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Thema: Wie zufrieden sind Sie mit dem Drucken unter Linux?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von christianw am Fr, 17. Februar 2012 um 14:11 #

Habe hier einen HP DeskJet stehen und der funktioniert meiner Meinung nach unter Linux viel besser als unter Windows. Mit Windows XP musste man eine recht lange Installation über sicher ergehen lassen, damit man mithilfe der HP Software auch schauen konnte, wie voll die Patrone noch etwa ist.

Für Windows 7 hingegen gibt es von HP keine offizielle Software mehr. Der Treiber wird ausschließlich per Windows-Updates bereitgestellt und es ist nur möglich den Füllstand der Patronen mithilfe eines kleinen Tricks nachzuschauen: Den Windows Vista Treiber installieren mit Vista-Kompatibilitätsmodus.
Ich habe es nichtgetestet, aber es sollte schon vorher klar sein, dass ich irgendwie Probleme bekomme, wenn ich einen Treiber für System X auf System Y installiere...

Ein anderes Problem bestand unter Windows darin, dass seit jeher ein Bug in der Windows-Druckwarteschlange ist, dass man manchmal keine Druckaufträge mehr löschen kann. Da hilft (meist) Windows-Trick #1: Neustarten.
Ab und zu kam es (zumindest unter Windows XP) vor, dass der Drucker plötzlich nicht mehr erkannt wurde und eine vollständige Neuinstallation der HP-Software notwendig war.

Es mag sein, dass das wahrscheinlich mit der HP-Software zusammenhängt, allerdings habe ich unter Linux das Problem nie gehabt. Dank der HP-Software für Linux kann ich von beliebigen (unterstützen) HP-Geräten den Füllstand prüfen oder gar andere Druckereinstellungen ausführen.
Druckererkennung funktioniert bisher auch immer einwandfrei und die Druckergebnisse sind ebenfalls gut.

Mein Fazit ist dementsprechend: Linux hat zumindest mit HP-Geräten einen ausgezeichneten Druckersupport. Ich drucke und richte Drucker lieber unter Linux ein.

(Von Mac kann ich nicht reden, habe es nie verwendet.)

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Von Sturmkraehe am Fr, 17. Februar 2012 um 14:55 #

Ich bin äußerst unzufrieden mit Druckern unter Linux, denn sowohl mein Canon MP610, sowie mein Brother DCP 6690CW laufen nicht wie gewünscht.

Dies resultiert beim Canon jedoch aus den mangelhaften Linux-Treibern (Qualität der Drucke, fehlende Einstellmöglichkeiten, keine autom. Installation etc.) und beim Brother durch den allgemein in meinen Augen mangelhaften Drucker (Probleme beim Einzug von Photopapier, Scannen A3 funktioniert fehlerhaft, Farben werden zeitweise nicht gedruckt etc.).

Unter Windows bin ich mit meinem Canon mehr als zufrieden, doch die Schwachstellen des Brothers treten bei Windows und Linux auf.

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Von hjb am Fr, 17. Februar 2012 um 15:08 #

Mit der Hardware hatte ich nie Probleme. Aktuell habe ich einen fetten HP Color Laserjet. Er ist duplex- und netzwerkfähig und war sein Geld absolut wert, obwohl ich wenig drucke.

Drucken von Text und PDF funktioniert auch immer einwandfrei, aber manche Anwendungen machen Probleme. Habe beispielsweise mal versucht, eine OpenStreetMap-Karte aus Firefox zu drucken. Der Ausdruck war viel zu klein und unbrauchbar.

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    Von Roadrunner 123 am Sa, 18. Februar 2012 um 13:42 #

    Da kann ich dich leider beruhigen - das selbe Problem kenne ich unter Windows auch - und da ist es weniger ein Problem
    der Webseite sondern vielmehr ein Problem, des Firefox. :(

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Von jhamel am Fr, 17. Februar 2012 um 15:20 #

Nach langen Jahren ist immer noch das größte Problem die CUPS Konfiguration. Letztes Beispiel von vielen ist jetzt 1 Monat her. Ich habe den Drucker gewechselt vom HP 2100 auf HP5, sollte ja kein Problem sein, beides sind Netzwerkdrucker. Aber die Testseite druckte nicht, verschiedene Druckertreiber ausprobiert, komplette Neuinstallation von CUPS und allen Treibern, hplip und foomatic. Nichts !!
Also habe ich in einer Virtual-Box Lucid Lynx installiert, den Drucker eingerichtet, funktioniert. Zum Drucken brauche ich jetzt also "nur" die VB starten und kann dann drucken, aber richtig glücklich bin ich damit nicht!
Ich trauere wirklich den Zeiten von lpd nach, war zwar nicht einfach, aber viel stabiler !!

Tschüss
Jürgen

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    Von arkascha am Fr, 17. Februar 2012 um 16:23 #

    Wenn ein HP5 ein HP5 Laserdrucker ist, dann hast Du wirklich ein lokales Problem. Diese Geräte sind völlig problemlos unter CUPS zu nutzen. Ein dumpfes Neusinstallieren bringt in den seltensten Fällen Abhilfe. Es wird ja schließlich genau die gleiche Software mit genau der gleichen Konfiguration wieder installiert. Was soll das bringen ?
    Mehr Sinn macht die Suche nach der Ursache. Was ist denn eigentlich das Problem ? Läßt sich der Drucker nicht einrichten ? Landern Druckjobs in der Queue, werden aber nicht gestartet ? Das Problem kann sicherlich behoben werden, man muß das aber halt auch tun.
    Was nicht heißen soll, dass Dein Problem keines ist. Und natürlich wäre es besser, wenn das Drucken für Dich einfach klappen würde. Aber lösbar ist das Problem wie gesagt sicherlich. Wenn man denn möchte.

    Und warum trauerst Du nach diesen Ausführungen LPD nach ?!?
    Dein Problem ist doch nicht die Stabilität, sondern, dass Du Deinen Druckern nicht konfiguriert bekommst !?!

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      Von jhamel am Fr, 17. Februar 2012 um 18:22 #

      Hallo,
      Es ist einfach so, das auch nach über 10 Arbeitsstunden der Drucker nicht funktioniert, da er aber von einer VB auf dem selben Rechner läuft, ist der Drucker ok und auch der Rechner ok.
      Es ist aber so, das jedes Jahr ca. 10% der Druckerinstallationen mit CUPS zu unlösbaren Problems führen. Die einzige Möglichkeit ( ich will das nicht Lösung nennen) , die dann meistens funktioniert, ist, alle Daten zu sichern, den betreffenden Rechner komplett neu zu installieren und dann läuft der Drucker meistens. Das ist natürlich alles andere als schön, aber anscheinend unvermeidbar.
      Zu deiner Anmerkung: "Aber lösbar ist das Problem wie gesagt sicherlich" - nein, ist es nicht. Insgesamt haben wir hier wohl schon 500 Arbeitsstunden in das Problem gesteckt, und nein, es reicht nicht zum Bugreport. Einzige Fehler ist, das der Drucker dann nicht druckt, vollkommen unspezifisch. Den Rechner plattmachen und Neuinstallation löst das Problem - aber ich hatte immer gehofft, diese Zeiten wären vorbei.

      Tschüss
      Jürgen

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        Von ------------------------------ am Fr, 17. Februar 2012 um 23:07 #

        > Es ist einfach so, das auch nach über 10 Arbeitsstunden der Drucker nicht funktioniert
        > Insgesamt haben wir hier wohl schon 500 Arbeitsstunden in das Problem gesteckt

        a) wie geht das bitte zusammen?
        b) wenn als Lösungsansatz "Neuinstallation" auch nur in Betracht kommt, wundert es mich nicht wirklich. So was macht man schlicht nicht (außer, das System wurde kompromittiert) - auch nicht als Ubuntu Nutzer. Auch mit einer Fantastillionen "Arbeitsstunden" werdet ihr da nicht sehr weit kommen.

        Offensichtlich unterscheidet sich die host Konfiguration von der des virtuellen clients, denn ein Defekt auf niedere Ebene (usb/udev) kann ja ausgeschlossen werden (da der host dann den client nicht weiterreichen könnte)

        0. Trivial aber sehr beliebt: Drucker ist angehalten und muß einfach gestartet werden (localhost:631)
        1. lokale Firewall kontrollieren, wenn das System nicht direkt am Netz hängt und eine hat -> abschalten, testen. (im Zweifel eben vom Internet trennen)
        2. ähnliches gilt für alle Einträge in /etc/hotst* (je nachdem ob der Drucker direkt an einem Einzelplatzsystem oder einem Server angebunden ist)
        3. loglevel in /etc/cups/cupsd.conf raufsetzen, cups daemon neu starten (nicht den Rechner ...) Druck testen und mal schauen, was /var/log/cups/* so her gibt (die ohne Ziffer am Ende sind die aktuellsten) - im Zweifel mit dem error_log auf Fragetour gehen.
        4. Wenn's gar nicht geht: wireshark und den entsprechenden socket sniffen.
        5. HP spezifisch: einige Drucker von denen benötigen ein Zertifikat, der installer muckt manchmal rum - vor allem wenn python auf die falsche Version (afaik 3 statt 2) linkt
        6. Abseitig: ghostscript/fonts oder was auch immer nicht installiert o.ä. oder Pfade falsch gesetzt

        Mehr fällt mir aus dem Stand nicht ein. Ich drucke nicht besonders viel (Blöde Baummörderei. Wenn das hier einer meiner Lohnsklaven liest: Ja. Das mit dem "feuern" meine ich ernst. Todernst.) aber hatte eigentlich nie irgendwelche Schwierigkeiten, die Dinger an den Start zu kriegen.

        Und hört gefälligst mit dem "Neuinstallieren" auf. Es ist vieeeeeel Sinnvoller einmal zu kapieren wo's hakt als immer wieder die standardconfig auf's Neue zu zerschießen. Bitte.

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          Von hjb am Sa, 18. Februar 2012 um 08:40 #

          Das ist eine gute Zusammenfassung des Vorgehens. Mache ich ähnlich, aber man muss erst mal darauf kommen, da es nichts o offensichtlich ist. Wäre einen Kurztipp wert.

          Bevor ich mit Wireshark etwas diagnostiziere, wende ich aber erst mal strace an.

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          Von jhamel am Sa, 18. Februar 2012 um 11:05 #

          Danke erstmal, hier nur kurz die Antworten:
          0: Nein, ist ok
          1: Nein, ist ok
          2:Nein, ist ok
          3: Nichts
          4: zu Zeitaufwendig
          5: Nein
          6: Nein

          Das Neuinstallieren ist im Regelfall die ökonomischte Lösung, wir haben "vor Ort" max. 1 Arbeitstunde, um einen Drucker zu installieren, wenn ich wie letztens mal 10 Stunden investiere, dann nur, weil es mein privater Gentoo Rechner war.
          Wir haben früher versucht, da etwas zu finden, viel Arbeitszeit investiert, das können wir uns nicht mehr leisten.
          Eine Neuinstallation dauert nur ca. 10 Minuten Arbeitszeit, wird remote gemacht und ist damit äußerst effektiv und günstig.
          Wir benutzen und installieren seit über 15 jahren Linux und machen seitdem nichts mehr mit Windows, Ich liebe Linux geradezu und wir haben z.B. eine freie Warenwirtschaft für Linux programmiert ( bis jetzt über 270 Mannjahre Entwicklung, http://www.cuon.org).
          Trotzdem halte ich CUPS für eine PEST !!!! Und wenn du unter google "cups error" 29 millionen Einträge findest, dann weißt du auch warum. Wir kaufen und benutzen nur Drucker, die unter Linux problemlos laufen.
          Trotzdem ist es immer ein Abenteuer, einen Drucker zu installieren - und das sollte nicht sein.
          Und wo's hakt, wissen wir: CUPS

          Tschüss
          Jürgen

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            Von lalachen am Sa, 18. Februar 2012 um 12:28 #

            >Und wenn du unter google "cups error" 29 millionen Einträge findest, dann weißt du auch warum.

            Ja, ich weiß warum. Du kannst nicht googeln.
            Nur damit du vielleicht auch drauf kommst zB "Windows error" 632 millionen Einträge, "solaris error" 105 millionen Einträge, ...

            Ob Linux das richtige für euch ist?

            gg lala

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        Von DriverDevel am Sa, 18. Februar 2012 um 14:16 #

        Diese Aussagen hier kann ich nach zig Jahren mit zuvielen Problemen mit CUPS absolut, vollständig und 100%ig zumindest "gefühlsmässig" nachvollziehen.

        Es gibt bei CUPS (zumindest auf Debian)
        - hin und wieder Font-Probleme
        - erstaunlich massive Probleme mit HP-LaserJets (das ist halt das, was hier so rumsteht)
        - Probleme mit (Nicht-)Duplex-Druck
        - misc.

        Ich hatte z.B. einen Fall, wo sich mehrere verschiedene(!) HPs in der zentralen select/poll-Loop des printer backends von CUPS flachgelegt haben, mit dem Resultat 100% CPU-Auslastung des CUPS-Daemon
        (ergo natürlich: DoS).
        Das führte dann zu einer längeren Analyse, inkl. Installation der Debug-Packages, sogar manuellem Build des Backends mit versuchten Fixes, ausführlichem Bug-Report, ... (m.W. kurz danach aufgrund meines Berichts gefixt worden)
        Das härteste an der Sache war aber, dass ~ um diesen CUPS-Versionsstand herum sowohl der spezielle HP-seitige erweiterte CUPS-Support als auch die andere Konfiguration per Port 9100 (HP JetDirect?) beide _fatale_ Fehler hatten und somit _beides_ nicht wirklich ging, auf mehreren ziemlich unterschiedlichen LaserJets.

        Fazit: CUPS "funktioniert", wenn es funktioniert.
        Aber es kann verdammt häufig eben "nicht funktionieren" (bei mir gab es in > 5 Jahren auf nur _einer_ - immer aktuell gehaltenen - Systemhistorie fast fünfmal Probleme).

        Von der absoluten Usability-Katastrophe bei der Einrichtung eines (ja, ebenfalls ein weiterere _anderer_!) LaserJets unter RHEL5 nur soviel:
        - Modellnummer in RHEL5 Standard-GNOME-Setup nicht unterstützt (2100 irgendwas oder so)
        - openprinting.org behauptete: von RHEL5 unterstützt (NEIN, aktuellstes Package >> 3 Jahre URALT und damit 3 Monate zu alt, bei einem uralten HP-Drucker!!)
        - openprinting.org bot neueres .rpm an - Installation ging NICHT (IIRC Dependencies...)
        - Source-Build ging nicht wg. autoconf-Versions-Inkompatibilitäten (jaja, die berüchtigten Probleme...)
        - Fazit: der Rettungsanker wäre gewesen, das als sterbenslangweiligen "generischen" PostScript-Drucker einzurichten, ggf. unter Angabe von custom-.ppd's o.ä.) - ich hab das ganze Vorhaben dann genervt in die Ecke geschmissen... (nach dem Motto "wenn das schon sooo anfängt......")
        Und neulich mit einer neuen, ungetweakten CUPS-Installation auf MEPIS auch wieder HP-Probleme gehabt... (ewig nix gedruckt)

        Gesamtfazit: NICHT wirklich glücklich.

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        Von DeepThought am Sa, 18. Februar 2012 um 20:56 #

        Versteh ich das richtig? Du hast ein System mit dem es läuft und ein System bei dem es nicht läuft. Prima, dann kannst du doch schon mal anfangen die Systemkonfiguration inkl. Versionen der verwendeten Packages, Netzwerkonfiguration, etc. vergleichen! Was steht den in Logfiles? Habt ihr euch den Weg des "Ausdrucks" durch das System inkl. Netzwerk angeschaut bzw. den Job einfach mal abgefangen? Wird es wirklich an den richtigen Printer geschickt? etc. etc. etc. Es gibt soviele Möglichkeiten, wo es beim Drucken hängen kann, es muss nicht unbedingt CUPS sein.

        Vielleicht hat sich ja nur die IP des Druckers geändert. Manchmal ist DHCP einfach so fies, und vergibt einfach eine neue! Oder ihr habt Ubuntu im Einsatz und der Kunde klickt auf den "Upgrade"-Button im Notifier und: Nüscht geht mehr!

        Wie gesagt es gibt zig Möglichkeiten ausser CUPS woran es hängen kann, das am Drucker kein Ausdruck herauskommt. Eure 500 versenkten Arbeitsstungen sprechen jedenfalls nicht gerade dafür, das ihr euch besonders gut mit der Systemadministration von Linux auskennt. Im Regelfall kann ich dir nach 10 Minuten sagen, wo es hängt, und dort eine genauere Analyse machen. ABER dazu muss man halt Wissen, welchen Weg der "Ausdruck" von der Applikation zum Drucker nimmt, und halt dann entsprechend abklopfen.

        "Aber lösbar ist das Problem wie gesagt sicherlich" - nein, ist es nicht.

        Doch ist es, sogar sehr wahrscheinlich. Wenn ich deine Posts richtig interpretiere, geht meine Vermutung sogar sehr stark dahin, das euer Problem in dem Fall nicht CUPS ist.

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Von ghadam am Fr, 17. Februar 2012 um 16:28 #

Ziemlich zufrieden - zumindest nachdem ich vor ca. 10 Jahren mal entnervt den Versuch aufgegeben habe, einen Okipage LED-Drucker ans Laufen zu kriegen (damals noch unter SUSE 6.3 o. 7.0 oder sogar 8.0. Danach funktonierte jeder Drucker, vom Epson stylus color 740 (und weitere Epsons) über Samsung ML-1510 (seit 8 Jahren ohne Probleme in Betrieb, splix Treiber, als Netzwerkdrucker am Speedport 920) bis zum aktuellen HP Officejet 6500, wobei hplip ja schon einigen Komfort bietet.

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    Von Idiotenpfleger am Fr, 17. Februar 2012 um 16:42 #

    ich bin ebenfalls ziemlich zufrieden. Nachdem ich in meiner Anfangszeit einige Probleme hatte, Treiber zu installieren, hat sich das ja in den letzten Jahren massiv verbessert.

    In openSUSE ist die Konfiguration eines Druckers ein Kinderspiel. Unter Ubuntu wird es in meinem Fall langsam nervig.
    Ich habe einen Brother DCP-115. Von Brother gibt es hier (wie für jeden Drucker von Brother) offizielle Treiber für Linux. In Ubuntu sind diese sogar teilweise in der Paketverwaltung enthalten.

    Naja, in Ubuntu wächst von Version zu Version die Anzahl der nach der Treiberinstallation zu ändernden config-Dateien. Dabei ist der Drucker-Teil ebenso betroffen wie der Scanner (DCP115 = Multifunktionsgerät).

    In openSUSE ist es seit jeher sehr leicht: Treiber installieren, YaST auf, Drucker einrichten, fertig. Der Scanner benötigt keine Konfiguration.

    Anwendungsseitig gibt es zumindest einen Kritikpunkt:

    Drucken im Querformat in LibreOffice. Wenn in einer LibreOffice Datei (egal ob Writer oder Calc oder was...) unter Datei --> Druckereinstellung --> Eigenschaften --> Reiter "Gerät" die Druckersprache auf "PDF" statt auf Postscript steht, kann man dieses Dokument nicht im Querformat ausdrucken.
    Man muss dann die Druckersprache auf "Postscript (Level des Treiber" umstellen.

    Das ist nicht schön, denn das ist eine Dokumentenspezifische Einstellung und keine generelle. Man muss es also für jedes Dokument einzeln einstellen...

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Von Heckmeckeckdreckweg am Fr, 17. Februar 2012 um 16:42 #

1.) Scannen und kopieren sollte ein Gerät auch können. Wie steht es mit der Unterstützung von Linux bei Multifunktionsgeräten?
2.) Und was ist mit Turboprint? Die (kommerz.) Software unterstützt viele Drucker, die nicht unter Linux laufen wollen.
3.) Und warum wird hier nicht Epson erwähnt? Die sind doch auch linuxfreundlich.

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    Von DeepThought am Fr, 17. Februar 2012 um 17:10 #

    zu 1) Geht meist sehr gut mit XSane. Zu manchen Multifunktionsgeräten von Canon gibt es sogar sehr gute Linuxtreiber.

    2) kostet zwar Geld, aber damit kannst du alle Features (Drucker) benutzen, wie unter Windows halt auch.

    3) Sind sie? Hab schon lange keinen Epson mehr :)

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    Von unreal am Fr, 17. Februar 2012 um 18:17 #

    zu 1)
    Mit hplip sieht es bei den meisten HP Geräten sehr gut aus.
    Aber auch andere Hersteller haben bei einzelnen Geräten und Serien brauchbare Unterstützung.

    Zuerst bei den Herstellerseiten bzw. Projektseiten (openprinting, sane, hplip) nachsehen und Treibersupport bzw. Installationsanleitung prüfen.

    zu 2)
    noch nicht probiert

    zu 3)
    Epson hatte damals bei einigen Druckern Seitenzähler eingebaut, welche den Drucker ab einer gewissen Seitenzahl zu einem Briefbeschwerer umfunktionierten. Keine Ahnung wie vielen Personen dies bekannt ist, aber seitdem meide ich Epson besonders.
    Drucken sollte auf (fast) allen Epson Druckern funktionieren (siehe Gutenprint, ehemals gimp-print). Zur Scanfunktion kann ich nicht viel sagen: damalige USB Scanner funktionierten meist, sofern man den richtigen Chipsatz erraten hat. Scannen im Netzwerk habe ich noch nicht probiert.

    lg unreal

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    Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 17. Februar 2012 um 20:03 #

    Zu 1) Da kann ich die HP PSC oder Deskjets wärmstens empfehlen. Alle Funktionen laufen einwandfrei.

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Von gol am Fr, 17. Februar 2012 um 16:59 #

Drucken ist sowas von Old School, tote Bäume, Müll und nichts elektronisches dran.

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    Von DeepThought am Fr, 17. Februar 2012 um 17:11 #

    Mag sein, aber ganz ohne geht es halt leider immer noch nicht :(.

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    Von Heckmeckeckdreckweg am Fr, 17. Februar 2012 um 18:42 #

    > Drucken ist sowas von Old School,

    Sag das den Personalern oder den Behörden,
    die nehmen liber die Standardpost.

    > tote Bäume, Müll und nichts elektronisches dran.

    Du sprichst jetzt von IKEA, oder?

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      Von lilili am Sa, 18. Februar 2012 um 08:45 #

      In der Zwischenzeit nehmen Personaler in meiner Branche auch lieber E-Post an. Den Behörden schicke ich ein Telefax. Da kann ich dem Sendezeitpunkt genau bestimmen und es wird allgemein anerkannt. Man braucht nicht einmal ein Faxgerät dazu da es kostenlose Dienste wie freepopfax im Internet gibt. Das Drucken spart man sich indem man einfach eine vorher eingescannte Unterschrift einfügt. Danach das Ding als PDF abspeichern und über den Faxanbieter rausjagen.

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    Von BlankReg am Fr, 17. Februar 2012 um 19:18 #

    Was den? Dabei handelt es sich immerhin um einen nichtlöschbaren Datenspeicher!

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      Von Anonymous am Sa, 18. Februar 2012 um 09:41 #

      Genau.

      Ich habe ein paar ca. 60 Jahre alte Bücher. Sehen fast aus wie neu.

      Ich habe ein paar Musik- CDs aus den späten 80igern. Die haben schon Löcher in der Reflexionsschicht, weil durch den Schutzlack Sauerstoff durchdiffundiert ist und das aufgedampfte Metall oxidiert hat.

      Und ich habe ein paar Floppies in 5,25'' und 3,54'', für die ich kein Laufwerk mehr habe. Wahrscheinlich lassen die sich eh nicht mehr lesen, weil die Magnetisierung hin ist.

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        Von mmnmm am Sa, 18. Februar 2012 um 14:10 #

        Ein lustiges Posting.

        "Ich habe ein paar Musik- CDs aus den späten 80igern. Die haben schon Löcher in der Reflexionsschicht, weil durch den Schutzlack (...)"

        Eine Art "Konstruktionsfehler".
        Das kann immer passieren, auch in anderen Hardwarezusammenhängen, gerade bei nagelneuen Techniken.
        Musik-CDs aus jener fernen Zeit sind zudem eher unwichtig, da es sich damals noch nicht um eine Mainstreamtechnologie handelte.
        Meine Schallplatten aus jenen Tagen funktionieren hingegen immer noch.

        Fazit:
        Ein Hoch auf die Musik-CD.


        "Und ich habe ein paar Floppies in 5,25'' und 3,54'', für die ich kein Laufwerk mehr habe. "

        Ich habe noch welche.
        Da ist selbst noch eine OS/2 Warp3-Ausgabe in Diskettenform dabei und die meisten Disketten sind immer noch nicht defekt.


        "Wahrscheinlich lassen die sich eh nicht mehr lesen, weil die Magnetisierung hin ist."

        Sagt ausgerechnet der, der kein Laufwerk mehr dafür hat. :-)


        Schau einmal hier:
        http://download.opensuse.org/distribution/12.1/repo/oss/boot/i386/
        Was entdeckst Du da?
        "mkbootdisk"
        Und warum wird das bereitgestellt?
        Weil es niemand mehr benutzt, logisch.

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Von nico am Fr, 17. Februar 2012 um 17:35 #

Schon die Frage zeigt doch, dass es ein Problem gibt.

Manchmal kommt es bei mir vor, dass zwischen cups und drucker (HP) irgendwas unrund ist. Als der Drucker mal das Papier gefressen hatte musste ich sogar erst den Drucker aus Cups löschen und neu einrichten. Über GDI-Drucker wie denen von Canon brauch man nicht reden.

Was ich auch schon hatte, eine Textdatei, die unter OOo richtig dargestellt wurde, aber beim Ausdruck die Buchstaben ineinander verschoben waren. Über ein Windows in VirtualBox ausgedruckt und es passte. Eine Notlösung war PDF-Export, die PDF lies sich dann richtig drucken. Aber auch nicht mit jedem der verschiedenen PDF-Reader.

Wenn es darum geht mal ein paar spezielle Funktionen des Druckers zu nutzen oder etwas tiefere Einstellungen zu machen, dann braucht es auch wieder Windows weil der Linuxtreiber dies nicht hergibt.

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    Von unreal am Fr, 17. Februar 2012 um 18:25 #

    Welche Linux Distri?
    Verwendest du hplip oder einen anderen Treiber?
    Welches Druckprotokoll ist eingestellt? PCL oder PS?

    Den letzten Satz ignoriere ich mal getrost, da dieser zumindest bei HP (seit einigen Jahren) nicht stimmt, wenn man die richtigen Treiber installiert hat (hplip, gimp-print, ...). Oder welche Funktionen werden vermisst?

    lg unreal

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      Von nico am Sa, 18. Februar 2012 um 11:58 #

      Zur Zeit funktioniert hier alles ohne Probleme. Grundsätzlich sollte man sich nicht darum kümmern müssen ob PCL, PS oder welches modul, ob hplib, gutenprint, gimp-print oder irgendwas anderes installiert ist. Viele kleinigkeiten an denen es scheitern kann, die bei der Fehlersuche viel Zeit und nerven kosten können.

      Für meinen HP-Drucker gibt es im Windowstreiber versteckt einige Funktionen die ich mal gebraucht habe. Zu erreichen über eine Tastenkombi + doppelklick auf das Logo. Ist aber schon eine Weile her.

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        Von unreal am Sa, 18. Februar 2012 um 15:40 #

        Wenn dein Drucker beide Protokolle kann, dann gibt es bei HP normalerweise auch für beide einen Treiber. --> selbst unter Windows

        Ansonsten sehe ich keine konkrete Antwort in deiner Nachricht.

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Von Pitti am Fr, 17. Februar 2012 um 18:33 #

Wenn ich davon ausgehe, dass bei meinem HP-Tintenstrahldrucker ein ständiges manuelles Umschalten zwischen Farbe und S/W im "HP Device Manager" notwendig ist, damit nicht die Farbpatrone bei einem S/W-Dokumentendruck restlos geleert wird,
ist dieses Verhalten eher rückschrittlich - insofern
hält sich meine Begeisterung beim Drucken unter Linux eher in Grenzen!

mehr lpd
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Von Johann am Fr, 17. Februar 2012 um 18:43 #

wir vertrauen seit 20 Jahren auf lpd (unter linux nun auf LPRng) und da wir jetzt vorwiegend centos einsetzen, wird als erstes CUPS rausgeschmissen und LPRng installiert. Die Drucker haben immer die Netzwerkschnittstelle und alle Drucke gehen über ein zentralles Druckersystem (ghostscript/pdf -> pcl -> lpr)
In der letzten Zeit mehren sich die Anforderungen für Broschürendruck und das Drucken von verschiedenen Formaten - dazu haben wir im Netzwerk einen windows Rechner in der Ecke, auf dem verypdf installiert ist und ein kommunikationsprogramm, das die Druckanforderungen entgegen nimmt, verarbeitet und zu einem Netzwerkdrucker schickt.

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Von buhuhu am Fr, 17. Februar 2012 um 18:53 #

Funktioniert nur das scannen, nicht aber das drucken (Ubuntu 11.10). Hat vielleicht jmd eine Lösung parat? Ich wäre dankbar. Habe schon versucht einen Treiber manuell zu installieren, leider ohne Erfolg.

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Von NaJa am Fr, 17. Februar 2012 um 19:06 #

Ich habe einen Canon MP600 und einen Dell Color Laser 1320C.
Beide Drucker sind sehr umständlich einzurichten, da es keine direkte Unterstützung in der Linux-Distri (Ubuntu 11.10) gibt. Abgesehen davon sind die Treiber auch nicht das Gelbe vom Ei. Beim MP600 ist die Druckqualität unter Windows besser. Außerdem sieht man unter Windows wie voll die Tintenpatronen noch sind.
Beim Dell darf ich nicht mehr als 1 Kopie für das Drucken auswählen, ansonsten kommen unendlich viele Kopien raus.

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Von KDE-GNOME am Fr, 17. Februar 2012 um 20:24 #


Unter KDE 3.5 gab es kprinter und kjobviewer - 2 tolle Werkzeuge - sind leider beide aus KDE 4.x rausgeflogen bzw. wurden nicht portiert.

Unter GNOME 2 ist das Einrichten und Verwalten von Druckjobs sehr angenehm - für GNOME 3 kann ich's nicht sagen, da nicht getestet.

In jedem Fall kann man sich auch weiteren Werkzeugen bedienen wie zum Beispiel dem CUPS Webinterface, YaST oder DrakConf - die direkte Integration in den Desktop fand ich jedoch sehr angenehm.

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Von fork am Sa, 18. Februar 2012 um 02:06 #

Als gelegentlicher PC-Doktor fällt mir da folgendes auf:

  • ältere Drucker machen unter Windows(7) teilweise Probleme. Treiber gibt's zwar, aber deswegen habe ich trotzdem schon einige seltsame Fehler entdeckt, wie z. B.: Drucker lässt sich nicht mehr zum drucken bringen, einzig komplette Neuinstallation von Windows hilft. Vermutung: Der Hersteller hat kein Interesse für alte Hardware noch vernünftige Treiber zu schreiben

  • Unter Linux ist es auch manchmal spassig einen eher mäßig unterstützten Drucker zum laufen zu bekommen z. B. mit dieser Anleitung aus dem Ubuntu Wiki:
    • Bitte laden Sie von der australischen Webseite von Canon diese Debs der Version x.y.z.

    • Entpacken Sie die Debian Paketdateien und ändern sie die Abhängigkeiten

    • ...

    Schön war aber, dass der Drucker in Ubuntu anschließend wunderbar automatisch erkannt und eingerichtet wurde.

  • Im grossen und ganzen ist die Fehlersuche unter Linux sehr angenehm.

  • Bei den meisten Druckern ist die automatische Druckereinrichtung(Ubuntu/Mint) einfach voll angenehm. 100% Plug'n Play

  • So'n Kram wie Tintenfüllstandsanzeige und so gibt's leider nicht; ist zu verschmerzen.

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Von xB am Sa, 18. Februar 2012 um 02:07 #

Also ich benutze immer die Englische version von Ubuntu und mein groesstes Problem bisher war das die Brother treiber die umstellung vom letter format auf A4 im druckertreiber ignoriert haben und einfach immer alles als letter gedruckt haben. Das hat dann dazugefuehrt das ich abgeschnittenen text bzw zu breite raender hatte.

Meiner Meinung ist der support der druckerhersteller fuer Linux immer noch mangelhaft (genau wie bei den grafiktreibern), wenn sich daran mal was aendern wuerde dann waere drucken unter linux auch kein Problem.

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    Von gzuöij am Sa, 18. Februar 2012 um 09:35 #

    Was genau ist denn eine "englische Version"? Und ist dir das Programm "locale" bekannt, bzw. genauer: Der Schlüssel "LC_PAPER"? Vielleicht hilft es, das mal korrekt einzustellen.

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    Von asdfjklö am Sa, 18. Februar 2012 um 09:43 #

    Vielleicht einfach mal einen Bug Report erstellen? Vielleicht ist das Problem noch keinem aufgefallen.

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      Von Idiotenpfleger am Sa, 18. Februar 2012 um 14:17 #

      doch, das kennt man in Ubuntu schon seit Jahren. Ist aber auch nur in Ubuntu. In openSUSE zumindest wird immer A4 automatisch eingestellt und man muss keine config Dateien ändern.

      In Ubuntu ist auch so spaßig: selbst wenn man in CUPS und den ganzen Einstellungsdialogen "A4" eingestellt hat, hat er es trotzdem nicht kapiert und schön weiterhin in Letter gedruckt. Abhilfe schafft hier wirklich nur die Änderung der config-Dateien. Typisch Ubuntu, halt.

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        Von DriverDevel am So, 19. Februar 2012 um 20:08 #

        Und das war dann wirklich trotz entsprechender Einstellung von /etc/papersize oder anderer Mechanismen der libpapersize etc.?

        Wobei ich das sehr gerne glauben will, da auch /etc/papersize bei mir durchaus glorreich ignoriert wurde (m.W. war OOo da besonders stoerrisch).

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Von lilili am Sa, 18. Februar 2012 um 08:33 #

und da funktioniert das Drucken deutlich besser als bei Windows wo ich teilweise 3 Schalter umlegen muss damit die Grafik bunt rauskommt und der Druckdialog von jedem Drucker völlig anders aussieht.

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Von augustmeier am Sa, 18. Februar 2012 um 10:33 #

nur, weil ich mir Drucker gekauft habe, bei denen ich vorgängig abeklärt habe, ob sie vollständig unterstützt werden (http://www.linuxprinting.org, http://hplipopensource.com/hplip-web/supported_devices/index.html)

Ich habe einen HP OfficeJet 6500 Pro WiFi, der wirklich alles kann, inkl. Faxen und Kopieren vom PC aus, einen Brother HL1430 für schwarzweiss-Drucke und für grössere Sachen in Farbe einen HP Color Laserjet CP3505x.

Es grüsst

August Meier

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Von ponyhof am Sa, 18. Februar 2012 um 14:23 #

Ich habe schon seit Jahren nix mehr ausgedruckt. Ich kann alle Dokumente jederzeit auf meinen Mobiles anschauen und syncen.

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    Von CADdy am Sa, 18. Februar 2012 um 14:48 #

    Tja, als reiner Hobby-Linuxer brauchst Du freilich nichts drucken. Im professionellen Bereich geht es halt leider nicht ohne Druck. Wie zum Beispiel willst Du Barcodeetiketten auf Ware kleben, die nicht ausgedruckt werden?

    Den Bereich drucken unterstützt Linux nach wie vor schlecht bis sehr schlecht.

    Servus
    Peter

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      Von unreal am Sa, 18. Februar 2012 um 15:54 #

      Das müsste mittlerweile in einem der sehr großen Lebensmittelhandelskonzerne aufgefallen sein, wenn das Drucken von Etiketten über Linux so schlecht ginge....

      Meistens ist es die mieserable Firmware in den Druckern, welche im professionellen Bereich die Probleme machen:

      * Ein falscher Portscan -> Drucker stürzt ab
      * Einstellungen geändert -> Drucker stürzt ab
      * Ein Feld im Protokoll nicht befüllt -> Drucker stürzt ab

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      Von mica am Sa, 18. Februar 2012 um 16:14 #

      Naja die Grossen von Canon ab 1022 aufwärts bis zu den dicken Advanced Schiffen funktionieren ohne Probleme.

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        Von mnmnmnnm am Sa, 18. Februar 2012 um 17:14 #

        Fragt sich nur: Wie lange noch?
        Anhand der hier gemachten Postings lässt sich doch erkennen, dass ein Canondrucker, der einmal unter einem älteren Linux funktionierte, das unter einem modernen Linux mitunter nicht mehr tut.

        Dieses Howto spricht doch Bände:
        http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1330314
        "If you're using Ubuntu Natty (11.04) or newer, you've to force the installation of these packages because there are a bit old."

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          Von mica am Sa, 18. Februar 2012 um 17:27 #

          Da dreht sich um ein kleines Tischscheißhaus.
          Bei der iR und ADV Serie sehe ich keine Problem.
          Im professionellen Umfeld sehe ich da keine Probleme.

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Von Tux70 am Sa, 18. Februar 2012 um 14:38 #

Also ich muss sagen, das ich mit dem Drucken und Linux (in meinem Fall Debian) sehr zufrieden bin. Habe HP OfficeJet G85 und Pro 8500 und beide funktionieren super. Sowohl, was das Drucken, als auch das Scannen angeht.
Hatte vor Jahren, als ich mir den G85 gekauft hatte am Anfang Probleme mit dem Drucken/Scannen. Nach einem kurzen Mailverkehr mit dem HP-Mitarbeiter, der sich um die Linuxtreiber damals gekümmert hatte, funktionierte beim nächsten Release von den hp...-Treibern alles wie gewünscht. Da kann ich nur sagen, Hut ab vor Unternehmen, die sich so um die Unterstützung ihrer Produkte unter Linux kümmern.

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Von DylanTh am Sa, 18. Februar 2012 um 17:13 #

Wenn man noch einen alten HP Drucker hat ,kann man die hplip Treiber aus dem Internet downloaden. Wenn man sich einen neuen Drucker kaufen will empfehle ich Brother.
Brother bietet originale Linuxtreiber als rpm und deb Paket an.

http://wiki.ubuntuusers.de/Brother/Drucker

http://hplipopensource.com/hplip-web/index.html

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    Von els78 am So, 19. Februar 2012 um 15:55 #

    kann ich bestätigen:

    MFC 490CW

    seit 3 Distri Generationen als Netzwerkdrucker problemlos im Einsatz!
    Homepage bietet Treiber für Drucker, Scanner und Tools an.
    - Drucker hat hin und wieder Probleme mit der Ausrichtung, aber nichts ernsthaftes.
    - Scanner OK
    - mit dem Brother Scan Keytool kann man wunderbar per Tastendruck PDF auf dem PC erstellen lassen. (Die Scripte muss man abändern, steht gut beschrieben in der Ubuntu Wiki. 1x abgeändert ein Backup der Scripte erstellen und die originale Datei nach einer frischen Installation überschreiben)
    - Fax geht etwas länger, nutze ich aber nicht mehr über dem PC da es einfacher direkt am Gerät geht, wie auch kopieren.

    Für die Einrichtung dauert es bei mir für alles ca 30 Minuten und dann läufts ;)

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Von Harry am So, 19. Februar 2012 um 13:46 #

Ich hab seit Jahren keine Probleme mehr mit dem Drucken unter Linux gehabt. Es gibt mehr als genug Drucker welche perfekt unter Linux funktionieren, in jeder Preisklasse, mit jeder Funktionalität. Auf www.openprinting.org und/oder Google lässt sich vor dem Kauf recht einfach feststellen wie gut der Drucker funktioniert.

Sollte der Drucker nach dem Anstecken noch nicht automatisch und eingerichtet worden sein, dann beschränkt sich die Installation auf das aufwählen des Port/der Adresse und des Druckertyps.

Ich hatte in den letzten Jahren Drucker von HP, Brother und Kyocera in verschiedensten Ausführungen (USB, Netzwerk, Tinte, SW/Farb-Laser, Duplex, Multifunktionsgeräte ...) im Einsatz. Das größte Problem an welches ich mich erinnern kann, war dass das passende PPD nicht im der Distribution geliefert wurde, und aus dem Netz besorgt werden musste.

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Von lohrermopper am Mo, 20. Februar 2012 um 09:01 #

Nach der Installation von CUPS hat mein Samsung CLP-310 die Farben nicht richtig gedruckt und der Druck war auch irgendwie zu dunkel.

Danach habe ich den Samsung-Treiber heruntergeladen und gemäß Anleitung in der Ubuntu-Wiki installiert, seit dem funktioniert alles prächtig und ich bin voll zufrieden.

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Von Wo genau liegt das Problem? am Mo, 20. Februar 2012 um 11:13 #

ich verwende nur noch postscript-fähige Drucker mit RJ-45 Schnittstelle und habe seitdem meine Ruhe.
Selbst ein HP M1212nf war problemlos ans Laufen zu bekommen wenn nur das shell-Skript ausgeführt wurde. Den HP Clicki Bunti Blödsinn braucht kein Mensch.
Linux war schon immer anspruchsvoller wenn es um Hardware ging.

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Von hl_ am Mo, 20. Februar 2012 um 11:40 #

Da wir große Pläne in großen Mengen plotten, setzen wir auf OCE PlotWave und ColorWave.
Leider haben wir bisher keine guten Treiber für Linux gefunden.
Unsere Pläne wandeln wir mit der CAD-Software (CAD400 von Messerli) in hpgl2 um und schicken sie dann RAW auf den Plotter.

Vielleicht hat schon jemand andere Erfahrungen mit OCE und Linux gemacht ?

lg
Horst

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Von ruko am Mi, 15. August 2012 um 10:38 #

Hallo,

ich kenne kprinter, xpp oder (mein Favorit) gtklp von "früher". Keines scheint weiterentwickelt zu werden.

Frage: Wie kann man eine Datei per Print-GUI drucken, ohne jeweils zuerst irgendeine passende Anwendung (meist: Textverarbeitung oder Editor) zu starten?

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