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Thema: Sechste Debian-Entwickler-Konferenz beendet

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von hEAdr00m am Di, 26. Juli 2005 um 22:50 #
wird sich debian in zukunft endlich nur auf relevante plattformen konzentrieren und die esoterischen hintanstellen?
soll debian eine benutzbare distribution sein oder nur futter für ubuntu liefern?
welche lehren zieht man überhaupt aus dem sarge-desaster?
wie soll das vertrauen der sicherheitsbewussten benutzer zurückgewonnen werden?
...

die wichtigen fragen wurden bei dieser konferenz wohl ausgespart, wie mir scheint.

hEAdr00m (profi und sprachrohr)

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    Von APR am Di, 26. Juli 2005 um 23:38 #
    wird sich debian in zukunft endlich nur auf relevante plattformen konzentrieren und die esoterischen hintanstellen?
    Ist Ihnen klar, was Debian damit hinsichtlich echter OSS leistet?
    soll debian eine benutzbare distribution sein oder nur futter für ubuntu liefern?
    Mag ein Punkt sein - bin aber auf SID seit es SID gibt, und halte es für extrem benutzbar. An Debian SID muss sich erstmal alles messen.
    welche lehren zieht man überhaupt aus dem sarge-desaster?
    da ist ein Fehler unterlaufen, der umgehend berichtigt wurde... wieso Desaster?
    wie soll das vertrauen der sicherheitsbewussten benutzer zurückgewonnen werden?
    Gibt's was besseres?
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      Von husky am Mi, 27. Juli 2005 um 08:38 #
      >> wie soll das vertrauen der sicherheitsbewussten benutzer zurückgewonnen werden?

      > Gibt's was besseres?

      Nein, ist mir zumindest bisher nicht begegnet. :)
      Aber der übermäßig vorhandene Raum im Kopf (bei fehlender Füllung) scheint dem Original-Poster nicht gut zu tun und sorgt für inhaltsleeres Gelaber bei steigender Ätzig- und Nervigkeit...

      Just my 2¢

      • 0
        Von Manni am Mi, 27. Juli 2005 um 11:43 #
        > ... und sorgt für inhaltsleeres Gelaber bei steigender Ätzig- und Nervigkeit...

        Inhaltsleeres Gelaber kommt vor allen Dingen von Leuten wie Dir und diesen 'APR'.
        Sarge kam rund 18 Monate später als geplant und enthielt gleich einen Fehler, egal ob groß oder klein, aber sowas ist für zugebretterte "Hurra Debian"-Nutzer wie euch beiden alles nicht existent.

        Und schließlich, wenn Heise nicht darüber berichtet hätte, dann würde immer noch nichts betreff der Sicherheit getan, weil der eine Mann gerade mal wieder auf einem Debian-Treffen ist. Aber für euch existiert das alles nicht.
        Jedes Problem verleugnen, wie gehabt!

        Manni, Debian-Nutzer aber ohne Brett vor dem Kopf!

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      Von hEAdr00m am Mi, 27. Juli 2005 um 11:27 #
      von "umgehend" kann mal keine rede sein. schliesslich wurde das sarge-release jahrelang verschleppt.

      besser ist alles, dessen sicherheitsteam aus mehr als einer person und 4 karteileichen besteht.

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        Von kamome am Mi, 27. Juli 2005 um 11:58 #
        ...wenn nicht Jahrzehnte! (Worauf bezog sich das "umgehend" doch gleich?!)

        Das ist ja echt anstrengend, ueber so viele Kommentare kann man ja nicht einfach wegscrollen - wenigstens versucht man ja zu erkennen, wann mal wieder was sinnvolles geschrieben wird, also bekommt man den ganzen Schrott doch mit. Daher beschraenkt Eure schwachsinnigen Beitraege doch bitte auf (maximal) einen, plus einen "Halt die Klappe"-Beitrag pro Artikel. Und dann sollte es gut sein!

        Danke
        Valentin Born

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        Von Jörg W Mittag am Mi, 27. Juli 2005 um 12:08 #
        > schliesslich wurde das sarge-release jahrelang verschleppt.

        Darf ich fragen, wer das Sarge-Release "verschleppt" hat und welche Beweise du für diese Anschuldigung hast? Dass das Release sich verspätet hat, ist klar, aber "verschleppen" impliziert ja, dass jemand das aktiv, absichtlich und böswillig getan hat. Ich würde gerne wissen, wer das war.

        Übrigens: du hast auch eine etwas merkwürdige Definition von "jahrelang". Es waren 18 Monate, also noch nicht einmal zwei Jahre.

        jwm

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          Von xyz am Mi, 27. Juli 2005 um 15:26 #
          Es waren 18 Monate

          Wie kommst Du auf 18 Monate?

          • 0
            Von Jörg W Mittag am Mi, 27. Juli 2005 um 23:27 #
            > Wie kommst Du auf 18 Monate?

            Der erste angekündigte Release-Termin war Dezember 2003. Allerdings wurde in der Ankündigung von vorne herein darauf hingewiesen, dass dieser Termin völlig utopisch sei und dass die Ankündigung hauptsächlich dazu dient, die Entwickler wachzurütteln. Zweiter angekündigter Release-Termin (und der derste ernsthafte) war September 2004. Dritter angekündigter Release-Termin war 01. Juni 2005. Das Release erfolgte am 06. Juni 2005.

            Dezember 2003 bis Juni 2005 sind 18 Monate.

            jwm

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    Von Jörg W Mittag am Mi, 27. Juli 2005 um 12:03 #
    > wird sich debian in zukunft endlich nur auf relevante plattformen

    Was sind denn "relevante" Plattformen?

    > konzentrieren und die esoterischen

    Was sind denn "esoterische" Plattformen?

    > hintanstellen?

    Ich hoffe doch wohl nicht! Die Idee, die Plattformdiversifizierung aufzugeben, ist IMHO derzeit die wohl größte Fehlentwicklung bei Debian. Die Unterstützung von zwölf Hardwareplattformen (und vier Betriebssystemkerneln und diversen Systembibliotheken) ist mit einer der wesentlichen Garanten für die größtmögliche Freiheit der Benutzer. Die Hardware ist das einzige an einem Debian-System, was nicht frei ist (natürlich läuft Debian auch auf Freier Hardware, aber diese ist leider noch extrem selten und außerdem sehr schwer herzustellen); daher ist es eminent wichtig, dass die Benutzer eine möglichst große Auswahl haben und wählen können, mit welchen Einschränkungen bzw. Features sie leben können/wollen.

    jwm

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      Von hEAdr00m am Mi, 27. Juli 2005 um 12:21 #
      relevant sind linux auf i386 und ppc (in zukunft nur noch linux auf i386).

      esoterisch ist der traurige rest, dürfte sich um 0,05% handeln. die entwicklung der wichtigen plattform/en darf von diesen frickeleien nicht weiter gebremst werden.

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        Von Mike2 am Mi, 27. Juli 2005 um 12:39 #
        Jawohl, für ungebremstes Wirtschaftswachstum müssen Bauernopfer gebracht werden!
        Nieder mit diesen zigeunerartigen Spark-Architekturen und ähnlichem Gesindel!
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        Von Kkkk am Mi, 27. Juli 2005 um 13:51 #
        Wenn was gefrickelt ist, dann i386. Und zwar die Hardware.

        Kkkk

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        Von Jörg W Mittag am Mi, 27. Juli 2005 um 23:41 #
        > relevant sind linux auf i386 und ppc (in zukunft nur noch linux auf i386).

        esoterisch ist der traurige rest, dürfte sich um 0,05% handeln. die entwicklung der wichtigen plattform/en darf von diesen frickeleien nicht weiter gebremst werden.

        Ich fürchte, ich habe meine Frage missverständlich gestellt. Ich wollte nicht wissen, welche Plattformen gemäß deiner Definitionen von "relevant" und "esoterisch" zu den beiden Gruppen gehören, sondern ich wollte eigentlich wissen, wie die Definitionen von "relevant" und "esoterisch" an sich lauten. Wenn ich erstmal weiß, wie die Definitionen lauten, dann kann jeder Leser selber die jeweiligen Plattformen den beiden Klassen zuordnen.

        Wichtig sind aber die beiden Definitionen bzw. die dahinter stehenden Annahmen. Ohne die Annahmen zu kennen, ist eine vernünftige Diskussion darüber nicht möglich.

        jwm

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    Von debianuser am Mi, 27. Juli 2005 um 15:36 #
    von einem desaster kann keine rede sein. debian als OSS-Projekt konkuriert eigentlich nicht mit den anderen recht kommerziellen anbietern/distros. dass du also ein desaster darin siehst liegt also an deiner und vor allen der überkommenen sichtweise der medien, die mit solcherleih bestrebungen der Debian-Community nichts anzufangen wissen.
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      Von Samual am Do, 28. Juli 2005 um 09:21 #
      Dem möchte ich zustimmen!
      Klar finde ich es schade, das die Release von Sarge so lange gewartet hat, aber was wäre bei einem kommerziellen Unternehemen passiert, sie hätten Sarge letzten September auf den Markt geworfen und der User hätte die Scheiße ausbaden dürfen. Hier bin ich froh, das es grade bei Debian NICHT so ist, ich kann darauf vertrauen eine neue Version erscheint, wenn sie fertig ist.

      Bravo Debian-Team kann ich nur sagen, die Arbeit die ihr macht ist toll, und grade das zB Ubuntu auf Debian basiert zeigt wie gut die Basis von Debian ist.

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