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Thema: Wer half Ihnen beim Einstieg in Linux?

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Von shovelhead am Di, 29. Mai 2012 um 12:05 #

"Lust" die Win-Welt zu verlassen hatte ich schon um 2000 oder 2001, aber meine ersten Erfahrungen mit Linux waren problematisch .... ich hatte ein Notebook an einen Bekannten nach Deutschland geschickt, der mir darauf debian installiert hatte. Als ich es zurück bekam, konnte ich aber nicht ins Internet, weil mein (französischer) ISDN Adapter irgendwie nicht passen wollte. Passende Treiber gab es weder auf den 10 CDs, noch hatte ich sie (am Desktop PC) im Internet gefunden (ich war einer von den ganz wenigen ISDN Nutzern in Frankreich - hier ging der Umstieg direkt vom Modem auf ADSL, "numéris" (ISDN) gab es so gut wie gar nicht!). Also legte ich das Notebook erstmal weg.

In den folgenden Monaten und Jahren wurde ich aber Open Source Nutzer, surfte mit dem Firefox, mailte via Thunderbird, bearbeitete jede Art Graphik mit dem GIMP (seit V 1.2 aus 2002?) und schrieb (seit 1998?) Briefe mit Star Office (ab 5.0) -> Open Office org (1.0). Mir war immer klar, dass ich "eigentlich jetzt migrieren könnte", wenn nicht dieses letzte, eine Programm unter Win wäre, dass ich so dringend brauche. Das konnte (abwechselnd) mal ein Etiketten-Drucker, iTunes oder Samplitude 2496 zum Audio Recording sein ... Irgendwas ist ja immer.

"In den Sack gehauen" habe ich dann, als Win XP erschien. Ich war noch recht zufrieden mit Win 2000 Pro, konnte aber mit dem niedrigeren Tempo von Win XP absolut nicht leben, und als sich mit der Band ein neues Recording Projekt abzeichnete, war klar, dass ein Musik PC (am besten mein Notebook) her muss. Was ich brauchte waren 6 bis 8 Spuren paralleles, latenzfreies Recording über einen externen Adapter und Einbindung in gängige Software (Samplitude bevorzugt). Ich kaufte das emagic emi 6|2 und gelangte in die Latenz-Hölle. Obwohl der Adapter überall gelobt wurde, hatte ich mit Latenzen über 300 ms zu kämpfen - ich hätte auf Logic umsteigen müssen (damals etwa 1200.- Euro) oder - mal ausprobieren, denn es kostet ja nix - dem Tip eines Users aus dem Netz folgen. Der hatte nämlich DEMUDI installiert (debian music distribution) und der emi 6|2 lief mit der Software Ardour, die darin enthalten sei.

Gesägt, tun getan, hinbekommen, insgesammt wohl an 20 CD Projekten gearbeitet, und irgendwann zu ubuntu (ubuntustudio) umgestiegen - seit 2007 dann komplett mit allen Rechnern im Haus (Kinder, Frau, Server. Damals habe ich auch das Buch LINUX von Michael Kofler gekauft - und das hilft mir noch heute

Den emi 6|2 habe ich irgendwann auf eBay gestellt und durch ein Presonus Firepod 8 ersetzt (zwei Spuren mehr ...).

Meine Bilder (inzwischen ist die Musik hinter die Photographie zurückgetreten) bearbeite ich mit GIMP, meine Videos editiere ich mit KINO, meine Musiksammlung und meinen iPod steuert RHYTHMBOX (Banshee ist Scheisse!) und wenn ich Musik aufnehme, ist Ardour immer noch unschlagbar gut - es war der richtige Schritt!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 29. Mai 2012 um 12:11.
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