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Thema: Kernel 2.4.21-pre1 mit ext3-Fix verfügbar

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Sennanio am Fr, 13. Dezember 2002 um 01:02 #
Hoffentlich fängt das ganze Spiel jetzt nicht wieder von vorne an. Bis zum release des 2.4.19 hatten wir ja fast ein neues kernel release pro Woche. Natürlich lebt Linux unter anderem auch davon, daß wir die entsprechende Funktion testen und unsere Anforderungen mit den neuen Umgebungen evaluieren allerdings, wenn man sich nicht zu den ruhigeren 4,5 Mio Nichtbeschäftigten zählt, hat man ja kaum noch Zeit alles durchzutesten. Da ich glücklicherweise beruflich mit diesem Thema zu tun habe freue ich mich schon auf was neues. Vielleicht sei hier mal die Anregung erlaubt (wie oben auch angemerkt), daß seperate patches und bugfixes manchmal sinnvoller sind als ein neues Release, welches dann immer noch nicht 90% fehlerfrei ist.
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    Von Descartes am Fr, 13. Dezember 2002 um 01:36 #
    daß seperate patches und bugfixes manchmal sinnvoller sind als ein neues Release, welches dann immer noch nicht 90% fehlerfrei ist.

    Lies noch einmal:
    Marcelo Tosatti, Maintainer der Kernelfamilie 2.4, gab die Verfügbarkeit der ersten pre-Version des Kernels 2.4.21 bekannt, die unter anderem auch den ext3-Fehler behebt.
    Da steht in keiner Silbe dass es sich hierbei um ein Kernel Release handelt. Vielmehr handelt es sich bei Marcelo's Mail um eine Ankündigung dass eine Vorversion (oder auch Pre-Version, Beta-Version genannt) available for testing ist.

    Release canidates are not released, they are only available for testing, they are beta versions. A release implies that the code is tested and stable. Besides maybe not everyone knows what *-rc1 or *-pre1 means, and they might think that this is a stable release.

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      Von Sennanio am Fr, 13. Dezember 2002 um 09:47 #
      ... -rc1 or *-pre1 means, and they might think that this is a stable release.

      Richtig - und meine Intention war es sicherlich nicht, daß sich hier jemand beleidigt fühlt, sondern eher aus den negativen Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre die sehr wohl gezeigt haben wie schnell, aufgrund weniger Bugfixes, ein neues Release zur Verfügung gestellt wurde.

      Dementsprechend habe ich lediglich die Befürchtung geäußert das dieses Spielchen von vorne beginnt.

      Als kleines Beispiel kann ich mal das Clustermodell 1350 der IBM aufführen, wobei in Bezug auf das 1300 Modell die Distributionsnummern auch durch das Redbook festgelegt werden. Dieser Umstand ist weniger darin begründet welche Distrinummer es ist sondern vielmehr zu Lasten der Kernelversionen eingeschränkt. Versuche Du doch einmal CSM (Cluster System Management) und GPFS (Global Parallel File System) für SAN und Clusterlösungen auf jeden neuen Kernel zu portieren. Die Integration und Evaluation dauert schon mehr als ein halbes Jahr. Deswegen freue ich mich eher auf Bugfixes in Form von patches zu einem Kernel. Neue Features kann man ja dann in ein neues Release einfügen.

      Wie gesagt - ich wollte niemanden angreifen sondern habe nur meine Befürchtungen geäußert und ich hoffe dieses sei mir gestattet !!!

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    Von Olli am Fr, 13. Dezember 2002 um 08:40 #
    dabei frag ich mich immer wieder "wie soll man nen kernel testen".
    irgendwie muss man doch dazu methode haben oder so.
    ich selbst bin kein programmierer und kenn mich halt mit den kernelinnerein nur minimal aus.
    wie findet man nun am schnellsten bugs? einfach warten bis einer auftaucht?
    mfg
    olli
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      Von Sennanio am Fr, 13. Dezember 2002 um 09:52 #
      Hallo Olli,

      wenn Du Funktionen des Kernels benötigst - bindest Du sie ein (entweder fest einkompiliert oder als Modul). Einen Grund für mich zu testen ist es zu überprüfen ob die Funktionen, die ich benötige, auch exakt das Verhalten aufweisen welches ich erwarte.

      Hilfreich sind immer Debugger -> für den Anfang solltest Du Dir mal die Ausgaben von strace ansehen. Ich hoffe ich starte hier nicht wieder einen Flamewar wenn ich SuSE erwähne aber, bei Interesse, solltest Du Dir mal das Buch "C-Programmierung unter Linux" von Helmut Herold/Jörg Arndt durchlesen. Eine, wie ich meine, gute Referenz für Einsteiger ...

      Sennanio

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        Von Anonymous am Fr, 13. Dezember 2002 um 16:07 #
        Bevor du die 50+€ ausgibst solltest du abert vllt. auch mal schauen, was z.B. das Linux Magazin zu diesem Buch gesagt hat.
        Wenn ich mich recht entsinne war es so etwas wie "teilweise sehr konfus und stellenweise nur für Mathematiker verständlich".
        Ich würde "The C Programming Language" oder die deutsche Übersetzung empfehlen. Oldie but goldie.
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    Von iGEL am Fr, 13. Dezember 2002 um 13:26 #
    Moin!

    Ich glaube nicht, dass sich die Pannenserie wiederholt. Inzwischen gibt es ja immer mehrere Release Candidates, was, wie man sieht auch keine 100%tige Sicherheit bietet, aber den schlimmsten und den meisten Fehlern vorbeugt. Einen dontuse-Kernel wird wie Welt so schnell nicht wieder sehen.

    Johannes

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    Von Jan am Fr, 13. Dezember 2002 um 15:47 #
    > wenn man sich nicht zu den ruhigeren 4,5 Mio Nichtbeschäftigten zählt,

    empfinde ich als schlichtweg unhöflich.

    Jan

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      Von Sennanio am Fr, 13. Dezember 2002 um 16:17 #
      Warum denn unhöflich - wenn Du die Bezeichnung als "Nichtbeschäftigt" als Beleidigung ansiehst dann nenne mir mal bitte den politisch korrekten Ausdruck. Ein Freund von mir ist nichtbeschäftigt und ohne seine Unterstützung was das Testen angeht hätte ich gar keine Freizeit.

      ... aber ich wußte ja nicht, daß Du den Ausdruck "nichtbeschäftigt" als Sozialschmarotzer oder faule Sau interpretierst ?!?

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        Von Ixi am Fr, 13. Dezember 2002 um 17:29 #
        Nichtbeschäftigter is schon Ok aber:

        "...wenn man nicht zu den ruhigeren 4,6 Millionen Nicht-Beschäftigten zählt .." Ist nicht Ok. Das ist Zynismus. Wer sagt dir denn wie ruhig so ein Leben ist ? Wie ruhig ist denn ein Leben in dem du nicht weißt wie es weitergeht und du grad ebenso über die Runden kommst ?

        Ach hör auf ....ist eh ein heikles Thema, deswegen gehörts auch nicht her ...

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          Von Jan am Fr, 13. Dezember 2002 um 19:52 #
          So kann ich nur anschließen. Die Masse der Leute hat sich diese Situation nicht ausgesucht.
          Im Englischen gibt es die schöne Bezeichnung "out of work".


          Jan

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Von Marco am Fr, 13. Dezember 2002 um 14:53 #
Hi,
Ich benutzte ext3 als Filesystem, aber nur aus einem Grund:
Es scheint kaum tools zum wiederholen gelöschter daten oder andere recovery tools für Reiser und andere zu geben. Wenn ich bei Freshmeat so gucke gibts das alles bloss für ext2. Weiss jemand was genaueres?

Marco

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Von RudiX am Fr, 13. Dezember 2002 um 15:40 #
leider kann ich den diesen separaten Patch nicht als einzelne Datei finden ;-((
Weiß denn einer wo man sich diesen herunterladen kann ???
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    Von Anonymous am Fr, 13. Dezember 2002 um 16:18 #
    Klick doch den Link an, dann KNotepad öffnen und da reinpasten.
    Wenn du aber so fragst, du brauchst diesen patch nur wenn du wirklich zu den 0,0009% gehörst, die ext3 mit data=journaling verwenden, was nicht default ist.
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Von NoMind am Fr, 13. Dezember 2002 um 16:04 #
Für mich ist diese News eine gute Nachricht. Gleich nach erscheinen habe ich die Version 2.4.20 kompiliert und installiert. Danach hatte ich das eben genannte problem mit dem EXT3 Dateisystem und diverse "Kernel panic's" beim kopieren meiner Daten-CD's. Nach dem Downgrade auf 2.4.19 funktionierte alles wieder tadellos.

NoMind

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    Von Udo am Mo, 13. Mai 2002 um 09:58 #
    weiss einer, wie sich der Bug eigentlich genau aeussert ?
    Oder ist das abhaengig vom Einsatz ?

    Ich habe hier 2 mal eine Debian Woody mit zus. Kernel 2.4.20 installiert und bin 2 mal ohne ersichtlichen Grund meines gesamten Filesystems verlustig geworden. Angefangen hat es immer mit irgendwelchen Fehlern beim Kompilieren bzw.Insert von Kernelmodulen (ist mein Linux VDR)
    Kernelpanic hatte bislang nicht, allerdings ging auch so nichts mehr.


    Gruss,

    Udo

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