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Thema: Real SB testet Linux

95 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von /dev/urandom am Mo, 27. März 2006 um 16:08 #
für Akademiker und Genies mag Linux attraktiv sein, jedoch rat ich jedem Durchschnittsmensch davon ab. Der User will ein System das tut ohne Docs zu lesen. Wenn schon Informatiker Probleme mit der Commandline haben... wie soll die Hausfrau solche kryptische Syntaxen lernen?
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    Von lutz am Mo, 27. März 2006 um 16:09 #
    vielleicht ist linux mal eine alternative zum kochen *g*
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      Von patrick am Mo, 27. März 2006 um 23:27 #
      Es soll auch Leute geben, die Auto fahren können, ohne die Ventilsteuerung einstellen zu können, oder die Wartungsarbeiten einer Inskpektion durchführen zu können. Geschweigen denn ein Auto konstruieren und bauen können.

      Die Installation und Wartung eines Betriebssystems ist etwas anderes, als die Benutzung. Auch bei Windows gibt es viele Benutzer, die an der Installation scheitern. Deshalb ist Windows ja meist auch vorinstalliert.

      Ein Knoppix ist mindestens genauso schnell auf der Platte wie ein Windows XP. Die Technik unter der Motorhaube ist bei Windows XP nicht minder kompliziert. Nur schwerer zu erreichen.

      Wenn man wirklich etwas verändern will, dann sind die regedit Orgien unter Windows um einiges schlimmer als das Editieren von Konfigurationsdateien unter Linux mit dem Texteditor

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        Von ich am Di, 28. März 2006 um 10:24 #
        Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Bei Linux kann & darf ich nur einfach unter die Motorhaube sehen. Deswegen ist Gentoo für mich wie für andere das Motorrad/Autotuning.
        Und ja, wenn Windows mal wieder BLAU macht, dann weint der unbedarfte User und ruft nach einem Techniker.
        Obwohl ich vermute, daß, wenn einige Leute z.B. auf sowas stoßen wie "Suse kann aus Softwarepatent-Hinweis-Aktions-Gründen" keine MP3s abspuielen, die Leute dann rummotzen, daß Linux unfähig seie und dgl. - ohne natürlich sich mit dem eigentlichen Hintergrund der Aktion zu befassen. Oder daß man für DVDs womöglich was nachinstallieren muß (libdvdcss), oder daß eben nicht alles out-of-the-box läuft weil HW-Hersteller keine specs rausrücken.
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    Von Marco am Mo, 27. März 2006 um 16:19 #
    Geh wo du wohnst ... tztztz
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    Von lilili am Mo, 27. März 2006 um 16:21 #
    Ich rate dafür jedem Durchschnittsuser von Windows ab. Das tut selbst wenn man DOCs liest nicht was man ihm sagt. Wenn schon Informatiker Probleme mit der ordnungsgemäßen Funktion haben ... Wie soll die Hausfrau das lernen?

    Die Hausfrau kommt unter Linux wohl kaum dazu die Kommandozeile zu bedienen. Das macht schon derjenige der ihr den Rechner hinstellt. Im Übrigen hat Linux nach der Installation den Vorteil dass es läuft und läuft und läuft ... Im Gegensatz zum Betrübssüschdem des Weltmarktführers

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    Von sono am Mo, 27. März 2006 um 16:23 #
    Von welchem Linux reden wir denn?

    Bei den aktuellen Distributionen kann man alles machen, ohne jemals etwas von der Kommandozeile gehört zu haben.
    Software installieren auf Knopfdruck und starten über ein Menu.

    Je nach Distribution gibts grafische Verwaltungsoberflächen mit denen man eigentlich alles machen kann was ein Standartuser benötigt.
    Das muss man unter Windows auch alles erst mal lernen.

    Das Linux schwer zu bedienen wäre ist ein veraltetest Vorurteil. Wenn jemand frisch mit Computern anfängt wird er sich genau so schnell, oder langsam unter Linux zurechtinden wie unter Windows.

    Allerdings, wenn man einen Spiele Computer haben will, oder spezielle Software verwenden möchte die es offiziell nur für Windows gibt , dann wird man mit Linux nicht glücklich. Jedes Os hat seine Stärken und Schwächen, bzw Gebiete für die es geeignet ist, und welche für die es eher weniger geeignet ist.

    Es kommt immer drauf an was man machen möchte.

    Kleiner Tipp. Eine Pauschale, nicht differenzierende Aussage zu einem Thema ist zu 99,9 % immer irgendwo falsch.

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      Von mazzen am Mo, 27. März 2006 um 16:38 #
      Auch wenn ich es wirklich schön finde, das Linux mehr Beachtung geschenkt wird, befüchte ich aber doch große Akzeptanzprobleme. Wenn ich mich richtig erinnere, musste ich die Videocodecs manuell und auf der Konsole nachinstallieren.
      Und da glaube ich schon, das sich damit "nur Windowsgewohnte" schwertun werden. Oder funktinoiert das bei Linspire schon auf Anhieb?
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        Von mbasit77 am Mo, 27. März 2006 um 17:17 #
        Unter SUSE 9.3 habe ich über Online-Update 4 Multimedia-Pakete installiert, welche die meisten gängigen Audio- und Videocodecs enthielten. Dazu waren nur ein paar Mausklicks erforderlich. Wie es unter anderen Distries ist, das weiss ich leider nicht.
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        Von zettberlin am Mo, 27. März 2006 um 23:18 #
        >Oder funktinoiert das bei Linspire schon auf Anhieb?

        Ja - einer der wenigen echten Vorteile von Linspire, die gängigen proprietären Codecs sind legal lizenziert vorinstalliert, DVD, MP3 und Co sind kein Problem.

        Davon ganz abgesehen: ich installiere die Win32codecs schon seit Jahren via Yast, Synaptic oder RPMDrake per Mausklick...

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        Von Alex am Di, 28. März 2006 um 10:26 #
        > Wenn ich mich richtig erinnere, musste ich die Videocodecs manuell und auf der Konsole nachinstallieren.
        > Und da glaube ich schon, das sich damit "nur Windowsgewohnte" schwertun werden. Oder funktinoiert das bei Linspire
        > schon auf Anhieb?

        ja, bei den meisten distributionen muss man sie nachinstallieren, das hat vor allem rechtliche gründe und wird sich wohl auch nicht so schnell änderen. aber für fast alle distributionen gibt es auch fertig pakete die man mit wenigen klicks installieren kann.

        ich finde es immer komisch dass bei linux nach der installation immer _alles_ funktionieren soll, um mit windows in konkurenz treten zu dürfen. doch bei einer klassischen windows installation funktioniert in der regel mal gar nichts. wie viele hardwarekomponeten funtionieren nach einer nackten windows installation? wieviele codecs kann man abspielen? wie viele anwendeungen installieren? ...

        ich kann dem vorposter sono nur zustimmen. nicht alles ist perfekt unter linux, doch die zeit wo es nur für akademiker und genies zu benutzten war ist mittlerweile vorbei. ich hab auch schon mehrere klassische "anwender" (die einen PC einfach nur benutzen wollen) mit linux in kontakt gebracht, und keiner hat es bereut. die desktops sind in der regel einfacher zu bedienen als der windows desktop. für problemkinder wie windows software kann man immer noch windows auf einer 2. partition installiert lassen.
        nach meiner erfahrung findet linux bei den anwendern sogar große akzeptanz, den meisten ist es egal womit sie ihre anwendungen starten, und ein umfangreiches, legales und gratis softwareangebot nehmen die meißten positiv auf. wo die akzeptanz noch immer fehlt sind die soft- und hardwarehersteller. solange die masse der software die bei MM usw. verkauft wird nicht unter linux läuft werden die anwender auch probleme damit haben.

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          Von Barkpingu am Do, 30. März 2006 um 17:24 #
          Ich erinnere mich, wie mein Vatter schier verzweifelte, als ich ihm sein völlig zerschossenes Windows aufm Notebook neu installierte...
          Treiber hab ich noch geregelt, aber es gab ca. 7 CDs mit Programmen die noch drauf mussten...

          .. da finde ich es doch angenehmer, das ich nach ca. 45min (etwas älterer Rechner) mit Ubuntu direkt loslegen kann - keine Treiberfrimmeleien, keine DJ-Klick-Orgien, paar Stunden ins Netz und das System ist aktuell. Fehlende Programme sind schnell nachinstalliert...

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    Von Torsten am Mo, 27. März 2006 um 17:15 #
    "Der User will ein System das tut ohne Docs zu lesen."

    Schöner Anspruch. Das gibts aber leider nur sehr eingeschränkt. Wenns über die Funktionalität eines Multimedia-Frontends hinausgeht und vielleicht sogar Treiber zu installieren sind, sind Grundverständnis und Anleitungen nicht verzichtbar. Jedenfalls kenne ich kein System, das dem auch nur nahe käme.

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    Von dummbatz am Mo, 27. März 2006 um 18:13 #
    selten so gelacht.....
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    Von anonymous am Di, 28. März 2006 um 08:32 #
    die meisten Typen, die laut meckern, dass Linux doch "vieeel zu schwer" zu bedienen sei, haben sich einmal auf Win eingewöhnt, danach keine Lust mehr, sich umzugewöhnen, definieren (aus der selben Faulheit heraus) einfach Win als das benutzerfreundlichste wo gibt, und da Linux nicht wie Win ist, ist es halt viel zu kompliziert, basta! Denn wer glaubt, dass die Kommandozeile schwer und das Editieren von Konfig-Dateien kompliziert sei, dürfte bei Win, seinen verschachtelten Reitern, seinen unklaren Permissions und der kryptischen registry schon die arge rosa Brille aufhaben.

    Aber das Verhalten habe ich in der Vergangenheit öfters mal gehabt, prominentes Beispiel: RPN-Rechner. Die ersten Reaktionen waren immer "bääh, vieel zu kompliziert, vieel zu umständlich, nee, das mag ich nicht, ich will meine einfachen Klammern und das Gleichzeichen zurück", schon nach 10 Sekunden dachten die Leute, es genau beurteilen zu können. Ist anders, ist schlecht, fertig. Dass die wenigen, die sich doch aufgerafft hatten, nach etwas längerer Zeit als nur 10 Sekunden regelrecht begeistert waren von RPN, weil es im Gegensatz zum gewohnten Taschenrechner exakt so funktioniert, wie man auch im Kopf eine Gleichung lösen würde, diese gesammte RPN also dem menschlichen Denkfluss viel näher kommt, unter'm Strich also eigentlich viel einfacher ist als die klassische Rechnernotation, so weit wollen die Kritiker einfach nicht denken. Und ich schätze, bei Win vs. dem ach so schweren Linux ist's das gleiche Symptom.

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    Von /dev/germanium-nicht-dumm am Di, 28. März 2006 um 09:08 #
    wolte mich erst über dein Kommentar aufregen .... habe mir aber dann dein Bild angeschaut ... und habe es gelassen .... www.noweb.org/oldimage/war/DEBIL.JPG ... hast dein rechner auch bei Aldi gekauft he ? ... na ja bei der Pizza Studie warste auch dabei ... ein ex. Volk von Dichtern und Denkern ... das zur Habmurger und Pommes e(fre)ssern geworden ist, ohne eigene Identität ... was will man da erwarten ? ...

    na denn Gruß an die M$-Seckte, Big-Guru B.Gattes und seine Jünger

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    Von Walter J. Ferstl am Di, 28. März 2006 um 09:51 #
    Wohingegen praktisch alle Windows-benutzenden Hausfrauen in ihrer freien Zeit ihre Registry editieren. Da soll es in größeren Städten schon eigene Kränzchen geben...

    Im Ernst jetzt: Das ist doch die Zielgruppe, die auch Windows nur als vorinstalliertes System nutzt (nichts dagegen zu sagen übrigens). Mit einer vorinstallierten Linux-Distribution samt grafischer Oberfläche kämen die meisten der "Windows-vorinstalliert"-Benutzer auch ohne weiteres klar. Linspire dürfte da schon mit dazuzählen, ebenso wie SuSE, Ubuntu, Fedora, Xandros, Yellow Dog, Libranet etc.

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      Von Bart am Di, 28. März 2006 um 10:59 #
      Meine Frau die früher nichts mit PC's zutun hatte, geschweige denn mit Linux, nutzt heute nur noch Linux und wenn sie echt mal vor einen Problem steht, fragt sie mich oder www.google.de

      Also ich halte es für ein gerücht das Linux nichts für die breite Masse ist...aber sowas kann auch nur von einem Windows Nutzer kommen :P

      Greetz
      Bart

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    Von PiccoloSan am Di, 28. März 2006 um 13:15 #
    Moin,

    also meine Mutter (Hausfrau) kommt sehr gut mit Ihrer Ubuntu Installation klar! Neulich fragte Sie mich, ob Sie denn alles richtig machen würde, wenn Sie die ganzen Updates installiert!

    Ich finds klasse!
    Grüße

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    Von Bill Gates am Di, 28. März 2006 um 17:00 #
    Nein was ich hier doch schönes seh!
    Meine lieben Fans,ich bin ja so glücklich,dass Ihr euch so
    für DOS und meinen Windowmanager einsetzt,
    ich hätte da eine Bitte an euch:
    Zieht euch aus,kommt nackt nach Redmond geflogen und
    erzählt auf dem Weg allen Leuten,dass Ihr Prievataphäre
    und Demokratie so sehr hasst,dass Ihr eure Computer da
    gegen opfert.Dann zieht hier durch die Stadt und
    schreit:"HEIL BILL"
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    Von thomas gruschka am Di, 28. März 2006 um 20:38 #

    Ich Frage mich ob dieser Satz gesponsert wird.
    ... für Akademiker und Genies mag Linux attraktiv sein, jedoch rat ich jedem Durchschnittsmensch davon ab.

    Gruß
    Thomas

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      Von Jehu am Mi, 29. März 2006 um 07:53 #
      ... für Akademiker und Genies mag Linux attraktiv sein, jedoch rat ich jedem Durchschnittsmensch davon ab.

      Mal ehrlich: um Windows und Linux administrieren zu können, braucht man Ahnung. Die hat der Durchschnittsanwender eben nicht.
      Will man mit beiden einfach nur arbeiten, geht das ganz ausgezeichnet.

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    Von Micha am Do, 30. März 2006 um 15:37 #
    > Der User will ein System das tut ohne Docs zu lesen.

    Genau, das sehe ich ständig bei meinem Papa, der wegen jedem Problem mit Win XP bei Sohnemann anruft. Nächstes mal werde ich ihm infach sagen: "Papa, dein System tut doch ohne Docs zu lesen, was willst du eigentlich?" ;-)

    Micha

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Von Matt am Mo, 27. März 2006 um 16:14 #
Hui, da bin ich ja mal gespannt!
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Von patrick am Mo, 27. März 2006 um 16:37 #
"Das Angebot kam zustande, weil die Fachabteilungen in den Ost-Warenhäusern danach verlangt haben."
-> Toll!

Aber 256MB Speicher sind viel zu wenig. Da kannst du das arbeiten mit dem vorinstallierten OOo, Firefox, KDE & Co aber gleich wieder vergessen :(

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    Von goose am Mo, 27. März 2006 um 16:42 #
    Naja, ich habe schon OpenOffice 2.0.2 ohne Java mit 124 MB laufen, und konnte sogar damit arbeiten.

    Mandriva 2006, IceWm auf einem Dell Optiplex GX115.

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    Von lilili am Mo, 27. März 2006 um 16:44 #
    Ich finde die Ausstattung des Rechners auch äußerst mager. 256 MB RAM und nur 40 GB HD. Aber ich habe einen 800 Mhz Rechner mit 196 MB RAM und da kann man durchaus ganz gut mit OOo, SeaMonkey und KDE & Co arbeiten.
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      Von Philipp am Mo, 27. März 2006 um 19:02 #
      Meiner hat zwar 1,2GHz aber auch nur 196K RAM.

      Das geht astrein, ist zwar kein Renner aber zum arbeiten selbst ist das kein Prob.

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        Von suppi am Mo, 27. März 2006 um 23:20 #
        Klar KANN man mit 256 MB arbeiten....aber was wird denn passieren..die Leute die diese magere Ausstattung kaufen schielen doch sofort auf den Kollegen mit Windows. Jo..hat vielleicht 512 MB eingebaut...die in dieses Angebot allemale sollten, dafür wird er neidisch rübersehen das alles DEUTLICH flüssiger arbeitet als mit dieser Kiste die dort angeboten wird.
        Also ich weiß sehr wohl wie es sich "anfühlt" mit 256 MB und zb. 2 Ghz CPU und zb. Suse und KDE. Wie ich schon schrieb..ja man kann damit arbeiten, aber Spass macht es nicht.
        Wer möche heute denn bei einem neuen Rechner mehr als 3-4 Sekunden warten
        bis die Applikation gestartet ist?
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    Von Kai F. Lahmann am Mo, 27. März 2006 um 16:58 #
    irgendwie wird Linux sowieso nur für Billigst-PCs genommen. Wieso bringen die nicht mal einen normalen Rechner und auch mit einer normalen Distri?
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      Von Mark am Mo, 27. März 2006 um 17:49 #
      Das sind doch erst die ersten Gehversuche.
      Der Vorteil liegt in den eingesparten Lizenzkoste (von Windows) und vielleicht in geringeren Hardwareanforderungen.
      Zum normalen "Officen" reicht die Hardware allemal.

      Wenn der Test erfolgreich verläuft wird es auch bessere Rechner mit Linux geben.

      Drücken wir mal alle die Daumen.

      Firmen "Stehen" auf kommerzielle Produkte (aus vielerlei Gründen, die nicht immer blödsinnig sind). Daher Linspire. Ich denke das die billiger als Red-Had oder Suse ist.

      Schöne Grüße

      Mark

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        Von dummbatz am Mo, 27. März 2006 um 18:20 #
        Nun, ich befürchte eher das Gegenteil.
        Man sieht die Ausstattung des Rechners und denkt "hä? blos 256 MB RAM und nur 40 GB HD? Was soll ich denn damit, kann ja nichts taugen."
        Dann kauft es keiner und die von REAL denken es läge daran das Linux installiert ist.
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          Von düse am Mo, 27. März 2006 um 19:22 #
          Sorry aber für ein Desktopsystem absolut ausreichend, was erwartest du für 299 Euro? Mal überlegt was eine elektrische Schreibmaschine kostet? Ich denke es gibt eine breite Mehrheit die mit ihrem Computer genau drei Dinge tut: Email, Web surfen und Briefe schreiben. Schon mal diese zusätzliche Software installieren fällt bei vielen flach. Viele Benutzer haben nämlich schon mit den oben genannten Dingen Probleme. In diesem Niedrigpreissegment kann und will MS zur Ziet nicht landen, allein der Preis für Windowslizenzen macht dies unmöglich. Ich bin mir auch relativ sicher das von MS nichts mehr kommt. Wiliam Henry hat sich seine goldene Nase verdient und wird die Monopolstellung bis zuletzt auskosten und anschliessend in Rente gehen. Das ist sein gutes Recht und ich würde es ebenso machen. Windows ist nicht mehr reformfähig da wird auch kein Vista helfen, vor allem geht es schon lange am Anwender vorbei. Die Funktionalität von Win95 ist für viele PCs voll ausreichend und Linux kann genau das leicht bieten und zwar zum Nulltarif! Immerhin kann mit ausreichend Erfahrung ein Linux installieren das gute 3 Jahre ohne Updates auskommt, sicher nicht perfekt, aber der Anwender ist glücklich wenn er nicht alle 3-6 Monate ein SP installieren muss, er kauft sich lieber alle 2-3 Jahre einen neuen Billig-PC.
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        Von Peter M. am Di, 28. März 2006 um 10:40 #
        Ich weiß zwar nicht welchen Rabatt Real bei Linspire aushandeln konnte, aber viel billiger als mit Windows XP wird es auch nicht sein.
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      Von clausi am Mo, 27. März 2006 um 17:53 #
      Ich glaube, weil der relative Anteil der Lizenzkosten von Microsoft Windows keinen wesentlichen Unterschied macht, wenn es um einem Rechner im normalen Preissegment geht.

      Im unteren Preissegment ist Linux Mittel zum Zweck um die 299,- Euro oder 249,- Euro Grenze noch irgendwie zu schaffen, bei gleichzeitig einigermaßen akzeptabler Rechnerausstattung.

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    Von Wolle am Mo, 27. März 2006 um 17:10 #
    > Aber 256MB Speicher sind viel zu wenig. Da kannst du das arbeiten mit dem vorinstallierten OOo, Firefox, KDE & Co aber gleich wieder vergessen:(

    Ab 196 MB kann man mit KDE und Openoffice arbeiten - auf mehreren Rechnern habe ich das so installiert. In die verbleibenden 64 MB passt der Firefox rein. Wo ist also das Problem?

    Für 300 Euro ist das doch ein akzeptables Angebot, auch wenn die Distri Müll ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Linspire#Kritik

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      Von Mark am Mo, 27. März 2006 um 17:55 #
      > Ab 196 MB kann man mit KDE und Openoffice arbeiten [...]

      Es geht schon ab 128 MB.
      Habe hier einen PII 500MHz mit 128MB Speicher für Officeanwendungen.
      Läuft schnell genug. OO arbeitet Problemlos und flüssig.
      Einzig ein Dokument mit einer Seite aber über 100 Bildern braucht sehr lange zum Drucken.
      Beim Wechsel zwischen großen Programmen muss man mit ca. 2 Sekunden Wartezeit leben.

      Ich habe immer ein aktuelles Kanotix darauf installiert. Gefühlsmäßig wird es mit jeder Generation etwas schneller.

      Gruß

      Mark

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    Von düse am Mo, 27. März 2006 um 19:14 #
    also bitte firefox bleibt auch bei extremer benutzung unter 150 MB, OpenOffice belegt 50Mb gibt zusammen 200Mb dan sind noch 56Mb für das System, reicht doch! Ich habe jahrelang mit 256 Mb gearbeitet ohne das der Swap benutzt wurde, mit OpenOffice und Firefox, allerdings auf Slackware (10, 10.1 und 10.2), aber soviel mehr speicher wird debian ja auch nicht brauchen?
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    Von Lars am Di, 28. März 2006 um 01:48 #
    > Aber 256MB Speicher sind viel zu wenig.

    Mein alter P3 800, der bei mir zu Hause als bessere Schreibmaschine für meine Kinder dient, hatte lange Zeit auch nur 256MB drin und selbst Suse 10.0 lief ordentlich, als ich dann einen zweiten Riegel reingestopft habe, war außer bei exzessiven Arbeiten (10 Bilder von der Digicam in Gimp geladen und daneben noch OOo oder so), kein großer Unterschied zu merken. Bei Dapper ist das anders, da ist zwar so schon einen Tick schneller, aber offenbar sind die Vorgaben für das Speicherhandling anders, man merkt einen deutlicheren Unterschied.
    Also, auch mit 256MB kann man ordentlich arbeiten, zumindest was Büro und Web betrifft.

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Von allo am Mo, 27. März 2006 um 16:56 #
Ubuntu wäre eine bessere Wahl gewesen
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    Von fuffy am Mo, 27. März 2006 um 17:37 #
    Linspire zahlt Lizenzgebühren für die Codecs und es gibt einen legalen DVD-Player.
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    Von G. W. am Mo, 27. März 2006 um 23:00 #
    Siehst Du, und genau deswegen kommt OEM-Linux nicht in die Gänge: Weil die Zielgruppe, die sowieso schon klein ist, in Dutzende von Unterzielgruppen aufgespalten ist, die sich alle dadurch auszeichnen, dass jede eine andere Distribution für die bessere Wahl hält. Deswegen ist es kaum möglich, ein Angebot zu machen, das zur Nachfrage passt.

    Man sollte es so machen wie HP und Dell: Einfach irgendein FreeDOS/OpenDOS/wasauchimmer drauf und dann die Kunden ihr Lieblingslinux selbst installieren lassen. Anders sind die sowieso nicht zufriedenzustellen. Mal ist es die Distribution, mal die Partitionierung, mal der Paketmanager, mal der Desktop - es ist zwecklos.

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      Von Aladin am Di, 28. März 2006 um 03:59 #
      Stimmt genau,

      95% der Linuxfans installieren doch sowieso ihre Lieblingsdistribution (SUSE, Fedora, Ubuntu etc). Im Grunde genommen könnte man den Rechner komplett ohne OS liefern (oder mit eingelegter Knoppix CD), dann würde er vielleicht sogar noch 5 Euro billiger ...

      Nur meine 2ct

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        Von Mark am Di, 28. März 2006 um 13:21 #
        Der Rechner ist aber nicht für Linuxfans gedacht.
        Wer ein "Fan" im Bereich Computer/Software ist, kauft sich bessere Rechner.
        Dieser Rechner ist für Leute die den klassischen Dreisprung wollen:
        Surfen
        Mailen
        Briefchen schreiben

        Vielleicht noch mal nen nettes MP3 anhören.

        Diese Leute wissen meistens nicht was ein Betriebssystem ist (muss man auch nicht wissen!).

        Gruß
        Mark

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      Von Alex am Di, 28. März 2006 um 13:32 #
      > Man sollte es so machen wie HP und Dell: Einfach irgendein FreeDOS/OpenDOS/wasauchimmer drauf und dann die Kunden
      > ihr Lieblingslinux selbst installieren lassen.

      das wäre zumindest schon mal eine bessere lösung als windows mit jedem komplettsystem kaufen zu müssen.

      trotzdem würde ich es besser finden wenn man eine linux distribution vorinstallieren würde. welche das ist, ist mehr oder weniger egal. der hersteller soll sich eine aussuchen welche seiner meinung am besten in produktlinie passt. für diese distribution wäre es natürlich optimal wenn es vom hersteller support gibt. so hätte auch der nicht linux-"guru" die möglichkeit das vorinstalliert OS zu verwenden und bei auftretenden fragen einen ansprechpartner. der standard käufer würde merken dass es alternative möglichkeiten zu windows gibt, und es wäre für ihn nicht nur ein komplettsystem wo man windows extra "kaufen" (möglicherweise auch kopieren) muss.

      dass sich der langjährige linux nutzer möglicherweise nicht mit der vorinstallieren distribution zufrieden gibt kann sowohl dem hersteller als auch dem linux nutzer egal sein. für den hersteller ist das ein kunde weinger der den support in anspruch nimmt, aber der kunde weiß trotzdem dass die hardware problemlos unter linux läuft, und kann sich jederzeit die linux-distribution seiner wahl installieren (möglichweiser mit kleinen anpassungen).

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        Von blah am Di, 28. März 2006 um 17:33 #
        (K)Ubuntu Dapper Drake drauf, shared memory auf 16MB stellen und das Teil läuft. Eben ausgetestet, Linspire kommt mir doch zu behäbig daher. Witzig: Nero für Linux ist vorinstalliert, aber kein Brenner an Bord.
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Von furanku am Mo, 27. März 2006 um 17:03 #
Ich vermute mal, daß das eher "Kinderzimmer PCs" werden, auf denen dann ganz schnell ein Windows vom Freund landet. Zumindest glaube ich nicht, daß Supermarkt-Billig-PC Kunden im Osten die Early Adoptors unter den Computernutzern sind.
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    Von Keno am Mo, 27. März 2006 um 17:46 #
    Ob Osten oder Westen ist doch wohl völlig egal. Wichtig ist aber: Diese PCs werden ohne Windows geliefert. Das ist schon mal ein Erfolg. Und billiger sind sie dadurch auch. Ich bin dafür, dass das Schule macht.
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Von Marcus Fihlon am Mo, 27. März 2006 um 17:05 #
Eine 40 GB Festplatte und nur 256 MB RAM für 299 Euro? Für den gleichen Preis bekommt man schon einen AMD Sempron 2.800+ mit 64 Bit, 512 MB Arbeitsspeicher, eine 80 GB Festplatte und DVD-Laufwerk mit vorinstallierter Linux-Distribution nach Wahl. Real darf sich da ruhig etwas mehr anstrengen, ein so schmal ausgestattetes System wird wohl kaum ein Verkaufsschlager werden und den Kunden viel Freude bereiten...

Marcus

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    Von Mark am Mo, 27. März 2006 um 18:01 #
    Es ist ein Supermarkt PC.
    Der wird eh nicht von Professionellen Schnäpchenjägern oder Computerfreaks gekauft.
    Ich würde eher auf unbedarfte Nutzer tippen, die sich mal einen PC mitnehmen wenn sie sich ein Pfund Butter kaufen (Das ist keine Abwertung, für viele Menschen ist ein Rechner nicht der Lebensmittelpunkt).
    Wenns der billigste im Sortiment ist, wird er sich schon verkaufen.

    Gruß

    Mark

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    Von Pffft... am Mo, 27. März 2006 um 19:26 #
    Vollkommen korrekt. Außerdem ist Linspire durch das Abomodell die teuerste Linux-Distribution, die sich ein Privatnutzer kaufen kann. Das passt absolut nicht mit der unterdurchschnittlichen Hardware zusammen, so dass auch beim Unbedarften schnell der Eindruck entstehen wird, er wurde übers Ohr gehauen.

    Ob das auf Real oder Linux zurückfällt wird sich zeigen. Linspire ist aber wegen der Zusatzkosten das erste, was ich von so einem PC wieder runterschmeißen würde (Goodies, z.B. DVD-Player, können ja draufbleiben).

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    Von Pilepalle am Di, 28. März 2006 um 14:49 #
    und dein Angebot ist auch nicht grad ein Schnäppchen ..."Wirklich komplett: "Business Starter Pack"
    ... darfst dich wie REAL "etwas" Ansträngen ...

    :-)
    Pilepalle
    • 0
      Von Marcus Fihlon am Do, 30. März 2006 um 10:49 #
      Nun ja, ich denke schon, dass es ein Schnäppchen ist. Ein kompletter PC mit vergleichbarer Ausstattung und entsprechenden Markenkomponenten (bei mir gibts kein OEM-Noname-Kram) habe ich nicht finden können. Du darfst mich aber gerne eines besseren belehren und mir entsprechende Informationen schicken, am Besten per Mail. Ich lese selten Kommentare hier.

      Gruß
      Marcus

    0
    Von Manolo am Di, 28. März 2006 um 15:01 #
    >Für den gleichen Preis bekommt man schon einen AMD Sempron 2.800+
    >mit 64 Bit, 512 MB Arbeitsspeicher, >eine 80 GB Festplatte
    >und DVD-Laufwerk mit vorinstallierter Linux-Distribution nach Wahl

    na dann Spiel mal openSuSE or Knoppix drauf, schlage ca. 50,-€ drauf und machst auser einem Gutem Geschäft etwas gutes für Linux in DE ... :-)

    Manolo

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      Von Marcus Fihlon am Do, 30. März 2006 um 10:45 #
      na dann Spiel mal openSuSE or Knoppix drauf, schlage ca. 50,-€ drauf und machst auser einem Gutem Geschäft etwas gutes für Linux in DE ...:-)

      Mache ich doch schon längst -- nur ohne zusätzliche 50 Euro. Alle meine PCs gibts auch ohne Aufpreis mit einer Linux-Distri nach Wahl (Ubuntu, OpenSuse, Fedora). Auch auf die Gefahr hin, wegen Eigenwerbung eins aufs Dach zu kriegen, kannst Du ja gerne mal schauen: it-service Rendsburg

      cu
      Marcus

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Von anonymous am Mo, 27. März 2006 um 20:06 #
Dann arbeiten die Anwender (bzw. Anfänger/Einsteiger) mit root Rechten... genial :( :(

Bin auch dafür: ein Ubuntu (möglichst Dapper weil das wirklich sehr sehr gut wird), vorinstalliert auf einem abgestimmten System (also Hardware samt Treibern) mit legalen Codecs wäre DER Hammer für einen Einsteiger!

Nix Susi, weil der *Einsteiger* hat im Yast bei z.b. LDAP Auth absolut nix verloren! Punkt. Nach Yast schreien eh nur die Admins die über nix bescheid wissen und eine Mausklick-GUI eine Art Allheilmittel für ihr beschränktes Wissen darstellen soll. Tja, soll...

  • 0
    Von Guepier am Mo, 27. März 2006 um 21:18 #
    > Nach Yast schreien eh nur die Admins die über nix bescheid
    > wissen und eine Mausklick-GUI eine Art Allheilmittel für
    > ihr beschränktes Wissen darstellen soll. Tja, soll...

    Ich freue mich "jeden Tag" über das YaST da ich mich nicht um so blöde Konfigurationen kümmern muss sondern an meinem Rechner arbeiten kann. Das bischen Konfiguration das ich für meine Dinge benötige schaffe ich mit YaST in einem Bruchteil der Zeit. Lediglich den Apache-Server und die Hosts-Datei richte ich per Konfigurationsdatei ein, aber eher weil ich mich da zufällig etwas besser auskenne.

    Beschränktes Wissen kann ich bei mir nicht erkennen, mein Wissen liegt halt nicht in dem Bereich den ich fürs tägliche Arbeiten benötige.

    0
    Von ac am Mo, 27. März 2006 um 22:52 #
    >Dann arbeiten die Anwender (bzw. Anfänger/Einsteiger) mit root Rechten... genial:(:(
    >
    >Bin auch dafür: ein Ubuntu (möglichst Dapper weil das wirklich sehr sehr gut wird), >vorinstalliert auf einem abgestimmten System (also Hardware samt Treibern) mit >legalen Codecs wäre DER Hammer für einen Einsteiger!

    Vom Regen in die Traufe?! Wenn der user account kompromitiert ist, hat der Angreifer bei Ubuntu via sudo auch gleich volle Root-Rechte.

    • 0
      Von Linuxuser am Mo, 27. März 2006 um 23:56 #
      >Ich freue mich "jeden Tag" über das YaST da ich mich nicht um so blöde Konfigurationen kümmern muss
      Sehe ich auch so, man kann die eingesparte Zeit in was besseres investieren anstatt sich mit noch einer config-Datei auseinander setzen zu müssen.

      Ubuntu ist momentan da wo Suse vor 2 Jahren war. Hoffentlich ändert sich das schnell.

      Und ansonsten, Linux-Desktopsysteme sind für den DAU immer noch nicht breit.

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        Von Jehu am Di, 28. März 2006 um 08:18 #
        Und ansonsten, Linux-Desktopsysteme sind für den DAU immer noch nicht breit.

        Für den DAU (der ja definitionsgemäß dumm ist) ist auch Windows nicht bereit. Ich kenne genügend Leute, die ganz sicher nicht dämlich, aber mit der Bedienung von Windows hoffnungslos überfordert sind, sowie es über die Benutzung von E-Mail, Internet (in engen Grenzen!) und Textverarbeitung (aber keine Feinheiten bitte!) hinausgeht. Ob da ein Linux oder ein Windows drauf läuft, ist dann völlig egal. Adminstration verbietet sich in beiden Fällen.

        • 0
          Von Ein Neuer am Di, 28. März 2006 um 15:04 #
          Seh ich ähnlich,dieses Graphigtheater erinnert mich an
          Windows,womit ich nur Ärger hatte.Die Konsole find
          ich für dei meisten Zwecke viel sinnvoller,als die
          Desktopalternatieven,letztendlich baut ja auch eh
          alles auf der Konsole auf.
          Wer nichts ändern will/kann ist sicher auch mit Linux
          viel besser drann,weil die meisten Distris quasie alles
          haben.Ich hatte früher mal unter Windows das Mainboard
          gewechselt,da muss man doch allen ernstes Erstes zwei
          Dataien in ein ganz bestimmtes Verzeichnis einfügen,
          um nicht gleich neu installieren zu müssen!!!
        0
        Von unreal am Do, 30. März 2006 um 11:25 #
        Bitte überprüfe deine längst überholte Theorie über Linux und DAUs.

        Mein Schwesterherz: Arbeitet jetzt seit ca. 3 Jahren mit meinem alten Notebook unter SuSE 8.2 und mittlerweile OpenSuSE 10.0! Ihre PC Kenntnisse entsprechen denen des ECDL (von welchem ich persönlich gar nichts halte).

        Papa: Bewegt sich seit 2 Jahren mit Linux im Internet + liest seine 2 Mails welche er im Monat bekommt. Wissen über Computer ist hier eigentlich nicht existent. --> wir haben gerade mal die letzten Schwierigkeiten bei der Bedienung der Maus ausräumen können.


        Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht an der eigenen Familie ausprobiert hätte. --> aber zu allem Erstaunen es funktioniert. Seitdem greife ich nur mehr 2-3 mal pro Jahr bei kleinen Problemen ein und habe endlich etwas mehr wohlverdiente Ruhe. ;)


        mfg
        unreal

      0
      Von Alex am Di, 28. März 2006 um 13:52 #
      > Vom Regen in die Traufe?! Wenn der user account kompromitiert ist, hat der Angreifer bei Ubuntu via sudo auch
      > gleich volle Root-Rechte.

      das ist sehr ungenau ausgedruckt.

      damit man einfach volle root rechte bekommt, müsste man das passwort des users haben (welches man ja braucht um einen befehl mit superuser rechten ausführen zu können). der unterschied zum root user ist da nur mininal, denn hab ich das passwort vom root user kann ich mit diesem auch machen was ich will.

      oder anders gesagt:
      nur weil man unter umständen durch eine sicherheitslücke die rechte eine sudoers erlangen kann, bedeutet das nicht dass man auch gleich root rechte bekommt. dazu müsste man entweder das passwort des users haben (an welches man aber auch nicht kommt wenn z.b. firefox eine sicherheitslücke hat), oder man müsse den user dazu bringen das passwort einzutippen. doch hier ist wieder kein unterschied zum root account, in beiden fällen muss der user mitdenken wenn er ein passwort eintippt, denn wenn ich einen nicht sudo account kompromitiere kann ich den user genaso dazu bringen das root passwort einzutippen, womit ich wieder alle möglichkeiten habe.

      möglicherweise hab ich was übersehen, aber ich sehe jedenfalls keine größen nachteile eines sudo accounts gegenüber eines roots accounts auf einem desktopsystem.

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Von brum am Mo, 27. März 2006 um 20:42 #
Hoffentlich wird der fehler a là ibm os/2 nicht wiederholt...
Was wird wohl passieren, wenn der kunde zu dem pc einen drucker haben will?
Sagt der dann, ich schau mal bei tuxprint.org?
Geschweige von einem modem oder einer wlan-karte??
Glaube nicht, dass die verkäufer vom diesem markt da eine auskunft geben können.

bye brum

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    Von Wolle am Mo, 27. März 2006 um 21:44 #
    > Was wird wohl passieren, wenn der kunde zu dem pc einen drucker haben will?

    Es gibt immer mehr Hardware, wo "Linux" draufsteht. Aufgefallen sind mir kürzlich Drucker, Grafikkarten, USB-Sticks und MP3-Player. Bei Modem oder WLan-Karte fällt mir im Moment niichts ein, wo es draufsteht.

    > Glaube nicht, dass die verkäufer vom diesem markt da eine auskunft geben können.

    Ich glaube nicht, dass es bei Real überhaupt jemanden gibt, der irgendeine fachlich qualifizierte Auskunft zu technischen Geräten geben könnte.

    • 0
      Von Lars am Di, 28. März 2006 um 01:53 #
      > Es gibt immer mehr Hardware, wo "Linux" draufsteht.

      Ja, in der Tat. Ich hab mir heute deswegen eine Cinergy T² gekauft. Der Verkäufer sagte, dass Linux generell nicht unterstützt wird und ich mir (Zitat) "ein richtiges Betriebssystem zulegen sollte". Auf der Rückseite der Packung schaute mich aber ein Tux an, also trotzdem gekauft und es geht. Nur die Fernbedienung will nicht mit lirc, aber die brauche ich sowieso nicht.

      • 0
        Von Erik am Di, 28. März 2006 um 10:17 #
        Bei so ner Vorstellung seitens des Verkäufers hätt ichs aus Prinzip wohl trotzdem wo anders gekauft... Arrogant und herablassend wie zu Zonenzeiten...

        lg
        Erik

      0
      Von Mark am Di, 28. März 2006 um 13:29 #
      > Bei Modem oder WLan-Karte fällt mir im Moment niichts ein, wo es draufsteht

      Ich kaufe gerne und oft bei Reichelt Elektronik (Versand).
      Bei Wlan und Bluetooth steht da meistens bei ob es funktioniert oder nicht.
      Bei mir hat es da noch nie Probleme gegeben.
      Gruß
      Mark

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    Von Kai F. Lahmann am Mo, 27. März 2006 um 22:27 #
    das Problem ist WESENTLICH kleiner, als es ständig geredet wird, da ist mehr Panikmache denn irgendwas anderes. Nur gilt unter Linux eben immer, dass die Distri neuer sein muss, als die Hardware (von Kram, für den es Klassentreiber gibt einmal abgesehen). Was geht denn mal WIRKLICH nicht, also auch nicht mit ndiswrapper (für den es ein GUI gibt) oder kommerziellen Treibern (wobei diese Zielgruppe eher selten die Grafikkarte tauschen wird)?
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Von idej am Di, 28. März 2006 um 13:14 #
Also ich finds prima und ich denke schon das auchg die normale Hausfrau mit Linux zurechtkommt!

Ich kenne relativ viele Leute die auch mit Windows überfordert sind wenn es über Texteschreiben und Musik höhren geht...

Schonmal so eine Person dabei beobachtet wie sie z.b. limewire installieren will, oder ein Spiel oder sowas wie einen DVD-Spieler?
Sowas endet bei windows meistens damit das auf dem Rechner dann 4 Videospieler (xxxDVD, Realplayer, WindowsMediaPlayer und DivX Player installiert sind, dazu MSN und ICQ5, wenn dann noch einen Musikspieler braucht kommt eben noch WinAMP und Co. drauf)

So ein Real SB Rechner geht mit Windows ink. MSN, ICQ und PowerDVD eher in die Knie, vor allem wenn dann noch die ganze SpyWare oder Fun Programme mit drauf sind (Übersetzer, Teekocher was-weiß-ich) als ein Linux mit KDE, OOo, Kopete, xmms (amaroK würd ich der Maschine nicht antun *g) und xine (mplayer)

Kann nur noch sein das durch die root-Rechte ein falscher eindruck entsteht und der benutzer "versehentlich" /usr löscht (kenn ich nicht brauch ich nicht - kann weg)


Ich bin mir nur ziemlich sicher das auf die meisten Rechner ein schwarzes Windows draufkommt, spätestens dann wenn der "Experte" von nebenan mal da war und feststellt das er von Linux keinen Schimmer hat.....

  • 0
    Von Mark am Di, 28. März 2006 um 13:37 #
    > Also ich finds prima und ich denke schon das auchg die normale Hausfrau mit Linux zurechtkommt!

    Kommt sie! Wenn sie denn Interesse daran hat.

    Meine Freundin kommt bestens damit zurecht. Und die interessiert sich nicht für Computer als solches.
    Die wird sich auch keine Software installieren. Was man so braucht ist ja da.
    Wichtig ist das die Kiste Läuft. Und das tut sie super. Seit 4 Jahren ist mir kein Absturz bekannt. Selbst OO schmiert nie!! ab. Deswegen muss ich immer sagen:"Nun speicher doch mal ab, man weiß doch nie" ---> "Jaja, was du immer hast". :-)


    >Ich bin mir nur ziemlich sicher das auf die meisten Rechner ein schwarzes Windows draufkommt, spätestens dann wenn der "Experte" von nebenan mal da war und feststellt das er von Linux keinen Schimmer hat.....

    Kann schon sein, ist aber nicht schlimm. Wenn jemand da ist der sich drum kümmert, warum nicht.

    Gruß
    Mark

    • 0
      Von Yu Kei am Di, 28. März 2006 um 18:19 #

      Mein Cousin und seine Frau haben auch absolut keinen Plan von Computer. Nachdem Windows so verseucht war das nix mehr lief hab ich Suse drauf gepackt. Seitdem bleiben die Anrufe aus. Email, Web, Textverarbeitung und Bilder sind alles kein Problem, im Gegenteil.

      Deshalb ist für viel ein solcher Rechner fast optimal geeignet. 512 Mb hätte es schon noch sein dürfen, aber ansonsten dürfte wohl alles dabei sein was ein durchschnitts User braucht. Aber wenn sich der liebe Nachbar mit Viren etc. rumschlagen will, sei's drum.

      Gruss
      Yu Kei

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Von BiFi am Di, 28. März 2006 um 15:50 #
Hallo,
ich hab bei Real auf den Seiten geguckt.
Hab nur einen Celeron für 399Euro gefunden und der hatte Windows XP Home (OEM) als BetriebSystem.

Kann auch sein, das ich zu blöd zum Suchen bin.

Gruß
BiFi

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Von Rübezahl am So, 24. September 2006 um 01:03 #
Hi!

Ich habe hier das Prospekt vor mir liegen mit den folgenden Daten:

Gültig:25.09.-30.09.2006 (KW 39) - Berlin
Hersteller: MD Profesional
CPU:Intel Celeron
Grafik + Firewire + LAN 10/100: OnBoard
DH: 200GB
RAM: 512 MB DDRRAM
Multinorm-DVD-Brenner
Cardreader "8 in 1"
Tastatur + Maus
4 x USB
Video- und Scart-out
Linspire Linux (OEM-Version)
OpenOffice 2.0
Preis: 199,-Euro

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    Von infostef am So, 19. November 2006 um 16:54 #
    weiss jemand obs noch irgendwo bei real so einen linux rechner gibt oder wo ich einen ähnlichen rechner sonst noch bekommen kann? bei medion bin ich jedenfalls nicht weitergekommen...
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