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Thema: Panasonic: Nur noch UMTS-Handys mit Linux

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Von hat nicht so unrecht am Di, 13. Dezember 2005 um 01:02 #
Werner hat damit nicht so unrecht, wie der eine oder andere auf den ersten Blick denken wird. Nur seine Wortwahl macht es problematisch, denn die kingt nach Heuschrecke. Es müßte heißen "der Fortschritt". Beispiel: Vor ca. 200 Jahren haben 20 Leute in der Landwirtschaft gearbeitet, um einen anderen durch zu füttern. Heute arbeitet einer auf dem Feld und ernährt damt zick tausend andere ... erziehlt wird dies durch den Einsatz von Maschinen und Maschinen lassen sich zum Glück nicht nur in der Landwirtschaft einsetzen ... es ist eigentlich ein offenes Geheimnis (zumindest hat mir das mein Lehrer schon vor 15 Jahren in der Schule erklärt) dass irgendwann die Arbeit knapp wird.
Die sogenannte Globalisierung vertuscht diesen Effekt nur, in dem sie neue Märkte und billige Arbeitskräfte erschließt. Aber auch die Zuckerbauern in Brasilien arbeiten nur höchst selten noch mit den Händen und werden irgendwann auch ein Handy udn auch einen DVD-Player besitzen ... das Spiel wird sich an anderer Stelle genauso abspielen wie bei uns, bis es sein natürlich Ende gefunden hat ...
Die Lösung dafür heißt oft "Dienstleistung". Aber, jetzt sind wir wieder in DE, die Dienstleistung ist hier total unterentwickelt, was an unserem Steuersystem (+ all die anderen schönen Sachen) liegt. "Dienstleistung" lohnt sich in DE nicht deshalb, weil Arbeitslose so viel Geld vom Staat bekommen, sondern weil Kleinverdiener sich einem Berg von Abgaben und Regeln gegenüber sehen, den sie so schnell mit ein paar ausgeführten Tätigkeiten hier und da nicht bewältigen können ....
Auch bleibt dahin gestellt, ob man den Mangel an Arbeitsplätzen wirklich duch "Dienstleistungen" ausgleichen könnte. Mit anderen Worten, unsere Gesellschaft würde sich einen Gefallen tun, wenn sie sich daran gewöhnen würde, dass es immer arbeitslose Menschen geben wird. Und die Politik würde uns einen Gefallen tun, wenn sie endlich aufhören würde so zu tun, als könne sie neue Arbeitsplätze schaffen (darauf spielt Werner glaube ich an) Das kann sie nämlich - in den alt her gebrachten Sparten - nur sehr sehr begrenzt (noch so ein allseits bekanntes Geheimnis). Und Merkel nicht besser als Schröder.
Wir sollten uns also nicht nur schleunigst daran gewöhnen, dass ein Teil der Gesellschaft keine Arbeit hat. Wir sollten endlich aufhören, von der Politk (von denen da Oben) Lösungen zu erwarten (es sei denn sie betreffen besagten Steuer- und Abgabensystem) Und vor allem sollten wir damit aufhören, Arbeitslose wie Untermenschen zu betrachten. Denn wenn wir ehrlich sind: das wirklich grausame an der Arbeitsosigkeit ist nicht, dass man weniger Geld zur Verfügung hat. Ist nicht, dass man sich nicht zu beschäftigen weiß - dafür gibt es ja Linux ;-) - sondern, dass man als Arbeitsloser in unserer Gesellschaft wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt wird. Was nicht nur verachtend und selbstgerecht ist, sondern schlicht dumm!!!

Ende ;-)

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    Von slow am Di, 13. Dezember 2005 um 07:53 #
    Ja, arbeit wird knapp. Im Moment in Europa und USA, und spaeter dann auch in den heutigen Boom-Laendern in Asien.

    Es ist ganz einfach so, dass immer mehr optimiert wird, und die Ablaeufe immer weiter automatisiert werden.

    Das war schon vor ca. 15 Jahren deutlich zu sehen. Und vor etwa 12 Jahren gabs mal einen fetten Artikel in einem Magazin der deutschen Bauwirtschaft, dass die Europ. Union schon seit langem ueberlegt, wie die steigende Zahl der arbeitslosen Menschen durchs Leben gebracht werden soll. Wir haben das damals in der Berufsschule ausgiebig diskutiert, leider faellt mir nicht mal mehr der Name der Arbeitsgruppe ein, noch weiss ich obs die noch gibt.

    Fakt ist: in Zukunft werden in ganz Europa immer mehr Menschen immer weniger Arbeit haben. Und das nur wg. Automatisierung und Optimierung.

    Ich hab erst kuerzlich in Taiwan den Prototypen eines RAID-Tools gesehen, das die Softwareentwicklung fuer Anwendungssoftware tatsaechlich so pervers vereinfacht, dass man einen Affen darauf dressieren kann. Ist allerdings eine Eigenentwicklung eines Konzerns und wird wohl nie auf den freien Markt gelangen. Die stoeren sich nicht weiter daran, dass die Kreativitaet des Entwicklers dadurch gegen Null laeuft. Hauptsache: schnell entwickelt, wenig kosten.

    Bis jetzt laeuft das Ding noch sehr lahm, ist sehr buggy und die erzeugten Progs sind kaum mehr als Eingabemasken fuer Datanbanken und recht zaefluessig zu bedienen. Aber die haben in meinen Augen das meiste schon erreicht.

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    Von /ajk am Di, 13. Dezember 2005 um 12:35 #
    na und? Dann machen wir einfach ne grundversorgung und die "arbeitslosen" werden Linux Programmieren, altenpflege machen, Kindergärtner und andere Kulturelle Dinge tun.

    Man muss nicht immer arbeiten. Schon gar nicht vollzeit, schon gar nicht ohne unterbruch.. Aber nein es werden immer mehr entlassen, und ide übrigen machen überstunden weil sie angst haben das sie entlassen werden..

    vor allem in der IT..

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