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Thema: Was war Ihre erste Linux-Distribution?

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Von Anonymous am Sa, 23. Februar 2013 um 10:13 #

.... war 1998 eine Heft-CD mit DLD 5.3 Lite.

War aber nix für Anfänger, es gab zwar eine semigrafische Konfigurationsoberfläche, aber immer, wenn es was zu editieren gab, landete man im Vi ;-)

Zweitkontakt war eine SuSE 5.3-Heft-CD - das ging dann schon besser, so dass ich mir die Vollversion kaufte.

Nach SuSE 8.2 kam dann Slackware 9.0, weil mir Yast2 zu bloatig und zu lahmarschig wurde. Bei Slackware bin ich dann geblieben.

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    Von brum am Sa, 23. Februar 2013 um 17:19 #

    Ja DLD ;-)

    Das war die einzige Distriebution welche 1997 mein Laptop voll unterstützte... Bei SuSE ging die PCMCIA-Karte nicht 'rein, RedHat bekam den Bildschirmtreiber nicht gebacken.

    Mit dem Abgang von DLD 1999 nochmal schrecklicher Test aller Distries, glücklicherweise kam im Dez. 99 eine Vorabausgabe von LinuxUser mit Mandriva ... von da ab Mandriva :-)

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      Von zettberlin am Sa, 23. Februar 2013 um 19:43 #

      Das hieß damals aber noch Mandrake....

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        Von G+K am So, 24. Februar 2013 um 10:42 #

        Meine erste war SuSE 9.3! Damals als Beilage in einer IT Zeitschrift, die auch noch lesenswert war und leider nicht mehr ist, samt ausführlichen Artikel über die Anwendungen vom Medium. Blieb bis 11.2 dabei und kehrte dieser dann aber mit erscheinen der 11.3 den rücken und wechselte zu Debian wo ich bis heute noch bin.

        Jaja, das waren noch Zeiten. Damals war die SuSE noch beliebteste Distribution, zumindest im deutschsprachigen Raum. Wenn man das Trauerspiel bei openSUSE heute so ansieht, kommt einem das Grübeln darüber was da wohl schief lief das die heute so dahin Tümpeln.

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          Von .-,.-,.-,-.,-.,.- am So, 24. Februar 2013 um 14:17 #

          Da ist gar nichts schief gelaufen.

          Suse 9.3 war noch keine wirklich freie Distribution, sondern musste gekauft werden. Zum Herunterladen gab es sog. Evaluationsversionen.

          Seitdem wurde openSUSE als Communityprojekt aufgebaut, dass mit diesen Praktiken aus Suse-Zeiten Schluss gemacht hat, da man mit Suse für den Privatanwender und kleine Firmen leider kein Geld mehr verdienen konnte. Also konzentriert man sich auf Großkunden einerseits und versucht andererseits u.a. mit openSUSE, interessierten Entwicklern und Linuxnutzern eine spannende freie und kostenlose Plattform anzubieten.

          Man sieht, dass hier bei vielen Aussagen die damalige Realität gar nicht mehr zum Tragen kommt. Das ist kein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung, dass man im Nachhinein oft dazu tendiert zu sagen, irgendetwas in der Vergangenheit (hier Suse) sei doch so viel besser gewesen als heute.

          Übrigens war Suse 9.3 die erste Suse, die alle unfreien, nicht lizenzierbaren Codecs aus der Distro entfernt hat. Von daher war das gar nicht so toll. Suse 9.0 konnte z.B. noch mit MP3- und MPEG1-Dateien "out-of-the-box" umgehen.

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            Von mark am So, 24. Februar 2013 um 17:21 #

            Soweit ich mich erinnere bekam man aber gleich beim ersten Online-Update die 3 Multimedia Pakete auf die Kiste gespült und hatte danach seine Ruhe. Dafür brach die Splittung zwischen Default und Professional weg.

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