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Thema: Die Schwäche der chinesischen Linux-Industrie

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von gherd am Mo, 26. Dezember 2005 um 18:46 #
Hauptsache in Europa ist Linux vorn. Was interessiert mich der Linuxeinsatzt in einem gehypten Entwicklungsland, in dem eh nichts entwickelt wird. Schon mal verwertbare Software aus China gesehen?
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    Von patch am Mo, 26. Dezember 2005 um 18:58 #
    Warte nur ab. Weil das Land "gehypted" ist steckten da viele eine Menge Geld und Know How herein. Besser noch: Wissen wird der chinesischen Wirtschaft regelrecht geschenkt (sonst nehmen sie es nicht) und in ein paar Jahren sind sie die Marktführer. Und dann ist die Welt abhängig von China.
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      Von china am Mo, 26. Dezember 2005 um 19:24 #
      und jetzt sind wir abhängig von den usa...
      was aber eigendlich wurst ist da es ein freiwilliger handel ist und keine erzwungene abhängigkeit. wenn du net willst dass da irgend etwas produziert wird dann kaufe es net.
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        Von patch am Mo, 26. Dezember 2005 um 20:50 #
        Ich sehe darin nichts schlechtes für mich. Es geht nur darum, dass man China die Technologie schenkt und praktisch alles mit sich machen lässt nur damit China es nimmt. Und wenn sie erstmal alles haben ... Von Amerika sind wir nicht wirklich abhängig. Die Politiker glauben nur abhängig zu sein. Technik kommt aus Fernost, Weizen aus Russland etc. nur Pepis und MacBurger kommen aus den USA. Ausserdem die Mentalität "jeder für sich selbst" und weitere nette Sachen.
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          Von Wolfgang am Mo, 26. Dezember 2005 um 21:20 #
          Du hast da so ein paar Chips in deinem Computer vergessen. Kein Wunder, ist ja auch meistens ein dicker Kühler drauf und kein Markenname zu erkennen. Leider sind diese Chips (bzw. das Know-How) aus Amerika. Ausserdem sind sie unverzichtbar. Nimm so ein Ding mal aus deinem Computer heraus. Dann macht der keinen Piep mehr. Auch wenn der Rest der Teile aus Asien ist.

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            Von Trolliger kleiner Junge am Mo, 26. Dezember 2005 um 21:55 #
            Aha, also weil amerikanische Firmen veraltete aber Mainstream-kompatible Prozessoren produzieren sind wir von Amerika abhängig? Obwohl in Asien die selben, wenn nicht sogar noch bessere Konzepte existieren, sich aber keiner die Mühe macht da etwas umzusetzen weil man gegen gewisse Großkapitalisten nicht anzukommen vermag? Die Zeiten wo alles östlich der Mauer verfügbare noch billig kopierte 286 waren sind lange vorbei. Und was für Piepser würde dein Rechner von sich geben, wären da keine Dinge aus Korea gekommen?
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            Von unnamed am Mo, 26. Dezember 2005 um 22:11 #
            Meine AMD-CPU wurde keine 100km weit weg von mir entwickelt und produziert *g*
            Gut das Unternehmen was dahinter steht is aus Amiland, aber das Know-How kommt aus Sachsen
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              Von dagger am Di, 27. Dezember 2005 um 02:20 #
              das Unternehmen was dahinter steht is aus Amiland

              Amiland? Igittigitt!

              Das ist aber nicht mehr "politically correct", seit das Reich des Bösen die Welt mit ihrem völkerrechtswidrigem Angriffskrieg unter erlogenen Begründungen im Atem hält...

              Meine CPUs sind zwar auch aus dem Reich des Bösen, aber immerhin so alt, daß sie noch aus Zeiten stammen, als "die da (jenseits des großen Teiches)" sich noch halbwegs zu benehmen wussten in dieser Welt...

              Es wird Zeit für eine reine Free-CPU, UN-CPU oder aber als Minumum eine Euro-CPU!!!

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            Von dagger am Di, 27. Dezember 2005 um 01:51 #
            Du hast da so ein paar Chips in deinem Computer vergessen.

            Ich nicht...

            Aber meine Geduld mit Suchmaschinen ist wohl zu gering. Also was ist eigentlich aus dem Prozessor geworden, den China entwickeln wollte oder entwickelt hat... als ich das letzte Mal von ihm hörte, lief er unter dem Namen "Red Dragon"...

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      Von gustl am Di, 27. Dezember 2005 um 20:46 #
      Die Chinesen werden vielleicht irgendwann die größte Volkswirtschaft der Welt sein, aber die größte Wirtschaftsleistung pro Kopf werden sie mit den korrupten Strukturen einer Diktatur nicht hinbekommen.

      Momentan deckt das hohe Wachstum die Probleme noch zu, wenn aber einmal eine Flaute eintritt, dann werden die Ineffizienzen infolge Korruption deutlicher sichtbar.

      Unsere westlichen Demokratien sind auch korrupt, aber bei weitem nicht so korrupt wie die diversen Diktaturen.

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Von Sebalin am Mo, 26. Dezember 2005 um 21:28 #
"Schon im vergangenen Jahr hatte die Regierung von Guangdong mit einer Investitionssumme von 3,74 Mio. USD das GDLC initiiert, um Firmen und Universitäten das gefahrlose Testen von Linux zu ermöglichen."

WOW!!! :-)

3,2 Millionen US-Dollar muss eine Provinzregierung in China also mittlerweile schon aufbringen, um auch nur ein paar Firmen dazu zu bewegen, sich Linux auch nur zu anzusehen. :-)

Also, das sagt ja wohl alles....Jetzt hat sich das mit den "langhaarigen Bombenlegern" also schon bis in die letzte chinesische Provinz herumgesprochen und die Menschen haben Angst um ihre Reissäcke.

Wird sicher noch ein "Langer Marsch" für Linux in China. :-)

Sebalin.

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    Von gerd am Mo, 26. Dezember 2005 um 22:19 #
    3.2 Mio und die kriegen damit nichts gebacken, quod erat demonstrandum.
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    Von dagger am Di, 27. Dezember 2005 um 02:02 #
    "Schon im vergangenen Jahr hatte die Regierung von Guangdong mit einer Investitionssumme von 3,74 Mio. USD das GDLC initiiert, um Firmen und Universitäten das gefahrlose Testen von Linux zu ermöglichen."

    Haaaallllooo.... Miiiillllliiiooonnnnneeeeeeen... Hiiiiieeeerhhhheeeeerrrrr....

    Ich teste Linux seit Kernel-0.11 und habe davon, glaube ich, hoffe ich, öööööh... weiß ich das? Hmja... noch keinen Schaden bekommen...

    Naja, außer vielleicht Zuckungen in den Fingern, die sowas eintippen wollen, wie "apt-get purge hEAdr00m", aber dann fällt mir im letzten Moment ein, wie langeweilig es ohne seine Kommentare wäre...

    Tja, wahrscheinlich bin ich genau deswegen nicht sponsorwürdig...

    :-(

    hEAdr00m!!! Du bist d'ran schuld!!!

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    Von Sandra am Di, 27. Dezember 2005 um 02:26 #
    >"Schon im vergangenen Jahr hatte die Regierung von Guangdong mit einer Investitionssumme
    >von 3,74 Mio. USD das GDLC initiiert, um Firmen und Universitäten das gefahrlose Testen
    >von Linux zu ermöglichen."
    >WOW!!!:-)
    ---

    Naja, das ist absolut nicht ungewöhnlich, in Deutschland ist es zB(!) die Solartechnik.
    Warum bist Du so darüber überrascht?

    >3,2 Millionen US-Dollar muss eine Provinzregierung in China also mittlerweile schon aufbringen,
    >um auch nur ein paar Firmen dazu zu bewegen, sich Linux auch nur zu anzusehen.:-)
    ---

    Das was Du hier schreibst ist Stuss. Wenn überhaupt dann hättest Du schreiben können :

      3,2 Millionen US-Dollar muss eine Provinzregierung in China also mittlerweile schon aufbringen,
      um auch nur ein paar Firmen dazu zu bewegen, sich
      ein chinesisches Linux auch nur zu anzusehen.:-)

    Denn deren Problem ist ja, dass sich die chinesischen Linux Firmen trotz der Förderungspolitik nicht gegen die ausländischen Linux Firmen behaupten kann/konnte.

    >Also, das sagt ja wohl alles....Jetzt hat sich das mit den "langhaarigen Bombenlegern"
    >also schon bis in die letzte chinesische Provinz herumgesprochen und die Menschen haben
    >Angst um ihre Reissäcke.
    ---
    ^Stuss!

    >Wird sicher noch ein "Langer Marsch" für Linux in China.:-)
    ---
    Nun weißt Du ja, dass es nicht so ist. Und wenn überhaupt dann hättest du schreiben können :" ..."Langer Marsch" für chinesischen Linux Firmen :-)"

    Sandra Podie

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      Von dagger am Di, 27. Dezember 2005 um 02:43 #
      In den Jahren zuvor hatte die chinesische Regierung die Linux-Industrie mit der Vergabe von staatlichen Aufträgen exklusiv gefördert, aber bald wieder Abstand von dieser Praxis genommen. Der derzeitige Schwenk in der Förderungspolitik hat nach Ansicht von Yang mit der anhaltenden Schwäche chinesischer Linux-Distributoren zu tun, die gegenwärtig von ausländischen Distributoren wie Novell oder Red Hat an die Wand gespielt werden. Innerhalb kurzer Zeit hat sich Novell in China zur Linux-Distribution Nummer 1 gemausert.

      Aber der Red-Flag-Pinguin ist doch viel niedlicher anzuschauen... :-(

      Ein wesentlicher Aspekt dieser von Yang als »China's Linux Disease« bezeichneten Schwäche hängt offenbar mit der offensichtlichen ineffektiven Verquickung staatlicher Ministerien mit einzelnen heimischen Linux-Distributoren zusammen. Erste Reaktionen auf den Siegeszug ausländischer Linux-Distributoren waren intensive Fusionsgespräche zwischen den einzelnen Linux-Distributoren Red Flag Software (Beijing), Sun Wah Linux (Jiangsu) und Turbolinux (Schanghai), die allerdings auf Grund unvereinbarer Interessen der hinter den einzelnen Distributoren stehenden Ministerien scheiterten.

      Stell Dir mal vor, CIA, FBI und NSA würden jeweils unterschiedliche Linux-Distributionen pushen wollen... dann käme auch das Reich des Bösen total durcheinander...

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