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Thema: Sind Sie mit der Entwicklung von KDE zufrieden?

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Unerkannt am Fr, 9. November 2012 um 14:45 #

Ich war so unzufrieden, dass ich sämtliche KDE-Software von meinem Rechner gebannt habe. Nach dem sich die Kontakt-Suite, Amarok und Konqueror sich selbst zerstört haben, hing ich noch an K3B, Kate und Kile. Die letzten drei sind der allgemeinen Säuberung zum Opfer gefallen.

Kwin war mit seinen beschränkten Tiling-Fähigkeiten ganz nett, aber es einige Fenstermanager die das deutlich besser können. Vor allem zeichnete sich Kwin durch eine verkorkste Tastatursteuerung aus. Die Standardkonfiguration dafür war einfach zu schlecht. Dem Plasma-Desktop konnte ich nie etwas abgewinnen. Vielleicht habe ich einfach nicht verstanden für was er gut sein sollte. Mit alternativen Fenstermanagern hat er zumindest nicht gut zusammenarbeiten wollen.

Statt der Spielereien an den Effekten hätte man sich einfach mal auf die Produktivität konzentrieren können. Vermutlich ist der KDE Druckerdialog immer noch nicht auf dem gleichen Level wie aus Version 3.

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Von Anonymous am Fr, 9. November 2012 um 14:50 #

Naja, das lädt natürlich jetzt wieder zum großen trollen ein, aber ich probier's trotzdem mit einem freundlichen Kommentar: KDE 3.5 war die erste Oberfläche, mit der ich in Berührung gekommen bin. Ich fand sie schon immer recht hübsch, und dieser Eindruck ist mit v4 nur noch verstärkt worden. Plasma sieht einfach gut aus, wirkt sehr durchdacht und ist äußerst flexibel. Eigentlich sind das nur positive Eigenschaften. Aber diese ganzen Vorteile bringen einem einfach gar nichts, wenn man, wie ich, täglich irgendeinen Crash hinnehmen muss. "Tut uns leid, Anwendung X ist einfach abgekackt. Schreiben Sie am besten gleich einen Bug." Und das in Version 4.8.5! Ich dachte, das nimmt irgendwann ab, und tatsächlich gibt es schon deutlich weniger Probleme in 4.8.5 als in 4.2... aber so richtig zufrieden kann ich nicht sein. Um immer die neueste Version mit hoffentlich ein, zwei Bugs weniger zu bekommen, müsste man schon ein Rolling Release wie Arch fahren, oder eben irgendwelche Zusatzrepos unter Suse oder so aktivieren. Das ist nicht mein Verständnis von einer Arbeits(sic!)oberfläche.

Aus diesem Grund läuft seit Jahren nur noch Gnome (mit begrenzten Ausflügen zur kleinen Maus). Auch wenn man die eine oder andere Funktion vermisst, so lässt sich da in Version 3.4 einfach nur arbeiten. Und elegant sieht das inzwischen auch aus.

Fazit: +1 für Innovationskraft, -5 für Instabilität. YMMV.

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Von Thomas-123 am Fr, 9. November 2012 um 14:51 #

Mit dem Zustand von heute kann man durchaus einigermaßen zufrieden sein.
Aber die Entwicklung von KDE 4 wurde extrem unprofessionell gemanaged.
Das hat KDE (auf unabsehbare Zeit) schweren Schaden zugefügt.
Da kann man kaum zufrieden sein.

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Von Hans am Fr, 9. November 2012 um 15:06 #

KDE = Community von Software-Erzeugern, meist mit Qt und C++

Und die stellen so einiges her:
* Plasma Workspaces
* KDevelop
* Digikam
* Marble und die anderen KDE-Edu-Sachen
usw.usf.

In der Umfrage sind vermutlich die Plasma Workspaces gemeint, richtig? Bitte dann Fragestellung "fixen" :)

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Von V_180_358 am Fr, 9. November 2012 um 15:24 #

K-ann
D-as
E-entbehren

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Von Hans am Fr, 9. November 2012 um 15:31 #

Ganz ehrlich? Ich finde KDE prima, und Gnome auch. Beide sind für mich absolut ausreichend, ich vermisse nichts und ich finde beide auch absolut schick und praktisch und sie laufen bei mir auf Arch ohne nennenswerte Fehler.

Das wollte ich mal sagen und mich bei den Entwicklern bedanken.

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Von Demon am Fr, 9. November 2012 um 16:46 #

Es ist einfach nur erfreulich, welch einen Sprung KDE in den letzten Versionen vollbracht hat. Dabei meine ich nicht unbedingt neue Funktionen, sondern beziehe mich eher auf die Pflege der Bestandsanwendungen. Vor allem meine Lieblings-Hass-Anwendung »Kontact« bzw. Akonadi haben solch massive Stabilitätsfortschritte hinter sich, dass das Ziehen des imaginären Hutes schier zur Pflicht wird. Es machte nun mal in der Vergangenheit nicht wirklich Spaß mit der Anwendung tagtäglich etliche Hundert E-Mails zu bearbeiten – waren es Defizite bei der Speicherung, die korrumpierte Filterung, Fehler beim Versand oder aber einfach nur Abstürze bei diversen Aktionen. Die Liste der Fehler schien unendlich. Umso erfreulicher ist es zu sehen, mit welch einer Wucht diese nun ausgemerzt wurden.

Sicherlich, von einer Perfektion ist KDE immer noch weit entfernt. Die Gründe sind vielleicht auch menschlicher Natur und meiner Arbeitsweise oder meinen Vorstellungen eines perfekten Desktops geschuldet. Doch auch diverse technische Probleme trüben den guten Eindruck. Vor allem die immer noch nicht korrekt funktionierende Implementierung von Nepomuk – einer Kernkomponente, die immer noch für Probleme sorgt. Bleibt deshalb zu hoffen, dass sich die Entwicklung der letzten Monate weiter fortsetzt und KDE sukzessive nicht nur die Pflege der Umgebung vorantreibt, sondern auch die Strategie der Korrekturen weiter verfolgt.

Cheers,
demon

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Von Laura am Fr, 9. November 2012 um 17:25 #

Seit kurzen bin ich zufrieden:

Kontact/KMail funktioniert wieder (openSUSE 12.2)

Liebe KDE-Entwickler: Achtet bitte In der Zukunft darauf, dass wichtige Programme wie Kontact erst dann veröffentlicht werden, wenn sie auch 100% funktionieren... ;)

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Von Der Erleuchte Wirrkopf am Fr, 9. November 2012 um 17:45 #

Habe mich schon vor Jahren mit Grausen von KDE und GNOME abgewandt und verbringe meine Zeit in uxterm oder xterm. Der Desktop dahinter ist Mir egal ob Fluxbox/LXDE/XFCE. im Terminal erlebe ich auch keine Abstürze oder so, alles ist extrem stabil. Ich verstehe nicht wozu komplizierte Grafische Oberflächen gut sind, die verwirren doch nur und halten einen von produktiven Lösungen fern. Und wenn die Desktops anfangen für einen zu denken kann da ja nix Brauchbares bei rumm kommen, ein Desktop sollte dumm, einfach und leicht zu konfigurieren sein. Ich will den Rechner kontrollieren und nicht umgekehrt, deshalb muss der Desktop dumm sein...

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Von DotzlerMotzilla am Fr, 9. November 2012 um 18:27 #

Mit KDE ist es wie mit Firefox. Die Devs lachen sich bei jedem Release scheckig über die noch verbliebenen Nutzer. Richtig geil wird es, wenn KDE auf Quick-Releases umsteigt und alle sechs Wochen alles über den Haufen wirft.

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Von Chinux am Fr, 9. November 2012 um 18:55 #

Privat nutze ich nur KDE, immer die allerneueste Version. Ich find' es toll. Vor allem, weil es von der Community gemacht wird, da kann ich sogar Fehler akzeptieren. Die werden in einer der nächsten Versionen sowieso wieder gefixt. Immer wieder gibt es tolle neue Features.

Viel schlechter sind Windows XP, MS Office und MS IE6, die ich bei der Arbeit nutzen muss. Das wimmelt es seit Jahren von Fehlern, die nie behoben werden.

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Von Tom2 am Fr, 9. November 2012 um 21:26 #

KDE ist so unsäglich verbuggt, das ich mich entschlossen habe mich von Linux zu verabschieden und wieder zu Windows zurück zu kehren.

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Von Migu am Sa, 10. November 2012 um 09:25 #

Moin!

ich mag Plasma überhaupt nicht. Es ist langsam und die "Aktivitäten" haben keinen Mehrwert für mich. Jedoch bin ich von den aller meisten Anwendungen hell auf begeistert. Ich nutze Gwenview, Dolphin, k3b und noch viele mehr unter Mate. Also prinzipiell gefällt nicht es schon. Was sollte ich also ankreuzen?

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Von Anonymous am Sa, 10. November 2012 um 13:04 #

Nein, ich bin sehr unzufrieden mit der Entwicklung.

Ich war sehr lange großer KDE-Fan, und auch die Umstellung auf KDE 4 fand ich im Gegensatz zu vielen anderen von Anfang an positiv. Aber je "stabiler" KDE 4 laut Entwicklergemeinschaft und diverser News-Seiten wurde, des instabiler wurde es auf meinem Rechner tatsächlich. Mit KDE 4.8.x habe ich mich endgültig in Richtung GNOME verabschiedet.

Der Application-Crash-Dialog wurde in den letzten KDE-Monaten zu meinem besten Freund, bei jedem noch so kleinen Update bekam ich irgendwelche Probleme mit Akonadi und Kontact/KMail (teilweise bis hin zum Verlust von ganzen E-Mail-Ordnern), der Soundserver machte Schwierigkeiten, Einstellungen gingen wie von Geisterhand verloren...

Ich schließe nicht aus, dass das Hauptproblem bei mir lag und liegt. Sei es eine besonders ungünstige Kombination aus Hardware, Distribution und KDE-Version, sei es mangelnde Kenntnis des modularen Aufbaus und des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten. Ich stehe aber auch auf dem Standpunkt, dass ich kein Entwickler bin, sondern Anwender, und dass mit solche Interna bei der täglichen Produktivarbeit nicht in die Quere zu kommen haben.

So sympathisch mit das KDE-Projekt ist, so sehr ich die Anwendungen mag, so schön und ergonomisch ich den Desktop finde - meine (subjektive) Erfahrung ist leider die einer nicht benutzbaren Dauerbaustelle, mit ständig wachsender Feature- und Optionenzahl, von der aber nichts so wirklich richtig rund läuft.

Seit ich zur GNOME Shell gewechselt habe, haben sich alle meine Probleme in Luft aufgelöst.

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Von Capt. Jack am Sa, 10. November 2012 um 14:50 #

Bei der Formulierung der Frage scheint viel schwarzer Humor im Spiel gewesen zu sein, das hätte ich pl gar nicht zugetraut. Respekt! :D

Demnächst bitte mehr Fragen im Stil: Sind sie zufrieden damit Hämoriden zu haben? Möchten Sie gern an Pest und Cholera erkranken? Freuen Sie sich, über die Not und das Elend in der Welt?

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Von o.teske am Mo, 12. November 2012 um 08:03 #

KDA 4 hat nicht wirklich etwas neues gebracht. Im gegenteil der Datei-Browser ist deutlich schlechter geworden. Neu sind in erster Linie nur Spielereien die man nicht wirklich braucht, dafür ist es aber nicht mehr immer ohne probleme möglich KDE 3 App. zum laufen zu bringen. Quanta und Kommander habe ich jetzt in der neusten Version nicht mehr zum Laufen gebracht. Aber diese Apps. sind es die mir wichtiger sind als die Möglichkeit, dass der Desktop rotieren kann und sonst so ein ....
Gruß
Oli

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Von Jörg am Mo, 12. November 2012 um 08:36 #

Hallo,

für mich gab es, wenn ich mich richtig erinnere, seit meiner ersten SuSE-Version nur KDE.

Leider ging dann jedoch die Entwicklung von KDE in eine Richtung, die für uns einen Umstieg
erforderlich machte.

Dazu nur kurz ein paar Stichpunkte:

- Bugreports aus den ersten KDE4 Versionen sind teilweise heute noch offen.
- Kmail mit Akonadi erlaubten nur noch mit erheblichen Aufwand Emails nur
noch dann abzurufen, wenn ich es möchte.
- Unterscheidung neue / ungelesene Mail nicht mehr möglich.


Neben vielen anderen Gründen war der Hauptgrund letztlich Akonadi, durch das
ungewollter Traffic bei Kunden und / oder bei Zugang über Mobilfunk verursacht wurden.


Jörg

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Von Marino am Mo, 12. November 2012 um 17:36 #

Mich hat KDE 3.x damals regelrecht umgeworfen und es wurde von Version zu Version besser, ganz am Ende der Entwicklung stand KDE 3.5. Da gab es schon Dolphin und das Suse-Menü. Das hätte ich gerne in der KDE 3.6 gehabt. Dann aber wurde alles auf die Entwicklung von 4 konzentriert und der Anschluss verpasst. Zudem änderte sich die Kultur der Entwickler. Statt über das Verbessern von KDE eine Selbstbepinselung für Vapourware und Unterdrückung von kritischem Dialog.

Meiner Ansicht benötigt KDE 4 einige Reformen:
1. Eine noch bessere Testinfrastruktur
2. Ein Überdenken des Startpanels
3. Bessere Default-Konfigurationen
4. Resilienz und Stabilität

Hilfreich könnte sein KDE auf LLVM zu portieren und auch auf andere Plattformen in Endnutzerqualität. Dann könnte man nämlich die ganzen herrlichen Debugging-Tools auf KDE loslassen.

Bei den Nutzern ist es wichtiger, dass die mehr untereinander über ihre KDE-Nutzung sprechen statt irgendwelche corporate Visionen vorgetextet zu bekommen. Daraus entsteht die Innovation, wer Visionen hat mag zum Arzt gehen.

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