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Thema: Wie lange sind Sie schon bei der gleichen Distribution?

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Von sdfasdfsdfasdfadfa am Sa, 15. Dezember 2012 um 10:15 #

Ich habe vor über zehn Jahren aufgehört, ständig zu wechseln. Die Unterschiede zwischen den Distributionen scheinen mir doch sehr gering. Die einen verwenden Deb-Pakete, die anderen RPM-Pakete. Bei den einen heißt der Paketmanager aptitude, bei den anderen zypper. Bei den einen habe ich rolling release, habe aber tendenziell Software, die einige Monate alt ist, weil die Release-Politik vorsichtiger ist. Bei den anderen bekomme ich komplette Updates nur alle paar Monate, habe dann aber top-aktuelle Versionen. Die einen haben den Mediaplayer X, die anderen Mediaplayer Y. Ich verwende aber Mediaplayer Z. Bei den einen wird noch irgendetwas compilliert wenn ich ein Paket installere, bei den anderen nur entpackt, was im Endeffekt aber keinen Unterschied ausmacht.

Die Vielfalt ist schon fantastisch. Zwei Dinge wundern mich aber:

Warum hat Ubuntu so viele Marktanteile den anderen Distributionen weggenommen? Ich sehe bei der täglichen Arbeit keine Unterschiede. Vielleicht bin ich blind.

Warum werden keine Rechner mit vorinstalliertem ordentlichen Linux-System verkauft? Alles, was ich mitbekommen habe, ist sehr halbherzig umgesetzt. Gerade die Möglichkeit, das System über jahrzehnte aktuell halten zu können, ist doch perfekt für Leute, die sich keine Gedanken über Betriebssysteme und Versionen machen wollen und die auch nicht spielen oder Software ausprobieren wollen. Die Masse braucht einen Rechner zum Internet-Surfen, OpenOffice-Dokumente erstellen und Drucken. Da fahre ich mit einem Ubuntu/Suse/Debian-System doch perfekt über Jahre.

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    Von brrrr am Sa, 15. Dezember 2012 um 20:57 #

    "Warum werden keine Rechner mit vorinstalliertem ordentlichen Linux-System verkauft?"

    Der Markt ist durch ein OEM-Hersteller/Microsoft Windows-Kartell zugesperrt. Schau dir die momentane Werbung an: Du findest fast ausschließlich gar nicht so üble Hardware im Zusammenspiel mit einem verkachelten, zwangsvorinstallierten Betriebssystem, das so gut wie niemand will.

    Vor kurzem hat aber so eine Elektronikkette einen Ubuntu-Rechner angeboten. Nur hatte das Mainboard dieses Rechners keinen einzigen weiteren PCI- bzw. PCI Express-Steckplatz, wie mir auf meine Nachfrage erzählt wurde.

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      Von dirk am Mi, 19. Dezember 2012 um 14:53 #

      Und das wird auch mit SecureBoot nicht besser, wo man als Linux-Distributor erst eine Zertifizierung von Microsoft erhalten muss, damit man problemlos Linux auf der Kiste installieren darf.

      … anstatt dagegen Sturm zu laufen, Buckeln die meisten vor Microsoft.

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