Login
Newsletter
Werbung

Thema: Status von Yast für Debian

69 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von powersack am Fr, 22. April 2005 um 13:35 #
Hi,

weiß jemand, ob auch YaST für Gentoo in Planung ist? Ich finde Gentoo Klasse (andere nicht, ich weiss), aber die Installation war doch ein steiniger Weg. Dank des super Handbuches habe ich jetzt zwar ein System laufen, aber Yast hätte da einiges erleichtert. Und mein Vater hat SuSE auf seinem Rechner und dort macht es viele Dinge automatisch. Klar, mit etwas Google und RTFM schafft man unter Gentoo auch fast alles, aber YaST ist eben eines: Idiotensicher. (Ja, auch über Yast gibt es andere Meinungen. Aber die interessieren mich jetzt nicht!)

Jakob

  • 0
    Von Der Jupp am Fr, 22. April 2005 um 13:42 #
    Was viele übersehen: YaST ist nicht nur irgendein Installationstool, sondern ein sehr mächtiges zentrales Konfigurationsinstument, mit dem sich nicht nur einzelne Rechner, sondern ganze Netze verwalten lassen.

    Ein gutes Konfigurationsinstrument führ z.B. Abstraktionsebenen ein, d.h. mit YaST können auf die gleiche Art und Weise Benutzer und Gruppen in flat Files wie in einem zentralen LDAP Verzeichnis gepflegt werden. Ebenso lassen sich DHCP und DNS Server im Verzeichnisdienst oder per File auf die gleiche Art und Weise verwalten.

    Im übrigen sogar mit CIM (Common Information Model) Unterstützung, so dass man auch beliebige andere CIM fähige Netzwerkmanagementwerkzeuge einsetzen kann. Somit könnte Debian davon in viel größerem Ausmaß profitieren als hier zunächst angenommen (für Heimanwender, denke ich mal).

    Der Jupp

    • 0
      Von Erik am Fr, 22. April 2005 um 16:42 #
      Das sehe ich auch so. Die Entwicklung eines distributionsübegreifenden Konfigurations- und meinethalber auch Installationstools wäre ein wichtiger Schritt zur einfacheren und schnelleren Konfiguration von Systemen.

      Das darf dann aber nicht darüber hinweg täuschen, daß auch am anderen Ende der Systemkonfiguration Handlungsbedarf besteht, nämlich bei den konfigurierten Anwendungen. Unterschiedlichste Flat File Formate, unsichere Klartextspeicherung sensibler Daten und viele Probleme mehr gehören diesbezüglich angepackt. Es mag ganz nett sein, schnell den Editor anzuwerfen, um zum Beispiel per /etc/{passwd,shadow,group} die Benutzerverwaltung vorzunehmen, innerhalb eines Netzwerkes ist dies allerdings ein absoluter Albtraum.

      Die Portierung von YaST2 auf Debian ist nichts desto weniger ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu schneller, einfacher und sicherer Administration eines Rechners oder eines ganzen Netzwerkes. Deshalb: Weiter so! :)

      lg
      Erik

      0
      Von Lord am Sa, 23. April 2005 um 00:28 #
      >>>sondern ein sehr mächtiges zentrales Konfigurationsinstument

      Dann kennst du unser Paketmanagement und Konfigurationstool unter FreeBSD nicht, dagegen ist Yast Spielzeug, leider ist das Teil nicht OpenSource und wird nur Firmenintern bei ca. 20000 Maschinen genutzt:-)

      Ich kann damit alles konfigurieren und auch installieren, wenn ich ne neue Maschine benötige, lass ich jemanden auf der anderen Seite des Teichs ne CD einlegen und mach nen Push mit ner Konfiguration irgendeines anderen Rechners im Netz und eine halbe h später habe ich dort ne Einsatzfähige Maschine. Das coole ich mach das auf meiner Box, sag dem Tool einfach auf welcher Maschine was passieren soll. Ich kann über damit sämtliche Dinge konfigurieren, da gibts z.B. Configpakete mit Parameter oder andere Goodies und alles läuft in ner Shell, der Befehlssatz ist der Hammer, also man benötigt schon 2 Wochen bis man damit richtig arbeiten kann, aber danach ist das irre.

    0
    Von Florian Becker am Fr, 22. April 2005 um 13:44 #
    Hallo, ich möchte dir nicht widersprechen, aber Debian einzurichten finde ich einfacher als SuSE mit YAST, liegt wohl immer daran, welches System man sich mal angeeignet hat.
    • 0
      Von b:W am Fr, 22. April 2005 um 13:48 #
      Also, ich denke, so git Debian ist, mit so einem all-In-One-Admintool wäre es noch besser. Und wer es nicht nehmen will, kann ja weiterhin seine bewährten Tools einsetzen.
    0
    Von SirSiggi am Fr, 22. April 2005 um 13:49 #
    Ich denke mal wenn Yast "entSuSefiziert" ist, also vollständig auf Debian portiert wurde, ist der Weg zu anderen Distributionen nicht mehr so weit.

    Yast wurde eben für SuSe entworfen und entwickelt und ist deswegen damit auch eng verzahnt.

    0
    Von blub am Fr, 22. April 2005 um 15:03 #
    wenn du nur ne einfache installation willst, dann probier doch mal vidalinux. Das ist Gentoo stage3 mit dem Anaconda Installer von RedHat.

    wenn du auch so gerne Yast zur verwaltung haben willst kannst du auch ohne probleme Portage auf eine bestehende SuSE draufinstalliern. Einfach snapshot ziehen, entpacken, und emerge sync. (details gibts im Gentoo-Forum)

    • 0
      Von powersack am Fr, 22. April 2005 um 15:34 #
      Leider schon zu spät: Gentoo läuft schon. Aber das mit vidalinux schau ich mir mal an. Danke!

      Jakob

      0
      Von Chaoswind am Fr, 22. April 2005 um 15:49 #
      > wenn du auch so gerne Yast zur verwaltung haben willst kannst du auch ohne probleme Portage
      > auf eine bestehende SuSE draufinstalliern. Einfach snapshot ziehen, entpacken, und emerge sync.
      > (details gibts im Gentoo-Forum)

      Wie jetzt, Portage laeuft tatsaechlich sauber und ohne Probleme auf SuSe und mit den Gentoo-Paketen?
      Oder muss man dann genauso wie bei Apt extra ebuilds fuer SuSe pflegen?

      • 0
        Von blub am So, 24. April 2005 um 11:11 #
        dadurch, dass portage auf den sourcen basiert ist, werden keine extra ebuilds gebraucht.
        wie gut das ganze wirklich funktioniert, kann ich leider auch nicht sagen. Ich kann mir da schon ein paar schwierigkeiten bezgl. unterschiedlicher config-dateien in /etc vorstellen. Auch die Auflösung der Abhängigkeiten könnte Probleme machen.

        Ich hab nicht gesagt, dass es die Lösung ist. Ich weiß nur, dass es geht…

    0
    Von Lars L. am Sa, 23. April 2005 um 15:59 #
    > Ich finde Gentoo Klasse (andere nicht, ich weiss), aber die Installation war doch ein steiniger > Weg. Dank des super Handbuches habe ich jetzt zwar ein System laufen, aber Yast hätte da einiges > erleichtert. Und mein Vater hat SuSE auf seinem Rechner...

    gentoo separates the man from the boys...

0
Von andreas am Fr, 22. April 2005 um 13:44 #
Die programmiern Yast4debian wirklich in C ? Wenn ja, wird damit Yast endlich etwas schneller ?

  • 0
    Von ThomasS am Fr, 22. April 2005 um 13:57 #
    Hallo,

    ich hoffe, dass das Projekt Erfolg haben wird! Gegenwärtig habe ich hier zwar noch SuSe-9.2 laufen, wobei YaST ganz sicherlich nicht zu den Favoriten zählt. Es ist auf meinem Duron mit 1.5 GB RAM grottenlangsam und manchmal ist es mir nicht mal möglich, eine laufende Operation unter YaST abzubrechen (falls man mal auf den falschen Button klickt).
    Ich hoffe, dass YaST for Debian dann auch die Sache mit den Delta-Patches übernimmt. Eigentlich das einzige Feature, das ich bislang ohne Einschränkungen an YaST ziemlich gut finden kann.


    MfG
    Thomas

    • 0
      Von Ich am Fr, 22. April 2005 um 15:06 #
      Äh, YAST ist Qt also C++
      • 0
        Von Mario Fux am Fr, 22. April 2005 um 15:18 #
        YaST2 ist nicht Qt. Ein Frontend von YaST2 ist Qt, YaST2 selber hat quasi eine eigene Programmiersprache.

        Und wo steht, dass YaST2 in C nachprogrammiert wird?

        • 0
          Von andreas am Fr, 22. April 2005 um 16:58 #
          >...YaST2 selber hat quasi eine eigene Programmiersprache.

          naja, ich würde perl dazu sagen ;P

          >Und wo steht, dass YaST2 in C nachprogrammiert wird?

          https://alioth.debian.org/projects/yast4debian/
          ...
          Programming Language: C
          ...

          • 0
            Von Mario Fux am Fr, 22. April 2005 um 19:37 #
            Ok, danke, ja. Das mit C müsste ich dann wohl mal ändern.


            Und was die Programmiersprache anbelangt, es ist nicht Perl. Ein Teil ist in Perl implementiert, aber ein grosser Teil von YaST2 hat eine eigene Sprache.

            • 0
              Von pixelbit am Sa, 23. April 2005 um 12:55 #
              kennt jemand ein link zu einer beschreibung dieser "eigenen" programmier-sprache?
              muesste ein plugin fuer yast programmieren.
              hat das schon einmal jemand gemacht?
              wie gross ist der aufwand wenn bereits gute kenntnisse ueber shell, awk, sed und grundlagen zu c vorhanden sind?
              vielen dank fuer die infos

              gruesse

              m.

0
Von pilger am Fr, 22. April 2005 um 13:50 #
was meint Ihr?

Anfangs hielt ich es eher für einen Aprilscherz ;-).

Gibt es ein vergleichbares Konfigurationstool?

  • 0
    Von johny_walker am Fr, 22. April 2005 um 13:58 #
    Bloss nicht, am besten gleich in die Tonne mit dem Sch.... Yast...
    • 0
      Von Mike am Fr, 22. April 2005 um 14:13 #
      Begründung? Was hast du denn schon so tolles programmiert? Sage es uns :-)
      0
      Von bullshit am Fr, 22. April 2005 um 15:02 #
      Kann ich, zumindest was Suse anbelangt, nur bestätigen. Ich krieg die Krätze wenn ich Konfig-Files sehe in denen steht "Do not edit by Hand" (z.B. menu.lst) oder die Konfiguration in viele unnötige Einzeldateien zerlegt wird (Apache unter Suse), weil da wer zu blöd ist, einen gescheiten Parser zu schreiben, um syntaktisch korrekte Files zu analysieren. Extrem z.B. unter Suse, dass der Yast die Konfiguration der Netzwerkkarten unter der Mac-Adresse (mit Doppelpunkten !!!!) ablegt. Zur Administration meiner Systeme nehme ich Webmin her. Innerhalb eines Netzes ist das echt geil. Ausserdem kann ich Linux und Solaris mit administrieren, sowie das System jederzeit customizen. Webmin mosert nicht so rum wie Yast, wenn man ein nicht benötigtes Modul entfernt.
      • 0
        Von Der Jupp am Fr, 22. April 2005 um 15:51 #
        Das Zerlegen in Einzeldateien ist dcoh gerade geil und sehr übersichtlich. Stell dir vor, du managest eine Webfarm mit vielen Apaches, unterschiedlichen Modulen und Konfigurationen. So kannst du mit geschickt gebauten Paketen und SW-Verteilung auch gleich ein Konfigurationsmanagement aufbauen.

        Denke groß, nicht klein!

        Webmin ist übrigens bei mehr als einem Rechner vollkommen witzlos, weil du für jeden Rechner ein eigenes GUI hast. Außerdem kannst du dort nicht netzwerkweit managen. Das Users+Groups Modul kann z.B. nur in Files schreiben, das Samba Modul unterstützt auch kein LDAP, etc. Es gibt keine Verzahnung, also in größeren Netzen vollkommen unbrauchbar.

        Wenn auch nett für einen kleinen root-Server ;)

        0
        Von Benni am Fr, 22. April 2005 um 17:26 #
        > Extrem z.B. unter Suse, dass der Yast die Konfiguration der Netzwerkkarten unter der Mac-Adresse (mit Doppelpunkten !!!!) ablegt.

        Was ist daran falsch? MACs werden nunmal so geschrieben, und wenn die jeweilige Config-Datei zur Karte den gleichen Namen hat, ist doch sehr übersichtlich und eindeutig.

      0
      Von Antwort am Fr, 22. April 2005 um 16:12 #
      Nimm einen Fisch und komm wieder runter
    0
    Von ary am Fr, 22. April 2005 um 14:07 #
    nun ich weiss nicht so recht - debian het eigentlich schon ein sehr gutes werkzeug um änderung systemweit zu machen (debconf und dpkg...)

    also für mich ist es ein "unnützes" projekt, aber ich kann mir vorstellen das manche anwender es gerne hätten.

    gruss ary

    • 0
      Von 123 am Fr, 22. April 2005 um 14:40 #
      Ja debian hat sehr gute werkzeuge und diese werkzeuge werden auch in zukunft nicht ersetzt bzw verschwinden. Was debian aber noch fehlt ist eine einfache graphische konfigurationsmöglichkeit und da ist yast meines achtens sehr gut zu gebrauchen. Yast wird nur eine ergänzung für diejenigen sein, die nicht immer lust haben sich durch alle configdateien zu wühlen. Natürlich werden die alte konfigurationsmöglichkeiten noch erhalten bleiben.

      genaugenommen gibt es nichts negatives an der entwicklung.

      • 0
        Von Ich am Fr, 22. April 2005 um 15:08 #
        Aber entwickelt Debian da nicht so wieso schon einen graphischen eigenen Installer?
        • 0
          Von Mario Fux am Fr, 22. April 2005 um 15:22 #
          Richtig, bzw. ein grafisches Front-End für den Debian-Installer. Aber wir wollen (jedenfalls im Moment) auch nicht den Installer-Teil von YaST2 portieren, sondern den Administrationsteil. D.h. also, wir haben nicht vor, Debian mit YaST2 installieren zu können, sondern nach der Installation, Debian mit YaST2 konfigurieren zu können.
0
Von sven am Fr, 22. April 2005 um 14:16 #
Ich verstehe nicht ganz was an Yast so toll ist.

Ja es ist wirklich schön alle Systemeinstellungen an einer Stelle, ohne langes suchen, vornehmen zu können aber reicht es nicht die vorhandenen Programme in einer Oberfläche aufzuführen?

Ich habe auch SuSE genutzt, finde aber z.B. das Kontrollzentrum von Mandrake auch nicht schlecht und die Anordnung im Menu (wie z.B. in Ubuntu) reicht mir auch aus, könnte natürlich noch erweitert werden.

  • 0
    Von Max am Fr, 22. April 2005 um 14:24 #
    Richtig: Reicht Dir aus

    Das muß aber nicht für alle Linuxnutzer gelten...

    Ist doch toll, wenn man genug Auswahlmöglichkeiten hat das System zu konfigurieren, sei es mit debconf, dpkg oder eben YaST.

    Wenn Du ein erweitertes Mandrake-Kontrollzentrum für Debian programmieren möchtest: Noch besser... ;)

    0
    Von benq am Fr, 22. April 2005 um 14:35 #
    Na dann frohes Einrichten von Bloototh, Samba, IrDa, anschließen eine zweiten Maus und eines Grafiktabletts. Nein vom Funktionsumfang gibt es überhaupt keinen Grund yast abzulehnen. Wie viele Sachen man sich als halbwegs Ahnungsloser damit erfolgreich zusammenklicken kann ist schon OK, schließlich soll der PC seinem Herrchen dienen und nicht umgekehrt.

    Yast stabil und schnell für Debian? Her damit! Ich würde es ja erstmal umtaufen in Dust (Debians ultimate setup tool).

    .

    • 0
      Von Mario Fux am Fr, 22. April 2005 um 15:25 #
      DuST gefällt mir ;-)).
      • 0
        Von benq am Fr, 22. April 2005 um 16:13 #
        Genau, sollte ja wohl auch Staub aufwirbeln wenn es einsatzbereit auf die (Debian-)Distributionswelt losgelassen wird. Wie weit wird eigentlich die X-Konfiguration in Yast, äh DuST integriert sein, ein Sax2 für Debian wäre für viele auch schonmal eine Erleichterung. So wie ich das sehe, hat bisher nur YOPER Sax2 implementiert ...

        .

        0
        Von /ajk am Fr, 22. April 2005 um 16:57 #
        ist wirklich gut!

        Würd ich nehmen als Name. ^^

        /ajk

        • 0
          Von elch am Fr, 22. April 2005 um 20:06 #
          jop, DuST is echt genial. ich bin dafür dass der name genommen wird.. auch wenn ich nix zu sagen hab ;)
          • 0
            Von Georg am Fr, 22. April 2005 um 20:47 #
            > DuST is echt genial. ich bin dafür dass der name genommen wird..
            > auch wenn ich nix zu sagen hab
            Full Ack. :-)

            P.S.: Auch wenn ich mit Schaudern an "konfiguriere 1 Minute, warte 10"-Erfahrungen
            denke... vielleicht wird das ja besser?
            Und für newbies oder ich-will-mal-was-probieren-ohne-zu-RTFM-hacks ist's sicher fein ;)

          0
          Von xyz am Sa, 23. April 2005 um 03:25 #
          Finde ich auch sehr passend.
          Schliesslich ist Staub fuer mich immer etwas Negatives.
0
Von egon am Fr, 22. April 2005 um 14:19 #
Braucht Yast nicht ein ganzes Set von speziellen Konfigurationsdateien(rc.config ...) die zu den üblicherweise in den entsprechenden Packeten enthaltenen inkompatibel sind? Müsste nicht das gesamte Debian System Yast-tauglich umgebaut werden?
0
Von Pixman am Fr, 22. April 2005 um 15:01 #
Also ich finde das eine geniale Sache. Endlich kann ich ein System simpel einrichten und wenn ich mal einen FTP aufschalten will, ist das innerhalb von Sekunden erledigt.

ich freue mich auf die ganzen portierten Module. Das Zeug wird rocken und solange es optional bleibt ist es auch gut so. Wird eh nie den Eingang in Debian finden, bei sovielen Sturrköpfen und elitären "Ich brauch nur ein xterm und ändere alle config files mit vi" ... sorry, aber solche Leute sollten mal an andere denken und nicht nur aufs Ego fixiert sein.

0
Von snooob am Fr, 22. April 2005 um 15:14 #
was ist eigentlich aus linuxconf unter debian geworden ?

in woody hatte ich es gerne für die benutzer und gruppenverwaltung benutzt.

Grüße
snooob

0
Von Markus am Fr, 22. April 2005 um 15:20 #
Und was ist mit Fedora? Der Package Manager ist doch Mist, wieso wird da nicht Yast eingeführt?
  • 0
    Von Der Jupp am Fr, 22. April 2005 um 15:52 #
    Daran habe ich auch sofort gedacht. Die haben es doch weit mehr nötig als Debian...
    0
    Von kth am Sa, 23. April 2005 um 13:54 #
    Da ist ein Ersatzprogramm namens "pup" in der Mache ("Package UPdater"):

    https://www.redhat.com/archives/fedora-config-list/2005-January/msg00017.html

0
Von gugusfurz am Fr, 22. April 2005 um 16:00 #
ich vermisse auf FreeBSD auch ein grafisches Tool. Hoffe, dass es einen FreeBSD Port geben wird.
0
Von wer am Fr, 22. April 2005 um 18:15 #
Ansich ist es ja egal ob Qt oder GTK, jedoch habe ich bei mir kein Qt installiert und ich sehe auch keinen Sinn mir Qt dafür zu installieren. Darum meine Frage, wurde schon eine GTK Frontend für Yast programmiert, oder ist sowas in Planung?
0
Von rudifaxe am Fr, 22. April 2005 um 22:31 #
Vor ein paar Tagen wollte ich mir die sarge installieren. Was ist dabei rausgekommen?? Sarge hat mir den Bootloader zerschossen XP startet nicht mehr. Recovery funktionierte auch nicht. Was mich aber am meisten ärgerte, das es einfach nicht möglich war, die Bildschirmauflösung korrekt einzustellen. Die vorgegebenen Daten wurden nicht übernommen! Also alles auf null und SuSE wieder installiert.
Sollte Yast für Debian einmal fertig sein, werde ich es wieder versuchen.

:-)
Fax

  • 0
    Von Pilger am Sa, 23. April 2005 um 12:11 #
    wie kann Sarge den Bootloader "zerschießen"?
    Was meinst Du damit?

    Ein Boot mit der XP-CD und fixmbr an der Wiederherstellungskonsole sollte doch Abhilfe schaffen?

    Schildere bitte Deinen Fall etwas konkreter, um Debian-Tester vor einem schlimmen Crash zu bewahren.

    Der Dank ist Dir sicher gewiss!

    • 0
      Von CE am Sa, 23. April 2005 um 13:53 #
      Viele Leute haben nur eine Recovery-CD, viele davon haben keine Wiederherstellungskonsole.
      • 0
        Von Stephan am Sa, 23. April 2005 um 22:54 #
        Hast du mal versucht den mbr einfach zu löschen ?
        Der Bootloader von Windows 2000 / XP ist normalerweise auf der Windows Partition, die ja anscheinend nicht gelöscht wurde.

        Es sollte reichen mit einer DOS oder FreeDOS Bootdiskette zu starten und fdisk /mbr ein zu geben. Gegebenfalls musst du noch mit fdisk die Windows Partition aktivieren.
        Die entsprechenden Linux Befehle habe ich nicht Griffbereit, aber die wird sicher noch jemand ergänzen.
        Danach sollte Windows wieder booten und du kannst einen neuen Bootmanager installieren.

        • 0
          Von CE am Sa, 23. April 2005 um 23:42 #
          Disketten?! Genau das war schon mehrmals mein Problem.
          Ich habe zwar ein paar noch herumliegen, aber keine davon funktioniert.

          Ein "fdisk /mbr" von DOS reicht also, dass der NT-Loader wieder arbeitet?
          Ich hatte das Problem (momentan besteht keines), dass nach dem Entfernen einer Parition des meiner Meinung nach gar nicht mehr aktiven GRUBs der NT-Loader der aktiven Partition nicht geladen wurde.
          Wie ich dieses Bootloader-Chaos hinbekommen habe, wusste ich natürlich auch nicht mehr ...

          Das Problem war aber plötzlich veschwunden, nachdem ich mehrere verschiedene Recovery-CDs komplett bis vor die Installation hochgefahren hatte, um zu prüfen, ob nicht doch eine nicht ganz so primitive dabei ist.

          Es scheint, als hätte eine ungefragt den unbekannten MBR überschrieben.
          Normalerweise wäre ich dafür nicht dankbar gewesen.
          Aber man kann ja zu der Lösung greifen, den Bootloader für Linux als Datei vom NT-Loader laden zu lassen ...

          • 0
            Von fuffy am So, 24. April 2005 um 20:57 #
            > Ein "fdisk /mbr" von DOS reicht also, dass der NT-Loader wieder arbeitet?
            Im Gegensatz zu LILO/GRUB befindet sich bei DOS/Windows der eigentliche Bootloader grundsätzlich auf der ersten aktiven primären Partition.
            Im Master Boot Record befindet sich nur ein kleines Programm, das aus der Partitionstabelle die erste aktive primäre Partition herausliest und von dieser per "chainloader" den eigentlichen Bootloader aus dem Bootsektor startet.
            Deswegen ist es auch kein Problem, von LILO oder GRUB aus DOS/Windows zu booten. Ein "chainloader (hd0,0)+1" reicht in der Regel. Der MBR von Windows wird gar nicht gebraucht.

            Es muss also nur dafür gesorgt werden, dass der Microsoft'sche MBR, der sich seit DOS-Zeiten nicht geändert hat, in den MBR der Festplatte geschrieben wird und die Windows-Partition mit dem NTLDR wirklich die erste aktive primäre Partition darstellt.

    0
    Von jx am Sa, 23. April 2005 um 12:24 #
    > Was mich aber am meisten ärgerte, das es einfach nicht möglich war, die Bildschirmauflösung korrekt einzustellen.
    > Die vorgegebenen Daten wurden nicht übernommen!

    War in der XF86Config-4 auch der richtige Grafikkarten-Treiber eingestellt? (in der "Device"-Section unter Driver, z.B. "nvidia" fuer nvidias closed-source Treiber)
    Und in der "Screen"-Section in der "Display"-SubSection unter Modes dir richtige(n) Aufloesung(en)?

0
Von Gerd am Mo, 25. April 2005 um 07:53 #
Ich kann es mir nicht verkneifen:

Neulich adaptierte doch Debian den Kernel von FreeBSD - welch Frevel.
Nun gibts die Rache, indem Debian Yast erhaelt. Es ist doch eine gerechte Welt!

Und alles nur fuer die Leute, die zu einfaeltig sind, nen Daemon mal eben per cli zu restarten oder sonstwas zu aendern. Linux wird anscheinend ja wirklich arg von DAUs unterwandert. Eigentlich schade.

Hihi

;-)

Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten
Werbung