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Thema: Mandriva entlässt

65 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Mike am Mi, 15. März 2006 um 19:54 #
Mit Freier Software lässt sich eben doch kein Geld verdienen...
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    Von Gerttt am Mi, 15. März 2006 um 19:58 #
    Ich vermute mal, nicht mit dem Verkauf freier Software, aber mit Beratung, Installation, etc zu/von freier Software schon.
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    Von Dennis am Mi, 15. März 2006 um 19:59 #
    Es gibt zu viele Distris und im Enterprise Geschäft ist Mandriva zu wenige drin
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    Von mdkuser am Mi, 15. März 2006 um 20:00 #
    Dieser Satz ist unpassend und zeugt davon, dass du nicht weisst, wovon du redest. Oder wie erklaerst du dir, dass z.B. RedHat und Novell (SUSE) mit dem Linuxgeschaeft steigenden Umsatz verzeichnen?
    Vielleicht liegt es bei Mandriva am Management.
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    Von mdkuser am Mi, 15. März 2006 um 20:06 #
    Diese Links veweisen das Gegenteil von der Aussage kein Geld mit Open Source zu machen:

    http://www.pro-linux.de/news/2003/6307.html
    http://www.pro-linux.de/news/2005/9063.html
    http://www.pro-linux.de/news/2006/9373.html

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    Von Banana Republic am Mi, 15. März 2006 um 20:10 #
    > Mit Freier Software lässt sich eben doch kein Geld verdienen...

    Sag das IBM und HP. Die glauben naemlich seit Jahren einen Teil Ihrer Umsaetze damit zu machen. Danach erklaerst Du Ihnen wo der Fehler in Ihrer Buchhaltung steckt. Erzaehle uns dann bitte hier davon, ich bin gespannt.

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    Von brum am Mi, 15. März 2006 um 20:45 #
    na mischka, sieh das doch mal so:
    die hersteller der systemen und anwendungen müssen sich nicht mehr - jeder so für sich - mit der untersten ebene der software - mit der betriebssystem-entwicklung überbelasten ;-)

    Dann müssen sie aber, um damit geld zu verdienen, den bereich 'überwiegend betriebssystemhersteller' verlassen ... und ab und zu springt dann auch mal was aufwendiges für opensource heraus ...

    bye brum

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    Von Lord am Do, 16. März 2006 um 00:22 #
    Jo Siemens Handy Sparte, Infineon, VW etc. entlässt ja auch nur, weil sie freie Software produzieren:-)
    Du kannst das beste Produkt herstellen am billigsten produzieren etc. und einen Betrieb trotzdem mit den falschen Entscheidungen an die Wand fahren.


    Gootseidank besitze ich nicht deinen IQ, sonst müsste ich wahrscheinlich in nächster Zukunft meinen Sohn entlassen, weil ich ihn aufgrund schlechter Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr durchfüttern kann:-)

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Von WIXP am Mi, 15. März 2006 um 20:06 #
Schade, gerade die letzte freie Mandriva 2006 fand ich gut gelungen. IMHO besser als SuSE 10.0 und zudem wehrte die sich nicht so verbissen gegen die Verwendung des mp3 Formats bei einigen Programmen und der Fähgigkeit gewisse Datei/Videoformate mittels MPlayer abspielen zu können.

Naja, Grüße aus Ubuntu

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    Von Moe am Mi, 15. März 2006 um 20:23 #
    Hat irgendjemand gesagt dass Mandriva eingestellt wird?
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      Von WIXP am Do, 16. März 2006 um 04:17 #
      Nein, noch nicht. Aber Entlassungen deuten auf ein nicht sehr erfolgreiches Geschäft hin. Außerdem können Entlassungen auch zu einem schlechterem Sevice oder Produkt führen was dann wiederum die Efolgsbilanz fürs nächste Jahr verschlechtert.
      Manchmal sind Entlassungen der Anfang einer Abwärtzspirale aus der ein Betrieb nicht mehr herauskommt.

      WIXP

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        Von brum am Do, 16. März 2006 um 08:41 #
        > ber Entlassungen deuten auf ein nicht sehr erfolgreiches Geschäft hin
        Und die telekom entläßt 30000 leut' trotz steigender gewinne.
        Wahrscheinlich sind diese nach jahren beamten-mikado doch noch jemanden aufgefallen ...
        Entlassung können können also auch ökonomischen gesetzen folgen.

        bye

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          Von WIXP am Do, 16. März 2006 um 15:34 #
          Muß dir leider Recht geben, obwohl man hier Mandriva nicht mit der Telekom vergleichen kann. Seltsamer Weise steigen die Aktien einer Firma, sobald von Personalabbau die Rede ist. Eigendlich müsste es genau umgekehrt sein, denn wenn der Laden brummt und weiteres Personal benötigt wäre es für mich ein Grund genau dort zu investieren. Aber ich bin kein BWLer und werde das nie verstehen.

          Die Hintergründe für die Entlassungen bei Mandriva sind wohl andere, wie ich gerade in einem Posting bei Heise gelesen habe.

          Grüße aus Ubuntu, WIXP

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    Von Uwe am Mi, 15. März 2006 um 21:20 #
    >> Schade, gerade die letzte freie Mandriva 2006 fand ich gut gelungen. <<

    Nicht wirklich. IMO ist die Qualität in den letzten Jahren kontinuierlich bergab gegangen. 2006.1 ist quasi nicht zu gebrauchen.

    Und wenn Mandriva im Enterprise-Bereich die gleiche Qualität abliefert wie im Home-Bereich dann gute Nacht.

    Hoffen wir, das das alles wieder besser wird. Ich würde es bedauern wenn Mandriva verschwindet, auch wenn ich mittlerweile meine Wunschdistribution nach Mandriva gefunden habe.

    LG Uwe
    (seit Mandrake 8.0 sehr intensiv bei Mandrake dabei gewesen)

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      Von brum am Mi, 15. März 2006 um 22:04 #
      2006.1 was soll denn das sein, ein beta-pre-release?
      Ich kann mich über meine mandriva2006-pp-version kaum beschweren.
      Läuft super im dauerbetrieb und ist sinnvoll vorkonfiguriert und kommt mit einem breiten softwareangebot.
      Wenn ich mandriva mit den von mit getesteten kubuntu oder mit den problemen der in dem pro-linux-forum vorherrschenden suse-user vergleiche, bin ich schon als glücklick zu bezeichnen ... ;-)

      bye brum

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      Von zettberlin am Mi, 15. März 2006 um 22:54 #
      Die ganze 9er Reihe war erstklassig, in der damaligen Zeit das beste Desktoplinux, das man haben konnte.

      Ich hoffe, das wird wieder - ohne Konkurrenz kein Fortschritt.

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      Von WIXP am Do, 16. März 2006 um 04:28 #
      >Nicht wirklich. IMO ist die Qualität in den letzten Jahren kontinuierlich bergab gegangen. 2006.1 ist quasi nicht zu gebrauchen.

      Ich hatte die Mandrake 2006 aus der LINUX-Intern vom Februar 06 Probehalber installiert. Mit meiner Hardware funktionierte die ganz gut, obwohl ich zwei Anläufe bei der Installation nehmen musste weil meine Grafikkarte (Sparkle 6600GT) nicht richtig erkannt wurde. Wo traten denn bei dir Schwierigkeiten auf?

      WIXP

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    Von G. W. am Do, 16. März 2006 um 00:51 #
    > und zudem wehrte die sich nicht so verbissen gegen die
    > Verwendung des mp3 Formats bei einigen Programmen und
    > der Fähgigkeit gewisse Datei/Videoformate mittels MPlayer
    > abspielen zu können

    Ja, Mandriva ist aber auch in Frankreich und nicht in den USA ansässig, deswegen geht da einiges leichter.

    Es ist immer wieder vorteilhaft, sich mal daran zu erinnern, dass MP3 und andere Multimediacodecs patentierte Technologie darstellen und die GNU General Public License mit aktiv ausgeübten Patenten inkompatibel ist. Hier hilft ein Blick in den Originaltext der GNU General Public License weiter:

    "Finally, any free program is threatened constantly by software
    patents. We wish to avoid the danger that redistributors of a free
    program will individually obtain patent licenses, in effect making the
    program proprietary. To prevent this, we have made it clear that any
    patent must be licensed for everyone's free use or not licensed at all."

    Und weiter unten:

    "If, as a consequence of a court judgment or allegation of patent
    infringement or for any other reason (not limited to patent issues),
    conditions are imposed on you (whether by court order, agreement or
    otherwise) that contradict the conditions of this License, they do not
    excuse you from the conditions of this License. If you cannot
    distribute so as to satisfy simultaneously your obligations under this
    License and any other pertinent obligations, then as a consequence you
    may not distribute the Program at all. For example, if a patent
    license would not permit royalty-free redistribution of the Program by
    all those who receive copies directly or indirectly through you, then
    the only way you could satisfy both it and this License would be to
    refrain entirely from distribution of the Program."

    Diese Texte sind unmissverständlich.

    Also noch mal zum Mitschreiben: Man *kann* GPL-Software wie MPlayer, libmad und andere, die aktiv ausgeübten Patenten unterworfen sind, *nicht* legal vertreiben, ohne die GPL zu verletzen, wenn man in einem Staat ansässig ist, der derartige Patente zulässt. Es geht einfach nicht. Auch dann nicht, wenn man die Patente lizenziert, weil man sie nur als Distributor und nicht stellvertretend für die Kunden lizenzieren kann. D.h. für die Kunden wäre die Software auch mit Patentlizenzen immer noch mit Restriktionen belegt, die über das Maß der GPL hinausgehen, was die GPL *nicht* zulässt.

    Die einzige Möglichkeit, GPL-Software, die patentierte Technlogie nutzt, zu vertreiben, ist ein Verstoß gegen die GPL. Dies gilt zumindest dort, wo derartige Patente unstrittig gültig sind, was möglicherweise nicht für Frankreich, aber ganz sicher für die USA gilt. Ich gehe davon aus, dass GPL-Verletzungen das letzte sind, was Du von Linux-Distributoren erwartest.

    MP3-Unterstützung in einer Linux-Distribution geht für in den USA ansässige Unternehmen legal nur mit Software, die weder unter der GPL noch unter der LGPL steht. Und jetzt finde mal entsprechende Codecs, die technisch geeignet, am besten zumindest OpenSource nach OSI-Definition und nicht unter der GPL oder LGPL lizenziert sind. Du wirst nicht viele finden. Im Wesentlichen bleiben da noch das GStreamer-Plugin von Fluendo und die Helix-Codecs von Real übrig.

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      Von zettberlin am Do, 16. März 2006 um 01:26 #
      >Die einzige Möglichkeit, GPL-Software, die patentierte Technlogie nutzt, zu vertreiben, ist ein Verstoß gegen die GPL.

      Wir wollen nicht vergessen, dass die Restriktion nicht von der GPL sondern von den Patentierern ausgeht -
      Distributoren, die wirklich Kundenorientiert sind, sollten ihre Distros überall dort, wo das nicht ausdrücklich durch Rechtssprechung verboten ist, mit MP3/MPEG-Support ausliefern. Das NOVELL Gesetze, die in den USA schon mehr Schaden anrichten als irgendwem zu nutzen, auch in de befolgen, ist weder unausweichlich noch ein Ruhmesblatt - Mandriva hat sich in der Hinsicht einfach vorbildlich verhalten...

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        Von G. W. am Do, 16. März 2006 um 03:23 #
        > Wir wollen nicht vergessen, dass die Restriktion nicht von
        > der GPL sondern von den Patentierern ausgeht

        Sorry, diese Darstellung ist unvollständig.

        Die Restriktionen als solche gegen tatsächlich von den Patentinhabern aus, nicht aber die Unmöglichkeit, entsprechende GPL-Software zu vertreiben. Dieser Umstand geht nur von der Absicht der FSF (=Urheberin der GPL) aus, ihre Definition freier Software bewusst auch dann mit Softwarepatenten inkompatibel zu machen, wenn der Distributor die Patente lizenziert hat. Dies ist eine besondere Eigenschaft der GPL, die in vielen anderen freien Softwarelizenzen nicht vorzufinden ist.

        Daran kann nur die FSF (=Urheberin der GPL) etwas ändern, was aber definitiv nicht passieren wird. Deswegen muss die Unterstützung entsprechender Codecs über solche Software geschehen, die nicht unter der GPL steht. Das kann gerne auch freie Software sein (Fluendo - MIT-Lizenz), muss es aber nicht zwingend (Real - wahlweise OSI-anerkannte oder proprietäre Lizenz).

        > Distributoren, die wirklich Kundenorientiert sind, sollten
        > ihre Distros überall dort, wo das nicht ausdrücklich durch
        > Rechtssprechung verboten ist, mit MP3/MPEG-Support ausliefern.

        Mach das mal vor. Gründe ein Unternehmen, das seinen Sitz in den USA hat und biete dann zwei Versionen Deines Produkts an - eines für die USA und eines für Europa, das in den USA rechtswidrig wäre. Dass das geht, glaube ich nämlich erst, wenn ich es sehe.

        > Das NOVELL Gesetze, die in den USA schon mehr Schaden anrichten
        > als irgendwem zu nutzen, auch in de befolgen, ist weder
        > unausweichlich noch ein Ruhmesblatt

        Novell liefert die käuflich zu erwerbenden Versionen seiner Produkte weltweit mit MP3-Unterstützung aus. Wer nicht nur so tut, als wüsste er abweichendes, die Produkte in Wahrheit aber nicht gekauft hat, der wird sehr schnell bemerken, dass SuSE Linux 10.0 nicht nur einen MP3-Decoder, sondern auch einen MP3-Encoder enthält.

        Leider ist als MP3-Decoder aufgrund "begrenzter Auswahlmöglichkeiten" der RealPlayer gewählt worden, über dessen Codecs auch amaroK und Banshee mit MP3s umgehen können. Da dieser keine OpenSource-Software ist, ist er in der als "openSuSE" bekannten Version der Distribution selbstverständlich nicht vorzufinden. Deswegen können amaroK und Banshee auch in der OSS-Version keine MP3s abspielen.

        > Mandriva hat sich in der Hinsicht einfach vorbildlich
        > verhalten...

        Mandriva kann es halt, andere konnten es früher auch, aber jetzt nicht mehr. Bei einer sehr bekannten Distribution, die ihren Sitz früher in einer fränkischen Großstadt hatte, lief es mal genauso vorbildlich ab - aber eben leider nur, solange der Sitz in eben dieser fränkischen Großstadt war. Seitdem ist die Situation ein wenig schwieriger, worauf Novell leider wenig Einfluss nehmen kann.

        Dass dies alles für den Benutzer nichts ändert und Mandriva somit trotzdem die bessere Wahl sein kann, ist unbestritten, aber es schadet nicht zu wissen, weshalb andere Unternehmen an dieser Stelle mehr Probleme zu lösen haben als Mandriva.

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          Von fuffy am Do, 16. März 2006 um 08:46 #
          | Seitdem ist die Situation ein wenig schwieriger, worauf Novell leider wenig Einfluss nehmen kann.
          Doch, schließlich hat Novell den Sitz verlegt. Soll Novell den Sitz doch zurückverlegen.
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            Von G. W. am Do, 16. März 2006 um 09:03 #
            Richtig, das ist eine hervorragende Idee. Besonders weil es sich ja so doll lohnt, für die Linux-Sparte ein komplettes Unternehmen zu verlegen, das noch wesentlich mehr als Linux-Produkte im Angebot hat. Und wenn die EU-Softwarepatente demnächst vielleicht doch noch kommen, wäre es zwar in den Sand gesetzt, aber Hauptsache, man hat als Zeichen gegen die MP3-Patente mal irgendwas getan.

            Die Kunden, mit denen Novell interessante Linux-Geschäfte macht, sind keine Konsumenten und brauchen möglicherweise gar keine Multimedia-Codecs oder geben sich vielleicht auch mit einem hingeklatschten RealPlayer zufrieden. So regelt Red Hat das übrigens auch bei seinen Enterprise-Produkten - einfach einen RealPlayer dazulegen, schon kann man "spielt MP3 ab" auf die Box schreiben und solange diese ClosedSource-Software nicht in Fedora landet, merkt die Community es nicht mal.

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              Von fuffy am Do, 16. März 2006 um 09:24 #
              Besonders weil es sich ja so doll lohnt, für die Linux-Sparte ein komplettes Unternehmen zu verlegen, das noch wesentlich mehr als Linux-Produkte im Angebot hat.
              Ich spreche ausschließlich von der Linux-Sparte, die in Form der SUSE LINUX AG ihren Sitz bereits in Nürnberg hatte.

              Die Kunden, mit denen Novell interessante Linux-Geschäfte macht, sind keine Konsumenten und brauchen möglicherweise gar keine Multimedia-Codecs oder geben sich vielleicht auch mit einem hingeklatschten RealPlayer zufrieden.
              Die werden auch sicher keine Box "SUSE Linux 10" kaufen, sondern eines der Enterprise-Produkte.

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                Von G. W. am Do, 16. März 2006 um 11:52 #
                > Ich spreche ausschließlich von der Linux-Sparte, die in
                > Form der SUSE LINUX AG ihren Sitz bereits in Nürnberg hatte.

                Wenn der Konzern seinen Sitz in den USA hat, dann dürfen auch alle Töchter dieses Konzerns nur solche Produkte anbieten, die am Sitz des Konzerns legal sind. Da helfen leider auch keine Tricks mit Töchtern in anderen Ländern.

                PS: Die SuSE Linux Products GmbH, der eigentlicher Hersteller, der für Novell die Produkte erstellt, hat seinen Sitz nach wie vor in Nürnberg. Wie es mit der AG aussieht und ob diese noch nicht existiert, ist mir nicht bekannt, würde allerdings auch keinen relevanten Unterschied machen.

                > Die werden auch sicher keine Box "SUSE Linux 10" kaufen,
                > sondern eines der Enterprise-Produkte.

                Richtig, und da ist die Multimedia-Geschichte genauso gelöst, weil die Konsumenten-Produktlinie, wie man inzwischen weiß, die Basis der Enterprise-Produktlinie darstellt.

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                  Von fuffy am Do, 16. März 2006 um 12:38 #
                  Wenn der Konzern seinen Sitz in den USA hat, dann dürfen auch alle Töchter dieses Konzerns nur solche Produkte anbieten, die am Sitz des Konzerns legal sind.
                  Dann müsste sich die Chrysler Group an hiesige Gesetze statt US-Gesetze halten. Das wage ich doch zu bezweifeln.

                  Richtig, und da ist die Multimedia-Geschichte genauso gelöst, weil die Konsumenten-Produktlinie, wie man inzwischen weiß, die Basis der Enterprise-Produktlinie darstellt.
                  Da sind eben nicht alle Sachen genauso gelöst. Zum Beispiel geht die Administrationsoberfläche von SLES weiter als YaST aus der Consumer-Reihe.
                  Zudem verwenden viele eben nicht die Box-Version und schon fehlt der RealPlayer.

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      Von WIXP am Do, 16. März 2006 um 04:51 #
      Ja, das ist mir schon klar gewesen. Dennoch möchte ich daran Erinnern, dass z.B. RH schon vor SuSE keine mp3-Fähigkeit besaß. Die Implementierung dieser Fähigkeit war bei der jedoch einfach. Warum muß man es den Usern immer so schwer machen?
      Ich habe nichts gegen ogg, aber im Auto oder im DVD-Player im Wohnzimmer gehen die einfach nicht.

      WIXP

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        Von G. W. am Do, 16. März 2006 um 06:21 #
        > Dennoch möchte ich daran Erinnern, dass z.B. RH schon
        > vor SuSE keine mp3-Fähigkeit besaß.

        Ja, die waren ja schließlich auch vorher schon in den USA ansässig.

        > Die Implementierung dieser Fähigkeit war bei der jedoch
        > einfach. Warum muß man es den Usern immer so schwer machen?

        Das verstehe ich nicht ganz. Was ist damit gemeint? Dass es bei der einen Distribution leichter ist als bei der anderen, die MP3-Codecs nachträglich zu installieren? Kann ich nicht ganz nachvollziehen - einfach das gstreamer-plugins-Paket mit dem richtigen Prefix konfigurieren und dann im mad- bzw. lame-Unterverzeichnis make und make install ausführen, fertig.

        > Ich habe nichts gegen ogg, aber im Auto oder im DVD-Player
        > im Wohnzimmer gehen die einfach nicht.

        Geht mir ähnlich.

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          Von fuffy am Do, 16. März 2006 um 08:49 #
          Erst einmal muss libmad installiert sein. id3tag sollte man auch nicht vergessen.
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          Von brum am Do, 16. März 2006 um 08:51 #
          > Kann ich nicht ganz nachvollziehen - einfach das gstreamer-plugins-Paket mit dem richtigen
          > Prefix konfigurieren und dann im mad- bzw. lame-Unterverzeichnis make und make install
          > ausführen, fertig.

          Kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.
          Zumal das einspielen der mp3-unterstützunges durch fertige rpm's und deb's auch für den undedarftesten user kein problem darstellen sollte :-)

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            Von G. W. am Do, 16. März 2006 um 09:08 #
            Das PackMan-Team hat auf die Erstellung von gstreamer-plugins-extra-mad-RPMs aus irgendeinem Grund verzichtet, andere RPM-Quellen mit Multimedia-Paketen für die kritisierte Distribution sind mir nicht bekannt. Warum auch immer - ich finde diesen Weg jedenfalls einfacher, als überall alles durch xine-lib zu ersetzen. Das funktioniert zwar auch, ist aber irgendwie eigenartig, zumal xine-lib als Audio-Engine eigentlich gar nicht so toll ist.

            Wenn man das Source-RPM des gstreamer-plugins-Pakets selber neu baut, bekommt man übrigens auch das gstreamer-plugins-extra-mad-Paket dazu. Das ist in der .spec-Datei alles schon fertig drin und muss nur noch gebaut werden.

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          Von WIXP am Do, 16. März 2006 um 16:05 #
          >Dass es bei der einen Distribution leichter ist als bei der anderen, die MP3-Codecs nachträglich zu installieren? Kann ich nicht ganz nachvollziehen - einfach das gstreamer-plugins-Paket mit dem richtigen Prefix konfigurieren und dann im mad- bzw. lame-Unterverzeichnis make und make install ausführen, fertig.<

          Du kannst es und ich habe es auch so hinbekommen. Aber es gibt doch eine Menge User die das erste Mal eine Distribution installieren und festellen müssen, dass mp3 und eine Menge anderer Dinge nicht von Anfang an gehen. Mit Windows sind die groß geworden, da ist es für die kein Problem bestimmte Fähigkeiten nachzuinstallieren. Wenn die dann aber unter Linux auf ein rpm-Paket klicken und dabei auf einige ungelöste Paketabhängigkeiten hingewiesen werden die noch weitere Abhängigkeiten zu Tage fördern, dann wird es schon zu kompliziert. Aber mp3 war wohl gerade kein gutes Beispiel. Es gibt sicher bessere Beispiele, leider ist mir kein besseres eingefallen. Vielleicht sollte man mal jemanden danach fragen der sich das erste mal Linux installiert hat und feststellt, dass VCD/SVCD, DVD wma, wmv, avi etc. nicht funktionieren.

          Grüße aus Ubuntu, WIXP

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        Von brum am Do, 16. März 2006 um 08:43 #
        > Ich habe nichts gegen ogg, aber im Auto oder im DVD-Player im Wohnzimmer gehen die einfach nicht.

        Bei mir schon ;-)

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        Von fuffy am Do, 16. März 2006 um 08:51 #
        | Die Implementierung dieser Fähigkeit war bei der jedoch einfach. Warum muß man es den Usern immer so schwer machen?
        Sowohl bei SUSE als auch bei RedHat braucht man nur _eine_ zusätzliche Installationsquelle anzugeben, um MP3-Unterstützung nachzuinstallieren (Packman bzw. Livna).
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Von Flexline am Mi, 15. März 2006 um 22:43 #
Das Bessere ist des Guten Feind. Von den vielen community-basierten Distris werden nicht viele überleben. Ich glaube nicht, dass die RH- und SuSe-Gemeinschaften schon so weit gefestigt sind, dass sie denen, die für möglichst wenig Geld möglichst viel Nutzen erwarten, auf Dauer als Alternative erscheinen.

Meiner Meinung nach wird es in diesem Bereich (K)Ubuntu geben und noch einige andere Debian-basierte Distris. Der Rest wird sich nach und nach verabschieden.

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    Von community am Mi, 15. März 2006 um 22:54 #
    du vergisst dass beide von dir genannten distributionen jeweils als testdistribution für die enterprise editionen verwendet werden und deswegen von seiten der firmen auf lange sicht ein interesse daran besteht sie weiter zu leiten.
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    Von LH am Do, 16. März 2006 um 08:09 #
    "Von den vielen community-basierten Distris werden nicht viele überleben"

    Das ist erstmal eine recht unnötige pauschalisierung, da du nicht zwischen Distributionen unterscheidest die von Firmen getragen sind und reinen Community-Projekten. Es gibt kein Grund warum ein Community-Projekt wegen geringer Nutzung eingestellt werden sollte, es entstehen ja keine Kosten durch nicht-Nutzung.

    "Ich glaube nicht, dass die RH- und SuSe-Gemeinschaften schon so weit gefestigt sind, dass sie denen, die für möglichst wenig Geld möglichst viel Nutzen erwarten, auf Dauer als Alternative erscheinen."

    Wieso gefestigt, RH und SUSE bieten die mit ältesten Distr-Linien überhaupt an, wenn die nicht gefestigt sind wer dann? Nur weil bei SUSE jetzt ein Open davor steht wird es ja nicht zu etwas ganz anderem. Und außerdem ist das nicht "wenig Geld" was SUSE und co. haben wollen, sondern garkein Geld. Das sind auch keine alternativen sondern "die originale" welche im Linuxbereich viel geschaffen haben. Ohne RH und SUSE wären GNOME und KDE heute noch nicht annähernd so weit.

    "Meiner Meinung nach wird es in diesem Bereich (K)Ubuntu geben"

    Ich wüsste nicht was nun an Ubuntu so toll sein soll das es alle anderen Verdrängt, am ende ist es auch nur eine von vielen Distries. Ich wüsste auch nicht das der Marktanteil von Ubutunu bereits größer als der von RH, Mandriva, SUSE und co ist.

    "noch einige andere Debian-basierte Distris"

    Unwarscheinlich, schlieslich gibt es Debian bassierte Distries schon seit ewigkeiten und sie haben sich bis heute nicht durchgesetzt, auch nicht gegen Debian selbst das ja zu den großen Distries zählt. Es waren bisher alles Nischendistries.

    "Der Rest wird sich nach und nach verabschieden."

    Dir ist aber schon klar das RH und SUSE/Novell damit ihr Geld mit den Enterprise Distries verdienen deren Technik sie in den freien Distries entwickeln? Warum sollten sie das aufgeben? Es ist ja ein logischer Entwicklungsschritt.

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Von energyman am Mi, 15. März 2006 um 23:08 #
ein weiteres ubuntu Opfer also.

Aber eine Firma hat es nunmal schwer mit einem Projekt zu konkurrieren, das großzügig gesponsort wird und keine Gewinne zu machen braucht.

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    Von TBO am Mi, 15. März 2006 um 23:17 #
    Hat sich Ubuntu denn bereits in Unternehmen nennenswert ausgebreitet (im Vergleich zu anderen Linux-Distris)? Wenn ein paar Geeks und Privatanwender zu Ubuntu wechseln, wird Mandriva das wenig jucken. An denen verdienen sie ja eh kein Geld.
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      Von berndix am Do, 16. März 2006 um 00:15 #
      Dennoch, ich bin auch der Meinung, dass es seit Ubuntu verdammt leise um das ehemalige Mandrake geworden ist. Und da wir schon beim Thema Ubuntu sind: veni vidi vici. :D
      Gruß
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        Von thomas001 am Do, 16. März 2006 um 00:47 #
        oehm genau und ubuntu schafft es mit seiner _enterprise_edition_ mandriva firmenkunden zu klauen? jo ne is klar...

        PS: ubuntu kommt bald auf die bad word liste...

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      Von Random Debian User am Do, 16. März 2006 um 11:03 #
      > Hat sich Ubuntu denn bereits in Unternehmen nennenswert ausgebreitet (im Vergleich zu anderen Linux-Distris)?

      Nein. Aber Canonical arbeitet dran.

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    Von Kai F. Lahmann am Do, 16. März 2006 um 17:02 #
    jip, sehe ich genauso. Ubuntu trägt massiv dazu bei, die (imho längst überfällige) "Entrümpelung" des Marktes von Linux-Distris vorranzutreiben. Mit etwas Glück haben wir dann in einigen Jahren sogar mal eine Distri, die insgesamt genug Marktanteil und Funktionalität hat, um auch mal von den "Normalusern" als ernsthafte Windows-Alternative und nicht nur als Spielzeug wahrgenommen zu werden.
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Von Manfred Tremmel am Do, 16. März 2006 um 01:38 #
Geht es euch anders? Erst stehen sie kurz vor dem Konkurs, von Gläubigerschutz ist die Rede und Spendenaufrufe gehen an die Community. Kurz darauf brummt das Geschäft, schwarze Zahlen werden geschrieben. Schulden abzahlen war wohl nicht so ihr Ding und schon kaufen sie zwei Linux Distributoren auf.
Kann es sein, dass sich Mandr(ake|iva) einfach übernommen hat? Da haben sich schon ganz andere Firmen verkalkuliert, die glaubten unbedingt global Player sein zu müssen.
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Von Daniel Seuffert am Do, 16. März 2006 um 03:28 #
Zuerst verdrängt Linux alle kommerziellen Unices (ja, auch AIX, HP-UX usw. werden eines Tages sterben). Dann konzentriert sich der Enterprise Markt auf 2-3 Firmen, Red Hat, Novell-Suse, Ubuntu so wie es heute aussieht. Und wenn es dumm ausgeht sind es nur 2 Firmen oder gar nur eine.

Exakt genauso wie in anderen Märkten, warum sollte Software auch etwas anderes sein? Entweder es ist eine Ware, dann folgt es den Gesetzen des Marktes oder es ist ein community-Ding.

Nichts neues also.

- Daniel

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    Von LH am Do, 16. März 2006 um 08:13 #
    "Dann konzentriert sich der Enterprise Markt auf 2-3 Firmen, Red Hat, Novell-Suse, Ubuntu so wie es heute aussieht."

    Irgendwie krieg ich langsam einen Ausschlag wenn ich Ubutunu höre ;)

    Mag wohl daran liegn das darum ein so sinnloser Hype wie um Apples IPos gemacht wird. Nichts besonderes, aber alle lieben es.

    Im Enterprise Markt hat Ubutunu noch exakt garkeinen Namen, wenn ist es dort Debian das auch oft eingesetzt wird. Es ist schlieslich ein sehr stabile und verlässliche Distries, SUSE und Red Hat mussten einiges tun um die selbe Qualität zu liefern.

    Da ist für mich sowieso die Frage was Ubutunu außer auf dem Desktop da besser machen will wenn sie eh auf Debian bassieren. Da bleibe zumindest ich lieber beim Original ohne Firma im Background ;)

    • 0
      Von me² am Do, 16. März 2006 um 08:37 #
      Gerade im Enterprise Markt braucht es aber eine Firma im Hintergrund und das kann Debian eben nicht bieten. Die nächste Ubuntu Version (6.06) soll ja ein "Enterprise Release" werden, welches dann 5 Jahre supportet wird und für gewisse Dinge zertifiziert werden soll (LSB, DB2(?) etc.). Könnte mir schon vorstellen, dass da einige Firmen interesse dran haben.
      • 0
        Von me² am Do, 16. März 2006 um 08:43 #
        Edit: "Interesse".

        PS: Ubuntu ist mehr als nur ein Hype, kenne viele die es dank Ubuntu geschafft haben auf Linux umzusteigen (inkl. mir). Hatte vorher schon SuSE, Debian und Knoppix getestet aber erst ab Ubuntu 5.04 hab ichs dann geschafft. Mittlerweile habe ich gar kein anderes OS mehr. Mag auch an der guten und großen Community liegen.

        • 0
          Von DerLeut am Do, 16. März 2006 um 16:00 #
          es gibt immer für jeden eine erste distribution.
          bei mir war es dld, die erste welche damals (98) mein notebook unterstützte.
          nach dessen aufkauf von redhat musste ich auch probieren, bis ich auf die mandrake kam.
          zwischedurch hatte ich, wie viele andere vielleicht auch , eine debian-phase. ist auch für server voll berechtigt - und dies ist auch die einzige distrie, wo ich weiss, was ich tue ;-)

          - have a lot of fun -

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        Von fuffy am Do, 16. März 2006 um 09:40 #
        Gerade im Enterprise Markt braucht es aber eine Firma im Hintergrund und das kann Debian eben nicht bieten.
        Dafür können und sollen andere Unternehmen einspringen. Da wäre z.B. www.open-os.com

        LSB, DB2(?) etc.
        Hat Ubuntu denn schon das Runlevel-Management Debian-inkompatibel gestaltet?

      0
      Von Banana Republic am Do, 16. März 2006 um 08:47 #
      > Da ist für mich sowieso die Frage was Ubutunu außer auf dem Desktop
      > da besser machen will wenn sie eh auf Debian bassieren

      Der alte Witz unter Debian/Ubuntu-Fans: Was hat Ubuntu, das Debian
      nicht hat? Releases!

      Im Ernst, regelmaessige Releases, gepaart mit langem Support, werden
      die Ubuntu Enterpriseversion auch in Firmen verbreiten. Ich erwarte
      in absehbarer Zeit Serversysteme mit vorinstalliertem Ubuntu. En masse!

      0
      Von zyta2k am Do, 16. März 2006 um 09:06 #
      Im Enterprise Markt hat Ubutunu noch exakt garkeinen Namen, wenn ist es dort Debian das auch oft eingesetzt wird.

      *hüstel*
      LH, äääm, bis anhin hab ich relativ viel von dir gehalten. Aber im ENTERPRISE Sektor kommt Debian nicht an RH oder SuSE ran.

      Als Beispiel: Schau mal auf was VMWARE Zertifiziert ist. Oder ORACLE, oder LEGATO, oder oder.
      SUSE und RH sind bestimmt dabei. Debian nicht.

      In Firmen ist es aber EMINENT wichtig Zertifizierte SW zu benutzen.

      Es ist schlieslich ein sehr stabile und verlässliche Distries,

      Ist es. Ich war 5 Jahre lang Debian Anhänger und bin nur beruflich auf eine andere Schiene gelangt...


      SUSE und Red Hat mussten einiges tun um die selbe Qualität zu liefern.

      Das wiederum ist einfach nur billiger FUD.

      Ich kann zwar nur für die RHEL Sprechen, aber die sind Qualitativ 1A.


      LH, bitte das nächste mal Objektiv und nicht Subjektiv ^^

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        Von Random Debian User am Do, 16. März 2006 um 11:11 #
        > Aber im ENTERPRISE Sektor kommt Debian nicht an RH oder SuSE ran.

        Das liegt aber nicht an der Qualitaet von Debian, sondern ausschliesslich am Geld, das man fuer Zertifizierungen ausgeben muesste.

        > In Firmen ist es aber EMINENT wichtig Zertifizierte SW zu benutzen.

        Nein, ist es nicht. Das Geruecht haelt sich aber hartnaeckig.

        • 0
          Von zyta2k am Do, 16. März 2006 um 11:24 #
          >> In Firmen ist es aber EMINENT wichtig Zertifizierte SW zu benutzen.
          >Nein, ist es nicht. Das Geruecht haelt sich aber hartnaeckig.

          Schau mal.

          Beispiel:
          Bei uns hauts ein System um die Ohren. Das Ding wurde mit LEGATO gesichert (weil die komplette Firma mit LEGATO arbeitet - und das auf allen Systemen und OS'es). Nun gehts ans restoren. Wir haben einen Supportvertrag mit LEGATO und das Ding lief auch mit einigen kniffen unter Debian.
          Leider gibt es beim restoren ein Problem. Und zwar (Annahme) auf LEGATO Seite, d.h es hat zwar effektiv nichts mit Debian zu tun, aber auf dem Taperobo wurde ein File gemüllt (wieso auch immer).

          Da kommen die von LEGATO und sagen: "Tja, wir supporten keine Debian-Clients."

          Und wir sitzen da OHNE Support und ohne ein Backup das brauchbar wäre.

          Hier von Gerücht zu sprechen zeugt von Unwissen.

          • 0
            Von LH am Do, 16. März 2006 um 12:31 #
            Das ist aber kein Problem das nur Debian hat, es gibt auch genug Software die nur für RH zertifiziert ist aber nicht für SUSE, trotzdem ist der SLES eine echte Enterprise Distrie.

            Wenn ihr Software einsetzt die nicht für eure Plattform (egal ob Debian, Ubuntu oder was auch immer) einsetzt ist das nicht der Fehler der Distrie sondern eurer Verträge :)
            Und es wäre mir neu wenn ubuntu bereits für mehr Programme zertifiziert ist als Debian, für das es übrigens auch massig kommerziellen Support gibt.

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              Von zyta2k am Do, 16. März 2006 um 12:57 #
              Wenn ihr Software einsetzt die nicht für eure Plattform (egal ob Debian, Ubuntu oder was auch immer) einsetzt ist das nicht der Fehler der Distrie sondern eurer Verträge:)

              Ich denke kaum, dass Firmen wie ORACLE, EMC & Co. hergehen und "Spezialverträge" abschliessen ;-)

              Fakt ist nunmal, dass man bei grösseren Betrieben (mit Datenmengen in TeraByte) der Support und die Zertifizierungen sauber eingehalten werden müssen !

              Nur so kann man die SW-Hersteller zwingen ihren Hintern zu bewegen und ist selber am längeren Hebel.

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                Von LH am Do, 16. März 2006 um 13:36 #
                "Ich denke kaum, dass Firmen wie ORACLE, EMC & Co. hergehen und "Spezialverträge" abschliessen"

                Kommt auf die Größe der Firma an, wenn BMW Debian einsetzen will wird Oracle mit sicherheit sehr gerne auch Sonderverträge machen.

                So fängt für dich Enterprise an?

                Bei Mittelständigschen Unternehmen? Die sind mit extranbietern die Haften oft sowieso besser bedient, welche wiederum als Schnittstelle zum eigentlichen Anbieter fungieren und die Verwaltung übernehmen. Da lässt sich in den verträgen dann auch eine Haftung festlegen.

                Und wenn die Firma sehr groß ist und das Auftragsvolumen ausreicht bewegen sich auch Oracle und co.

      0
      Von Daniel Seuffert am Do, 16. März 2006 um 11:06 #
      Es tut mir leid, wenn dir der hype um Ubuntu auf die Nerven geht, aber ich darf dir versichern, daß du nicht allein bist, ich kann es auch nicht verstehen ;)

      Tatsache ist der zweite Teil meiner Aussage, der die Erklärung für den hype liefert und den du geflissentlich nicht erwähnt hast. Hinter Ubuntu steckt Geld und ein professionelles Marketing, welches jeglichen Bezug zum "Produkt" tunlichst vermeidet, wenn es denn irgendwie geht. Schau dir die Unterlagen der Leute an, z.B. die flyer oder die Pressemitteilungen, dann verstehst du, was ich meine.

      Wie bereits in anderen posts erwähnt bietet Ubuntu eine 5-jährige "Wartungsgarantie" demnächst. Das ist vielleicht für dich und andere völlig irrelevant, für Firmen spielt es aber eine Rolle. Und glaube mir: Wenn Shuttleworth eine Organisation mit Hotline und dergleichen etabliert mit professionellen Beratern vor Ort usw., dann wird er z.B. dein offensichtlich geliebtes Debian weit aus dem Felde schlagen. Red Hat und Novell-Suse machen es doch schlagend vor, oder glaubst du, daß die bei Firmen so erfolgreich sind, weil ihre Distribution soviel besser ist als Debian?

      Ich betrachte als Nicht-Linux-Nutzer das Ganze mit gehörigem Abstand, ich hege weder für die eine noch die andere Seite irgendwelche Sympathien und schon gar nicht für die erwähnten Firmen, ich stelle nur nüchtern fest.

      Grüße, Daniel

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        Von thomas am Do, 16. März 2006 um 15:22 #
        Irgendwo hat Daniel recht.
        Hier geht es nur ums Geschäft.
        Für den Heimbenutzer muss ich ein wirklich gutes System zusammenstellen, welches sich ohne viel Herumgeschraube produktiv nutzen lässt und dem Hype des Multimediagötzen entspricht.
        Im Firmenbereich biete ich Support - der bringt nebenbei Geld. Auch ist eine weit kleinere Durchsetzung mit unterschiedlichster Hardware vorhanden, was das Problem auch wieder eingrenzt.
        Ein gut konfiguriertes System für ein schmales Band an Clients durch einen bezahlten Mann erstellt läuft rund auf vielen Maschinen.

        Bei dieser Art von Geschäften kann die "Community" eigentlich nur auf der Strecke bleiben, oder mit Nischenprodukten das Auslangen finden. Gibts die Communtiy in der alten Form überhaupt noch, nachdem sich die Geier der Geschäftswelt auf Linux gestürzt haben? ;-)

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