code veröffentlicht werden darf, und nicht die binaries ?

Wäre doch eine coole Sache.

[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 20:37 #
    Das heißt, dass DeCSS nicht veröffentlicht werden darf.
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 23:00 #
    Das heißt, daß Decss in den USA nicht veröffentlicht werden darf.
    z.B. in Deutschland ist Reverse Engineering zu Kompatibilitätszwecken ausdrücklich erlaubt.
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Johanes am Mo, 3. Dezember 2001 um 15:03 #
    Ist ja toll,

    in Deutschland ist Reverse Engineering erlaubt, aber damit verletzt man den DMCA und macht sich strafbar, wenn man das Programm zum Download anbietet, alldieweil das sich ja auch die Amerikanner dann das runterholen können...
    Mann bin ich sauer - die Amerikaner maßen sich an ihr Recht in der Welt durchzusetzen, egal wie...

    Gruss
    Johanes

    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 14:30 #
Tja, aber in Kalifornien dürfte man den SourceCOde veröffentlichen, oder wie ???
[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Jensemann am Do, 29. November 2001 um 14:31 #
Um zum eigentlichen Thema zu kommen, ich finde es zwar sehr schade das (wie ich verstehe) das Programm nun nicht mehr verteilt werden kann, habe es aber erwartet, weil vor Gericht meiner Erfahrung nach immer noch der gewinnt der am meisten Kohle hat, desweiteren zeigt das Urteil, das leider noch zuwenig Richter auch nur annähernd Ahnung von der Materie haben.

Mfg Jensemann

[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von Hagen am Do, 29. November 2001 um 14:41 #
    Nicht wirklich ... Das Quellcode nicht unter freie Meinungsaeusserum faellt, weil es keine Umgangssprache ist, kann ich voll und ganz nachvollziehen. Denn ... wer unterhaelt sich schon in C, Lisp oder Prolog :-) Das Problem an der Sache ist lediglich, dass die DVD-Firmen versuchen, neben Ihren Filmen auch noch die Playerindustrie direkt beeinflussen zu koennen. Das kann man ja mit M$ vergleichen. Die nehmen ja auch solange Einfluss auf PC Hersteller, bis diese M$-Produkte als Default anbieten :-( Aehnlich sieht es beim Thema DeCSS aus. Hier ist die Software der Film und die Hardware der Player (Softwareplayer incl.). Solange die Filmindustrie allein ueber die Verschluesselung von DVDs bestimmen darf, haben sie auch das sagen, wer wann welchen Player rausbringen darf. Und genau diese Ausnutzung eines Monopols hat ja M$ fast das Genick gebrochen. Hoffen wir, dass die Filmindustrie einsiet, dass Ihr CSS Muell ist, da er mit oder ohne DeCSS umgangen wird.
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 16:38 #
    An meinen Vorredner: Ich kann es nicht nachvollziehen, dass Programmier_SPRACHEN_ plötzlich keine Sprachen, in denen man Meinungen verbreiten kann, seien sollen. Niemand (bis auf sehr wenige) unterhalten sich in Altgriechisch oder Latein oder Esperanto, trotzdem würde niemand anzweifeln, dass diese Sprachen Sprachen im Sinne einiger geistig beschränkter Richter sind, oder? Eine Programmiersprache ich eine Sprache, die gerade zur Darlegung von Sachverhalten verwendet werden kann und ist deshalb eine gültige Sprache im wissenschaftlichen Sinne. Allein, wenn man sich Perl Gedichte ansieht, dann wird man feststellen, dass Programmiersprachen mehr können.
    Meine Meinung: Richter, lasst die Finger von Sachen, die Linguisten (nicht, dass ich einer wäre!) und Informatiker besser beurteilen könnt als ihr!
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Pascal am Do, 29. November 2001 um 17:02 #
    @Hagen

    Eine Sprache definiert sich nicht dadurch, ob man damit nun diskussionen f

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Pascal am Do, 29. November 2001 um 17:04 #
    Da hat das board wohl was verschluckt:

    @Hagen

    Eine Sprache definiert sich nicht dadurch, ob man damit nun diskussionen führen kann oder nicht. Ob nun alltäglich oder nicht, ist auch nicht ausschlaggebend. Wissenschaftlich gesehen sind Sprachen zur Formalisierung von Ideen und Sachverhalten da. Ob ich nun schreibe "wiederhole diesen Schritt bis du das ergebnis hast", oder ob ich das mit einer For-Schleife mache ändert an der Bedeutung nichts. Es sind einfach zwei verschiedene Sprachen, die unter dem Strich das selbe sagen.

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Hütteldorfer am Do, 29. November 2001 um 19:20 #
    ...und damit wären wir bei der Frage, ob sich der Papst Latein oder der Erfinder von esperanto selbige, patentieren lassen kann.

    Ich weiss, schlechtes beispiel, da a) der papst latein nciht erfunden und b) schon tot ist....

    aber im prinzip.... ich erfinde eine neue sprache... alltagssprache... alle findens klasse... und dann lass ichs mir patentieren und ihr seid mundtot....oder zahlt
    so läufts mit programmiersprachen.

    aber mit der freien meinungsäusserung ist das noch was anderes, dazu braucht man sicher (noch) keine formale sprache, in sofern haben die richter schon irgendwie recht.

    was aber die technische kompetenz angeht seh ich es anders, da hast du recht. Da schliessen sie dann einfach leute die ncihzt zahlen wollen/können tendenziell aus...siehe oben.

    gruss Hüttel

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von coreman am Fr, 30. November 2001 um 09:47 #
    > aber im prinzip.... ich erfinde eine neue sprache... alltagssprache... alle findens klasse... und dann lass ichs mir patentieren und ihr seid mundtot....oder zahlt
    so läufts mit programmiersprachen.

    Welche Programmiersprache bitte ist patentiert? Ich kenne wohl Compiler, für die Lizenzgebühren fällig sind. Das ist aber ja nichts anderes als ein Übersetzungsdienst (mit Verständlichkeitsoptimierung)

    Coreman

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von vowy am Fr, 30. November 2001 um 23:42 #
    Eine Programmiersprache ist natürlich keine Sprache im üblichen Sinn. Sie ist vielmehr eine Spezialsprache, in der man Algorithmen einem menschlichen Leser mitteilen kann. Und nebenbei auch einem Computer.

    Nach dem Urteil fällt jetzt ein Algorithmus, der auf Englisch mitgeteilt wird, unter freie Rede, und einer der in C mitgeteilt wird nicht? Da haben wohl andere Gründe eine Rolle gespielt als die sachlich-inhaltliche Beurteilung.

    Wer schreibt einen Konverter C Englisch ?

    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von brotzi am Do, 29. November 2001 um 14:40 #
Zu der ganzen Misere wäre es ja garnicht gekommen, wenn es entsprechende Programme (meinetwegen auch proprietär) unter Linux gäbe. So aber ist die Community praktisch dazu gezwungen eigene Wege zu gehen - Was halt bedeutet eine DeCSS-implementierung selbst zu schreiben. Die Typen brauchen sich also nicht zu wundern! Im übrigen finde ich es voll SCH**** ,daß eine Eigeninitiative dermaßen unterdrückt wird. Und daß der Programmcode nicht eine Art Sprache ist, sollte man mal meinem Theo-Inf-Prof erzählen, der würde sich über die Blödheit dieser Richter schlapp lachen!
[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von ex-Anonymous am Do, 29. November 2001 um 14:51 #
    > wenn es entsprechende
    > Programme (meinetwegen auch
    > proprietär) unter Linux gäbe

    Unter welchem Linux ? Glibc 2.1.3, 2.2.4, Kernel 2.4.x, 2.2.x, rpm, deb oder dann doch alpha, sparc oder PowerPC Linux ?

    Get the point ?

    Und was machen *BSD und Atheos Benutzer ?
    Mann Mann. Jetzt Benutzt man schon ein "minderheiten" System und kann trotzdem nicht über den eigenen Tellerand gucken. Hauptsache ich.

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 14:59 #
    Wie wohl Nvidia seine Treiber 'vermarktet'?!

    Wie Netscape StarOffice(bis 5.2) und Co. ihre binaries 'vermarkten'..

    >Get the point ?

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Hagen am Do, 29. November 2001 um 15:43 #
    @brotzi Sprache schon, nur nicht im Sinne von Umgangssprache. Ansonsten wuerden sich nicht so viele leute mit natuerlich sprachlichen Systemen (Also Computersystemen, die die natuerliche Sprache sinnvoll verarbeiten koennen) rumaergern muessen.
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von iGEL am Do, 29. November 2001 um 15:43 #
    Moin!

    @ex-annp: Die Hauptmotivation für die DeCSS-Entwickler war es (angeblich), einen DVD-Player für Linux zu ermöglichen, da dieses von allen Herstellern mit Lizenz einfach ignoriert wurde (Vielleicht solltest du dich vielleicht mal informieren, bevor du hier so lospolterst). Und sind Linuxprogramme nicht sogar binarykompatibel, egal auf was für einer Plattform sie gerade laufen?

    cu Johannes

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von iGEL am Do, 29. November 2001 um 15:43 #
    Moin!

    @ex-annp: Die Hauptmotivation für die DeCSS-Entwickler war es (angeblich), einen DVD-Player für Linux zu ermöglichen, da dieses von allen Herstellern mit Lizenz einfach ignoriert wurde (Vielleicht solltest du dich vielleicht mal informieren, bevor du hier so lospolterst). Und sind Linuxprogramme nicht sogar binarykompatibel, egal auf was für einer Plattform sie gerade laufen?

    cu Johannes

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 16:24 #
    @ iGEL: Binärkompatibel auf allen Plattformen? Habe ich etwas verpaßt: ist Linux in Smalltalk geschrieben? (-; (Dann wird schon der DVD-Vorfilm abendfüllend ...)

    Seine heutige Bedeutung verdankt Linux zu nennenswerten Teilen seiner Verfügbarkeit auf etlichen Plattformen: auf Nutzerseite (z.B. all die NT->Linux-Umsteiger, als NT für Alpha auslief) und auf Supportseite (hätte sich der z.Z. größte finanzielle Linuunterstützer IBM für ein Intel-only-Linux interessiert?

    Eine "Hauptsache, es gibt x86-Binaries"-Mentalität wird Linux kaputtmachen.

    Gruß, WinStop (von Sparc-, HPPA-, PPC-, MIPS- und 68k-CPUs umgeben).

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von ex-Anonymous am Do, 29. November 2001 um 16:26 #
    @igel

    Mal abgesehen davon, das Linuxbinaries bei weitem nicht kompatibel sein müssen - insbesondere zwischen verschiedenen Hardware-Architekturen nicht sind und auch nicht sein können, bleibt die Frage offen, wo Deine Antwort irgendeinen Bezug auf meine Aussage hatte.

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von iGEL am Do, 29. November 2001 um 19:14 #
    Moin!

    Okay, ich gebs zu, ich hab in Ex-Annos Kommentar etwas hineingedichtet, was nicht enthalten war. Sorry deshalb. Trotzdem verstehe ich nicht ganz, was du an dem Kommentar von brotzi auszusetzen hast. Geht es dir nur darum, dass es kein propritäres Programm sein sollte, oder wie?

    Das Fragezeichen hinter den Linuxbinaries war übrigens ehrlich gemeint; ich bin bisher einfach davon ausgegangen, dass dem so sei, da ich hier eben nur eine IBM-kompatible Maschiene stehen habe. Ich besorge mir übrigens wenn möglich immer den Source, allein X11, KDE und Mozilla hab ich mir bisher als Binary geholt...

    Also, nix für ungut,
    Johannes

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von ex-Anonymous am Fr, 30. November 2001 um 11:25 #
    @igel:

    Es geht darum, das meiner Meinung nach keine _elementaren_ Programme ohne Quellcode erscheinen dürfen, wozu Treiber (im erweiterten Sinne) zählen.

    Ob es ein spezielles CAD Programm, Buchhaltung oder sonst was esoterisches nur für Linux/IA32 und nur "Closed Source" gibt ist mir egal und auch legitim. Wobei sich die NetBSD-SPARC liebenden Buchalter jetzt bei mir bedanken werden :)

    Ich kann aber einsehen, das ein Programm wie z.B. Maya nicht im Quellcode kommt. Aber spezialfälle rechtfertigen auch spezial Hardware. Und da gehört (sollte gehören) DVD kucken definitiv nicht dazu.

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Kai Lahmann am Fr, 30. November 2001 um 17:29 #
    @ex-ano:

    ich sehe wniger da ein problem, als das diese Player mit etwas seltsamen Begründungen nicht veröffentlicht werden...
    Es gibt 2 fertige komerzielle Player (Protierungen von WinDVD und PowerDVD), die aber mit Begründungen wie "geeignete XServer sind noch nicht verbreitet genug" und ähnlichem nicht rauskommen.

    Mal ehrlich, hat hier IRGENDJEMAND eine Karte, die nicht eh für sowas zu langsam ist mit einem XFree86 3.x laufen? - Bei 4 ist ja wohl alles 2D-Beschleunigt was nicht aus der Altsteinzeit stammt...

    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von Leviathan am Do, 29. November 2001 um 15:03 #
>Code an sich keinen Inhalt wie Sprache habe...

Was ist das denn für ein Argumentation???!!!
Ansich ist die normale verbale (schriftliche) Sprache ein Code, und diese ist wie ein Code zu verstehen.
Schreibe ich Briefe auf Deutsch, heißt das noch lange nicht, daß es ein Chinese verstehen kann. Außerdem ist es egal, ob der Brief Inhalt hat oder nicht (jeder kann dummes Zeug und Unsinn reden/schreiben). Es ist und bleibt ein Code! Genausogut kann man das auf den Programmiercode übertragen. Da gibt es keinen anderen Unterschied als die eigentliche Sprache!

Gruß
Leviathan

[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von b. am Do, 29. November 2001 um 15:22 #
    Naja, aber du kannst keinen Roman in Perl schreiben ;) Das Schlüsselwort hier ist - denke ich - Kommunikation.
    Sourcecode ist kein Mittel der zwischenmenschlichen Kommunikation sondern eine Reihe von Anweisungen an eine Maschine. Du kannst keine 'Meinung' damit ausdrücken, entweder der Kram kompiliert oder er kompiliert nicht ... Es wäre etwas anderes, wenn die Maschine intelligent wäre, aber bis dahin is noch ein Weilchen ;)

    b.

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Barross am Do, 29. November 2001 um 15:52 #
    An alle (Hobby-)Informatiker, die sich hier aufregen:

    Man siehe diese Herausstellung, besser haette man es wohl nicht formulieren koennen.
    Es geht nun mal um Freiheit der Meinungsaeusserung, wenn man sich auf Freiheit der Sprache beruft.

    Gruesse,
    Barross

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Pascal am Do, 29. November 2001 um 17:11 #
    @b.

    Sourcecode ist u.a sicher eine Form der Kommunikation und zwar zwischen Informatikern. Wenn ich jemandem einen Algo erklären muss, dann werd ich vermutlich mit einem kleinen Codebeispiel tun (und ich werd mit nicht verbieten lassen das nicht mit einem Beispiel zu tun, denn es mein Recht so etwas zu äussern). Mathematiker kommunizieren u.a über Formeln. Musiker mit Noten usw. Alles Sprachen für sich

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Jensemann am Do, 29. November 2001 um 22:48 #
    Man sollte vielleicht auch bedenken das der vorige Richter (der Kalifornier glaube ich), weniger den Quelltext gemeint hat, sondern viel mehr die Kommentare. Da die Kommentare in einer Menschlichen Sprache (und dazu noch in der Hauptsprache) verfasst sind, sollte man zumindest diese ja wohl als freie Meinungsäusserung ansehen.

    Ich weiss das das noch nicht den Quelltext (also den Code) selber betrifft, aber gerade der wird doch durch die Kommentare auch für nicht programmierer zumindest verständlicher, deshalb finde ich muss ein Programm Code auch als freie Meinungsäusserung gelten, desweiteren muss ich auch einem meiner Vorredner zustimmen, der das ganze mit Noten und mathematischen Formeln verglichen hat.

    Mfg Jensemann

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Barross am Sa, 1. Dezember 2001 um 16:58 #
    an die Vorredner:
    Mag ja alles sein, aber ich moechte gerne sehen, wie jemand seine politische Meinung mit Noten oder mathematischen Formeln ausdrueckt.

    In der Art, wie das Menschenrecht zur freien Meinungsaeusserung gedacht ist, kann man es einfach nicht auf Computersprachen die genannten Beispiele anwenden (schoen waers trotzdem, dann duerfte zum beispiel napster nicht verboten werden ;-)).

    Die Kommentare allein bringen aber in dieser Beziehung aber leider auch nichts.
    Sicherlich duerfte man einem Programmierer nicht verbieten, seine Code-Kommentare zu veroeffentlichen.

    Was ich meine ist, dass der Richter den Fall (leider) richtig nach dem Geiste des urspruenglichen Gesetzes gedeutet hat und nicht nur nach dem Wortlaut (denn Sprache allein ist unvollkommen, deswegen braucht man ja gerade richter um ueber die auslegung zu entscheiden).

    Gruesse,

    Barross

    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von Zeder am Do, 29. November 2001 um 15:04 #
Da hier sowiso schon so viele OT-Postings stehen, gebe ich nun auch noch meinen Kommentar dazu.

Was zwar nicht hier, jedoch unter Heise stand ist, daß der Entwickler des DeCSS-Codes 15 (!) Jahre alt war, als er den Code geschrieben hatte.
Da frage ich mich, wie süß er zu der Zeit aussah. War er eher ein Cutie oder ein Chubbie oder.... ?

Wenn ich soetwas lese, dann schlägt mein kleines Pädo-Herz direkt viel höher.


Alles Liebe
Zeder -- der sich wünscht zu dem Zeitpunkt an des DeCSS-Entwicklers Arm gelegen zu haben um sich ganz genau den Code beschreiben zu lassen *träum*

[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von Zeder am Do, 29. November 2001 um 16:18 #
    Hi und Hallo an alle.

    Habe noch immer meine sentimentale Phase.

    Habe nun auf der Homepage, eines Pro-Linux-Mitglied nachgesehen. Er wurde vor ein paar Tagen 16.
    (Falls Du das liest und weißt daß Du gemeint bist: Herzlichen Glückwunsch nachträglich).

    Ich habe mir vor allem seine aktuellen Fotos angesehen. Er sieht noch immer süß aus. Doch leider macht er nun anscheinend auch jede Alkohol-Party mit und zeigt sich eher von der unschönen Seite.

    Und hinterher, wenn das vorbei ist, dann ist auch sein süßes Aussehen Vergangenheit. :-(
    Ich hatte es schon bei vielen so erlebt. Und es sieht so aus, als würden sich bestimmte Dinge immer wieder wiederholen.

    Paddy Kelly, Nick Carter, David Lee Gallagher und andere Promis, sowie Personen in meinem Bekanntenkreis, sahen mit zwischen 14 und 16 Jahren noch süß aus, doch danach war es vorbei.
    Doch ich denke, ich werde mich nun besser unter meinesgleiches "ausheulen".


    Alles Liebe
    Zeder

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von MoRLeNXuS am Do, 29. November 2001 um 16:47 #
    also ihrgendwie ist das echt nicht mehr normal oder...??? das wird ja immer schlimmer... könnt ihr nicht einfach auf andere seiten gehen und euch da zuspamen???
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von ex-Anonymous am Do, 29. November 2001 um 16:48 #
    Also ich find mich mit Schnapsnase, rotunterlaufenden Augen und Bierbauch ganz Sexy ... vielleicht weniger Bravo lesen und mal ein vernüftiges Schönheitsideal zulegen ?

    ex-Ano, der Träumt, mit dem CSS Programmierer mal ne Flasche Oldesloher Doppelkorn zu leeren :)

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 18:25 #
    Hey Zeder, bist du zufällig an der Walldorfschule?
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Zeder am Do, 29. November 2001 um 18:55 #
    So, bin mal wieder hier. Habe mich inzwischen wieder gefasst. ;-)


    @ex-Anonymous

    Mit dem der gerade 16 wurde, meine ich ein Pro-Linux-Mitglied. Was mit dem DeCSS-Programmierer ist, das weiss ich nicht. (Wobei er soll aus norwegen kommen, wo auch viele cute aussehen).


    @Anonymous

    Nein, wie kommst Du dadrauf? Bin auf der Uni und war frueher auf einer Gesamtschule, wenn Du es genau wissen willst.

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Grütze am Sa, 1. Dezember 2001 um 22:35 #
    Igitt, was soll an einem verpickelten 16jährigen wie der Typ von PL süss sein? Jonathan Taylor Thomas oder David Gallagher das sind Boys zum kuscheln *träum* ;)
    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von Frugos am Do, 29. November 2001 um 16:05 #
"Ein Berufungsgericht hat nun entschieden, dass Programmcode keine Form der Sprache sei" ?

Definition: Sprache
A sei ein Alphabet. Jede Teilmenge L ( A* heißt Sprache über A.

Definition: Alphabet
Ein vollständig geordneter Zeichenvorrat ist ein Alphabet; d.h. die Reihenfolge der einzelnen Zeichen in dem Vorrat ist fest vorgegeben. Im mathematischen Sinne bedeutet dies, dass auf dem Zeichenvorrat eine Ordnungsrelation definiert wird bezüglich derer sämtliche Zeichen dieser Menge paarweise vergleichbar sind.

"Definition: Zeichenvorrat" und "Zeichen" lass ich jetzt mal weg

(aus Rembold/Levi: Einführung in die Informatik) SCNR ;-)

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Taggart am Do, 29. November 2001 um 17:06 #
Warum schreibt er nicht das ganze Programm auf Englisch - zum Beispiel als Kochrezept:
Man nehme 2 Variablen vom Typ x und verodere sie, ...

Welcher Richter (außer amerikanische ;-) )könnte dann noch behaupten, dass das keine Sprache sei?

Taggart

[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von Hühnerkacke am Do, 29. November 2001 um 17:28 #
    Gibt es doch schon.
    Auch als Morsecode,
    als Ausdruck auf Papier (-> Kunstwerk)
    als T-Shirt
    als Primzahl (durch einen entzipper jagen und der Code kommt wieder raus)
    usw...

    Siehe:

    http://www-2.cs.cmu.edu/~dst/DeCSS/Gallery/

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Gunnar am Do, 29. November 2001 um 21:16 #
    Geht doch noch einfacher. Man mappe jedes Bytes (bzw. 8er-Bitkombination) auf je einen von 256 verschiedenen englischen Satz. Das Ergebnis ist in einer natürlichen, umgangssprachlichen Sprache - nur die Semantik haben wir halt umdefiniert. Aber die Sprache ist englisch. Dann noch einen Compiler veröffentlichen, der das ganze wieder in Byte-Code umwandelt.

    Gunnar

    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 17:06 #
Vielleicht könnte ein Linguist einmal ein klärendes Wort sprechen. Es geht nicht an, dass ein Richter festlegt, was Sprache sei.
[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 17:30 #
Also nach der Lesart des Gerichtes müsste

dann Finnigans Wake von James Joyce auch

kein Umgangssprachliches Stück sein,und

somit man es frei verteilen kann .

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Anonymous am Do, 29. November 2001 um 18:10 #
Sprache soll Information weitergeben. Ob jetzt nun geschrieben oder gesprochen. Sourcecode kann nun von Leuten, die die jeweilige Sprache sprechen, durchaus verstanden werden. Stimmts ?
Gut. Nun, was ist das dann? Eine Anleitung , wie etwas zu machen ist, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Einverstanden ?
Gut. Nun, an was erinnert uns das ? Genau, an Muttis Kochbuch.
Wenn ein Richter nun die Veröffentlichung von SourceCode verbieten will, ist das im Prinzip nichts anderes, als wenn er mir verbieten würde, mein Rezept für "Wildschwein a la creme" im Internet zu veröffentlichen.
Das würde doch auch keiner machen.

Ob ich mit Sprache jetzt die Möglichkeit schaffe, mal was warmes im Magen zu haben, oder mir DVDs, FÜR DIE ICH BEZAHLT HABE, auf meinem Rechner, DEN ICH NICHT NUR BEZAHLT SONDERN SOGAR SELBER ZUSAMMENGEBAUT HABE, anzusehen, ist doch eigentlich im Endeffekt das gleiche.

Man sollte eine Diskriminierungsklage einreichen. Ich will das Recht haben, in meinen e-mails zu schreiben, dass der Empfänger doch bitte mein Geld rüberwachsen lassen soll, sonst schick ich ihn nach /dev/null.
Jawoll .

[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von Rainer Kiehne am Do, 29. November 2001 um 18:50 #
    Viel wichtiger als die Frage ob Code Sprache ist oder nicht ist doch, dass es schon lange Sachen gibt, die man nicht aussprechen darf (-> Auschwitzlüge, Beleidigungen (insbesonder gegenüber Beamten),...).
    deCSS mit derartigem gleichzusetzen allerdings will mir nicht gelingen und auch ich schaue gern mal ne DVD unter Linux an und kann nicht begreifen, warum mir das jemand verbieten können darf.
    Vielmehr würde ich diesen CSS Kram gerne aufgrund von Gesetzen für illegal erklären.
    (In diesem Sinne ...)
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Barross am Sa, 1. Dezember 2001 um 17:21 #
    @Rainer:

    Ja, das waer zu begruessen.

    @Ano:
    Und wie schon eroertert wurde:
    Es geht bei Meinungsfreiheit um Meinungen und nicht um blosse Informationen. Man kann sich auf Freiheit der Meinung berufen, nicht auf Freiheit der Information (leider in diesem Fall, aber zum Glueck: ich koennte weniger ruhig schlafen, wenn legal waere in oeffentlichen Flugblaettern Bombenbauanleitungen zu verbreiten). Deswegen hat der Richter richtig gehandelt. Dein Beispiel ist wie alle anderen auch einfach unzutreffend.

    Gruesse,
    Barross

    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von Catonga am Do, 29. November 2001 um 18:11 #
Zum Glueck gibt es noch andere Länder als die USA wo das verwenden und verbreiten des DeCSS Codes legal ist.
[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Outsoft am Do, 29. November 2001 um 23:40 #
Ich sehe das Problem ein wenig anders als offenbar die meisten hier. Computersprachen können genauso Information enthalten wie andere Sprachen, nur ist der Imperativ in Computersprachen die dominante Aussageform. Darüberhinaus lassen sich bei weitem nicht alle Konstrukte wie in natürlichen Sprachen bilden (z.B. fehlen "Zeiten", wie Vergangenheit oder Konjunktiv).
Nun ist die Frage: Was ist mit Redefreiheit gemeint? Ich meine, wenn ich eine Bedienungsanleitung veröffentliche, fällt diese denn nicht auch unter Redefreiheit? Im Grunde genommen steht da auch "nur" eine Folge von Anweisungen drin, genau wie in Sourcen.

Es kommt nun darauf an, wie man es sieht, und wie man die Verfassung auslegt. Zum Verfassungsdatum der amerikanischen Verfassung ist dieses Problem noch nicht existent gewesen. Doch es liegt in der Natur des Computerzeitalters, dass ständig neue Probleme auftauchen, die nach neuen Lösungen schreien (seht euch einfach mal die CeBit oder die Systems an, alle reden sie von "solutions"). Viel mehr als gespannt sein, was die Amis draus machen, oder besser: Wie flexibel sie auf neue Herrausforderrungen reagieren können.

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Anonymous am Fr, 30. November 2001 um 00:30 #
ob das ein Jurist checkt?
[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von outsoft am Fr, 30. November 2001 um 11:48 #
    Er sollte es, denn die RIAA versucht ihm das Gegenteil klarzumachen. Wie ich bereits sagte, dies ist ein Problem, dass man zweideutig auslegen kann. Was man draus macht ist meiner Meinung weniger eine Frage der Richter, sondern eher der Politik!

    Aber nachdem die Legislative in USA von der "freien Wirtschaft" gesponsort wird...

    [
    | Versenden | Drucken ]
0
Von Hanna am Fr, 30. November 2001 um 19:05 #
CSS wurde eingeführt, um zu verhindern, dass Videodaten in irgendeiner Weise von einer DVD kopiert werden können(in VHS Zeiten hat die Filmindustrie dadurch Milliardeneinbußen erlebt). Die Entwickler glaubten, dass das "Content-Scrambling System" eigentlich nicht zu knacken wäre. Nur Firmen die entweder Hard- oder Softwareplayer herstellen, sollten die unterschiedlichen Schlüssel erfahren. Dass das Alles irgendwie anders gelaufen ist, wissen wir doch alle...

Zum Schluss eine gute Nachricht:
Intel arbeitet angeblich schon an einem Hardware CSS-Decoder für den PC.

[
| Versenden | Drucken ]
  • 0
    Von Catonga am Fr, 30. November 2001 um 21:25 #
    Jo, aber ich muß ja nicht Intel kaufen wenn es AMD gibt.
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Barross am Sa, 1. Dezember 2001 um 17:27 #
    @Hanna:

    Nee, die Entwickler haben bestimmt nicht geglaubt, dass man CSS nicht knacken kann. Wenn sie das gewollt haetten, dann haetten sie die Schluessellaenge gleich um einiges groesser gemacht. Jedem Informatiker ist klar, dass die Schluessellaenge von CSS fuer heutige Heimcomputer ein Witz ist.
    Es ging vielmehr darum, einen rechtlichen geschuetzten Kopierschutz zu haben, und zu verhindern, dass alle DVDs in allen Regionen der Welt abspielbar sind (damit man fein kuenstlich lokale Maerkte schaffen kann :-( )

    Gruesse,
    Barross

    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Hanna am Mo, 3. Dezember 2001 um 15:54 #
    @Barross
    zur Info: CSS hat mit Region Coding überhaupt gar nichts zu tun. (es gibt nämlich DVDŽs mit Region Coding aber ohne CSS und umgekehrt usw.
    [
    | Versenden | Drucken ]
    0
    Von Hanna am Mo, 3. Dezember 2001 um 16:14 #
    @Barross#2
    ..und übrigens:
    CSS wurde nur deshalb so schnell geknackt, weil ein DVD-Hardware-Player Hersteller aus China einen Player auf den Markt gebracht hat, bei dem man die unterschiedlichen CSS-Keys auslesen konnte - bei allen Modellen anderer Hersteller ist das nämlich nicht möglich.
    [
    | Versenden | Drucken ]
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung