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Thema: Wann haben Sie Ihre erste Zeile Programmcode geschrieben?

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Von asd am Fr, 18. Januar 2013 um 14:50 #

Irgendwo zwischen 1995 und 2000. In der Schule und die Sprache war QBASIC.

100 CLS
200 PRINT "GRÜßE"
300 SLEEP 1
400 GOTO 100

Keine Ahnung, ob das richtig ist.

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    Von Demon am Fr, 18. Januar 2013 um 16:06 #

    Oh ja, Basic. Damals um 1988 auf einem Atari ST, der zwar mit ST Basic ausgeliefert wurde, mir aber nie zusagte. Besser fand ich GFA-Basic. Die Anfänge waren dabei recht unspektakulär: Irgendetwas aus einer Zeitschrift abgetippt (war glaube ich ein Spiel). Was danach folgte, war eine stundenlange Suche nach Tippfehlern. GFA-Basic beschäftigte mich dann eine Weile, bevor ich Megamax Modula-2 entdeckte und die Sprache wechselte.

    Cheers,
    demon

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Jan 2013 um 16:08.
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      Von glasen am Fr, 18. Januar 2013 um 16:57 #

      Besser fand ich GFA-Basic.
      Stimmt, das war echt nicht übel. Damit machte ich meine ersten Gehversuche in GUI-Programmierung

      Der Einstieg meinerseits war aber Basic 2.0 auf dem C64

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        Von Pitti am Fr, 18. Januar 2013 um 17:26 #

        1985. Das "gute Stück" hieß KC 85/3, war die ostdeutsche Antwort auf Atari/C64 und kostete 5500 DDR-Mark.
        Der Programmcode war ein spezieller Basic-Dialekt und abgespeichert wurde das Ganze mit einer "Datasette" - eine Art Kassettenrecorder - auf Audiobändern. Lang ist´s her... ;)

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          Von Baxi am Fr, 18. Januar 2013 um 18:35 #

          Hatten deine Eltern in der DDR Beziehungen oder wie kamst du 1985 an einen 5500 DDR Mark teuren Computer?


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          Von Pitti am Fr, 18. Januar 2013 um 20:16 #

          >Hatten deine Eltern in der DDR >Beziehungen oder wie kamst du 1985 >an einen 5500 DDR Mark teuren >Computer?
          Nee, ganz einfach aus dem "Centum-Warenhaus" (http://de.wikipedia.org/wiki/Centrum-Warenhaus) ;)
          Entgegen mancher landläufigen Meinung, in der damaligen Zeit Ware nur als Tauschobjekt zu handeln, hatten die Kaufhäuser davon sogar so viele, dass sie sogar welche verkaufen mussten.
          :P

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            Von Baxi am Fr, 18. Januar 2013 um 20:30 #

            Okay und was war der Grund für einen Computer 5500 DDR Markt hinzublättern?

            Das war damals doch sicher viel Geld und die meisten wollten doch sicherlich erstmal ein Auto kaufen.


            War dein Vater also z.B. Mathematiker oder Ingenieur so daß die Anschaffung nicht nur als Spielzeug gedacht war?

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              Von Pitti am Fr, 18. Januar 2013 um 21:08 #

              Nee, als Spielzeug war es nicht gedacht. Allerdings gab es auch keine Beziehung in Richtung Westen, die eventuellen Alternativen hätten bieten können. Es war halt ´ne "eigentümliche" Zeit. :D

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              Von ich bins am Fr, 18. Januar 2013 um 21:29 #

              wer nen Computer haben wollte, der hat sich das Geld zusammengespar. um an ein Auto zu kommen, hatte man genügend zeit, die Wartezeit von 18Jahren war lang, da konnte man sich schon eingie andere Dinge anschaffen. Und wenn man Nebeneinkommen hatte, dann gings noch besser. Ich hab mir auch von meinem Lehrlingsgehalt das Geld für ne Stereoanlage zusammengespart - Anfang 1989 hatte ich die 4300,- Mark zusammen. Ich hab mir die komplette S3930 gekauft - die läuft übrigens immer noch und hat auch noch nen brauchbaren Klang (naja für die Werkstatt reichts...) - einzig den CD-Player hab ich nicht bekommen....
              nen Computer hab ich 1988 aus dem "Westen" bekommen - nen Atari600XL mit Speichererweiterung .
              Den ersten Quellcode hab ich aber schon 1987 im ersten Lehrjahr geschrieben - auf nem KC85/2. wir hattten aber auch KC87 :-)

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              Von hjb am Fr, 18. Januar 2013 um 21:30 #

              Um das mal in Relation zu setzen: Um die gleiche Zeit kostete ein Commodore PET sicher genausoviel - in West-Mark (inoffizieller Wechselkurs West:Ost >= 10:1). Ein IBM-PC, mit 4,77 MHz zugegebenermaßen deutlich schneller, kostete über 10.000 DM. Ein gut ausgestatteter 386er mit Monitor kostete 1990 etwa 6.000 DM, und 1992 habe ich für einen 486er noch 4.000 DM hingeblättert - als noch nicht viel verdienender Student.

              Und die DDR-Leute hatten sicher jede Menge Geld in ihren Matratzen versteckt, es gab ja nichts zu kaufen ;-) Ein Auto musste man 10 Jahre im Voraus bestellen.

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          Von GLassnig am So, 20. Januar 2013 um 11:42 #

          Ja, die gute alte Datasette. Beim laden oder speichern konnte man sich mit vielen anderen Dingen beschäftigen, draußen rumhängen oder mit seiner Perle rumfummeln... :up: ;)
          Mein erster PC, ein Schneider DrietInDerPief - genaue Bezeichnung vergessen, hatte auch sowas.

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    Von Ist nicht richtig am Fr, 18. Januar 2013 um 18:23 #

    Du meinst wohl GWBASIC.

    QBASIC hatte keine Zeilennummern mehr.

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Von Henrikx am Fr, 18. Januar 2013 um 14:59 #

Eine analoge Uhr, ink. Sekundenzeiger in Basic!! Basic selbst, war im Rom. 1 Kilobyte Hauptspeicher!!! Das war ganz großes Kino. Kommentar von meinem Vater: Uhren haben wir genug :(. Richtig "professionell" wurde es, als ich meinen Kassettenrecorder als Datasette umfunktioniert hatte. Meist klappe die Speicherung erst nach vielen Versuchen. Weder Mitschüler noch Lehrer waren zu der Zeit an dem Thema Computer interessiert. Das änderte sich erst als der C64/Atari ST populär wurde.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Jan 2013 um 15:00.
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    Von ms123 am Fr, 18. Januar 2013 um 17:00 #

    Hast du den ZX81 auch noch selbst zusammen gelötet?
    War auch mein erstes Teil.

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    Von Pffft... am Fr, 18. Januar 2013 um 18:13 #

    Ja, der leidige Kassettenrekorder, ich konnte auch nie speichern. War bei 1K freiem RAM aber nicht so dass Problem. Auch ekelhaft: Gegen die 16K-Erweiterung am Expanisionport kommen -> Totalabsturz.

    Ein niedliches Maschinchen, doch der Aldi-C16 war eine Erlösung. Ich hatte schon befürchtet, dass dessen Datasette ebenfalls scheiße sei, war aber nicht so.

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    Von How was it done? am Fr, 18. Januar 2013 um 19:06 #

    > Richtig "professionell" wurde es, als ich meinen Kassettenrecorder als Datasette umfunktioniert hatte.

    Hier wird's jetzt interessanter.

    Erzähl mal, wie du das genau gemacht hast.

    Also wie hast du die Bits gespeichert?

    Hast du die Daten einfach auf einfache Weise in Tonhöhen umgwandelt (hoher Ton = 1, niedriger Ton = 0) oder bist du da schon aufwendiger vorgegangen und hast die Daten gepackt und dann im Mehrfrequenzverfahren durch umfangereiche Modulationen gespeichert?

    Oder bestand dein Vorgehen lediglich darin, eine fertige Software zu nehmen und den Cassettenrekorder and den Computer anzuschließen?


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      Von hjb am Fr, 18. Januar 2013 um 21:44 #

      Ich kann mal anmerken, wie ich es mit dem TI 99/4A gemacht habe, wo Kassettenrekorder als Speichermedium quasi Standard waren. Der Hersteller speicherte die Daten mit zwei Tonhöhen für 0 und 1 mit 1200 Bit/s. Jeder Datenblock wurde zur "Datensicherheit" doppelt geschrieben, das Resultat waren erbärmliche 600 Bit/s und notorische Unzuverlässigkeit. Wenn die Cassette zu altern begann, hatte man ein Problem.

      Als ich Zugang zur Assemblerprogrammierung hatte, speicherte ich die Daten anders. Jedes Bit wurde durch einen Wechsel der Tonhöhe (von niedrig nach hoch oder umgekehrt) eingeleitet. Eine 0 wurde durch einen kurzen, eine 1 durch einen langen Ton signalisiert. Ich fügte eine simple Checksumme hinzu und schaffte damit über 4000 Bit/s bei hoher Zuverlässigkeit. Die ganze Datei wurde als einzelner Block ohne Pause geschrieben, und auch der Header, der natürlich nötig war, war deutlich kürzer als in der Hersteller-Implementierung.

      Beim Einlesen musste ich nur den Header erkennen und dann mitzählen, wie lange ein niedriger oder hoher Ton vorlag, so konnte ich die Bits zurückgewinnen.

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        Von How was it done? am Sa, 19. Januar 2013 um 00:44 #

        Das hast du schön gemacht.

        Ich kam mit dem ersten Familien PC glücklicherweise in den Genuss von zwei Diskettenlaufwerken ( 3,5" HD & 5.25" HD), weswegen ich mir um so etwas auch keine Gedanken machen mußte und es damals sicher auch noch nicht gekonnt hätte. Aber Rückblickend ist das schon interessant zu erfahren wie es gemacht wurde.

        Prinzipiell wäre natürlich noch mehr möglich gewesen, wenn man sich heutige Bücher darüber so durchliest, aber damals gab's ja für Privatpersonen noch kein Internet und zu vieles mußte erst noch erforscht werden oder es blieb bei Insellösungen weil die Personen sich nicht mitteilen konnten.

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      Von Berliner Optimist am Fr, 18. Januar 2013 um 23:12 #

      es gab damals ein c't Projekt, das bessere Kompression verwendete, als das Original. Verwendete 6502-Maschinencode und BASIC (falls ich mich recht entsinne). ggfs. bei heise im Archiv suchen!

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Von hjb am Fr, 18. Januar 2013 um 14:59 #

Bei mir war's in der Schule, aber nicht im Unterricht. Ein Lehrer hatte in Eigeninitiative einen Kurs zu Commodore PET Basic angeboten. Das war 1982. Es gab auch einen "Computerraum", in dem er den Schülern zwei PETs zur Verfügung stellte. In den folgenden Monaten befasste ich mich auch mit USCD-Pascal (das ich nicht wirklich verstand) und 6502-Assembler.

Zuhause folgte dann 1983 TI-Basic und TMS9900-Assembler. Der Boom der Heimcomputer hatte eingesetzt. Während der Zivildienstzeit 1986 kam ich durch einen Kollegen an ein Listing eines FORTH-Interpreters. Der war in Z80-Assembler geschrieben, aber ich portierte ihn auf meinen TI 99/4A. Stapelweise Assembler-Listings, was das für eine Arbeit war, kann man sich heute kaum noch vorstellen. Aber der Interpreter lief hervorragend.

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    Von pvb am Fr, 18. Januar 2013 um 17:26 #

    > Das war 1982.

    Die Jahreszahl könnte auch bei mir hinkommen.
    Es war aber FORTRAN 77 auf Lochkarten im Rechenzentrum einer Uni

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      Von Berliner Optimist am Fr, 18. Januar 2013 um 23:17 #

      Stimmt! Das spannendste war damals nicht, ob das Programm funktionierte, sondern ob der Lochkartenleser die Programme zerstörungsfrei einlesen würde... (auch Anfang der 80-er am RRZN, Uni Hannover)

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        Von Lochkarten am Sa, 19. Januar 2013 um 00:46 #

        Anfang der 90er gab's noch Computer in der Spielwarenabteiung mit Lochkarten.

        Ich habe mich immer gefragt wer das kauft, wenn ein ordentlicher C64 und Amiga 500 schon recht günstig zu haben war.


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          Von da-real-lala am So, 20. Januar 2013 um 10:35 #

          Meine ersten Erfahrungen mit Programmieren waren auf kleine Scripts die ich auf meinem Amiga 1200 schrieb (das war mein erster richtiger Rechner). Das war 1995. War aber mehr so was wie die Batchscripts für DOS. Dann hatten wir in der Schule (1997) Logo gelernt.

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    Von Michael Lehmeier am Sa, 19. Januar 2013 um 11:07 #

    Während der Schulzeit.
    Aber nicht in der Schule.
    Damals gab es noch keine Computer an unserer Schule.
    War ein C64. Ich glaube 1982.

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Von jpsh am Fr, 18. Januar 2013 um 15:00 #

nt = no text

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Von Branntweinessig am Fr, 18. Januar 2013 um 17:35 #

Im Schulunterricht gab es null Info zu computer,
aber es war die glorreiche Zeit des C64.
POKE 53280,0 fällt mir da so spontan ein,
und INPUT64, die hatten mal nen Maschinensprachemonitor und auch einen Assembler in irgendeiner Ausgabe. Damals waren Rechner noch simpel und die komplette Hardware war dokumentiert. Es war auch einfacher Programmieren zu lernen, weil das Betriebssystem aus einem BASIC-Interpreter bestand. Ich denke das es Heute schwerer ist einzusteigen ins programmieren, weil alles komplizierter ist, dafür gibt es aber mehr Info im Internet.

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    Von Anderer Meinung am Fr, 18. Januar 2013 um 18:52 #

    > Es war auch einfacher Programmieren zu lernen, weil das Betriebssystem aus einem BASIC-Interpreter bestand.

    Das war aber nur beim Original IBM PC und C64 so.

    Wer nen kompatiblen hatte, der hatte schon als erste Hürde, dass er sich die Programmiersprache oder (genauer) den Compiler dazu kaufen musste.

    Keine Ahnung was Turbo Pascal von Borland damals kostete, aber 200 DM wird's schon gewesen sein und als Schüler konnte man sich das so gut wie nicht leisten und wenn Geld schon da war, dann hat man als Schüler sicher für andere Dinge gespart (z.b. für eine Soundkarte).


    > Ich denke das es Heute schwerer ist einzusteigen ins programmieren, weil alles komplizierter ist, dafür gibt es aber mehr Info im Internet.

    Ich bin da anderer Meinung.

    Heute ist es leichter, weil es nicht nur mehr Infos im Netz gibt, sondern man auch die Compiler und IDEs gratis downloaden kann.
    Dazu gibt's bessere Bücher und umfangreiche Bibliotheken die man nutzen kann und so manche Hochsprache ist einfacher zu lernen als Assembler.

    Früher war es wesentlich schwerer eine schnelle Ausgabe von Grafik auf dem Computer zu erzeugen als heute und das war nicht nur deswegen so, weil die Computer früher einfach langsamer waren, sondern weil die Ansteuerung noch alles hardwarenah selbst erledigt werden mußte, während man heute einfach eine Bibliothek wie die SDL oder OpenGL verwenden kann.
    Gerade auf dem PC war das nicht besonders einfach.

    Von Nachteil ist heutzutage lediglich, dass:

    1. das Internet auch vom Programmieren ablenkt.

    2. es genug Software oder Lösungsmöglichkeiten durch SW gibt, so dass kaum Motivation aus der Not heraus entstehen kann. Wer heute als Anfänger programmiert, der programmiert deswegen, weil er den 10 Millionsten Tetris Klon nachprogrammieren will und nicht damit er endlich auch Tetris auf seinem Computer spielen kann. Die Motivation die dahinter steckt ist also eine gänzlich andere.

    3. Man kann heute mit dem Computer mehr als tausend Sachen machen, so dass das Programmieren in der Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten untergeht.

    Aus 1-3 folgt, das heutige Programmieranfänger nach 6 Monaten programmieren immer noch schlechter programmieren können, als die Programmieranfänger von damals
    und das ist so, weil sie wegen 1 - 3 kaum Erfahrung sammeln und das Programmieren somit nur schleppend verfolgt wird oder vorangeht.
    Während früher der Mangel an Software so riesig war, dass man mit höchster Motivation programmieren lernen konnte, denn dadurch konnte man ja mehr Software erhalten.

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      Von GEGEN am Fr, 18. Januar 2013 um 23:25 #

      Gegentheorie:
      Früher war es wiederum etwas einfacher, weil

      -es keine hunderttausend Encodings gab, nur ASCII, wo man die anderen 128 Zeichen getrost ignorieren konnte.

      -man nicht herausgefordert war, für jeden Mist einen Parser zu haben, sondern alles Ad-Hoc Textdateien ausgelesen hat. Für alles andere war die Technik zu langsam.

      -man in der Regel ein Handbuch hatte, im Gegensatz zu der heute oft miesen, über das Internet verstreuten, manchmal maschinell übersetzen Doku.

      -man sich über die Optimierung von Bytecode keine Gedanken machen musste, weil der RAM dafür nicht ausgereicht hat. Zugegeben, Interpreter waren so mies, dass man sie für ernsthafte Dinge erst gar nicht verwendet hat.

      -man sich über Platformunabhängigkeit und Integration keine Gedanken machen musste, weil es einfach nicht ging.

      -man sich über Nutzerakzeptanz keine Sorgen machen konnte, da diese keine Wahl hatten.

      Minimalismus ist nicht unbedingt eine Herausforderung, sondern manchmal auch ein Segen. Nicht umsonst gilt heute oft noch "Worse is better".

      Natürlich sind deine Punkte auch sehr gut.

      Und die Leute werden heutzutage generell viel mehr mit Reizen überflutet, so dass sie lieber rumgammeln und nichtstun.

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        Von Anderer Meinung am Sa, 19. Januar 2013 um 01:06 #

        > es keine hunderttausend Encodings gab, nur ASCII, wo man die anderen 128 Zeichen getrost ignorieren konnte.

        Das kann man für heutige Projekte Privatprojekte immer noch und wer auf deutsche Umlaute nicht verzichten will, der verwendet entweder eine ISO Codepage oder nutzt gleich UTF-16 oder UTF-32.
        Java & C# machen das sogar automatisch.


        Falls du Dateiformate meinst.
        Da ist es heute auch einfacher.
        Denn wenn das Dateiformat offen spezifiziert ist, dann gibt's meist irgendeine Bibliothek die man einbinden kann und schon kann man seine Grafiken usw. außer in dem eigenen Progamm auch in den tausend anderen Programmen ansehen und bearbeiten.

        Selbst für HTML & CO gibt's fertige Parser.

        > man nicht herausgefordert war, für jeden Mist einen Parser zu haben, sondern alles Ad-Hoc Textdateien ausgelesen hat. Für alles andere war die Technik zu langsam.

        Für Privatprojekte kannst du das heute doch immer noch.
        Nur wenn du professionell SW entwickeln willst, mußt du dich an wesentlich mehr Standards und etabilierte Verfahren usw. halten, aber von einem professionellen SW kann man so ein Können auch erwarten.

        > man in der Regel ein Handbuch hatte, im Gegensatz zu der heute oft miesen, über das Internet verstreuten, manchmal maschinell übersetzen Doku.

        Also die Doku ist zwar verstreut, aber doch wesentlich besser aufbereitet als damals in dem s/w gedruckten Handbuch.
        Es gibt Wikis, Suchmaschinen und sogar Foren wo man fragen kann und die Bücher sind oft mehrfarbig und didaktisch und vom layout her sehr gut aufbearbeitet.

        > man sich über die Optimierung von Bytecode keine Gedanken machen musste, weil der RAM dafür nicht ausgereicht hat. Zugegeben, Interpreter waren so mies, dass man sie für ernsthafte Dinge erst gar nicht verwendet hat.

        Als Hobbycoder macht man das heute auch nicht und wenn doch, dann nur weil man Lust darauf hat.
        Der typische Hobbycoder schaut doch bestenfalls nach einen guten Algorithmus zu verweden, aber ansonsten ist er froh, wenn er sein Problem lösen kann und die Rechner sind so schnell, dass er sogar da, bei der Algorithmenwahl richtig schlampen kann. Die CPU wird den lahmen Code schon schnell genug schlucken und durcharbeiten.

        > man sich über Platformunabhängigkeit und Integration keine Gedanken machen musste, weil es einfach nicht ging.

        C wurde als plattformunabhängige Sprache entwickelt, eben damit man Software XY auch auf völlig verschiedenen CPUs und Hardware compilieren konnte.
        Also das Problem gab's früher auch schon und es war umständlicher als heute.
        Heute hat man im einfachsten Fall eine JVM und programmiert in Java oder irgendeiner andere Scriptsprache. Für die Hobbyprojekte sind letztere auch schnell genug und deren moderne Interpreter sind sogar recht effizient (für Interpreter).

        > man sich über Nutzerakzeptanz keine Sorgen machen konnte, da diese keine Wahl hatten.

        Auch das ist wieder nur ein Problem, um das sich professionelle SW Entwickler kümmern müssen.
        Und in diesem Umfeld hatten die Kunden auch damals schon die Wahl.


        > Und die Leute werden heutzutage generell viel mehr mit Reizen überflutet, so dass sie lieber rumgammeln und nichtstun.

        Ja, das ist das größe Problem der heutigen Zeit.
        Deswegen loosen die meisten Informatikstudenten im 1. Sem. beim Proggen so ab.

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          Von Anderer Meinung am Sa, 19. Januar 2013 um 01:08 #

          Einen Punkt habe ich noch vergessen.


          Der Stoff, den man lernen muss, ist heutzutage wesentlich umfangreicher.
          Da hat der Minimalismus von früher einen riesen Vorteil.

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    Von Berliner Optimist am Fr, 18. Januar 2013 um 23:21 #

    , weil das Betriebssystem aus einem BASIC-Interpreter bestand.
    Im Ernst?? Wie könnte ein Programm, dessen ausschließliche Aufgabe es ist, eine Hochsprache (lach!) auszuführen, eine Schnittstelle zwischen beispielsweise Tastatur und Nutzer realisieren?

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      Von Berliner Optimist am Fr, 18. Januar 2013 um 23:28 #

      gemeint war: Nutzer->Tasten->Compi

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      Von HOHOHONK am Fr, 18. Januar 2013 um 23:30 #

      a) Im selben Maße, in dem man Linux und andere UNIX-Likes über die Bash - die auch nur ein ziemlich lausiger Interpreter ist - bedienen kann.
      b) (lach!) liest sich grausig. Immer wenn du das schreibst, stirbt irgendwo ein Mensch in deinem sozialen Umfeld an Tuberkulose. Da ist ja lol noch besser.

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Von gol am Fr, 18. Januar 2013 um 17:35 #

Meine Einschulung war mit 6, dann hätte ich also mit 5 bereits programmieren müssen?

Nichtsdestotrotz, ich hab mit 12 in Batch programmiert, echt gruselig weil damals Super Soccer eine Portierung vom Amiga für DOS ein Skript zum starten genutzt hatte mit Auswahldialog via choice, der nicht ganz sauber war.

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Von Blub am Fr, 18. Januar 2013 um 17:39 #

Die Abstimmungsoptionen sind leider mau, denn man kann auch einfach so Programmieren weils nützlich ist.

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Von hes am Fr, 18. Januar 2013 um 18:06 #

wenn man bedenkt, dass ich 1983 als selbständiger mein ersten Programm geschrieben habe

  • Textverwaltung mit Adress-Verwaltung, Serienbrief und Druckertreiber für einen OEM Olympus-Nadeldrucker (für den Eigenbedarf) in CBM-Basic auf einem gebraucht gekauften PET2001 mit 32KRAM-Erweiterung und Dual-Floppy (Computhink)
  • für CBM 4000/8000 eine RS-232C-Schnittstelle entwickelt und verkauft habe (Treiber in Assembler und ausgetauscht gegen KassettenPort-I, d.h. Initialisierung usw. über Open(device-Nr.) etc. von Basic aus , Hardware mit 6551)

und das alles als Autodidakt und Programmier-Anfänger und ich nun über 65 bin...

Still crazy after all this Years (Song von Paul Simon)

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    Von Die Chancen die man nicht genu am Fr, 18. Januar 2013 um 18:58 #

    und du das, trotz den gegebenen Möglichkeiten (Fähigkeit zu Programmieren und Software zu entwickeln, geschäftsfähiges Alter haben, usw.) in dieser goldenen Zeit der Computergeschichte nur unwesentlich in finanziellen Gewinn umsetzen konntest, dann muss dass rückblickend doch frustrierend sein, wenn man sieht, dass Steve Jobs, Bill Gates und viele andere damit Multimillionär geworden sind.

    Chance gehabt, Chance vertan.

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      Von hes am Fr, 18. Januar 2013 um 20:41 #

      ne, weil:

      Ich hatte ne Firma und Mitarbeiter und sehr interessante Aufträge von interessanten Kunden (auch Groß-Unternehmen).
      Meine Passion war aber nie, Personal-Verantwortung zu haben aber immer mehr, Leute zu coachen, trainieren, schulen in Bezug auf Prozesse (neee, nicht in Bürokratismus) usw.

      Schon mal was von SPICE, CMMI. QM (ISO-9000, ISO 16949), PM (PMBOK) und Risk-Management (ISO-39000) gehört? Ach ja und Funktionale Sicherheit (ISO-61508, ISO 26262, DO-178B -254 etc). Das sind meine Favoriten

      UND das Geld ist nun wirklich nicht alles. Wichtiger ist es doch, sich wohlzufühlen und mit dem, was man macht, wirklich zufrieden zu sein

      Ach ja, ich bin natürlich auch noch ein OSS Evangelist

      Und ausserdem:.......

      UND wer Bill Gates als Maßstab nimmt! hmmm, na ja.... ;)

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      Von nanu am Fr, 18. Januar 2013 um 23:32 #

      gibt`s da nicht was auf deutsch?

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      Von Chance genutzt? am Mo, 21. Januar 2013 um 08:13 #

      Manche arbeiten nicht (nur), um viel Geld zu verdienen. Von daher glaube ich nicht, daß Dein Vorposter nun frustriert ist.
      Und dieses "Change gehabt, Chance vertan" hättest Du Dir auch klemmen können. Das kommt reichlich arrogant rüber, auch wenn es nicht so gemeint sein mag.

      Auch ich habe in meinem Leben schon so manche Chance vertan und es tut mir in den meisten Fällen überhaupt nicht leid.

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Von Hatte nen Arschlehrer am Fr, 18. Januar 2013 um 18:32 #

Also erstmal:

Die Gelegenheit zu Programmieren hatte ich erst, nach dem ich einen Computer hatte und den hatte ich erst nach der Grundschule.
Insofern ist die Frage nach den fünfjährigen mir gegenüber etwas unfair. Heute steht halt ein Computer überall rum, daraus folgt:
Kommt jemand erst heute auf die Welt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das er schon mit 3-5 Jahren seine ersten Programmiererfahrungen machen kann.


Zweitens:

Die Schule, ein möchtegern Elite Gymnasium war ein Hinderniss und Bremsklotz, denn in meinem Wunsch Programmieren zu lernen hat sie mich überhaupt nicht unterstützt.
Das Programmieren mußte ich mir Zuhause selber beibringen, weil der ARSCH Lehrer der für die Schüler eine AG (Arbeitsgemeinschaft in der Schule) neben dem regulären Schulunterricht anbot, mich nicht nehmen wollte, weil er nur Schüler aus bestenfalls der 8. Klasse haben wollte, während ich in der 7. war.
Und als ich dann in der 8. war, wurde die AG nicht mehr angeboten.

Zum Glück mußte ich dann später durch einen Umzug nicht mehr weiter in diese Schule gehen, die mich nie gefördert hat und kam endlich in eine andere Schule, wo ich dann endlich bezüglich dem Thema Computer & Programmierung gefördert wurde.


Ja, es ist halt einfach scheiße, wenn die Lehrer die Kinder nicht fördern wollen und die Kinder auch noch Interesse dafür zeigen, aber trotzdem nicht dürfen.


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    Von Thomas-123 am Sa, 19. Januar 2013 um 00:01 #

    > Kommt jemand erst heute auf die Welt, dann ist die
    > Wahrscheinlichkeit hoch, das er schon mit 3-5 Jahren seine
    > ersten Programmiererfahrungen machen kann.

    Ich habe letztes Jahr mein erstes Programm geschrieben (eine .NET Anwendung in C# mit Visual Studio 2010), da war ich zwei Jahre alt!
    Jetzt bin ich aber schon so: III

    *Mammaa!!! Lulu machen!*

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Von PyCoder am Fr, 18. Januar 2013 um 18:34 #

Da hat wohl die jüngere Generation im Informatikunterricht bisschen Pascal getippelt?

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    Von Mangel der Umfrage am Fr, 18. Januar 2013 um 19:01 #

    In der Frage fehlt eindeutig die Option:

    [ ] Außerhalb der Schule, aber in der Schulzeit.


    Denn die Option
    [ ] vor der Schulzeit

    können die kaum ankreuzen, weil damit klar die Zeit im Kindergarten und davor gemeint ist.


    Es könnte somit Personen dennoch in Versuchung geraten, die Option
    [ ] In der Schule
    anzukreuzen, denn selbst wenn es nicht richtig ist, so liegt es zeitlich dennoch am nächsten.

    Insofern ist deine Vermutung nicht stichhaltig.

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    Von Berliner Optimist am Fr, 18. Januar 2013 um 23:35 #
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Von Katzenbatzen am Fr, 18. Januar 2013 um 18:34 #

So 1991 im Alter von 8 Jahren mit GW-BASIC.

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Von Hans-Paul Broschart am Fr, 18. Januar 2013 um 19:05 #

Nach der Schule während des Zivildienstes an einer Anlage der MDT von der Fa. MAI mit einem BOSS-Betriebssystem.
Sprache: Basic.

Das war im Frühjahr 1981.

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Von .AR72. am Fr, 18. Januar 2013 um 19:49 #

Das war auf einem Atari 400 in Basic so um 1980-81. Ein Jahr später auf einem VC20 auch noch in Basic. So richtig ging es dann 1983/84 mit einem eigenen C64 in Assembler los.

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Von k3v1n am Fr, 18. Januar 2013 um 20:33 #

in 2009 mit html und php 5.3 ヽ(*・ω・)ノ

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Von Hank am Fr, 18. Januar 2013 um 21:28 #

Das waren noch Zeiten.
Das Büchlein zum TI-59 habe ich in 36 Stunden
ohne aufzuhören durchgemacht und hab ein
paar kleine Zinsprogramme auf Magnetstreifen geschrieben.
500 DM hat das Teil damals gekostet.
1976 durfte es CBM 3032 mit Datasette und
2 BASF Diskettenlaufwerken mit 80 KB sein.
Nebenbei gab es bei uns ne Anlage von Siemens
mit UCSD Pascal.
Und danach wars 1977 ein Apple II mit 48 Kbyte.
War schon geil die Zeit.
Danach kam 1980 CP/M.

Eine sehr schöne Zeit mit Zeitschriften wie
der MC.
Listings abtippen war in.
Und softsektorierte Disketten von 35 auf 40 Sektoren
formatieren. Machte beim Apple statt 135 Kbyte
danach 160 Kbyte.

Es gibt noch einen schönen Emulator dazu.
AltairZ80 mit dem ganzen CP/M und Aztec C,
Small C80,MBasic 5.2,Dbase 2,Wordstar,..

These were those good old Days,...

;)

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Von Berliner Optimist am Fr, 18. Januar 2013 um 23:00 #

... es begab sich aber zu der Zeit ;), als der PET 2001 in Hannover im Kaufhof zum "rumfummeln" bereit gestellt wurde.
Ich war damals gaaanz dolle stolz, dass mein Primzahlsieb "schon" beim vierten oder fünften Versuch korrekte Ergebnisse ausspuckte.
BASIC habe ich später nicht mehr verwendet, obwohl Varianten mit bleistiftsweise lokalen Variablen erschienen.

Pascal hielt ich für zu geschwätzig, hatte aber dennoch später das legendäre UCSD-Pascal auf einem Apple-II kompatiblen verwendet, das Zählen von Klammern in Lisp war mir zu unübersichtlich, Forth war später als Modul für den VC20 erhältlich und glänzte durch Geschwindigkeit (nachdem man sich an UPN gewöhnt hatte) und kam zu C, was mich begeisterte.

Heute schieße ich manchmal mit H-Bomben auf Einzeller und habe z.B. Mathematica verwendet, um unter Windoof, die PATH-Variable von Duplikaten zu befreien (besser ist natürlich: http://www.rapidee.com/en/about). Mit dem Alter werde ich halt etwas sonderlich ...

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    Von Hank am Sa, 19. Januar 2013 um 21:57 #

    Ich war schon immer sonderlich. ;)

    #include
    void myprint(char * mystr)
    { __asm { mov ax, 0900h
    lds dx, mystr
    int 21h
    }
    }
    int main()
    {
    printf("Hello world !----\n");
    getchar();
    myprint("hallo pro-linux$");
    return 0;
    }
    Achso. Pascal hörte mit dem Einzug des
    Inline-Assembler in Turbo-Pascal 6 auf mit der
    Geschwätzigkeit. Und hat sich damit auch keine
    Runtime-Fehler mehr bei schnelleren Prozessoren
    gegönnt.
    Und das Kaufhof -Fummeln hat wohl Einzug
    gehalten mit der Seagate-Formatierung im BIOS.
    Schlimm was da für Leute immer unterwegs waren.
    ;)
    Sowas hat mir schon damals Spaß gemacht.

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Von Johannes Thoma am Sa, 19. Januar 2013 um 12:34 #

Ein Primzahlenprogramm in Basic auf einer Rockwell AIM/65, wer das noch kennt. Bin dann rasch auf Pascal und spaeter Assembler auf PC (MS-DOS) gewechselt, C unter UNIX hab ich erst auf der Uni gelernt (mit 20 oder so). Heute programmier ich so ziemlich alles .. am liebsten C/C++/Ruby/Python/Bash..

Lieben Gruss,

- Johannes

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Von hosi am Sa, 19. Januar 2013 um 21:35 #

Ich hatte damals nur Zugang zum C64 von meinem Bruder. Und da der immer die Diskettenbox abgeschlossen hatte, musste ich den Programmcode aus Zeitschriften abtippen, um spielen zu können.

Da konnte ich noch nicht schreiben (muss so um die 7 Jahre alt gewesen sein), aber ich war derart grelle auf den Rechner, dass ich freiwillig gegen 4:00 morgens aufgestanden bin, um genügend Zeit mit dem Rechner zu haben.

Wenn mein Bruder dann gegen 9:00 aufgestanden ist, hat er den Stromstecker gezogen (woraufhin meine ganze Arbeit natürlich für die Katz war!) und mich danach verprügelt! :-)

Richtig zu programmieren versucht hab ich mit etwa 10 Jahren. Ich bin damals alllerdings am Begriff der "Variablen" gescheitert... ;-)

Heute programmiere ich in Perl... ;-)

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    Von Gänsemarsch am So, 20. Januar 2013 um 01:01 #

    So ne Diskettenbox hatte doch ein ganz simples Schloss.
    Wieso hast du die nicht einfach aufgeschlossen?

    Als Schlüssel hättest dir ja das ein oder andere basteln können.

    Mein Vater hat am PC immer dieses Keyboard Lock* Schloss (rundes Schloss) abgeschlossen,
    und ich habe als Schlüssel die andere Seite eines Filzstiftes genommen, der paßte genau rein.

    * Später wurde dieses Schloss dann in neuen PCs durch eine simple Taste ersetzt.

    Hier habe ich ein Bild mit einem alten Gehäuse gefunden, da ist das Schloss unten Links erkennbar, so sah das aus:

    http://www.korseby.net/computer/386pc.jpeg


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      Von hosi_ am So, 20. Januar 2013 um 14:07 #

      Ich hab mich damals nur rudimentär mit Lockpicking beschäftigt... :) Und beim Versuch, den Verschluss von unten mit nem Schraubendreher zu öffnen, hab ich die Box geschrottet, was natürlich in Ärger nicht nur mit meinen Bruder resultierte...

      Um das Schloss selbst zu öffnen brauchte man tatsächlich einen Schlüssel...

      Hier -- gerade zufällig gefunden-- ein Bild der Box:
      http://drthaler.de/ebay/disk1.jpg

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        Von Gänsemarsch am So, 20. Januar 2013 um 15:05 #

        Du hättest dir in einem Moment der Unachtsamkeit, also dein Bruder auf dem Klo ist und die Schlüssel in der Box stecken nen Ersatzschlüssel machen können.
        Dazu macht man einfach einen Abdruck in Ton und mit dem kann man dann weitermachen.
        Zinn gießen geht z.B. auch mit ner Kerze.

        Alternativ hättest du dir so ne Box auch einfach kaufen können, dann hättest du auch nen Schlüssel gehabt.
        Die haben sicherlich sowieso in jeder Box gepaßt.

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Von PepeCyB am So, 20. Januar 2013 um 09:33 #

Auf die Frage musste ich erstmal recherchieren....
1982 war das... auf meinem tollen Sinclair ZX 81... ein Zahlen-Rate-Spiel.
Hab sehr viele Programmiersprachen durch und bin heute bei Python und Pascal (Freepacal/Lazarus) gelandet und seit Jahren hängen geblieben.

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Von Ravenbird am So, 20. Januar 2013 um 11:46 #

War irgendwann in der Schulzeit und dürfte Basic auf dem C64 gewesen sein oder was auf dem Amstrad/Schneider CPC... ist einfach zu lange her.

Achso ja während meiner Schulzeit, aber nicht in der Schule.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Jan 2013 um 11:47.
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Von frankenmichl am So, 20. Januar 2013 um 11:57 #

Bei mir wars GW-Basic am PC meines Vaters in der zweiten Klasse (Papa, wie macht man so ein Programm selbst?), später QBasic bzw in der Schule GFA-Basic am Atari. Über Pascal gings dann weiter mit Assembler, C/C++ und dann irgendwann noch zu Java..

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Von theuserbl am So, 20. Januar 2013 um 15:30 #

Mich interessiert, wie man die heutige Jugend dazu bringt, mit dem Programmieren anzufangen.

Ich selber habe auch mit GW-Basic (und spätrer QBasic) angefangen.
So verhaßt von vielen BASIC ist, so war es doch für viele die Anfängersprache und war für den Anfang perfekt geeignet.

Auch wurde - wie hier schon jemand erwähnt hatte - oft in Zeitschriften Programmcode abgedruckt, den man dann einfach abtippte und dadurch ein kleines Programm hatte.

Doch die Zeit hat sich geändert. Die Kluft zwischen "Anwender sein" und "Entwickler sein" ist größer geworden.
Damals wurde Programmcode abgedruckt, weil Papier günstig war und Disketten und Datasetten teuer. Heute sind CDs und DVDs günstig und Papier teuer. Und Sowieso kann man alles aus dem Internet runterladen.

Zu allem Überfluß setzen sich auch noch immer mehr Smartphones und Tablets durch. D. h. der Anwender benutzt eine Plattform, auf der die Programme, die darauf laufen, nicht auf eben dieser Plattform auch entwickelt wurden.


Ja, es gibt nun einige Programmiersprachen, extra für Kinder oder generell für Anfänger. Aber wer hat denn mit einer dieser neuen Programmiersprachen angefangen zu entwickeln?


Grüße
theuserbl

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    Von schätzunh am So, 20. Januar 2013 um 16:03 #

    Ich würde sagen, Kids fangen gar nicht mehr an. Denn Spiele gibt's genug, da muss man nicht mehr selbst programmieren.

    Anfangen tun somit nur noch Jugendliche, die das Interesse dafür haben und wissen wollen wie so eine Maschine genauer geht und die sind alt genug um auch gleich mit Java oder C oder C++ anzufangen. Spätestens durch die Schule müssen sie eh zu Java greifen.

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      Von rtzz am So, 20. Januar 2013 um 20:15 #

      Kenne keine Schule die Java verwendet. Wir haben damals VB lernen müssen (pfui deibel) und dann Delphi (wurgs), in meiner Freizeit habe ich aber C++ gelernt. Habe erst in der Schulzeit meinen ersten Computer bekommen und worauf hätte ich davor programmieren sollen? Somit habe ich leider erst mit 12 meine ersten Programme geschrieben (erster Informatikunterricht). C++ habe ich erst mit dem Einstieg in Linux gelernt und das war erst wie wir Internet-Flatrate bekommen haben (irgentwann in der Oberstufe).

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      Von Hans-Paul Broschart am Mo, 21. Januar 2013 um 02:23 #

      ...z.B. so:
      Mit Scratch. Mein Patenkind (9 Jahre alt) hat damit ein kleines Spiel selbst gebaut. Ist natürlich nicht coden im Sinne von Code generieren, sondern eher im Anwenden von logischen Strukturen, somit viel eher grundlegend im Wortsinn.

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Von Lexi am So, 20. Januar 2013 um 17:07 #

Ich habe zwar "In der Schule" angeklickt", aber ich habe es nicht in der Schule gemacht, sondern während der Schulzeit. Privat! Ich war 11 Jahre alt.

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Von rtzz am So, 20. Januar 2013 um 20:31 #

...welche Altersgruppe wann und wo zu programmieren angefangen hat. Glaube das sich das über die Jahre ziemlich verändert hat und mittlerweile nur mehr wenige so früh zu programmieren beginnen. Irgentwo im letzten Jahrzehnt dürfte der Hochpunkt gewesen sein, davor waren Computer selten, teuer und eher Nerd-Zeugs und mittlerweile sind Computer für die meisten Leute nur noch Spielzeuge und kaum ein Kind lernt noch freiwillig zu programmieren.

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    Von gol am So, 20. Januar 2013 um 21:59 #

    Die Frage ist doch eher was man selbst unter programmieren versteht.
    Ein HTML Tutorial gelesen oder ein Snippet abgetippt zu haben, mag' für einige schon dafür herhalten. Andere fühlen sich schon als Nerd wenn sie Debian statt Ubuntu nutzen. Die wenigstens bleiben in dem Bereich.
    Früher(80er) hat's zudem viele gegeben die Basic Erfahrung mit Commodore und Sinclair gesammelt haben, was aber nie über die ersten Schritte wirklich hinaus ging, einige Joystickakrobaten sind daraus gewurden.

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    Von boelwerkr am So, 20. Januar 2013 um 22:05 #

    Ich denke es ist eher die Verfügbarkeit der Software. Ich habe zu programmieren begonnen weil ich war einen Computer hatte aber keine Software. So habe ich mich hingesetzt und angefangen zu programmieren.
    Da war ich 9. Das erste richtige Programm war das berechnen von Primzahlen. geschrieben in GFA-Basic auf einem Atari 520STM. Es ist dieses Hochgefühl etwas bedeutendes geschafft zu haben, das mich immer tiefer in die Programmierung gezogen hat.
    Heutzutage bekommt man alles was ein Kind interessiert schon fertig in 300 Varianten. Es besteht einfach kein Grund das sich ein Kind damit beschäftigt. Zudem ist es ernüchternd wenn man sieht das schon tausende das selbe gemacht haben.

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      Von rtzz am Mo, 21. Januar 2013 um 00:19 #

      Das stimmt natürlich. Allerdings gibts immer Platz zu Verbesserung und wenn man sich umschaut, vor allem bei kleineren Programmen, sind die meisten nicht wirklich gut (siehe Handy "Apps"). Allerdings werden wohl die ersten Programme auch nicht so toll sein, beim Programmieren ist vor allem der Durchhaltewille, Logik und die Kreativität gefragt. Wäre dafür das in der Grundschule schon ein Fach Computer oder Technik eingeführt wird, wo mein einfach versucht die Kinder zu motivieren selbst was zu tun (Wettbewerbe etc.). Sportwettbewerbe gibts ja auch genug. Auch Mädchen, die haben da meist extreme Defizite, denke vor allem weil sie so erzogen werden. Die Kinder heutzutage basteln soundso viel zu wenig. Ich habe in der Volkschulzeit bereits erste Stromkreise gebaut und durfte sogar die Schalter im Haus montieren. Auch wird oftmals versucht die Kinder so lange wie möglich vom Computer wegzuhalten, wegen spielen und co. Meine Eltern haben das damals geregelt in dem sie uns nur eine gewisse Zeit am Tag vor den Computer gelassen haben, hat gut funktioniert.

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        Von Gleichmacherei ist von Gestern am Mo, 21. Januar 2013 um 20:49 #

        > Auch Mädchen, die haben da meist extreme Defizite, denke vor allem weil sie so erzogen werden.

        Quatsch! Die Gleichmacherei hat versagt, die Mädels haben einfach andere Interessen und das merkt man dann auch beim Wahl des Studiums, trotz jahrelanger Bevorzugung der Mädchen und Motivierung sich etwas mehr für Naturwissenschaften usw. zu interessieren.
        All das hat nichts geändert, die Mädels wählen weiterhin bevorzugt Frauenstudiengänge.


        IMO wird es Zeit, das man sich wieder mehr um die Jungs kümmert, denn die haben unter der Gleichmacherei , wo es nichts gleichzumachen gibt, sehr gelitten.

        > Ich habe in der Volkschulzeit bereits erste Stromkreise gebaut und durfte sogar die Schalter im Haus montieren.

        Ja, aber heute heißt es:
        Wenn was passiert, dann Haftet der, der fahrlässig ohne die Qualifizierung dafür zu haben, daran herumgefummelt hat.
        Und Qualifizierung heißt heute juristisch hier leider nicht Können, Wissen oder Talent, sondern Schein XY.


        Fazit:
        Rein vom Wissen, Können, Talnet etc. könnte ich die ganze Elektrik im Haus verlegen, da ich aber keinen Bock habe für Haftungsschäden mit besonders schwerer Schuld verantwortlich zu sein, rufe ich lieber den Elektriker und lass den machen.
        Denn der muss es zwar können, aber im Schadensfall ist dann nicht von schwerer Schuld die Rede, weil er eben qualifziert verscheinigt ist, das rettet ihn ein bisschen und vielleicht hat er oder die Firma für die er arbeitet auch ne Versicherung die ihn da absichert.

        Heute darfste also nix machen, ohne mit dem Geldbeutel in Haftung zu stehen.
        Früher war das noch nicht so fest zementiert.


        > Auch wird oftmals versucht die Kinder so lange wie möglich vom Computer wegzuhalten, wegen spielen und co.

        Das machen meist die Eltern, die die Computernerds von damals gemobbt haben und bis heute trotzdem nicht mehr dazu gelernt haben und immer noch in ihrem Schubladen verharren.


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Von o.teske am Mo, 21. Januar 2013 um 09:29 #

Ich muss meine Stimmabagabe ein wenig korrigieren. Angefangen habe ich etwa 1980 mit einem Sinclair ZX80 dann der ZX81 gefolgt vom Comdore 4032 und dann zum PC XT

Beim Sinclair ZX80 musste man Programmcode schreiben, wie sollte man sonst Programme in das Ding bekommen. Bei 1k Speicher aber kein großes Problem. Den ZX81 habe ich dann den Kassettenrecorder verbunden, das war geil, man musste die Programme nict jedes mal abtippen wenn man sie benutzen wollte. Mit der 16k Erweiterung wurde das Teil dann allerdings sehr lahm.

Gruß
Oli

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Von Kleinkind am Mo, 21. Januar 2013 um 09:59 #

Tja als Kleinkind schrie ich Mami und kam sie nicht dann schrie ich heftiger.

ami war programmiert.

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Von Oli am Mo, 21. Januar 2013 um 10:20 #

... kaufte ich mir einen C64. Hab mir relativ schnell ein Programmierbuch von Data Becker dazu gekauft und seitenweise Assemblercode abgetippt, ohne zu wissen, was ich eigentlich tat.
Einige Zeit später stieß ich dann auf Simon's Basic, ein Basic für C64, welches angeblich von einem 11jährigen entwickelt wurde. Das hat schon mehr Spaß gemacht und auch ein paar nette kleine Erfolge gebracht.

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    Von Schade am Mo, 21. Januar 2013 um 21:01 #

    Ich habe mit GWBasic angefangen und mir dazu das dickste Buch (war auch von Data Becker) gekauft.

    Die ersten Kapitel waren noch reines GWBasic, aber da man mit GWBasic so wenig machen kann,
    kamen später dann seitenweise Assemblerbefehle zwischen die GWBasic Befehle und hier war dann leider das Buch nicht mehr gut genug, denn ohne Einführung in die Assemblerprogrammierung habe ich leider nicht mehr nachvollziehen können, was da genau passiert.
    Also habe ich, insbesondere auch aufgrund der Einschränkungen von GWBasic die ich inzwischen kannte, es aufgegeben mit GWBasic weiterzumachen.

    Danach wollte ich C lernen, aber mein Vater wollte mir keinen Compiler kaufen und ich war noch recht jung, weswegen ich mein Geld lieber in die paar wenige gute PC Spiele investieren wollte, die es gab und nicht in einen Compiler.
    Rückblickend bereue ich es, dass ich A) vom meinem Vater hier nicht unterstützt wurde und B) nicht das Geld in einen Compiler investiert habe, denn die nächste Programmiersprache lernte ich dann mit Turbo Pascal erst in der Schule und da waren schon ein paar Jahre vergangen und bez. "Programieren lernen" ungenutzt geblieben.

    Schade fand ich auch, dass ich nichts vom DJGPP (GCC für DOS) wußte, denn der hätte ja für die ersten Jahre prinzipiell gereicht und gegeben hat es den damals, als ich mich dafür interessierte.

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Von Mimamau am Mo, 21. Januar 2013 um 16:36 #

im alter von ca. 6 Jahren in Basic auf nem tollen Sharp MZ-80A.

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Von muellerj am Do, 24. Januar 2013 um 08:35 #

Kann noch jemand Maschinencode am Ural-14 1974 bieten?

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Von Micha XXX am Do, 24. Januar 2013 um 17:26 #

... mit Basic angefangen - war ja auf den damaligen "Heimcomputern" (DDR : KC 85 ... etc.) DIE Sprache und gleichzeitig war der ROM-basierte Interpreter auch der Kommando-Interpreter zum Bedienen des Systems (immerhin war das System ohne Boot von einem Massenspeicher sofort bereit).
Bidlschirm: angeschlossener (Farb-)Fernseher
Massenspeicher: Audio-Kassette im per Diodenkabel angeschlossenen Kassettenrekorder f. Basicprogramme m. ggf. Assemblercode und eingebetteten Daten (DATA-Befehl)
Tastatur: proprietär, wenn mich die Erinnerung nicht trügt ohne Umlaute
Maus: keine
Bedienoberfläche: textbasiert, mit Farbe und Grafikfähigkeit über entsprechende Basic-Befehle
Besonderheit: mittels eingebettetem Assembler-Befehlen oder POKE-Befehlen konnte direkt in den Grafikspeicher geschrieben werden (das machte man auch unter MS-DOS am PC mitunter noch so)

Das nächste waren dann Assembler (U 880, entspricht Zilog Z 80) , C (auf 16-Bit-Unix-System), xBase (dBASE & Co.), Turbo Pascal (Schneider PC) und Forth (auf Microcontroller), COBOL ...

Heute: Bash-Skript, Perl, SQL ggf. C.

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Von rickie am Sa, 16. Februar 2013 um 08:33 #

1978/9: Commodore Taschenrechner PR 128 (72 Programmschritte, Befehle sind Zahlenwerte ..., Rechner aus -> Programm wech ... alles auswendig lernen ;) ... was heisst: 31538317 über kopf? ;) -> Mädchen beeindrucken ;) )

Sharp PC 1211 (Basic mit Listings auf Kassenbondrucker ... leider kein Assembler wie PC 1500)

Sinclair ZX81 (Basic & Assembler (16bit HL Register ;) ) ... ROM Listing als Buch ... Programme auf Kasettenrekorder gespeichert ... einmal auf den Tisch klopfen -> Absturz ;) )

Commodore VC20 (besseres BASIC & Assembler ...)

Commodore C16 (Floppy!!! noch besseres Basic, schneller Assembler, Pascal aus Ungarn ;), erste Begegnung mit FORTH, Rom Listing, RAM Bank Switching -> 64kB , eigene BASIC Erweiterungen & Kernel-Einsprünge ... eigene Schriften für mehr Zeichendarstellung auf Grün-Monitor ;) )

Commodore Amiga 500, 2000, 4000 Tower (Beweise für mehrere Urknalle in unserem Universum, Multitasking, BASICs (M$, GFA ...), div Assembler (SEKA ;)), Pascals, Modula-2, Oberon (1+2), Cluster (M.O.M), C, C++, Pike, Python ...)

Windows NT (Nice Try - only one year - they changed theire EULA )

LINUX (SuSE 7.0, div since 14.09.2000 ... )

Privat LINUX ... dienstlich M$ gebeutelt ;) ... aber es geht ...

Plattform-Unabhängigkeit ... Python forever ...

Grosse Herausforderung: Hersteller dürfen uns nicht vom Programmieren von neuen Devices (Tablets & Smartphones) abhalten/abschneiden können ;)

;) hasta la victoria siempre ;)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 17. Feb 2013 um 08:40.
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