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Thema: Gartner-Artikel sieht schlechte Chancen für Linux auf dem Desktop

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Thomas am Fr, 15. Oktober 1999 um 09:09 #
Koennte das wieder eine gesponsorte Aktion sein?
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Von Stephan Tijink am Fr, 15. Oktober 1999 um 10:00 #
Ich denke Linux wird, wenn weiter so daran entwickelt wird nicht so leicht unterzukriegen sein. Vor allem im Serverbereich wird Linux noch lange leben. Aber ich denke Linux wird es noch sehr sehr lange geben. :-))
Solange es noch solche Fans gibt :-)
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Von Demon am Fr, 15. Oktober 1999 um 10:01 #
Ich persoenlich halte nicht besonders viel von Zukunftprognosen.
Gartner Group hat schon des oeffteren Progonosen fuer Linux gestellt, die sich vom Monat zu Monat aendern.
Dass man mit solchen Vorhersagen auf die "Schnautze" fallen kann ist ja bekannt.
Als im 19ten Jahrhundert eine bekannte Bank gefragt wurde, welche Zukunftschanse sehe sie in dem Unternehmen "Ford", antwortete diese:
"Auto ist eine Modeerscheinung und wird sich nie durchsetzen. Im Vergelich zur Kutsche ist Auto viel zu kompliziert und umständlich."
Noch Fragen?

Gruss

DEMON

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Von Demon am Fr, 15. Oktober 1999 um 10:43 #
Hier ein Beitrag der Atos-Group (http://www.atos-group.com/).

=== Schnipp ===

Linux - ein ernstzunehmendes Betriebssystem
Fachbeitrag von Dietmar Koch, Division ACTIS EDI


11.10.1999, Geneva, Atos - Spätestens zur Cebit 1999 wurde auch dem Letzten klar, dass das Betriebssystem Linux aus den Kinderschuhen herausgewachsen und zu einer ernstzunehmenden kommerziellen Betriebssystemplattform geworden ist. SAP kündigte an, sein R/3 zukünftig auch unter dem UNIX-basierten Betriebssystem Linux voll zu unterstützen.
Damit setzte sich ein mehrjähriger Trend fort, neben der umfangreichen frei verfügbaren Software auch kommerzielle Software-Pakete für dieses im Quellformat erhältliche Betriebssystem anzubieten. Voraussetzung hierfür war die mittlerweile erfolgte Portierung aller relevanten Datenbanksysteme, wie Oracle, Sybase, Informix und IBMs DB/2.

Alle IT-Meinungsforscher malen Linux's Zukunft mittlerweile in rosaroten Farben und prognostizieren eine starke Konzentration bei den Server-Betriebssystemen auf Windows NT/2000 und Linux einerseits sowie im High-End-Bereich auf die 3 etablierten UNIX-Derivate SOLARIS, HP-UX und AIX. Anderen UNIX-Varianten wird kaum eine Überlebenschance gegeben. Neue Chancen gibt man lediglich Monterey, dem von SCO und IBM gemeinsam entwickelten UNIX, das primär auf dem von Intel und HP entwickelten IA-64 Merced-Prozessor ablaufen soll.

=== Schnapp ===

DEMON

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Von hjb am Fr, 15. Oktober 1999 um 11:09 #
Analysten sind die Huren der EDV. Sie geben genau die Prognose ab, für die sie bezahlt werden.
Die Gartner-Group ist mir schon öfter als besonders Microsoft-kompatibel unangenehm aufgefallen. Wer solche Typen ernst nimmt, hat ein Problem...
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Von Philipp am Fr, 15. Oktober 1999 um 13:11 #
GG hat ziemlich genau das geschreiben, was ich mir über Linux denke.
Microsoft wird auch nach meiner Meinung die nächsten 5 Jahre das dominierende Betriebssystem auf den meisten PCs bleiben. Danach sieht es aber anders aus.
Niemand, kein einziger Heimanwender oder gar eine Firma würde wohl im Moment all seine Software wegwerfen, nur um auf Linux umzurüsten. Auch ich werde meine Software nicht so einfach wegwerfen. Ich lege mir zwar nur noch Software für Linux zu (z.B. Civ CTP), aber die Migration ist ein langwieriger Prozess und der ist nicht in 2-3 Jahren abgeschlossen.
Hilfreich ist zwar sowas wie VMWare, aber deswegen ist MS immer noch präsent.

Einen Faktor berücksichtigt aber die GG überhaupt nicht richtig. Zeit! Zeit ist das was MS nicht hat, die Welt aber schon. Sollte Linux auch etwas länger für die eine oder andere Funktion brauchen, zum Schluß hat es Linux aber irgendwann. Denn Linux kann nicht pleite machen.
MS muß ständig neue Software auf den Markt bringen um den Umsatz zu halten, also update... update... update (und natürlich jedesmal zahlen, zahlen, zahlen ...). Das braucht Linux nicht, was einmal programmiert ist, ist für immer verfügbar.

Ich habe keine Probleme damit, wenn MS noch die nächsten 5 Jahre seinen Reibach macht. Denn eines ist sicher: Am Ende kriegen wir sie doch!

Philipp

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Von hjb am Fr, 15. Oktober 1999 um 13:52 #
ist klar: Versucht, von Windows wegzukommen, solange die Kosten für die Umstellung noch verschmerzbar sind.
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Von chris am Fr, 15. Oktober 1999 um 22:56 #
Wenn die Entwicklung bei WINE so weiter geht wie bis anhin, so kann in 1-2 Jahren jeder seine Win-Progis auf LINUX laufen lassen, ohne dass er dazu eine Win-Installation benötigt! Erste Progis laufen bereits jetzt ohne eine Win-Installation im Hintergrund.
Ein Grosser Dank an Corel!

chris

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Von Rene van Bevern am Sa, 16. Oktober 1999 um 12:38 #
Ich habe es in einem halben Jahr geschaft vollständig von Win wegzukommen! Also können das andere auch.,.
eigentlich hätte ich es viel früher gemacht, aber das modem lief unter Linux nie. Dann hatte ich nur einen Monat gebraucht.

cu
Rene

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Von Gabi am Di, 19. Oktober 1999 um 00:32 #
So schwierig ist die Umstellung von Windows zu Linux
wohl kaum - wenn es einmal läuft, heißt das. Ich starte
Linux wie Windows, ich starte Programme wie in Windows,
ich passe Programme meinen Bedürfnissen an wie in Windows
und das in Menüpunkten, die ich auch so unter Windows
vorfinden würde. Und zum Drucken klicke ich auch auf ein
kleines Icon mit einem Drucker drauf - wie in Windows.
Mit StarOffice braucht man nicht einmal Angst zu haben,
den Anschluß an die große weite Welt des ach so tollen
MSOffice zu verlieren - nicht mal das ist sonderlich anders
zu handhaben.
Klar, die Installation ist noch etwas schwierig, aber
sobald mehr Komplettsysteme mit Linux auf den Markt kommen,
und die auch noch viel billiger sind, wird sich Bill noch
mehr Sorgen machen dürfen!
Denn der einzige Unterschied, der wirklich zählt, ist,
daß Linux umsonst ist (und natürlich stabiler etc).
Ach, es gibt doch noch einen Unterschied:
Jeder kriecht Microsoft in den Arsch, während Linux mit
solchen Horrormeldungen schlecht gemacht werden soll.
Aber es hat bisher nicht funktioniert und es wird auch
weiterhin nicht funktionieren!
Gabi
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Von Anonymous am Fr, 24. Dezember 1999 um 23:31 #
Als bisheriger MS Junkie und OS/2 FAN kann ich nur sagen bisher war Linux nach meiner Meinung keine ernsthafte Desktopalternative zu Windows. Ich hab es x-fach in verschiedenen Distributionen installiert - bisher immer irgendwelche Macken.

Aaaaaber .... - jetzt hab ich mir mal die Suse 7.0 Professionel besorgt und komplett installiert (Zweitrechner im Netz). Respekt - mit KDE 2 ist Linux auf dem besten Weg. Wenns so mit Linux/KDE weitergeht kommt das Ende von MS doch irgendwann in näherer Zukunft.

Einen Wunsch noch an Suse - mangels Internet Explorer habe ich sofort den Netscape 4.74 benutzt - der hat mir den Rechner mehrfach total abgeschossen - total heißt, das ich als Linuxneuling keine andere Lösung wußte als ihn auszuschalten. Solch miese Software sollte nicht mit in eine Distribution die Linuxanfänger kaufen - bzw. weist doch sofort auf den Konqueror als Browser hin. fast hätte ich auch diesen Linuxversuch aufgegeben - nachdem ich den Konqueror entdeckt habe funktionierts jetzt aber auch mit dem Internet einwandfrei.

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