Login
Newsletter
Werbung

Thema: Die Schwäche der chinesischen Linux-Industrie

2 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von dagger am Di, 27. Dezember 2005 um 02:43 #
In den Jahren zuvor hatte die chinesische Regierung die Linux-Industrie mit der Vergabe von staatlichen Aufträgen exklusiv gefördert, aber bald wieder Abstand von dieser Praxis genommen. Der derzeitige Schwenk in der Förderungspolitik hat nach Ansicht von Yang mit der anhaltenden Schwäche chinesischer Linux-Distributoren zu tun, die gegenwärtig von ausländischen Distributoren wie Novell oder Red Hat an die Wand gespielt werden. Innerhalb kurzer Zeit hat sich Novell in China zur Linux-Distribution Nummer 1 gemausert.

Aber der Red-Flag-Pinguin ist doch viel niedlicher anzuschauen... :-(

Ein wesentlicher Aspekt dieser von Yang als »China's Linux Disease« bezeichneten Schwäche hängt offenbar mit der offensichtlichen ineffektiven Verquickung staatlicher Ministerien mit einzelnen heimischen Linux-Distributoren zusammen. Erste Reaktionen auf den Siegeszug ausländischer Linux-Distributoren waren intensive Fusionsgespräche zwischen den einzelnen Linux-Distributoren Red Flag Software (Beijing), Sun Wah Linux (Jiangsu) und Turbolinux (Schanghai), die allerdings auf Grund unvereinbarer Interessen der hinter den einzelnen Distributoren stehenden Ministerien scheiterten.

Stell Dir mal vor, CIA, FBI und NSA würden jeweils unterschiedliche Linux-Distributionen pushen wollen... dann käme auch das Reich des Bösen total durcheinander...

[
| Versenden | Drucken ]
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung