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Thema: Wie lange sind Sie schon bei der gleichen Distribution?

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Von Strahlex am Fr, 14. Dezember 2012 um 18:03 #

Seit meinen ersten Linux Erfahrungen 2006. Habe zwar kurzfristig einmal dazwischen Kubuntu benutzt, bin frustriert aber wieder zurück. Auf meinem RPi läuft aber Debian muss ich zugeben (mangels OpenSUSE).
Seit 1 Jahr bin ich sogar rollend unterwegs.

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    Von Strahlex am Fr, 14. Dezember 2012 um 18:04 #

    Bin damals übrigens wegen der größeren Paketauswahl zu Kubuntu gewechselt, hat sich dank Open Build Service allerdings gelegt das Problem.

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    Von brrrr am Fr, 14. Dezember 2012 um 19:02 #

    Ich bin damals wegen der katastrophalen Suse 10er-Serie gewechselt, vor allem 10.1 ist da zu nennen. Ein kaputtes Paketmanagement kann man keiner Distribution durchgehen lassen. Seitdem bin ich auf Distributionsodyssee.

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      Von zettberlin am Fr, 14. Dezember 2012 um 21:08 #

      > Ein kaputtes Paketmanagement kann man keiner Distribution durchgehen lassen.

      Das sehe ich auch als das wichtigste technische Kriterium. Wenn die Repos nicht konsistent sind, ist Feierabend.

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        Von KDE Fan am Fr, 14. Dezember 2012 um 21:35 #

        Wovon sprecht ihr da genau? Nachdem Zypper eingeführt wurde, lief das Ganze zunächst brechend langsam. Ich weiss nicht mehr, ob es ein 10.x Release war. Eine openSuse später wurden die Fehler damals ausgemerzt. Ich habe eigentlich keine Probleme mit dem Paketmanagement von openSuse. Nur eins ist mir aufgefallen: Nehmen wir mal das KDE:Release Repo. Wenn ich ein zypper dup ausführe und z.B. das Repo an einem Tag auf KDE 4.9.3 ist, funktioniert zunächst alles bestens. Wenn die Dateien im Repo aber z.B. von 4.9.3 auf 4.9.4 geupdatet werden und man in dieser Zeitspanne ein zypper dup macht, dann gibt es sehr oft teils gravierende Abhängigkeitsfehler bei einem zypper dup. Nach 1, 2 oder 3 Tagen löst sich das Problem dann meist von selbst, wenn das entsprechende Repo aktualisiert wurde. Dann sind die zuvor aufgetretenen Abhängigkeitsfehler wieder verschwunden und zypper updatet brav meine Pakete. Aber es gibt eben eine Zeitspanne, in der es zu Fehlern kommen kann. Das fällt mir besonders bei den KDE Repos im Build Service auf. Müsste ein Repo nicht zu jeder Zeit konsistent sein und ist das bei euch auch so?

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          Von brrrrr am Fr, 14. Dezember 2012 um 22:04 #

          Das passierte in Suse 10.1. Das Yast-Paketmanagement war richtig defekt. Zypper war das damals nicht, die "Schuldigen" hießen Zen-Updater und Rug. Die Fehler waren so schlimm, dass eine Suse 10.1 Remastered herausgegeben wurde. Das Paketmanagement funktionierte erst wieder ab 11.0 in etwa so, wie man es bis Suse 10.0 gewohnt war.

          Zu dem von Dir beobachteten Fehler: Unter Umständen liegt es nicht an den Repos, sondern an Zypper selbst.

          Ich habe in openSUSE 12.2 einen ähnlich merkwürdigen Zypper-Fehler gefunden: Fügt man z.B. das Xorg-OBS-Repo hinzu (in meinem Fall, um den neuen EXA-basierten r128-Treiber auszuprobieren), installiert dann einige dieser Pakete und möchte danach mit keeppackages=1 einige Wochen später aktualisieren, dann werden zwar die neuen Pakete (vermutlich) installiert, aber eben nicht abgespeichert. Diese mangelnde Qualitätskontrolle des Yast-/Zypper-Paketmangements nervt gewaltig.

          Ich habe zwar noch eine openSUSE 11.1 am Laufen, aber die Updaterei wird immer mehr zur Qual. Zudem ist das ganze Paketarchiv schon auf über 10GB angewachsen. Wenn man damit und einigen Repos wie etwa dem ~40GB-Packman-Repo im Yastpaketmanagement herumagiert, dann wird Yast bei der Paketauswahl plötzlich ultralangsam. Dieses "Ding" ist an seiner Grenze angekommen.

          Im Gesamtbild sind aber Debian und Ubuntu nicht besser als openSUSE, auch wenn Debian in punkto Paketmanagement einen gewaltigen Qualitätsvorteil besitzt. Wheezy macht jedenfalls einen guten Eindruck. Vielleicht schaffe ich es endlich, wieder längere Zeit eine einigermaßen fehlerfreie Distribution nutzen zu können.

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          Von zettberlin am Fr, 14. Dezember 2012 um 23:01 #

          > Müsste ein Repo nicht zu jeder Zeit konsistent sein

          Genau.

          > und ist das bei euch auch so?

          Ja, fast immer.

          Unter Ubuntu muss man schon ziemlich gewagte Experimente mit selten gebrauchten libs aus ppa-repos machen, damit mal was schief geht.

          Bei Fedora ist mir noch nie ein Konflikt untergekommen. Wahrscheinlich, weil man dafür so ziemlich alles, was es so gibt, aus den offiziellen Quellen und aus marillat bekommt.

          Das dürfte auch das Problem von Suse sein: sie verlassen sich zu sehr auf pack-man und bieten sehr viele Sachen gar nicht mehr selbst an. Damit geht ein bisschen die Führungsrolle bei den Paketquellen verloren.

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      Von lilili am Fr, 14. Dezember 2012 um 21:19 #

      Das war rel. kurz nachdem Opensuse überhaupt Repos angegeben hat. In der Zwischenzeit läuft das stabil.

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