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Thema: Linux-Echo will »echtes« Open-Source-Magazin werden

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Thomas am Mo, 23. Mai 2005 um 16:55 #
Versucht mal irgendeine Seite im Wiki aufzurufen, man erhält nur folgende Meldung:

| Anmeldung erforderlich
| aus Linux-Echo, der freien Wissensdatenbank
|
| Sie müssen sich anmelden, um andere Seiten betrachten zu können.

Ist natürlich klar, dap man sich ausgerechnet bei einem Open Source-Magazin erst anmelden muss um nur den Inhalt betrachten zu können. Klassisches Eigentor würde ich sagen, so vergrault man schonmal einen Großteil der Besucher...

--Thomas

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    Von Andi am Mo, 23. Mai 2005 um 17:08 #
    Das selbe habe ich mich auch gefragt. Kann man überhaupt etwas lesen? Nicht mal die Lizenzbestimmungen und die Impressum-Seite lassen sich ohne eine Anmeldung lesen.
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    Von Chlothar III. am Mo, 23. Mai 2005 um 17:30 #
    erstens steht das bereits im Artikel - also kein Grund, hier so eine unnütze Diskussion vom Stapel zu reissen - und zweitens wird ja bei der Anmeldung nix weiter gefragt wie ein Nickname, ein Passwort und eine eMail-Adresse. So what?

    Gruss
    Thomas - der Zufall will's - ein Namensvetter :-)

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    Von Florian Becker am Mo, 23. Mai 2005 um 17:41 #
    Freie Software: Software, die unter gewissen Vorraussetzungen eingesehen werden darf und unter gewissen Vorraussetzungen geändert werden darf. Freie Software hat vielleicht in vielen Fällen kein GELD gekostet, aber dennoch viel Zeit für die Pflege, Recherchen und sonstiges. In den ganzen bekannten Fällen allerdings schon, KDE, Firefox usw.

    Wenn jemand also freie Software entwickelt und Sie dann auch noch verschenkt ist das eine Nettigkeit dieser Person. Wenn er dafür eine Anmeldung und / oder Geld verlangt ist das ebenfalls noch eine Nettigkeit der Person, da er seinen Quelltext preisgibt. Würde er noch Geld für den Quelltext verlangen wäre das genauso eine Nettigkeit, da er ja immerhin die Möglichkeit bietet den Quelltext zu erhalten. Source ist also Wertvoll und jede Zeile hat seinen Preis.

    Nun zu dem eigentlichen Thema, ein Open Source Magazin will über freie Software berichten, aber natürlich Geld dafür haben, dass es unter die Leute kommt. Wenn die ganzen Schnorrer meinen alles für Lau zu bekommen sollte man Ihnen einmal in Realtime zeigen, welche Arbeit dahinter steckt. Thema ist aber hier erst einmal nur die Anmeldung, du findest also eine Anmeldung für ein Open Source Magazin verwerflich? Du musst dich anmelden und kannst dann die Dienste kostenlos nutzen? Na, wenn du meinst.

    Wir leben alle in Freiheit, zumindest in den meisten Ländern dieser Erde. Wenn ich etwas haben möchte bezahlt man dafür, immer (Zahlen bedeutet nicht immer Euronen). Es kann einfach nicht sein, dass freie Software die der Allgemeinheit zur Verfügung steht kostenlos sein kann. Genauso ist das mit einem Open Source Magazin, denkst du denn die machen das Magazin zum Spaß Nein, sie verfolgen ein Ziel, möglichst wenig Aufwand für möglichst viel Geld zu betreiben. Und nur so funktioniert das System.

    Wenn jemand unklar ist, welche Argumente ich haben sollte, hier eine Übersicht:
    - Auch freie Software/Magazine zu schreiben kostet Zeit/Nerven und manchmal sogar eine Menge Geld.
    - Eine Anmeldung ist kaum verwerflich, denn wenn du dich für Lotto oder Sportwetten anmeldest kannst du dich ja wohl auch, mit richtigen Daten, für ein Open Source Magazin anmelden.
    - Auch Freiheit kostet Geld, hast du schon einmal überlegt wie du Leben würdest ohne Geld? Die Tafeln und Sozialhilfe ist sicher kein Leben!!!
    - Hast du schon mal etwas freies (Software, Texte) bereitgestellt? Auer meckert kommt doch bei den meisten Leuten eh nix rum.
    - Und zu guter letzt werden dir nicht nur deine ganzen Ideen geklaut, sondern auch noch dein Code wird woanders verbaut.

    Ich benutzte Linux, weil...
    ... es so gut wie keine Viren dafür gibt. (Firefox kann ich auch unter Windows nutzen).
    ... man viel mehr Möglichkeiten der Einstellungen / des Tunings hat. (Briefe schreiben kann ich auch mit MacOSX).
    ... das es immer auf dem Laufenden bleibt und das bei Debian sogar automatisch.

    Ich benutze Linux nicht, weil...
    ... es nix kostet.
    ... weil ich in jedem Paket im Quelltext wurschtle. Ehrlich gesagt gibt es gar keine.
    ... ich angeben will.

    Wer sein Handwerk versteht, der kann mit alternativen Betriebssystemen das gleiche erreichen (negativ, wie positiv).

    Ach ja und der Kommunismus ist vorbei Jungs.

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      Von Chlothar III. am Mo, 23. Mai 2005 um 17:59 #
      Lieber Florian,

      herzlichen Dank für diesen seriösen und fundierten Beitrag. In weiten Teilen deiner Argumentation stimme ich mit dir überein:
      Es ist immer mit Aufwand verbunden, ein Gut und/oder einen geistiges, intellektuelles Werk zu produzieren - und dass der Produzent dafür etwas zurück will, darin darf man sich im Prinzip einig sein. Auch hat die "Gewinnmaximierung" ("Nein, sie verfolgen ein Ziel, möglichst wenig Aufwand für möglichst viel Geld zu betreiben. Und nur so funktioniert das System.") in Open Source Einzug gehalten.
      Dennoch gibt es eine breite Community, die bereit ist, etwas aus Freude beizutragen ohne DIREKT einen Gewinn daraus zu ziehen. Die Freude am guten Produkt und - nicht zuletzt - auch an der "etwas anderen Gesellschaftsform" findet hier seinen Ausdruck.

      Es können zwei Beitragsformen (Gewinnmaximierung und Freude am 'Sozialismus') durchaus nebeneinander bestehen. Für viele ist das kein Problem, und möglicherweise ist dieses parallele Bestehen dieser zwei Systeme sogar fruchtbar.

      Diejenigen, die etwas zur Community beitragen - aus welcher Motivation auch immer - reissen das Maul wohl kaum so auf wie Thomas. Doch die Jugend (?) sei entschuldigt, es ist eine Aufgabe von ihr lautstark zu kritisieren - manchmal halt auch am Ziel vorbei...

      Gruss
      Chlothar III.

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      Von Thomas am Mo, 23. Mai 2005 um 18:03 #
      1. Um Geld ging es gar nicht, die Anmeldung ist kostenlos.
      2. Ich arbeite selber seit einigen Jahren ehrenamtlich bei Open Source Projekten mit.
      3. Ich spende regelmäßig Geld an Open Source Projekte, bzw. kaufe deren Produkte, wie z.B. vor kurzem das OpenBSD 3.7 CD-Set oder T-Shirts diverser Projekte wie Mozilla, Debian oder OpenBSD.
      4. Ich kaufe regelmäßig Zeitschriften, wie z.B. das Linux Magazin, und Bücher aus der Open Source Community.
      5. Ich denke aber, daß sich Linux-Echo mit sowas in's eigene Fleisch schneidet. Klar, wenn ich grosses Interesse hätte an dieser Seite, würde ich mich vielleicht anmelden, aber ich habe dazu einfach keine Lust, ich muss mir eh schon viel zu viele Zugangsdaten merken oder aufschreiben. Wenn man sich zum Editieren der Seiten anmelden müsste, würde ich das ja verstehen, aber zum lesen? Was soll Linux Echo davon haben, ausser signifikant weniger Leser? Nichtmal die Lizenzbestimmungen kann man lesen, bevor man sich anmeldet, Entschuldigung, aber das finde ich einfach keine kluge Entscheidung.

      --Thomas

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      Von einem Absender am Di, 24. Mai 2005 um 00:36 #
      > Ach ja und der Kommunismus ist vorbei Jungs.

      Hab ich was verpasst oder wie kommts zu dem Satz? Nicht, dass ich nicht mit dir übereinstimmen würde, aber... Hmm. Der ganze Kommentar ergibt irgendwie nicht wirklich Sinn, da sich der Vorposter ja nur(!) über die nötige Registrierung bei dem Wiki beschwert hat (valider Punkt, auch da die Wiki-Philosophie eine andere ist. Mit Linux hat das erstmal nichts zu tun), du aber aus welchem Grund auch immer etwas zu weit abschweifst und über Gott und die Welt palaverst und dabei gleich noch das eine oder andere gammelige Klischee hervorkramst. Von wegen dass Linuxler kein Geld für nix rausrücken. Das sind wohl eher Leute die sich XP Pro und Photoshop über eMule saugen. Die kannste Schnorrer nennen, nicht jemanden der sich wundert warum man sich bei nem Wiki registrieren muss.

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        Von Florian Becker am Di, 24. Mai 2005 um 08:42 #
        Es geht immer bis zu einem gewissen Grad und dann muss alles heraus, auch wenn nicht alles 100%ig zu dem Thema passt.
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          Von Wilhelm Tell am Di, 24. Mai 2005 um 21:51 #
          Dir ist schon bewusst, dass dies ein Linux-Forum ist!?

          Und kein "Schrei Dich frei"-Therapeuten-Treffen, bei dem man andere mit seiner Psychokacke belaesstigt und penetriert!
          Da sind Deine ziemlich undifferenzierten Beiträge besser aufgehoben!

          W. T.

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      Von Wilhelm Tell am Di, 24. Mai 2005 um 01:07 #
      Bei mir hat die Anmeldung auch grosses Unbehagen ausgeloest.
      Ich finde dass in diesem Fall auch mehr als berechtigt.

      Und als ich Deine Antwort gelesen habe, hat mich dass eher noch mehr darin bestaetigt, etwas Misstrauen diesem Magazin gegenueber beizubehalten. Bist Du Leser oder gar Autor? Freiheit mit Etwas haben wollen didaktisch zu verknuepfen oder Kosenlos und Kommunismus ist entweder noch pubertär oder, bei schon fortgeschrittenem Alter sehr irritierend bis sehr populistisch und ...

      Ein Online-Magazin, dass mir mitteilt, zu welchen Zwecken diese Daten erhoben werden, falls ueberhaupt Daten erhoben werden und sich klar von Daten-Verkauf u. ä. distanziert, mir der Sinn der Datenerhebung einleuchtet und ueber etwas schreibt, was mich interessiert, dieses Magazin gewinnt mich als Leser und hat bestimmt auf Dauer eine sehr lebendige Leserschaft, wenn ein Online-Magazin eher auf Leser wie Dich abzielt, werden wir uns bestimmt nicht irgendwann mal in einem Forum dieses Online-Magazins treffen, dieses Magazin ist auf jeden Fall nichts fuer mich.

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    Von Darko Pavic am Di, 24. Mai 2005 um 07:06 #
    Einige Erklärungen zu Linux-Echo:
    Das eingerichtet Wiki soll dazu dienen gemeinsam das Magazin zu gestellten.
    Also es ist eine Arbeitsplattform. In der ganzen Welt egal ob Open Source oder nicht sind Arbeitsplattformen der Projekte nicht für alle erreichbar – anders bei Linux-Echo.
    Nach einer („pro forma“) Anmeldung, die durchaus anonym sein (Nickname und Email-Adresse) kann ist unsere Arbeitsplattform für alle offen. Somit ist Linux-Echo trotz der Anmeldung „offener“ als manche andere Open Source Projekt.
    (oder haben die Nicht-Projekt-Mitglieder einen Einblick in die Entstehung der pro-linux-news?)
    Nach der Fertigstellung einer Ausgabe, wird die gleich online als pdf zum download veröffentlicht. Download der fertigen Ausgaben wird für alle möglich sein – auch ohne Anmeldung.
    Sollten wir genug Abonnenten haben, so werden wir zusätzlich nach der Fertigstellung einer Ausgabe die gedruckte Version produzieren.

    Die Anmeldung hin oder her, denken wir, dass die Qualität eines Projektes an seinen Ergebnissen bemessen werden soll. Da sind wir auf jeden Fall bereit uns der Kritik zu stellen, daraus zu lernen und entsprechend uns zu verbessern.

    Allen den, die sich angemeldet haben oder anmelden wollen wünschen wir viel spaß beim Lesen. Alle die, die sich nicht anmelden wollen, würden wir gern zum Downloaden und Lesen der pdf-Ausgabe (so bald sie fertig ist) einladen wollen – und wünschen dann viel spaß beim lesen.

    Darko Pavic
    Redaktion Linux-Echo


    P.S. das Projekt ist jetzt auch als offizielle (Translation) Mirror bei linuxgazette.net eingetragen :-)

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      Von Thomas am Di, 24. Mai 2005 um 12:21 #
      Hallo Darko,

      vielen Dank für die Erklärung, das stellt doch einiges wieder klar. Mir hat eure Seite den Eindruck vermittelt, daß das Wiki den eigentlichen Inhalt des Projekts darstellt und man sich so in jedem Fall anmelden muss. Bei einer "Arbeitsplattform" ist es natürlich in Ordnung, wenn man vorher eine kurze Registrierung über sich ergehen lassen muss, auch wenn es natürlich schöner wäre, wenn das zumindest zum Lesen auch nicht notwendig wäre... :-)


      --Thomas

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      Von W. T. am Di, 24. Mai 2005 um 21:58 #
      Dass man Magazinen gegenueber, online oder offline eine gewisse Skepsis entgegenbringt ist normal, jeder hat da schon mal schlechte Erfahrungen gemacht.
      Und dass Ihr diese Skepsis nicht an der richtigen Stelle auffangt und daraus ein Interesse fuer Euer Magazin erweckt ist schlechtes Marketing!!
      Euch sollten wenigstens die Grundregeln des Marktes bekannt sein!!!

      Oder wie man in der Schule sagt:
      Macht Eure Hausaufgaben!
      Wäre schade, wenn Ihr guten Journalismus betreibt und Ihr wegen Schwaechen an anderer Stelle trotzdem floppt!


      W. T.

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Von Schmiddi am Mo, 23. Mai 2005 um 17:09 #

Von wegen Open Source. Wenn man sich einmal die Hinweise zur Mitarbeit anschaut steht dort unter "Hinweise für Übersetzer"


Zitat: Die fertigen Artikel bitte im .doc -Format einsenden.

Das finde ich für ein Open Source Magazin ,noch dazu für Linux, schon mehr als peinlich.

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