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Thema: Welches Dateisystem nutzen Sie bevorzugt bei Ihrem Desktop?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Unerkannt am Fr, 29. Juni 2012 um 14:32 #

Ist mir eigentlich egal. ReiserFS, Ext3 und Ext4 haben bislang für mich eigentlich gleich zuverlässig funktioniert. Mit Ext3 hat man den Vorteil besser von anderen Betriebssystemen aus an seine Daten zu kommen. Ext4 kommt wohl besser mit SSDs zurecht.

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Von .NET-Guru am Fr, 29. Juni 2012 um 15:00 #

Für mich kommt nur das absolut stabile und zuverlässige NTFS aus dem Hause des Weltmarktführers in Frage.

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Von Hbf am Fr, 29. Juni 2012 um 17:43 #

Ich nutze Ntfs auf meinem Desktop, mit entsprechend dazugehörigem Betriebssystem.

Linux hat seit KDE4 und Gnome3 ja gar keinen gescheiten Desktop mehr.

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Von chrhei am Fr, 29. Juni 2012 um 18:17 #

Gibt's hier einen Moderator der mal aufräumt?

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Von Christopher Roy Bratusek am Fr, 29. Juni 2012 um 19:14 #

Ich verwende JFS, das ist bei Abstürzen oder Stromausfällen sehr stabil - bis jetzt hatte ich noch keine verlorene Datei, die recovery-Zeiten sind berauschend und die Geschwindigkeit in meinem Einsatz hervorragend (wir wissen ja, dass jeder seinen PC anders verwendet und es daher das "richtige" FS nicht gibt (genauso wenig wie das "beste")).

Ansonsten VFAT, ganz einfach deshalb, weil jedes meiner Geräte es verwenden kann, Wii, Fernseher, PMP, Blu-Ray Player, Kamera, Tablet und logischerweise der PC. EXTX wird hingegen "nur" unter meinem PC, Tablet und Wii unterstützt, ist daher keine Alternative.

XFS soll ja mit den neuesten Kernel aufpoliert worden sein, ich bin da bereits am Überlegen, ob ich da nicht mal was testen soll, aber dazu habe ich im Moment weder die Zeit, noch die Lust.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 29. Jun 2012 um 19:15.
  • Re: ... von anonymous 29. Jun 2012 21:12
       
  • Re: ... von horscht 01. Jul 2012 13:33
       
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Von Tuxentier2011 am Sa, 30. Juni 2012 um 10:24 #

Bevorzugt ist schwierig. Ich nutze normalerweise einige verschiedene.
VFAT auf Sticks und dergleichen, sonst kriegt man sie leider nirgends woanders gelesen.
Für W32 NTFS, was soll man schon machen.
Für die winzige /boot-Partition meist noch ext2
Ansonsten reiser3.6 für / weil ich da viel Kleinkrams draufhabe
und /home seit noch nicht allzu langer Zeit ext4. Vorher auch reiser3.6
Später vielleicht mal btrfs.
An XFS trau ich mich nicht ran und so rieseige files habe ich auch nicht.
JFS hatte ich mal probiert, aber da wollten die fstools nicht so richtig, das war mir dann nix.
aufs habe ich auf irgendeiner Karte für ein ARM-Netbok mal draufgehabt
Und im Kernel habe ich als Module sowieso noch ein paar andere mit denen man vielleicht (oder öfters)mal in Berührung kommt (iso9660, UDF, cramfs,...).
Und fuse (darüber äuft ntfs-3g).

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Von . am Sa, 30. Juni 2012 um 11:25 #

Das Mörder-Dateisystem ReiserFS/Reiser4 nutzt keiner mehr?
Bevor man von der dunklen Seite von Hans the Ripper erfuhr, wurde dem Reiser-Dateisystem eine goldene Zukunft prophezeit.

  • Re: .. von .NET-Guru 30. Jun 2012 11:46
       
  • Re: .. von Unerkannt 02. Jul 2012 11:02
       
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Von IT Vernünftiger am Sa, 30. Juni 2012 um 18:04 #

Denn beide sind bewährt, robust und ausgereift.

Und solange ich persönlich durch ext4 keine Vorteile habe, sehe ich auch keinen Grund, dieses einzusetzen.

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Von Astorek86 am So, 1. Juli 2012 um 00:14 #

ext2 wird für /boot verwendet.
ext3 bekommen dann - zusammen mit "data=ordered" - alle restlichen Partitionen. Einfach, weil ich damit die besten Erfahrungen bzgl. Datensicherheit gemacht habe und es bisher noch in keinem Anwendungsfall bei mir vorgekommen ist, dass es Engpässe erzeugt.

ext4 ist zwar merklich schneller als ext3, dafür hatte ich (unabhängig davon, mit welchem "data"-Parameter es eingehängt wird) bisher immer Probleme mit Datenverlusten, 0-Byte-Dateien und kürzlich wieder mit einem veralteten Dateizustand einer Datei, die vorher zu 100% bearbeitet wurde. Ich habe keine Ahnung, weshalb bei mir mit ext4 derartige Probleme auftreten, an der Hardware liegt es definitiv nicht...

XFS ist beim Datendurchsatz extrem hoch, allerdings sollte man die Warnung, das Dateisystem möglichst auf Rechnern mit USV-Versorgung zu verwenden, ernst nehmen. Bisher hatte ich mit XFS noch keinen Crash, bei dem keine Dateien verloren gingen...

Bei JFS bin ich äußerst zwiespältig... Einerseits hat es ebenfalls einen guten Datendurchsatz und einen angenehm niedrigen CPU-Verbrauch. Allerdings landen bei einem Crash immer irgendwelche (wenigstens nur wenige Byte große) Dateien dutzendweise in lost+found, die ich mir nicht erklären kann...

BtrFS wird sicherlich mal ein sehr interessantes Dateisystem werden. Von der Stabilität habe ich dort dieselben Erfahrungen gemacht wie mit ext3. Allerdings gibts einige Anwendungsfälle (ausgerechnet Datenbanken! Gerade die würden von RefLink enorm profitieren...), bei dem die Performance in den Keller geht. Ich lasse das Dateisystem lieber noch etwas reifen, bevor ich es produktiv einsetze...

Summa Summarum hatte ich bisher bei ext3 die besten Erfahrungen bzgl. Datensicherheit bei Crashes.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bastle gerne, schreibe Programme ggf. selbst um und setze gern Bleeding Edge- und proprietäre Software zum Testen ein. Da muss man halt den einen oder anderen Totalcrash mit Kernelpanic & Co. verkraften können ;)

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Von L-O am So, 1. Juli 2012 um 19:02 #

Bin von ext3 nach ext4 ungestiegen, weil der filesystemcheck um Größenordnungen schneller ist bei ext4. Von der Zuverlässigkeit scheinen mir ext3 und ext4 gleich (jedenfalls bei mir) und ich drücke schon mal RESET. Hatte vor kurzem mal Probleme mit defektem RAM und fälschlicherweise die Festplatte beschuldigt und per smart überwacht. Die Probleme lösten sich in Luft auf, als ich den RAM begrenzte (1GB weden jetzt nicht mehr vom Kernel genutzt). Interessanterweise hat die ext4 Partition dabei keinen Schaden genommen, obwohl zeitweise kein compilieren großer Projekte möglich war, jetzt geht's wieder. ext4 ist top!

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Von L-O am So, 1. Juli 2012 um 19:13 #

Bin von ext3 nach ext4 ungestiegen, weil der filesystemcheck um Größenordnungen schneller ist bei ext4. Von der Zuverlässigkeit scheinen mir ext3 und ext4 gleich (jedenfalls bei mir) und ich drücke schon mal RESET. Hatte vor kurzem mal Probleme mit defektem RAM und fälschlicherweise die Festplatte beschuldigt und per smart überwacht. Die Probleme lösten sich in Luft auf, als ich den RAM begrenzte (1GB weden jetzt nicht mehr vom Kernel genutzt). Interessanterweise hat die ext4 Partition dabei keinen Schaden genommen, obwohl zeitweise kein compilieren großer Projekte möglich war, jetzt geht's wieder. ext4 ist top!

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Von lohrermopper am Mo, 2. Juli 2012 um 09:29 #

eigentlich habe ich mir noch keine großen Gedanken über das Dateisystem gemacht.
Der (K)Ubuntu-PC läuft mit ext4, der Puppy mit ext3 und der WIN-XP (muß man leider immer noch haben) mit NTFS. Alle Wechsel-Speichermedien sind mit FAT eingerichtet, das könen alle lesen und versehentlich gelöschte Dateien können einfach wieder hergestellt werden.
Meine schlimmsten Erfahrungen (nach Stromausfall usw.) habe ich mit Novell gemacht. Da kann es sein, daß ein Mann auch mal weint!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02. Jul 2012 um 09:30.
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Von comrad am Mo, 2. Juli 2012 um 10:45 #

Eigentlich würde ich gerne BTRFS verwenden, allerdings hat das noch ein paar Macken (fsyncs sind saulangsam, das ist eigentlich das Hauptproblem). Dann kommt unter Ubuntu der Grub nicht BTRFS als Boot-Partition klar und wirft eine Warnmeldung, die mit Enter bestätigt werden muss. Nicht schlimm, aber ärgerlich.
Bis das rund funktioniert bleibt Ext4 auf den Root und Home-Paritionen und btrfs auf die Datenpartitionen (Raid0).

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